Krieg in Gaza: UN melden mehr denn 260 Angriffe aufwärts Palästinenser im Westjordanland



Haftbefehle gegen Netanjahu und den ehemaligen israelischen Verteidigungsminister Joaw Galant wegen des Verdachts der Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazastreifen erlassen. 

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Hamas übergibt Leiche an Rotes Kreuz

Die Hamas hat die vom Islamischen Dschihad geborgene Leiche an Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. Nach Angaben der Hamas soll es sich um die sterblichen Überreste einer aus Israel entführten Geisel handeln. Mitarbeiter des Roten Kreuzes seien mit einem Sarg auf dem Weg zum Übergabeort, teilte das israelische Militär mit. In einem forensischen Institut in Tel Aviv soll anschließend die Identität geklärt werden.

Die mit der Hamas verbündete Terrororganisation Islamischer Dschihad hatte zuvor erklärt, die Leiche in Chan Junis im südlichen Gazastreifen gefunden zu haben. Auch die sterblichen Überreste der verbliebenen Geiseln sollen unter Kriegstrümmern verschüttet sein.

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Übergebene tote Geisel identifiziert 

Nach Angaben der israelischen Armee ist die gestern Abend aus dem Gazastreifen an Israel übergebene tote Geisel identifiziert. Es handelt sich demnach um die Leichenteile des israelisch-argentinischen Staatsbürgers Lior Rudaeff. Seine Familie sei über die Rückgabe seiner Leiche informiert worden.

Rudaeff wurde den Angaben nach am 7. Oktober 2023 getötet, als er versuchte, das Kibbuz Nir Jitzchak gemeinsam mit anderen gegen den Überfall der islamistischen Hamas und mit ihr verbündeten Islamisten zu verteidigen. Zum Zeitpunkt seines Todes war Rudaeff 61 Jahre alt. Nun befinden sich noch fünf Leichen von Geiseln in der Gewalt der Hamas im Gazastreifen.

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Hamas kündigt Übergabe von getötetem israelischen Soldaten an 

Der bewaffnete Teil der Hamas will nach eigenen Angaben am Sonntag um 14 Uhr (12 Uhr GMT) in Gaza die Leiche des getöteten israelischen Soldaten Hadar Goldin übergeben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Den Angaben zufolge wurde der Leichnam von Goldin am Samstag in einem Tunnel in Rafah im südlichen Gazastreifen gefunden. Goldin war Offizier während des Gaza-Krieges 2014. Er wurde am 1. August 2014 bei einem Einsatz im Gazastreifen getötet, sein Leichnam wurde anschließend entführt.

Im Juli 2014 hatte Israel den dritten Gazakrieg gestartet, um Raketenangriffe aus dem Gazastreifen zu stoppen und Angriffstunnel der Hamas zu zerstören. 

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Hamas hat mutmaßliche Leiche eines israelischen Soldaten übergeben

Die Hamas hat nach eigenen Angaben die Leiche eines getöteten israelischen Soldaten an Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz übergeben. Nach Angaben der Hamas soll es sich wie angekündigt um die Leiche von Hadar Goldin handeln, der bereits 2014 im Gazastreifen getötet und verschleppt worden war.

Die Angaben ließen sich bisher nicht unabhängig überprüfen, die Leiche soll in Israel forensisch untersucht und die Identität festgestellt werden. Die israelische Armee bestätigte lediglich, dass eine übergebene Leiche auf dem Weg zu israelischen Truppen im Gazastreifen ist.

Laut israelischen Medienberichten hatte die Hamas im Gegenzug für die Übergabe der Leiche freies Geleit für mehrere ihrer Kämpfer gefordert, die sich in einem von israelischen Truppen umschlossenen Tunnel befinden sollen. Es ist unklar, ob es dazu eine Einigung gibt. Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir hatte das am Donnerstag verneint.

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Israelisches Militär führt Angriffe im Libanon durch

Israel hat erneut Gebiete im Libanon angegriffen. Ein Luftangriff traf ein Auto südlich der Küstenstadt Sidon und tötete einen Menschen, wie das Gesundheitsministerium in Beirut mitteilte. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA sprach außerdem von einer Serie israelischer Luftangriffe auf verschiedene Orte im Südlibanon. Im Osten des Landes sei ein Fahrzeug attackiert worden, verletzt wurde niemand.

