Krieg in Gaza: Jüdische Siedler attackieren Palästinenserdorf im Westjordanland


  • In der Nacht zum 18. März hat Israel seine Angriffe auf den Gazastreifen wieder aufgenommen. Damit endete die Waffenruhe, auf die sich Israel und die Terrororganisation Hamas geeinigt hatten. Sie war am 19. Januar in Kraft getreten. In der Nacht zum 17. Mai gab Israel den Beginn einer neuen Großoffensive bekannt.
  • Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 ist die Lage in
    Nahost immer weiter eskaliert
    . Im Libanon
    kämpfte Israel gegen die vom Iran unterstützte Terrormiliz Hisbollah – dort gilt derzeit eine
    brüchige Waffenruhe.
  • Die Geschichte des Nahostkonflikts lesen
    Sie hier.
  • Unsere Themenseite zum Krieg im Nahen Osten finden Sie hier.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.


#عاجل تحذير مهم ومتكرر لكل المتواجدين في الموانئ البحرية التي يسيطر عليها النظام الحوثي الإرهابي
⭕️ميناء رأس عيسى
⭕️ميناء الحديدة
⭕️ميناء الصليف

🔴نحثكم على اخلاء هذه الموانئ حتى إشعار آخر🔴

نظرًا لقيام النظام الحوثي الإرهابي باستخدام الموانئ البحرية لصالح أنشطته الإرهابية نحث… pic.twitter.com/sqdQhvVdWt

— افيخاي ادرعي (@AvichayAdraee) May 14, 2025

nnn","url":"https://twitter.com/AvichayAdraee/status/1922542231837118527","type":"rich","provider_name":"X","title":"افيخاي ادرعي on Twitter / X","description":"#عاجل تحذير مهم ومتكرر لكل المتواجدين في الموانئ البحرية التي يسيطر عليها النظام الحوثي الإرهابي⭕️ميناء رأس عيسى⭕️ميناء الحديدة⭕️ميناء الصليف🔴نحثكم على اخلاء هذه الموانئ حتى إشعار آخر🔴نظرًا لقيام النظام الحوثي الإرهابي باستخدام الموانئ البحرية لصالح أنشطته الإرهابية نحث… pic.twitter.com/sqdQhvVdWt— افيخاي ادرعي (@AvichayAdraee) May 14, 2025nnn","domain":"x.com","color":"#55ACEE","amp":"","icon":"https://abs.twimg.com/favicons/twitter.ico","icon_width":32,"icon_height":32,"thumbnail_url":"https://pbs.twimg.com/media/Gq497nwWwAA_9Fl.jpg:large","thumbnail_width":2048,"thumbnail_height":1152}","url":"https://x.com/AvichayAdraee/status/1922542231837118527"}],"created_at":1747206424,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"entycZtU3GtZsyiP53He","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000068244118","updated_at":1747211391,"updated_by":"5e8dcb967cbb2f5dd834f9da","user_id":"60d358f60b362262a5c3ad04","user_locale":"en","version":5141},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnu7y2kN3MXm7L2A6en1","text":"

Zahlreiche Palästinenser bei israelischen Angriffen getötet

Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen wurden palästinensischen Angaben zufolge heute zahlreiche Menschen getötet. Die Nachrichtenagentur Reuters spricht unter Berufung auf palästinensische Sanitäter von mindestens 60 Toten. Der arabische Sender Al Jazeera berichtet gar von mehr als 80 getöteten Menschen und beruft sich dabei auf Angestellte im palästinensischen Gesundheitswesen.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Hatem Khaled/Reuters","media_local_id":"mnu9Uh6V5n1T7TMTPdht","title":"Innerhalb eines Tages sollen im Gazastreifen erneut zahlreiche Menschen getötet worden sein."}],"local_id":"bnu9Ufib5n1T7TMTPdhr"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnu9Ug6f5n1T7TMTPdhs","text":"

Von israelischer Seite gibt es bislang keine Informationen zu den jüngsten Angriffen auf den Gazastreifen. In den vergangenen Tagen hat das israelische Militär seine Luftangriffe deutlich verstärkt. Bereits am Mittwoch waren dabei mehr als 80 Palästinenser getötet worden.

Die Regierungen zahlreicher Länder sowie Hilfsorganisationen kritisieren Israels Vorgehen im Gazastreifen zunehmend deutlich. Die Intensität der Angriffe und die gleichzeitige Blockade von Hilfslieferungen in den abgeriegelten Küstenstreifen sorgen für eine humanitäre Notlage in Gaza.

Die aktuellen Angriffe finden am sogenannten "Tag der Nakba" statt. An diesem Tag erinnern Palästinenserinnen und Palästinenser weltweit an die Vertreibung zur Zeit der israelischen Staatsgründung im Jahr 1948. Die "Nakba" (arabisch für Katastrophe) ist zentraler Bestandteil der palästinensischen Geschichtserzählung.

"}],"created_at":1747301520,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enu7y2kN3MXm7L2A6emz","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747317695,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1981,"local_id":"mnu9Uh6V5n1T7TMTPdht","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747317695,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enu7y2kN3MXm7L2A6emz/mnu9Uh6V5n1T7TMTPdht.jpeg","user_id":"6523bad8a065fc81c006dd38","user_locale":"en","version":5194,"width":3000}],"publish_at":0,"sort":"000000006825b490","updated_at":1747317695,"updated_by":"6523bad8a065fc81c006dd38","user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":5194},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuGF2fmZ25R3ZJLNCFB","text":"

UN-Menschenrechtskommissar spricht von "ethnischer Säuberung"

Angesichts der verstärkten Angriffe im Gazastreifen macht UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk Israel schwere Vorwürfe. Die jüngste "Bombenwelle" und die Blockade humanitärer Hilfe für die Bevölkerung des Palästinensergebiets deuteten darauf hin, dass dort "eine permanente demografische Verschiebung" vorangetrieben werden solle, hieß es in einer am Freitag in Genf veröffentlichten Erklärung.

Dies verstoße gegen das Völkerrecht und sei "gleichbedeutend mit ethnischer Säuberung", teilte Türk mit. Dieser "Wahnsinn" müsse beendet werden. Der UN-Menschenrechtsbeauftragte appellierte an mit Israel verbündete Staaten, dabei ihren Einfluss geltend zu machen. Die medizinische Versorgung im Gazastreifen breche zusammen und der "extreme Hunger" nehme aufgrund der israelischen Blockade zu, warnte Türk.

"}],"created_at":1747415906,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuGF2fmZ25R3ZJLNCFA","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000068277362","updated_at":1747416631,"updated_by":"67ee88d64da1c1805c50b9bd","user_id":"5eb11598d6606407ad5fd4df","user_locale":"en","version":5245},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuKYxNR6Gkp6ZVDWvvj","text":"

Israels Armee meldet Beginn von neuer Großoffensive in Gaza

Die israelische Armee hat die neue Großoffensive im Gazastreifen eingeleitet. Das teilte das Militär in der Nacht mit. Im Laufe des vergangenen Tages habe die Armee damit begonnen, "umfangreiche Angriffe durchzuführen und Truppen zu mobilisieren, um die operative Kontrolle in Gebieten des Gazastreifens zu erlangen". Dies sei Auftakt zur "Erreichung der Kriegsziele" – einschließlich der Freilassung von Geiseln und der Zerschlagung der islamistischen Terrororganisation Hamas, hieß es.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Maya Alleruzzo/dpa/AP","media_local_id":"mnuKjhpv6Gkp6ZVDWvvu","title":"Ein israelischer Panzer im Süden Israels nahe der Grenze zum Gazastreifen"}],"local_id":"bnuKjdDo6Gkp6ZVDWvvs"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuKjgHi6Gkp6ZVDWvvt","text":"

Die israelische Regierung hatte jüngst angekündigt, den Einsatz im Gazastreifen ausweiten zu wollen. Israelische Medien hatten berichtet, dies solle nach dem Ende der Reise von US-Präsident Donald Trump in die Region passieren, sollte bis dahin kein neues Gaza-Abkommen erzielt werden. Inzwischen hat Trump seinen mehrtägigen Besuch in der Golfregion beendet. Ein neuer Deal ist weiter nicht in Sicht.

Hier erfahren Sie mehr zur neuen Offensive: 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bnuMcgQp2Qcr2AzvY55D","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/gazastreifen-israel-armee-beginn-grossoffensive","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/gazastreifen-israel-armee-beginn-grossoffensive","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/gazastreifen-israel-armee-beginn-grossoffensive","type":"web","provider_name":"Website","title":"Israels Armee meldet Beginn von neuer Großoffensive","kicker":"Gazastreifen","description":"Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben umfangreiche Angriffe gestartet. Der UN-Menschenrechtskommissar wirft Israel "ethnische Säuberung" vor.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://img.zeit.de/static/img/ZO-ipad-114×114.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2025-05/gazastreifen-israel-armee-beginn-grossoffensive-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/gazastreifen-israel-armee-beginn-grossoffensive"}],"created_at":1747432450,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuKYxNQ6Gkp6ZVDWvvi","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747433784,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":2743,"local_id":"mnuKjhpv6Gkp6ZVDWvvu","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747455018,"updated_by":"60f0370d7e0f2dddbf5d27cd","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuKYxNQ6Gkp6ZVDWvvi/mnuKjhpv6Gkp6ZVDWvvu.jpeg","user_id":"641cce3caadad985ae8684d4","user_locale":"en","version":5257,"width":4114}],"sort":"000000006827b402","updated_at":1747455018,"updated_by":"60f0370d7e0f2dddbf5d27cd","user_id":"641cce3caadad985ae8684d4","user_locale":"en","version":5257},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuNRQLy2Qcr2AzvY55K","text":"

Israelische Nachrichtenseite meldet Explosionen in Nordgaza

Zur neuen israelischen Großoffensive im Gazastreifen gibt es bislang kaum Informationen. Die israelische Nachrichtenseite Ynet berichtete unter Berufung auf Quellen im Gazastreifen von neuen heftigen Explosionen im Norden des abgeriegelten Küstengebiets. Östlich von Gaza-Stadt gebe es Berichte über Artilleriebeschuss durch die israelische Armee, hieß es. Wohngebäude würden bombardiert.

