Militarisierung von ICE: Steht Trumps ICE-Truppe verbleibend dem Gesetz?
Um 120 Prozent hat US-Präsident Donald Trump die Einwanderungsbehörde ICE personell aufgestockt. Das hat Folgen. Galten bislang strenge Einstellungsstandards, auf die eine vier bis sechs Monate lange Ausbildung folgte, sind die Kriterien deutlich gesunken. Die Ausbildung dauert nur noch wenige Wochen, teilweise werden keine gründlichen Hintergrundüberprüfungen mehr durchgeführt, Bonuszahlungen sollen Mitarbeiter anlocken. Die Struktur der Behörde und die Frage, ob die Mitarbeiter, wie nach den tödlichen Schüssen auf Renee Good in Minneapolis, strafrechtlich verfolgt werden können, sind zwei der Hörerinnenfragen, die wir in dieser Bonusfolge von OK, America? beantworten.
Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle der War Powers Act von 1973 beim Einsatz in Venezuela gespielt hat und welche Bedeutung das Völkerrecht überhaupt noch haben kann, wenn die Trump-Regierung solche Entscheidungen trifft.
Und: Hätte Marjorie Taylor Greene ihren Abgeordnetensitz nicht lieber behalten sollen, um den Präsidenten aus dieser Position heraus besser kritisieren zu können?
Im Get-out: die dänische Serie Borgen und die dritte Staffel der Serie The Morning Show
Das war die vierte Bonusfolge von „OK, America?“ für Abonnenten. Mehr Informationen zu unserem Podcastabo finden Sie hier. Wir beantworten in diesen Bonusfolgen einmal im Monat Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Die dritte Folge finden Sie hier. Sie können diese an okamerica@zeit.de schicken.
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski