Krieg in Gaza: Libanon meldet Tote und Verletzte nachdem israelischen Angriffen



gelb markierte Betonelemente und Schilder gekennzeichnet. Seit Beginn der Waffenruhe am 10. Oktober gibt es immer wieder tödliche Zwischenfälle. 

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Israel wird laut Minister nicht komplett aus Gaza abziehen

Nach Worten des israelischen Verteidigungsministers werde sein Land seine Truppen nicht komplett aus dem Gazastreifen abziehen. "In Gaza wird Israel niemals abziehen. Innerhalb des Gazastreifens wird es eine Sicherheitszone geben, eine beträchtliche Sicherheitszone", sagte Israel Katz bei einer Konferenz der siedlerfreundlichen Zeitung Makor Rischon.

Im nördlichen Teil des Küstengebiets könnten dann in Zukunft israelische Siedlungskerne errichtet werden, die die Sicherheitszone dann auch schützen würde, sagte er weiter. Damit widersprach der Politiker von der rechtskonservativen Regierungspartei Likud erneut Trumps Friedensplan, der einen stufenweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Küstenstreifen vorsieht. 

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Polizei nimmt mögliche Hamas-Unterstützer in Italien fest

In Italien sind neun Menschen wegen des Verdachts der Finanzierung der Terrororganisation Hamas festgenommen worden. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, die Hamas mit rund sieben Millionen Euro unterstützt zu haben. Zuerst war die Rede von sieben Festgenommenen sowie zwei weiteren Personen, die man per Haftbefehl im Ausland suchte.
 
Nach Polizeiangaben stehen drei Vereinigungen im Verdacht, die offiziell Spenden für palästinensische Zivilisten sammeln – aber in Wirklichkeit die Hamas finanzierten. Einen Teil des gesammelten Geldes sollen Angehörige von Menschen erhalten haben, die in Anschläge verwickelt gewesen seien.

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Israels Militär riegelt Stadt im Westjordanland ab

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Die israelische Armee verstärkt nach dem Anschlag eines Palästinensers im Norden Israels ihren Einsatz im besetzten Westjordanland. Die Armee gehe "mit aller Härte gegen terroristische Zellen" in Kabatija vor, verkündete Verteidigungsminister Israel Katz. Die Heimatstadt des Täters im Westjordanland sei vollständig abgeriegelt und umzingelt worden. Armeechef Ejal Samir kündigte eine Verstärkung der in dem Gebiet stationierten Truppen an. 
Ein Palästinenser hatte laut Polizeiangaben am Freitag in Israel einen Mann überfahren und eine 18-Jährige erstochen. Am Tag zuvor hatte ein israelischer Reservist einen betenden Palästinenser im Westjordanland angefahren. 

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Trump trifft Netanjahu heute in Florida

US-Präsident Donald Trump berät sich am heutigen Montag mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu über die nächste Phase des Plans für den Gazastreifen. Das Weiße Haus hat das Treffen bisher nicht offiziell bestätigt.

Nach einem Bericht der Zeitung The Times of Israel ist Netanjahu jedoch am Sonntag Richtung Florida geflogen. Dort soll er Trump in dessen Privatresidenz Mar-a-Lago treffen. Auch das gewöhnlich gut informierte Medienportal Axios berichtet darüber. Es wäre das sechste Treffen der beiden Politiker in diesem Jahr.

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Hamas bestätigt Tod von Mohammed ​Sinwar und Abu ‌Ubaida

Die Hamas hat den Tod zweier ihrer Mitglieder bestätigt, die Israel bereits vor Monaten getötet haben will. Wie die Hamas mitteilte, wurden Mohammed ​Sinwar, der ehemals die leitende Funktion der Terrororganisation im Gazastreifen innehatte, sowie der Sprecher des bewaffneten Flügels der Terrororganisation, Abu ‌Ubaida, vor Monaten getötet.

Israel hatte bereits im Mai angegeben, Sinwar getötet zu haben. Er ist der jüngere Bruder des ehemaligen Hamas-Anführers ⁠Jahia Sinwar, den Israel ebenfalls getötet hat. Drei Monate später meldete Israel, ‌Ubaida getötet zu haben.

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Trump droht Hamas mit Konsequenzen bei anhaltender Bewaffnung

US-Präsident Donald Trump hat der Hamas mit Konsequenzen gedroht, sollte sie ihre Waffen nicht niederlegen. Die USA legten es nicht auf eine Eskalation an, sagte Trump bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. "Sie müssen sich innerhalb einer relativ kurzen Zeit entwaffnen", sagte Trump. Ansonsten würde es "schrecklich" werden. Andere Staaten im Nahen Osten hätten bereits ein Einschreiten angekündigt, sollte sich die Hamas nicht wie vereinbart entwaffnen. "Wenn sie jetzt nicht ihre Waffen niederlegen, werden diese Länder sie vernichten", sagte Trump.

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Im Oktober hatten Israel und die Hamas dem von den USA vorangetriebenen Friedensplan zugestimmt. Die anstehende zweite Phase des Plans sieht eine Entwaffnung der Hamas und die Einsetzung einer internationalen Stabilisierungstruppe vor.

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Israelische Armee ruft zur Evakuierung libanesischer Dörfer auf

Das israelische Militär hat die Einwohner von vier libanesischen Dörfern aufgefordert, ihre Wohnorte zu verlassen. Geplant seien Luftangriffe auf "militärische Infrastruktur" der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, sagte ein Militärsprecher. Die Ziele befänden sich in den Dörfern Hammara und Ain el-Tineh im Bekaa-Tal im Osten sowie in Kfar Hatta und Aanan im Süden des Libanons.

Der Libanon steht zunehmend unter Druck, die Hisbollah zu entwaffnen. Die libanesische Regierung befürchtet, Israel könnte seine Angriffe drastisch verstärken, um die Führung zu zwingen, das Waffenarsenal der Hisbollah schneller zu beschlagnahmen. Israel und der Libanon hatten sich 2024 auf einen Waffenstillstand geeinigt. Dieser beendete Kämpfe, die mehr als ein Jahr angedauert hatten. Seitdem hatten sich beide Seiten gegenseitig beschuldigt, die Feuerpause verletzt zu haben.

