US-Zusammenfassung am Morgen: Donald Trump in Südkorea angekommen, Nordkorea testet Raketen

Gespräche mit Südkorea und China

US-Präsident Donald Trump ist am Mittwoch zur letzten Station seiner Asienreise in Südkorea eingetroffen. Vor Gesprächen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung zeigte er sich optimistisch für eine Einigung im Handelsstreit mit China. „Die Beziehungen zu China sind sehr gut. Ich denke also, dass wir ein sehr gutes Ergebnis für unser Land und für die Welt erzielen werden“, sagte Trump an Bord des Präsidentenflugzeugs Air Force One. Er gehe davon aus, US-Zölle auf chinesische Waren zu senken. Im Gegenzug solle sich die Regierung in Peking verpflichten, die Ausfuhr von Vorprodukten für das Opioid Fentanyl einzudämmen. Kurz vor Trumps Ankunft stellte sich heraus, dass Nordkorea am Dienstag einen atomwaffenfähigen Marschflugkörper getestet hatte. Trump sprach dem Test jedoch keine Bedeutung zu.

Im Mittelpunkt der Gespräche mit Lee in der alten Königsstadt Gyeongju steht das stockende Handelsabkommen zwischen den USA und Südkorea. Als Geste des guten Willens soll Trump in Südkorea für seine Rolle als „Friedensstifter“ auf der koreanischen Halbinsel der höchste Orden des Landes verliehen werden, teilte das Präsidialamt mit. Er soll demnach eine Nachbildung einer antiken goldenen Krone erhalten. Das Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping ist für Donnerstag geplant.

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Waffenruhe im Gazastreifen hält laut Vance

Trotz erneuten gegenseitigen Beschusses im Gazastreifen hält nach Ansicht von US-Vizepräsident JD Vance die Waffenruhevereinbarung zwischen Israel und der islamistischen Hamas. „Die Waffenruhe hält. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht hin und wieder kleinere Scharmützel geben wird“, zitierten US-Medien den US-Vizepräsidenten. Israel hatte zuvor nach Angaben der Regierung in Reaktion auf einen Angriff der Hamas auf israelische Soldaten erneut Ziele im Gazastreifen bombardieren lassen. 

Lesen Sie hier mehr zu den erneuten Kämpfen im Gazastreifen.

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US-Regierung darf Personal nicht entlassen

Eine US-Bundesrichterin hat der Regierung von Präsident Donald Trump die Entlassung von Bundesbediensteten während des aktuellen Shutdowns verboten. Bezirksrichterin Susan Illston verhängte am Dienstag wegen einer Klage gegen Entlassungen eine einstweilige Verfügung. Zuvor hatte eine temporäre Anordnung gegolten, die am Mittwoch auslaufen sollte.

Mehrere US-Fluggesellschaften haben laut Medienberichten kostenlos Essen an Flughafenmitarbeiter ausgegeben, die wegen des andauernden Shutdowns unbezahlt arbeiten müssen. 

Lesen Sie hier mehr zu dem Gerichtsurteil.

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