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Das israelische Militär gab an, in der Bekaa-Ebene im Ostlibanon und im Süden des Landes "Terrorinfrastruktur" der Miliz Hisbollah angegriffen zu haben. Es seien Waffenlager und -produktionsstätten getroffen worden. Die Miliz äußert sich für gewöhnlich nicht zu einzelnen Angriffen.

Die Lage zwischen Israel und der Hisbollah hat sich zuletzt erneut deutlich zugespitzt. Eigentlich gilt seit bald einem Jahr eine Waffenruhe. Israel wirft der Hisbollah vor, sich neu zu strukturieren und aufzurüsten. Nahezu täglich greift das Militär daher weiter im Libanon an.

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Macron und Abbas planen Komitee zur Planung eines Palästinenserstaats

Die französische Regierung und die Palästinensische Autonomiebehörde wollen in einem Komitee die Idee eines palästinensischen Staates weiter ausarbeiten. "Dieses Komitee wird sich mit allen rechtlichen, verfassungsrechtlichen, institutionellen und organisatorischen Aspekten befassen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einem Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Der Ausschuss solle auch zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung beitragen.

"Das Komitee wird zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung beitragen, deren Entwurf mir Präsident Abbas vorgelegt hat, und darauf abzielen, alle Voraussetzungen für einen solchen Staat Palästina zu schaffen", sagte Macron. Frankreich werde zudem humanitäre Hilfe in Höhe von 100 Millionen Euro für den Gazastreifen bereitstellen.

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Abbas sagte, man befürworte die Einrichtung eines Verfassungsausschusses voll und ganz. Er bekräftigte zudem seine Forderung, der zufolge die palästinensischen Übergangsinstitutionen im Gazastreifen Verbindungen zur Palästinensischen Autonomiebehörde haben sollten. US-Außenminister Marco Rubio hatte dies kürzlich als noch unklar bezeichnet.

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Israel drängt Bundesregierung zu Aufhebung der Beschränkungen für Rüstungsexporte

Gut einen Monat nach der Vereinbarung einer Waffenruhe im Gazastreifen drängt Israel die Bundesregierung, die Beschränkungen für Rüstungsexporte nach Israel aufzuheben. Der Waffenstillstand sei "ein guter Grund, dieses Waffenembargo aufzuheben", sagte der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor. Deutschlands Bekenntnis dazu, dass Israel ein Recht auf Selbstverteidigung habe, bezeichnete Prosor als "schöne Worte". Wenn Israel nicht die Mittel dazu habe, sei es problematisch.

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Hamas will weitere Leiche einer Geisel übergeben

Die Terrororganisation Hamas will die Leiche einer weiteren Geisel an Israel übergeben. Der bewaffnete Zweig der Hamas kündigte die Übergabe für etwa acht Uhr am Abend Ortszeit (19 Uhr MEZ) an.

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Radikale Siedler zünden laut Berichten Moschee im Westjordanland an

In einem Dorf im Westjordanland hat es einen weiteren Vorfall von Siedlergewalt gegeben. Laut Berichten mehrerer Medien zündeten israelische Siedler in dem Ort Deir Istija eine Moschee an und verbrannten mehrere Korane. Reporter der Nachrichtenagentur AP waren vor Ort und berichteten über die verwüstete Moschee. Zuvor hatte die palästinensische Agentur Wafa über den Vorfall berichtet.

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Auf der Fassade der Moschee waren den Berichten zufolge zudem Graffitis auf Hebräisch zu lesen. Darunter Sprüche wie "Wir haben keine Angst" und "Wir werden wieder Rache üben". Auch Beleidigungen gegen den Propheten Mohammed und ein Verweis auf den Chef des Zentralkommandos des israelischen Militärs seien zu lesen gewesen. Dieser hatte die Gewalt durch radikale Siedler gestern verurteilt.

Israels Armee teilte mit, Soldaten hätten am Tatort Spuren gesichert. Es seien aber bislang keine Verdächtigen ermittelt worden. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. Der Fall wurde an die israelische Polizei sowie den Inlandsgeheimdienst Schin Bet übergeben. 

