USA und Grönland: Bundeswehrsoldaten ziehen wieder aus Grönland ab



heute für 16.30 Uhr (MEZ) angesetzt.

Über die weiteren Entwicklungen informieren wir Sie in diesem Liveblog.

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Treffen zwischen Vertretern Dänemarks, Grönlands und der USA ist beendet

Der dänische Fernsehsender TV2 berichtet, dass das Treffen in Washington, D. C. nach etwa 50 Minuten beendet wurde. Neben den Außenministern der USA, Grönlands und Dänemarks nahmen demnach auch die Botschafter und außenpolitischen Berater teil.

Zum Verlauf des Gesprächs drang zunächst nichts nach außen. Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und seine grönländische Amtskollegin Vivian Motzfeldt wurden später noch am Kapitol erwartet, dem Sitz des US-Kongresses.

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Bundeswehr entsendet 13 Soldaten nach Grönland

Neben Norwegen und Schweden entsendet auch Deutschland eine kleine Gruppe Soldaten für einen Aufklärungseinsatz nach Grönland. Das kündigte das Verteidigungsministerium an. Ein Erkundungsteam aus 13 Soldaten werde morgen in die grönländische Hauptstadt Nuuk aufbrechen, teilte das Ministerium mit, um auf Einladung Dänemarks an einem Aufklärungseinsatz teilzunehmen, der die Sicherheit der Region stärken solle. Die Mission soll demnach bis Samstag anhalten.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Russland sieht Grönland als dänisches Territorium

Die russische Führung hat angesichts der US-Ansprüche erklärt, dass man Grönland als dänisches Territorium ansehe. Die Sicherheitslage rund um die Insel sei ‍aus Sicht des ​Völkerrechts "außergewöhnlich", erklärte das russische Präsidialamt.

Anfang der Woche hatte Russland es als inakzeptabel bezeichnet, dass der Westen behaupte, Russland und China bedrohten Grönland. 

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Delegation des US-Kongresses besucht Dänemark aus Solidarität

Eine parteiübergreifende Delegation aus elf Abgeordneten des US-Kongresses ist aus Solidarität mit Dänemark nach Kopenhagen gereist. Angeführt wird die Delegation vom Senator Chris Coons von den oppositionellen Demokraten. Neben mehreren demokratischen Abgeordneten und Senatoren sind auch zwei Abgeordnete von Trumps republikanischer Partei dabei.

Coons erklärte im Vorfeld, dass man mit dänischen Vertretern über eine "Stärkung der Sicherheit in der Arktis und die Konsolidierung der Handelsbeziehungen" sprechen wolle. Geplant ist unter anderem ein Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, an dem auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen teilnehmen soll.

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US-Präsident Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Zöllen

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Länder mit Strafzöllen belegen zu wollen, die seinen Plan zur Kontrolle Grönlands nicht unterstützen. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus behauptete Trump erneut, Grönland sei aus Sicht der USA wichtig für die nationale Sicherheit.

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Sánchez: US-Invasion in Grönland wäre "Todesstoß für die Nato"

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat vor einer möglichen militärischen Aktion der USA gegen Grönland gewarnt. Eine US-Invasion würde Russlands Staatschef Wladimir Putin "zum glücklichsten Mann der Welt machen“, sagte Sánchez der Zeitung La Vanguardia.

Ein solcher Schritt würde aus seiner Sicht Russlands Angriff auf die Ukraine nachträglich legitimieren und der Nato schweren Schaden zufügen. Sollten die USA Gewalt anwenden, wäre das "der Todesstoß für die Nato“, sagte Sánchez.

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USA zu Militärübungen in Grönland eingeladen

Die USA haben nach Angaben des Leiters des dänischen Arktis-Kommandos eine Einladung zu gemeinsamen Übungen in Grönland erhalten. "Natürlich sind die USA als Teil der Nato hier eingeladen", sagte Generalmajor Søren Andersen der Nachrichtenagentur AFP. Er habe mit Vertretern der Nato-Verbündeten, darunter die USA, gesprochen und diesen angeboten "hierherzukommen".

Die Übungen hingen damit zusammen, "was derzeit in der Ukraine passiert", sagte Andersen weiter. Sollte der Krieg in der Ukraine beendet sein, gehe er davon aus, "dass Russland die Ressourcen, die es derzeit in der Ukraine einsetzt, auf andere Einsatzgebiete, einschließlich der Arktis, verlagern wird". Bislang habe er aber "kein russisches oder chinesisches Kriegsschiff in der Region gesehen".

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Nato-Übung auf Grönland soll Monate dauern

Die militärische Übung europäischer Nato-Staaten auf Grönland soll über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden. "Das, was wir gerade machen, ist, eine länger andauernde Übung zu planen, kontinuierlich das ganze Jahr 2026 hindurch und vielleicht auch ins Jahr 2027 hinein", sagte der Chef des Arktischen Kommandos, Søren Andersen, der Deutschen Presse-Agentur in Nuuk.

Angesichts der wiederholt von US-Präsident Donald Trump geäußerten Annexionspläne waren gestern unter anderem Angehörige der Bundeswehr in Grönland angekommen. 

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Trump kündigt Zölle gegen Gegner von Grönland-Annexion an

Der US-Präsident hat Sonderzölle gegen europäische Länder angekündigt, die sich den US-Übernahmeplänen für Grönland in den Weg stellen – darunter auch Deutschland. Die betroffenen Staaten müssten laut Donald Trump ab Februar einen Zusatzzoll von zehn Prozent zahlen. Ab Juni steige der Satz auf 25 Prozent, wenn bis dahin keine Einigung für die US-Übernahme Grönlands erzielt ist, schrieb Trump auf Truth Social.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Tausende protestieren in Grönland gegen Trumps Annexionspläne

Nach Kundgebungen in Dänemark haben auch in Grönland tausende Menschen gegen Donald Trumps Anspruch auf die Insel protestiert. An der Demonstration in der grönländischen Hauptstadt Nuuk nahm auch Jens-Frederik Nielsen, der Regierungschef Grönlands, teil. Die Protestierenden skandierten gegen die USA gerichtete Sprechchöre und sangen Lieder der einheimischen Inuit.

