Store des Tages Frühjahr 2025: Frischekick für jedes Ramelow in Elmshorn

Auf der neugestalteten DOB-Fläche bei Ramelow in Elsmhorn dominiert jetzt die Farbe „Eisblau“. Bei der Neugestaltung stand das Thema Flexibilität im Vordergrund. So will das Unternehmen schnell und unkompliziert auf Trends reagieren können.

Knapp drei Jahre nach der umfangreichen Erweiterung des Modehauses Ramelow in Elmshorn folgte jetzt der nächste Bauabschnitt. Die rund 1000m² große DOB-Abteilung wurde neu gestaltet. Bei der Planung ging es nicht nur um eine optische Auffrischung, sondern auch um eine Flächengestaltung, die zu mehr Umsatz und Frequenz und damit zu mehr Wirtschaftlichkeit führen soll.

Wenn es so weiter geht, wie an den ersten Tagen, ist die Rechnung von Marc Ramelow und seinem Team voll aufgegangen. „Das Kundenfeedback ist sehr positiv und der Umsatz lag in den 14 Tagen seit der Eröffnung bei plus 30% zum Vorjahr“, sagt Ramelow zufrieden. Denn für die Gestaltung der Abteilung setzte sich das Unternehmen intensiv mit den Kundinnen und ihrem Kaufverhalten auseinander. „Wir analysieren saisonal unsere Kundendaten und passen die Präsentation darauf an. So ändern sich immer wieder die Markennachbarschaften, da sich sowohl Kollektionsinhalte als auch Kundenerwartungen laufend weiterentwickeln“, sagt Ramelow.
Für die neue Fläche heißt das: Markenshops sind jetzt die Ausnahme, die Aufteilung der Flächen soll möglichst flexibel sein, um bestimmten Themen oder Kollektionen bei Bedarf auch mehr Raum geben zu können. Im Zuge des Umbaus wurde so auch das Sortiment moderat angepasst: Mit Studio Analoes, Rino Pelle, Zhrill und Yaya stieg der Anteil eher „femininer Labels“, sagt Ramelow. Ansonsten seien es weniger Lieferanten in total, dafür habe man die guten Partnerschaften gestärkt.  

Bessere Wirtschaftlichkeit

„Die Neugestaltung ermöglicht eine deutlich effizientere Personaleinsatzplanung und damit bessere Wirtschaftlichkeit bei gleichen Frequenzen und Umsatz“, erklärt Ramelow seine Überlegungen. Zentrale Punkte der Abteilung, die zuletzt vor rund zehn Jahren umfangreich umgebaut wurde, sind die drei Kabinenanlagen. Raumhohe Samtvorhänge in Eisblau bilden einen Raum im Raum und geben auf der 1000m² großen Fläche Orientierung (Gestaltung und Ladenbau: Kunze, Elmshorn).

Die Kabinen sind großzügig gestaltet und mit Spiegeln ausgestattet, die direktes Licht geben, was sich je nach Bedarf steuern lässt. Ein warmes Grundlicht schmeichelt der Hautfarbe, wahlweise kann zudem zwischen „Bürolicht“ und „Tageslicht“ gewählt werden. Vor den Kabinen gibt es zudem einen großzügigen Vorraum mit Loungemöbeln und einem Theaterspiegel. Beste Voraussetzungen für ein gemeinsames Shoppingerlebnis mit Freundinnen.

Frische Farbgebung

Beleuchtete Spiegel gibt es jetzt auch auf der Verkaufsfläche. „Diesen Bereich haben wir bislang unterschätzt. Nicht jede Kundin geht gleich in die Kabine, beim schnellen Check im Spiegel wollen wir aber auch eine optimale Beleuchtung und damit einen positiven Eindruck sicherstellen“, sagt Ramelow.

Einen frischen und positiven Eindruck will die DOB-Fläche auch durch die neue Farbgebung vermitteln. So wird das Eisblau der Kabinen an verschiedenen Stellen in der Abteilung aufgegriffen: Wandfliesen, aufgelegte Teppiche, Teile der Decke und einzelne Warenträger gibt es in Eisblau. Für Frische sorgen auch die großen, echten Pflanzen in den Schaufenstern, die den Blick von außen nach innen lenken sollen.

Store des Tages Frühjahr 2025: Ramelow in Elmshorn

Aufenthaltsorte schaffen

Bei der Erweiterung des Modehauses vor knapp drei Jahren beschäftigte sich Ramelow schon intensiv mit der Frage, wie sich die Aufenthaltsqualität auf den Flächen verbessern lässt. So richtete das Unternehmen Plätze ein, die auch zum Co-Working geeignet sind. Die Dachterrasse lässt sich zur Bar, aber auch zum Open-Air-Kino oder zum Yogasaal umfunktionieren. In der neu gestalteten DOB-Abteilung wird dem Ansatz mit den sogenannten „Community Tischen“ Rechnung getragen, sie wurden nun durch farbige Warenträger ergänzt. So kann der große Tisch sowohl für Workshops als auch für Warenpräsentation variabel genutzt werden.

Weiteres wichtiges Augenmerk lag bei dem Umbau auf dem Thema Nachhaltigkeit. „Das war für uns auch bei diesem Umbau eine Herzensangelegenheit“, sagt Ramelow. Viele Elemente wurden recycelt. Ehemalige Kabinenwände aus echtem Kupfer wurden zu Warenrückwänden, die mit LED-Rahmen ergänzt wurden. Alte Markenshops wurden an befreundete Unternehmen abgegeben, der zu entsorgende Ladenbau wurde laut Ramelow sortenrein getrennt, was Kosten und Weiterverwendung optimierte. Die erst drei Jahre alte LED-Beleuchtung wurde dem neuen Ladenbau angepasst. Durch Einsatz der neuesten Generation konnte dadurch der Energiebedarf nochmals um rund 40% gesenkt werden. Ein weiterer Baustein, um die Wirtschaftlichkeit weiter zu steigern.