Unabhängig prüfen lassen sich die Angaben nicht. Die israelische Armee nennt bisher keine Einzelheiten zu ihrem Vorgehen.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Amir Cohen/Reuters","media_local_id":"mnuPFSR9trgJ34UKK3s6","title":"Nach einer Explosion steigt Rauch von dem nördlichen Gazastreifen auf"}],"local_id":"bnuPFPkptrgJ34UKK3s5"}],"created_at":1747465558,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuNRQLy2Qcr2AzvY55J","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747473559,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":844,"local_id":"mnuPFSR9trgJ34UKK3s6","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747476628,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuNRQLy2Qcr2AzvY55J/mnuPFSR9trgJ34UKK3s6.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":5279,"width":1500}],"sort":"0000000068283556","updated_at":1747476628,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60f0370d7e0f2dddbf5d27cd","user_locale":"en","version":5279},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuNwKtztrgJ34UKK3rj","text":"

Mehrere Tote nach Angriffen im Gazastreifen

Das israelische Militär hat seit der letzten Nacht weitere Angriffe auf den Gazastreifen unternommen. Wie viele Menschen dabei starben und verletzt wurden, ist derzeit noch unklar.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"APAimages/imago images ","media_local_id":"mnuPEjoatrgJ34UKK3rz","title":"Menschen sichten die Trümmer des Hauses einer Familie in Jabalia, nachdem es durch einen israelischen Angriff zerstört wurde"}],"local_id":"bnuPDoPAtrgJ34UKK3ry"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuPDjvDtrgJ34UKK3rx","text":"

Das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium meldete insgesamt 153 Tote in den vergangenen 24 Stunden. Mehr als 450 Menschen seien verletzt. Das berichteten die Nachrichtenagenturen dpa und Reuters.

Reuters etwa zitiert den Krankenhausdirektor Marwan al-Sultan in Nord-Gaza, der von 58 Toten seit Mitternacht spricht. Viele Opfer seien unter Schutt begraben, die Lage im Krankenhaus sei katastrophal.

Die Nachrichtenagentur AFP berichtete zuvor von 10 Toten und zitierte unter anderem Mahmud Bassal, Sprecher der von der Terrororganisation Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde. Bassal sagte, dass durch einen Drohenangriff auf die Stadt Khan Yunis vier Personen getötet und neun verwundet worden seien, „darunter ein Mädchen, eine junge Frau und eine schwangere Frau“. Bei der Bombardierung eines Hauses in der Stadt Jabalia im Norden seien drei weitere Menschen getötet und mehrere verwundet worden.

Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.

"}],"created_at":1747471525,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuNwKtztrgJ34UKK3ri","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747473403,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":844,"local_id":"mnuPEjoatrgJ34UKK3rz","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747478173,"updated_by":"6239bd93f5c24ea8b7494142","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuNwKtztrgJ34UKK3ri/mnuPEjoatrgJ34UKK3rz.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":5283,"width":1500}],"publish_at":0,"sort":"0000000068284ca5","updated_at":1747478173,"updated_by":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":5283},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuQ8ooGtrgJ34UKVsYA","text":"

Hamas bestätigt neue Gespräche mit Israel über Waffenruhe

Die Terrororganisation Hamas hat bestätigt, dass in Doha neue Gespräche mit Israel zu einer möglichen Waffenruhe geführt werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Taher al-Nono, einen Vertreter der Hamas. Demnach sagte Al-Nono, beide Seiten würden alle offenen Fragen ohne "Vorbedingungen" erörtern. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Maya Alleruzzo/dpa","media_local_id":"mnuQawqetrgJ34UKRxc5","title":"Rauch steigt nach einem Luftangriff der israelischen Armee im nördlichen Gazastreifen auf"}],"local_id":"bnuQaj8xtrgJ34UKRxc3"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuQakD1trgJ34UKRxc4","text":"

Israels Verteidigungsminister Katz hatte zuvor bereits mitgeteilt, die Hamas sei nach Beginn der neuen Offensive im Gazastreifen an den Verhandlungstisch zurückgekehrt, wie die Times of Israel berichtete. Ein Team israelischer Unterhändler war bereits Anfang der Woche in Katars Hauptstadt gelandet. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Israel Katz","local_id":"bnuQLEMStrgJ34UKVsYB","text":""Mit dem Beginn der Operation (…) im Gazastreifen, die von der Armeeführung mit großer Kraft geführt wird, hat die Hamas-Delegation in Doha eine Rückkehr zu Verhandlungen über ein Geiselabkommen angekündigt – entgegen ihrer bis dahin ablehnenden Haltung.""}],"created_at":1747485842,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuQ8ooGtrgJ34UKVsY9","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747488655,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4701,"local_id":"mnuQawqetrgJ34UKRxc5","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747494423,"updated_by":"651d5c1789a4f78f96b92fde","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuQ8ooGtrgJ34UKVsY9/mnuQawqetrgJ34UKRxc5.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":5312,"width":8356}],"publish_at":0,"sort":"0000000068288492","updated_at":1747494423,"updated_by":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":5312},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuTsN8f47mw2ATE4Z11","text":"

Spanien will Internationalen Gerichtshof zur Lage in Gaza einschalten

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat bei einem Treffen mit Vertretern der Arabischen Liga in Bagdad angekündigt, sein Land werde einen Antrag bei den Vereinten Nationen stellen, um den Internationalen Gerichtshof zur Lage in Gaza einzuschalten.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Hadi Mizban/Pool via Reuters","media_local_id":"mnuUHp4L47mw2ATE4Z17","title":"Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez spricht mit UN-Generalsekretär António Guterres beim Gipfel der Arabischen Liga in Bagdad."}],"local_id":"bnuUHZAc47mw2ATE4Z15"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuUHa7q47mw2ATE4Z16","text":"

"Palästina blutet vor unseren Augen", sagte Sánchez laut spanischen Medienberichten. "Angesichts von Gewalt und Barbarei" sei die einzige Option die "entschiedene Verteidigung einer Weltordnung, in der Gerechtigkeit herrscht".

Spanien bereite deshalb eine UN-Resolution vor mit der Forderung, "dass Israel die über Gaza verhängte humanitäre Blockade beendet und humanitärer Hilfe vollen und uneingeschränkten Zugang gewährt", sagte Sánchez. Spanien wolle erreichen, dass der Internationale Gerichtshof der UN "über die Einhaltung der internationalen Verpflichtungen Israels hinsichtlich des Zugangs zu humanitärer Hilfe für Gaza entscheiden kann". 

"}],"created_at":1747530364,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuTsN8f47mw2ATE4Yzz","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747530613,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3992,"local_id":"mnuUHp4L47mw2ATE4Z17","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747532338,"updated_by":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuTsN8f47mw2ATE4Yzz/mnuUHp4L47mw2ATE4Z17.jpeg","user_id":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_locale":"en","version":5337,"width":5500}],"sort":"000000006829327c","updated_at":1747532338,"updated_by":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_id":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_locale":"en","version":5337},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuVpj5m5eZy5SpiQUxn","text":"

Mohammed al-Sinwar offenbar bei israelischem Angriff getötet

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz geht davon aus, dass der Hamas-Militärchef Mohammed al-Sinwar bei einem Angriff im Gazastreifen vor einigen Tagen getötet worden ist. "Obwohl es noch keine offizielle Bestätigung gibt, ist Mohammed Sinwar allen Anzeichen nach ausgeschaltet worden", zitierte ihn die israelische Nachrichtenseite ynet. Auch die israelische Zeitung Ha’aretz berichtete. 

Mohammed al-Sinwar ist der jüngere Bruder des im vergangenen Jahr getöteten Hamas-Anführers Jihia al-Sinwar. Er war nach der Tötung des Hamas-Militärchefs Mohammed Deif im Juli vergangenen Jahres Chef des bewaffneten Arms der Terrororganisation geworden.

Einem unbestätigten arabischen Medienbericht zufolge soll die Leiche von Al-Sinwar in einem Tunnel in der Stadt Chan Junis im südlichen Gazastreifen gefunden worden sein. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu.