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Hamas übergibt Leichnam im Gazastreifen

Die islamistische Terrororganisation Hamas hat im Gazastreifen eine weitere Leiche an Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. Nach Angaben der Hamas soll es sich um die sterblichen Überreste einer aus Israel entführten Geisel handeln. Die IKRK-Mitarbeiter seien mit einem Sarg auf dem Weg zu Vertretern der israelischen Armee, teilte das israelische Militär mit. In einem forensischen Institut in Tel Aviv muss anschließend die Identität geklärt werden. 
Vor der Übergabe befanden sich noch vier tote Geiseln in Gaza, darunter ein aus Israel entführter Ausländer. Die Hamas hatte zuvor bekannt gegeben, dass sie die Leiche am selben Tag in Chan Junis im südlichen Gazastreifen gefunden habe.

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Israelische Armee tötet zwei Palästinenser im Westjordanland

Nach eigenen Angaben hat die israelische Armee zwei Palästinenser nahe der israelischen Siedlung Karmei Tzur im Westjordanland getötet. Die Getöteten seien Terroristen gewesen, die einen Anschlag hätten begehen wollen, heißt es in der Mitteilung der IDF. Unter Berufung auf palästinensische Quellen berichtet Ha’aretz, dass die Getöteten versucht haben sollen, Molotowcocktails zu werfen. 

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Israel bestätigt Identität weiterer Geisel

Israelische Behörden haben den zuletzt von der Hamas übergebenen Leichnam identifiziert. Nach einer Untersuchung im Forensischen Institut in Tel Aviv habe sich erwiesen, dass es sich um Meni Godard handelt, einen Bewohner des Kibbuz Be’eri. Das teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit. Der damals 73-jährige Mann war demnach beim Terrorüberfall der Hamas am 7. Oktober 2023 im Kibbuz Be’eri ermordet und seine Leiche in den Gazastreifen verschleppt worden. 

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Russland reicht offenbar eigenen Vorschlag für UN-Resolution zu Gaza ein

Russland soll einen eigenen Entwurf für eine UN-Resolution zum Gazastreifen eingereicht haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Dokument. Mit dem Entwurf durchkreuzt die russische Regierung Bemühungen der USA, eine Resolution im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu verabschieden, die den Gaza-Plan von US-Präsident Donald Trump unterstützt.

Die russische UN-Vertretung schrieb laut Reuters in einer Mitteilung an den Sicherheitsrat, es handle sich um einen "vom US-Entwurf inspirierten Gegenvorschlag". Darin sei keine Rede von einem "Friedensrat", wie ihn die USA als Übergangsregierung für den Gazastreifen vorschlugen. Stattdessen solle der UN-Generalsekretär Optionen für eine internationale Friedenstruppe benennen.

Die US-Vertretung drängte den UN-Sicherheitsrat, die US-Resolution auf den Weg zu bringen. "Versuche, jetzt Zwietracht zu säen, während eine Einigung zu dieser Resolution gerade verhandelt wird, haben schwere, handfeste und völlig vermeidbare Folgen für die Palästinenser im Gazastreifen", sagte ein Sprecher der US-Vertretung bei den Vereinten Nationen.

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Berichte über gewaltsame Zwischenfälle im Gazastreifen

Im Norden des Gazastreifens ist offenbar eine Palästinenserin bei einem israelischen Drohnenangriff getötet worden. Das verlautete unter anderem aus Kreisen der Schifa-Klinik in Gaza-Stadt – dorthin soll die Frau gebracht worden sein. Anwohner und palästinensische Medien bestätigten den Vorfall

Israels Armee widersprach und teilte mit, ihr sei kein Drohnenangriff in der Gegend bekannt. Berichte aus dem Gazastreifen sind derzeit nicht unabhängig zu überprüfen.

Das israelische Militär berichtete seinerseits von einem tödlichen Angriff im Süden des Gazastreifens. Ein Palästinenser habe sich in einem von der Armee kontrollierten Gebiet Soldaten genähert und eine Bedrohung dargestellt. Deshalb hätten die Soldaten den Mann getötet. Er soll die sogenannte gelbe Linie überschritten haben. Hinter dieser Grenze hatte sich das israelische Militär im Zuge der vereinbarten Waffenruhe zurückgezogen.

