Krieg in Gaza: Netanjahu entschuldigt sich offenbar pro Angriff in Katar



Frankreichs Präsident Emmanuel Macron angekündigt, einen palästinensischen Staat anerkennen zu wollen. Nun stellte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot Bedingungen für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Palästina. Dazu gehört demnach, dass die palästinensische Terrororganisation Hamas und andere militant-islamistische Gruppen die Geiseln freilassen, die sie am 7. Oktober 2023 während des Angriffs auf Südisrael verschleppt hatten.

Währenddessen hissten in Erwartung der Anerkennung Palästinas durch mehrere westliche Staaten zahlreiche Städte in Frankreich palästinensische Flaggen auf offiziellen Gebäuden, wie Le Monde berichtet.

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Hilfsgruppen melden 300.000 Geflüchtete aus Gaza-Stadt

Humanitäre Organisationen haben die Zahl der seit Mitte August aus der Stadt Gaza geflohenen Menschen auf knapp 300.000 beziffert. Gezählt wurden jene, die bei Tageslicht vier Kontrollpunkte passierten, wie das Site Management Cluster mitteilte. Die tatsächliche Zahl könnte demnach höher liegen. 

Nach Angaben des israelischen Militärs haben mehr als 500.000 Menschen die Stadt verlassen. Vor den Räumungsanordnungen lebten laut UN etwa eine Million Menschen in der Stadt, Hunderttausende harren dort weiterhin aus.

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Palästinensische Behörde lässt drei mutmaßliche Kollaborateure hinrichten

Im Gazastreifen haben die von der radikalislamischen Hamas geführten Behörden nach eigenen Angaben drei Männer wegen mutmaßlicher Kollaboration mit Israel hingerichtet. Ein in sozialen Medien verbreitetes Video soll die Hinrichtungen von gestern zeigen. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Ort des Geschehens in der Stadt Gaza bestätigen.

Die Hinrichtungen sollten eine "klare Botschaft" senden und als Abschreckung für jeden dienen, der es erwäge, "mit der Besatzung zusammenzuarbeiten", sagte ein Vertreter der palästinensischen Sicherheitsbehörden. Eine israelische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. 

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Israel will nicht an UN-Sicherheitsratssitzung zu Gazakrieg teilnehmen

An der Sitzung des UN-Sicherheitsrats morgen zum Gazakrieg wird Israel nicht teilnehmen. Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, begründete dies in einem Brief an den Vorsitz des mächtigsten UN-Gremiums damit, dass die Sitzung während des jüdischen Neujahrsfests Rosch ha-Schana stattfinde. Es sei "bedauerlich", dass der Sicherheitsrat deshalb ohne israelische Teilnahme tagen werde, sagte er.

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Israel habe den Sicherheitsrat mehrfach darum gebeten, die Sitzung zu verlegen, sagte Danon. Eine israelische Teilnahme am Dienstag sei nicht möglich, da Rosch ha-Schana "eines der wichtigsten" Daten im jüdischen Kalender sei, sagte er weiter. 
Israel gehört dem UN-Sicherheitsrat nicht an, war aber zu der Sitzung eingeladen worden, um seine Sichtweise der Lage im Gazastreifen und seines Krieges gegen die Hamas darzulegen. 

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Macron gibt Frankreichs Anerkennung von Palästina bekannt

Nach Großbritannien und mehreren weiteren westlichen Ländern hat auch Frankreich Palästina als Staat anerkannt. Das teilte der französische Präsident Emmanuel Macron in einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York mit. Macron hatte den Schritt bereits im Juli angekündigt. 
"Manche mögen sagen, es sei zu spät. Andere mögen sagen, es sei zu früh", sagte Macron bei einer UN-Konferenz im Vorfeld der morgen beginnenden UN-Generaldebatte. "Doch eines ist sicher: Wir können nicht länger warten." Weiter forderte der französische Präsident: "Wir müssen den Weg zum Frieden ebnen." 

Die UN-Konferenz war von Frankreich und Saudi-Arabien initiiert worden. Sie soll den Bemühungen um eine Zweistaatenlösung und ein Ende des Krieges neuen Rückenwind verschaffen und so den Ton für die UN-Generaldebatte am Dienstag setzen. Die USA und Israel boykottierten das Treffen.  

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Belgien und Monaco erkennen Palästina ebenfalls an

Vor der UN-Generaldebatte in New York haben auch Monaco und Belgien den palästinensischen Staat anerkannt. Damit schließen sie sich mehreren Ländern an, die zuletzt den Schritt verkündet hatten – darunter Frankreich, Großbritannien, Kanada, Australien und Portugal.

"Mit diesem Schritt setzen wir unsere Unterstützung von internationalem Recht fort, insbesondere zur Selbstbestimmung von Völkern", sagte der belgische Premierminister Bart De Wever bei einer von Frankreich und Saudi-Arabien einberufenen Konferenz in New York. Die Zweistaatenlösung sei notwendig. 

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Baerbock spricht sich für unabhängigen palästinensischen Staat aus

Die neue Vorsitzende der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, hat die Gründung eines "unabhängigen und existenzfähigen" palästinensischen Staates gefordert. Dieser Staat müsse "Seite an Seite mit dem Staat Israel leben, in Frieden und Sicherheit mit gegenseitig anerkannten Grenzen und voller regionaler Integration", sagte die frühere deutsche Außenministerin und Grünenpolitikerin. 

Die internationale Staatengemeinschaft werde konkrete, zeitgebundene und unwiderrufliche Schritte zur Umsetzung der Zweistaatenlösung identifizieren, sagte Baerbock. Nur so könne man sicherstellen, dass Palästinenser und Israelis künftig in Würde leben können. 

