Technofaschismus: Was Hannah Arendt und Gilles Deleuze mit Elon Musk verbindet

Elon Musk, Peter Thiel und JD Vance: In den USA entsteht eine neue Philosophie der „Dunklen Aufklärung“, eng verbunden mit dem Transhumanismus, Endzeitfaschismus und Technofaschismus. In diesem Text wollen wir dieser neuen Philosophie des Technofaschismus auf den Grund gehen. Dabei unternehmen wir eine philosophische Reise durch das 20. und 21. Jahrhundert.

Eine kleine Überraschung gibt es gleich zu Beginn: Wer hätte gedacht, dass der britische Philosoph Nick Land, der den Begriff der „Dunklen Aufklärung“ prägte, sich auf den 68er-Philosophen Gilles Deleuze stützte? Seinen Doktortitel erwarb Land mit einer Arbeit über Martin Heideggers Aufsatz „Die Sprache im Gedicht“, dessen Grundlage Georg Trakls Lyrik war.

Heute kann man Nick Land als Vordenker der faschistischen Rechten in den USA bezeichnen. Der Philosoph Land selbst propagiert den Akzelerationismus und die Abschaffung des Menschen zugunsten künstlich „intelligenter“ Maschinen. Unsere leitende Vorstellung wird sein, dass dahinter die Hoffnung stehen könnte, die Technik werde umgekehrt Menschen, solchen Menschen wie ihm, ein Sein allererst verschaffen. Wenn schon kein menschliches Sein, dann doch ein unmenschliches – ein technisches eben.

Los geht die Reise in die Phänomenologie und Existenzphilosophie, denn nur von hier aus können wir verstehen, wie die „Dunkle Aufklärung“ und die Idee des Transhumanismus sich entwickelt haben. Bereit?

Phänomenologie: Wie erkennen KI-Staubsauger-Roboter einen Tisch?

Schon kurz vor dem Ersten Weltkrieg wird der Untergang bürgerlicher Kultur, den dieser Krieg bedeutet, zum Zweifel am Menschsein überhaupt verallgemeinert. So versuchen kubistische Maler nicht mehr, den Menschen „von innen heraus“ zu deuten und solche Deutung am Außenbild sichtbar zu machen, sondern lösen das Außen in Stücke, oft geometrische Formen, auf, als ob „da drinnen“ nichts wäre.

Zeitgleich mit dem Kubismus entsteht die „Phänomenologie“, eine nachkantische philosophische Strömung. Edmund Husserl, der sie begründet, spricht gern davon, wie man einen Gegenstand erfasst, indem man „um ihn herumgeht“ – im wörtlichen oder übertragenen Sinn – und seine „Seiten“ einzeln durchnimmt, aus ihnen sich den Gegenstand zusammenreimt. Dass da überhaupt ein Gegenstand ist, wird, wie er zeigen will, vom Bewusstsein immer schon unterstellt. Doch wenn er nur als Summe seiner „Seiten“ wahrgenommen wird, wie kann man sicher sein, dass es ihn gibt?

Ein späterer Phänomenologe, Maurice Merleau-Ponty, wird sagen, jeder Gegenstand sei das „Integral“ seiner unendlich vielen Seiten. Er ahnt noch nicht, dass er damit die spätere Logik der KI-Roboter beschreibt. Nehmen wir einen einfachen Staubsauger-Roboter, wie er heute in vielen Wohnzimmern anzutreffen ist.

Den Tisch, der beim Staubsaugen umfahren werden muss, erkennt der Staubsauger nicht im Medium des Tisch-Begriffs, denn begriffsvermittelt wahrzunehmen ist er unfähig. Stattdessen sind ihm so viele Seitenansichten denkbarer Tische einprogrammiert wie nur irgend möglich. Milliarden geometrische Schemen vielleicht, die sie mit ihren Foto-Augen abgleichen. So ein Gerät funktioniert halbwegs bei einfachen Dingen, wie der Tisch einer ist, ohne auch nur für „sich selbst“ ein Gegenstand zu sein.