Bei der Kundgebung unter dem Motto "Grönland steht nicht zum Verkauf" trugen einige Teilnehmer Kappen mit der Aufschrift "Make America Go Away" – eine Anspielung auf Trumps Slogan "Make America Great Again", den Befürworter seiner Politik häufig auf roten Kappen tragen. 

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Trumps Zolldrohung stößt in Europa auf Widerstand

US-Präsident Donald Trump hat Zusatzzölle gegen mehrere europäische Länder angekündigt, solange es keine Einigung im Streit um Grönland gibt. In Europa stößt die Drohung auf harte Kritik. Die EU warnt vor einer Abwärtsspirale, die Bundesregierung setzt auf eine abgestimmte Antwort mit den Partnerstaaten.

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EU-Botschafter planen Krisensitzung am Sonntag

Die Botschafter der EU-Staaten wollen sich am Sonntagnachmittag auf einer Krisensitzung zu den angekündigten Sonderzöllen der USA beratschlagen. Das teilt die zyprische Ratspräsidentschaft mit.

Offen ist zunächst, ob die Staatsvertreter auch mögliche Gegenmaßnahmen erörtern. Die EU verfügt seit 2023 über ein Instrument gegen handelspolitischen Druck, das etwa Gegenzölle ermöglicht, jedoch nur als letztes Mittel vorgesehen ist.

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Europaabgeordnete stellen US-Handelsabkommen infrage

Im Europäischen Parlament regt sich nach der Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump Widerstand gegen die geplante Ratifizierung des EU-Handelsabkommens mit den USA.

Die christdemokratische Partei EVP stehe zwar grundsätzlich hinter dem Abkommen, doch eine Zustimmung sei nach Trumps Drohungen in Bezug auf Grönland derzeit nicht möglich, schrieb der deutsche Europaparlamentarier Manfred Weber auf X. Eine geplante Zollfreiheit für US-Produkte müsse ausgesetzt werden.

Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer mahnte die Europäer hingegen, den Streit um Grönland nicht auf das Abkommen zu übertragen. Im Juli 2025 hatten sich die EU-Kommission und Trump nach einem monatelangen Zollstreit auf einen Handelsdeal geeinigt. Demnach sollten auf deutsche Exporte in die USA 15 Prozent Einfuhrzoll gelten, während US-Importe zollfrei in die EU gelangen sollten.

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Mittelstand fürchtet um Wirtschaftlichkeit von Betrieben unter neuen US-Zöllen 

Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Gitta Connemann, hat angesichts der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle sofortige Entlastungen für Betriebe gefordert. Trumps Ankündigung habe die Spielregeln geändert, sagte die CDU-Politikerin der Rheinischen Post

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Connemann forderte die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, eine rasche Körperschaftsteuerreform sowie eine niedrigere Stromsteuer für Betriebe und Verbraucher. Die exportorientierte deutsche Wirtschaft werde durch neue Zölle ins Mark getroffen. 

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Trump ist nach Ansicht von Experten auf Spaltung aus

US-Präsident Donald Trump versucht nach Ansicht der Politikwissenschaftlerin Laura von Daniels, die Europäer zu spalten. Er nutze Zölle, "um maximal Druck aufzubauen und die Europäer, die bisher in der Grönland-Krise eng zusammenstehen, zu spalten", sagt die Leiterin der Forschungsgruppe Amerika in der Stiftung Wissenschaft und Politik.  

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Möglicherweise gehe es Trump mit der plötzlichen Zollentscheidung kurz vor seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum, das am Montag beginnt, auch um eine kalkulierte Machtdemonstration, sagt von Daniels.

Sicherheitspolitisch und ökonomisch gebe es keine nachvollziehbaren Gründe. Sein Ziel könnte aber sein, das geschlossene Handeln der Koalition der Willigen zu brechen, die Grönlands Interessen verteidigt und auf völkerrechtliche Normen pocht. Für Trump sei Grönland eine "wichtige Trophäe", sagt die Forscherin. 

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CDU-Außenpolitiker Beyer reist heute Abend nach Grönland

Der CDU-Außenpolitiker und Berichterstatter der Unionsfraktion für Nordamerika und die Arktis, Peter Beyer, wird ab Sonntagabend Grönland besuchen, um an einer Lösung der Grönlandkrise mitzuwirken. Die Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump folge einem bekannten Schema, sagte er der Bild am Sonntag:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Peter Beyer, CDU-Außenpolitiker","local_id":"boTjVxW347mw2ATEXbsD","text":""Das sieht nach einem typischen Trump-Manöver aus: Er baut maximalen Druck auf, er will einen Deal.""},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"dts Nachrichtenagentur/imago images","link_url":"","media_local_id":"moTm7V1w5eFA4vfMKQ68","title":"CDU-Außenpolitiker Peter Beyer"}],"local_id":"boTm7Ttk5eFA4vfMKQ67"}],"created_at":1768706225,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoTjVB5E47mw2ATEXbsB","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1768724354,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"moTm7V1w5eFA4vfMKQ68","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1768724355,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTjVB5E47mw2ATEXbsB/moTm7V1w5eFA4vfMKQ68.jpeg","user_id":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_locale":"en","version":230,"width":2000}],"sort":"00000000696c50b1","updated_at":1768724355,"user_id":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_locale":"en","version":230},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boTkjPhW6ZMw3YhPEN4d","text":"