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Israels Militär greift Ziele im Libanon an

Die israelische Armee hat nach ‌eigenen Angaben Angriffe auf Ziele im Libanon gestartet. Es handele sich um Stellungen der radikalislamischen Gruppen Hisbollah und Hamas. Zuvor hatte sie die ‍Evakuierung von vier Dörfern im Osten ​und Süden des Nachbarlandes angeordnet.

Einem Militärsprecher ‌zufolge richteten sich die Angriffe gegen die militärische Infrastruktur der beiden Gruppen in Hammara und Ain ​el-Tineh im östlichen Bekaa-Tal sowie in Kfar Hatta und Aanan im Süden.

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Vereinte Nationen werfen Israel Apartheid vor

Das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen hat Israel Apartheid vorgeworfen. Es gebe berechtigte Gründe für die Annahme, Israel ziele auf eine dauerhafte Segregation und Unterdrückung der Palästinenser, hieß es in einem entsprechenden Bericht des Menschenrechtsbüros, der sich auf Einschätzungen des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag bezieht.

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Demnach werden in den völkerrechtswidrig besetzten Gebieten unterschiedliche Rechtsrahmen für jüdische Siedler und Palästinenser angewendet, was zu einer Ungleichbehandlung etwa bei der Bewegungsfreiheit und dem Zugang zu Ressourcen wie Land und Wasser führt. Eine solche Politik stelle einen Verstoß gegen das internationale Verbot von Rassentrennung und Apartheid dar, hieß es weiter.

Der Leiter der UN-Einrichtung, Menschenrechtskommissar Volker Türk, forderte, die rechtswidrige israelische Präsenz in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalems, zu beenden. Die israelischen Behörden müssten "Gesetze, Richtlinien und Praktiken aufheben, die eine systematische Diskriminierung von Palästinensern aufgrund ihrer Rasse, Religion oder ethnischen Herkunft aufrechterhalten", sagte Türk.

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Israel weist Vorwurf der Apartheid durch UN zurück

Den Vorwurf der Apartheid durch die Vereinten Nationen hat Israel als verzerrt und absurd zurückgewiesen. Grundlegende Fakten, die dem Konflikt zugrunde lägen, insbesondere die schwerwiegenden Bedrohungen, denen Israel ausgesetzt sei, würden völlig ignoriert, teilte die israelische UN-Vertretung mit.

Das UN-Menschenrechtsbüro hatte von einer immer stärker werdenden systematischen Diskriminierung der Palästinenser im Westjordanland gesprochen. Der UN-Menschenrechtsbeauftragte Volker Türk sieht darin "eine besonders schwere Form der Rassendiskriminierung und Segregation, die dem Apartheid-System ähnelt, das wir bereits kennen". 

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Israel fliegt Luftangriffe im Süden des Libanon

Die israelischen Streitkräfte haben erneut Luftangriffe im Südlibanon geflogen. Nach Evakuierungsaufrufen an die Bewohner des Dorfes Kafr Hata hätten am Sonntag israelische Kampfflugzeuge das Dorf beschossen, meldete die libanesische Nachrichtenagentur NNA.

Nach Angaben der israelischen Armee richteten sich die Angriffe gegen Ziele der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. Zuvor sei bereits weitere "Militärinfrastruktur“ der Hisbollah im Süden des Libanon attackiert worden.

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Unicef wirft Israel mangelnden Schutz von Kindern in Gaza vor

Nach Angaben der Kinderhilfsorganisation Unicef sind seit Beginn des Waffenstillstands Anfang Oktober mehr als 100 Kinder im Gazastreifen gestorben. Wie Sprecher James Elder bei einer Pressekonferenz der Vereinten Nationen mitteilte, sind viele der Opfer durch militärische Angriffe wie Luftschläge, Drohnen- und Quadrocopter-Angriffe, Panzerbeschuss und Schusswaffengebrauch gestorben. Einige Kinder starben durch explodierende Kriegsrückstände.

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Elder sagte, das Überleben für Kinder in Gaza bleibe weiterhin unsicher. Zwar hätten Bombardierungen und Schießereien seit dem Waffenstillstand nachgelassen, doch sie seien nicht völlig zum Erliegen gekommen. Die tatsächliche Zahl getöteter Kinder liege vermutlich höher, da die Unicef-Daten nur Fälle erfassen, zu denen ausreichende Informationen vorliegen.

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USA verkünden nächste Phase des Friedensplans

Die Umsetzung des Gaza-Friedensplans geht nach US-Angaben in die zweite Phase. Darin werde man sich "von der Waffenruhe hin zu Demilitarisierung, technokratischer Verwaltung und Wiederaufbau" des Gazastreifens bewegen, teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf X mit.

Der US-Plan sieht eine Verwaltung des Gebiets unter palästinensischer Beteiligung und eine vollständige Demilitarisierung des Gebiets vor. "Die USA erwarten von der Hamas, dass sie ihren Pflichten vollständig nachkommt", schrieb Witkoff. Das gilt auch für die Vereinbarung, die sterblichen Überreste der letzten Geisel an Israel zu überstellen. "Ein Versagen dabei, dies zu tun, wird ernsthafte Konsequenzen haben", drohte Witkoff.

Die Hamas und Israel äußerten sich zunächst nicht dazu. Die Waffenruhe auf Basis eines 20-Punkte-Plans der USA gilt seit Anfang Oktober. Zu den größten Hürden bei ihrer Umsetzung gehören die geplante Entwaffnung der Hamas, ein Abzug der israelischen Armee aus dem Gebiet und die Entsendung einer internationalen Sicherheitstruppe.

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Hamas bereit zur Machtübergabe an Technokratengremium

Die Hamas stimmt einer Übergabe der Regierungsgeschäfte im Gazastreifen an ein palästinensisches Gremium von Technokraten zu. Man sei bereit, die Verantwortung an das Gremium zu übergeben, sagte ein Vertreter der Terrororganisation. Steve Witkoff, Sondergesandter der USA für den Nahen Osten, sagte, damit werde eine Übergangsregierung eingesetzt, die einen Prozess der Entwaffnung und des Wiederaufbaus in Gaza beginnen solle. 

Zuvor hatte der ägyptische Außenminister bekannt gegeben, Hamas und Palästinensische Autonomiebehörde hätten sich auf 15 Mitglieder des Gremiums geeinigt.

