Rebellenorganisation: Farc-Anführer ruft kolumbianische Guerilla zur Einheit gegen Trump hinaus
Der Anführer des größten Zweigs der ehemaligen Guerillagruppe Farc, Nestor Gregorio Vera, hat zu einem Zusammenschluss von Rebellengruppen in Lateinamerika aufgerufen. Der unter seinem Kampfnamen „Ivan Mordisco“ bekannte Kämpfer der Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia, kurz: Farc) sagte in einer Videobotschaft, die Rebellen müssten gemeinsam gegen den Interventionismus der USA in der Region kämpfen.
„Der Schatten des interventionistischen Adlers hängt gleichermaßen über allen. Wir fordern Sie dringend auf, Differenzen beiseitezulegen“, sagte Vera. Das Video zeigt ihn in Tarnkleidung und umgeben von zwei schwer bewaffneten Guerillakämpfern. Der Aufruf folgt auf den Angriff der USA in Venezuela und die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro ist ebenfalls ein ehemaliger Guerillakämpfer, der nach mehr als sechs Jahrzehnten interner bewaffneter Konflikte Frieden im Land versprochen hat. Er soll im Februar in Washington mit US-Präsident Donald Trump zusammentreffen. Trump hatte auch Kolumbien mit militärischen Maßnahmen gedroht.
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