Nahost: Netanjahu ernennt neuen Geheimdienstchef trotz schwerer Proteste



nach Angaben der Vereinten Nationen eine internationale Hilfskraft getötet und fünf weitere Menschen verletzt worden. Das teilte der Chef des UN-Büros für Projektdienste (UNOPS), Jorge Moreira da Silva, mit. Der Vorfall ereignete sich demnach auf einem UNOPS-Gelände in Deir al-Balah. Noch sei unklar, was genau die Explosion ausgelöst habe. Man gehe davon aus, dass ein Geschoss oder Sprengsatz "auf das Gebäude abgeworfen oder geschossen" wurde, sagte Moreira da Silva. Zur Nationalität der Opfer machte er keine Angaben.

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Laut Moreira da Silva handele es sich bei dem betroffenen Gebäude um ein isoliert stehendes, das den israelischen Streitkräften gut bekannt sei. Zudem sei bekannt, dass dort Personal der Vereinten Nationen lebe und arbeite. Auf X schrieb Moreira da Silva, er sei "schockiert und erschüttert über diese tragische Nachricht". Humanitäre Helfer und Einrichtungen der Vereinten Nationen müssten geschützt werden. "Ich fordere erneut einen Waffenstillstand, ungehinderte Hilfe und die bedingungslose Freilassung aller Geiseln." Unops verfolgt Hilfslieferungen in den Gazastreifen, entschärft Minen und hilft bei der Versorgung mit Treibstoff.

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Shocked & devastated by this tragic news. Humanitarian workers & @UN premises must be protected. This violates international law. The UN is a lifeline for civilians. I renew call for a ceasefire, unimpeded aid & unconditional release of all hostages.https://t.co/xMDCsApzKu https://t.co/lqkba8dBIX

— Jorge Moreira da Silva (@UNOPS_Chief) March 19, 2025

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Zuvor hatte die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde der israelischen Armee vorgeworfen, bei einer Attacke fünf Beschäftigte der UN verletzt zu haben. Israels Militär bestreitet, das UN-Gelände in Deir al Balah angegriffen zu haben. 

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Contrary to reports, the IDF did not strike a @UN compound in Deir el Balah. The IDF calls on media outlets to act with caution regarding unverified reports.

— Israel Defense Forces (@IDF) March 19, 2025

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Israelischer Minister droht mit neuen Angriffen auf Gaza

Israel bereitet sich nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz auf eine mögliche Ausweitung der derzeitigen Militäroffensive vor. Falls die Hamas ihre verbliebenen israelischen Geiseln nicht freilasse, werde "Israel mit einer Intensität handeln, die sie noch nie gesehen haben", sagte Katz.

Auf X wandte sich Katz in einem auf Arabisch formulierten Posting direkt an die Bevölkerung des Gazastreifens. Darin kündigte er Evakuierungen von Kampfzonen an. "Bringen Sie die Entführten zurück und beseitigen Sie die Hamas – denn die Alternative ist totale Zerstörung und Verwüstung", sagte der israelische Verteidigungsminister.

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هذه رسالة إلى أهل غزة: السنوار الأول دمّر غزة، والسنوار الثاني سيخرّبها بالكامل. قريبًا سيبدأ مجددًا إجلاء السكان من مناطق القتال، وما سيأتي سيكون أصعب بكثير، وأنتم ستدفعون الثمن كاملاً. أعيدوا المخطوفين وتخلّصوا من حماس فالبديل هو الدمار والخراب التام. pic.twitter.com/zYmyYHhVMK

— ישראל כ”ץ Israel Katz (@Israel_katz) March 19, 2025

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Israels Armee bestätigt "gezielte" Bodenoffensive im Gazastreifen

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Die israelischen Streitkräfte haben eine erneute Bodenoffensive im Gazastreifen begonnen. "Im Laufe des vergangenen Tages begannen Truppen der IDF mit gezielten Bodenaktivitäten im zentralen und südlichen Gazastreifen", teilte Israels Armee mit. Ziel sei es, "die Sicherheitszone zu erweitern und einen Puffer zwischen dem nördlichen und südlichen Gazastreifen zu schaffen".

Im Rahmen der "Bodenaktivitäten" hätten die israelischen Truppen ihre Kontrolle auf das Zentrum des sogenannten Netzarim-Korridors ausgeweitet. Dieser ist eine in Ost-West-Richtung durch den Küstenstreifen laufende Pufferzone.

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⭕️ IDF troops began targeted ground activities in central and southern Gaza, over the past day, in order to expand the security zone and to create a partial buffer between northern and southern Gaza. As part of the ground activities, the troops expanded their control further to… pic.twitter.com/TI4068LAJd

— Israel Defense Forces (@IDF) March 19, 2025

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Hamas greift Israel mit Raketen an

Die palästinensische Terrororganisation Hamas hat nach eigenen Angaben Raketen auf die israelische Küstenstadt Tel Aviv abgefeuert. Das israelische Militär bestätigte den Beschuss aus dem Gazastreifen. Im Zentrum des Landes sei Luftalarm ausgelöst worden. Die israelischen Streitkräfte gaben an, bislang ein Geschoss abgefangen zu haben, zwei weitere sollen auf offenem Gebiet eingeschlagen sein.

Bei dem Angriff handelt es sich wohl um den ersten Raketenbeschuss aus Gaza, seit Israel die Waffenruhe mit der Hamas durch Luftangriffe beendet hatte. Die Hamas bezeichnete den Angriff als eine Reaktion auf "die zionistischen Massaker an Zivilisten".

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Israels Verteidigungsminister droht mit "Annexion" von Gebieten in Gaza

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Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz droht der Hamas mit der Besetzung und "Annexion" von Gebieten im Gazastreifen. Mit seinen Äußerungen erhöht er den Druck auf die islamistische Terrororganisation, die verbliebenen Geiseln freizulassen. Er habe den Streitkräften befohlen, "mehr Gebiete im Gazastreifen einzunehmen", sagte Katz. Je länger sich die Hamas weigert, die Geiseln freizulassen, desto mehr Gebiet werde sie an Israel verlieren.

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Weiter drohte der Minister mit einer "permanenten Besetzung" von "Pufferzonen" innerhalb des Gazastreifens. Die Kämpfe würden weiter intensiviert und die Bodenoffensive ausgeweitet, bis alle Geiseln frei seien und die Hamas besiegt sei, sagte Katz. Dafür würden alle "militärischen und zivilen Druckmittel" eingesetzt – einschließlich der "Evakuierung der Bevölkerung des Gazastreifens in den Süden" sowie der Umsetzung des "Umsiedlungsplans von US-Präsident Donald Trump".