US-Politiker kritisieren Trumps Zollpläne

Im US-Senat stoßen die von Trump angekündigten Strafzölle auf deutliche Kritik. Die Vorsitzenden der parteiübergreifenden Nato-Beobachtergruppe, die Demokratin Jeanne Shaheen und der Republikaner Thom Tillis, warnten, Trumps Rhetorik spiele Russland und China in die Hände, die eine Spaltung der Nato anstrebten. Sie forderten die Regierung auf, die Drohungen zu beenden und auf Diplomatie zu setzen.
Auch der demokratische Minderheitsführer Chuck Schumer kündigte Widerstand an. Er will mit einem Gesetzesvorstoß die Zollpläne stoppen und sprach von einer Gefahr für die amerikanische Wirtschaft und die Beziehungen zu den europäischen Verbündeten. Bereits bestehende Zölle hätten die Preise in den USA erhöht und der Wirtschaft geschadet, sagte Schumer.

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Maschinenbauer fordern klare Haltung gegen Trumps Zoll-Drohungen

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, mehreren EU-Staaten wegen des Grönland-Streits Strafzölle aufzuerlegen, fordert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) eine entschlossene Reaktion. "Europa darf sich nicht erpressen lassen, auch nicht von den Vereinigten Staaten", sagte VDMA-Präsident Bertram Kawlath.

Grönland sei ein Teil Europas und müsse es auch bleiben. Nach seiner Einschätzung würde ein Nachgeben die USA nur ermutigen, weitere unvernünftige Forderungen zu stellen und mit neuen Zöllen zu drohen.

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Meloni warnt vor "Eskalation" zwischen Europa und USA

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Sonderzölle als "Fehler" bezeichnet. Bei einem Besuch in Südkorea warnte sie vor einer Eskalation.

Offensichtlich gebe es zwischen beiden Seiten ein Kommunikationsproblem, sagte die italienische Regierungschefin. Jetzt sei es notwendig, "den Dialog wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu vermeiden". Die Ministerpräsidentin berichtete, dass sie deshalb selbst mit Trump telefoniert habe. "Ich glaube, dass es in dieser Phase sehr wichtig ist, miteinander zu sprechen."

Die Entsendung von Soldaten durch acht andere europäische Länder zu einer Erkundungsmission auf die dänische Insel sei nicht gegen die USA gerichtet, sagte Meloni. Dies dürfe nicht als "anti-amerikanisch" interpretiert werden.

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Deutschland darf sich laut Vizekanzler Klingbeil nicht von den USA erpressen lassen

Der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat den Kurs von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit kritisiert und eine geschlossene europäische Antwort gefordert. "Sehr klar ist, dass wir diesen Weg, den Trump einschlägt, nicht mitgehen werden“, sagte Klingbeil am Rande eines Neujahrsempfangs in Daaden in Rheinland-Pfalz.

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Der Bundesfinanzminister und SPD-Chef betonte gleichzeitig die grundsätzliche Bedeutung der Partnerschaft mit den USA und signalisierte Gesprächsbereitschaft. Dies sei auch ein Zeichen an autoritäre Regime, dass Demokratien gut zusammenarbeiten. Aber bei dem "ständigen Gegeneinander, das von Präsident Trump gesucht wird, muss jetzt jeder in den USA auch merken: Die Europäer machen das nicht mit. Hier ist eine Grenze erreicht.“

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Erkundungsteam der Bundeswehr zieht aus Grönland ab

Schon heute soll das Erkundungsteam der Bundeswehr wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Insel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Nachrichtenagentur dpa mitteilte.

"Das Erkundungsergebnis ist so, dass alle ‌zufrieden sind und in Deutschland nun die Auswertung vorgenommen ⁠wird." Der Einsatz sei nicht ​etwa abgebrochen worden. "Die Erkundung ist auftragsgemäß abgearbeitet worden." Noch gestern Abend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde.

Der Trupp war erst am Freitag auf der Insel angekommen und hatte gemeinsam mit Soldaten anderer Staaten an einer Erkundungsmission teilgenommen. Auftrag war es, Möglichkeiten zur besseren Sicherung Grönlands gegen eine Bedrohung, etwa aus Russland, zu erkunden. Die USA waren ausdrücklich eingeladen worden, sich zu beteiligen, hatten das aber nicht getan.

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Trumps Zollpolitik bringt die Berliner Strategie ins Wanken

Die Zolldrohung der USA trifft Berlin unvorbereitet – und legt ein Dilemma offen: Während Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche weiter auf Zurückhaltung setzen, mehren sich in CDU und SPD die Stimmen, die ein härteres Auftreten gegenüber Trump fordern. Vizekanzler Klingbeil spricht offen von "Erpressung", auch Unionspolitiker zeigen sich zunehmend unzufrieden mit dem bisherigen Kurs der Bundesregierung.

Die Frage, wie Deutschland und die EU auf die außenpolitischen Provokationen reagieren sollen, spaltet nicht nur die Koalition, sondern auch die öffentliche Debatte, findet ZEIT-Autor Michael Schlieben.