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US-Präsident Trump unterstützt "Technokratenregierung" im Gazastreifen

US-Präsident Donald Trump hat seine Unterstützung für die Übergangsregierung palästinensischer Fachleute für den Gazastreifen zum Ausdruck gebracht. "Als Vorsitzender des Friedensrates stehe ich hinter der neu ernannten palästinensischen Technokratenregierung", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die neue Führung solle den Gazastreifen "während des Übergangs" regieren. Die palästinensischen Anführer hätten sich unerschütterlich einer friedlichen Zukunft verschrieben, hieß es in dem Post.

Der "Friedensrat" soll als Kontrollgremium der Übergangsregierung dienen. Nach Angaben Trumps hat sich das Gremium, dem er vorsteht, nun formiert. Die Namen der Mitglieder würden bald bekanntgegeben, schrieb der US-Präsident. Vor kurzem waren die Mitglieder der Übergangsregierung benannt worden. Es handelt sich um 14 Palästinenser, die keine Verbindung zur islamistischen Hamas haben sollen. Sie sollen alle Aufgaben und Verantwortungen in dem in zwei Kriegsjahren weitgehend zerstörten Gazastreifen übernehmen.

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Israel greift Ziele im Gazastreifen an

Die israelische Armee hat trotz Waffenruhe nach eigenen Angaben Ziele im gesamten Gazastreifen angegriffen. Vorangegangen sei ein Angriff bewaffneter Palästinenser auf israelische Soldaten. Israels Militär habe Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) ins Visier genommen, teilte die Armee mit. Sie machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern.

Aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen hieß es, mindestens neun Menschen seien bei den Angriffen am Donnerstagabend getötet worden, darunter ein Kommandeur der Hamas sowie ein Kommandeur des bewaffneten Arms des PIJ. Den Angaben zufolge gab es auch mehrere Verletzte.

Bewaffnete hatten laut Israels Armee am Dienstag in einem von Israel kontrolliertem Gebiet in Rafah im Süden des Küstenstreifens israelische Soldaten angegriffen. In solchen Fällen hatte Israels Armee bereits zuvor wieder größere Angriffe ausgeführt, sich danach aber wieder an die Waffenruhe gehalten. Inzwischen haben die israelischen Bombardements im Gazastreifen Anwohnern zufolge wieder aufgehört. 

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Marco Rubio und Tony Blair sitzen im Friedensrat für Gaza

Im Weißen Haus in Washington, D. C. sind am Abend die Namen der Politiker bekannt gegeben worden, die US-Präsident Donald Trumps Plänen zufolge als Friedensrat die vorübergehende Verwaltung des Gazastreifens überwachen sollen.

Zu den Mitgliedern dieser Kommission zählen demnach US-Außenminister Marco Rubio, Trumps Sonderbeauftragter Steve Witkoff, der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie Weltbank-Präsident Ajay Banga, der US-Geschäftsmann Marc Rowan und Trump-Berater Robert Gabriel. Trump selbst ist Vorsitzender des Gremiums, das hatte der US-Präsident bereits im September 2025 mitgeteilt. Auf Grundlage von Trumps Plänen für Gaza war im Oktober eine Waffenruhe in Gaza ausgehandelt worden.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Israel kritisiert vorgeschlagene Besetzung des Gazakomitees

Israel lehnt die von den USA genannten Mitglieder eines neuen Gremiums für den Gazastreifen ab. Das sogenannte Exekutivkomitee sei nicht mit Israel abgestimmt und laufe seiner Politik zuwider, hieß es in einer Erklärung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Er werde demnach sein Außenministerium um ein Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio bitten.

Der Exekutivausschuss soll die Arbeit eines von Präsident Donald Trump geleiteten Friedensrats (Board of Peace) umsetzen. Netanjahu stößt sich offensichtlich daran, dass dem Gremium der türkische Außenminister Hakan Fidan und der ranghohe katarische Diplomat Ali Thawadi angehören sollen. Die Türkei und Katar hatten Israels Krieg im Gazastreifen gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas scharf kritisiert.  

Wenige Minuten nach der Erklärung forderte Israels rechtsextremer Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, Netanjahu solle das Militär auf einen erneuten Krieg vorbereiten.

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Trump lädt mehrere Staatschefs zur Mitwirkung an Gaza-Friedensrat ein

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump sind mehrere Staats- und Regierungschefs von ihm eingeladen worden, am sogenannten Friedensrat für den Gazastreifen mitzuwirken. Demnach hat Trump etwa dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al-Sissi und Argentiniens Präsident Javier Milei eine Mitarbeit angeboten.

Das Kommunikationsbüro der türkischen Präsidentschaft bestätigte die Einladung, machte aber keine offiziellen Angaben dazu, ob Erdoğan bereits darauf geantwortet habe. Auch Ägyptens Außenminister Badr Abdelatty bestätigte die Einladung al-Sissis. Vonseiten des ägyptischen Staatsinformationsdienstes hieß es, Ägypten prüfe die Angelegenheit derzeit in all ihren Aspekten. Argentiniens Präsident Javier Milei schrieb auf X, es sei "eine Ehre, an einer so großen Verantwortung mitwirken zu dürfen".

Wie der Sender CBC unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten berichtete, habe auch der kanadische Ministerpräsident Mark Carney eine Einladung zur Mitwirkung erhalten und wolle diese annehmen. Laut Berichten des britischen Senders BBC erwägt auch der britische Premierminister Keir Starmer einen Beitritt

Der sogenannte Friedensrat ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für Gaza, der ein dauerhaftes Kriegsende vorsieht. Das internationale Gremium soll die neue Übergangsregierung des im Krieg zwischen der Hamas und Israel weitgehend zerstörten Küstenstreifens beaufsichtigen.

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Trump lädt Jordaniens König Abdullah in den Friedensrat für Gaza ein

Jordaniens König Abdullah ist nach Angaben des jordanischen Außenministeriums von US-Präsident Donald Trump in den Friedensrat für Gaza eingeladen worden. Das Ministerium teilte mit, man prüfe aktuell die zugehörigen Dokumente.

