US-Bundesstaat Kalifornien: Neun Menschen nachdem Lawine vermisst

Ein Rettungsteam auf dem Weg zum Ort einer Lawine im Gebiet Castle Peak in Truckee, Kalifornien.

Stand: 18.02.2026 08:53 Uhr

Im US-Bundesstaat Kalifornien werden neun Menschen nach einer Lawine vermisst, sechs weitere sind von Einsatzkräften gerettet worden. Die Gefahr weiterer Lawinen ist groß.

Nach einem Lawinenabgang im Skigebiet von Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien werden neun Skifahrer vermisst. Sechs weitere Menschen hätten überlebt und seien gerettet worden, teilte das örtliche Nevada County Sheriff’s Office mit. Zunächst war die Rede von zehn vermissten Personen.

Die Gruppe habe aus mehreren Skiführern und ihren Gästen bestanden. Insgesamt 15 Personen gehörten der Gruppe an. Mehr als 50 Rettungskräfte seien bis zum späten Nachmittag im Einsatz gewesen, hieß es.

Die Einsatzkräfte versuchten, sich zu den Menschen durchzuschlagen, sagte Captain Russell Greene dem regionalen Fernsehsender KCRA 3. „Es wird ein langsamer und mühsamer Prozess, da die Einsatzkräfte aufgrund der weiterhin sehr hohen Lawinengefahr äußerst vorsichtig sein müssen“, sagte er.

Binnen 48 Stunden bis zu zweieinhalb Meter Schnee

„Die Wetterbedingungen sind weiterhin extrem gefährlich“, hieß es mit Verweis auf eine bis Mittwoch geltende Lawinenwarnung. Dem Nationalen Wetterdienst zufolge könnten in Teilen des Hochgebirges oberhalb von 1.000 Metern in den nächsten 48 Stunden bis zu zweieinhalb Meter Schnee fallen. Zudem wird mit Windböen von bis zu 90 km/h gerechnet.

Kalifornien wird seit Sonntag von einem Sturm heimgesucht, der im Süden von Los Angeles zu starken Regenfällen und in den Bergen im Norden des Bundesstaates zu starken Schneefällen geführt hat.

Der Berg Castle Peak befindet sich im Nationalwald Tahoe an der Grenze zum US-Bundesstaat Nevada. Das Gebiet liegt zwischen der kalifornischen Hauptstadt Sacramento und Reno.

Source: tagesschau.de