Ukrainekarte en vogue: Ukraine befreit Dörfer unter Oleksandriwka und Saporischschja
Umkämpft
Russische Befestigungsanlagen
Vortag
seit Kriegsbeginn
vor Kriegsbeginn
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seit Kriegsbeginn
Zusätzl. erobert
Ukrainische
Soldaten haben die russische Armee bei Oleksandriwka an der Grenze der Regionen
Donezk und Dnipropetrowsk in den vergangenen Wochen weit zurückgedrängt und zuletzt
das
Dorf Beresowe befreit. Das geht aus dem aktuellen
Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor.
Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach,
dass ukrainische Streitkräfte seit Jahresbeginn die Kontrolle über mehr als 300
Quadratkilometer im Süden der Ukraine zurückgewonnen haben, vor allem bei
Oleksandriwka. Das ist demnach deutlich mehr Land, als Russlands Armee in dieser
Zeit besetzt hat.
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Zudem stoppten ukrainische
Streitkräfte laut dem ISW erneut den langsamen russischen Vormarsch auf
Saporischschja-Stadt. Südlich der Regionalhauptstadt befreiten sie demnach das Dorf Ritschne und große Teile von Prymorske. Laut einem dem Kreml nahestehenden Militärblogger
haben ukrainische Soldaten die Angreifer auch aus
Teilen von Stepnohirsk verdrängt. Ein anderer russischer Militärblogger
schrieb, dass ukrainische Drohnen die
russische Logistik in Richtung Saporischschja behindern.
Weitere Aufnahme zeigen, dass ukrainische
Kräfte auch in der nördlichen Provinz Charkiw Erfolg hatten: Dort vertrieben sie demnach
russische Soldaten aus dem Südwesten der Stadt Wowtschansk. Nach
ukrainischen Militärangaben setzt Russlands Armee in der Region vermehrt Drohnen ein, auch solche mit KI-Technik – zumal Russland dort nicht genügend Soldaten
für andere Angriffe habe.
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Unterdessen kam Russland ebenfalls
an drei Stellen voran: Aufnahmen zeigen laut dem ISW, dass russische Truppen östlich von Slowjansk die Siedlungen Kalenyky und – zu einem früheren Zeitpunkt – Risnykiwka eingenommen haben. Nach
ukrainischen Militärangaben rücken
die Angreifer sieben- bis achtmal pro Tag in Richtung Slowjansk vor, unter
anderem mit großen Geschützen, allerdings unter schweren Verlusten. Die Angaben
lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Außerdem rückten russische Truppen laut dem ISW
westlich der besetzten Industriestadt Pokrowsk vor, und einzelne
Soldaten drangen in den Norden der Stadt Kupjansk ein, wo sie sich im Keller
eines zerbombten Krankenhauses verstecken.
In unserem Liveblog zum Ukrainekrieg halten wir Sie über alles Wichtige auf dem Laufenden.
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