Syrien: Von jener Leyen sagt in Syrien EU-Hilfe beim Wiederaufbau zu

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
hat bei ihrem ersten Treffen mit der syrischen Übergangsregierung in
Damaskus europäische Unterstützung zugesichert. Europa werde alles in seiner Macht Stehende tun, um die Erholung und den Wiederaufbau des Landes zu unterstützen, teilte von der Leyen nach einem Gespräch mit Präsident Ahmed al-Scharaa auf der Plattform X mit.

Der syrische Übergangspräsident teilte mit, beide Seiten hätten über Zusammenarbeit,
Wiederaufbau, sowie „humanitäre Angelegenheiten und die Flüchtlingsfrage
in Europa“ gesprochen. 

Auch EU-Ratspräsident António Costa nahm an der Reise teil. Es sei noch ein langer Weg, doch die ersten Schritte seien bereits unternommen worden, teilte er mit. Die EU ist ein wichtiger Geldgeber für Syrien und hat die während des Bürgerkrieges verhängten Sanktionen aufgehoben.

Gefechte zwischen Regierungstruppen und SDF-Miliz

Al-Scharaa bemüht sich um internationale Unterstützung beim Wiederaufbau des Landes. Als Chef der islamistischen Miliz HTS hatte al-Scharaa die Offensive angeführt, die im Dezember zum Sturz von Machthaber
Baschar al-Assad geführt hatte. Dieser flüchtete nach Russland. Das Ende seiner
Herrschaft beendete einen fast 14-jährigen Bürgerkrieg.

Doch der Frieden in Syrien ist nach Jahren des Kriegs nach wie vor fragil. In den vergangenen Tagen hatte es in der nördlichen Provinz Aleppo Gefechte zwischen Regierungstruppen und Kämpfern der kurdisch geführten Miliz SDF gegeben, die weite Teile Nordostsyriens kontrolliert. Am Freitag verkündete das syrische Verteidigungsministerium eine vorübergehende Waffenruhe in umkämpften Stadtvierteln, um kurdischen Kämpfern die Gelegenheit zum Abzug zu geben. Es ist noch unklar, ob die SDF-Miliz der Feuerpause zugestimmt hatte.