"}],"created_at":1747564954,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuVpj5m5eZy5SpiQUxm","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006829b99a","updated_at":1747565199,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"6437b5d40b23ade7cea468bc","user_locale":"en","version":5348},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuXFdFQ23xjFCm66oJo","text":"

Indonesisches Krankenhaus im Gazastreifen stellt Versorgung ein

Im Norden des Gazastreifens hat nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums das zuletzt wichtigste Krankenhaus wegen zunehmender israelischer Angriffe schließen müssen. Laut Angaben des von der Hamas kontrollierten Ministeriums war die indonesische Klinik Beit Lahia das letzte noch funktionierende öffentliche Krankenhaus in dem vom Krieg zerstörten Gebiet. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Bashar Taleb/AFP/Getty Images","media_local_id":"mnuXRM2u23xjFCm66oJw","title":"Das Krankenhaus Beit Lahia im Norden des Gazastreifens im April 2025"}],"local_id":"bnuXQhoR23xjFCm66oJv"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuXRdQa23xjFCm66oJy","text":"

Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu Berichten über angebliche Kämpfe um das Krankenhaus.
Das Kamal-Adwan-Spital, zuvor das Hauptkrankenhaus im nördlichen Gazastreifen, stellte im vergangenen Jahr nach israelischen Angriffen die medizinische Versorgung ein, ebenso wie eine zweite Einrichtung, das Krankenhaus Beit Hanun.

"}],"created_at":1747565015,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuXFdFQ23xjFCm66oJn","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747566234,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1200,"local_id":"mnuXRM2u23xjFCm66oJw","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747566234,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuXFdFQ23xjFCm66oJn/mnuXRM2u23xjFCm66oJw.jpeg","user_id":"6823291e7bc709947a034531","user_locale":"en","version":5351,"width":2000}],"sort":"000000006829b9d7","updated_at":1747566234,"updated_by":"6823291e7bc709947a034531","user_id":"6823291e7bc709947a034531","user_locale":"en","version":5351},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuYEVri3JCr552G7Nbf","text":"

Israelisches Militär weitet Einsatz von Bodentruppen aus

Die Israelische Armee (IDF) hat im Zuge ihrer neuen Großoffensive im Gazastreifen den Beginn einer ausgeweiteten Bodenoperation angekündigt. Sowohl im nördlichen als auch im südlichen Gazastreifen habe die neue Kampagne namens "Operation Gideons Streitwagen" begonnen, teilte die IDF auf X mit
Die israelische Luftwaffe habe in der vergangenen Woche eine "erste Angriffswelle" ausgeführt, um die Bodeneinsätze zu unterstützen. Ziel seien mehr als 670 Posten der Hamas gewesen, darunter Waffenlager, Raketenwerfer und Mitglieder der Terrororganisation. "Bislang haben die Truppen Dutzende Terroristen eliminiert", teilte Israels Armee mit.
Bereits am Freitag hatte die israelische Armee begonnen, die neue Großoffensive einzuleiten. Es seien umfangreiche Angriffe durchgeführt und Truppen mobilisiert worden, um die operative Kontrolle in Gebieten des Gazastreifens zu erlangen, hieß es am Freitag. Dies sei Auftakt zur "Erreichung der Kriegsziele" – einschließlich der Freilassung von Geiseln und der Zerschlagung der islamistischen Terrororganisation Hamas. Das Auswärtige Amt hat sich zutiefst besorgt über die Einleitung der erweiterten israelischen Militäroffensive im Gazastreifen geäußert.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Ariel Schalit/AP/dpa","media_local_id":"mnuYXcDF3JCr552G7Nbt","title":"Israelische Panzer sind im Süden Israels in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen im Einsatz. "}],"local_id":"bnuYXbJe3JCr552G7Nbs"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bnuZWpkj5g8j6Z1kV8Hq","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-gaza-krieg-offensive-nahost","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-gaza-krieg-offensive-nahost","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-gaza-krieg-offensive-nahost","type":"web","provider_name":"Website","title":"Israel beginnt Bodenoffensive im Gazastreifen","kicker":"Gazakrieg","description":"Das israelische Militär hat im Gazastreifen einen großangelegten Einsatz von Bodentruppen gestartet. Nach palästinensischen Angaben wurden über hundert Menschen getötet.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://img.zeit.de/static/img/ZO-ipad-114×114.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-gaza-krieg-offensive/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-gaza-krieg-offensive-nahost"}],"created_at":1747575887,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuYEVri3JCr552G7Nbe","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747578548,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"mnuYXcDF3JCr552G7Nbt","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747589666,"updated_by":"6437b6e23676d933e8e270db","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuYEVri3JCr552G7Nbe/mnuYXcDF3JCr552G7Nbt.jpeg","user_id":"60e059d92d6402bead71faa6","user_locale":"en","version":5362,"width":2000}],"sort":"000000006829e44f","updated_at":1747589666,"updated_by":"6437b6e23676d933e8e270db","user_id":"60e059d92d6402bead71faa6","user_locale":"en","version":5362},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnue8eBCtrgJ34UKL4cH","text":"

Netanjahu kündigt Übernahme der Kontrolle über ganzen Gazastreifen an 

Israel will künftig den gesamten Gazastreifen kontrollieren. Das hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer auf Telegram veröffentlichten Videoansprache mitgeteilt. "Wir geben nicht nach. Aber um Erfolg zu haben, müssen wir so handeln, dass man uns nicht aufhalten kann", sagte Netanjahu. Weitere Einzelheiten zum Vorgehen nannte er nicht. Ziel sei es, die Hamas zu besiegen und die noch festgehaltenen Geiseln zu befreien. Zudem wolle Israel verhindern, dass die Hamas Hilfsgüter plündere. Zuletzt hatten entsprechende Berichte für Aufsehen gesorgt.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Bernd von Jutrczenka/dpa","media_local_id":"mnueYNdetrgJ34UKTi44","title":"Israels Premier Netanjahu kündigte an, die Kontrolle über den gesamten Gazastreifen zu übernehmen."}],"local_id":"bnueYEQFtrgJ34UKTi43"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnueYAyvtrgJ34UKTi42","text":"

Das Büro von Netanjahu hatte zuvor bestätigt, dass Israel dem Gazastreifen nach dreimonatiger vollständiger Einfuhrblockade wieder Hilfslieferungen und eine Grundversorgung von Lebensmitteln ermöglichen wolle. In seiner Videoansprache sagte Netanjahu, diese Entscheidung sei auf Einwirken der Verbündeten getroffen worden und solle die internationale Unterstützung sichern.

Israels "größte Freunde in der Welt" hätten erklärt, die "Bilder des Hungers" seien unerträglich und daher "sind wir nicht in der Lage, euch zu unterstützen", zitierte Netanjahu angebliche Äußerungen von Verbündeten. Wer sich so geäußert haben soll, sagte der Premierminister nicht. Um einen Sieg über die Hamas zu erringen, dürfe es keine Hungersnot im Gazastreifen geben, sagte Netanjahu. 

"}],"created_at":1747643606,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enue8eBCtrgJ34UKL4cG","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747646651,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4366,"local_id":"mnueYNdetrgJ34UKTi44","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747649845,"updated_by":"638df29d623249b449ed0023","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enue8eBCtrgJ34UKL4cG/mnueYNdetrgJ34UKTi44.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":5394,"width":6000}],"publish_at":0,"sort":"00000000682aecd6","updated_at":1747649845,"updated_by":"638df29d623249b449ed0023","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":5394},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuekzSfRBRT3BdPHtce","text":"

Israel ruft Einwohner von Chan Junis zur Flucht auf

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Hatem Khaled/Reuters","media_local_id":"mnufvPvFuxR75uBA9Lcy","title":"Verletzte Kinder im Nasser-Krankenhaus in Chan Junis: Israel hat die Einwohner der Stadt zur Flucht aufgefordert"}],"local_id":"bnufvMVRuxR75uBA9Lcw"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnufvMmSuxR75uBA9Lcx","text":"

Die israelische Armee hat die Einwohner von Chan Junis aufgefordert, von dort zu fliehen. Die Menschen in der Stadt sowie in benachbarten Orten sollten sich wegen eines bevorstehenden "beispiellosen Angriffs" umgehend nach Al-Mawasi begeben, hieß es in einem in arabischer Sprache veröffentlichten Aufruf. Das israelische Militär werde in Chan Junis und Umgebung einen Einsatz beginnen, um gegen Terrororganisationen vorzugehen, hieß es weiter. Die Gegend sei nun ein "gefährliches Kampfgebiet".

"}],"created_at":1747649742,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuekzSfRBRT3BdPHtcd","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747662261,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3667,"local_id":"mnufvPvFuxR75uBA9Lcy","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747662262,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuekzSfRBRT3BdPHtcd/mnufvPvFuxR75uBA9Lcy.jpeg","user_id":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_locale":"en","version":5401,"width":5500}],"sort":"00000000682b04ce","updated_at":1747662262,"user_id":"64c9104f406f55697de58548","user_locale":"en","version":5401},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnugoz1T5r4M31chHaxo","text":"

Lastwagen mit Hilfsgütern erreichen Gazastreifen

Zum ersten Mal seit fast drei Monaten sind Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen vorgelassen worden. Das teilte die israelische Regierung mit.

Die israelische Behörde Cogat meldete, fünf Lastwagen mit Hilfsgütern hätten das Küstengebiet erreicht. Der UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher sprach dagegen von neun Lastwagen, die über den Grenzübergang Kerem Shalom für die Einreise in den Gazastreifen freigegeben wurden, nachdem dieser von Israel elf Wochen lang blockiert worden war.

