Proteste im Iran: Dieses Mal ist es unterschiedlich

Es sind Sätze, die man kaum erträgt, und doch muss man sie
lesen. Ein Arzt, irgendwo im Iran, berichtet von geschundenen Körpern, von
Schädeln, die nicht mehr zu retten sind. Von Gesichtern, die so zerstört
wurden, dass ihre Identitäten verschwinden.

So grausam zeigt sich die Gewalt des Regimes gegen die
eigenen Bürgerinnen und Bürger. Doch die protestieren weiter. Was sich in den
vergangenen Tagen auf den Straßen von Teheran, Maschhad, Rascht, Isfahan, in
insgesamt 31 Provinzen im Iran abspielt, unterscheidet sich fundamental von
früherem Protest im Land.