Mecklenburg-Vorpommern: „Man kann sich die Welt nicht schönmeckern“

Karoline Koreng wird Anfang November das Amt der Bürgermeisterin in Neverin in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen. Im Hauptberuf ist die 30-Jährige Gesundheits- und Krankenpflegerin.

DIE ZEIT: Am Sonntag wurden Sie zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin von Neverin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gewählt. Wie war der Wahlkampf?

Karoline Koreng: Man kann das natürlich kaum vergleichen mit dem Wahlkampf in einer großen Stadt. In einer Gemeinde wie unserer mit knapp 1.000 Einwohnern läuft das über Mund-Propaganda. Ich habe Flyer verteilt und Banner aufgehängt am Wasserturm, unserem Wahrzeichen.