Seine Analyse zur deutschen Reaktion auf Trumps Drohung können Sie hier lesen:

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Europäer warnen nach Trumps Zollankündigung vor einer "Eskalation"

Deutschland und sieben weitere betroffene Länder haben die von US-Präsident Donald Trump wegen des Streits um Grönland angekündigten Sonderzölle kritisiert. "Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation", schreiben die Länder in einer gemeinsamen Erklärung.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Die Frage, wie Deutschland und die EU auf die außenpolitischen Provokationen reagieren sollen, spaltet nicht nur die Koalition, sondern auch die öffentliche Debatte, findet ZEIT-Autor Michael Schlieben.Seine Analyse zur deutschen Reaktion auf Trumps Drohung können Sie hier lesen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T13:16:51.000Z","dateModified":"2026-01-18T13:19:20.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Omid Rezaee"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-01/umgang-donald-trump-zoelle-bundesregierung-cdu-spd","headline":"No more schmeicheln","description":"In der CDU wachsen Zweifel an der zahmen US-Strategie des Kanzlers: Deutschland müsse klar auf Trumps Zollankündigung reagieren. Noch deutlicher wird Lars Klingbeil.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Erkundungsteam der Bundeswehr zieht aus Grönland ab","articleBody":"Erkundungsteam der Bundeswehr zieht aus Grönland abSchon heute soll das Erkundungsteam der Bundeswehr wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Insel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. "Das Erkundungsergebnis ist so, dass alle ‌zufrieden sind und in Deutschland nun die Auswertung vorgenommen ⁠wird." Der Einsatz sei nicht ​etwa abgebrochen worden. "Die Erkundung ist auftragsgemäß abgearbeitet worden." Noch gestern Abend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde.Der Trupp war erst am Freitag auf der Insel angekommen und hatte gemeinsam mit Soldaten anderer Staaten an einer Erkundungsmission teilgenommen. Auftrag war es, Möglichkeiten zur besseren Sicherung Grönlands gegen eine Bedrohung, etwa aus Russland, zu erkunden. Die USA waren ausdrücklich eingeladen worden, sich zu beteiligen, hatten das aber nicht getan.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T12:33:44.000Z","dateModified":"2026-01-18T13:14:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Meloni warnt vor "Eskalation" zwischen Europa und USA","articleBody":"Meloni warnt vor "Eskalation" zwischen Europa und USAItaliens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Sonderzölle als "Fehler" bezeichnet. Bei einem Besuch in Südkorea warnte sie vor einer Eskalation.Offensichtlich gebe es zwischen beiden Seiten ein Kommunikationsproblem, sagte die italienische Regierungschefin. Jetzt sei es notwendig, "den Dialog wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu vermeiden". Die Ministerpräsidentin berichtete, dass sie deshalb selbst mit Trump telefoniert habe. "Ich glaube, dass es in dieser Phase sehr wichtig ist, miteinander zu sprechen." Die Entsendung von Soldaten durch acht andere europäische Länder zu einer Erkundungsmission auf die dänische Insel sei nicht gegen die USA gerichtet, sagte Meloni. Dies dürfe nicht als "anti-amerikanisch" interpretiert werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T12:19:37.000Z","dateModified":"2026-01-18T12:29:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTmuNGF65tB35Fb02cF/moTnSbJi5eFA4vfMVMjH.jpeg","caption":"Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni","creditText":"Andrew Medichini/dpa/AP/picture alliance","uploadDate":"2026-01-18T12:29:57.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTmuNGF65tB35Fb02cF/moTnSbJi5eFA4vfMVMjH.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Deutschland darf sich laut Vizekanzler Klingbeil nicht von den USA erpressen lassen","articleBody":"Deutschland darf sich laut Vizekanzler Klingbeil nicht von den USA erpressen lassenDer deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat den Kurs von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit kritisiert und eine geschlossene europäische Antwort gefordert. "Sehr klar ist, dass wir diesen Weg, den Trump einschlägt, nicht mitgehen werden“, sagte Klingbeil am Rande eines Neujahrsempfangs in Daaden in Rheinland-Pfalz.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T12:03:21.000Z","dateModified":"2026-01-18T12:23:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTnEWcn5eFA4vfMCXuy/moTnNKxU5eFA4vfMK5iW.jpeg","caption":"Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) spricht beim Neujahrsempfang in Daaden","creditText":"Thomas Frey/dpa/picture alliance","uploadDate":"2026-01-18T12:16:14.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTnEWcn5eFA4vfMCXuy/moTnNKxU5eFA4vfMK5iW.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Maschinenbauer fordern klare Haltung gegen Trumps Zoll-Drohungen","articleBody":"Maschinenbauer fordern klare Haltung gegen Trumps Zoll-DrohungenNach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, mehreren EU-Staaten wegen des Grönland-Streits Strafzölle aufzuerlegen, fordert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) eine entschlossene Reaktion. "Europa darf sich nicht erpressen lassen, auch nicht von den Vereinigten Staaten", sagte VDMA-Präsident Bertram Kawlath. Grönland sei ein Teil Europas und müsse es auch bleiben. Nach seiner Einschätzung würde ein Nachgeben die USA nur ermutigen, weitere unvernünftige Forderungen zu stellen und mit neuen Zöllen zu drohen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T10:47:56.000Z","dateModified":"2026-01-18T11:45:26.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTmu41765tB35Fb02cC/moTmx2xL5eFA4vfMGbxR.jpeg","caption":"Industrieroboter schweißen Karosserien im Volkswagenwerk in Zwickau","creditText":"Sean Gallup/Getty Images","uploadDate":"2026-01-18T10:57:51.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTmu41765tB35Fb02cC/moTmx2xL5eFA4vfMGbxR.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Sánchez: US-Invasion in Grönland wäre "Todesstoß für die Nato"","articleBody":"Sánchez: US-Invasion in Grönland wäre "Todesstoß für die Nato"Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat vor einer möglichen militärischen Aktion der USA gegen Grönland gewarnt. Eine US-Invasion würde Russlands Staatschef Wladimir Putin "zum glücklichsten Mann der Welt machen“, sagte Sánchez der Zeitung La Vanguardia. Ein solcher Schritt würde aus seiner Sicht Russlands Angriff auf die Ukraine nachträglich legitimieren und der Nato schweren Schaden zufügen. Sollten die USA Gewalt anwenden, wäre das "der Todesstoß für die Nato“, sagte Sánchez.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T08:31:37.000Z","dateModified":"2026-01-18T09:27:30.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTYZnRo65tB35FbGn9n/moTmUPfb5eFA4vfMAE4o.jpeg","caption":"Ein Militärschiff der Königlich Dänischen Marine patrouilliert in der Nähe von Nuuk ","creditText":"Evgeniy Maloletka/Ap/dpa/picture alliance","uploadDate":"2026-01-18T09:27:29.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTYZnRo65tB35FbGn9n/moTmUPfb5eFA4vfMAE4o.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Politiker kritisieren Trumps Zollpläne","articleBody":"US-Politiker kritisieren Trumps ZollpläneIm US-Senat stoßen die von Trump angekündigten Strafzölle auf deutliche Kritik. Die Vorsitzenden der parteiübergreifenden Nato-Beobachtergruppe, die Demokratin Jeanne Shaheen und der Republikaner Thom Tillis, warnten, Trumps Rhetorik spiele Russland und China in die Hände, die eine Spaltung der Nato anstrebten. Sie forderten die Regierung auf, die Drohungen zu beenden und auf Diplomatie zu setzen.Auch der demokratische Minderheitsführer Chuck Schumer kündigte Widerstand an. Er will mit einem Gesetzesvorstoß die Zollpläne stoppen und sprach von einer Gefahr für die amerikanische Wirtschaft und die Beziehungen zu den europäischen Verbündeten. Bereits bestehende Zölle hätten die Preise in den USA erhöht und der Wirtschaft geschadet, sagte Schumer.