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Israelisches Militär tötet offenbar Leiter von Hamas-Geheimdienst

Die israelischen Streitkräfte teilen in einer Erklärung mit, Osama Tabash getötet zu haben. Bei dem Mann soll es sich demnach um den Chef des militärischen Geheimdienstes der Terrororganisation Hamas handeln. Auch soll er die Überwachungs- und Zielerfassungseinheit der Hamas geleitet haben. Die Terrorgruppe hat sich bislang nicht dazu geäußert.

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Deutschland, Frankreich und Großbritannien fordern sofortige Waffenruhe

Die Regierungen von Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben sich für eine sofortige Rückkehr zu einem Waffenstillstand in Nahost ausgesprochen. 

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"Wir sind entsetzt über die Opfer unter der Zivilbevölkerung und fordern dringend die sofortige Rückkehr zu einem Waffenstillstand", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei Länder. Ein dauerhafter Waffenstillstand sei der einzige glaubwürdige Weg zu einem nachhaltigen Frieden, einer Zweistaatenlösung und dem Wiederaufbau des Gazastreifens. 

"Wir fordern alle Parteien auf, wieder Verhandlungen aufzunehmen, um sicherzustellen, dass der Waffenstillstand vollständig umgesetzt wird und dauerhaft ist." Dazu gehöre auch, dass die Hamas in Gaza die Geiseln freilasse, die sie "auf grausame Art und Weise festhält und deren Freilassung sie beharrlich verweigert".   

"Wir sind uns im Klaren darüber, dass die Hamas weder Gaza regieren noch eine Bedrohung für Israel bleiben darf. Aber dieser Konflikt kann nicht durch militärische Mittel gelöst werden“, teilten die drei Länder weiter mit. Eine Rückkehr zu den Kämpfen werde nur zum Tod weiterer palästinensischer Zivilisten und der israelischen Geiseln führen.

Israel riefen die drei Länder dazu auf, das Völkerrecht zu respektieren und Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu ermöglichen. Außerdem verurteilten sie den Angriff auf ein UN-Gebäude im Gazastreifen, bei dem am Mittwoch ein UN-Mitarbeiter getötet und zwei weitere verletzt worden waren. 

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Israel greift laut Medienberichten Libanon an

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Die israelische Armee hat Medienberichten zufolge Angriffe auf den Süden des Libanon gestartet. Der israelische Armee-Rundfunk berichtete von Artilleriebeschuss. Zwei Orte seien von israelischer Artillerie getroffen worden, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur.

Von Israel gab es bisher keine Stellungnahme dazu. Auch von der Hisbollah-Miliz im Libanon gab es zunächst keine Stellungnahme.

Der libanesische Premierminister Nawaf Salam warnte laut der Ha’aretz vor militärischen Aktivitäten entlang der südlichen Grenze des Libanon, "da die Gefahr besteht, dass das Land in einen neuen Krieg hineingezogen wird“. Er forderte die UN auf, den internationalen Druck auf Israel zu erhöhen, damit es sich aus den "besetzten libanesischen Gebieten" zurückzieht. Es müsse sichergestellt werden, dass "nur der libanesische Staat die Autorität hat, über Fragen von Krieg und Frieden zu entscheiden“. 

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Netanjahu ordnet israelische Gegenangriffe auf den Libanon an

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat laut der Nachrichtenagentur Reuters Angriffe auf "terroristische Ziele" im Libanon angeordnet. Die israelische Armee bestätigte die Angriffe auf den Süden des Libanon. Zuvor hatte sie eine "entschlossene" Reaktion auf Raketenangriffe angekündigt, die von libanesischem Gebiet ausgegangen seien. Das Militär sprach von drei Flugkörpern, die am Morgen abgefangen worden seien.

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Israel tötet Medien zufolge Hamas-Anführer

Bei einem israelischen Luftangriff ist laut Medienberichten der politische Führer der Hamas, Salah al-Bardawil, getötet worden. Der Angriff ereignete sich palästinensischen Medien zufolge im südlichen Gazastreifen.

Medien, die der terroristischen Palästinenserorganisation Hamas nahestehen, berichteten, bei dem Luftangriff seien Al-Bardawil und auch seine Frau getötet worden. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Stellungnahme.

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Israelisches Militär bestätigt Tötung von Hamas-Anführer

Die israelische Armee hat die Tötung von Salah al-Bardawil, einem politischen Führer der Hamas, bestätigt. Demnach wurde Al-Bardawil in der Nacht zu Sonntag getötet. Zuvor hatte die Hamas berichtet, ihr Anführer sowie dessen Frau seien in Chan Junis im südlichen Gazastreifen von einem Luftangriff getroffen worden.

Laut Israels Armee koordinierte Al-Bardawil im Politbüro der Hamas die strategischen und militärischen Aktionen von Hamas-Terroristen im Gazastreifen. Durch die "Eliminierung" würden die militärischen und politischen Möglichkeiten der Hamas weiter geschwächt, schrieb die Armee bei Telegram.  

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Israel will Behörde für Ausreise von Palästinensern schaffen

Israel richtet eine neue Behörde für eine "freiwillige" Ausreise von Palästinensern aus dem Gazastreifen ein. Diese soll dem Verteidigungsministerium unterstellt werden und "die freiwillige Ausreise von Bewohnern des Gazastreifens in Drittländer auf sicherem und kontrolliertem Wege vorbereiten", zitierten israelische Medien aus einer Erklärung des Büros von Verteidigungsminister Israel Katz.

Ausreisewilligen Menschen solle das Verlassen des abgeriegelten Küstenstreifens "unter Einhaltung des israelischen und internationalen Rechts und in Übereinstimmung mit der Vision von US-Präsident Donald Trump" ermöglicht werden, hieß es demnach in der Erklärung weiter. Zuvor hatte das israelische Sicherheitskabinett den Berichten zufolge einen entsprechenden Vorschlag von Katz gebilligt. Um welche Drittländer es sich handeln soll, wurde nicht erwähnt.

Die israelische Friedensbewegung Peace Now verurteilte die Schaffung der neuen Ausreisebehörde auf der Plattform X als "unauslöschlichen Schandfleck" für Israel. "Wenn das Leben an einem bestimmten Ort durch Bombardierung und Belagerung unmöglich gemacht wird, ist es nicht ‚freiwillig‘, wenn Menschen gehen", hieß es weiter.

