Mit Gerhard Richter: Neues zu Qatars kommender Quadriennale

Dass Qatar 2026 eine Quadriennale bekommt, die alle vier Jahre internationale Gegenwartskunst präsentieren soll, wurde von dem Emirat schon im Oktober vergangenen Jahres bekanntgegeben.  Inzwischen hat in der Hauptstadt Doha die erste Art-Basel-Messe der Golfregion stattgefunden, und die Museen des Landes legen mit neuen Details zu der von ihnen ausgerichteten Quadriennale „Rubaiya Qatar“ nach.

Ausstellungen im ganzen Emirat

Sie soll im November abgehalten werden, parallel zu der dann in Abu Dhabi veranstalteten Premierenausgabe der Frieze-Messe in Abu Dhabi. In Qatar sollen unterdessen mehr als fünfzig Künstler neue Arbeiten zeigen. Die größte Ausstellung unter dem Titel „Unruly Waters“ werde kuratiert von Tom Eccles, Ruba Kartib, Mark Rappolt und Shabbir Hussain Mustafa und befasse sich mit dem Kulturaustausch entlang der historischen Seidenstraße sowie aktuellen ökologischen und geopolitischen Entwicklungen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Während der Art Basel Qatar kündigte Sheikha Al Mayassa bint Hamad bin Khalifa Al Thani – Schwester des Emirs, Großsammlerin und Präsidentin der Museen Qatars – gegenüber Journalisten ein weiteres Großprojekt im Rahmen der Quadriennale an: einen Pavillon, der speziell dem Werk Gerhard Richters gewidmet sein soll. Er soll im November eröffnen und dürfte inspiriert sein von der großen Retrospektive des deutschen Malers in der Fondation Louis Vuitton in Paris. Auf Anfrage der F.A.Z. hat die  Museumsorganisation von Qatar den Plan nun bestätigt und will bald weitere Einzelheiten bekanntgeben.

Source: faz.net