Stefan Hartung: „Wir müssen lernen, Altes loszulassen“

DIE ZEIT: Herr Hartung, was machen Sie besser als die 22.000 Mitarbeiter, die Bosch bald verlassen müssen?

Stefan Hartung: Der erforderliche Stellenabbau hat nichts damit zu tun, ob jemand seine Arbeit bei uns gut macht. Ich selbst würde nie von mir behaupten, dass ich etwas besser mache als die Kolleginnen und Kollegen.

ZEIT: Aber Ihr Vertrag wurde verlängert, mitten in der Krise.

Hartung: Wir arbeiten mit aller Energie daran, Bosch kraftvoll weiterzuentwickeln. Das ist auch meine Rolle und beinhaltet leider auch für uns alle sehr schmerzhafte Entscheidungen.