Fletcher kritisierte die unzureichende Menge an Hilfslieferungen. Ab morgen früh müssten deutlich mehr Hilfsgüter in den Gazastreifen gelangen können. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher","local_id":"bnugqamj5r4M31chHaxp","text":""Dies ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein im Vergleich zu dem, was dringend benötigt wird.""},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":" Amir Levy/Getty Images","media_local_id":"mnuhDjmJ5eZy5SpiVDfG","title":"Lastwagen mit Hilfsgütern vor dem Kerem Shalom Grenzübergang im Süden Israels"}],"local_id":"bnuhDiA25eZy5SpiVDfF"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnugqhAG5r4M31chHaxq","text":"

Seit Anfang März hatte Israel keine Hilfslieferungen mehr in den Gazastreifen gelassen. Nach internationalem Druck erklärte der Staat, man werde "eine Grundmenge an Lebensmitteln für die Bevölkerung zulassen, um sicherzustellen, dass es im Gazastreifen nicht zu einer Hungerkrise kommt". Nach Angaben von Hilfsorganisationen gibt es in dem Küstenstreifen allerdings längst eine Hungerkrise. 

"}],"created_at":1747672564,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enugoz1T5r4M31chHaxn","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747676999,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3000,"local_id":"mnuhDjmJ5eZy5SpiVDfG","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747677000,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enugoz1T5r4M31chHaxn/mnuhDjmJ5eZy5SpiVDfG.jpeg","user_id":"6437b5d40b23ade7cea468bc","user_locale":"en","version":5426,"width":4500}],"sort":"00000000682b5df4","updated_at":1747677000,"user_id":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_locale":"en","version":5426},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuh7Lcd5r4M31ch9euT","text":"

Großbritannien, Frankreich und Kanada drohen Israel mit Sanktionen

Die Staats- und Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs und Kanadas haben Israel dazu aufgerufen, die erneute Militäroffensive zu stoppen und sämtliche Beschränkungen für Hilfsgüter aufzuheben. "Die Verweigerung wichtiger humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung durch die israelische Regierung ist inakzeptabel und stellt eine Verletzung des humanitären Völkerrechts dar“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem lehnten die drei Länder jeden Versuch ab, Siedlungen im Westjordanland auszuweiten. "Wir werden nicht zögern, weitere Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich gezielter Sanktionen.“ 

"}],"created_at":1747675716,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuh7Lcd5r4M31ch9euS","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000682b6a44","updated_at":1747723777,"updated_by":"62c294bfed54feac78560c42","user_id":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_locale":"en","version":5432},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuiRMm76oGi3R817zNk","text":"

Netanjahu bezeichnet Sanktionsdrohung als Belohnung für Hamas

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die möglichen Sanktionen Großbritanniens, Frankreichs und Kanadas gegen Israel als eine "riesige Belohnung für den Völkermordangriff auf Israel vom 7. Oktober" und eine "Einladung zu weiteren Gräueltaten dieser Art" bezeichnet. Israel akzeptiere die Vision von Präsident Trump für den Gazastreifen und fordere alle europäischen Staats- und Regierungschefs auf, dasselbe zu tun, verlautete es weiterhin in einer Stellungnahme.

Der Krieg könne morgen beendet werden, wenn die verbleibenden Geiseln freigelassen würden, die Hamas ihre Waffen niederlege, ihre Anführer ins Exil gingen und der Gazastreifen entmilitarisiert werde. Israel habe vor, sich "mit allen Mitteln" zu verteidigen, "bis der vollständige Sieg errungen ist".

"}],"created_at":1747696751,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuiRMm76oGi3R817zNj","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000682bbc6f","updated_at":1747723784,"updated_by":"62c294bfed54feac78560c42","user_id":"62c2e2d1ec7f5e8383fe2be7","user_locale":"en","version":5433},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnungfzA4VsJ5wsjPdDt","text":"

Großbritannien stoppt Gespräche über Handelsabkommen mit Israel

Die britische Regierung will wegen der Militäroffensive im Gazastreifen die Verhandlungen mit Israel über ein Freihandelsabkommen aussetzen. Das hat Außenminister David Lammy laut der BBC verkündet.

Lammy gab außerdem bekannt, dass der israelische Botschafter ins Außenministerium einbestellt werde. Ihm werde mitgeteilt, dass die elfwöchige Blockade von Gaza "grausam und durch nicht zu rechtfertigen" sei. Der Krieg in Gaza beschädige die Beziehungen zu Israel.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Carl Court/Getty Images","media_local_id":"mnuonyLt4VsJ5wsjPdE4","title":"Der britische Außenminister David Lammy hat den israelischen Botschafter einbestellt."}],"local_id":"bnuonx1o4VsJ5wsjPdE3"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuooGU34VsJ5wsjPdE5","text":"

Der britische Außenminister verkündete zudem neue Sanktionen, die sich gegen mehrere Menschen und Organisationen mit Verbindung zu Siedlerbewegung im Westjordanland richten.
https://www.youtube.com/watch?v=7EvEYfrmSyQ

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bnuvGGXJ6xC8637yB2m1","oembed_json":"{"_id":"https://www.youtube.com/watch?v=7EvEYfrmSyQ","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.youtube.com/watch?v=7EvEYfrmSyQ","html":"

","url":"https://www.youtube.com/watch?v=7EvEYfrmSyQ","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"ZEIT ONLINE","title":"Großbritannien stoppt Handelsgespräche mit Israel – und kündigt Sanktionen an","description":"Die britische Regierung will wegen der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen die Verhandlungen mit Israel über ein Freihandelsabkommen aussetzen. Außenminister David Lammy nannte die Offensive vor Abgeordneten in London unvereinbar mit den Grundsätzen der bilateralen Beziehungen und ein, so wörtlich, "Affront gegen die Werte der britischen Bevölkerung". Lammy gab außerdem bekannt, dass der israelische Botschafter ins Außenministerium einbestellt werde und verkündete neue Sanktionen, die sich gegen Menschen und Organisationen mit Verbindung zu Siedlerbewegungen im Westjordanland richten. Eine Stellungnahme der Regierung in Jerusalem lag zunächst nicht vor. In den vergangenen Tagen wurden bei israelischen Angriffen nach palästinensischen Angaben mehr als 500 Menschen getötet.nnMehr zum Thema finden Sie auf ZEIT ONLINE:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2025-04/krieg-gaza-israel-liveblog#event_id=enungfzA4VsJ5wsjPdDs?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.youtube.ref.zeitde.text.link.x&utm_medium=sm&utm_source=youtube_zonaudev_ext&utm_campaign=ref&utm_content=zeitde_text_link_xnnHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort von ZEIT ONLINE.nnBildrechte Thumbnail: ReutersnnBitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, die Kommentare unter allen Nachrichtenvideos zu moderieren. Aus diesem Grund schalten wir die Kommentarfunktion bei Nachrichtenvideos grundsätzlich ab.nnExplainer-Videos von ZEIT ONLINE zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen von ZEIT ONLINE:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#israel #gaza #palästina #großbritannien #england #lammy #europa #politik #krieg #zeitonline","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/7EvEYfrmSyQ/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=7EvEYfrmSyQ"}],"created_at":1747750282,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enungfzA4VsJ5wsjPdDs","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747751306,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":2840,"local_id":"mnuonyLt4VsJ5wsjPdE4","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747824506,"updated_by":"67dbe8d65be4c50a2d9db9a0","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enungfzA4VsJ5wsjPdDs/mnuonyLt4VsJ5wsjPdE4.jpeg","user_id":"67ee88d64da1c1805c50b9bd","user_locale":"en","version":5543,"width":4242}],"publish_at":0,"sort":"00000000682c8d8a","updated_at":1747824506,"updated_by":"67dbe8d65be4c50a2d9db9a0","user_id":"67ee88d64da1c1805c50b9bd","user_locale":"en","version":5543},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnupwW93trgJ34UKU4cS","text":"

Verhandlungen über Feuerpause unterbrochen  

Die indirekten Gespräche zwischen Israel und der Hamas in Katar über eine Feuerpause sind offenbar erneut ins Stocken geraten. Das hochrangige Verhandlungsteam werde aus Doha zu Beratungen zurückgerufen, teilte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit.

