USA und Grönland: Dänemark schlägt Nato-Mission hinauf Grönland vor



heute für 16.30 Uhr (MEZ) angesetzt.

Über die weiteren Entwicklungen informieren wir Sie in diesem Liveblog.

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Treffen zwischen Vertretern Dänemarks, Grönlands und der USA ist beendet

Der dänische Fernsehsender TV2 berichtet, dass das Treffen in Washington, D. C. nach etwa 50 Minuten beendet wurde. Neben den Außenministern der USA, Grönlands und Dänemarks nahmen demnach auch die Botschafter und außenpolitischen Berater teil.

Zum Verlauf des Gesprächs drang zunächst nichts nach außen. Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und seine grönländische Amtskollegin Vivian Motzfeldt wurden später noch am Kapitol erwartet, dem Sitz des US-Kongresses.

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Bundeswehr entsendet 13 Soldaten nach Grönland

Neben Norwegen und Schweden entsendet auch Deutschland eine kleine Gruppe Soldaten für einen Aufklärungseinsatz nach Grönland. Das kündigte das Verteidigungsministerium an. Ein Erkundungsteam aus 13 Soldaten werde morgen in die grönländische Hauptstadt Nuuk aufbrechen, teilte das Ministerium mit, um auf Einladung Dänemarks an einem Aufklärungseinsatz teilzunehmen, der die Sicherheit der Region stärken solle. Die Mission soll demnach bis Samstag anhalten.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Russland sieht Grönland als dänisches Territorium

Die russische Führung hat angesichts der US-Ansprüche erklärt, dass man Grönland als dänisches Territorium ansehe. Die Sicherheitslage rund um die Insel sei ‍aus Sicht des ​Völkerrechts "außergewöhnlich", erklärte das russische Präsidialamt.

Anfang der Woche hatte Russland es als inakzeptabel bezeichnet, dass der Westen behaupte, Russland und China bedrohten Grönland. 

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Delegation des US-Kongresses besucht Dänemark aus Solidarität

Eine parteiübergreifende Delegation aus elf Abgeordneten des US-Kongresses ist aus Solidarität mit Dänemark nach Kopenhagen gereist. Angeführt wird die Delegation vom Senator Chris Coons von den oppositionellen Demokraten. Neben mehreren demokratischen Abgeordneten und Senatoren sind auch zwei Abgeordnete von Trumps republikanischer Partei dabei.

Coons erklärte im Vorfeld, dass man mit dänischen Vertretern über eine "Stärkung der Sicherheit in der Arktis und die Konsolidierung der Handelsbeziehungen" sprechen wolle. Geplant ist unter anderem ein Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, an dem auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen teilnehmen soll.

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US-Präsident Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Zöllen

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Länder mit Strafzöllen belegen zu wollen, die seinen Plan zur Kontrolle Grönlands nicht unterstützen. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus behauptete Trump erneut, Grönland sei aus Sicht der USA wichtig für die nationale Sicherheit.

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USA zu Militärübungen in Grönland eingeladen

Die USA haben nach Angaben des Leiters des dänischen Arktis-Kommandos eine Einladung zu gemeinsamen Übungen in Grönland erhalten. "Natürlich sind die USA als Teil der Nato hier eingeladen", sagte Generalmajor Søren Andersen der Nachrichtenagentur AFP. Er habe mit Vertretern der Nato-Verbündeten, darunter die USA, gesprochen und diesen angeboten "hierherzukommen".

Die Übungen hingen damit zusammen, "was derzeit in der Ukraine passiert", sagte Andersen weiter. Sollte der Krieg in der Ukraine beendet sein, gehe er davon aus, "dass Russland die Ressourcen, die es derzeit in der Ukraine einsetzt, auf andere Einsatzgebiete, einschließlich der Arktis, verlagern wird". Bislang habe er aber "kein russisches oder chinesisches Kriegsschiff in der Region gesehen".

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Nato-Übung auf Grönland soll Monate dauern

Die militärische Übung europäischer Nato-Staaten auf Grönland soll über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden. "Das, was wir gerade machen, ist, eine länger andauernde Übung zu planen, kontinuierlich das ganze Jahr 2026 hindurch und vielleicht auch ins Jahr 2027 hinein", sagte der Chef des Arktischen Kommandos, Søren Andersen, der Deutschen Presse-Agentur in Nuuk.

Angesichts der wiederholt von US-Präsident Donald Trump geäußerten Annexionspläne waren gestern unter anderem Angehörige der Bundeswehr in Grönland angekommen. 

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Trump kündigt Zölle gegen Gegner von Grönland-Annexion an

Der US-Präsident hat Sonderzölle gegen europäische Länder angekündigt, die sich den US-Übernahmeplänen für Grönland in den Weg stellen – darunter auch Deutschland. Die betroffenen Staaten müssten laut Donald Trump ab Februar einen Zusatzzoll von zehn Prozent zahlen. Ab Juni steige der Satz auf 25 Prozent, wenn bis dahin keine Einigung für die US-Übernahme Grönlands erzielt ist, schrieb Trump auf Truth Social.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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EU-Botschafter planen Krisensitzung am Sonntag

Die Botschafter der EU-Staaten wollen sich am Sonntagnachmittag auf einer Krisensitzung zu den angekündigten Sonderzöllen der USA beratschlagen. Das teilt die zyprische Ratspräsidentschaft mit.

Offen ist zunächst, ob die Staatsvertreter auch mögliche Gegenmaßnahmen erörtern. Die EU verfügt seit 2023 über ein Instrument gegen handelspolitischen Druck, das etwa Gegenzölle ermöglicht, jedoch nur als letztes Mittel vorgesehen ist.