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USA legen 21-Punkte-Plan zur Beendigung des Gazakriegs vor 

Wenige Tage vor einem erneuten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hoffen die USA auf einen "Durchbruch". Die US-Regierung habe einen nach Präsident Trump benannten 21-Punkte-Plan für Frieden im Nahen Osten und im Gazastreifen vorgestellt, sagte Trumps Sondergesandter Steve Witkoff in New York.

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"Wir sind hoffnungsvoll, und ich würde sogar sagen zuversichtlich, dass wir in den kommenden Tagen irgendeine Art von Durchbruch ankündigen können", sagte Witkoff. Er zeigte sich überzeugt, dass der Plan die "israelischen Anliegen wie auch die Anliegen aller Nachbarn in der Region anspricht". Was der Plan genau vorsieht, sagte er nicht.

Demnach diskutierte Trump seine Vorstellungen am Dienstag in New York bereits mit einer Gruppe arabischer Staaten und weiteren Ländern wie der Türkei. Am kommenden Montag will Trump Netanjahu erneut im Weißen Haus empfangen. 

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Laut Israel 700.000 Palästinenser aus Gaza-Stadt nach Süden geflohen

Seit Ende August sind nach israelischen Angaben rund 700.000 Palästinenser aus Gaza-Stadt in den Süden des Gazastreifens geflohen. Das teilte ein israelischer Armeesprecher mit. Das UN-Büro für humanitäre Fragen hatte dagegen zuvor von rund 388.000 Flüchtlingsbewegungen im Gazastreifen seit Mitte August berichtet. 

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Netanjahu hält Rede bei UN-Vollversammlung

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird am Nachmittag vor der UN-Vollversammlung in New York sprechen. Nachdem sich zuletzt mehrere westliche Verbündete von der israelischen Regierung abgewendet hatten, wird in der Rede deutliche Kritik an der Anerkennung Palästinas erwartet. Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, erinnerte Netanjahu vorab an die Grundprinzipien der UN-Charta.

Was Annalena Baerbock von der Rede Netanjahus erwartet, lesen Sie hier:

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Israel kündigt Angriff auf Wohngebäude in Gaza-Stadt an

Die israelische Armee hat die Bewohnerinnen und Bewohner des Hafenbereichs von Gaza sowie des Viertels Rimal zur Räumung des Gebiets aufgerufen. In einer Mitteilung wurde vor einem bevorstehenden Angriff auf ein Gebäude in der Amin-al-Husseini-Straße gewarnt. 

Die Armee begründete dies mit der Behauptung, dass sich in dem Gebäude oder dessen Umgebung Infrastruktur der Hamas befinde. Für diese Angabe wurden keine Belege vorgelegt. Zivilistinnen und Zivilisten wurden aufgerufen, sich in Richtung Süden in das als "humanitäre Zone" ausgewiesene Gebiet von Al-Mawasi zu begeben. 

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Israel hat Irans Atomwaffenprogramm laut Netanjahu zerstört

Zu Beginn seiner Rede thematisierte Benjamin Netanjahu den Iran und was er als "die iranische Achse des Terrors" bezeichnet. Diese bedrohe den Weltfrieden und die Stabilität der Region, sagte Netanjahu und nannte in dem Zusammenhang unter anderem die Hamas im Gazastreifen, die Hisbollah im Libanon sowie die Huthis im Jemen. Während er sprach, holte er eine Karte des Nahen Osten hervor und versah die Länder, in denen die israelische Armee angeblich führende Köpfe und Anhänger der Milizen getötet hat, oder Waffen zerstört haben will, mit einem Haken.

Mit Blick auf die militärischen Schläge zwischen dem Iran und Israel, die zwölf Tage anhielten, dankte Netanjahu US-Präsident Donald Trump für sein "mutiges und entschlossenes Handeln". Israel habe das Atomwaffen- und Raketenprogramm des Iran zerstört. Im Juni hatte Israel unter anderem iranische Atomanlagen und militärische Einrichtungen bombardiert.

Der Iran habe "rasch ein massives Atomwaffenprogramm und ein umfangreiches Programm für ballistische Raketen" entwickelt, sagte Netanjahu. "Diese sollten nicht nur Israel zerstören, sondern auch die Vereinigten Staaten bedrohen und Nationen überall auf der Welt erpressen." Iran dürfe niemals eine Atomwaffe bekommen, sagte Israels Ministerpräsident.

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Netanjahu kritisiert Anerkennung des Staates Palästina durch westliche Länder

Benjamin Netanjahu hat die jüngsten Anerkennungen eines Staates Palästina, etwa durch Frankreich und Kanada, stark kritisiert. Die Anerkennung eines palästinensischen Staates fördere Terrorismus gegen Jüdinnen und Juden, sagte der israelische Ministerpräsident. "Ihr habt etwas (..) sehr Schlimmes getan", sagte Netanjahu an diese Länder gewandt.

Er nannte die Gründung eines Palästinenserstaates "puren Wahnsinn". Dies nach dem 7. Oktober zu tun, sei so, als würde man Al-Kaida nach dem 11. September einen Staat in der Nähe von New York City geben, sagt Netanjahu weiter. "Wir werden das nicht tun." Israel werde nicht zulassen, dass westliche Staaten ihm einen "Terrorstaat" aufzwängen, sagte Israels Ministerpräsident. Er bezeichnete zudem die Palästinensische Autonomiebehörde als "durch und durch korrupt".

