Oscar-Gewinner Michael B. Jordan: Besondere Verbindung zu Denzel Washington






In seiner Dankesrede bei den Oscars würdigte Michael B. Jordan auch Denzel Washington. Mit dem Star verbindet ihn viel.

Michael B. Jordan (39) wurde für seine Doppelrolle in „Blood & Sinners“ als bester Hauptdarsteller mit dem Oscar ausgezeichnet. Der „Creed“-Star ist damit in über 90 Jahren Academy-Geschichte erst der sechste Afroamerikaner, dem dieser Erfolg in dieser Kategorie gelang. In seiner Dankesrede erinnerte er namentlich an jene Männer, die ihm den Weg bereitet haben: Sidney Poitier, Denzel Washington, Jamie Foxx, Forest Whitaker und Will Smith. Auch Halle Berry erwähnte er – als erste und bis heute einzige Schwarze Frau, die den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann.



„Zu diesen Giganten, diesen Größen, zu meinen Vorfahren und Wegbegleitern gezählt zu werden, bedeutet mir sehr viel. Danke an alle hier im Saal und an alle zu Hause, die mich während meiner gesamten Karriere unterstützt haben. Ich spüre diese Unterstützung.“

Vor allem Denzel Washington zählt für Michael B. Jordan zu den prägenden Vorbildern seiner Karriere. Zugleich gehört er zu den Menschen, die ihn auf seinem Weg immer wieder unterstützt haben.


„Genau der Typ Mensch, der man selbst sein wollte“

Dem Magazin „Empire“ verriet Michael B. Jordan bereits 2022, dass Denzel Washington zu seinen großen Idolen zählt. Zum ersten Mal sah er den zweifachen Oscarpreisträger demnach in „Teufel in Blau“ aus dem Jahr 1995. Über Washingtons Auftritt in dem Krimi sagte Jordan: „Es war eine phänomenale Leistung. Er war genau der Typ Mensch, der man selbst sein wollte.“

Nach diesem ersten Eindruck habe er sich gefragt, was er von Denzel Washington lernen könne, was er sich bei ihm abschauen und für seinen eigenen Weg mitnehmen könne. Besonders interessiert habe ihn, welche Tricks, Tipps und Herangehensweisen Washington in seine Arbeit einfließen lasse – und was davon sich auf das eigene Spiel übertragen ließe.




Im Jahr 2021 kam es für Michael B. Jordan erstmals zur Zusammenarbeit mit seinem großen Vorbild. In Denzel Washingtons Regieprojekt „A Journal for Jordan“ spielte der durch „Creed“ und „Black Panther“ bereits zum Star gewordene Schauspieler die Hauptrolle. Darin verkörperte er einen im Irak stationierten Soldaten, der für seinen Sohn Jordan Tagebuch schreibt.


„Meisterklasse“ von „Vaterfigur“ Washington

Nicht nur am Set, sondern auch darüber hinaus stand Denzel Washington seinem jüngeren Kollegen mit Rat und Unterstützung zur Seite. Gegenüber „Empire“ sagte Michael B. Jordan: „Da ist auch das persönliche Wissen, das er mir vermittelt hat, die Momente, in denen er für mich gebetet hat, die Zeit, in der er mir zugehört hat, wenn ich jemanden zum Reden brauchte, und die Momente, in denen er und seine wunderbare Familie für mich da waren.“ Im Gespräch mit „Vanity Fair“ bezeichnete Jordan Washington zudem als eine „Vaterfigur“.

Als Jordan mit „Creed III – Rocky’s Legacy“ (2023) erstmals selbst Regie führte, profitierte er nach eigenen Worten stark von den Erfahrungen, die er bei „A Journal for Jordan“ unter Washingtons Leitung gesammelt hatte. Gegenüber „Entertainment Weekly“ erklärte er: „Unter Denzels Regie ist es, als würde man in allem eine Meisterklasse besuchen.“





Diesen wichtigen Rat gab ihm Denzel Washington mit auf den Weg

Den vielleicht wichtigsten Rat gab Denzel Washington Michael B. Jordan jedoch nicht für die Arbeit am Set, sondern für den Umgang mit den sozialen Medien. Er riet ihm, sich dort rarzumachen, um die Öffentlichkeit nicht zu übersättigen. „Warum sollten die Leute dafür bezahlen, dich am Wochenende zu sehen, wenn sie dich die ganze Woche über kostenlos sehen können?“, erinnerte sich Jordan später an Washingtons Worte.

An diesen Rat hält sich der 2020 zum „Sexiest Man Alive“ gekürte Michael B. Jordan bis heute. Der Schauspieler ist lediglich auf Instagram präsent, wo er nur selten private Einblicke gewährt und stattdessen vor allem für seine Projekte wirbt.

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Source: stern.de