"Seit vergangenem Samstag haben keine echten Verhandlungen mehr stattgefunden", heißt es in einer Erklärung der Hamas. Sie wirft der israelischen Regierung vor, dass Israel nur zum Schein an den Gesprächen teilnehme. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Bernd von Jutrczenka/dpa","media_local_id":"mnuqFxKWtrgJ34UKU4cX","title":"Benjamin Netanjahu hat angekündigt, dass sich das Verhandlungsteam zurückziehen werde"}],"local_id":"bnuqFr1btrgJ34UKU4cW"}],"created_at":1747766923,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enupwW93trgJ34UKU4cR","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747767864,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":2779,"local_id":"mnuqFxKWtrgJ34UKU4cX","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747767864,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enupwW93trgJ34UKU4cR/mnuqFxKWtrgJ34UKU4cX.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":5511,"width":4940}],"sort":"00000000682cce8b","updated_at":1747767864,"updated_by":"67d022fa604c5095c6169342","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":5511},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuuwwP55eZy5SpiZ87M","text":"

Israelische Soldaten feuern "Warnschüsse" in Richtung von EU-Diplomaten im Westjordanland ab

Im besetzten Westjordanland haben israelische Soldaten in Richtung einer Gruppe von Diplomaten geschossen, darunter ein Deutscher und sein Fahrer. Nach Angaben der im Westjordanland regierenden palästinensischen Autonomiebehörde ereignete sich der Vorfall in der Stadt Dschenin. Ein von der Behörde veröffentlichtes Video zeigt, wie zwei Soldaten mit Gewehren auf eine Menschengruppe zielen. Die Autonomiebehörde verurteilte den Vorfall, bei dem eine "diplomatische Delegation gezielt mit scharfer Munition unter Beschuss" genommen wurde.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Mohammad Mansour/ AFP via Getty Images","media_local_id":"mnuw4NAK5eZy5SpiZ87V","title":"Delegation der EU in der Stadt Dschenin im besetzten Westjordanland"}],"local_id":"bnuw4MBm5eZy5SpiZ87U"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuw4ouu5eZy5SpiZ87W","text":"

Es habe sich um "Warnschüsse" gehandelt, weil die Diplomaten von der genehmigten Route "abgewichen" seien, teilte die israelische Armee mit. Es seien keine Verletzten gemeldet worden, die Armee "bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten".

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte sofortige Aufklärung. "Wir fordern Israel auf, diesen Vorfall zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen", sagte sie. "Jegliche Bedrohung des Lebens von Diplomaten ist inakzeptabel."

Das Auswärtige Amt verurteile den "unprovozierten Beschuss". "Wir können von Glück reden, dass nichts Schlimmeres passiert ist", sagte eine Sprecherin. Teil der Gruppe waren nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch ein deutscher Diplomat sowie ein Fahrer aus dem Vertretungsbüro Ramallah. Die unabhängige Beobachterrolle der Diplomatinnen und Diplomaten vor Ort sei unverzichtbar und stelle "in keinster Weise eine Bedrohung für israelische Sicherheitsinteressen" dar, sagte sie weiter. "Die israelische Regierung muss umgehend die Umstände aufklären und die Unverletzlichkeit von Diplomatinnen und Diplomaten respektieren."

Nach Angaben des belgischen Außenministers Maxime Prévot waren die rund 20 Diplomaten für einen offiziellen Besuch in das Westjordanland gereist. "Diese Diplomaten absolvierten einen offiziellen Besuch in Jenin, der jedoch mit der israelischen Armee koordiniert worden war, in einem Konvoi von etwa 20 klar identifizierbaren Fahrzeugen", schrieb Prévot auf X. "Wir stehen in Kontakt mit anderen betroffenen Ländern, um eine gemeinsame Antwort auf das Geschehene zu geben, das wir aufs Schärfste verurteilen", teilte Spaniens Außenministerium mit.

Mehr lesen Sie hier:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bnuxY9h35r4M31chE61s","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-eu-diplamaten-westjordanland-empoerung-auswaertiges-amt-europa","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-eu-diplamaten-westjordanland-empoerung-auswaertiges-amt-europa","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-eu-diplamaten-westjordanland-empoerung-auswaertiges-amt-europa","type":"web","provider_name":"Website","title":"Empörung in EU nach Schüssen auf Diplomaten im Westjordanland","kicker":"Israel","description":"Die EU reagiert empört auf Schüsse israelischer Soldaten in Richtung eines Diplomatenkonvois. Außenminister Wadephul telefonierte mit seinem israelischen Kollegen.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://img.zeit.de/static/img/ZO-ipad-114×114.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-eu-diplamaten-westjordanland-empoerung-auswaertiges-amt-europa-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/israel-eu-diplamaten-westjordanland-empoerung-auswaertiges-amt-europa"}],"created_at":1747833438,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuuwwP55eZy5SpiZ87L","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747833552,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1125,"local_id":"mnuw4NAK5eZy5SpiZ87V","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747923225,"updated_by":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuuwwP55eZy5SpiZ87L/mnuw4NAK5eZy5SpiZ87V.jpeg","user_id":"6437b5d40b23ade7cea468bc","user_locale":"en","version":5645,"width":2000}],"sort":"00000000682dd25e","updated_at":1747923225,"updated_by":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_id":"6437b5d40b23ade7cea468bc","user_locale":"en","version":5645},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Reuters","media_local_id":"mnv173EV5wfE4r2wSnkT","title":"Israelische Soldaten am Mittwoch vor einem Lastwagen mit Hilfsgütern für den Gazastreifen"}],"local_id":"bnv171C95wfE4r2wSnkS"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnuzxKC676E73TNjL2D2","text":"

UN verteilen erste Hilfsgüter im Gazastreifen

Die Vereinten Nationen haben eigenen Angaben zufolge erstmals seit fast drei Monaten wieder Hilfsgüter im Gazastreifen verteilt. Rund 90 Lastwagen mit Hilfsgütern seien am Grenzübergang Kerem Schalom abgeholt und in den Gazastreifen geschickt worden, zitieren die Nachrichtenagentur AFP und die Times of Israel UN-Sprecher Stéphane Dujarric. 

Am Montag hatte Israel erstmals seit Beginn seiner Blockade Anfang März wieder Lastwagen mit Hilfsgütern in den Küstenstreifen gelassen. Bisher hatten die Lieferungen die Not leidende Bevölkerung jedoch nicht erreicht. Nach UN-Angaben hatte es Schwierigkeiten bei der Übergabe der Waren gegeben. Die Times of Israel berichtete, die Lieferungen seien vor dem Einlass in den Gazastreifen inspiziert worden.

"}],"created_at":1747878967,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enuzxKC676E73TNjL2D1","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747879289,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3668,"local_id":"mnv173EV5wfE4r2wSnkT","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747900724,"updated_by":"62c294bfed54feac78560c42","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/enuzxKC676E73TNjL2D1/mnv173EV5wfE4r2wSnkT.jpeg","user_id":"60ddc15b2d640298026fc29f","user_locale":"en","version":5620,"width":5500},{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747900724,"geo_ip":"","local_id":"mnv14TSV76E73TNjL2D4","local_status":100,"updated_at":1747900724,"user_id":"62c294bfed54feac78560c42","user_locale":"en","version":5620}],"sort":"00000000682e8437","updated_at":1747900724,"updated_by":"62c294bfed54feac78560c42","user_id":"6375ee41a76a6008b14d1b34","user_locale":"en","version":5620},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv3iLbt7HCv2y9vRw5D","text":"

Merz drängt Israel zu Hilfe für Zivilisten im Gazastreifen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat an die israelische Regierung appelliert, die Versorgung der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen zuzulassen. "Wir sind sehr besorgt über die Lage im Gazastreifen und auch über die Intensivierung der dortigen militärischen Operationen der israelischen Armee", sagte Merz in Vilnius.

Es gebe zu diesen Themen einen sehr engen Austausch mit der israelischen Regierung. Merz verwies auf mehrere Telefonate von Außenminister Johann Wadephul mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Sa’ar. Die Bundesregierung höre aus den Vereinten Nationen, dass im Gazastreifen "nun wirklich eine echte Hungersnot" drohe, sagte Merz.

"}],"created_at":1747908997,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"env3iLbt7HCv2y9vRw5C","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000682ef985","updated_at":1747910908,"updated_by":"62c294bfed54feac78560c42","user_id":"60fbf5a98e104cff9fe4fc2a","user_locale":"en","version":5628},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv4XsAb6ZMw3YhPW3Kg","text":"

Kinder und ältere Menschen in Gaza nach palästinensischen Angaben verhungert

Im Gazastreifen sind nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums in den vergangenen Tagen 29 Kinder und ältere Menschen infolge von Hunger gestorben. Gesundheitsminister Madsched Abu Ramadan sprach von "hungerbedingten Todesfällen" und warnte, Tausende weitere seien in Lebensgefahr.

Ramadan bezeichnete die Schätzung der Vereinten Nationen, wonach ohne Hilfe bis zu 14.000 Babys sterben könnten, als "sehr realistisch – möglicherweise sogar zu niedrig". Zudem seien mehr als 90 Prozent der Medikamentenvorräte erschöpft.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Eyad Baba/AFP/Getty Images","media_local_id":"mnv4qwzq6ZMw3YhPWW4t","title":""}],"local_id":"bnv4qrsS6ZMw3YhPWW4s"}],"created_at":1747918098,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"env4XsAb6ZMw3YhPW3Kf","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747921578,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3648,"local_id":"mnv4qwzq6ZMw3YhPWW4t","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747921580,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/env4XsAb6ZMw3YhPW3Kf/mnv4qwzq6ZMw3YhPWW4t.jpeg","user_id":"67f8d97007d4639f98eab5cc","user_locale":"en","version":5637,"width":5472}],"publish_at":0,"sort":"00000000682f1d12","updated_at":1747921580,"user_id":"67f8d97007d4639f98eab5cc","user_locale":"en","version":5637},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv4upGh7HCv2y9v22Xv","text":"

Klingbeil verlangt mehr politischen Druck auf Israel

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat Israels Regierung aufgefordert, "alles zu tun, um ihre humanitären Verpflichtungen zu erfüllen". Der Vizekanzler sprach sich für den Schutz der Zivilbevölkerung im Gazastreifen, ungehinderte humanitäre Hilfe, ungehinderten Zugang für Helfer und ein Ende völkerrechtswidriger Vertreibungspläne aus: "Das sind klare Forderungen, die wir und unsere EU-Partner haben. Wir brauchen hier jetzt auch stärkeren politischen Druck."