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Forum der Geisel-Familien kritisiert Netanjahu nach UN-Rede

Die Angehörigen der im Gazastreifen verschleppten Geiseln haben verärgert auf die Rede von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der UN-Generaldebatte reagiert. In einer Mitteilung des Forums der Geisel-Familien hieß es, Netanjahus Ankündigung, im Gazastreifen weiterkämpfen zu wollen, gefährde das Leben der Verschleppten und erschwere die Bergung toter Geiseln. 

Die Angehörigen warfen Israels Regierungschef zudem vor, die Verhandlungen über ein Gaza-Abkommen, welches auch die Freilassung der Geiseln beinhaltet, zu untergraben.

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Aus Sicht der Angehörigen hat Netanjahus Rede vor den UN "die Leere dieser Worte" offenbart. So habe der israelische Ministerpräsident lediglich die Namen der noch lebenden Geiseln genannt. Im Gazastreifen befinden sich nach israelischen Informationen noch 48 Geiseln. 20 von ihnen dürften noch leben.

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Zahlreiche Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen

Die israelische Armee hat bei Angriffen seit dem Morgen mindestens 33 Menschen getötet, wie medizinisches Personal in Gaza mitteilte. Krankenhausangaben zufolge wurden allein in Gaza-Stadt 24 Palästinenser getötet.

Die israelische Zeitung Ha’aretz berichtet unter Berufung auf das palästinensische Gesundheitsministerium von 50 getöteten Palästinensern im Gazastreifen innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit steige die Zahl der Toten seit dem Beginn der israelischen Angriffe infolge des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober 2023 auf 66.055, die Zahl der Verwundeten liege bei 168.346.

Israels Armee teilte mit, sie gehe weiterhin gegen Terrororganisationen im gesamten Gazastreifen vor und habe die Offensive erneut ausgeweitet. Das israelische Militär meldete zudem einen versuchten Angriff aus dem Gazastreifen. Zwei Geschosse seien Richtung Israel abgefeuert, aber abgefangen worden.

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Zwölf Staaten sagen Finanzhilfen für Palästinenserbehörde zu

Frankreich, Spanien und zehn weitere Länder wollen die Palästinensische Autonomiebehörde finanziell unterstützen. Die Koalition sei "als Reaktion auf die dringende und beispiellose Finanzkrise" gegründet worden, mit der die Palästinensische Autonomiebehörde konfrontiert sei, teilte das spanische Außenministerium mit. Ziel sei es, die Finanzen der in Ramallah ansässigen Autonomiebehörde zu stabilisieren, ihre Regierungsfähigkeit zu erhalten, grundlegende Dienstleistungen zu erbringen und die Sicherheit aufrechtzuerhalten. Alles sei "unverzichtbar" für die regionale Stabilität.

In der Erklärung werden "bedeutende finanzielle Beiträge" und Zusagen für "nachhaltige Unterstützung" genannt, konkretere Angaben fehlen jedoch. Unterstützt wird das Vorhaben neben Frankreich und Spanien auch von Großbritannien, Japan, Saudi-Arabien, Belgien, Dänemark, Island, Irland, Norwegen, Slowenien und der Schweiz.

Das Büro des Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammed Mustafa, teilte mit, dass die Geber mindestens 170 Millionen US-Dollar (rund 145 Millionen Euro) zur Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde zugesagt hätten.

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Tausende Israelis demonstrieren für Ende des Gazakriegs

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In der israelischen Stadt Tel Aviv sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen und haben ein Abkommen zur Beendigung des Gazakriegs gefordert. Unter den Demonstrierenden waren auch Angehörige von Geiseln, die von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt wurden. Die Menschen entrollten ein Banner mit der Aufschrift: "Alle Geiseln, bring sie jetzt nach Hause."

Lishay Miran-Lavi, Ehefrau von Omri Miran, der seit fast zwei Jahren im Gazastreifen als Geisel festgehalten wird, richtete einen Appell an US-Präsident Donald Trump: Dieser solle seinen Einfluss auf den israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nutzen, um den Krieg zu beenden. Den Krieg zu verlängern, bringe ihren Mann und die anderen Geiseln "in noch größere Gefahr", warnte sie.

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Aktivisten senden weitere Hilfsboote nach Gaza

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Von Sizilien im Süden Italiens sind nach Angaben von Aktivisten zehn Boote gestartet, um sich der Gazahilfsflotte Global Sumud Flotilla anzuschließen. An Bord seien 60 Personen, darunter Regierungsvertreter aus neun Ländern wie Belgien, Frankreich, Irland, Spanien und den Vereinigten Staaten.

In einer Mitteilung der Freedom Flotilla Coalition (FFC) und der Initiative Thousand Madleens to Gaza (TMTG) hieß es, man beabsichtige, die "illegale israelische Blockade zu durchbrechen“, um Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. Dabei handele es sich um medizinische Hilfsmittel, haltbare Lebensmittel und Schulausstattung.  

Die Global Sumud Flotilla ist eine internationale Hilfsflotte mit rund 50 Schiffen, auf denen mehrere Hundert Aktivisten und Politiker unterwegs sind, um Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Die Flotte war Anfang September aus Barcelona gestartet. Nach Angaben der Organisatoren sollen sich während der Fahrt viele weitere Boote aus anderen Ländern anschließen

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Jens Spahn spricht sich gegen pauschale Sanktionen gegen Israel aus

Unionsfraktionschef Jens Spahn lehnt pauschale Sanktionen gegen Israel ab. "Wie sollte das aussehen? Heißt es dann: Wir kaufen nicht mehr bei Juden?“, sagte Spahn der Neuen Osnabrücker Zeitung. Deutsche Sanktionen pauschal gegen das ganze Land Israel werde es nicht geben. 

