US-Iran-Gespräche: USA und Iran setzen indirekte Verhandlungen am Donnerstag fort

Die USA und der Iran werden nach Angaben der US-Regierung am Donnerstag ihre indirekten Verhandlungen in Genf fortsetzen. Das bestätigten Vertreter der US-Regierung. Zuvor hatte bereits der iranische Außenminister Abbas Araghtschi eine weitere Verhandlungsrunde mit den USA in wenigen Tagen angekündigt. Die USA und der Iran verhandeln derzeit unter Vermittlung des Oman über das iranische
Atomprogramm, jedoch ohne große Fortschritte
.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt weitere US‑Kriegs­schiffe, Flugzeugträger und Kampfjets in die Region verlegen lassen. Der Iran befürchtet, Trump könnte einen militärischen Angriff gegen die Führung in Teheran befehlen und den Iran mit Gewalt zwingen, sein Atomprogramm
einzuschränken. Vor wenigen Tagen hatte Trump Irans Führung eine Frist bis Anfang März gesetzt, einem Abkommen zuzustimmen.

In der vergangenen Woche waren die Konfliktparteien in Genf zu indirekten Verhandlungen unter Vermittlung des Oman
zusammengekommen. Die USA dringen auf eine Einigung zum iranischen Atomprogramm und die Einstellung des iranischen
Raketenprogramms. Der Iran will jedoch lediglich über die Atomfrage und die Aufhebung der Sanktionen gegen das Land sprechen. Der Iran setzte sein Militär ebenfalls in Bereitschaft. Die aktuellen Verhandlungen sind die ersten
Gespräche zwischen den beiden Staaten seit dem Zwölf-Tage-Krieg im
Juni
.