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Ägypten präsentiert neuen Vorschlag für Waffenruhe

Nach der Wiederaufnahme von israelischen Angriffen auf den Gazastreifen hat Ägypten Israel und der Hamas einen neuen Vorschlag zur Wiederherstellung der Waffenruhe vorgelegt. Das geht aus Sicherheitskreisen hervor. Demnach enthält der bereits in der vergangenen Woche präsentierte Plan den Vorschlag, dass die Terrororganisation jede Woche fünf israelische Geiseln freilässt. Nach der ersten Woche solle Israel mit der Umsetzung der zweiten Phase der vereinbarten Waffenruhe beginnen.

Der Vorschlag beinhalte einen Zeitplan für die Freilassung aller israelischen Geiseln sowie einen vollständigen Rückzug Israels aus dem Gazastreifen. Den Sicherheitskreisen zufolge haben sowohl die USA als auch die Hamas dem Plan zugestimmt. Israel habe noch nicht reagiert.

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Hamas veröffentlicht Video mit zwei israelischen Geiseln im Gazastreifen 

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Die palästinensische Terrororganisation Hamas hat ein Video veröffentlicht, in dem zwei im Gazastreifen festgehaltene israelische Geiseln zu sehen sind. Die rund dreiminütige Aufnahme zeigt zwei Männer, die auf Hebräisch in die Kamera sprechen und sich an eine freigelassene Geisel wenden. Sie bitten diese, von ihrer Geiselhaft zu sprechen, um ihre Freilassung zu beschleunigen.

Bei den beiden Männern handelt es sich nach Erkenntnissen der Nachrichtenagentur AFP um Elkana Bohbot und Josef-Haim Ohana. Beide waren beim Überfall der Hamas auf das Supernova-Musikfestival entführt worden. Unklar ist, wann das Video aufgenommen wurde.

Bohbots Familie wandte sich nach der Veröffentlichung des Videos in einer Mitteilung an den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und an US-Präsident Donald Trump. "Stellen Sie sich vor, dies wäre Ihr Sohn, der Vater Ihres Enkelkindes, der darauf wartet, Tageslicht zu sehen, (die israelischen) Bomben hört und ständig Todesangst hat", hieß es in der Erklärung der Familie. 

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EU-Außenbeauftragte fordert Wiederaufnahme von Gaza-Waffenruhe 

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Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die Wiederaufnahme der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen gefordert. Dies sei der einzige Weg voran, sagte sie in Jerusalem, wo sie den israelischen Außenminister Gideon Saar traf. 

"Was wir jetzt erleben, ist eine gefährliche Eskalation. Sie verursacht unerträgliche Unsicherheit für die Geiseln und ihre Familien und bringt gleichermaßen Schrecken und Tod für das palästinensische Volk", sagte sie. Der Krieg könne morgen enden – mit der Freilassung der Geiseln, der Entmilitarisierung des Gazastreifens und dem Abzug der Kämpfer der Hamas und des Islamischen Dschihad, sagte sie. 

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Palästinensischer Filmemacher offenbar in Westjordanland angegriffen und festgenommen

Der Co-Regisseur des oscargekrönten Dokumentarfilms No Other Land, Hamdan Ballal, ist im israelisch besetzten Westjordanland nach Berichten von Augenzeugen Opfer eines Angriffs jüdischer Siedler geworden. Ballals Co-Regisseur Basel Adra sagte dem TV-Sender CNN, er sei einem Hilferuf Ballals gefolgt. Als er an dessen Wohnort eingetroffen sei, habe er beobachtet, wie Ballal und eine weitere Person in Gewahrsam genommen wurden. Vor Ballals Haus habe sich eine Gruppe von Siedlern aufgehalten, die mit Steinen geworfen hätten.

Die Nachrichtenagentur dpa meldete unter Berufung auf palästinensische Aktivisten, israelische Soldaten hätten den verletzten palästinensischen Filmemacher aus einem Krankenwagen geholt und festgenommen. Ballal habe Verletzungen am Kopf und im Bauchbereich erlitten und sei seitdem nicht mehr gesehen worden, sagte Yuval Abraham, ein weiterer israelischer Co-Regisseur des Films.

Das israelische Militär bestätigte in einer Stellungnahme die Festnahme von drei Palästinensern und einem Israeli, bestritt aber, dass ein Palästinenser aus einem Krankenwagen geholt worden sei. 

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Hunderte Palästinenser demonstrieren im Gazastreifen gegen Krieg

Solche Proteste gelten als selten: Im Gazastreifen haben Hunderte Menschen für ein Ende des Kriegs mit Israel demonstriert und sich teilweise wohl auch gegen die islamistische Hamas ausgesprochen. In Beit Lahia im Norden des Küstenstreifens forderten offenbar einige Demonstranten ein Ende der Hamas-Herrschaft, wie mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Augenzeugen meldeten. Demnach sollen sie "Hamas raus!" gerufen haben. 

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Auch im nahe gelegenen Dschabalija sowie in Chan Junis im Süden des Gazastreifens kam es zu ähnlichen Protesten. Die Hamas ist dafür bekannt, hart gegen Gegner vorzugehen.

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Menschen fliehen aus Vororten von Beirut nach israelischem Evakuierungsbefehl

In den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut fliehen die Menschen aus ihren Häusern. Zuvor hatte das israelische Militär einen Evakuierungsbefehl erlassen. Es ist der erste derartige Befehl seit dem Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hisbollah.

Das libanesische Bildungsministerium rief die Schulen und die Universität in Hadath auf, ihre Gebäude zu evakuieren.

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USA verhängen weitere Sanktionen gegen die Hisbollah

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Die USA haben neue Sanktionen gegen die Hisbollah verhängt. Die Maßnahmen richten sich gegen das Finanzteam der libanesischen Miliz, "das kommerzielle Projekte und Ölschmuggelnetzwerke leitet, die der Gruppe Einnahmen verschaffen", teilte das US-Außenministerium mit. Konkret betroffen von den Sanktionen sind demnach fünf Einzelpersonen und drei Einrichtungen, darunter Familienmitglieder und enge Vertraute prominenter Vertreter der Hisbollah.

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Neun Sanitäter im Gazastreifen vermisst

Der Rettungsdienst Palästinensischer Roter Halbmond gibt an, dass neun seiner Sanitäter seit einer Woche im Süden des Gazastreifens vermisst werden.  Der Rettungsdienst sagte, die israelischen Behörden hätten ein Rettungsteam am vergangenen Sonntag daran gehindert, im Stadtviertel Tal al-Sultan von Rafah nach den Vermissten zu suchen. Gestern meldete die Behörde, die Leiche des Teamleiters sowie die Rettungsfahrzeuge – einen Krankenwagen und ein Feuerwehrfahrzeug – gefunden zu haben.