Die Bundesregierung geriet zuletzt innerhalb der EU zunehmend unter Druck, weil sie ein geplantes Sanktionspaket gegen Israel bislang nicht unterstützt. Spahn verteidigte Deutschlands abweichende Haltung: "Wir haben ein besonderes Verhältnis zu Israel. Wir sind nicht Frankreich oder Großbritannien – und schon gar nicht Australien. Deshalb ist es in Ordnung, wenn wir uns anders positionieren.“

Spahn warnte zudem vor wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Folgen möglicher Maßnahmen gegen Israel. Eine Kündigung von Handelsabkommen oder Forschungskooperationen würde vor allem Deutschland selbst schaden. Israel sei eine Start-up- und Tech-Nation, "wir kaufen dort übrigens auch Waffen", sagte der CDU-Politiker. 

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Israel treibt Bodenoffensive in Gaza-Stadt voran

Israel hat seine Bodenoffensive in Gaza-Stadt fortgesetzt. Israelische Panzer seien in Stadtteile nahe dem Zentrum und im Westen der Stadt vorgerückt, berichteten Augenzeugen und Mediziner. Auf zahlreiche Hilferufe von Anwohnern könne nicht mehr angemessen reagiert werden, hieß es von lokalen Hilfsorganisationen.

Israels Militär meldete 140 angegriffene Ziele im Gazastreifen in den letzten 24 Stunden. Mindestens 21 Menschen seien gestorben, teilten örtliche Gesundheitsbehörden mit.

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Gesundheitsministerium im Gazastreifen meldet mehr als 66.000 Tote seit Kriegsbeginn

Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums sind im Krieg in Gaza inzwischen mehr als 66.000 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet worden. 168.162 Menschen seien verletzt worden. Unter den Toten seien 79 Menschen, die in den vergangenen 24 Stunden in Krankenhäuser eingeliefert worden seien.

Die Zahlen können nicht unabhängig überprüft werden.

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Hamas verliert nach eigenen Angaben Kontakt zu Geiseln

Die Al-Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas, haben nach eigenen Angaben den Kontakt zu den israelischen Geiseln Matan Angrest und Omri Miran verloren. Dies sei während israelischer Militäroperationen in zwei Stadtteilen von Gaza-Stadt geschehen, teilte die Gruppe mit. Sie forderte Israel auf, die Luftangriffe in dem Gebiet ab 18 Uhr für 24 Stunden einzustellen, um die Geiseln in Sicherheit bringen zu können.

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Trump sieht "echte Chance" für Beendigung des Krieges in Gaza

US-Präsident Donald Trump hat mitgeteilt, er sehe "eine echte Chance für Größe im Nahen Osten“. Alle seien zum ersten Mal überhaupt für etwas Besonderes mit an Bord, schrieb er in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. "Wir werden es schaffen", hieß es weiter. Konkretere Details nannte Trump nicht.

Wenige Tage zuvor hatte Trump bekannt gegeben, er stehe kurz vor dem Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges im Gazastreifen. Medienberichten zufolge will Trump dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu an diesem Montag seinen 21-Punkte-Plan vorstellen. Eine offizielle Reaktion Israels wird im Anschluss erwartet. Ultrarechte Politiker und Siedlervertreter in Israel übten indes noch vor der offiziellen Bekanntgabe Kritik an dem Plan. Die Hamas gab an, sie habe den Vorschlag bislang nicht erhalten. 

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Trump spricht von positiven Reaktionen auf Gazafriedensplan

US-Präsident Donald Trump spricht von einer "sehr guten” Resonanz Israels und arabischer Staaten auf den Entwurf eines Friedensplans für den Gazastreifen und den Nahen Osten insgesamt. Jeder wolle eine Einigung erzielen, sagte Trump der Nachrichtenagentur Reuters in einem Telefoninterview. Er hoffe, diese bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Montag zu besiegeln.

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Wadephul sieht Chance auf Vereinbarung diese Woche 

Bundesaußenminister Johann Wadephul ist zuversichtlich, dass mithilfe der USA diese Woche Fortschritte hin zu einer Lösung des Gazakriegs erzielt werden können. "Ich sehe die Chance, jetzt hier zu einer Vereinbarung zu kommen", sagt Wadephul in der ARD-Sendung Caren Miosga. Ob Deutschland EU-Sanktionen gegen Israel zustimmen werde, dazu wollte sich der CDU-Politiker nicht äußern. Die Bundesregierung berate darüber noch. 

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Die Hamas müsse aber verstehen, dass jetzt Schluss sein müsse "mit diesem Terrorregime", sagt Wadephul. Israel seinerseits müsse von Plänen zu einer Annexion des Westjordanlandes abrücken. "Diese Annexion darf es nicht geben", sagt Wadephul. Dies würde eine Zweistaatenlösung unmöglich machen, und dies habe die Bundesregierung Israel sehr deutlich gemacht.

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Israelische Armee meldet Angriff auf Waffenlager der Hisbollah im Südlibanon

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben ein Waffendepot der schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon angegriffen. Das Waffenlager sei von der "terroristischen Organisation zur Planung und Ausführung von Terrorangriffen auf den Staat Israel genutzt" worden, teilte die Armee mit. 

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Die amtliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete eine "Serie" von israelischen Luftangriffen im Süden des Landes in der Nähe der Städte Kafr Rumman und Jarmak sowie einen Drohnenangriff auf ein Haus in Humin. 