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Ungarn soll sogenanntem Friedensrat von Donald Trump beitreten

US-Präsident Donald Trump hat Ungarns Präsidenten Viktor Orbán eingeladen, sich als Gründungsmitglied an der Arbeit des Friedensrats zu beteiligen. Das schrieb Orbán auf der Plattform X. "Wir haben diese ehrenvolle Einladung natürlich angenommen“, teilte er mit.

Laut Berichten verschiedener US-Medien plant Trump, den für Gaza ins Leben gerufenen sogenannten Friedensrat unter seinem Vorsitz auf eine globale Zuständigkeit auszudehnen. Trump will den Berichten zufolge als Gründungsvorsitzender darüber entscheiden, welchen Staaten eine Mitgliedschaft angeboten wird. 

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Trump lädt Indien zu Friedensrat für Gaza ein

US-Präsident Donald Trump hat Indien nach US-Regierungsangaben dazu eingeladen, sich seinem sogenannten Friedensrat zur Lösung globaler Konflikte anzuschließen. Der US-Botschafter in Neu-Delhi, Sergio Gor, teilte eine entsprechende Erklärung auf X. Die Initiative solel sich zunächst auf Gaza konzentrieren.

Ob Indien sich anschließen wird, blieb vorerst unklar. Das indische Außenministerium äußerte sich zunächst nicht.

Trump hatte das Gremium ursprünglich dafür beauftragen wollen, die Nachkriegsverwaltung im Gazastreifen zu überwachen. Inzwischen will er den Rat laut US-Medienberichten auch für die Lösung weiterer Konflikte weltweit einsetzen – mit sich selbst als Vorsitzendem mit Vetorecht.

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Marokko wird Gründungsmitglied in Trumps Friedensrat, Frankreich lehnt ab

Der König ​von Marokko, Mohammed VI., hat eine ⁠Einladung von US-Präsident Donald Trump für den von den USA geführten Friedensrat ​für den Gazastreifen angenommen. Das ‍teilt das Außenministerium mit. Marokko begrüße die zweite ⁠Phase von Trumps umfassendem Friedensplan sowie die offizielle ⁠Schaffung des ⁠Nationalen Komitees für die ‌Verwaltung des Gazastreifens ​als Übergangsgremium.

Frankreich will dem von US-Präsident Donald Trump geplanten Friedensrat nach Angaben der Regierung dagegen nicht beitreten. Die Agenda des Friedensrats gehe anders als erwartet über die Verwaltung des Gazastreifens hinaus. Die Initiative werfe "wichtige Fragen auf, insbesondere hinsichtlich der Achtung der Grundsätze und der Struktur der Vereinten Nationen, die unter keinen Umständen infrage gestellt werden dürfen". Frankreich gehört als ständiges Mitglied dem UN-Sicherheitsrat an. 

Trump will mit dem Friedensrat, den er selbst leiten will, ein Gremium schaffen, das in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte lösen soll. Mehrere Länder, darunter Deutschland, erhielten bereits eine Einladung für eine Mitgliedschaft. 

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Israel zerstört UNRWA-Gebäude in Ost-Jerusalem

Israelische Polizeikräfte sind mit schwerem Gerät in die Außenstelle des UN-Hilfswerks UNRWA im völkerrechtswidrig annektierten Ostjerusalem eingedrungen. Nach Angaben der zuständigen israelischen Behörde wurde mit der Zerstörung von Gebäuden begonnen. An dem Einsatz waren demnach auch Mitarbeiter der Behörde beteiligt. Sie teilte mit, sie habe das rund 4,6 Hektar große Gelände auf Grundlage eines israelischen Gesetzes in staatlichen Besitz übernommen und wolle es künftig "neu ordnen" und "im öffentlichen Interesse" vermarkten.

UN-Personal befindet sich nach UNRWA-Angaben nicht mehr auf dem Areal. Bereits im Dezember waren israelische Kräfte mit Lastwagen und Gabelstaplern auf das Gelände gefahren; UNRWA sprach damals von einer "inakzeptablen Verletzung" der Rechte und Immunität einer UN-Organisation.

Israel behauptet seit Längerem, das Palästinenserhilfswerk UNRWA sei von der Hamas unterwandert, ohne dafür je substanzielle Belege vorgelegt zu haben. Das stellte auch der Internationale Gerichtshof (IGH) in einem Gutachten vom Oktober vergangenen Jahres fest.

Völkerrechtlich ist Israel als Besatzungsmacht verpflichtet, die humanitäre Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen sicherzustellen und Hilfslieferungen der Vereinten Nationen zuzulassen. Dazu gehört ausdrücklich, dass Israel die Arbeit von UN-Organisationen wie UNRWA nicht behindern darf und ihre Einsätze unterstützen muss, statt sie zu blockieren.

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Norwegen lehnt Teilnahme an Trumps Friedensrat ab

Der norwegische stellvertretende Außenminister Andreas Motzfeldt Kravik hat klargestellt, dass sich Norwegen nicht an dem von den USA geführten Friedensrat beteiligen wird. Das norwegische Außenministerium äußerte sich bisher nicht dazu.

Nach aktueller Planung würde der Rat auf Lebenszeit von US-Präsident Donald Trump geleitet und sich erst mit dem Gazakonflikt befassen, bevor er auf andere Konflikte ausgeweitet würde.

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Bundesentwicklungsministerin fordert Ende der Angriffe auf UNRWA-Infrastruktur

Die Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat die Zerstörung des Palästinenserhilfswerks UNRWA in Ostjerusalem als eine weitere Eskalation und als besorgniserregend bezeichnet. Damit arbeite die israelische Regierung weiter daran, das Hilfswerk handlungsunfähig zu machen, sagte Alabali Radovan in Berlin. Die SPD-Politikerin forderte, die Angriffe auf die Infrastruktur des UNRWA sofort einzustellen, die Organisation für die Versorgung der palästinensischen Flüchtlinge sei unverzichtbar. Israel wirft dem Hilfswerk dagegen vor, dass einige der Mitarbeiter an Terroraktivitäten der islamistischen Hamas beteiligt gewesen seien.