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T07:18:18.000Z","dateModified":"2026-01-18T08:22:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Omid Rezaee"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTkjPhW6ZMw3YhPEN4c/moTm8S4L5eFA4vfMDjzk.jpeg","caption":"Chuck Schumer, US-Politiker, kritisiert Trumps angekündigte Strafzölle","creditText":"Rod Lamkey, Jr./AP Photo/picture alliance","uploadDate":"2026-01-18T08:22:55.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTkjPhW6ZMw3YhPEN4c/moTm8S4L5eFA4vfMDjzk.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"CDU-Außenpolitiker Beyer reist heute Abend nach Grönland","articleBody":"CDU-Außenpolitiker Beyer reist heute Abend nach GrönlandDer CDU-Außenpolitiker und Berichterstatter der Unionsfraktion für Nordamerika und die Arktis, Peter Beyer, wird ab Sonntagabend Grönland besuchen, um an einer Lösung der Grönlandkrise mitzuwirken. Die Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump folge einem bekannten Schema, sagte er der Bild am Sonntag:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T03:17:05.000Z","dateModified":"2026-01-18T08:19:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Vera Sprothen"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTjVB5E47mw2ATEXbsB/moTm7V1w5eFA4vfMKQ68.jpeg","caption":"CDU-Außenpolitiker Peter Beyer","creditText":"dts Nachrichtenagentur/imago images","uploadDate":"2026-01-18T08:19:14.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTjVB5E47mw2ATEXbsB/moTm7V1w5eFA4vfMKQ68.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump ist nach Ansicht von Experten auf Spaltung aus","articleBody":"Trump ist nach Ansicht von Experten auf Spaltung ausUS-Präsident Donald Trump versucht nach Ansicht der Politikwissenschaftlerin Laura von Daniels, die Europäer zu spalten. Er nutze Zölle, "um maximal Druck aufzubauen und die Europäer, die bisher in der Grönland-Krise eng zusammenstehen, zu spalten", sagt die Leiterin der Forschungsgruppe Amerika in der Stiftung Wissenschaft und Politik.  ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-17T22:48:08.000Z","dateModified":"2026-01-18T03:45:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Mittelstand fürchtet um Wirtschaftlichkeit von Betrieben unter neuen US-Zöllen ","articleBody":"Mittelstand fürchtet um Wirtschaftlichkeit von Betrieben unter neuen US-Zöllen Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Gitta Connemann, hat angesichts der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle sofortige Entlastungen für Betriebe gefordert. Trumps Ankündigung habe die Spielregeln geändert, sagte die CDU-Politikerin der Rheinischen Post. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-17T22:27:11.000Z","dateModified":"2026-01-18T08:21:32.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoThxZGj2f6aF1V12SVW/moTm7mmb5eFA4vfMKQ6D.jpeg","caption":"Frachtschiffe liegen im Containerterminal vom Hafen Jersey in den USA","creditText":"Charly Triballeau/AFP via Getty Images","uploadDate":"2026-01-18T08:21:31.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoThxZGj2f6aF1V12SVW/moTm7mmb5eFA4vfMKQ6D.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Europaabgeordnete stellen US-Handelsabkommen infrage","articleBody":"Europaabgeordnete stellen US-Handelsabkommen infrageIm Europäischen Parlament regt sich nach der Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump Widerstand gegen die geplante Ratifizierung des EU-Handelsabkommens mit den USA. Die christdemokratische Partei EVP stehe zwar grundsätzlich hinter dem Abkommen, doch eine Zustimmung sei nach Trumps Drohungen in Bezug auf Grönland derzeit nicht möglich, schrieb der deutsche Europaparlamentarier Manfred Weber auf X. Eine geplante Zollfreiheit für US-Produkte müsse ausgesetzt werden. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer mahnte die Europäer hingegen, den Streit um Grönland nicht auf das Abkommen zu übertragen. Im Juli 2025 hatten sich die EU-Kommission und Trump nach einem monatelangen Zollstreit auf einen Handelsdeal geeinigt. Demnach sollten auf deutsche Exporte in die USA 15 Prozent Einfuhrzoll gelten, während US-Importe zollfrei in die EU gelangen sollten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-17T21:29:39.000Z","dateModified":"2026-01-18T11:02:54.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Verena Harzer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Botschafter planen Krisensitzung am Sonntag","articleBody":"EU-Botschafter planen Krisensitzung am SonntagDie Botschafter der EU-Staaten wollen sich am Sonntagnachmittag auf einer Krisensitzung zu den angekündigten Sonderzöllen der USA beratschlagen. Das teilt die zyprische Ratspräsidentschaft mit. Offen ist zunächst, ob die Staatsvertreter auch mögliche Gegenmaßnahmen erörtern. Die EU verfügt seit 2023 über ein Instrument gegen handelspolitischen Druck, das etwa Gegenzölle ermöglicht, jedoch nur als letztes Mittel vorgesehen ist.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-17T21:25:09.000Z","dateModified":"2026-01-17T23:35:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Verena Harzer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trumps Zolldrohung stößt in Europa auf Widerstand","articleBody":"Trumps Zolldrohung stößt in Europa auf WiderstandUS-Präsident Donald Trump hat Zusatzzölle gegen mehrere europäische Länder angekündigt, solange es keine Einigung im Streit um Grönland gibt. In Europa stößt die Drohung auf harte Kritik. Die EU warnt vor einer Abwärtsspirale, die Bundesregierung setzt auf eine abgestimmte Antwort mit den Partnerstaaten.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-17T20:19:09.000Z","dateModified":"2026-01-17T23:38:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Verena Harzer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/reaktionen-europaeische-union-zollandrohungen-trump-groenland","headline":""Wir lassen uns nicht einschüchtern"","description":"Trumps Grönland-Sonderzölle stoßen in Europa auf Kritik. Die Bundesregierung will sich mit den EU-Partnern abstimmen, Macron betont Dänemarks Souveränität.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Tausende protestieren in Grönland gegen Trumps Annexionspläne","articleBody":"Tausende protestieren in Grönland gegen Trumps AnnexionspläneNach Kundgebungen in Dänemark haben auch in Grönland tausende Menschen gegen Donald Trumps Anspruch auf die Insel protestiert. An der Demonstration in der grönländischen Hauptstadt Nuuk nahm auch Jens-Frederik Nielsen, der Regierungschef Grönlands, teil. Die Protestierenden skandierten gegen die USA gerichtete Sprechchöre und sangen Lieder der einheimischen Inuit.Bei der Kundgebung unter dem Motto "Grönland steht nicht zum Verkauf" trugen einige Teilnehmer Kappen mit der Aufschrift "Make America Go Away" – eine Anspielung auf Trumps Slogan "Make America Great Again", den Befürworter seiner Politik häufig auf roten Kappen tragen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-17T19:16:33.000Z","dateModified":"2026-01-17T19:44:56.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-01-18T13:47:15.000Z","datePublished":"2026-01-14T07:24:08.000Z","coverageStartTime":"2026-01-14T08:00:00.000Z","headline":"Grönland-Liveblog","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Grönland-Liveblog","startDate":"2026-01-14T08:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Europäer warnen nach Trumps Zollankündigung vor einer "Eskalation"Deutschland und sieben weitere betroffene Länder haben die von US-Präsident Donald Trump wegen des Streits um Grönland angekündigten Sonderzölle kritisiert. 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Alena Kammer
Alena Kammer