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Deutschland darf sich laut Vizekanzler Klingbeil nicht von den USA erpressen lassen

Der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat den Kurs von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit kritisiert und eine geschlossene europäische Antwort gefordert. "Sehr klar ist, dass wir diesen Weg, den Trump einschlägt, nicht mitgehen werden“, sagte Klingbeil am Rande eines Neujahrsempfangs in Daaden in Rheinland-Pfalz.

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Der Bundesfinanzminister und SPD-Chef betonte gleichzeitig die grundsätzliche Bedeutung der Partnerschaft mit den USA und signalisierte Gesprächsbereitschaft. Dies sei auch ein Zeichen an autoritäre Regime, dass Demokratien gut zusammenarbeiten. Aber bei dem "ständigen Gegeneinander, das von Präsident Trump gesucht wird, muss jetzt jeder in den USA auch merken: Die Europäer machen das nicht mit. Hier ist eine Grenze erreicht.“

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Erkundungsteam der Bundeswehr zieht aus Grönland ab

Schon heute soll das Erkundungsteam der Bundeswehr wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Insel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Nachrichtenagentur dpa mitteilte.

"Das Erkundungsergebnis ist so, dass alle ‌zufrieden sind und in Deutschland nun die Auswertung vorgenommen ⁠wird." Der Einsatz sei nicht ​etwa abgebrochen worden. "Die Erkundung ist auftragsgemäß abgearbeitet worden." Noch gestern Abend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde.

Der Trupp war erst am Freitag auf der Insel angekommen und hatte gemeinsam mit Soldaten anderer Staaten an einer Erkundungsmission teilgenommen. Auftrag war es, Möglichkeiten zur besseren Sicherung Grönlands gegen eine Bedrohung, etwa aus Russland, zu erkunden. Die USA waren ausdrücklich eingeladen worden, sich zu beteiligen, hatten das aber nicht getan.

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Nato-Generalsekretär Rutte spricht mit Trump über Grönland

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump über die Sicherheitslage in Grönland und der Arktis gesprochen. „Wir werden weiter daran arbeiten, und ich freue mich darauf, ihn später in dieser Woche in Davos zu treffen“, schrieb Rutte auf X.

In dem Schweizer Kurort werden am Montag etwa 64 Staats- und Regierungschefs und etwa 850 Unternehmenschefs zum Weltwirtschaftsforum erwartet. Erstmals seit 2020 nimmt Trump, begleitet von einer großen Delegation, wieder persönlich an dem Treffen teil. 

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Ungarn sieht Grönland nicht als Angelegenheit der EU

Ungarn will sich nach Angaben von Außenminister Peter Szijjarto nicht an einer gemeinsamen EU-Erklärung zur Zukunft Grönlands beteiligen. Dies sei eine bilaterale Angelegenheit und kein Thema für die Europäische Union, sagte er. Ungarn ist von den US-Zöllen gegen mehrere europäische Staaten und Nato-Mitglieder nicht betroffen.

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António Costa kündigt Sondergipfel des EU-Rats an

Angesichts der US-Zolldrohungen hat EU-Ratschef António Costa einen Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs "in den kommenden Tagen" angekündigt. Das gab Costa auf X bekannt. Den Gipfel begründete er mit der "Bedeutung der jüngsten Entwicklungen" und der Notwendigkeit, das Vorgehen der EU zu koordinieren.

In bisherigen Gesprächen mit EU-Regierungschefs habe er den Eindruck gewonnen, dass die EU-Partner hinter der territorialen Integrität und Souveränität Dänemarks und Grönlands stünden, schrieb Costa. Zudem stünden die EU-Länder weiter zur transatlantischen Zusammenarbeit innerhalb der Nato. Sie seien bereit, sich gegen "jede Art des Zwangs zu verteidigen". 

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Donald Trump beschuldigt Dänemark erneut

In einem Post auf der Plattform Truth Social hat US-Präsident Trump Dänemark zum wiederholten Male Vorwürfe gemacht. Seit zwei Jahrzehnten warne die Nato Dänemark in Bezug auf Grönland vor der "russischen Bedrohung", schrieb Trump. "Leider war Dänemark bisher nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Jetzt ist es an der Zeit, und es wird erledigt werden."

Trump ließ offen, was er damit konkret meint.

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Trump bestreitet in Brief an Norwegens Regierungschef Dänemarks Anspruch auf Grönland

In einem Brief, den die Nachrichtenagentur Reuters und internationale Journalisten einsehen konnten, zweifelt US-Präsident Trump gegenüber Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre Dänemarks Anspruch auf Grönland an.

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In dem Brief behauptet Trump fälschlicherweise, es gebe keine schriftlichen Dokumente darüber, "nur dass vor Hunderten von Jahren ein Boot dort gelandet ist – aber unsere Boote sind dort ebenfalls gelandet". Ähnliches hatte er in der Vergangenheit schon einmal gesagt. Tatsächlich ist die Zugehörigkeit Grönlands zu Dänemark im Kieler Frieden von 1814 schriftlich und völkerrechtlich bindend niedergelegt. Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag wurde dies 1933 gegen Ansprüche Norwegens international nochmals bestätigt. Diese Ansprüche reichten bis 1261 zurück, als Dänemark zum norwegischen Königreich gehörte. Für diese Zeit ist bekundet, dass sich die Grönländer der norwegischen Krone unterwarfen.

"Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben", schrieb Trump dessen ungeachtet in seinem Brief. Außerdem begründete er sein Handeln damit, den Friedensnobelpreis nicht erhalten zu haben. Das Nobelpreiskomitee sitzt in Oslo.

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Seine Prämisse, so Trump in dem Brief, sei nun vielmehr, das zu tun, was gut und richtig für die Vereinigten Staaten von Amerika sei.

Mehr zu dem Thema lesen Sie in dieser Meldung:

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Linke fordert nach Trump-Drohungen Abbruch des laufenden Nato-Manövers

Die Linke hat angesichts der jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump eine deutliche europäische Antwort gefordert – inklusive des Abbruchs eines laufenden Nato-Manövers. Linken-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling sagte, "wenn Deutschland und Europa jetzt nicht reagieren und Trump Widerstand leisten, dann wird sich dieser Möchtegern-Autokrat weiter bestätigt fühlen".

Als ersten Schritt forderte Ehling, dass die EU-Staaten die Nato-Militärübung Steadfast Dart 26 beenden. Die Übung ist die größte des Bündnisses in diesem Jahr und trainiert die schnelle Verlegung von Material und Fahrzeugen quer durch das Nato-Gebiet. Deutschland spielt dabei eine zentrale Rolle als logistischer Knotenpunkt.

Nach Einschätzung der Linken ist das angesichts der aktuellen Spannungen nicht mehr tragbar. "Spätestens seit Trumps Drohung ist doch klar, dass da nicht mehr mit einem Verbündeten, sondern mit einem Gegner trainiert wird", sagte Ehling. Europa müsse ein eigenes System der kollektiven Sicherheit aufbauen – unabhängig von den USA und der Nato.

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EU-Kommission setzt auf Deeskalation und Dialog

Mit Blick auf die möglichen wirtschaftlichen Folgen eines neuen Zollstreits mit den USA will die EU-Kommission zunächst auf Gespräche setzen. "Aus den Konsultationen unter den EU-Staats- und Regierungschefs, einschließlich Präsidentin von der Leyen, geht klar hervor, dass die Priorität darin besteht, den Dialog zu suchen, nicht zu eskalieren, und die Verhängung von Zöllen zu vermeiden", sagte ein Sprecher in Brüssel. Grund sei, dass neue Zölle letztlich Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks schaden würden.

Wie der Dialog mit den USA organisiert werden soll, sagte der Sprecher nicht. Ein Treffen zwischen von der Leyen und US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos war nach seinen Angaben zunächst nicht geplant.

Zugleich machte der Sprecher deutlich, dass die EU für den Fall neuer US-Zölle über Abwehrinstrumente verfüge und diese bei Bedarf auch einsetzen werde. 

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Friedrich Merz will "besonnen und angemessen" reagieren

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sehr zurückhaltend auf die angekündigten Strafzölle von Donald Trump reagiert. Auf einer Pressekonferenz sagte er, dass man als Europa eine Lösung finden wolle. "Wir werden besonnen und angemessen auf solche Herausforderungen reagieren."

Er stehe in engem Austausch mit den europäischen Partnern und auch dem amerikanischen Präsidenten, sagte Merz weiter. Er wolle versuchen, Trump am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos am Mittwoch zu treffen und habe mit ihm vergangene Woche telefoniert.

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Es bestehe große Einigkeit darin, dass Zollandrohungen die transatlantischen Beziehungen nicht stärken, sondern schwächen. "Sie bergen auch das Risiko einer Eskalation." Zölle würden in der Regel von denen bezahlt, in deren Land die Importe zurückgehen. Das würde auf die amerikanischen Konsumenten zurückfallen, aber auch der deutschen Wirtschaft schaden, ergänzte der Kanzler. Wenn es nötig sei, werde Deutschland auch "nationale Interessen schützen".

Mit Blick auf den Konflikt im Grönland sagte Merz, er teile die Auffassung von Trump, dass die Nato ihr Engagement "im hohen Norden" verstärken müsse. Der Kanzler betonte ein "gemeinsames transatlantisches Interesse" in Bezug auf Grönland. Er grenzte sich aber auch klar von den US-Ansprüchen auf die Insel ab und verdeutlichte, dass Dänemark auf die Unterstützung Deutschlands zählen könne.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Dänemark schickt offenbar mehr Soldaten nach Grönland 

Nachdem in der vergangenen Woche bereits etwa 200 dänische Soldaten auf Grönland gelandet sind, will Dänemark nun offenbar eine größere Anzahl an Einsatzkräften zur arktischen Insel schicken. Das berichtete der dänische Fernsehsender TV2 unter Berufung auf das dänische Verteidigungsministerium. Die genaue Anzahl der Soldaten wurde nicht genannt, es solle sich jedoch um einen "wesentlichen Beitrag" handeln.

Die Soldaten sollen noch heute in Kangerlussuaq, einer Siedlung etwa 300 Kilometer nördlich von der grönländischen Hauptstadt Nuuk, ankommen. Der dänische Heereschef Peter Boysen führt den Einsatz.

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Chemieverband befürchtet Zollspirale

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat auf die von den USA angedrohten neuen Zölle im Streit um Grönland reagiert und warnt vor einer neuerlichen Zollspirale. Eine solche Eskalation würde hohe wirtschaftliche Kosten verursachen und die Unsicherheit für die Branche erhöhen. Dadurch würden zudem Investitionsentscheidungen erschwert.