Die Eskalationsspirale müsse endlich enden, sagte der SPD-Politiker weiter. Deutschland habe seine humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen mehrmals deutlich aufgestockt und prüfe laufend, wie die Hilfe weiter verstärkt werden könne.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Kay Nietfeld/dpa","media_local_id":"mnv53fhF7HCv2y9v22Y7","title":"Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD)"}],"local_id":"bnv53NvC7HCv2y9v22Y6"}],"created_at":1747922664,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"env4upGh7HCv2y9v22Xu","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747923905,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1666,"local_id":"mnv53fhF7HCv2y9v22Y7","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747923905,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/env4upGh7HCv2y9v22Xu/mnv53fhF7HCv2y9v22Y7.jpeg","user_id":"60fbf5a98e104cff9fe4fc2a","user_locale":"en","version":5649,"width":2500}],"sort":"00000000682f2ee8","updated_at":1747923905,"updated_by":"60fbf5a98e104cff9fe4fc2a","user_id":"60fbf5a98e104cff9fe4fc2a","user_locale":"en","version":5649},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv4wz7F79Tt2D7d9hGE","text":"

Frankreichs Außenministerium bestellt Israels Botschafter ein

Die französische Regierung hat den israelischen Botschafter wegen Schüssen in Richtung europäischer Diplomaten im Westjordanland ins Außenministerium zitiert. Die Schüsse hätten die Diplomaten in Gefahr gebracht, sagte Ministeriumssprecher Christophe Lemoine. Sie seien ungerechtfertigt und inakzeptabel. Der israelische Botschafter sei einbestellt worden, um sich zu diesem äußerst ernsten Vorfall zu erklären.

Die diplomatische Delegation, darunter ein Mitglied aus Frankreich, war gestern bei einem Besuch in Dschenin im israelisch besetzten Westjordanland unter Beschuss geraten. Der Besuch war laut israelischen Militärangaben angemeldet gewesen. Die Soldaten hätten Warnschüsse abgegeben, weil die Delegation von einer genehmigten Route abgewichen sei, teilten die Streitkräfte mit. Teil der Gruppe waren nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch ein deutscher Diplomat sowie ein Fahrer aus dem Vertretungsbüro in Ramallah. 

"}],"created_at":1747922814,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"env4wz7F79Tt2D7d9hGD","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000682f2f7e","updated_at":1747923279,"updated_by":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":5646},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv6AEo579Tt2D7dQyui","text":"

"Ihre Lebenssituation ist dramatisch"

Ständige Angst um das eigene Leben, kein sicheres Trinkwasser, Lebensmittel oder Medizin: Die ohnehin schon schwierige Situation der Menschen im Gazastreifen verschlimmert sich durch die israelische Offensive. Christof Johnen ist Leiter der internationalen Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz. Im Interview mit ZEIT ONLINE sagt er, die Lage vor Ort sei jenseits des Vorstellbaren. "Ich dachte häufiger: Schlimmer kann es kaum werden. Und dann ist es doch schlimmer geworden.“

Das ganze Interview lesen Sie hier: 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bnv6B7gF79Tt2D7dQyuj","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/christof-johnen-gazastreifen-humanitaere-lage-kinder-gazakrieg","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/christof-johnen-gazastreifen-humanitaere-lage-kinder-gazakrieg","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/christof-johnen-gazastreifen-humanitaere-lage-kinder-gazakrieg","type":"web","provider_name":"Website","title":""Die Lage ist jenseits des Vorstellbaren"","kicker":"Christof Johnen","description":"Kaum Essen, wenig Medikamente: Israels Offensive verschlimmert die Lage in Gaza drastisch, warnt Christof Johnen vom Roten Kreuz. Betroffen seien insbesondere die Kinder.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://img.zeit.de/static/img/ZO-ipad-114×114.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2025-05/gazastreifen-humanitaere-lage-kinder-gazakrieg/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-05/christof-johnen-gazastreifen-humanitaere-lage-kinder-gazakrieg"}],"created_at":1747936660,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"env6AEo579Tt2D7dQyuh","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000682f6594","updated_at":1747937738,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":5651},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv6cJWf5eFA4vfMATs7","text":"

Israel widerspricht UN-Angaben über Lebensmittelknappheit

Der israelischen Militärbehörde Cogat zufolge gibt es im Gazastreifen "nach aktueller Einschätzung derzeit keine Nahrungsmittelknappheit“. Auf X teilte die Behörde zudem mit, dass UN-Organisationen Nahrungsmittel und medizinische Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen dürfen.

Die UN hingegen sagten, dass nur die Hilfsgüter von 90 Lastwägen hätten abgeholt werden können – von insgesamt 200, die in den Gazastreifen gelangten, seit Israel in dieser Woche seine fast dreimonatige Blockade lockerte. "Die Lieferungen von gestern sind mengenmäßig begrenzt und reichen bei Weitem nicht aus, um die Bedürfnisse der 2,1 Millionen Menschen im Gazastreifen zu stillen“, sagte der Sprecher der Vereinten Nationen, Stéphane Dujarric.

Israel steht in der Kritik, die Bevölkerung im Gazastreifen hungern zu lassen und Hilfslieferungen zurückzuhalten. Die UN warnen vor einer Hungersnot in dem Küstenstreifen. 

"}],"created_at":1747942017,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"env6cJWf5eFA4vfMATs6","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"00000000682f7a81","updated_at":1747955504,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_locale":"en","version":5661},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv6yE867EoQ2kaYGau6","text":"

Netanjahu nominiert neuen Geheimdienstchef

Generalmajor David Zini soll der nächste Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet werden. Das teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit. Zini habe "viele operative und Kommandopositionen" innerhalb des Militärs innegehabt. Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara kritisierte das Vorgehen Netanjahus und bezeichnete den Nominierungsprozess als "fehlerhaft".

Netanjahu hatte den Leiter des Inlandsgeheimdienstes, Ronen Bar, Ende März entlassen. Er begründete den Schritt mit mangelndem Vertrauen in Bar und dem Versagen des Schin Bet beim Hamas-Überfall am 7. Oktober 2023. Bar bezeichnete seine Entlassung dagegen als politisch motiviert. Unter Eid warf er Netanjahu vor, von ihm persönliche Loyalität verlangt und ihn unter anderem zur Überwachung regierungskritischer Demonstranten aufgefordert zu haben.

Am Mittwoch hatte der Oberste Gerichtshof verkündet, die Entlassung Bars sei gesetzwidrig gewesen. Die Generalstaatsanwaltschaft untersagte der Regierung daraufhin die Ernennung eines neuen Geheimdienstchefs. Netanjahu teilte jedoch umgehend mit, er werde sich nicht daran halten. 

"}],"created_at":1747945832,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"env6yE867EoQ2kaYGau5","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000682f8968","updated_at":1747956488,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"62c6f40a3039448425e29a95","user_locale":"en","version":5664},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv9NgV75eZy5SpiCjth","text":"

Rakete aus dem Jemen auf Israel abgefeuert

In der Nacht hat das israelische Militär nach eigenen Angaben erneut eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete abgefangen. In mehreren Gegenden Israels wurde Luftalarm ausgelöst. Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas greift die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz Israel immer wieder mit Raketen und Drohnen an.

"}],"created_at":1747974022,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"env9NgV65eZy5SpiCjtg","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"00000000682ff786","updated_at":1747974392,"updated_by":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_id":"6437b5d40b23ade7cea468bc","user_locale":"en","version":5670},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnvAsMug2HCpaMvjEB1o","text":"

Gesundheitssystem in Gaza steht laut WHO kurz vor Zusammenbruch

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Hatem Khaled/Reuters","media_local_id":"mnvAsJwE2HCpaMvjEB1n","title":"Im Norden des Gazastreifens habe keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, teilte die WHO mit."}],"local_id":"bnvAsJ2c2HCpaMvjEB1m"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv9VFTg5eZy5SpiCjtr","text":"

Angesichts der anhaltenden israelischen Angriffe im Gazastreifen befindet sich das Gesundheitssystem dort kurz vor dem Zusammenbruch. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mussten in der vergangenen Woche vier große Krankenhäuser aufgrund israelischer Angriffe und Räumungsbefehle schließen. Demnach sind 94 Prozent der Krankenhäuser im Gazastreifen beschädigt oder zerstört.

Nur 19 der 36 Krankenhäuser im Gazastreifen sind den Angaben zufolge noch in Betrieb, von denen einige nur noch Notfallversorgung anbieten können. Der Norden sei fast vollständig von der Gesundheitsversorgung abgeschnitten, teilte die WHO mit. Die Krankenhäuser im Süden sind überlastet und stehen kurz vor der Schließung.

Die WHO forderte einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand. "Krankenhäuser dürfen niemals militarisiert oder angegriffen werden." Zudem forderte die Organisation, "dass Hilfslieferungen in großem Umfang über alle möglichen Wege in den Gazastreifen gelangen und die Menschen ungehindert erreichen können, wo immer sie sich befinden".