Europäer warnen nach Trumps Zollankündigung vor einer „Eskalation“

Deutschland und sieben weitere betroffene Länder haben die von US-Präsident Donald Trump wegen des Streits um Grönland angekündigten Sonderzölle kritisiert. „Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation“, schreiben die Länder in einer gemeinsamen Erklärung.

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Omid Rezaee
Omid Rezaee

Trumps Zollpolitik bringt die Berliner Strategie ins Wanken

Die Zolldrohung der USA trifft Berlin unvorbereitet – und legt ein Dilemma offen: Während Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche weiter auf Zurückhaltung setzen, mehren sich in CDU und SPD die Stimmen, die ein härteres Auftreten gegenüber Trump fordern. Vizekanzler Klingbeil spricht offen von „Erpressung“, auch Unionspolitiker zeigen sich zunehmend unzufrieden mit dem bisherigen Kurs der Bundesregierung.

Die Frage, wie Deutschland und die EU auf die außenpolitischen Provokationen reagieren sollen, spaltet nicht nur die Koalition, sondern auch die öffentliche Debatte, findet ZEIT-Autor Michael Schlieben.

Seine Analyse zur deutschen Reaktion auf Trumps Drohung können Sie hier lesen:

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

Erkundungsteam der Bundeswehr zieht aus Grönland ab

Schon heute soll das Erkundungsteam der Bundeswehr wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Insel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Nachrichtenagentur dpa mitteilte.

„Das Erkundungsergebnis ist so, dass alle ‌zufrieden sind und in Deutschland nun die Auswertung vorgenommen ⁠wird.“ Der Einsatz sei nicht ​etwa abgebrochen worden. „Die Erkundung ist auftragsgemäß abgearbeitet worden.“ Noch gestern Abend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde.