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António Guterres verurteilt Gelände-Abriss der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem

UN-Generalsekretär António Guterres hat Israel aufgefordert, den Abriss des Geländes der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem zu stoppen. Zugleich verlangte er, dieses sowie weitere UNRWA-Gebäude "unverzüglich" an die Vereinten Nationen zurückzugeben. Der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq teilte gegenüber Reportern mit, dass der Generalsekretär die anhaltenden Eskalationsmaßnahmen gegen die UNRWA für völlig inakzeptabel halte. Diese stünden im Widerspruch zu den klaren Verpflichtungen Israels nach dem Völkerrecht, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen und des Übereinkommens über die Vorrechte und Immunitäten der Vereinten Nationen.

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Netanjahu nimmt Trumps Einladung zum sogenannten Friedensrat an

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu will sich dem von Donald Trump initiierten sogenannten Friedensrat anschließen. Netanjahu habe die Einladung dazu angenommen, teilte sein Büro mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters darüber berichtet, dass der israelische Ministerpräsident in das Gremium eingeladen wurde.

Der 20-Punkte-Plan der USA für ein Ende des Gazakriegs sieht vor, dass ein Friedensrat für Gaza den Übergang von der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen zu einer zivilen Verwaltung überwachen soll. Dem Gremium gehören zahlreiche Vertraute Trumps an, darunter etwa sein Geschäftspartner und Sondergesandter Steve Witkoff, US-Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.

Dabei handelt es sich jedoch offenbar nicht um das Gremium, dem Netanjahu beitreten will. Laut zahlreichen Medienberichten plant Trump – ebenfalls unter der Bezeichnung "Friedensrat" – eine neue Instanz mit Zuständigkeit für die Lösung von Konflikten weltweit, als eine Art Alternative zu den Vereinten Nationen, die Trump immer wieder als unfähig kritisierte.

Unter Trumps Vorsitz sollen Staaten, die sich dem Gremium anschließen wollen, eine Milliarde US-Dollar für einen unbefristeten Sitz in dem Rat zahlen. Die US-Regierung hat Dutzende Staatschefs dazu eingeladen. Die Mitteilung von Netanjahus Büro deutet darauf, dass der israelische Regierungschef dieser Gruppe, und nicht dem Friedensrat für Gaza, beitritt: Netanjahu werde "ein Mitglied des Friedensrats werden, der sich aus Staats- und Regierungschefs zusammensetzen soll". 

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Vor Netanjahu hatten bereits unter anderem der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, der marokkanische König Mohammed VI. und der argentinische Präsident Javier Milei eine solche Einladung angenommen. Eingeladen wurde unter anderem auch Russlands Staatschef Wladimir Putin, dessen Antwort darauf noch aussteht.

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Offenbar fünf Palästinenser durch israelischen Beschuss getötet

Im Gazastreifen hat das israelische Militär nach Angaben örtlicher Gesundheitsbehörden fünf Palästinenser getötet. Palästinensische Sanitäter teilten der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass drei Menschen, darunter ein zehnjähriger Junge, durch israelischen Panzerbeschuss östlich von Deir Al-Balah im zentralen Gazastreifen getötet worden seien. Zwei weitere Menschen, ein 13-jähriger Junge und eine Frau, seien bei zwei separaten Vorfällen im Osten von Chan Junis im Süden des Gazastreifens getötet worden.

Das israelische Militär gab an, es habe einen palästinensischen Kämpfer "eliminiert", der eine Bedrohung für Soldaten gewesen sei. Weitere Angaben machte es bisher nicht.

Im Gazastreifen gilt derzeit ein brüchiger Waffenstillstand. Seit seinem Inkrafttreten sollen mehr als 460 Palästinenser und drei israelische Soldaten getötet worden sein.

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Hamas-Zivilschutz meldet drei getötete Journalisten bei israelischem Angriff 

Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde drei Journalisten getötet worden. Die drei Männer Anas Ghneim, Mohammed Salah Kaschta und Abdul Rauf Schaath seien bei einem israelischen Luftangriff in der Region Al-Sahra südwestlich von Gaza-Stadt getötet worden, teilte die Behörde mit. Schaath hatte in den vergangenen Monaten mehrfach als Foto- und Videojournalist für die Nachrichtenagentur AFP gearbeitet. Das israelische Militär teilte mit, es prüfe Berichte über den Angriff. 

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Weitere Staaten treten Trumps "Friedensrat für Gaza" bei 

Saudi-Arabien, die Türkei, Ägypten, Jordanien, Indonesien, Pakistan und Katar haben sich dem "Friedensrat für Gaza" von US-Präsident Donald Trump angeschlossen. Sie hätten eine entsprechende Einladung angenommen, teilten die Außenminister in einer gemeinsamen Erklärung mit. 
Der US-Plan für ein Ende des Gazakriegs sieht vor, dass ein Friedensrat den Übergang von der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen zu einer zivilen Verwaltung überwachen soll. Dem Gremium gehören zahlreiche Vertraute Trumps an, darunter etwa sein Geschäftspartner und Sondergesandter Steve Witkoff, US-Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. 

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Trump und Putin äußern sich widersprüchlich zu russischer Teilnahme an Friedensrat

Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos hat US-Präsident Donald Trump verkündet, dass sein russischer Amtskollege Wladimir Putin die Einladung zu einem "Friedensrat für Gaza" angenommen habe. Putin selbst sagte indes laut russischen Nachrichtenagenturen, sein Außenminister Sergej ⁠Lawrow sehe sich den ​Vorschlag an. Eine ⁠Antwort werde zu gegebener Zeit erfolgen.

Der russische Präsident äußerte sich auch zu einer möglichen Finanzierung der Mitgliedschaft. Russland sei bereit, die geforderte eine Milliarde Dollar aus jenen russischen Vermögenswerten aufzubringen, die wegen des Angriffs auf die Ukraine in Europa ​eingefroren wurden, sagte Putin.

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Israel fliegt Angriffe im Libanon 

Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben mehrere Angriffe im Süden des Libanon gestartet. Laut dem Militär wurden die Angriffe auf strategische Ziele der Hisbollah geflogen. Das israelische Militär teilte mit, es habe drei Dörfer angegriffen. Auch vier Grenzübergänge in der nordöstlichen libanesischen Region Hermel seien attackiert worden. Zuvor sei die Bevölkerung zum Verlassen des Gebiets aufgefordert worden.