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Israel überstellt Leichen von Palästinensern

Israel hat die Leichen von 15 weiteren Palästinensern freigegeben. Die Leichname seien am Donnerstagabend im Gazastreifen überstellt worden, teilten Mitarbeiter des Nasser-Krankenhauses in Chan Junis mit. Im Rahmen des seit Mitte Oktober geltenden Waffenruheabkommens haben Israel und die Hamas unter anderem vereinbart, die Leichen von 28 aus Israel verschleppten Menschen gegen mehr als 400 Leichen von Palästinensern auszutauschen.

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Haftbefehl im Zusammenhang mit Waffenbeschaffungen für die Hamas

Nach der Festnahme ist ein weiterer Verdächtiger wegen der mutmaßlichen Beschaffung von Waffen für die Terrororganisation Hamas in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe erließ einen Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Die oberste deutsche Strafverfolgungsbehörde wirft dem Mann unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz vor.

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Indonesien würde Soldaten für Friedensmission in den Gazastreifen schicken

Der indonesische Präsident Prabowo Subianto hat die Streitkräfte seines Landes angewiesen, 20.000 Soldaten für eine mögliche Friedensmission der Vereinten Nationen im Gazastreifen bereitzuhalten. Das teilte Verteidigungsminister Sjafrie Sjamsoeddin mit.
Die Truppe werde darauf vorbereitet, Verletzte zu behandeln, die Grundversorgung wiederherzustellen und beim Wiederaufbau im weitgehend zerstörten Gazastreifen zu helfen, sagte Sjamsoeddin.
Die Beteiligung Indonesiens werde sich auf den Schutz der Zivilbevölkerung und die Unterstützung internationaler Bemühungen zur Sicherung eines dauerhaften Friedens konzentrieren, sagte er. Es sei noch kein Zeitplan für den Einsatz festgelegt worden.

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Israel errichtet laut UN-Berichten Betonmauern im Südlibanon

Die UN haben berichtet, dass israelisches Militär im Südlibanon Betonmauern gebaut hat. Sie überschritten demnach die Grenze. Mehr als 4.000 Quadratmeter des Libanons seien durch Mauern für die Bevölkerung unzugänglich, kritisieren die UN.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Journalistenverband fordert Zugang für Reporter nach Gaza

Seit mehr als zwei Jahren kommen ausländische Reporter nicht mehr in den Gazastreifen. Das hat die internationale Journalistenvereinigung (IFJ) nun kritisiert und forderte das sofortige Ende der Medienblockade. IFJ-Generalsekretär Anthony Bellanger rief Israel dazu auf, die Pressefreiheit zu respektieren und es Journalisten zu ermöglichen, unabhängig über die Situation in Gaza zu berichten, zum Wohle der dortigen Bevölkerung und der internationalen Gemeinschaft, die ein Recht auf Informationen habe.

Am 23. Oktober räumte das Oberste israelische Gericht dem Staat eine Frist von 30 Tagen ein, um seine Position zur Frage des Zugangs in den Gazastreifen für internationale Journalisten zu formulieren. Laut IFJ ist bislang aber nichts Konkretes unternommen worden, um ausländischen Medien den freien Zugang zum Gazastreifen zu ermöglichen.

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Mehr als 260 Angriffe auf Palästinenser im Westjordanland

Das UN-Menschenrechtsbüro hat erneute Angriffe radikaler israelischer Siedler auf palästinensische Einrichtungen und Häuser im besetzten Westjordanland verurteilt. Ein Sprecher sprach von einem Muster wachsender Gewalt gegen Palästinenser. Mehrere Menschen seien bei den Angriffen, unter anderem auf eine Milchfabrik, verletzt worden. Im Oktober seien mehr als 260 Angriffe registriert worden, mehr als in jedem einzelnen Monat seit 2006.

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Israelische Behörden hätten ihre Aktivitäten intensiviert und zerstörten Häuser, beschlagnahmten Besitztümer, beschränkten die Bewegungsmöglichkeiten der Palästinenser immer mehr, während Siedlungen ausgebaut würden und Tausende Palästinenser durch Siedler und das Militär vertrieben würden.

