Prinz William: Er macht Gartenarbeit mit Rapper Big Zuu

Prinz William
Er macht Gartenarbeit mit Rapper Big Zuu
Prinz William hat ein Jugendprojekt besucht und bei der Gartenarbeit angepackt. Dabei sprach er auch über die Gefahren von Social Media.
Prinz William (43) hat am Mittwoch die „Ubele Initiative“ im Norden Londons besucht, um ein Zeichen für Jugendförderung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Der Thronfolger traf dort auf junge Menschen aus verschiedenen Minderheiten und nutzte die Gelegenheit für einen eindringlichen Appell an die moderne Diskussionskultur.
Während des Besuchs im Wolves Lane Centre in Wood Green sprach der Prinz ausführlich über die Gefahren der modernen Kommunikation. Er beklagte laut der „Daily Mail“, dass die „Kunst des Debattierens“ zunehmend verloren gehe, da Menschen heute fast nur noch „schnelle Textnachrichten“ oder Social-Media-Posts absetzen würden.
„Jeder möchte nur noch eine kurze Nachricht schicken, und meistens liest man sie falsch oder sie bekommt eine völlig andere Bedeutung“, erklärte William. Er betonte, wie wichtig das direkte Gespräch sei: „Wir sind nur eine Gemeinschaft, wenn wir jedem zuhören. Man muss sich klarmachen: Nicht jeder denkt wie du.“
Gartenarbeit mit Rapper Big Zuu
Während des Besuchs packte William tatkräftig beim Gärtnern mit dem britischen Rapper und Koch Big Zuu mit an. Gemeinsam pflanzten sie Stauden für das Projekt „Black Rootz“, das erste generationenübergreifende Gartenprojekt im Vereinigten Königreich. Zur Überraschung der Umstehenden verzichtete der Prinz auf Gartenhandschuhe und packte die Erde mit bloßen Händen an. Zudem probierte er die Blätter eines sogenannten „Salzbusches“, die oft in der afrikanischen und karibischen Küche verwendet wird.
Für Erheiterung sorgte ein Gespräch mit Christina Oredeko, einer Leiterin des Programms. Als diese erwähnte, dass ihre Familie in Windsor lebe, fragte der Prinz scherzhaft: „Laden Sie Ihre Familie zu uns zum Übernachten ein?“ Die Antwort, dass die Verwandten direkt neben einem bekannten Discounter wohnen, sorgte für lautes Lachen in der Runde.
Für die Jugendlichen vor Ort war es ein Schock, den „zukünftigen König“ so nahbar zu sehen. Einen zitiert die „Daily Mail„: „Wir hatten eine echte Verbindung zu ihm… es war definitiv eine unvergessliche Erfahrung.“
SpotOnNews
Source: stern.de