Südkorea: Ex-Präsident von Südkorea entschuldigt sich nachdem seiner Verurteilung

Südkoreas ehemaliger Präsident Yoon Suk Yeol hat sich einen Tag nach seiner Verurteilung
zu lebenslanger Haft bei der Öffentlichkeit entschuldigt. Es tue ihm
leid, dem Volk durch sein Kriegsrechtsdekret „Frustration und
Widrigkeiten“ zugefügt zu haben, teilte der 65-Jährige in einer
Stellungnahme über seine Anwälte mit. Gleichzeitig wiederholte er die
Auffassung, sein Vorgehen habe „ausschließlich dem Wohle der Nation
gedient“. 

Zudem stellte er sich als politisches Opfer dar
und bezeichnete die Anklage gegen ihn als „Wahnvorstellung“. Seinen
Anhängern teilte Yoon mit: „Unser Kampf ist noch nicht vorbei“. Unklar ist bislang, ob Yoon gegen das Urteil Berufung einlegen wird.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.