Ein israelischer Armeesprecher teilte mit, dass sich bei einem Vorfall am Sonntag mehrere Fahrzeuge auf verdächtige Weise israelischen Truppen genähert hätten. Soldaten hätten auf die Fahrzeuge geschossen und einige Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad getötet. Eine erste Untersuchung habe ergeben, dass einige der Fahrzeuge Kranken- und Feuerwehrwagen gewesen seien. Die Armee sprach von Missbrauch von Krankenwagen für Terrorzwecke. Der Sprecher äußerte sich nicht zum Schicksal der vermissten Sanitäter. Das Militär machte keine Angaben dazu, ob aus den Fahrzeugen geschossen wurde.

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Israel beginnt neue Bodenoperation in Rafah

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben mit "Aktivitäten am Boden" in der Stadt Rafah begonnen. Damit solle die Sicherheitszone für Zivilisten im südlichen Gazastreifen erweitert werden, teilte die Armee mit.

Es würden weiterhin Luftangriffe auf Terrorziele der Hamas und des Islamischen Dschihad im gesamten Gazastreifen ausgeführt, teilte die Armee weiter mit. Israel hatte am 18. März die Angriffe im Gazastreifen wieder aufgenommen. Sie will damit den Druck auf die Hamas erhöhen, die verbliebenen israelischen Geiseln freizulassen. 

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Hamas zu weiterer Geiselfreilassung während Feuerpause bereit

Die Hamas ist nach eigenen Angaben dazu bereit, fünf von ihr verschleppte Geiseln im Rahmen einer 50-tägigen Waffenruhe freizulassen. Man habe einem entsprechenden Vorschlag Ägyptens zugestimmt, teilte ein hochrangiges Mitglied der Terrororganisation mit. 
Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu teilte mit, seine Regierung habe von den Vermittlern einen Vorschlag erhalten und in Abstimmung mit den USA ein Gegenangebot gemacht. Der Nachrichtenseite ynet zufolge fordert Israel die Freilassung von zehn Verschleppten
Die Feuerpause soll der Hamas zufolge an den Festtagen nach Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan beginnen. Die Tage zur Feier des Eid al-Fitr beginnen in den Palästinensergebieten und vielen anderen Ländern morgen.
Eine Einigung kann wegen des israelischen Gegenvorschlags voraussichtlich erst nach Eid al-Fitr erzielt werden, wie das israelische Nachrichtenportal walla unter Berufung auf einen israelischen Beamten meldete. Demnach könnten auch Leichen von Verschleppten im Rahmen eines neuen Deals an Israel übergeben werden.

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Israelis demonstrieren erneut für Freilassung der Geiseln

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Die wöchentlichen Proteste in Tel Aviv gehen weiter: Angehörige der Geiseln und weitere Menschen haben die israelische Regierung aufgefordert, die Bombardierung des Gazastreifens zu beenden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu müsse alles unternehmen, um die verbliebenen 59 Geiseln zurück nach Israel zu bringen, appellierten die Demonstrierenden.

Israelische Medien berichten von Hunderten bis zu mehreren Tausend Menschen, die sich in Tel Aviv versammelt hätten. In einer Rede beschuldigt die Mutter einer Geisel die Regierung, einen "gezielten Mord" an ihrem Sohn begangen zu haben. Das israelische Militär hatte in der vergangenen Woche einen Überraschungsangriff auf den Gazastreifen gestartet und damit den Waffenstillstand und das Geiselabkommen mit der Hamas gefährdet.

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Hisbollah fordert Ende der israelischen Angriffe auf Beirut

Hisbollah-Chef Naim Kassem hat die Angriffe der israelischen Armee auf den Süden von Beirut, der Hauptstadt des Libanon, verurteilt. "Diese Aggression muss enden", sagte Kassem in einer Fernsehansprache. Das Vorgehen Israels sei inakzeptabel. "Wir können nicht zulassen, dass das weitergeht", sagte Kassem. 

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Zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz galt eigentlich seit dem 27. November eine Waffenruhe. Vor einer Woche flogen allerdings wieder Raketen aus dem Libanon in Richtung Israel. Seitdem feuert auch Israel wieder auf Ziele im Libanon. Die Hisbollah bestreitet, hinter den Raketenangriffen zu stehen. 

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Oscar-Academy entschuldigt sich bei palästinensischem Filmemacher Hamdan Ballal

Die Führungsspitze der Oscar-Academy hat sich nach scharfer Kritik von etwa 700 Filmschaffenden beim palästinensischen Filmemacher Hamdan Ballal entschuldigt. In einer Mitteilung an die rund 11.000 Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences räumte der Vorstand Fehler ein. In einer früheren Stellungnahme zu Berichten von Gewalt gegen Ballal, den Co-Regisseur des oscarprämierten Dokumentarfilms No Other Land, hätten sowohl er als auch sein Film konkret benannt werden sollen, hieß es in der Mitteilung.
Ballal war wenige Tage zuvor im Westjordanland von israelischen Siedlern zusammengeschlagen und von der israelischen Armee vorübergehend festgenommen worden. Akademiechefin Janet Yang und Geschäftsführer Bill Kramer gaben daraufhin zunächst eine allgemein gehaltene Erklärung der Academy heraus, in der sie "Verletzung oder Unterdrückung" von Künstlern für deren Werke oder Sichtweisen verurteilten, ohne auf Ballal oder den Film direkt Bezug zu nehmen. 

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Menschen demonstrieren auf Beerdigung eines ermordeten Anti-Hamas-Demonstranten

Im Gazastreifen haben Menschen auf der Beerdigung des 22-jährigen Palästinensers Oday Nasser Al Rabay erneut gegen die Hamas demonstriert. Hamas-Mitglieder hatten ihn nach Berichten israelischer Medien und palästinensischer Aktivisten entführt, gefoltert und ermordet. Der Leichnam sei vor dem Haus seiner Familie zurückgelassen worden. Der 22-Jährige habe sich an den Protesten gegen die Terrororganisation in den vergangenen Tagen beteiligt. Auf Videos der Beerdigung in den sozialen Medien waren Schüsse zu hören und Menschen, die "Hamas, raus, raus" riefen. Berichten zufolge bedroht die Hamas Palästinenser, die an solchen Protesten teilnehmen.

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Raketenalarm in Zentralisrael

Am Vormittag hat es in Zentralisrael, darunter Tel Aviv, erneut Raketenalarm gegeben. Die islamistische Huthi-Miliz hatte aus dem Jemen eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert. Das Geschoss sei von der Raketenabwehr gestoppt worden, bevor es in israelisches Gebiet vorgedrungen sei, teilte die israelische Armee mit. Von Schäden ist zunächst nichts bekannt.