Das Westjordanland gehört nach internationaler Rechtsprechung wie der Gazastreifen zu den von Israel besetzten Gebieten. "Die dauerhafte Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung innerhalb der besetzten Gebiete kommt einer unrechtmäßigen Umsiedlung gleich, die ein Kriegsverbrechen darstellt. Israels Umsiedlung von Teilen der eigenen Zivilbevölkerung in die von ihm besetzten Gebiete kommt ebenfalls einem Kriegsverbrechen gleich", sagte der Sprecher.

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Israelische Grenzmauer verstößt laut UN gegen Souveränität des Libanon

Nach UN-Angaben überschreitet eine vom israelischen Militär errichtete Mauer die Demarkationslinie zum Libanon. Dadurch werden mehr als 4.000 Quadratmeter libanesisches Gebiet für die Bevölkerung unzugänglich, sagte ein Sprecher der Vereinten Nationen.

Die UN-Beobachtertruppe Unifil informierte das israelische Militär über die Ergebnisse und forderte den Abriss der Mauer. Die Errichtung der Mauer auf libanesischem Territorium stelle einen Verstoß gegen die UN-Resolution 1701 und die Souveränität des Libanon dar. Das israelische Militär weist die Darstellung zurück.

"}],"created_at":1763159001,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoKHB7ta58oP3aVzAieT","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006917abd9","updated_at":1763162169,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6538a1bfaf6964d70f282553","user_locale":"en","version":8327},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boKHydnc6W9a2XrSV2q5","text":"

Katholisches Kirchenoberhaupt von Jerusalem fordert "neues Narrativ"

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, sieht trotz des Waffenstillstands in Gaza keine Versöhnung zwischen den verfeindeten Gruppen. Es gebe viel Hass auf beiden Seiten, sagte Pizzaballa anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Theologische Fakultät der Universität Fribourg. 

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Pizzaballa sagte, Christen seien seit vielen Jahren "regelmäßig mit Gewalt durch jüdische Extremisten konfrontiert“. Dies habe seit dem 7. Oktober 2023 noch zugenommen. Allerdings richteten sich diese Angriffe nicht nur gegen Christen, sondern gegen alle Minderheiten, sagte der Kardinal.

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Deshalb hätten die Soldaten den Mann getötet. Er soll die sogenannte gelbe Linie überschritten haben. Hinter dieser Grenze hatte sich das israelische Militär im Zuge der vereinbarten Waffenruhe zurückgezogen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-14T12:45:31.000Z","dateModified":"2025-11-14T12:56:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Indonesien würde Soldaten für Friedensmission in den Gazastreifen schicken","articleBody":"Indonesien würde Soldaten für Friedensmission in den Gazastreifen schickenDer indonesische Präsident Prabowo Subianto hat die Streitkräfte seines Landes angewiesen, 20.000 Soldaten für eine mögliche Friedensmission der Vereinten Nationen im Gazastreifen bereitzuhalten. 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Petrina Engelke
Petrina Engelke

Katholisches Kirchenoberhaupt von Jerusalem fordert „neues Narrativ“

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, sieht trotz des Waffenstillstands in Gaza keine Versöhnung zwischen den verfeindeten Gruppen. Es gebe viel Hass auf beiden Seiten, sagte Pizzaballa anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Theologische Fakultät der Universität Fribourg. 
„Die Empathie für den anderen ist sehr gering. Es gibt heute weniger Friedensorganisationen als früher, und sie sind auch weniger einflussreich. Alle sind nur noch müde. Wir brauchen eine neue Führung und ein neues Narrativ.“

Kardinal Pierbattista Pizzaballa, katholisches Kirchenoberhaupt von Jerusalem

Pizzaballa sagte, Christen seien seit vielen Jahren „regelmäßig mit Gewalt durch jüdische Extremisten konfrontiert“. Dies habe seit dem 7. Oktober 2023 noch zugenommen. Allerdings richteten sich diese Angriffe nicht nur gegen Christen, sondern gegen alle Minderheiten, sagte der Kardinal.

