Nato: Polen will sich Nato-Pipeline zur Kraftstoffversorgung verbinden
Polen plant, sich dem Pipelinesystem der Nato zur Versorgung der Truppen mit Kraftstoff beizutreten. Die Regierung plane eine 300
Kilometer lange Pipeline, die von der deutschen Grenze bis zum
nordostpolnischen Armeestützpunkt Bydgoszcz, einem Übungsstandort der Nato, reichen soll. Das sagte Polens stellvertretender Verteidigungsminister Cezary Tomczyk.
Die polnische Regierung
und der nationale Pipelinebetreiber Pern hatten das 4,7 Milliarden Euro teure
Projekt gemeinsam vorgestellt.
Es handle sich um „eine der größten
Investitionen in die Sicherheit des polnischen Staates der vergangenen 30
Jahre“, sagte Tomczyk. Das Projekt befinde sich noch in der
Planungsphase, bei der Polen von der Nato finanziell unterstützt werde. Vor Baubeginn müssen alle 32 Mitglieder des Verteidigungsbündnisses
zustimmen.
Das 10.000 Kilometer lange Pipelinenetz der Nato versorgt die europäischen Stützpunkte
des Verteidigungsbündnisses mit Treibstoff. Es verbindet unter anderem Lager,
Luftwaffenstützpunkte, zivile Flughäfen und Eisenbahnverladestellen miteinander.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.