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Zustand zweier israelischer Geiseln wohl sehr schlecht

Die Familien von Guy Gilboa-Dalal und Evyatar David, die beide noch immer in Gaza gefangen gehalten werden, haben nach eigenen Angaben Informationen über den Zustand ihrer Angehörigen erhalten. Laut einem Bericht des israelischen Nachrichtensenders Channel 12 News sollen sie ausgehungert sein und an Händen und Füßen gefesselt festgehalten werden. Ihre Entführer hätten ihnen tagelang Säcke über den Kopf gestülpt. Eine unabhängige Bestätigung für die Informationen gab es zunächst nicht.

Guy Gilboa-Dalal habe auf einem Ohr das Gehör verloren und einen Monat lang nicht gesprochen, heißt es in dem Bericht weiter. Evyatar David werde trotz seiner Sehbehinderung eine Brille verweigert. Der Bericht besagt außerdem, dass die beiden Geiseln nur sehr wenig Nahrung erhalten würden. Diese würde ihnen zudem in völliger Dunkelheit gegeben, sodass sie nicht wissen, was sie essen. Ihre Entführer würden ihnen einmal im Monat erlauben, sich in einem Eimer Salzwasser zu waschen, heißt es in dem Bericht weiter. Auch diese Angaben können zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

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Palästinensische Krankenhäuser melden mindestens 19 Tote bei neuen Angriffen auf Gaza

Bei israelischen Luftangriffen auf Ziele im Gazastreifen sind nach Angaben zweier palästinensischer Krankenhäuser in der Nacht auf Sonntag mindestens 19 Menschen getötet worden. In der Stadt Chan Junis im Süden des Küstengebiets habe es 16 Tote gegeben, darunter neun Kinder und drei Frauen, meldete das dortige Nasser-Krankenhaus. Drei weitere Menschen seien am späten Samstagabend bei einem Angriff in Deir al-Balah umgekommen, teilte das Al-Aksa-Märtyrer-Krankenhaus mit.

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Netanjahu reist trotz internationalem Haftbefehl zu Orbán nach Ungarn

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist am Mittwoch nach Ungarn. Er werde dort unter anderem seinen Amtskollegen Viktor Orbán treffen, teilte das Büro des Regierungschefs mit. Es ist die erste Reise Netanjahus nach Europa, seit der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) im vergangenen November wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazakrieg einen Haftbefehl gegen ihn verhängt hat. Die Rückreise sei für den Sonntag vorgesehen. 
Orbán hatte die Einladung an Netanjahu demonstrativ nach Erlass des Haftbefehls ausgesprochen. Die Entscheidung des IStGH setze das Völkerrecht außer Kraft und "gießt auch noch Öl ins Feuer", behauptete Orbán damals. "Deshalb werde ich Benjamin Netanjahu heute noch einladen, was für ihn keine Konsequenzen haben wird. Wir werden den Haftbefehl ablehnen, wenn er die Einladung annimmt."
Orbán pflegt seit Langem gute Beziehungen zu Netanjahu. Israels Regierungschef dankte ihm für seine Unterstützung, wie Netanjahus Büro damals mitteilte. Ungarn stehe auf der Seite der Gerechtigkeit. 
Ungarn hat das Rom-Statut als Grundlage des Strafgerichtshofs ratifiziert und wäre damit eigentlich verpflichtet, seine Haftbefehle zu vollstrecken.

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Fünf Kinder nach Angaben der Hamas-Zivilschutzbehörde bei israelischem Luftangriff in Gaza getötet

Bei einem israelischen Luftangriff im Süden des Gazastreifens sind nach Angaben der von der islamistischen Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde mindestens acht Menschen getötet worden, darunter fünf Kinder. Der am Sonntagmorgen erfolgte Angriff habe ein Haus und ein Zelt mit Vertriebenen in Chan Junis getroffen, sagte der Sprecher der Zivilschutzbehörde im Gazastreifen, Mahmud Bassal. Der Angriff am ersten Tag des Fastenbrechens nach dem Ramadan erfolgte inmitten von Bemühungen um eine Fortsetzung der Waffenruhe im Gazastreifen.

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Netanjahu kündigt verstärkte Angriffe auf Hamas an

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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat verstärkte Angriffe auf die islamistische Hamas im Gazastreifen angekündigt. Nur die Kombination aus militärischem und diplomatischem Druck könne die Geiseln zurückbringen, sagte er zu Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem. Israel und die Hamas verhandeln bei indirekten Gesprächen über eine neue Waffenruhe im Gazastreifen. Strittig ist aber noch, wie viele Geiseln dabei freikommen sollen. 

"Der militärische Druck funktioniert", sagte Netanjahu. "Einerseits zermalmt er die militärischen und Regierungsfähigkeiten der Hamas, und andererseits schafft er die Bedingungen für die Freilassung unserer Geiseln." Das Sicherheitskabinett habe am Samstagabend eine Verstärkung des ohnehin schon hohen Drucks auf die Hamas beschlossen. Angehörige der Geiseln hatten immer wieder gewarnt, der Neubeginn des Kriegs gefährde das Leben ihrer Liebsten. 
Man führe gegenwärtig Verhandlungen unter Feuer über eine neue Waffenruhe. Wenn die Hamas ihre Waffen niederlege, könnten die Anführer den Gazastreifen verlassen. "Wir werden für die allgemeine Sicherheit im Gazastreifen sorgen und die Umsetzung des Trump-Plans ermöglichen, den Plan einer freiwilligen Auswanderung", sagte Netanjahu.

US-Präsident Donald Trump hatte vorgeschlagen, zwei Millionen Palästinenser aus dem Küstenstreifen zu vertreiben. Nach Trumps Willen sollen die Einwohner des vom Krieg verwüsteten Gebiets in anderen arabischen Staaten der Region unterkommen. Das Vorhaben war bei arabischen Staaten und auch international auf starke Ablehnung gestoßen.

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Bücher statt Bomben

Er ist der bekannteste palästinensische Buchladen im annektierten Ost-Jerusalem: Der Educational Bookshop der Familie Muna bemüht sich um Dialog. Internationale Diplomaten und Journalisten gehen hier ein und aus. Doch im Februar nahm die israelische Polizei die Betreiber wegen angeblicher Anstiftung zu Terrorismus fest. Ist ein Kinderbuch der Grund?

Die gesamte Reportage lesen Sie hier:

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Leichen vermisster Rettungskräfte in Gaza geborgen

Nach tagelanger Suche sind in Rafah die Leichen von 14 Menschen geborgen worden, darunter jene von acht Sanitätern. Das teilte die Organisation Palästinensischer Roter Halbmond mit. Bei den übrigen Toten handelt es sich demnach um einen UN-Mitarbeiter sowie um fünf Mitarbeiter der von der Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde.

