Nahost: Iran richtet mutmaßlichen Spion Israels hin

Der Iran hat einen mutmaßlichen Spion hingerichtet, der sich mit Vertretern des israelischen Geheimdienstes Mossad getroffen haben soll. Der Mann sei „einer der wichtigsten Spione
Israels im Iran“ gewesen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Mizan. Er habe an „sensiblen Telekommunikationsprojekten“ gearbeitet und Informationen über „Wege zur Einfuhr elektronischer Geräte“ weitergegeben.

Seit dem zwölf Tage andauernden Krieg mit Israel hängte der Iran neun Menschen wegen Spionage. In diesem Monat wurde bereits ein anderer Mann hingerichtet, dem ebenfalls vorgeworfen wurde, für Israel spioniert zu haben. Aktivisten widersprachen und gaben an, er sei gefoltert worden und habe ein falsches Geständnis abgelegt.

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