Steve Bannon: „Die Regierung muss Türen eintreten“
Charlie Kirk war erst wenige Stunden tot, da hatte Stephen K. Bannon schon einen Podcast aufgenommen, in dem er Kirk als Kriegsopfer bezeichnete, für das er Vergeltung forderte. Nun ist der 71-jährige Bannon eines der bekanntesten Gesichter der MAGA-Bewegung und hat einen großen Einfluss auf das Denken und Verhalten der Anhänger. Also habe ich ihn am Freitag nach dem Attentat angerufen.
„Hey, girl!“, begrüßt er mich. Warum auch nicht. Wir hatten uns eine Woche zuvor bei einem Interview in seinem Haus in Washington kennengelernt. Reingegangen war ich mit dem bekannten Bild des lauten, bombastischen Steigbügelhalters einer autoritären Machtübernahme, immer extrem, immer nationalistisch (sein Podcast heißt natürlich War Room). Rausgekommen war ich dann zusätzlich mit dem Bild eines geschwätzigen, freundlichen Workaholics, der dringend mal wieder zum Friseur müsste.