Liveblog Bundespolitik: Krankenkassen fordern 50-Milliarden-Sparpaket

Die Bundesregierung hat Afghaninnen und Afghanen aus dem Bundesaufnahmeprogramm per Charterflug nach Deutschland gebracht. Die 192 Menschen flogen von Islamabad zum Flughafen Erfurt, wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums auf Anfrage mitteilte. Sie wurden anschließend ins Grenzdurchgangslager Friedland in Niedersachsen gebracht, von wo aus sie später auf die Bundesländer verteilt werden. 

Weitere Menschen mit einer Aufnahmezusage warten noch in der pakistanischen Hauptstadt auf eine Ausreise nach Deutschland. In den vergangenen Monaten waren mehrfach Afghanen von Islamabad mit Linienflügen nach Deutschland gebracht worden. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums haben 62 von ihnen ein Angebot angenommen, gegen eine Geldzahlung ihren Antrag auf Aufnahme zurückzunehmen. Mit einigen weiteren Afghanen laufen demnach noch Gespräche dazu. Unter denen, die noch auf eine Ausreise hoffen, sind auch ehemalige Ortskräfte mit ihren Angehörigen. Sie hatten vor der erneuten Machtübernahme durch die Taliban vor mehr als vier Jahren für deutsche Institutionen gearbeitet. 

Pakistan hat der Bundesregierung eigentlich nur bis zum Jahresende Zeit für die Aufnahmeverfahren gegeben. Danach werde man die Menschen nach Afghanistan abschieben. Die Bundesregierung geht eigenen Angaben zufolge aber davon aus, dass eine Aufnahme von Afghaninnen und Afghanen mit einer entsprechenden Zusage aus Deutschland auch Anfang kommenden Jahres noch möglich sein wird. 

Source: faz.net