"}],"created_at":1747976864,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"env9VFTg5eZy5SpiCjtq","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747991499,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4024,"local_id":"mnvAsJwE2HCpaMvjEB1n","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747991500,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/env9VFTg5eZy5SpiCjtq/mnvAsJwE2HCpaMvjEB1n.jpeg","user_id":"6660320d3adc16809c40a309","user_locale":"en","version":5688,"width":6000}],"sort":"00000000683002a0","updated_at":1747991500,"user_id":"6437b5d40b23ade7cea468bc","user_locale":"en","version":5688},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnv9WfK4uxR75uBA4H4H","text":"

Israel meldet mehr als 100 Lkw mit Hilfslieferungen am Donnerstag

Insgesamt 107 Lastwagen mit Hilfsgütern sind laut dem israelischen Militär am Donnerstag in den Gazastreifen gefahren. Die Lkw waren demnach unter anderem von den Vereinten Nationen und hätten Mehl, Nahrung, medizinische Ausrüstung und pharmazeutische Produkte geladen. 

"}],"created_at":1747985309,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"env9WfK4uxR75uBA4H4G","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"000000006830239d","updated_at":1747985744,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_locale":"en","version":5677},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnvAUcesuxR75uBA4H4N","text":"

Mehrere Menschen im Gazastreifen laut palästinensischen Angaben getötet

Im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge in der Nacht mehrere Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Bisher gibt es allerdings unterschiedliche Angaben zu den Toten. Während die von der Hamas geleitete Zivilschutzbehörde im Gazastreifen laut der Times of Israel von mindestens 16 Getöteten seit Mitternacht spricht, berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa von mindestens 28 Toten seit der Nacht. Weitere Menschen seien bei den Angriffen auf verschiedene Gebiete im Gazastreifen verletzt worden.

Israels Armee teilte mit, "mehrere Terroristen im gesamten Gazastreifen ausgeschaltet und militärische Einrichtungen, Waffenlager und Scharfschützenposten getroffen" zu haben. Die Luftwaffe habe mehr als 75 Ziele angegriffen, darunter Mitglieder von Terrororganisationen und Raketenabschussrampen.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Mahmoud Issa/Reuters","media_local_id":"mnvAqnS82HCpaMvjEB1h","title":"Nach palästinensischen Angaben seien in der Nacht mehrere Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden."}],"local_id":"bnvAqfLM2HCpaMvjEB1g"}],"created_at":1747988507,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"envAUcesuxR75uBA4H4M","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1747989510,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3648,"local_id":"mnvAqnS82HCpaMvjEB1h","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1747989511,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/envAUcesuxR75uBA4H4M/mnvAqnS82HCpaMvjEB1h.jpeg","user_id":"6660320d3adc16809c40a309","user_locale":"en","version":5685,"width":5472}],"publish_at":0,"sort":"000000006830301b","updated_at":1747989511,"user_id":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_locale":"en","version":5685},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnvAm1S4uxR75uBA4H4T","text":"

Netanjahu wirft Frankreich, Großbritannien und Kanada Unterstützung der Hamas vor

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Kritik der Regierungen Frankreichs, Großbritanniens und Kanadas an der Offensive im Gazastreifen empört zurückgewiesen. Die Länder hatten zuletzt "konkrete Maßnahmen" angedroht, sollte Israels Militär die Offensive nicht stoppen. Netanjahu beschuldigte daraufhin die drei Länder, "Massenmörder" zu unterstützen.

"Sie stehen auf der falschen Seite der Menschheit, und Sie stehen auf der falschen Seite der Geschichte", sagte Netanjahu an die Regierungen der drei Länder gerichtet. Schritte zu einer möglichen Anerkennung eines palästinensischen Staates durch westliche Länder würden zudem die Hamas "belohnen", sagte der israelische Ministerpräsident weiter.

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot entgegnete, Frankreich sei "unerschütterlich Israels Sicherheit verpflichtet". Er halte es für "absurd und verleumderisch", Befürworter einer Zweistaatenlösung zu beschuldigen, Antisemitismus oder die Hamas zu unterstützen. 

"}],"created_at":1748000599,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"envAm1S4uxR75uBA4H4S","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000068305f57","updated_at":1748001234,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_locale":"en","version":5695},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnvCFJ6CRBRT3BdPNEKF","text":"

Welternährungsprogramm meldet geplünderte Hilfslieferungen in Gaza

Im Gazastreifen sind nach Angaben des Welternährungsprogramms WFP 15 Lastwagen der Organisation auf dem Weg zu Bäckereien im Süden des Küstengebietes gestoppt und ausgeräumt worden. Hunger und Bedenken, ob Hilfsgüter überhaupt ankommen, hätten die Menschen in Unsicherheit und Verzweiflung gestürzt, teilte WFP mit. Israel solle größere Mengen an Lebensmitteln schneller durchlassen, forderte die Organisation.

Nach israelischen Angaben brachten am Freitag mehr als 100 Lastwagen unter anderem Mehl, Lebensmittel, medizinische Ausrüstung und Medikamente über den Grenzübergang Kerem Schalom. Nach Angaben von UN-Organisationen ist diese Menge jedoch völlig unzureichend, verglichen mit den rund 600 Lastwagen pro Tag, die während der Waffenruhe von Januar bis März in den Gazastreifen kamen.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Amir Levy/Getty Images","media_local_id":"mnvCXoBr2HCpaMvj6Hpj","title":"Das Welternährungsprogramm WFP hat gemeldet, dass Lastwägen mit Lebensmitteln im Gazastreifen geplündert worden sind."}],"local_id":"bnvCXNVv2HCpaMvj6Hpi"}],"created_at":1748005654,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"envCFJ6CRBRT3BdPNEKE","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1748008632,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1125,"local_id":"mnvCXoBr2HCpaMvj6Hpj","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1748009214,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/envCFJ6CRBRT3BdPNEKE/mnvCXoBr2HCpaMvj6Hpj.jpeg","user_id":"6660320d3adc16809c40a309","user_locale":"en","version":5701,"width":2000}],"sort":"0000000068307316","updated_at":1748009214,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"64c9104f406f55697de58548","user_locale":"en","version":5701},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnvD29XU2HCpaMvjFSUn","text":"

Israel soll große Hilfslieferungen nach Gaza ermöglichen, fordert Guterres

UN-Generalsekretär António Guterres kritisiert die von Israel zugelassene Hilfe für den Gazastreifen als unzureichend. Sie entspreche "einem Teelöffel Hilfe", wenn eine Flut an Unterstützung benötigt werde, sagte Guterres. 
Der UN-Generalsekretär forderte Israel auf, umfangreiche Hilfslieferungen für die Menschen in Gaza zu erlauben. Die gesamte Bevölkerung des umkämpften Gebiets sei laut Einschätzung führender Expertinnen von einer Hungersnot bedroht, so Guterres. Die UN und ihre Partner seien bereit, die Lieferungen zu erhöhen. Israel habe als Besatzungsmacht die völkerrechtliche Verpflichtung, die Versorgung der Menschen im Gazastreifen zu gewährleisten.

"}],"created_at":1748014625,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"envD29XU2HCpaMvjFSUm","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000068309621","updated_at":1748019343,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6660320d3adc16809c40a309","user_locale":"en","version":5704},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnvE1AE82f6aF1V1Wenw","text":"

Jüdische Siedler überfallen palästinensisches Dorf im Westjordanland

Im besetzten Westjordanland haben jüdische Siedler erneut ein palästinensisches Dorf attackiert. Eine große Gruppe von Siedlern habe in der Nacht zum Freitag mit Molotowcocktails geworfen und Menschen verprügelt, berichten Bewohner des Dorfes Burkin. Das israelische Militär berichtete am Freitag von Hinweisen, dass israelische Zivilisten im Norden des Westjordanlandes mutwillig Eigentum zerstört hätten. Das Militär hätte Soldaten an den Ort entsandt, die Verdächtigen seien jedoch geflohen. 

"Ich sah, wie meine Fahrzeuge verbrannt wurden, und dann schlugen sie mir auf den Kopf, und mir ist immer noch schwindlig", berichtete der Dorfbewohner Akram Sabra. Er habe beobachten können, wie mehrere Dutzend bis Hunderte Menschen die Autos von ihm und seiner Familie verbrannt und einen Molotowcocktail auf das Haus seines Sohnes geworfen hätten. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Ismael Khader/Reuters","media_local_id":"mnvE9CMN2f6aF1V1Weo7","title":"Jüdische Siedler haben diesen Monat immer wieder das palästinensische Dorf Burkin angegriffen."}],"local_id":"bnvE99Yz2f6aF1V1Weo6"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnvFTGV647mw2ATEFZGu","text":"

Nach Angaben der humanitären Organisation der Vereinten Nationen (OCHA) sind mehr als 11.000 Palästinenser in den Städten Burkin und Kafr ad-Dik von der israelischen Armee eingeschlossen. In der Woche bis zum 19. Mai wurden 28 Angriffe von Siedlern gemeldet, die zu Verletzungen oder Sachschäden führten.  

