Nach Kino-Flop: Doku „Melania“ kurzfristig unter Prime Video






An den Kinokassen floppte „Melania“. Jetzt kommt die Doku über First Lady Melania Trump zu Prime Video,

Die vieldiskutierte Dokumentation über die amtierende First Lady der USA, Melania Trump (55), steht vor ihrer digitalen Premiere. Ab dem 9. März wird der Film „Melania“ laut Medienberichten offiziell beim Streamingdienst Amazon Prime Video verfügbar sein. Damit endet die kurze, aber turbulente Reise des Films durch die Kinos, die von einer beispiellosen Investition und einem rapiden Zuschauerschwund geprägt war.



Mit einem Budget von über 75 Millionen US-Dollar – davon allein 40 Millionen für die Rechte und weitere 35 Millionen für das Marketing – gilt „Melania“ als eine der kostspieligsten Dokumentationen der Filmgeschichte. Amazon MGM Studios setzte alles auf eine Karte, um mit dem Projekt, das von Melania Trump selbst mitproduziert wurde, rekordverdächtige Abrufzahlen zu generieren.

Der Film, unter der Regie von Brett Ratner entstanden, begleitet die First Lady in den 20 Tagen vor der zweiten Amtseinführung von Donald Trump (79) im Januar 2025. Für Ratner markierte das Projekt das Comeback nach einer mehrjährigen Pause infolge von Vorwürfen wegen sexuellen Fehlverhaltens, die er stets bestritt.


Achterbahnfahrt an den Kinokassen

Der Kinostart am 30. Januar 2026 verlief zunächst vielversprechend. In den USA spielte der Film am Eröffnungswochenende überraschende sieben Millionen US-Dollar ein und überholte damit sogar Jason Stathams neuen Actionfilm „Shelter“. Es war der erfolgreichste Start einer Dokumentation seit über einem Jahrzehnt.

Doch der Erfolg war nicht von Dauer: Bereits in der zweiten Woche sanken die Einnahmen um 67 Prozent. Zum Ende der Kinolaufzeit war die Nachfrage so gering, dass der Film nur noch in etwa 100 US-Kinos lief und am letzten Februar-Wochenende lediglich 56.000 Dollar einspielte. Insgesamt belaufen sich die heimischen Einnahmen auf rund 16,4 Millionen US-Dollar, was angesichts der enormen Gesamtkosten weit hinter den kommerziellen Zielen zurückbleibt.

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Source: stern.de