Leonardo Pape
Leonardo Pape

Israelische Grenzmauer verstößt laut UN gegen Souveränität des Libanon

Nach UN-Angaben überschreitet eine vom israelischen Militär errichtete Mauer die Demarkationslinie zum Libanon. Dadurch werden mehr als 4.000 Quadratmeter libanesisches Gebiet für die Bevölkerung unzugänglich, sagte ein Sprecher der Vereinten Nationen.

Die UN-Beobachtertruppe Unifil informierte das israelische Militär über die Ergebnisse und forderte den Abriss der Mauer. Die Errichtung der Mauer auf libanesischem Territorium stelle einen Verstoß gegen die UN-Resolution 1701 und die Souveränität des Libanon dar. Das israelische Militär weist die Darstellung zurück.

Alena Kammer
Alena Kammer

Mehr als 260 Angriffe auf Palästinenser im Westjordanland

Das UN-Menschenrechtsbüro hat erneute Angriffe radikaler israelischer Siedler auf palästinensische Einrichtungen und Häuser im besetzten Westjordanland verurteilt. Ein Sprecher sprach von einem Muster wachsender Gewalt gegen Palästinenser. Mehrere Menschen seien bei den Angriffen, unter anderem auf eine Milchfabrik, verletzt worden. Im Oktober seien mehr als 260 Angriffe registriert worden, mehr als in jedem einzelnen Monat seit 2006.
Ein Blick auf die Schäden in einem Industriegebiet nach einem Angriff israelischer Siedler im nördlichen Westjordanland.
Ein Blick auf die Schäden in einem Industriegebiet nach einem Angriff israelischer Siedler im nördlichen Westjordanland. Ilia Yefimovich/dpa
Israelische Behörden hätten ihre Aktivitäten intensiviert und zerstörten Häuser, beschlagnahmten Besitztümer, beschränkten die Bewegungsmöglichkeiten der Palästinenser immer mehr, während Siedlungen ausgebaut würden und Tausende Palästinenser durch Siedler und das Militär vertrieben würden.

Das Westjordanland gehört nach internationaler Rechtsprechung wie der Gazastreifen zu den von Israel besetzten Gebieten. „Die dauerhafte Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung innerhalb der besetzten Gebiete kommt einer unrechtmäßigen Umsiedlung gleich, die ein Kriegsverbrechen darstellt. Israels Umsiedlung von Teilen der eigenen Zivilbevölkerung in die von ihm besetzten Gebiete kommt ebenfalls einem Kriegsverbrechen gleich„, sagte der Sprecher.

Alena Kammer
Alena Kammer

Journalistenverband fordert Zugang für Reporter nach Gaza

Seit mehr als zwei Jahren kommen ausländische Reporter nicht mehr in den Gazastreifen. Das hat die internationale Journalistenvereinigung (IFJ) nun kritisiert und forderte das sofortige Ende der Medienblockade. IFJ-Generalsekretär Anthony Bellanger rief Israel dazu auf, die Pressefreiheit zu respektieren und es Journalisten zu ermöglichen, unabhängig über die Situation in Gaza zu berichten, zum Wohle der dortigen Bevölkerung und der internationalen Gemeinschaft, die ein Recht auf Informationen habe.

Am 23. Oktober räumte das Oberste israelische Gericht dem Staat eine Frist von 30 Tagen ein, um seine Position zur Frage des Zugangs in den Gazastreifen für internationale Journalisten zu formulieren. Laut IFJ ist bislang aber nichts Konkretes unternommen worden, um ausländischen Medien den freien Zugang zum Gazastreifen zu ermöglichen.

Alena Kammer
Alena Kammer

Israel errichtet laut UN-Berichten Betonmauern im Südlibanon

Die UN haben berichtet, dass israelisches Militär im Südlibanon Betonmauern gebaut hat. Sie überschritten demnach die Grenze. Mehr als 4.000 Quadratmeter des Libanons seien durch Mauern für die Bevölkerung unzugänglich, kritisieren die UN.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Berichte über gewaltsame Zwischenfälle im Gazastreifen

Im Norden des Gazastreifens ist offenbar eine Palästinenserin bei einem israelischen Drohnenangriff getötet worden. Das verlautete unter anderem aus Kreisen der Schifa-Klinik in Gaza-Stadt – dorthin soll die Frau gebracht worden sein. Anwohner und palästinensische Medien bestätigten den Vorfall

Israels Armee widersprach und teilte mit, ihr sei kein Drohnenangriff in der Gegend bekannt. Berichte aus dem Gazastreifen sind derzeit nicht unabhängig zu überprüfen.

