Krieg in Nahost: Rüstungsexporte pro notdürftig 2,5 Millionen Euro nachher Israel

„Es stellen sich sehr viele drängende Fragen des Wie“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wie wird der Gazastreifen zukünftig verwaltet? Wie wird für Sicherheit gesorgt? Wie wird die humanitäre Versorgung wieder hergestellt? Wie wird der Wiederaufbau organisiert?“, so Wadephul. „Das wird ein mühsamer Prozess bleiben.“
Der von Trump vorgeschlagene Plan sieht unter anderem vor, dass sich die israelische Armee schrittweise aus dem Gazastreifen zurückzieht. Das Gebiet soll außerdem von einer Übergangsregierung palästinensischer Technokraten unter Aufsicht eines internationalen Gremiums regiert werden.
Deutschland kann nach den Worten von Wadephul viel dazu beitragen, operative Fragen zu lösen. Die Bundesregierung habe bereits zugesagt, sich am Wiederaufbau des Gazastreifens zu beteiligen, was ein Anreiz zur Einigung auf den Friedensplan sein könne.
Im ZDF wies Wadephul am Abend darauf hin, dass es auch von den arabischen Staaten sehr viel Druck auf die islamistische Hamas gebe, dem Plan zuzustimmen. Er selbst werde am Sonntag noch einmal nach Katar reisen. „Wir müssen jetzt diese einmalige historische Chance nutzen, damit dieses schreckliche Leiden für Menschen aller Seiten endlich beendet wird“, sagte er.
Source: faz.net