Sean Penn: Selenskyj-Besuch statt Academy Awards

Statt den Oscar entgegenzunehmen, hat Sean Penn den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj besucht.
Für seine Rolle in „One Battle After Another“ hat Sean Penn (65) bei der Verleihung der 98. Academy Awards den Oscar als bester Nebendarsteller erhalten. Er selbst war jedoch nicht vor Ort und reiste lieber in die Ukraine. Wolodymyr Selenskyj (48), der ukrainische Präsident, hat einen vorangegangen Bericht der „New York Times“ nun selbst via Social Media bestätigt.
„Sean Penn kann heute Abend nicht hier sein – oder will es nicht -, deshalb nehme ich den Preis in seinem Namen an“, scherzte Vorjahressieger Kieran Culkin (43) bei der Verleihung. Insider hatten daraufhin berichtet, dass Penn stattdessen nach Europa gereist sei. Zuletzt habe er geplant, die Ukraine zu besuchen.
Sean Penn ist „ein wahrer Freund der Ukraine“
Selenskyj teilt in den sozialen Medien, darunter bei Instagram, ein Bild, das ihn im Gespräch mit dem Schauspieler und Filmemacher zeigt. „Sean, dank dir wissen wir, was ein wahrer Freund der Ukraine ist“, schreibt er dazu. Seit dem ersten Kriegstag im Jahr 2022 stehe der 65-Jährige an der Seite der Ukraine – und tue dies auch heute noch. „Und wir wissen, dass du auch weiterhin an der Seite unseres Landes und unserer Menschen stehen wirst“, schreibt Selenskyj weiter.
Einerseits drückt Penn mit dem Besuch weiterhin seine Unterstützung für die Ukraine aus, andererseits ist er dafür bekannt, kein großer Fan von Preisverleihungen zu sein. Außerdem ist es nicht der erste Oscar für den Schauspielstar. Bereits für „Mystic River“ aus dem Jahr 2003 und „Milk“ von 2008 erhielt Penn jeweils die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller.
Einen seiner Oscars hatte der Star bei einem Besuch im Jahr 2022 mit in die Ukraine genommen. Er überreichte ihn damals als „Symbol des Glaubens“ an den Sieg des Landes. Penn ist zudem auf dem „Walk of the Brave“ verewigt. Dieser soll laut des Präsidenten an jene Menschen erinnern, „die von Anfang an an der Seite der Ukraine standen“.
SpotOnNews
Source: stern.de