Das libanesische Gesundheitsministerium teilte mit, im südlibanesischen Dorf Kennarit südlich der Hafenstadt Sidon seien 19 Menschen verletzt worden, darunter Journalisten. Libanesische Vertreter verurteilten die Angriffe im Süden des Landes. Präsident Joseph Aoun sprach von einer "systematischen Aggression". Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur National News Agency starben zudem zwei Menschen bei Drohnenangriffen auf Autos in den Dörfern Basurijeh und Sahrani.

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Klingbeil hält Friedensrat der US-Regierung für überflüssig

Lars Klingbeil (SPD) hat den umstrittenen Friedensrat von US-Präsident Donald Trump als nicht notwendig zurückgewiesen. Es gebe "keinen Bedarf an zusätzlichen internationalen Institutionen", sagte der Vizekanzler im ZDF. "Wir haben die Vereinten Nationen", sagte er. Diese müssten gestärkt werden, statt weitere Gremien zu schaffen.

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Netanjahu habe die Einladung dazu angenommen, teilte sein Büro mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters darüber berichtet, dass der israelische Ministerpräsident in das Gremium eingeladen wurde.Der 20-Punkte-Plan der USA für ein Ende des Gazakriegs sieht vor, dass ein Friedensrat für Gaza den Übergang von der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen zu einer zivilen Verwaltung überwachen soll. Dem Gremium gehören zahlreiche Vertraute Trumps an, darunter etwa sein Geschäftspartner und Sondergesandter Steve Witkoff, US-Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.Dabei handelt es sich jedoch offenbar nicht um das Gremium, dem Netanjahu beitreten will. Laut zahlreichen Medienberichten plant Trump – ebenfalls unter der Bezeichnung "Friedensrat" – eine neue Instanz mit Zuständigkeit für die Lösung von Konflikten weltweit, als eine Art Alternative zu den Vereinten Nationen, die Trump immer wieder als unfähig kritisierte. Unter Trumps Vorsitz sollen Staaten, die sich dem Gremium anschließen wollen, eine Milliarde US-Dollar für einen unbefristeten Sitz in dem Rat zahlen. Die US-Regierung hat Dutzende Staatschefs dazu eingeladen. Die Mitteilung von Netanjahus Büro deutet darauf, dass der israelische Regierungschef dieser Gruppe, und nicht dem Friedensrat für Gaza, beitritt: Netanjahu werde "ein Mitglied des Friedensrats werden, der sich aus Staats- und Regierungschefs zusammensetzen soll". ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-21T06:49:05.000Z","dateModified":"2026-01-21T07:40:40.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoU8zm8RcDZHtkAVBgQY/moU9bq4vcDZHtkAVBgQf.jpeg","caption":"Benjamin Netanjahu und Donald Trump Ende Dezember in Florida","creditText":"Joe Raedle/Getty Images","uploadDate":"2026-01-21T07:00:42.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoU8zm8RcDZHtkAVBgQY/moU9bq4vcDZHtkAVBgQf.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"António Guterres verurteilt Gelände-Abriss der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem","articleBody":"António Guterres verurteilt Gelände-Abriss der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in OstjerusalemUN-Generalsekretär António Guterres hat Israel aufgefordert, den Abriss des Geländes der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem zu stoppen. Zugleich verlangte er, dieses sowie weitere UNRWA-Gebäude "unverzüglich" an die Vereinten Nationen zurückzugeben. Der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq teilte gegenüber Reportern mit, dass der Generalsekretär die anhaltenden Eskalationsmaßnahmen gegen die UNRWA für völlig inakzeptabel halte. 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Trump will den Berichten zufolge als Gründungsvorsitzender darüber entscheiden, welchen Staaten eine Mitgliedschaft angeboten wird. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T14:38:08.000Z","dateModified":"2026-01-18T15:03:18.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump lädt Jordaniens König Abdullah in den Friedensrat für Gaza ein","articleBody":"Trump lädt Jordaniens König Abdullah in den Friedensrat für Gaza einJordaniens König Abdullah ist nach Angaben des jordanischen Außenministeriums von US-Präsident Donald Trump in den Friedensrat für Gaza eingeladen worden. 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Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Klingbeil hält Friedensrat der US-Regierung für überflüssig

Lars Klingbeil (SPD) hat den umstrittenen Friedensrat von US-Präsident Donald Trump als nicht notwendig zurückgewiesen. Es gebe „keinen Bedarf an zusätzlichen internationalen Institutionen“, sagte der Vizekanzler im ZDF. „Wir haben die Vereinten Nationen“, sagte er. Diese müssten gestärkt werden, statt weitere Gremien zu schaffen.
„Wir setzen darauf, Europa zu stärken, die Vereinten Nationen zu stärken.“

Vizekanzler Lars Klingbeil

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Israel fliegt Angriffe im Libanon 

Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben mehrere Angriffe im Süden des Libanon gestartet. Laut dem Militär wurden die Angriffe auf strategische Ziele der Hisbollah geflogen. Das israelische Militär teilte mit, es habe drei Dörfer angegriffen. Auch vier Grenzübergänge in der nordöstlichen libanesischen Region Hermel seien attackiert worden. Zuvor sei die Bevölkerung zum Verlassen des Gebiets aufgefordert worden.

Das libanesische Gesundheitsministerium teilte mit, im südlibanesischen Dorf Kennarit südlich der Hafenstadt Sidon seien 19 Menschen verletzt worden, darunter Journalisten. Libanesische Vertreter verurteilten die Angriffe im Süden des Landes. Präsident Joseph Aoun sprach von einer „systematischen Aggression“. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur National News Agency starben zudem zwei Menschen bei Drohnenangriffen auf Autos in den Dörfern Basurijeh und Sahrani.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Trump und Putin äußern sich widersprüchlich zu russischer Teilnahme an Friedensrat

Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos hat US-Präsident Donald Trump verkündet, dass sein russischer Amtskollege Wladimir Putin die Einladung zu einem „Friedensrat für Gaza“ angenommen habe. Putin selbst sagte indes laut russischen Nachrichtenagenturen, sein Außenminister Sergej ⁠Lawrow sehe sich den ​Vorschlag an. Eine ⁠Antwort werde zu gegebener Zeit erfolgen.

Der russische Präsident äußerte sich auch zu einer möglichen Finanzierung der Mitgliedschaft. Russland sei bereit, die geforderte eine Milliarde Dollar aus jenen russischen Vermögenswerten aufzubringen, die wegen des Angriffs auf die Ukraine in Europa ​eingefroren wurden, sagte Putin.