Auch Heidegger war als Husserls Schüler Phänomenologe, zugleich aber Existenzphilosoph. Dieselbe Konstellation finden wir bei Jean-Paul Sartre. Heidegger indes wird seine Spätphilosophie nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem „Humanismus-Brief“ einläuten, in dem er heftig gegen Sartres humanes (kommunistisches) Menschenbild polemisiert. Wir fragen uns, was denn gegen Humanismus sprechen kann? Den Ausdruck Transhumanismus gab es damals noch nicht.

„Alles wird nur Maschinenhalle“: Alexander Gauland und die ästhetische Faszination im Faschismus

Bald nach dem Zweiten Weltkrieg wird auch ein Buch publiziert, das der modernen geometrischen Architektur einen „Verlust der Mitte“ attestiert. Der Autor Hans Sedlmayr macht ihre Anfänge in der Französischen Revolution aus. Alexander Gauland, der später die AfD mitgründen wird, stimmt Sedlmayr 2008 zu: „Alles wird nur Maschinenhalle“, referiert er ihn, „ob Wohnhaus, Theater. Palast oder Kirche“. Auch in der Malerei, zitiert er, sei der Mensch „zur Karikatur“ geworden. Picasso habe die „Vernichtung des früheren subjektiven Zentrums“ betrieben.

Man wird einräumen müssen, dass einer wie Gauland die moderne Kunst nackter, brisanter versteht als viele ihrer naiven Bewunderer. Schon zur Zeit der Entstehung des Kubismus, die auch die Zeit der Entstehung des „Bauhauses“ war, wurde heftig dagegen protestiert, so abgebildet zu werden. Aber warum regte man sich denn auf, wenn nicht deshalb, weil man sich wiedererkannte? Und warum waren es gerade die Nazis, die ein Massenpublikum – über zwei Millionen Menschen – mit der von ihnen „entartet“ genannten Kunst in einer Serie von Ausstellungen bekannt machten? Diese Frage wurde 1987 in einer Westberliner Ausstellung aufgeworfen: „Inszenierung der Macht. Ästhetische Faszination im Faschismus“.

Sie kann vielleicht beantwortet werden mit der Erörterung, die Hannah Arendt in ihrem Totalitarismus-Buch über die Mentalität der Massen, die den Nazis folgten, anstellte. Diese Menschen, meint Arendt, seien sich selbst nichts wert und deshalb zum Selbstwegwurf bereit gewesen. Die um sich greifende Arbeitslosigkeit wird eine Rolle gespielt haben, wie auch im Bürgertum die Angst vor dem Abstieg.

Hannah Arendt: Der technische Charakter des Nationalsozialismus

Es liegt Arendt daran, die Selbstverachtung solcher Menschen von einer Opferbereitschaft zu unterscheiden, wie sie von Nationalisten stets propagiert worden war. Das soldatische Opfer auf dem „Altar des Vaterlands“ hatte ja noch einen Sinn gehabt, den eben, den Menschen, die es erbrachten, Selbstgewissheit qua nationaler Zugehörigkeit zu versprechen. Der Nationalsozialismus war aber, wie Arendt ebenfalls betont, so wenig nationalistisch wie sozialistisch, obwohl er sich, um an die Macht zu gelangen, zunächst als nationalistisch hatte gerieren müssen. Tatsächlich war aber auch der Nation-Sinn verbraucht. An seine Stelle trat die Bereitschaft, andere, die nicht einmal Gegner waren, zu vernichten.

In den KZs der Nazis, schreibt Arendt, habe den Insassen demonstriert werden sollen, dass sie, die Insassen, keine Menschen seien. Sie legt damit den Gedanken nahe, dass etwas, das die Nazis in sich selbst wahrnehmen – eben dass da nichts war –, mit äußerster Wut auf die projiziert wurde, die ihnen ausgeliefert waren. Für uns heute ist am wichtigsten, dass sie den technischen Charakter der NS-Bewegung hervorhebt.