Mit der Androhung der Zölle durch US-Präsident Donald Trump sei ein neuer Tiefpunkt in den transatlantischen Beziehungen erreicht, sagte der Hauptgeschäftsführer des VCI, Wolfgang Große Entrup. Europas Antwort könne nur Einigkeit heißen. Die EU müsse ein schlüssiges Maßnahmenpaket vorbereiten für den Fall, dass die angedrohten Zölle in Kraft treten.

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Dröge kritisiert CDU für Umgang mit Trumps Zolldrohungen

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge wirft der CDU im Konflikt um die Besitzansprüche der USA auf Grönland Realitätsverweigerung und Planlosigkeit vor. US-Präsident Donald Trump spreche inzwischen offen aus, "dass so etwas wie ein internationales Recht für ihn nicht existiert, sondern allein seine eigenen Entscheidungen für ihn der Kompass des Handels sind", sagte Dröge in Berlin. Die EU und die Bundesregierung müssten jetzt Antworten geben.

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Gold- und Silberpreise steigen nach US-Drohungen

Nach der angekündigten Zollerhöhung von US-Präsident Donald Trump sind die Aktienkurse vielerorts in Europa gefallen. Gegen Mittag lag der Deutsche Aktienindex 1,33 Prozent im Minus. An der Pariser Börse fiel der Index CAC 40 um 1,58 Prozent, die Mailänder Börse hatte ein Minus von 1,46 Prozent und in London gaben die Kurse um 0,51 Prozent nach.

Die Preise für Gold und Silber stiegen dagegen auf neue Rekordwerte. Eine Unze Gold kostete zeitweise mehr als 4.690 US-Dollar, was umgerechnet rund 4.030 Euro entspricht. Eine Unze Silber kostete mehr als 94 US-Dollar (rund 81 Euro).

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US-Finanzminister bezeichnet mögliche Vergeltungsmaßnahmen der EU als "sehr unklug"

Im Streit um Grönland hat US-Finanzminister Scott Bessent die europäischen Regierungen vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen gewarnt. "Ich halte das für sehr unklug", sagt Bessent am Rande des Weltwirtschaftsforums ‌in Davos auf die Frage nach handelspolitischen Gegenmaßnahmen. Europa solle nicht an den Absichten von US-Präsident Donald Trump zweifeln. "Ich habe mit Präsident Trump gesprochen, und es gibt offenbar viele Reaktionen", sagte Bessent weiter. Jeder solle den Präsidenten beim Wort nehmen. Einem Medienbericht zufolge erwägt Trump eine gewaltsame Übernahme Grönlands, falls Dänemark ein Kaufangebot der USA ablehnt.

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Was hilft gegen Trumps neuste Zolldrohungen?

US-Präsident Donald droht erneut mit Zöllen – diesmal im Zusammenhang mit Grönland. Die EU erwägt Gegenmaßnahmen. Doch was funktioniert wirklich?

Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, hält eine glaubwürdige Abschreckungspolitik für notwendig. "Abschreckung funktioniert nur, wenn sie sichtbar ist", sagt Felbermayr im Interview mit meinem Kollegen Zacharias Zacharakis. Er rief die EU-Staaten dazu auf, offen zu zeigen, "was im Instrumentenkasten ist". 

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 Das ganze Interview lesen Sie hier:

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Trump äußert sich nicht zu möglichem Militäreinsatz in Grönland

US-Präsident Donald Trump hat sich nicht dazu äußern wollen, ob er zur Übernahme Grönlands militärische Gewalt einsetzen würde. Auf die Frage, ob er Gewalt anwenden würde, um die zu Dänemark ⁠gehörende Insel in Besitz zu nehmen, antwortete Trump in einem kurzen Telefoninterview ⁠mit dem Sender NBC News: "Kein Kommentar".

Zugleich bekräftigte er seine Zolldrohungen. Er werde "100-prozentig" weitere Zölle gegen europäische Länder erheben, sollten sie die Übernahme Grönlands behindern. Europa sollte ⁠sich eher auf den Ukrainekrieg ⁠fokussieren – nicht auf Grönland, sagte er.

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Dänischer Außenminister fordert EU-Antwort auf Trumps Drohungen 

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat die EU-Staaten zu einer Reaktion auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump aufgerufen. Dies sei keine alleinige Angelegenheit Dänemarks, sagte der Minister vor Journalisten in London. Die EU müsse über die Antwort auf die Drohungen entscheiden.

Dänemark freue sich über die Unterstützung, die es erhalte. "Wir haben rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen", sagte Rasmussen. 

Trump hatte zusätzliche Zölle gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angedroht, sollten die USA Grönland nicht kaufen können. 

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EU-Außenbeauftragte betont Souveränität Grönlands 

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die USA im Streit um Grönland vor der Verhängung von Strafzöllen gewarnt. "Souveränität ist kein Handelsgut", schrieb sie auf X. "Wir haben kein Interesse daran, einen Streit anzufangen, aber wir werden unsere Position behaupten." Europa verfüge über eine Reihe von Instrumenten, um seine Interessen zu schützen.

Die Sicherheit in der Arktis sei ein gemeinsames transatlantisches Interesse, das man mit den US-Verbündeten besprechen könne. "Aber Zolldrohungen sind nicht der richtige Weg, dies anzugehen", schrieb Kallas. Zuvor hatte sie den dänischen Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen und die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt in Brüssel getroffen. 

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Dänemark schlägt Nato-Mission auf Grönland vor

Dänemark hat ein Nato-Mandat für Grönland und die Arktis ins Spiel gebracht, durch die US-Präsident Donald Trump von der Übernahme der Insel abgebracht werden soll. Man hoffe nun auf die Umsetzung des Plans, sagte Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen ‌nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel. Dänemark habe sich mit der grönländischen Regierung in Nuuk abgestimmt.