Der Palästinensische Rote Halbmond hatte gestern mitgeteilt, dass insgesamt neun Sanitäter im Süden des Gazastreifens vermisst würden, nachdem sie von israelischen Soldaten beschossen worden seien. Nach Angaben der israelischen Armee hatten sich am vergangenen Sonntag mehrere Fahrzeuge israelischen Soldaten auf verdächtige Weise genähert – ohne Koordinierung und ohne Scheinwerferlicht. Die Soldaten hätten daraufhin auf die Fahrzeuge geschossen und einige Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad getötet. Eine erste Untersuchung habe ergeben, dass einige der Fahrzeuge Kranken- und Feuerwehrwagen gewesen seien. Die Armee sprach von Missbrauch von Krankenwagen für Terrorzwecke.

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Israel beschließt Straßenbauprojekt im Westjordanland

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Die israelische Regierung hat den Bau mehrerer Straßen nahe einer Großsiedlung im Westjordanland beschlossen. Das von Verteidigungsminister Israel Katz vorgeschlagene Projekt eines Straßennetzwerks bei Ma’ale Adumim östlich von Jerusalem sei vom Kabinett gebilligt worden, teilte Regierungschef Benjamin Netanjahu mit. Das Vorhaben sieht den Bau zweier Straßen vor.

Eine der Straßen soll es den Angaben zufolge Palästinensern ermöglichen, sich zwischen Ortschaften zu bewegen, ohne die derzeitige Hauptverkehrsstraße zu nutzen. Die neuen Straßen dienten der "kontinuierlichen Entwicklung" eines Korridors zwischen Jerusalem und Jericho, sagte Netanjahu.

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Benjamin Netanjahu ernennt neuen Geheimdienstchef

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat trotz schwerer Proteste gegen die Entlassung des Chefs des Inlandsgeheimdienstes einen Nachfolger bestimmt. Wie das Büro des Regierungschefs bekannt gab, soll der ehemalige Kommandant der Marine, Vizeadmiral Eli Scharvit, Nachfolger von Ronen Bar als Leiter des Geheimdienstes Schin Bet werden.

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Die Regierung hatte Anfang des Monats beschlossen, Bar zu entlassen, was Proteste in Israel auslöste. Das oberste Gericht setzte Bars Entlassung kürzlich mit einer einstweiligen Verfügung vorerst aus. 

Netanjahu hatte Bars Entlassung mit einem "Mangel an Vertrauen" in den Geheimdienstchef begründet. Die Beziehungen zwischen den beiden galten seit Längerem als belastet. Schin Bet ermittelt unter anderem gegen Vertraute Netanjahus wegen angeblicher Beziehungen zu Katar. Das Golfemirat gehört neben Ägypten und den USA zu den Unterhändlern bei den indirekten Gesprächen mit der Hamas, gilt aber auch als Unterstützer der Terrororganisation. 

Scharvits Kandidatur werde nun von einem Ausschuss geprüft, bevor die Entscheidung dem Kabinett vorgelegt werde, teilte das Büro des Ministerpräsidenten mit. Es war laut Medienberichten das erste Mal in Israels Geschichte, dass die Regierung den Leiter des Schin Bet entlässt.

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Eric Voigt
Eric Voigt

Benjamin Netanjahu ernennt neuen Geheimdienstchef

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat trotz schwerer Proteste gegen die Entlassung des Chefs des Inlandsgeheimdienstes einen Nachfolger bestimmt. Wie das Büro des Regierungschefs bekannt gab, soll der ehemalige Kommandant der Marine, Vizeadmiral Eli Scharvit, Nachfolger von Ronen Bar als Leiter des Geheimdienstes Schin Bet werden.
Benjamin Netanjahu ernennt Eli Scharvit als neuen Leiter des Inlandgeheimdienstes Schin Bet.
Benjamin Netanjahu ernennt Eli Scharvit als neuen Leiter des Inlandgeheimdienstes Schin Bet. Yair Sagi/dpa
Die Regierung hatte Anfang des Monats beschlossen, Bar zu entlassen, was Proteste in Israel auslöste. Das oberste Gericht setzte Bars Entlassung kürzlich mit einer einstweiligen Verfügung vorerst aus. 
Netanjahu hatte Bars Entlassung mit einem „Mangel an Vertrauen“ in den Geheimdienstchef begründet. Die Beziehungen zwischen den beiden galten seit Längerem als belastet. Schin Bet ermittelt unter anderem gegen Vertraute Netanjahus wegen angeblicher Beziehungen zu Katar. Das Golfemirat gehört neben Ägypten und den USA zu den Unterhändlern bei den indirekten Gesprächen mit der Hamas, gilt aber auch als Unterstützer der Terrororganisation. 
Scharvits Kandidatur werde nun von einem Ausschuss geprüft, bevor die Entscheidung dem Kabinett vorgelegt werde, teilte das Büro des Ministerpräsidenten mit. Es war laut Medienberichten das erste Mal in Israels Geschichte, dass die Regierung den Leiter des Schin Bet entlässt.

Iven Fenker
Iven Fenker

Israel beschließt Straßenbauprojekt im Westjordanland

Ma'ale Adumim im Westjordanland
Ma’ale Adumim im Westjordanland. Ilan Rosenberg/Reuters
Die israelische Regierung hat den Bau mehrerer Straßen nahe einer Großsiedlung im Westjordanland beschlossen. Das von Verteidigungsminister Israel Katz vorgeschlagene Projekt eines Straßennetzwerks bei Ma’ale Adumim östlich von Jerusalem sei vom Kabinett gebilligt worden, teilte Regierungschef Benjamin Netanjahu mit. Das Vorhaben sieht den Bau zweier Straßen vor.
Eine der Straßen soll es den Angaben zufolge Palästinensern ermöglichen, sich zwischen Ortschaften zu bewegen, ohne die derzeitige Hauptverkehrsstraße zu nutzen. Die neuen Straßen dienten der „kontinuierlichen Entwicklung“ eines Korridors zwischen Jerusalem und Jericho, sagte Netanjahu.

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Leichen vermisster Rettungskräfte in Gaza geborgen

Nach tagelanger Suche sind in Rafah die Leichen von 14 Menschen geborgen worden, darunter jene von acht Sanitätern. Das teilte die Organisation Palästinensischer Roter Halbmond mit. Bei den übrigen Toten handelt es sich demnach um einen UN-Mitarbeiter sowie um fünf Mitarbeiter der von der Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde.