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Geisel-Angehörige senden Brief an Trump

Angehörige von Geiseln im Gazastreifen haben US-Präsident Donald Trump in einem offenen Brief eindringlich aufgefordert, ein Abkommen mit Israel und der Hamas durchzusetzen. Vor Trumps Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu baten sie darum, die noch lebenden 20 Geiseln zu retten und den Krieg zu beenden.

Hintergrund sind Berichte über einen 21-Punkte-Plan Trumps, der nach israelischen und US-Berichten die sofortige Freilassung der Geiseln im Austausch gegen palästinensische Gefangene sowie den Rückzug der israelischen Armee aus dem weitgehend zerstörten Gazastreifen vorsieht. Künftig soll Gaza demnach von einer Übergangsregierung palästinensischer Technokraten unter Aufsicht eines internationalen Gremiums regiert werden.

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Einigung zwischen Hamas und Israel steht laut den USA kurz bevor

Bald kommen US-Präsident Donald Trump und Israels Premier Benjamin Netanjahu am Nachmittag für ein Gespräch zusammen. Dem Weißen Haus zufolge steht eine Einigung zwischen Israel und der islamistischen Hamas über ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Gazakrieges "sehr bald" bevor.

Grundlage für das Gespräch werde ein 21-seitiges Dokument sein, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Trump werde zudem mit der Führung Katars sprechen, die als Vermittlerin mit der Hamas fungiert habe.

Der ZEIT liegt eine Fassung des Dokuments vor. Lesen Sie hier alle Einzelheiten:

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Netanjahu zu Gesprächen bei Trump eingetroffen

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ist von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen worden. Bei der Begrüßung sagte Trump, er sei "sehr zuversichtlich“, eine Vereinbarung im Gazakrieg treffen zu können. Es ist bereits Netanjahus vierter Besuch im Weißen Haus seit Trumps erneutem Amtsantritt im Januar. Im Anschluss wollen beide Politiker vor die Presse treten.

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“Very confident!”

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Israels Premierminister entschuldigt sich für israelischen Angriff auf Doha

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich beim Premierminister von Katar, Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, für den israelischen Angriff auf Katar am 9. September entschuldigt. Insgesamt soll das Telefonat, das Netanjahu aus dem Weißen Haus geführt hat, 12 Minuten gedauert haben. Auch Donald Trump sei an dem Gespräch beteiligt gewesen, wie die Times of Israel berichtet. Netanjahu soll sich insbesondere für die Verletzung der Souveränität Katars durch den Angriff entschuldigt haben. 