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Europas größtes Druckmittel

Der US-Präsident droht, die EU reagiert. Dabei werden die Anmaßungen immer unabsehbarer. Mein Kollege Fabian Scheler plädiert deswegen für einen neuen Weg: "Europa muss Donald Trump mit dem WM-Boykott drohen", schreibt er. Denn während die EU wirtschaftlich von den USA abhängig sei, finde sich die Weltspitze des Fußballs in der EU. "Fehlen im Fußball Frankreich, England, Deutschland und Spanien, ist es kein Kräftemesser der stärksten Länder der Welt. Die WM verkäme zu einem sportlich bedeutungslosen Turnier mit Sternchen" – und das könne Trump sicher nicht wollen.

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"Souveränität ist kein Handelsgut", schrieb sie auf X. "Wir haben kein Interesse daran, einen Streit anzufangen, aber wir werden unsere Position behaupten." Europa verfüge über eine Reihe von Instrumenten, um seine Interessen zu schützen. Die Sicherheit in der Arktis sei ein gemeinsames transatlantisches Interesse, das man mit den US-Verbündeten besprechen könne. "Aber Zolldrohungen sind nicht der richtige Weg, dies anzugehen", schrieb Kallas. 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Mein Kollege Fabian Scheler plädiert deswegen für einen neuen Weg: "Europa muss Donald Trump mit dem WM-Boykott drohen", schreibt er. Denn während die EU wirtschaftlich von den USA abhängig sei, finde sich die Weltspitze des Fußballs in der EU. "Fehlen im Fußball Frankreich, England, Deutschland und Spanien, ist es kein Kräftemesser der stärksten Länder der Welt. Die WM verkäme zu einem sportlich bedeutungslosen Turnier mit Sternchen" – und das könne Trump sicher nicht wollen.Den ganzen Text lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-19T17:37:12.000Z","dateModified":"2026-01-19T17:37:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/sport/2026-01/fussball-wm-boykott-usa-europa","headline":"Just do it","description":"Noch zögern die Europäer mit der Antwort auf Trumps Grönland-Pläne. Dabei gibt es ein Druckmittel: Sie können drohen, die WM zu boykottieren. 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Dies sei eine bilaterale Angelegenheit und kein Thema für die Europäische Union, sagte er. 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Dies sei keine alleinige Angelegenheit Dänemarks, sagte der Minister vor Journalisten in London. Die EU müsse über die Antwort auf die Drohungen entscheiden. Dänemark freue sich über die Unterstützung, die es erhalte. 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"Ich halte das für sehr unklug", sagt Bessent am Rande des Weltwirtschaftsforums ‌in Davos auf die Frage nach handelspolitischen Gegenmaßnahmen. Europa solle nicht an den Absichten von US-Präsident Donald Trump zweifeln. "Ich habe mit Präsident Trump gesprochen, und es gibt offenbar viele Reaktionen", sagte Bessent weiter. Jeder solle den Präsidenten beim Wort nehmen. Einem Medienbericht zufolge erwägt Trump eine gewaltsame Übernahme Grönlands, falls Dänemark ein Kaufangebot der USA ablehnt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-19T16:44:09.000Z","dateModified":"2026-01-19T16:47:13.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump äußert sich nicht zu möglichem Militäreinsatz in Grönland","articleBody":"Trump äußert sich nicht zu möglichem Militäreinsatz in GrönlandUS-Präsident Donald Trump hat sich nicht dazu äußern wollen, ob er zur Übernahme Grönlands militärische Gewalt einsetzen würde. Auf die Frage, ob er Gewalt anwenden würde, um die zu Dänemark ⁠gehörende Insel in Besitz zu nehmen, antwortete Trump in einem kurzen Telefoninterview ⁠mit dem Sender NBC News: "Kein Kommentar".Zugleich bekräftigte er seine Zolldrohungen. Er werde "100-prozentig" weitere Zölle gegen europäische Länder erheben, sollten sie die Übernahme Grönlands behindern. Europa sollte ⁠sich eher auf den Ukrainekrieg ⁠fokussieren – nicht auf Grönland, sagte er.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-19T16:33:52.000Z","dateModified":"2026-01-19T16:49:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anna-Lena Schlitt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Was hilft gegen Trumps neuste Zolldrohungen?","articleBody":"Was hilft gegen Trumps neuste Zolldrohungen?US-Präsident Donald droht erneut mit Zöllen – diesmal im Zusammenhang mit Grönland. Die EU erwägt Gegenmaßnahmen. Doch was funktioniert wirklich? Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, hält eine glaubwürdige Abschreckungspolitik für notwendig. "Abschreckung funktioniert nur, wenn sie sichtbar ist", sagt Felbermayr im Interview mit meinem Kollegen Zacharias Zacharakis. Er rief die EU-Staaten dazu auf, offen zu zeigen, "was im Instrumentenkasten ist". ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-19T16:16:17.000Z","dateModified":"2026-01-19T16:16:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anna-Lena Schlitt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-01/zollstreit-usa-eu-wirtschaftspolitik-tourismus-gabriel-felbermayr","headline":""Die Amerikaner verzichten ungerne auf Urlaub in Paris"","description":"US-Präsident Trump will Europa mit Zöllen überziehen, die EU kontert. Aber bringt das etwas? Der Ökonom Gabriel Felbermayr erklärt, was die USA wirklich schmerzen könnte.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Dröge kritisiert CDU für Umgang mit Trumps Zolldrohungen","articleBody":"Dröge kritisiert CDU für Umgang mit Trumps ZolldrohungenDie Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge wirft der CDU im Konflikt um die Besitzansprüche der USA auf Grönland Realitätsverweigerung und Planlosigkeit vor. US-Präsident Donald Trump spreche inzwischen offen aus, "dass so etwas wie ein internationales Recht für ihn nicht existiert, sondern allein seine eigenen Entscheidungen für ihn der Kompass des Handels sind", sagte Dröge in Berlin. Die EU und die Bundesregierung müssten jetzt Antworten geben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-19T15:56:05.000Z","dateModified":"2026-01-19T16:08:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marie N’gouan"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Gold- und Silberpreise steigen nach US-Drohungen","articleBody":"Gold- und Silberpreise steigen nach US-DrohungenNach der angekündigten Zollerhöhung von US-Präsident Donald Trump sind die Aktienkurse vielerorts in Europa gefallen. Gegen Mittag lag der Deutsche Aktienindex 1,33 Prozent im Minus. An der Pariser Börse fiel der Index CAC 40 um 1,58 Prozent, die Mailänder Börse hatte ein Minus von 1,46 Prozent und in London gaben die Kurse um 0,51 Prozent nach.Die Preise für Gold und Silber stiegen dagegen auf neue Rekordwerte. Eine Unze Gold kostete zeitweise mehr als 4.690 US-Dollar, was umgerechnet rund 4.030 Euro entspricht. Eine Unze Silber kostete mehr als 94 US-Dollar (rund 81 Euro).","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-19T15:10:37.000Z","dateModified":"2026-01-19T16:05:36.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_573/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTvnhjwRBRT3BdPCzk2/moTwDZHd2f6aF1V1JRpE.jpeg","caption":"DAX an der Frankfurter Börse","creditText":"Kirill Kudryavtsev/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-01-19T16:05:35.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_268/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTvnhjwRBRT3BdPCzk2/moTwDZHd2f6aF1V1JRpE.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Linke fordert nach Trump-Drohungen Abbruch des laufenden Nato-Manövers","articleBody":"Linke fordert nach Trump-Drohungen Abbruch des laufenden Nato-ManöversDie Linke hat angesichts der jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump eine deutliche europäische Antwort gefordert – inklusive des Abbruchs eines laufenden Nato-Manövers. Linken-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling sagte, "wenn Deutschland und Europa jetzt nicht reagieren und Trump Widerstand leisten, dann wird sich dieser Möchtegern-Autokrat weiter bestätigt fühlen".Als ersten Schritt forderte Ehling, dass die EU-Staaten die Nato-Militärübung Steadfast Dart 26 beenden. Die Übung ist die größte des Bündnisses in diesem Jahr und trainiert die schnelle Verlegung von Material und Fahrzeugen quer durch das Nato-Gebiet. Deutschland spielt dabei eine zentrale Rolle als logistischer Knotenpunkt.Nach Einschätzung der Linken ist das angesichts der aktuellen Spannungen nicht mehr tragbar. "Spätestens seit Trumps Drohung ist doch klar, dass da nicht mehr mit einem Verbündeten, sondern mit einem Gegner trainiert wird", sagte Ehling. 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Eine solche Eskalation würde hohe wirtschaftliche Kosten verursachen und die Unsicherheit für die Branche erhöhen. Dadurch würden zudem Investitionsentscheidungen erschwert.Mit der Androhung der Zölle durch US-Präsident Donald Trump sei ein neuer Tiefpunkt in den transatlantischen Beziehungen erreicht, sagte der Hauptgeschäftsführer des VCI, Wolfgang Große Entrup. Europas Antwort könne nur Einigkeit heißen. 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Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