Der Palästinensische Rote Halbmond hatte gestern mitgeteilt, dass insgesamt neun Sanitäter im Süden des Gazastreifens vermisst würden, nachdem sie von israelischen Soldaten beschossen worden seien. Nach Angaben der israelischen Armee hatten sich am vergangenen Sonntag mehrere Fahrzeuge israelischen Soldaten auf verdächtige Weise genähert – ohne Koordinierung und ohne Scheinwerferlicht. Die Soldaten hätten daraufhin auf die Fahrzeuge geschossen und einige Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad getötet. Eine erste Untersuchung habe ergeben, dass einige der Fahrzeuge Kranken- und Feuerwehrwagen gewesen seien. Die Armee sprach von Missbrauch von Krankenwagen für Terrorzwecke.

Anastasia Tikhomirova
Anastasia Tikhomirova

Bücher statt Bomben

Er ist der bekannteste palästinensische Buchladen im annektierten Ost-Jerusalem: Der Educational Bookshop der Familie Muna bemüht sich um Dialog. Internationale Diplomaten und Journalisten gehen hier ein und aus. Doch im Februar nahm die israelische Polizei die Betreiber wegen angeblicher Anstiftung zu Terrorismus fest. Ist ein Kinderbuch der Grund?

Die gesamte Reportage lesen Sie hier:

Julian Sadeghi
Julian Sadeghi

Netanjahu kündigt verstärkte Angriffe auf Hamas an

Zerstörung nach einem israelischen Luftangriff am 29. März 2025
Zerstörung nach einem israelischen Luftangriff am 29. März 2025. Hatem Khaled/Reuters
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat verstärkte Angriffe auf die islamistische Hamas im Gazastreifen angekündigt. Nur die Kombination aus militärischem und diplomatischem Druck könne die Geiseln zurückbringen, sagte er zu Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem. Israel und die Hamas verhandeln bei indirekten Gesprächen über eine neue Waffenruhe im Gazastreifen. Strittig ist aber noch, wie viele Geiseln dabei freikommen sollen. 
„Der militärische Druck funktioniert“, sagte Netanjahu. „Einerseits zermalmt er die militärischen und Regierungsfähigkeiten der Hamas, und andererseits schafft er die Bedingungen für die Freilassung unserer Geiseln.“ Das Sicherheitskabinett habe am Samstagabend eine Verstärkung des ohnehin schon hohen Drucks auf die Hamas beschlossen. Angehörige der Geiseln hatten immer wieder gewarnt, der Neubeginn des Kriegs gefährde das Leben ihrer Liebsten. 
Man führe gegenwärtig Verhandlungen unter Feuer über eine neue Waffenruhe. Wenn die Hamas ihre Waffen niederlege, könnten die Anführer den Gazastreifen verlassen. „Wir werden für die allgemeine Sicherheit im Gazastreifen sorgen und die Umsetzung des Trump-Plans ermöglichen, den Plan einer freiwilligen Auswanderung„, sagte Netanjahu.
US-Präsident Donald Trump hatte vorgeschlagen, zwei Millionen Palästinenser aus dem Küstenstreifen zu vertreiben. Nach Trumps Willen sollen die Einwohner des vom Krieg verwüsteten Gebiets in anderen arabischen Staaten der Region unterkommen. Das Vorhaben war bei arabischen Staaten und auch international auf starke Ablehnung gestoßen.

Julian Sadeghi
Julian Sadeghi

Fünf Kinder nach Angaben der Hamas-Zivilschutzbehörde bei israelischem Luftangriff in Gaza getötet

Bei einem israelischen Luftangriff im Süden des Gazastreifens sind nach Angaben der von der islamistischen Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde mindestens acht Menschen getötet worden, darunter fünf Kinder. Der am Sonntagmorgen erfolgte Angriff habe ein Haus und ein Zelt mit Vertriebenen in Chan Junis getroffen, sagte der Sprecher der Zivilschutzbehörde im Gazastreifen, Mahmud Bassal. Der Angriff am ersten Tag des Fastenbrechens nach dem Ramadan erfolgte inmitten von Bemühungen um eine Fortsetzung der Waffenruhe im Gazastreifen.

Julian Sadeghi
Julian Sadeghi

Netanjahu reist trotz internationalem Haftbefehl zu Orbán nach Ungarn

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist am Mittwoch nach Ungarn. Er werde dort unter anderem seinen Amtskollegen Viktor Orbán treffen, teilte das Büro des Regierungschefs mit. Es ist die erste Reise Netanjahus nach Europa, seit der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) im vergangenen November wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazakrieg einen Haftbefehl gegen ihn verhängt hat. Die Rückreise sei für den Sonntag vorgesehen. 
Orbán hatte die Einladung an Netanjahu demonstrativ nach Erlass des Haftbefehls ausgesprochen. Die Entscheidung des IStGH setze das Völkerrecht außer Kraft und „gießt auch noch Öl ins Feuer“, behauptete Orbán damals. „Deshalb werde ich Benjamin Netanjahu heute noch einladen, was für ihn keine Konsequenzen haben wird. Wir werden den Haftbefehl ablehnen, wenn er die Einladung annimmt.“
Orbán pflegt seit Langem gute Beziehungen zu Netanjahu. Israels Regierungschef dankte ihm für seine Unterstützung, wie Netanjahus Büro damals mitteilte. Ungarn stehe auf der Seite der Gerechtigkeit. 
Ungarn hat das Rom-Statut als Grundlage des Strafgerichtshofs ratifiziert und wäre damit eigentlich verpflichtet, seine Haftbefehle zu vollstrecken.

Julian Sadeghi
Julian Sadeghi

Palästinensische Krankenhäuser melden mindestens 19 Tote bei neuen Angriffen auf Gaza

Bei israelischen Luftangriffen auf Ziele im Gazastreifen sind nach Angaben zweier palästinensischer Krankenhäuser in der Nacht auf Sonntag mindestens 19 Menschen getötet worden. In der Stadt Chan Junis im Süden des Küstengebiets habe es 16 Tote gegeben, darunter neun Kinder und drei Frauen, meldete das dortige Nasser-Krankenhaus. Drei weitere Menschen seien am späten Samstagabend bei einem Angriff in Deir al-Balah umgekommen, teilte das Al-Aksa-Märtyrer-Krankenhaus mit.
Zerstörungen im Gazastreifen
Zerstörungen im Gazastreifen. Menahem Kahana/AFP/Getty Images

Anastasia Tikhomirova
Anastasia Tikhomirova

Zustand zweier israelischer Geiseln wohl sehr schlecht

Die Familien von Guy Gilboa-Dalal und Evyatar David, die beide noch immer in Gaza gefangen gehalten werden, haben nach eigenen Angaben Informationen über den Zustand ihrer Angehörigen erhalten. Laut einem Bericht des israelischen Nachrichtensenders Channel 12 News sollen sie ausgehungert sein und an Händen und Füßen gefesselt festgehalten werden. Ihre Entführer hätten ihnen tagelang Säcke über den Kopf gestülpt. Eine unabhängige Bestätigung für die Informationen gab es zunächst nicht.

