Stromausfälle in Kyjiw: Putin scheitert an Kyjiw – schon wieder

Weder Bilder noch Worte können transportieren, was es wirklich bedeutet, zu frieren. Sie können sich allenfalls annähern. An den eisigen Frost zweistelliger Minustemperaturen, der in den Augen und Nasenlöchern brennt, in dem die Beine kribbeln, Hände und Füße taub werden. An das Zittern. Daran, wie die kalte Luft schon bei der kleinsten Anstrengung die Lunge füllt.

Für eine Weile kann der Körper das aushalten. Aber was, wenn es vor der Kälte kein Entkommen mehr gibt? Wenn der Extrem- zum Normalzustand wird? Wenn drei Decken nicht ausreichen, die eigenen Kinder zu wärmen, und wenn selbst die Geborgenheit des eigenen Bettes kaum Erleichterung bringt? Der Körper leidet darunter. Gelenke schmerzen, der Kreislauf baut ab, das Immunsystem wird schwach, die Konzentration lässt nach.