Der Trupp war erst am Freitag auf der Insel angekommen und hatte gemeinsam mit Soldaten anderer Staaten an einer Erkundungsmission teilgenommen. Auftrag war es, Möglichkeiten zur besseren Sicherung Grönlands gegen eine Bedrohung, etwa aus Russland, zu erkunden. Die USA waren ausdrücklich eingeladen worden, sich zu beteiligen, hatten das aber nicht getan.

Alena Kammer
Alena Kammer

Meloni warnt vor „Eskalation“ zwischen Europa und USA

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Sonderzölle als „Fehler“ bezeichnet. Bei einem Besuch in Südkorea warnte sie vor einer Eskalation.

Offensichtlich gebe es zwischen beiden Seiten ein Kommunikationsproblem, sagte die italienische Regierungschefin. Jetzt sei es notwendig, „den Dialog wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu vermeiden„. Die Ministerpräsidentin berichtete, dass sie deshalb selbst mit Trump telefoniert habe. „Ich glaube, dass es in dieser Phase sehr wichtig ist, miteinander zu sprechen.“

Die Entsendung von Soldaten durch acht andere europäische Länder zu einer Erkundungsmission auf die dänische Insel sei nicht gegen die USA gerichtet, sagte Meloni. Dies dürfe nicht als „anti-amerikanisch“ interpretiert werden.

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Andrew Medichini/dpa/AP/picture alliance

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

Deutschland darf sich laut Vizekanzler Klingbeil nicht von den USA erpressen lassen

Der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat den Kurs von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit kritisiert und eine geschlossene europäische Antwort gefordert. „Sehr klar ist, dass wir diesen Weg, den Trump einschlägt, nicht mitgehen werden“, sagte Klingbeil am Rande eines Neujahrsempfangs in Daaden in Rheinland-Pfalz.
„Wir lassen uns nicht erpressen. Wir lassen uns nicht provozieren. Nicht mit Zöllen, nicht mit Worten.“

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD)

Der Bundesfinanzminister und SPD-Chef betonte gleichzeitig die grundsätzliche Bedeutung der Partnerschaft mit den USA und signalisierte Gesprächsbereitschaft. Dies sei auch ein Zeichen an autoritäre Regime, dass Demokratien gut zusammenarbeiten. Aber bei dem „ständigen Gegeneinander, das von Präsident Trump gesucht wird, muss jetzt jeder in den USA auch merken: Die Europäer machen das nicht mit. Hier ist eine Grenze erreicht.“
Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) spricht beim Neujahrsempfang in Daaden
Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) spricht beim Neujahrsempfang in Daaden. Thomas Frey/dpa/picture alliance

Alena Kammer
Alena Kammer

Maschinenbauer fordern klare Haltung gegen Trumps Zoll-Drohungen

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, mehreren EU-Staaten wegen des Grönland-Streits Strafzölle aufzuerlegen, fordert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) eine entschlossene Reaktion. „Europa darf sich nicht erpressen lassen, auch nicht von den Vereinigten Staaten“, sagte VDMA-Präsident Bertram Kawlath.

Grönland sei ein Teil Europas und müsse es auch bleiben. Nach seiner Einschätzung würde ein Nachgeben die USA nur ermutigen, weitere unvernünftige Forderungen zu stellen und mit neuen Zöllen zu drohen.

Industrieroboter schweißen Karosserien im Volkswagenwerk in Zwickau
Industrieroboter schweißen Karosserien im Volkswagenwerk in Zwickau. Sean Gallup/Getty Images

Alena Kammer
Alena Kammer

Sánchez: US-Invasion in Grönland wäre „Todesstoß für die Nato“

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat vor einer möglichen militärischen Aktion der USA gegen Grönland gewarnt. Eine US-Invasion würde Russlands Staatschef Wladimir Putin „zum glücklichsten Mann der Welt machen“, sagte Sánchez der Zeitung La Vanguardia.

Ein solcher Schritt würde aus seiner Sicht Russlands Angriff auf die Ukraine nachträglich legitimieren und der Nato schweren Schaden zufügen. Sollten die USA Gewalt anwenden, wäre das „der Todesstoß für die Nato“, sagte Sánchez.

Ein Militärschiff der Königlich Dänischen Marine patrouilliert in der Nähe von Nuuk
Ein Militärschiff der Königlich Dänischen Marine patrouilliert in der Nähe von Nuuk . Evgeniy Maloletka/Ap/dpa/picture alliance

Omid Rezaee
Omid Rezaee

US-Politiker kritisieren Trumps Zollpläne

Im US-Senat stoßen die von Trump angekündigten Strafzölle auf deutliche Kritik. Die Vorsitzenden der parteiübergreifenden Nato-Beobachtergruppe, die Demokratin Jeanne Shaheen und der Republikaner Thom Tillis, warnten, Trumps Rhetorik spiele Russland und China in die Hände, die eine Spaltung der Nato anstrebten. Sie forderten die Regierung auf, die Drohungen zu beenden und auf Diplomatie zu setzen.
Auch der demokratische Minderheitsführer Chuck Schumer kündigte Widerstand an. Er will mit einem Gesetzesvorstoß die Zollpläne stoppen und sprach von einer Gefahr für die amerikanische Wirtschaft und die Beziehungen zu den europäischen Verbündeten. Bereits bestehende Zölle hätten die Preise in den USA erhöht und der Wirtschaft geschadet, sagte Schumer.
Chuck Schumer, US-Politiker, kritisiert Trumps angekündigte Strafzölle
Chuck Schumer, US-Politiker, kritisiert Trumps angekündigte Strafzölle. Rod Lamkey, Jr./AP Photo/picture alliance