Guy Gilboa-Dalal habe auf einem Ohr das Gehör verloren und einen Monat lang nicht gesprochen, heißt es in dem Bericht weiter. Evyatar David werde trotz seiner Sehbehinderung eine Brille verweigert. Der Bericht besagt außerdem, dass die beiden Geiseln nur sehr wenig Nahrung erhalten würden. Diese würde ihnen zudem in völliger Dunkelheit gegeben, sodass sie nicht wissen, was sie essen. Ihre Entführer würden ihnen einmal im Monat erlauben, sich in einem Eimer Salzwasser zu waschen, heißt es in dem Bericht weiter. Auch diese Angaben können zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Anastasia Tikhomirova
Anastasia Tikhomirova

Raketenalarm in Zentralisrael

Am Vormittag hat es in Zentralisrael, darunter Tel Aviv, erneut Raketenalarm gegeben. Die islamistische Huthi-Miliz hatte aus dem Jemen eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert. Das Geschoss sei von der Raketenabwehr gestoppt worden, bevor es in israelisches Gebiet vorgedrungen sei, teilte die israelische Armee mit. Von Schäden ist zunächst nichts bekannt.

Anastasia Tikhomirova
Anastasia Tikhomirova

Menschen demonstrieren auf Beerdigung eines ermordeten Anti-Hamas-Demonstranten

Im Gazastreifen haben Menschen auf der Beerdigung des 22-jährigen Palästinensers Oday Nasser Al Rabay erneut gegen die Hamas demonstriert. Hamas-Mitglieder hatten ihn nach Berichten israelischer Medien und palästinensischer Aktivisten entführt, gefoltert und ermordet. Der Leichnam sei vor dem Haus seiner Familie zurückgelassen worden. Der 22-Jährige habe sich an den Protesten gegen die Terrororganisation in den vergangenen Tagen beteiligt. Auf Videos der Beerdigung in den sozialen Medien waren Schüsse zu hören und Menschen, die „Hamas, raus, raus“ riefen. Berichten zufolge bedroht die Hamas Palästinenser, die an solchen Protesten teilnehmen.

Anastasia Tikhomirova
Anastasia Tikhomirova

Oscar-Academy entschuldigt sich bei palästinensischem Filmemacher Hamdan Ballal

Die Führungsspitze der Oscar-Academy hat sich nach scharfer Kritik von etwa 700 Filmschaffenden beim palästinensischen Filmemacher Hamdan Ballal entschuldigt. In einer Mitteilung an die rund 11.000 Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences räumte der Vorstand Fehler ein. In einer früheren Stellungnahme zu Berichten von Gewalt gegen Ballal, den Co-Regisseur des oscarprämierten Dokumentarfilms No Other Land, hätten sowohl er als auch sein Film konkret benannt werden sollen, hieß es in der Mitteilung.
Ballal war wenige Tage zuvor im Westjordanland von israelischen Siedlern zusammengeschlagen und von der israelischen Armee vorübergehend festgenommen worden. Akademiechefin Janet Yang und Geschäftsführer Bill Kramer gaben daraufhin zunächst eine allgemein gehaltene Erklärung der Academy heraus, in der sie „Verletzung oder Unterdrückung“ von Künstlern für deren Werke oder Sichtweisen verurteilten, ohne auf Ballal oder den Film direkt Bezug zu nehmen. 
Filmemacher Hamdan Ballal (No Other Land)
Filmemacher Hamdan Ballal (No Other Land). Hazem Bader/AFP/Getty Images

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Hisbollah fordert Ende der israelischen Angriffe auf Beirut

Hisbollah-Chef Naim Kassem hat die Angriffe der israelischen Armee auf den Süden von Beirut, der Hauptstadt des Libanon, verurteilt. „Diese Aggression muss enden“, sagte Kassem in einer Fernsehansprache. Das Vorgehen Israels sei inakzeptabel. „Wir können nicht zulassen, dass das weitergeht“, sagte Kassem. 
Nach einem israelischen Luftangriff am 28. März 2025 steigt in Dahieh, einem südlichen Vorort von Beirut, Rauch auf.
Nach einem israelischen Luftangriff am 28. März 2025 steigt in Dahieh, einem südlichen Vorort von Beirut, Rauch auf. Hassan Ammar/dpa/AP
Zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz galt eigentlich seit dem 27. November eine Waffenruhe. Vor einer Woche flogen allerdings wieder Raketen aus dem Libanon in Richtung Israel. Seitdem feuert auch Israel wieder auf Ziele im Libanon. Die Hisbollah bestreitet, hinter den Raketenangriffen zu stehen. 

Simon Hurtz
Simon Hurtz

Israelis demonstrieren erneut für Freilassung der Geiseln

Menschen demonstrieren vor dem israelischen Verteidigungsministerium in Tel Aviv.
Menschen demonstrieren vor dem israelischen Verteidigungsministerium in Tel Aviv. Jack Guez/AFP/Getty Images
Die wöchentlichen Proteste in Tel Aviv gehen weiter: Angehörige der Geiseln und weitere Menschen haben die israelische Regierung aufgefordert, die Bombardierung des Gazastreifens zu beenden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu müsse alles unternehmen, um die verbliebenen 59 Geiseln zurück nach Israel zu bringen, appellierten die Demonstrierenden.

Israelische Medien berichten von Hunderten bis zu mehreren Tausend Menschen, die sich in Tel Aviv versammelt hätten. In einer Rede beschuldigt die Mutter einer Geisel die Regierung, einen „gezielten Mord“ an ihrem Sohn begangen zu haben. Das israelische Militär hatte in der vergangenen Woche einen Überraschungsangriff auf den Gazastreifen gestartet und damit den Waffenstillstand und das Geiselabkommen mit der Hamas gefährdet.

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Israel beginnt neue Bodenoperation in Rafah

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben mit „Aktivitäten am Boden“ in der Stadt Rafah begonnen. Damit solle die Sicherheitszone für Zivilisten im südlichen Gazastreifen erweitert werden, teilte die Armee mit.

Es würden weiterhin Luftangriffe auf Terrorziele der Hamas und des Islamischen Dschihad im gesamten Gazastreifen ausgeführt, teilte die Armee weiter mit. Israel hatte am 18. März die Angriffe im Gazastreifen wieder aufgenommen. Sie will damit den Druck auf die Hamas erhöhen, die verbliebenen israelischen Geiseln freizulassen.