EU-Außenbeauftragte betont Souveränität Grönlands 

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die USA im Streit um Grönland vor der Verhängung von Strafzöllen gewarnt. „Souveränität ist kein Handelsgut“, schrieb sie auf X. „Wir haben kein Interesse daran, einen Streit anzufangen, aber wir werden unsere Position behaupten.“ Europa verfüge über eine Reihe von Instrumenten, um seine Interessen zu schützen.

Die Sicherheit in der Arktis sei ein gemeinsames transatlantisches Interesse, das man mit den US-Verbündeten besprechen könne. „Aber Zolldrohungen sind nicht der richtige Weg, dies anzugehen“, schrieb Kallas. Zuvor hatte sie den dänischen Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen und die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt in Brüssel getroffen. 

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Europas größtes Druckmittel

Der US-Präsident droht, die EU reagiert. Dabei werden die Anmaßungen immer unabsehbarer. Mein Kollege Fabian Scheler plädiert deswegen für einen neuen Weg: „Europa muss Donald Trump mit dem WM-Boykott drohen„, schreibt er. Denn während die EU wirtschaftlich von den USA abhängig sei, finde sich die Weltspitze des Fußballs in der EU. „Fehlen im Fußball Frankreich, England, Deutschland und Spanien, ist es kein Kräftemesser der stärksten Länder der Welt. Die WM verkäme zu einem sportlich bedeutungslosen Turnier mit Sternchen“ – und das könne Trump sicher nicht wollen.