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Weitere Staaten treten Trumps „Friedensrat für Gaza“ bei 

Saudi-Arabien, die Türkei, Ägypten, Jordanien, Indonesien, Pakistan und Katar haben sich dem „Friedensrat für Gaza“ von US-Präsident Donald Trump angeschlossen. Sie hätten eine entsprechende Einladung angenommen, teilten die Außenminister in einer gemeinsamen Erklärung mit. 
Der US-Plan für ein Ende des Gazakriegs sieht vor, dass ein Friedensrat den Übergang von der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen zu einer zivilen Verwaltung überwachen soll. Dem Gremium gehören zahlreiche Vertraute Trumps an, darunter etwa sein Geschäftspartner und Sondergesandter Steve Witkoff, US-Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. 

Marlena Wessollek
Marlena Wessollek

Hamas-Zivilschutz meldet drei getötete Journalisten bei israelischem Angriff 

Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde drei Journalisten getötet worden. Die drei Männer Anas Ghneim, Mohammed Salah Kaschta und Abdul Rauf Schaath seien bei einem israelischen Luftangriff in der Region Al-Sahra südwestlich von Gaza-Stadt getötet worden, teilte die Behörde mit. Schaath hatte in den vergangenen Monaten mehrfach als Foto- und Videojournalist für die Nachrichtenagentur AFP gearbeitet. Das israelische Militär teilte mit, es prüfe Berichte über den Angriff. 

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Offenbar fünf Palästinenser durch israelischen Beschuss getötet

Im Gazastreifen hat das israelische Militär nach Angaben örtlicher Gesundheitsbehörden fünf Palästinenser getötet. Palästinensische Sanitäter teilten der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass drei Menschen, darunter ein zehnjähriger Junge, durch israelischen Panzerbeschuss östlich von Deir Al-Balah im zentralen Gazastreifen getötet worden seien. Zwei weitere Menschen, ein 13-jähriger Junge und eine Frau, seien bei zwei separaten Vorfällen im Osten von Chan Junis im Süden des Gazastreifens getötet worden.

Das israelische Militär gab an, es habe einen palästinensischen Kämpfer „eliminiert“, der eine Bedrohung für Soldaten gewesen sei. Weitere Angaben machte es bisher nicht.

Im Gazastreifen gilt derzeit ein brüchiger Waffenstillstand. Seit seinem Inkrafttreten sollen mehr als 460 Palästinenser und drei israelische Soldaten getötet worden sein.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Netanjahu nimmt Trumps Einladung zum sogenannten Friedensrat an

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu will sich dem von Donald Trump initiierten sogenannten Friedensrat anschließen. Netanjahu habe die Einladung dazu angenommen, teilte sein Büro mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters darüber berichtet, dass der israelische Ministerpräsident in das Gremium eingeladen wurde.

Der 20-Punkte-Plan der USA für ein Ende des Gazakriegs sieht vor, dass ein Friedensrat für Gaza den Übergang von der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen zu einer zivilen Verwaltung überwachen soll. Dem Gremium gehören zahlreiche Vertraute Trumps an, darunter etwa sein Geschäftspartner und Sondergesandter Steve Witkoff, US-Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.

Dabei handelt es sich jedoch offenbar nicht um das Gremium, dem Netanjahu beitreten will. Laut zahlreichen Medienberichten plant Trump – ebenfalls unter der Bezeichnung „Friedensrat“ – eine neue Instanz mit Zuständigkeit für die Lösung von Konflikten weltweit, als eine Art Alternative zu den Vereinten Nationen, die Trump immer wieder als unfähig kritisierte.

Unter Trumps Vorsitz sollen Staaten, die sich dem Gremium anschließen wollen, eine Milliarde US-Dollar für einen unbefristeten Sitz in dem Rat zahlen. Die US-Regierung hat Dutzende Staatschefs dazu eingeladen. Die Mitteilung von Netanjahus Büro deutet darauf, dass der israelische Regierungschef dieser Gruppe, und nicht dem Friedensrat für Gaza, beitritt: Netanjahu werde „ein Mitglied des Friedensrats werden, der sich aus Staats- und Regierungschefs zusammensetzen soll“. 

Benjamin Netanjahu und Donald Trump Ende Dezember in Florida
Benjamin Netanjahu und Donald Trump Ende Dezember in Florida. Joe Raedle/Getty Images
Vor Netanjahu hatten bereits unter anderem der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, der marokkanische König Mohammed VI. und der argentinische Präsident Javier Milei eine solche Einladung angenommen. Eingeladen wurde unter anderem auch Russlands Staatschef Wladimir Putin, dessen Antwort darauf noch aussteht.

Marla Noss
Marla Noss

António Guterres verurteilt Gelände-Abriss der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem

UN-Generalsekretär António Guterres hat Israel aufgefordert, den Abriss des Geländes der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem zu stoppen. Zugleich verlangte er, dieses sowie weitere UNRWA-Gebäude „unverzüglich“ an die Vereinten Nationen zurückzugeben. Der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq teilte gegenüber Reportern mit, dass der Generalsekretär die anhaltenden Eskalationsmaßnahmen gegen die UNRWA für völlig inakzeptabel halte. Diese stünden im Widerspruch zu den klaren Verpflichtungen Israels nach dem Völkerrecht, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen und des Übereinkommens über die Vorrechte und Immunitäten der Vereinten Nationen.
Bagger reißen ein Gebäude im Hauptquartier des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) im Stadtteil Scheich Dscharrah im von Israel annektierten Ostjerusalem ab
Bagger reißen ein Gebäude im Hauptquartier des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) im Stadtteil Scheich Dscharrah im von Israel annektierten Ostjerusalem ab. Ilia Yefimovich/AFP/Getty Images

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Bundesentwicklungsministerin fordert Ende der Angriffe auf UNRWA-Infrastruktur

Die Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat die Zerstörung des Palästinenserhilfswerks UNRWA in Ostjerusalem als eine weitere Eskalation und als besorgniserregend bezeichnet. Damit arbeite die israelische Regierung weiter daran, das Hilfswerk handlungsunfähig zu machen, sagte Alabali Radovan in Berlin. Die SPD-Politikerin forderte, die Angriffe auf die Infrastruktur des UNRWA sofort einzustellen, die Organisation für die Versorgung der palästinensischen Flüchtlinge sei unverzichtbar. Israel wirft dem Hilfswerk dagegen vor, dass einige der Mitarbeiter an Terroraktivitäten der islamistischen Hamas beteiligt gewesen seien.