Diese Bewegung sei gleichsam motorisiert gewesen, mit Hitler als dem Motor. Nie durfte sie stillstehen, musste sich immer noch mehr beschleunigen – „Wir werden weitermarschieren, bis alles in Scherben fällt“ –, weil nur so ihr Fortbestand garantiert war und von ihr gestützt die Mitläufer ans Selbstsein glauben konnten. Als Hitler, der Motor, sich aus dem Verkehr zog, musste die Bewegung augenblicklich zerfallen.

Exkurs für Fortgeschrittene: Martin Heidegger und das Sein in der Nation

Mit diesen Ideen hat Arendt auf Heidegger, ihren philosophischen Lehrer, rekurriert. In Sein und Zeit (1927), dem Buch, das ihn bekannt machte, wirft Heidegger die Frage auf, was es mit „dem Sein“ auf sich habe. Eine Frage, die seltsam erscheinen kann, es aber nicht ist, wenn wir nur daran denken, dass schon Descartes von ihr umgetrieben war. Dreihundert Jahre vor Heidegger sprach Descartes seinen Zweifel am eigenen Sein offen aus. Er überwand ihn mit der berühmten Feststellung „Ich denke, also bin ich“, cogito ergo sum. Wahrscheinlich hing der Zweifel mit der zu Descartes’ Zeit schon beginnenden Krise der Kirche zusammen. Der europäische Mensch hatte sich als „Ebenbild Gottes“, wie es in der Genesis heißt, verstanden, das gelang ihm in der „Neuzeit“ immer weniger.

Von der Mitte des 19. Jahrhunderts datiert die volle Durchsetzung des Industriekapitalismus in ganz Westeuropa. Das Seinkönnen wurde wieder eigens zur philosophischen Frage, bei Kierkegaard, der aber, um sie zu beantworten, nur die Rückkehr zu Gott empfehlen konnte. Wenn Kierkegaard von „Angst“ und „Verzweiflung“ schrieb, war die Angst gemeint, nicht zu sein, und die Verzweiflung, es sei wohl so und man wisse es im Grunde. Davon geht Heidegger aus. Eine Rückkehr zum Christengott war für ihn aber keine Option. Wenn etwas dem Menschen Sein verlieh, dann allenfalls das Sein selber. Aber tat es das in der „Seinsverlassenheit“, die Heidegger diagnostizierte? Vom Sein des Menschen konnte vielleicht gar nicht die Rede sein, nur davon, dass er „da“ war. Irgendwie hingeworfen. Dieses „Dasein“ war immerhin keine Erscheinung wie jede andere, vielmehr definierte Heidegger sie als dasjenige „Seiende, dem es um das Sein geht“.

Die „Seinsfrage“ in Sein und Zeit mündet in der Unterstellung eines „Seins zum Tode“, das noch als Botschaft, man werde seiner gewiss im Heldentod für die Nation, gelesen werden konnte, mit ihr mindestens vereinbar war. Doch die NS-Menschen, als sie herrschten, desillusionierten den Philosophen, der sich zunächst öffentlich auf ihre Seite gestellt hatte. Wenn er an die Projektion „eigentlicher“ Seinsgewissheit aufs Nationale wirklich geglaubt haben sollte, war es damit nach dem Zweiten Weltkrieg vorbei.

Heidegger: „Das Wesen der modernen Technik“

Das geht damit einher, dass er nun nicht mehr nur sagt, wir Menschen seien vom „Sein verlassen“, sondern andeutet, das Sein könne ja seinerseits von sich selbst verlassen sein. Es dürfe nicht als „Anwesen“ missverstanden werden. Vielmehr sei zu fragen, „wie Sein geschieht“, und zu antworten, es sei eine „Gabe“, die erst und nur im Fall, dass sie erfolgt, zum „Es gibt Sein“ wird. Auf dies „Ereignis“, dass die Seins-Gabe geschieht, kommt nun alles an.

