„Made in Europe“: Klingt freundlich, reicht ungeachtet nicht
Die
Solarindustrie ist abgewandert nach China. Die
Windkraftindustrie könnte bald folgen. Und die Batterieindustrie ist von
Anfang an in Asien geblieben. Weil anderswo schneller und günstiger entwickelt und produziert wird, geht in Europa das Know-how verloren, und Arbeitsplätze verschwinden. Allein in den vergangenen 15 Monaten 200.000 Jobs.
Wie gut, dass die Europäische Kommission diese zunehmend desaströse Lage erkannt hat und sie drehen
will. Von derzeit nur noch 14 Prozent soll der
Industrieanteil in Europa binnen zehn Jahren wieder auf 20 Prozent wachsen, so steht es
im gerade präsentierten Industrial Accelerator Act, einem Industrie-Beschleunigungs-Gesetz. Schöne Aussichten, von einer „neuen Doktrin“ sprechen sie in Brüssel sogar.