Den ganzen Text lesen Sie hier:

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Dänemark schlägt Nato-Mission auf Grönland vor

Dänemark hat ein Nato-Mandat für Grönland und die Arktis ins Spiel gebracht, durch die US-Präsident Donald Trump von der Übernahme der Insel abgebracht werden soll. Man hoffe nun auf die Umsetzung des Plans, sagte Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen ‌nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel. Dänemark habe sich mit der grönländischen Regierung in Nuuk abgestimmt.
V.l.n.r.: Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt, die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen in Brüssel
V.l.n.r.: Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt, die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen in Brüssel. John Thys/AFP/Getty Images

Marlena Wessollek
Marlena Wessollek

Ungarn sieht Grönland nicht als Angelegenheit der EU

Ungarn will sich nach Angaben von Außenminister Peter Szijjarto nicht an einer gemeinsamen EU-Erklärung zur Zukunft Grönlands beteiligen. Dies sei eine bilaterale Angelegenheit und kein Thema für die Europäische Union, sagte er. Ungarn ist von den US-Zöllen gegen mehrere europäische Staaten und Nato-Mitglieder nicht betroffen.

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Dänischer Außenminister fordert EU-Antwort auf Trumps Drohungen 

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat die EU-Staaten zu einer Reaktion auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump aufgerufen. Dies sei keine alleinige Angelegenheit Dänemarks, sagte der Minister vor Journalisten in London. Die EU müsse über die Antwort auf die Drohungen entscheiden.

Dänemark freue sich über die Unterstützung, die es erhalte. „Wir haben rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen“, sagte Rasmussen. 

Trump hatte zusätzliche Zölle gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angedroht, sollten die USA Grönland nicht kaufen können. 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

US-Finanzminister bezeichnet mögliche Vergeltungsmaßnahmen der EU als „sehr unklug“

Im Streit um Grönland hat US-Finanzminister Scott Bessent die europäischen Regierungen vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen gewarnt. „Ich halte das für sehr unklug“, sagt Bessent am Rande des Weltwirtschaftsforums ‌in Davos auf die Frage nach handelspolitischen Gegenmaßnahmen. Europa solle nicht an den Absichten von US-Präsident Donald Trump zweifeln. „Ich habe mit Präsident Trump gesprochen, und es gibt offenbar viele Reaktionen“, sagte Bessent weiter. Jeder solle den Präsidenten beim Wort nehmen. Einem Medienbericht zufolge erwägt Trump eine gewaltsame Übernahme Grönlands, falls Dänemark ein Kaufangebot der USA ablehnt.

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Trump äußert sich nicht zu möglichem Militäreinsatz in Grönland

US-Präsident Donald Trump hat sich nicht dazu äußern wollen, ob er zur Übernahme Grönlands militärische Gewalt einsetzen würde. Auf die Frage, ob er Gewalt anwenden würde, um die zu Dänemark ⁠gehörende Insel in Besitz zu nehmen, antwortete Trump in einem kurzen Telefoninterview ⁠mit dem Sender NBC News: „Kein Kommentar“.

Zugleich bekräftigte er seine Zolldrohungen. Er werde „100-prozentig“ weitere Zölle gegen europäische Länder erheben, sollten sie die Übernahme Grönlands behindern. Europa sollte ⁠sich eher auf den Ukrainekrieg ⁠fokussieren – nicht auf Grönland, sagte er.

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Was hilft gegen Trumps neuste Zolldrohungen?

US-Präsident Donald droht erneut mit Zöllen – diesmal im Zusammenhang mit Grönland. Die EU erwägt Gegenmaßnahmen. Doch was funktioniert wirklich?

Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, hält eine glaubwürdige Abschreckungspolitik für notwendig. „Abschreckung funktioniert nur, wenn sie sichtbar ist“, sagt Felbermayr im Interview mit meinem Kollegen Zacharias Zacharakis. Er rief die EU-Staaten dazu auf, offen zu zeigen, „was im Instrumentenkasten ist“. 

„Wer nicht glaubwürdig abschreckt, könnte am Ende eher gezwungen sein, die Maßnahmen tatsächlich umzusetzen“ 

Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung

 Das ganze Interview lesen Sie hier:

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Dröge kritisiert CDU für Umgang mit Trumps Zolldrohungen

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge wirft der CDU im Konflikt um die Besitzansprüche der USA auf Grönland Realitätsverweigerung und Planlosigkeit vor. US-Präsident Donald Trump spreche inzwischen offen aus, „dass so etwas wie ein internationales Recht für ihn nicht existiert, sondern allein seine eigenen Entscheidungen für ihn der Kompass des Handels sind“, sagte Dröge in Berlin. Die EU und die Bundesregierung müssten jetzt Antworten geben.

Eric Voigt
Eric Voigt

Gold- und Silberpreise steigen nach US-Drohungen

Nach der angekündigten Zollerhöhung von US-Präsident Donald Trump sind die Aktienkurse vielerorts in Europa gefallen. Gegen Mittag lag der Deutsche Aktienindex 1,33 Prozent im Minus. An der Pariser Börse fiel der Index CAC 40 um 1,58 Prozent, die Mailänder Börse hatte ein Minus von 1,46 Prozent und in London gaben die Kurse um 0,51 Prozent nach.

Die Preise für Gold und Silber stiegen dagegen auf neue Rekordwerte. Eine Unze Gold kostete zeitweise mehr als 4.690 US-Dollar, was umgerechnet rund 4.030 Euro entspricht. Eine Unze Silber kostete mehr als 94 US-Dollar (rund 81 Euro).