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Es ist bereits Netanjahus vierter Besuch im Weißen Haus seit Trumps erneutem Amtsantritt im Januar. 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Krankenhausangaben zufolge wurden allein in Gaza-Stadt 24 Palästinenser getötet. Die israelische Zeitung Ha’aretz berichtet unter Berufung auf das palästinensische Gesundheitsministerium von 50 getöteten Palästinensern im Gazastreifen innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit steige die Zahl der Toten seit dem Beginn der israelischen Angriffe infolge des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober 2023 auf 66.055, die Zahl der Verwundeten liege bei 168.346.Israels Armee teilte mit, sie gehe weiterhin gegen Terrororganisationen im gesamten Gazastreifen vor und habe die Offensive erneut ausgeweitet. Das israelische Militär meldete zudem einen versuchten Angriff aus dem Gazastreifen. Zwei Geschosse seien Richtung Israel abgefeuert, aber abgefangen worden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-29T14:37:53.000Z","dateModified":"2025-09-29T15:20:29.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Einigung zwischen Hamas und Israel steht laut den USA kurz bevor","articleBody":"Einigung zwischen Hamas und Israel steht laut den USA kurz bevorBald kommen US-Präsident Donald Trump und Israels Premier Benjamin Netanjahu am Nachmittag für ein Gespräch zusammen. Dem Weißen Haus zufolge steht eine Einigung zwischen Israel und der islamistischen Hamas über ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Gazakrieges "sehr bald" bevor. Grundlage für das Gespräch werde ein 21-seitiges Dokument sein, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Trump werde zudem mit der Führung Katars sprechen, die als Vermittlerin mit der Hamas fungiert habe.Der ZEIT liegt eine Fassung des Dokuments vor. Lesen Sie hier alle Einzelheiten:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-29T13:15:37.000Z","dateModified":"2025-09-29T13:50:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Konstantin Zimmermann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-09/friedensplan-gaza-israel-donald-trump-tony-blair-waffenstillstand","headline":"Dieser Plan soll den Gazakrieg beenden","description":"Eine internationale Übergangsbehörde und eine multinationale Schutztruppe: Tony Blair hat einen Plan für Gaza, Donald Trump findet ihn gut. Aber stimmt Israel zu?","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Geisel-Angehörige senden Brief an Trump","articleBody":"Geisel-Angehörige senden Brief an TrumpAngehörige von Geiseln im Gazastreifen haben US-Präsident Donald Trump in einem offenen Brief eindringlich aufgefordert, ein Abkommen mit Israel und der Hamas durchzusetzen. Vor Trumps Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu baten sie darum, die noch lebenden 20 Geiseln zu retten und den Krieg zu beenden.Hintergrund sind Berichte über einen 21-Punkte-Plan Trumps, der nach israelischen und US-Berichten die sofortige Freilassung der Geiseln im Austausch gegen palästinensische Gefangene sowie den Rückzug der israelischen Armee aus dem weitgehend zerstörten Gazastreifen vorsieht. Künftig soll Gaza demnach von einer Übergangsregierung palästinensischer Technokraten unter Aufsicht eines internationalen Gremiums regiert werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-29T07:54:54.000Z","dateModified":"2025-09-29T17:30:29.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoD9WpdP5enQ5SR98vJf/moDBQNTB2f6aF1V18fRE.jpeg","caption":"Porträts israelischer Geiseln in Jerusalem","creditText":"Hazem Basder/AFP/Getty Images","uploadDate":"2025-09-29T13:52:01.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoD9WpdP5enQ5SR98vJf/moDBQNTB2f6aF1V18fRE.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israelische Armee meldet Angriff auf Waffenlager der Hisbollah im Südlibanon","articleBody":"Israelische Armee meldet Angriff auf Waffenlager der Hisbollah im SüdlibanonDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben ein Waffendepot der schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon angegriffen. Das Waffenlager sei von der "terroristischen Organisation zur Planung und Ausführung von Terrorangriffen auf den Staat Israel genutzt" worden, teilte die Armee mit. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-28T23:07:11.000Z","dateModified":"2025-09-29T08:06:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Boddenberg"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoD6aXJ27EoQ2kaYRr3E/moD9a7KU3K5b4jmC7c3h.jpeg","caption":"Nach dem Angriff auf Jarmak im Südlibanon","creditText":"Rabih Daher/AFP/Getty Images","uploadDate":"2025-09-29T08:06:20.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoD6aXJ27EoQ2kaYRr3E/moD9a7KU3K5b4jmC7c3h.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wadephul sieht Chance auf Vereinbarung diese Woche ","articleBody":"Wadephul sieht Chance auf Vereinbarung diese Woche Bundesaußenminister Johann Wadephul ist zuversichtlich, dass mithilfe der USA diese Woche Fortschritte hin zu einer Lösung des Gazakriegs erzielt werden können. "Ich sehe die Chance, jetzt hier zu einer Vereinbarung zu kommen", sagt Wadephul in der ARD-Sendung Caren Miosga. Ob Deutschland EU-Sanktionen gegen Israel zustimmen werde, dazu wollte sich der CDU-Politiker nicht äußern. 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Jeder wolle eine Einigung erzielen, sagte Trump der Nachrichtenagentur Reuters in einem Telefoninterview. 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Alle seien zum ersten Mal überhaupt für etwas Besonderes mit an Bord, schrieb er in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. "Wir werden es schaffen", hieß es weiter. Konkretere Details nannte Trump nicht. Wenige Tage zuvor hatte Trump bekannt gegeben, er stehe kurz vor dem Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges im Gazastreifen. Medienberichten zufolge will Trump dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu an diesem Montag seinen 21-Punkte-Plan vorstellen. Eine offizielle Reaktion Israels wird im Anschluss erwartet. Ultrarechte Politiker und Siedlervertreter in Israel übten indes noch vor der offiziellen Bekanntgabe Kritik an dem Plan. Die Hamas gab an, sie habe den Vorschlag bislang nicht erhalten. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-28T13:22:03.000Z","dateModified":"2025-09-28T13:50:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marlena Wessollek"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Hamas verliert nach eigenen Angaben Kontakt zu Geiseln","articleBody":"Hamas verliert nach eigenen Angaben Kontakt zu GeiselnDie Al-Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas, haben nach eigenen Angaben den Kontakt zu den israelischen Geiseln Matan Angrest und Omri Miran verloren. Dies sei während israelischer Militäroperationen in zwei Stadtteilen von Gaza-Stadt geschehen, teilte die Gruppe mit. 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September entschuldigt. Insgesamt soll das Telefonat, das Netanjahu aus dem Weißen Haus geführt hat, 12 Minuten gedauert haben. Auch Donald Trump sei an dem Gespräch beteiligt gewesen, wie die Times of Israel berichtet. Netanjahu soll sich insbesondere für die Verletzung der Souveränität Katars durch den Angriff entschuldigt haben. ","video":[]}"}“>

Marla Noss
Marla Noss

Israels Premierminister entschuldigt sich für israelischen Angriff auf Doha

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich beim Premierminister von Katar, Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, für den israelischen Angriff auf Katar am 9. September entschuldigt. Insgesamt soll das Telefonat, das Netanjahu aus dem Weißen Haus geführt hat, 12 Minuten gedauert haben. Auch Donald Trump sei an dem Gespräch beteiligt gewesen, wie die Times of Israel berichtet. Netanjahu soll sich insbesondere für die Verletzung der Souveränität Katars durch den Angriff entschuldigt haben. 

Marla Noss
Marla Noss

Netanjahu zu Gesprächen bei Trump eingetroffen

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ist von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen worden. Bei der Begrüßung sagte Trump, er sei „sehr zuversichtlich“, eine Vereinbarung im Gazakrieg treffen zu können. Es ist bereits Netanjahus vierter Besuch im Weißen Haus seit Trumps erneutem Amtsantritt im Januar. Im Anschluss wollen beide Politiker vor die Presse treten.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Zahlreiche Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen

Die israelische Armee hat bei Angriffen seit dem Morgen mindestens 33 Menschen getötet, wie medizinisches Personal in Gaza mitteilte. Krankenhausangaben zufolge wurden allein in Gaza-Stadt 24 Palästinenser getötet.

Die israelische Zeitung Ha’aretz berichtet unter Berufung auf das palästinensische Gesundheitsministerium von 50 getöteten Palästinensern im Gazastreifen innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit steige die Zahl der Toten seit dem Beginn der israelischen Angriffe infolge des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober 2023 auf 66.055, die Zahl der Verwundeten liege bei 168.346.