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

Norwegen lehnt Teilnahme an Trumps Friedensrat ab

Der norwegische stellvertretende Außenminister Andreas Motzfeldt Kravik hat klargestellt, dass sich Norwegen nicht an dem von den USA geführten Friedensrat beteiligen wird. Das norwegische Außenministerium äußerte sich bisher nicht dazu.

Nach aktueller Planung würde der Rat auf Lebenszeit von US-Präsident Donald Trump geleitet und sich erst mit dem Gazakonflikt befassen, bevor er auf andere Konflikte ausgeweitet würde.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Israel zerstört UNRWA-Gebäude in Ost-Jerusalem

Israelische Polizeikräfte sind mit schwerem Gerät in die Außenstelle des UN-Hilfswerks UNRWA im völkerrechtswidrig annektierten Ostjerusalem eingedrungen. Nach Angaben der zuständigen israelischen Behörde wurde mit der Zerstörung von Gebäuden begonnen. An dem Einsatz waren demnach auch Mitarbeiter der Behörde beteiligt. Sie teilte mit, sie habe das rund 4,6 Hektar große Gelände auf Grundlage eines israelischen Gesetzes in staatlichen Besitz übernommen und wolle es künftig „neu ordnen“ und „im öffentlichen Interesse“ vermarkten.

UN-Personal befindet sich nach UNRWA-Angaben nicht mehr auf dem Areal. Bereits im Dezember waren israelische Kräfte mit Lastwagen und Gabelstaplern auf das Gelände gefahren; UNRWA sprach damals von einer „inakzeptablen Verletzung“ der Rechte und Immunität einer UN-Organisation.

Israel behauptet seit Längerem, das Palästinenserhilfswerk UNRWA sei von der Hamas unterwandert, ohne dafür je substanzielle Belege vorgelegt zu haben. Das stellte auch der Internationale Gerichtshof (IGH) in einem Gutachten vom Oktober vergangenen Jahres fest.

Völkerrechtlich ist Israel als Besatzungsmacht verpflichtet, die humanitäre Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen sicherzustellen und Hilfslieferungen der Vereinten Nationen zuzulassen. Dazu gehört ausdrücklich, dass Israel die Arbeit von UN-Organisationen wie UNRWA nicht behindern darf und ihre Einsätze unterstützen muss, statt sie zu blockieren.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Marokko wird Gründungsmitglied in Trumps Friedensrat, Frankreich lehnt ab

Der König ​von Marokko, Mohammed VI., hat eine ⁠Einladung von US-Präsident Donald Trump für den von den USA geführten Friedensrat ​für den Gazastreifen angenommen. Das ‍teilt das Außenministerium mit. Marokko begrüße die zweite ⁠Phase von Trumps umfassendem Friedensplan sowie die offizielle ⁠Schaffung des ⁠Nationalen Komitees für die ‌Verwaltung des Gazastreifens ​als Übergangsgremium.

Frankreich will dem von US-Präsident Donald Trump geplanten Friedensrat nach Angaben der Regierung dagegen nicht beitreten. Die Agenda des Friedensrats gehe anders als erwartet über die Verwaltung des Gazastreifens hinaus. Die Initiative werfe „wichtige Fragen auf, insbesondere hinsichtlich der Achtung der Grundsätze und der Struktur der Vereinten Nationen, die unter keinen Umständen infrage gestellt werden dürfen“. Frankreich gehört als ständiges Mitglied dem UN-Sicherheitsrat an. 

Trump will mit dem Friedensrat, den er selbst leiten will, ein Gremium schaffen, das in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte lösen soll. Mehrere Länder, darunter Deutschland, erhielten bereits eine Einladung für eine Mitgliedschaft. 

Marlena Wessollek
Marlena Wessollek

Trump lädt Indien zu Friedensrat für Gaza ein

US-Präsident Donald Trump hat Indien nach US-Regierungsangaben dazu eingeladen, sich seinem sogenannten Friedensrat zur Lösung globaler Konflikte anzuschließen. Der US-Botschafter in Neu-Delhi, Sergio Gor, teilte eine entsprechende Erklärung auf X. Die Initiative solel sich zunächst auf Gaza konzentrieren.

Ob Indien sich anschließen wird, blieb vorerst unklar. Das indische Außenministerium äußerte sich zunächst nicht.

Trump hatte das Gremium ursprünglich dafür beauftragen wollen, die Nachkriegsverwaltung im Gazastreifen zu überwachen. Inzwischen will er den Rat laut US-Medienberichten auch für die Lösung weiterer Konflikte weltweit einsetzen – mit sich selbst als Vorsitzendem mit Vetorecht.

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

Ungarn soll sogenanntem Friedensrat von Donald Trump beitreten

US-Präsident Donald Trump hat Ungarns Präsidenten Viktor Orbán eingeladen, sich als Gründungsmitglied an der Arbeit des Friedensrats zu beteiligen. Das schrieb Orbán auf der Plattform X. „Wir haben diese ehrenvolle Einladung natürlich angenommen“, teilte er mit.

Laut Berichten verschiedener US-Medien plant Trump, den für Gaza ins Leben gerufenen sogenannten Friedensrat unter seinem Vorsitz auf eine globale Zuständigkeit auszudehnen. Trump will den Berichten zufolge als Gründungsvorsitzender darüber entscheiden, welchen Staaten eine Mitgliedschaft angeboten wird. 

Omid Rezaee
Omid Rezaee

Trump lädt Jordaniens König Abdullah in den Friedensrat für Gaza ein

Jordaniens König Abdullah ist nach Angaben des jordanischen Außenministeriums von US-Präsident Donald Trump in den Friedensrat für Gaza eingeladen worden. Das Ministerium teilte mit, man prüfe aktuell die zugehörigen Dokumente.
Abdullah II. Ibn Al-Hussein, König von Jordanien
Abdullah II. Ibn Al-Hussein, König von Jordanien. Bernd von Jutrczenka/dpa/picture alliance