Das israelische Militär berichtete seinerseits von einem tödlichen Angriff im Süden des Gazastreifens. Ein Palästinenser habe sich in einem von der Armee kontrollierten Gebiet Soldaten genähert und eine Bedrohung dargestellt. Deshalb hätten die Soldaten den Mann getötet. Er soll die sogenannte gelbe Linie überschritten haben. Hinter dieser Grenze hatte sich das israelische Militär im Zuge der vereinbarten Waffenruhe zurückgezogen.

Iven Fenker
Iven Fenker

Indonesien würde Soldaten für Friedensmission in den Gazastreifen schicken

Der indonesische Präsident Prabowo Subianto hat die Streitkräfte seines Landes angewiesen, 20.000 Soldaten für eine mögliche Friedensmission der Vereinten Nationen im Gazastreifen bereitzuhalten. Das teilte Verteidigungsminister Sjafrie Sjamsoeddin mit.
Die Truppe werde darauf vorbereitet, Verletzte zu behandeln, die Grundversorgung wiederherzustellen und beim Wiederaufbau im weitgehend zerstörten Gazastreifen zu helfen, sagte Sjamsoeddin.
Die Beteiligung Indonesiens werde sich auf den Schutz der Zivilbevölkerung und die Unterstützung internationaler Bemühungen zur Sicherung eines dauerhaften Friedens konzentrieren, sagte er. Es sei noch kein Zeitplan für den Einsatz festgelegt worden.

Alena Kammer
Alena Kammer

Haftbefehl im Zusammenhang mit Waffenbeschaffungen für die Hamas

Nach der Festnahme ist ein weiterer Verdächtiger wegen der mutmaßlichen Beschaffung von Waffen für die Terrororganisation Hamas in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe erließ einen Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Die oberste deutsche Strafverfolgungsbehörde wirft dem Mann unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz vor.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Mathis Gann
Mathis Gann

Israel überstellt Leichen von Palästinensern

Israel hat die Leichen von 15 weiteren Palästinensern freigegeben. Die Leichname seien am Donnerstagabend im Gazastreifen überstellt worden, teilten Mitarbeiter des Nasser-Krankenhauses in Chan Junis mit. Im Rahmen des seit Mitte Oktober geltenden Waffenruheabkommens haben Israel und die Hamas unter anderem vereinbart, die Leichen von 28 aus Israel verschleppten Menschen gegen mehr als 400 Leichen von Palästinensern auszutauschen.

Petrina Engelke
Petrina Engelke

Russland reicht offenbar eigenen Vorschlag für UN-Resolution zu Gaza ein

Russland soll einen eigenen Entwurf für eine UN-Resolution zum Gazastreifen eingereicht haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Dokument. Mit dem Entwurf durchkreuzt die russische Regierung Bemühungen der USA, eine Resolution im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu verabschieden, die den Gaza-Plan von US-Präsident Donald Trump unterstützt.

Die russische UN-Vertretung schrieb laut Reuters in einer Mitteilung an den Sicherheitsrat, es handle sich um einen „vom US-Entwurf inspirierten Gegenvorschlag“. Darin sei keine Rede von einem „Friedensrat“, wie ihn die USA als Übergangsregierung für den Gazastreifen vorschlugen. Stattdessen solle der UN-Generalsekretär Optionen für eine internationale Friedenstruppe benennen.

Die US-Vertretung drängte den UN-Sicherheitsrat, die US-Resolution auf den Weg zu bringen. „Versuche, jetzt Zwietracht zu säen, während eine Einigung zu dieser Resolution gerade verhandelt wird, haben schwere, handfeste und völlig vermeidbare Folgen für die Palästinenser im Gazastreifen“, sagte ein Sprecher der US-Vertretung bei den Vereinten Nationen.

