Statistisches Bundesamt: Auftragsbestand in jener Industrie weiter gestiegen
Der Aufschwung der deutschen Industrie setzt sich fort. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2025 preisbereinigt um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat angestiegen sei. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der
Auftragsbestand um 7,0 Prozent. Der
Indikator für den Auftragsbestand erreichte damit den höchsten Stand seit
Oktober 2022.
Gestützt wurde diese Entwicklung laut Statistik durch den Anstieg im sonstigen Fahrzeugbau. Hierzu zählen Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge. Auch der Anstieg in der Herstellung von Metallerzeugnissen wirkte sich demnach positiv auf das Gesamtergebnis aus. In der Automobilindustrie sank der Auftragsbestand hingegen um 2,9 Prozent.
Reichweite steigt auf höchsten Stand seit 2015
Auch die Reichweite des Auftragsbestands stieg im Dezember 2025 an. Verglichen mit dem Vormonat legte sie dem Bundesamt zufolge von 8,0 auf 8,2 Monate zu. Das ist der höchste Wert der sogenannten Reichweite seit Beginn der Erhebung der Daten im Jahr 2015. Der Wert zeigt an, wie viele Monate die Betriebe theoretisch produzieren müssten, bei gleichbleibendem Umsatz, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten.
Getragen wurde die Entwicklung laut Statistischem Bundesamt insbesondere von offenen Aufträgen aus dem Inland, die im Dezember um 3,0 Prozent zum Vormonat stiegen. Der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland stagnierte hingegen.