Israels Armee teilte mit, sie gehe weiterhin gegen Terrororganisationen im gesamten Gazastreifen vor und habe die Offensive erneut ausgeweitet. Das israelische Militär meldete zudem einen versuchten Angriff aus dem Gazastreifen. Zwei Geschosse seien Richtung Israel abgefeuert, aber abgefangen worden.

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Einigung zwischen Hamas und Israel steht laut den USA kurz bevor

Bald kommen US-Präsident Donald Trump und Israels Premier Benjamin Netanjahu am Nachmittag für ein Gespräch zusammen. Dem Weißen Haus zufolge steht eine Einigung zwischen Israel und der islamistischen Hamas über ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Gazakrieges „sehr bald“ bevor.

Grundlage für das Gespräch werde ein 21-seitiges Dokument sein, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Trump werde zudem mit der Führung Katars sprechen, die als Vermittlerin mit der Hamas fungiert habe.

Der ZEIT liegt eine Fassung des Dokuments vor. Lesen Sie hier alle Einzelheiten:

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Geisel-Angehörige senden Brief an Trump

Angehörige von Geiseln im Gazastreifen haben US-Präsident Donald Trump in einem offenen Brief eindringlich aufgefordert, ein Abkommen mit Israel und der Hamas durchzusetzen. Vor Trumps Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu baten sie darum, die noch lebenden 20 Geiseln zu retten und den Krieg zu beenden.

Hintergrund sind Berichte über einen 21-Punkte-Plan Trumps, der nach israelischen und US-Berichten die sofortige Freilassung der Geiseln im Austausch gegen palästinensische Gefangene sowie den Rückzug der israelischen Armee aus dem weitgehend zerstörten Gazastreifen vorsieht. Künftig soll Gaza demnach von einer Übergangsregierung palästinensischer Technokraten unter Aufsicht eines internationalen Gremiums regiert werden.

Porträts israelischer Geiseln in Jerusalem
Porträts israelischer Geiseln in Jerusalem. Hazem Basder/AFP/Getty Images

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

Israelische Armee meldet Angriff auf Waffenlager der Hisbollah im Südlibanon

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben ein Waffendepot der schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon angegriffen. Das Waffenlager sei von der „terroristischen Organisation zur Planung und Ausführung von Terrorangriffen auf den Staat Israel genutzt“ worden, teilte die Armee mit. 
Nach dem Angriff auf Jarmak im Südlibanon
Nach dem Angriff auf Jarmak im Südlibanon. Rabih Daher/AFP/Getty Images
Die amtliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete eine „Serie“ von israelischen Luftangriffen im Süden des Landes in der Nähe der Städte Kafr Rumman und Jarmak sowie einen Drohnenangriff auf ein Haus in Humin. 

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

Wadephul sieht Chance auf Vereinbarung diese Woche 

Bundesaußenminister Johann Wadephul ist zuversichtlich, dass mithilfe der USA diese Woche Fortschritte hin zu einer Lösung des Gazakriegs erzielt werden können. „Ich sehe die Chance, jetzt hier zu einer Vereinbarung zu kommen“, sagt Wadephul in der ARD-Sendung Caren Miosga. Ob Deutschland EU-Sanktionen gegen Israel zustimmen werde, dazu wollte sich der CDU-Politiker nicht äußern. Die Bundesregierung berate darüber noch. 
Wadephul bei "Caren Miosga"
Wadephul bei „Caren Miosga“. Claudius Pflug/NDR
Die Hamas müsse aber verstehen, dass jetzt Schluss sein müsse „mit diesem Terrorregime“, sagt Wadephul. Israel seinerseits müsse von Plänen zu einer Annexion des Westjordanlandes abrücken. „Diese Annexion darf es nicht geben“, sagt Wadephul. Dies würde eine Zweistaatenlösung unmöglich machen, und dies habe die Bundesregierung Israel sehr deutlich gemacht.

Verena Harzer
Verena Harzer

Trump spricht von positiven Reaktionen auf Gazafriedensplan

US-Präsident Donald Trump spricht von einer „sehr guten” Resonanz Israels und arabischer Staaten auf den Entwurf eines Friedensplans für den Gazastreifen und den Nahen Osten insgesamt. Jeder wolle eine Einigung erzielen, sagte Trump der Nachrichtenagentur Reuters in einem Telefoninterview. Er hoffe, diese bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Montag zu besiegeln.

Marlena Wessollek
Marlena Wessollek

Trump sieht „echte Chance“ für Beendigung des Krieges in Gaza

US-Präsident Donald Trump hat mitgeteilt, er sehe „eine echte Chance für Größe im Nahen Osten“. Alle seien zum ersten Mal überhaupt für etwas Besonderes mit an Bord, schrieb er in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. „Wir werden es schaffen“, hieß es weiter. Konkretere Details nannte Trump nicht.

Wenige Tage zuvor hatte Trump bekannt gegeben, er stehe kurz vor dem Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges im Gazastreifen. Medienberichten zufolge will Trump dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu an diesem Montag seinen 21-Punkte-Plan vorstellen. Eine offizielle Reaktion Israels wird im Anschluss erwartet. Ultrarechte Politiker und Siedlervertreter in Israel übten indes noch vor der offiziellen Bekanntgabe Kritik an dem Plan. Die Hamas gab an, sie habe den Vorschlag bislang nicht erhalten. 