Vera Sprothen
Vera Sprothen

CDU-Außenpolitiker Beyer reist heute Abend nach Grönland

Der CDU-Außenpolitiker und Berichterstatter der Unionsfraktion für Nordamerika und die Arktis, Peter Beyer, wird ab Sonntagabend Grönland besuchen, um an einer Lösung der Grönlandkrise mitzuwirken. Die Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump folge einem bekannten Schema, sagte er der Bild am Sonntag:
„Das sieht nach einem typischen Trump-Manöver aus: Er baut maximalen Druck auf, er will einen Deal.“

Peter Beyer, CDU-Außenpolitiker

CDU-Außenpolitiker Peter Beyer
CDU-Außenpolitiker Peter Beyer. dts Nachrichtenagentur/imago images

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Trump ist nach Ansicht von Experten auf Spaltung aus

US-Präsident Donald Trump versucht nach Ansicht der Politikwissenschaftlerin Laura von Daniels, die Europäer zu spalten. Er nutze Zölle, „um maximal Druck aufzubauen und die Europäer, die bisher in der Grönland-Krise eng zusammenstehen, zu spalten“, sagt die Leiterin der Forschungsgruppe Amerika in der Stiftung Wissenschaft und Politik.  
„Trump setzt auf Einschüchterung und Demütigung der eigenen Verbündeten, vor allem Dänemarks und Grönlands.“

Laura von Daniels, Politikwissenschaftlerin in der SWP

Möglicherweise gehe es Trump mit der plötzlichen Zollentscheidung kurz vor seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum, das am Montag beginnt, auch um eine kalkulierte Machtdemonstration, sagt von Daniels.

Sicherheitspolitisch und ökonomisch gebe es keine nachvollziehbaren Gründe. Sein Ziel könnte aber sein, das geschlossene Handeln der Koalition der Willigen zu brechen, die Grönlands Interessen verteidigt und auf völkerrechtliche Normen pocht. Für Trump sei Grönland eine „wichtige Trophäe“, sagt die Forscherin. 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Mittelstand fürchtet um Wirtschaftlichkeit von Betrieben unter neuen US-Zöllen 

Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Gitta Connemann, hat angesichts der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle sofortige Entlastungen für Betriebe gefordert. Trumps Ankündigung habe die Spielregeln geändert, sagte die CDU-Politikerin der Rheinischen Post
„Jetzt muss gelten: ‚Wirtschaft first‘.“ 

Gitta Connemann, Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung

Connemann forderte die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, eine rasche Körperschaftsteuerreform sowie eine niedrigere Stromsteuer für Betriebe und Verbraucher. Die exportorientierte deutsche Wirtschaft werde durch neue Zölle ins Mark getroffen. 
Frachtschiffe liegen im Containerterminal vom Hafen Jersey in den USA
Frachtschiffe liegen im Containerterminal vom Hafen Jersey in den USA. Charly Triballeau/AFP via Getty Images

Verena Harzer
Verena Harzer

Europaabgeordnete stellen US-Handelsabkommen infrage

Im Europäischen Parlament regt sich nach der Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump Widerstand gegen die geplante Ratifizierung des EU-Handelsabkommens mit den USA.

Die christdemokratische Partei EVP stehe zwar grundsätzlich hinter dem Abkommen, doch eine Zustimmung sei nach Trumps Drohungen in Bezug auf Grönland derzeit nicht möglich, schrieb der deutsche Europaparlamentarier Manfred Weber auf X. Eine geplante Zollfreiheit für US-Produkte müsse ausgesetzt werden.

Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer mahnte die Europäer hingegen, den Streit um Grönland nicht auf das Abkommen zu übertragen. Im Juli 2025 hatten sich die EU-Kommission und Trump nach einem monatelangen Zollstreit auf einen Handelsdeal geeinigt. Demnach sollten auf deutsche Exporte in die USA 15 Prozent Einfuhrzoll gelten, während US-Importe zollfrei in die EU gelangen sollten.

Verena Harzer
Verena Harzer

EU-Botschafter planen Krisensitzung am Sonntag

Die Botschafter der EU-Staaten wollen sich am Sonntagnachmittag auf einer Krisensitzung zu den angekündigten Sonderzöllen der USA beratschlagen. Das teilt die zyprische Ratspräsidentschaft mit.

Offen ist zunächst, ob die Staatsvertreter auch mögliche Gegenmaßnahmen erörtern. Die EU verfügt seit 2023 über ein Instrument gegen handelspolitischen Druck, das etwa Gegenzölle ermöglicht, jedoch nur als letztes Mittel vorgesehen ist.

Verena Harzer
Verena Harzer

Trumps Zolldrohung stößt in Europa auf Widerstand

US-Präsident Donald Trump hat Zusatzzölle gegen mehrere europäische Länder angekündigt, solange es keine Einigung im Streit um Grönland gibt. In Europa stößt die Drohung auf harte Kritik. Die EU warnt vor einer Abwärtsspirale, die Bundesregierung setzt auf eine abgestimmte Antwort mit den Partnerstaaten.

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Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Tausende protestieren in Grönland gegen Trumps Annexionspläne

Nach Kundgebungen in Dänemark haben auch in Grönland tausende Menschen gegen Donald Trumps Anspruch auf die Insel protestiert. An der Demonstration in der grönländischen Hauptstadt Nuuk nahm auch Jens-Frederik Nielsen, der Regierungschef Grönlands, teil. Die Protestierenden skandierten gegen die USA gerichtete Sprechchöre und sangen Lieder der einheimischen Inuit.

Bei der Kundgebung unter dem Motto „Grönland steht nicht zum Verkauf“ trugen einige Teilnehmer Kappen mit der Aufschrift „Make America Go Away– eine Anspielung auf Trumps Slogan „Make America Great Again„, den Befürworter seiner Politik häufig auf roten Kappen tragen.