Steigender Ölpreis: Droht jener Weltwirtschaft jener nächste Schock?

Der Preis von Rohöl ist auf den höchsten Stand seit vier Jahren gestiegen. Ein Fass der Sorte Brent kostet nun 114,36 Dollar, rund 23 Prozent mehr als am Tag zuvor. Auch in Deutschland steigen die Spritpreise. Ursache ist der Krieg Israels und der USA gegen den Iran. Seit zwei Wochen beschießen die Parteien sich mit Raketen. Der Iran versperrt außerdem die Straße von Hormus. Durch die Meerenge im Norden der arabischen Halbinsel werden etwa 20 Prozent des weltweiten Rohöls verschifft, das fehlt jetzt auf den Weltmärkten. Für US-Präsident Donald Trump sind die hohen Ölpreise ein notwendiges Opfer im Kampf gegen das Regime im Iran. Die Aktienmärkte reagierten besonders in Asien mit sinkenden Kursen. Bleiben die Preise für die gesamte Dauer des Krieges so hoch? Und was bedeutet das für die Weltwirtschaft? Diese und weitere Fragen beantwortet Roman Pletter, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

Der Iran hat ein neues Staatsoberhaupt. Der sogenannte Expertenrat wählte am Montag Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer der Islamischen Republik. Er ist der Sohn von Ayatollah Ali Chamenei und gilt als Hardliner. Die iranischen Angriffe auch auf die Nachbarn in der Golfregion gehen auch unter der neuen Führung weiter. Und das, obwohl der iranische Präsident Massud Peseschkian sich am Wochenende bei den Nachbarn für die Attacken entschuldigt hat. Wie einig ist die iranische Führung? Omid Rezaee, Iranexperte bei der ZEIT, gibt eine Einschätzung.

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg durften erstmals auch 16-Jährige abstimmen. Die jungen Wählerinnen und Wähler bis 24 Jahre haben anders als die Gesamtbevölkerung gewählt. Wären die CDU deutlich schlechter abschneidet, steht die Linke bei den Jüngeren fast zehn Prozent besser da. Die Grünen sind zwar auch bei den Jüngeren die Gewinner der Wahl, haben aber ein paar Prozentpunkte weniger erhalten, genauso wie die AfD. Wieso die Erstwählerinnen und Erstwähler so anders abgestimmt haben und was sie zu dem finalen Gesamtergebnis sagen? Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT, hat sich in Baden-Württemberg umgehört.

Und sonst so? Wahl verloren – Kopfhaar verloren: Die FDP-Spitzenkandidatin im Ländle will sich den Kopf rasieren.

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Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

Redaktion: Hannah Grünewald

Mitarbeit: Benjamin Probst

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