DAX an der Frankfurter Börse
DAX an der Frankfurter Börse. Kirill Kudryavtsev/AFP/Getty Images

Eric Voigt
Eric Voigt

Linke fordert nach Trump-Drohungen Abbruch des laufenden Nato-Manövers

Die Linke hat angesichts der jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump eine deutliche europäische Antwort gefordert – inklusive des Abbruchs eines laufenden Nato-Manövers. Linken-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling sagte, „wenn Deutschland und Europa jetzt nicht reagieren und Trump Widerstand leisten, dann wird sich dieser Möchtegern-Autokrat weiter bestätigt fühlen“.

Als ersten Schritt forderte Ehling, dass die EU-Staaten die Nato-Militärübung Steadfast Dart 26 beenden. Die Übung ist die größte des Bündnisses in diesem Jahr und trainiert die schnelle Verlegung von Material und Fahrzeugen quer durch das Nato-Gebiet. Deutschland spielt dabei eine zentrale Rolle als logistischer Knotenpunkt.

Nach Einschätzung der Linken ist das angesichts der aktuellen Spannungen nicht mehr tragbar. „Spätestens seit Trumps Drohung ist doch klar, dass da nicht mehr mit einem Verbündeten, sondern mit einem Gegner trainiert wird“, sagte Ehling. Europa müsse ein eigenes System der kollektiven Sicherheit aufbauen – unabhängig von den USA und der Nato.

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Chemieverband befürchtet Zollspirale

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat auf die von den USA angedrohten neuen Zölle im Streit um Grönland reagiert und warnt vor einer neuerlichen Zollspirale. Eine solche Eskalation würde hohe wirtschaftliche Kosten verursachen und die Unsicherheit für die Branche erhöhen. Dadurch würden zudem Investitionsentscheidungen erschwert.

Mit der Androhung der Zölle durch US-Präsident Donald Trump sei ein neuer Tiefpunkt in den transatlantischen Beziehungen erreicht, sagte der Hauptgeschäftsführer des VCI, Wolfgang Große Entrup. Europas Antwort könne nur Einigkeit heißen. Die EU müsse ein schlüssiges Maßnahmenpaket vorbereiten für den Fall, dass die angedrohten Zölle in Kraft treten.

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Dänemark schickt offenbar mehr Soldaten nach Grönland 

Nachdem in der vergangenen Woche bereits etwa 200 dänische Soldaten auf Grönland gelandet sind, will Dänemark nun offenbar eine größere Anzahl an Einsatzkräften zur arktischen Insel schicken. Das berichtete der dänische Fernsehsender TV2 unter Berufung auf das dänische Verteidigungsministerium. Die genaue Anzahl der Soldaten wurde nicht genannt, es solle sich jedoch um einen „wesentlichen Beitrag“ handeln.

Die Soldaten sollen noch heute in Kangerlussuaq, einer Siedlung etwa 300 Kilometer nördlich von der grönländischen Hauptstadt Nuuk, ankommen. Der dänische Heereschef Peter Boysen führt den Einsatz.

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Friedrich Merz will „besonnen und angemessen“ reagieren

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sehr zurückhaltend auf die angekündigten Strafzölle von Donald Trump reagiert. Auf einer Pressekonferenz sagte er, dass man als Europa eine Lösung finden wolle. „Wir werden besonnen und angemessen auf solche Herausforderungen reagieren.“

Er stehe in engem Austausch mit den europäischen Partnern und auch dem amerikanischen Präsidenten, sagte Merz weiter. Er wolle versuchen, Trump am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos am Mittwoch zu treffen und habe mit ihm vergangene Woche telefoniert.

Wir wollen keinen Handelskrieg mit den USA.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)

Es bestehe große Einigkeit darin, dass Zollandrohungen die transatlantischen Beziehungen nicht stärken, sondern schwächen. „Sie bergen auch das Risiko einer Eskalation.“ Zölle würden in der Regel von denen bezahlt, in deren Land die Importe zurückgehen. Das würde auf die amerikanischen Konsumenten zurückfallen, aber auch der deutschen Wirtschaft schaden, ergänzte der Kanzler. Wenn es nötig sei, werde Deutschland auch „nationale Interessen schützen“.

Mit Blick auf den Konflikt im Grönland sagte Merz, er teile die Auffassung von Trump, dass die Nato ihr Engagement „im hohen Norden“ verstärken müsse. Der Kanzler betonte ein „gemeinsames transatlantisches Interesse“ in Bezug auf Grönland. Er grenzte sich aber auch klar von den US-Ansprüchen auf die Insel ab und verdeutlichte, dass Dänemark auf die Unterstützung Deutschlands zählen könne.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Leon Ginzel
Leon Ginzel

EU-Kommission setzt auf Deeskalation und Dialog

Mit Blick auf die möglichen wirtschaftlichen Folgen eines neuen Zollstreits mit den USA will die EU-Kommission zunächst auf Gespräche setzen. „Aus den Konsultationen unter den EU-Staats- und Regierungschefs, einschließlich Präsidentin von der Leyen, geht klar hervor, dass die Priorität darin besteht, den Dialog zu suchen, nicht zu eskalieren, und die Verhängung von Zöllen zu vermeiden“, sagte ein Sprecher in Brüssel. Grund sei, dass neue Zölle letztlich Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks schaden würden.

Wie der Dialog mit den USA organisiert werden soll, sagte der Sprecher nicht. Ein Treffen zwischen von der Leyen und US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos war nach seinen Angaben zunächst nicht geplant.

Zugleich machte der Sprecher deutlich, dass die EU für den Fall neuer US-Zölle über Abwehrinstrumente verfüge und diese bei Bedarf auch einsetzen werde. 

Wir werden alles tun, was erforderlich ist, um die wirtschaftlichen Interessen der EU zu schützen.

Sprecher der EU-Kommission