Aber dann ist gar nicht mehr klar, ob es überhaupt noch um das eigene Sein des Menschen geht oder nicht vielmehr um ein solches Ereignis, das sich vom Menschen abwendet. Der Mensch soll zwar, wie Heidegger gern sagt, das Sein „hüten“, aber das muss ja nicht heißen, dass von seinem eigenen Sein die Rede ist. Und tut es wohl auch nicht mehr, wenn wir lesen, worin Heidegger die „Vorerscheinung des Ereignisses“ sieht: im „Gestell“! Von dem sagt er, es mache „das Wesen der modernen Technik“ aus. „Zwischen den epochalen Gestalten des Seins und der Verwandlung des Seins ins Ereignis steht das Ge-stell.

Dieses ist gleichsam eine Zwischenstation, bietet einen doppelten Anblick, ist – so könnte man sagen – ein Januskopf. Es kann nämlich noch gleichsam […] als eine äußerste Ausprägung des Seins verstanden werden. Zugleich ist es aber eine Vorform des Ereignisses selbst.“ Ja, Heidegger glaubt zunehmend, dass „gerade das Wesen der Technik das Wachstum des Rettenden in sich bergen“ müsse.

Mit der Wortbildung „Ge-stell“ spielt er vielleicht auf Nietzsches Bemerkung an, die „Übermenschen“ sollten sich auf das „Untergestell“ einer „Maschinalisierung der Menschheit“ stützen können. Bei Heidegger ist die Technik aber nicht mehr der Menschheit unter(ge)stellt, sondern steht für sich selber. Das „Ereignis“ besteht womöglich darin, dass die Maschinalisierung sich von der Menschheit befreit.

Exkurs: Ende – Anfänger hier wieder einsteigen!

Was Nick Land bei Heidegger fasziniert: Wie verhält sich die Technik zum Menschen?

Heideggers Vorstellung ist, dass der Mensch sein technisches Schaffen lange falsch gedeutet hat. Er hat in der Technik sein „Gemächte“ gesehen. Glaubte, sich mit ihrer Hilfe „in die Gestalt des Herrn der Erde aufspreizen“ zu können. Es war, „als begegne der Mensch überall nur noch sich selbst“. Das heißt aber, dass er das Ge-stell „nicht als einen Anspruch vernimmt“, „sich selber als den Angesprochenen übersieht“. Woraufhin wird er denn aber angesprochen? Etwa dahin, dass er seine Schuldigkeit getan hat und also nun gehen kann? Das wäre jedenfalls eine mögliche Erklärung für diese seltsame Angst von Menschen, bestimmten Menschen, vielleicht gar nicht zu „sein“. Der Grund wäre, dass der Mensch sich bald überflüssig gemacht haben wird und das bereits ahnt.

Lesen sich die folgenden Zeilen nicht wirklich, als sei dem Menschen die Selbstbeseitigung aufgegeben? Nick Land wird sie so lesen.

Nur mithilfe des „Menschenwesens“, heißt es, „kann das Wesen der Technik […] in den Wandel seines Geschickes geleitet werden“. Es wird derart „in seine noch verborgene Wahrheit verwunden“. Heißt das nicht, es soll sich überwinden – der Mensch soll abtreten? So scheint es doch, wenn auch gesagt wird, „erst wenn“ er „dem menschlichen Eigensinn entsagt“ und sich „von sich weg ent-wirft“, entspreche er „in seinem Wesen dem Anspruch“.

Zu Heideggers Lebzeit hat sich der „Wandel“ noch nicht „geschicklich ereignet“. Wann das geschieht, schreibt er, wissen wir nicht und es wäre auch „das Verderblichste für den Menschen“, es zu wissen, „weil sein Wesen ist, der Wartende zu sein“. Verderblich in der Tat, wenn er wüsste, dass es um sein Verschwinden geht. Er käme womöglich auf die Idee, sich zu wehren. Daher: „Wenn in der Gefahr sich die Kehre ereignet, kann dies nur unvermittelt geschehen.“ „Steil aus seinem eigenen Wesen der Verborgenheit ereignet sich Sein in seine Epoche. Darum müssen wir beachten: Die Kehre der Gefahr ereignet sich jäh.“