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Israel bestätigt Identität weiterer Geisel

Israelische Behörden haben den zuletzt von der Hamas übergebenen Leichnam identifiziert. Nach einer Untersuchung im Forensischen Institut in Tel Aviv habe sich erwiesen, dass es sich um Meni Godard handelt, einen Bewohner des Kibbuz Be’eri. Das teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit. Der damals 73-jährige Mann war demnach beim Terrorüberfall der Hamas am 7. Oktober 2023 im Kibbuz Be’eri ermordet und seine Leiche in den Gazastreifen verschleppt worden. 
Eine Nahaufnahme von verbrannten Gegenständen ist inmitten der Asche eines Hauses in einem Kibbuz in Südisrael zu sehen
Eine Nahaufnahme von verbrannten Gegenständen ist inmitten der Asche eines Hauses in einem Kibbuz in Südisrael zu sehen. Alexi J. Rosenfeld/Getty Images

Katharina James
Katharina James

Hamas übergibt Leichnam im Gazastreifen

Die islamistische Terrororganisation Hamas hat im Gazastreifen eine weitere Leiche an Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. Nach Angaben der Hamas soll es sich um die sterblichen Überreste einer aus Israel entführten Geisel handeln. Die IKRK-Mitarbeiter seien mit einem Sarg auf dem Weg zu Vertretern der israelischen Armee, teilte das israelische Militär mit. In einem forensischen Institut in Tel Aviv muss anschließend die Identität geklärt werden. 
Vor der Übergabe befanden sich noch vier tote Geiseln in Gaza, darunter ein aus Israel entführter Ausländer. Die Hamas hatte zuvor bekannt gegeben, dass sie die Leiche am selben Tag in Chan Junis im südlichen Gazastreifen gefunden habe.
Ein Konvoi des Roten Kreuzes mit dem Leichnam
Ein Konvoi des Roten Kreuzes mit dem Leichnam. Abdel Kareem Hana/AP/dpa

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Israelische Armee tötet zwei Palästinenser im Westjordanland

Nach eigenen Angaben hat die israelische Armee zwei Palästinenser nahe der israelischen Siedlung Karmei Tzur im Westjordanland getötet. Die Getöteten seien Terroristen gewesen, die einen Anschlag hätten begehen wollen, heißt es in der Mitteilung der IDF. Unter Berufung auf palästinensische Quellen berichtet Ha’aretz, dass die Getöteten versucht haben sollen, Molotowcocktails zu werfen. 

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Radikale Siedler zünden laut Berichten Moschee im Westjordanland an

In einem Dorf im Westjordanland hat es einen weiteren Vorfall von Siedlergewalt gegeben. Laut Berichten mehrerer Medien zündeten israelische Siedler in dem Ort Deir Istija eine Moschee an und verbrannten mehrere Korane. Reporter der Nachrichtenagentur AP waren vor Ort und berichteten über die verwüstete Moschee. Zuvor hatte die palästinensische Agentur Wafa über den Vorfall berichtet.
Im Westjordanland haben radikale israelische Siedler Medienberichten zufolge eine Moschee angezündet
Im Westjordanland haben radikale israelische Siedler Medienberichten zufolge eine Moschee angezündet. Ali Sawafta/Reuters
Auf der Fassade der Moschee waren den Berichten zufolge zudem Graffitis auf Hebräisch zu lesen. Darunter Sprüche wie „Wir haben keine Angst“ und „Wir werden wieder Rache üben“. Auch Beleidigungen gegen den Propheten Mohammed und ein Verweis auf den Chef des Zentralkommandos des israelischen Militärs seien zu lesen gewesen. Dieser hatte die Gewalt durch radikale Siedler gestern verurteilt.

Israels Armee teilte mit, Soldaten hätten am Tatort Spuren gesichert. Es seien aber bislang keine Verdächtigen ermittelt worden. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. Der Fall wurde an die israelische Polizei sowie den Inlandsgeheimdienst Schin Bet übergeben. 

Vincent Rastfeld
Vincent Rastfeld

Hamas will weitere Leiche einer Geisel übergeben

Die Terrororganisation Hamas will die Leiche einer weiteren Geisel an Israel übergeben. Der bewaffnete Zweig der Hamas kündigte die Übergabe für etwa acht Uhr am Abend Ortszeit (19 Uhr MEZ) an.