Verena Harzer
Verena Harzer

Hamas verliert nach eigenen Angaben Kontakt zu Geiseln

Die Al-Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas, haben nach eigenen Angaben den Kontakt zu den israelischen Geiseln Matan Angrest und Omri Miran verloren. Dies sei während israelischer Militäroperationen in zwei Stadtteilen von Gaza-Stadt geschehen, teilte die Gruppe mit. Sie forderte Israel auf, die Luftangriffe in dem Gebiet ab 18 Uhr für 24 Stunden einzustellen, um die Geiseln in Sicherheit bringen zu können.
Über Gaza-Stadt steigt Rauch auf
Über Gaza-Stadt steigt Rauch auf. Dawoud Abu Alkas/Reuters

Celine Fink
Celine Fink

Gesundheitsministerium im Gazastreifen meldet mehr als 66.000 Tote seit Kriegsbeginn

Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums sind im Krieg in Gaza inzwischen mehr als 66.000 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet worden. 168.162 Menschen seien verletzt worden. Unter den Toten seien 79 Menschen, die in den vergangenen 24 Stunden in Krankenhäuser eingeliefert worden seien.

Die Zahlen können nicht unabhängig überprüft werden.

Marlena Wessollek
Marlena Wessollek

Israel treibt Bodenoffensive in Gaza-Stadt voran

Israel hat seine Bodenoffensive in Gaza-Stadt fortgesetzt. Israelische Panzer seien in Stadtteile nahe dem Zentrum und im Westen der Stadt vorgerückt, berichteten Augenzeugen und Mediziner. Auf zahlreiche Hilferufe von Anwohnern könne nicht mehr angemessen reagiert werden, hieß es von lokalen Hilfsorganisationen.

Israels Militär meldete 140 angegriffene Ziele im Gazastreifen in den letzten 24 Stunden. Mindestens 21 Menschen seien gestorben, teilten örtliche Gesundheitsbehörden mit.

Ein israelischer Panzer in Gaza-Stadt
Ein israelischer Panzer in Gaza-Stadt. Amir Cohen/Reuters

Eva Casper
Eva Casper

Jens Spahn spricht sich gegen pauschale Sanktionen gegen Israel aus

Unionsfraktionschef Jens Spahn lehnt pauschale Sanktionen gegen Israel ab. „Wie sollte das aussehen? Heißt es dann: Wir kaufen nicht mehr bei Juden?“, sagte Spahn der Neuen Osnabrücker Zeitung. Deutsche Sanktionen pauschal gegen das ganze Land Israel werde es nicht geben. 
Die Bundesregierung geriet zuletzt innerhalb der EU zunehmend unter Druck, weil sie ein geplantes Sanktionspaket gegen Israel bislang nicht unterstützt. Spahn verteidigte Deutschlands abweichende Haltung: „Wir haben ein besonderes Verhältnis zu Israel. Wir sind nicht Frankreich oder Großbritannien – und schon gar nicht Australien. Deshalb ist es in Ordnung, wenn wir uns anders positionieren.“

Spahn warnte zudem vor wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Folgen möglicher Maßnahmen gegen Israel. Eine Kündigung von Handelsabkommen oder Forschungskooperationen würde vor allem Deutschland selbst schaden. Israel sei eine Start-up- und Tech-Nation, „wir kaufen dort übrigens auch Waffen“, sagte der CDU-Politiker. 

Eva Casper
Eva Casper

Aktivisten senden weitere Hilfsboote nach Gaza

Hilfsboote legen von Sizilien ab.
Hilfsboote legen von Sizilien ab. Danilo Arnone/Reuters
Von Sizilien im Süden Italiens sind nach Angaben von Aktivisten zehn Boote gestartet, um sich der Gazahilfsflotte Global Sumud Flotilla anzuschließen. An Bord seien 60 Personen, darunter Regierungsvertreter aus neun Ländern wie Belgien, Frankreich, Irland, Spanien und den Vereinigten Staaten.
In einer Mitteilung der Freedom Flotilla Coalition (FFC) und der Initiative Thousand Madleens to Gaza (TMTG) hieß es, man beabsichtige, die „illegale israelische Blockade zu durchbrechen“, um Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. Dabei handele es sich um medizinische Hilfsmittel, haltbare Lebensmittel und Schulausstattung.  
Die Global Sumud Flotilla ist eine internationale Hilfsflotte mit rund 50 Schiffen, auf denen mehrere Hundert Aktivisten und Politiker unterwegs sind, um Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Die Flotte war Anfang September aus Barcelona gestartet. Nach Angaben der Organisatoren sollen sich während der Fahrt viele weitere Boote aus anderen Ländern anschließen

Eva Casper
Eva Casper

Tausende Israelis demonstrieren für Ende des Gazakriegs

Demonstranten in Tel Aviv
Demonstranten in Tel Aviv. Nir Elias/Reuters
In der israelischen Stadt Tel Aviv sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen und haben ein Abkommen zur Beendigung des Gazakriegs gefordert. Unter den Demonstrierenden waren auch Angehörige von Geiseln, die von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt wurden. Die Menschen entrollten ein Banner mit der Aufschrift: „Alle Geiseln, bring sie jetzt nach Hause.“
Lishay Miran-Lavi, Ehefrau von Omri Miran, der seit fast zwei Jahren im Gazastreifen als Geisel festgehalten wird, richtete einen Appell an US-Präsident Donald Trump: Dieser solle seinen Einfluss auf den israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nutzen, um den Krieg zu beenden. Den Krieg zu verlängern, bringe ihren Mann und die anderen Geiseln „in noch größere Gefahr“, warnte sie.
„Das Einzige, das einen Sturz in den Abgrund verhindern kann, ist ein umfassendes Abkommen, das den Krieg beendet und alle Geiseln und die Soldaten nach Hause bringt.“

Lishay Miran-Lavi, Geiselangehörige