Gilles Deleuze: Die linke Sicht auf Technik als Befreiung des Menschen

Auch Gilles Deleuze hat sich von Heidegger inspirieren lassen, und auch er knüpfte direkt an Heideggers Technikphilosophie an. Zusammen mit dem Psychoanalytiker Félix Guattari entwickelte er einen Maschinenbegriff, der den Menschen als biologisches und physisches Wesen zwar unbehelligt lässt, den Begriff dieses Wesens aber durchaus ersetzt. Den Menschen selber sahen sie nämlich als Maschine, „Wunschmaschine“, in der sich Energie, Materie und Information immer neu verkoppeln, zum Beispiel wenn der Mund des Säuglings, als eine „Organ-Maschine“, sich an die „Energie-Maschine“ Mutter-Brust heftet.

Man sieht schon, dass dieser Menschmaschine-Begriff darauf hinausläuft, den Menschen in nur mechanisch noch zusammenhängende Einzelteile zu zerlegen. Was uns kubistische Bilder nur warnend nahegelegt hatten – die Frage, ob in oder zwischen montierten Menschen-„Seiten“ eine „Mitte“ überhaupt noch unterstellt werden konnte –, wird hier deutlich beantwortet: Der Mensch als Maschine gesehen sei „subjektlos“ und das wird begrüßt, weil es seine Befreiung sein soll.

Der Mensch als Organismus gesehen, so Deleuze / Guattari, sei in Grenzen eingeschlossen, der Mensch als Maschine hingegen überschreite immerzu alle Grenzen.

Akzelerationismus bei Antonio Negri: Warum Beschleunigung den Kapitalismus hinter sich lassen soll

Die Autoren haben Karl Marx gelesen und wissen, dass unablässiges Grenzüberschreiten gerade das ist, was die Kapitallogik definiert. Aber sie meinen, dass die Befreiung vom Kapitalismus dann nur darin bestehen kann, dass das kapitalistische Überschreiten durch ein postkapitalistisches Beschleunigen noch überboten wird.

Dieser „Akzelerationismus“ ist gewiss nicht das, was Marx als Sozialismus und Kommunismus erhoffte, wird aber, oder wurde zumindest, auch von manchen Linken überzeugend gefunden. So von Antonio Negri, der einst die 68er studentische Kampfgruppen-Organisation potere operaio („Arbeitermacht“) mitgründete.

In dem Buch Empire. Die neue Weltordnung, das er 2000 (deutsch 2002) zusammen mit Michael Hardt schrieb, propagiert er einen „anthropologischen Exodus“ und versteht darunter „die Schöpfung eines Körpers, der vollkommen unfähig ist, sich einer Befehlsgewalt zu unterwerfen“. Mit der Erinnerung an Negris Phantasie kann unterstrichen werden, dass auch wir Linken nicht unbetroffen sind vom transhumanistischen Sog.

Aber Nick Land, so muss man doch sagen, hat Marx besser verstanden als Hardt/Negri. Ja, auch Marx gehört zu Lands Gewährsmännern. Land hat verstanden, dass man um der Beschleunigung willen den Kapitalismus nun wirklich nicht überwinden muss. Im Gegenteil: Land prophezeit, dass am Ende des Kapitalismus nicht die Selbstzerstörung des Kapitalismus und die Befreiung des Menschen aus diesem stehe, wie Karl Marx vorhergesagt hatte, sondern die Befreiung des Kapitals vom Menschen.

Dies ist ein Artikel unserer kleinen Freitag-Serie zur „Dunklen Aufklärung“ und der erste von zwei Teilen zum Technofaschismus. Teil II erscheint am 19. Februar 2026 auf freitag.de

Zum Beitrag: Endzeitfaschismus im All: Was denken Peter Thiel, JD Vance und Yarvin wirklich?“ gibt es ein Gespräch mit Michael Jäger im „Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst und soziale Fragen“ der Künstler*innengruppe after the butcher, Spittastr. 25, 10317 Berlin, am Sonntag, den 22. Februar 2026 ab 17 Uhr.