"}],"created_at":1748027820,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"envE1AE82f6aF1V1Wenv","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1748027102,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1125,"local_id":"mnvE9CMN2f6aF1V1Weo7","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1748046139,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gndUd5pR6UknRgmeG3HQ/envE1AE82f6aF1V1Wenv/mnvE9CMN2f6aF1V1Weo7.jpeg","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":5726,"width":2000}],"publish_at":0,"sort":"000000006830c9ac","updated_at":1748046139,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":5726},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnvFUYPL47mw2ATEFZGy","text":"

Antisemitismusbeauftragter fordert Debatte über "deutsche Staatsräson"

Die deutsche Staatsräson in Bezug auf Israel darf nach Ansicht des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung "keine Rechtfertigung für alles" sein. "Ich plädiere sehr dafür, ehrlicher über den Begriff Staatsräson zu diskutieren, genauso wie über das Wort Existenzrecht", sagte Felix Klein in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Beide Begriffe seien für das deutsche Staatsverständnis und das Verhältnis zu Israel existenziell, aber sie seien auch unscharf und erschwerten dadurch die Debatte.

"Wir müssen uns mit aller Kraft dafür einsetzen, die Sicherheit Israels und der Juden weltweit zu bewahren. Aber wir müssen auch klar sagen, dass das keine Rechtfertigung für alles ist", sagte Klein. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Felix Klein, Bundesbeauftragter gegen Antisemitismus","local_id":"bnvFYnx747mw2ATEFZGz","text":""Die Palästinenser auszuhungern und die humanitäre Lage vorsätzlich dramatisch zu verschlimmern, hat nichts mit der Sicherung des Existenzrechts Israels zu tun. Und es kann auch nicht deutsche Staatsräson sein.""}],"created_at":1748042777,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"envFUYPK47mw2ATEFZGx","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000068310419","updated_at":1748045774,"updated_by":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_id":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_locale":"en","version":5725}]},"uniqueId":"jt6n","isSSR":true,"configuration":{"refresh":"notify","sort":"desc","sharing":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"automaticSummary":"chapters","automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-list","useSlideshow":true,"layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","locale":"de","colorScheme":"light","useCookies":"all"}}“>

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Antisemitismusbeauftragter fordert Debatte über „deutsche Staatsräson“

Die deutsche Staatsräson in Bezug auf Israel darf nach Ansicht des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung „keine Rechtfertigung für alles“ sein. „Ich plädiere sehr dafür, ehrlicher über den Begriff Staatsräson zu diskutieren, genauso wie über das Wort Existenzrecht„, sagte Felix Klein in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Beide Begriffe seien für das deutsche Staatsverständnis und das Verhältnis zu Israel existenziell, aber sie seien auch unscharf und erschwerten dadurch die Debatte.

„Wir müssen uns mit aller Kraft dafür einsetzen, die Sicherheit Israels und der Juden weltweit zu bewahren. Aber wir müssen auch klar sagen, dass das keine Rechtfertigung für alles ist„, sagte Klein. 

„Die Palästinenser auszuhungern und die humanitäre Lage vorsätzlich dramatisch zu verschlimmern, hat nichts mit der Sicherung des Existenzrechts Israels zu tun. Und es kann auch nicht deutsche Staatsräson sein.“

Felix Klein, Bundesbeauftragter gegen Antisemitismus

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Jüdische Siedler überfallen palästinensisches Dorf im Westjordanland

Im besetzten Westjordanland haben jüdische Siedler erneut ein palästinensisches Dorf attackiert. Eine große Gruppe von Siedlern habe in der Nacht zum Freitag mit Molotowcocktails geworfen und Menschen verprügelt, berichten Bewohner des Dorfes Burkin. Das israelische Militär berichtete am Freitag von Hinweisen, dass israelische Zivilisten im Norden des Westjordanlandes mutwillig Eigentum zerstört hätten. Das Militär hätte Soldaten an den Ort entsandt, die Verdächtigen seien jedoch geflohen. 

„Ich sah, wie meine Fahrzeuge verbrannt wurden, und dann schlugen sie mir auf den Kopf, und mir ist immer noch schwindlig“, berichtete der Dorfbewohner Akram Sabra. Er habe beobachten können, wie mehrere Dutzend bis Hunderte Menschen die Autos von ihm und seiner Familie verbrannt und einen Molotowcocktail auf das Haus seines Sohnes geworfen hätten. 

Jüdische Siedler haben diesen Monat immer wieder das palästinensische Dorf Burkin angegriffen.
Jüdische Siedler haben diesen Monat immer wieder das palästinensische Dorf Burkin angegriffen. Ismael Khader/Reuters
Nach Angaben der humanitären Organisation der Vereinten Nationen (OCHA) sind mehr als 11.000 Palästinenser in den Städten Burkin und Kafr ad-Dik von der israelischen Armee eingeschlossen. In der Woche bis zum 19. Mai wurden 28 Angriffe von Siedlern gemeldet, die zu Verletzungen oder Sachschäden führten.  

Annika Benzing
Annika Benzing

Israel soll große Hilfslieferungen nach Gaza ermöglichen, fordert Guterres

UN-Generalsekretär António Guterres kritisiert die von Israel zugelassene Hilfe für den Gazastreifen als unzureichend. Sie entspreche „einem Teelöffel Hilfe“, wenn eine Flut an Unterstützung benötigt werde, sagte Guterres. 
Der UN-Generalsekretär forderte Israel auf, umfangreiche Hilfslieferungen für die Menschen in Gaza zu erlauben. Die gesamte Bevölkerung des umkämpften Gebiets sei laut Einschätzung führender Expertinnen von einer Hungersnot bedroht, so Guterres. Die UN und ihre Partner seien bereit, die Lieferungen zu erhöhen. Israel habe als Besatzungsmacht die völkerrechtliche Verpflichtung, die Versorgung der Menschen im Gazastreifen zu gewährleisten.

Eric Voigt
Eric Voigt

Welternährungsprogramm meldet geplünderte Hilfslieferungen in Gaza

Im Gazastreifen sind nach Angaben des Welternährungsprogramms WFP 15 Lastwagen der Organisation auf dem Weg zu Bäckereien im Süden des Küstengebietes gestoppt und ausgeräumt worden. Hunger und Bedenken, ob Hilfsgüter überhaupt ankommen, hätten die Menschen in Unsicherheit und Verzweiflung gestürzt, teilte WFP mit. Israel solle größere Mengen an Lebensmitteln schneller durchlassen, forderte die Organisation.

Nach israelischen Angaben brachten am Freitag mehr als 100 Lastwagen unter anderem Mehl, Lebensmittel, medizinische Ausrüstung und Medikamente über den Grenzübergang Kerem Schalom. Nach Angaben von UN-Organisationen ist diese Menge jedoch völlig unzureichend, verglichen mit den rund 600 Lastwagen pro Tag, die während der Waffenruhe von Januar bis März in den Gazastreifen kamen.

Das Welternährungsprogramm WFP hat gemeldet, dass Lastwägen mit Lebensmitteln im Gazastreifen geplündert worden sind.
Das Welternährungsprogramm WFP hat gemeldet, dass Lastwägen mit Lebensmitteln im Gazastreifen geplündert worden sind. Amir Levy/Getty Images

Maline Hofmann
Maline Hofmann

Netanjahu wirft Frankreich, Großbritannien und Kanada Unterstützung der Hamas vor

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Kritik der Regierungen Frankreichs, Großbritanniens und Kanadas an der Offensive im Gazastreifen empört zurückgewiesen. Die Länder hatten zuletzt „konkrete Maßnahmen“ angedroht, sollte Israels Militär die Offensive nicht stoppen. Netanjahu beschuldigte daraufhin die drei Länder, „Massenmörder“ zu unterstützen.

„Sie stehen auf der falschen Seite der Menschheit, und Sie stehen auf der falschen Seite der Geschichte“, sagte Netanjahu an die Regierungen der drei Länder gerichtet. Schritte zu einer möglichen Anerkennung eines palästinensischen Staates durch westliche Länder würden zudem die Hamas „belohnen“, sagte der israelische Ministerpräsident weiter.

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot entgegnete, Frankreich sei „unerschütterlich Israels Sicherheit verpflichtet“. Er halte es für „absurd und verleumderisch“, Befürworter einer Zweistaatenlösung zu beschuldigen, Antisemitismus oder die Hamas zu unterstützen. 

Maline Hofmann
Maline Hofmann

Mehrere Menschen im Gazastreifen laut palästinensischen Angaben getötet

Im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge in der Nacht mehrere Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Bisher gibt es allerdings unterschiedliche Angaben zu den Toten. Während die von der Hamas geleitete Zivilschutzbehörde im Gazastreifen laut der Times of Israel von mindestens 16 Getöteten seit Mitternacht spricht, berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa von mindestens 28 Toten seit der Nacht. Weitere Menschen seien bei den Angriffen auf verschiedene Gebiete im Gazastreifen verletzt worden.

Israels Armee teilte mit, „mehrere Terroristen im gesamten Gazastreifen ausgeschaltet und militärische Einrichtungen, Waffenlager und Scharfschützenposten getroffen“ zu haben. Die Luftwaffe habe mehr als 75 Ziele angegriffen, darunter Mitglieder von Terrororganisationen und Raketenabschussrampen.

Nach palästinensischen Angaben seien in der Nacht mehrere Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden.
Nach palästinensischen Angaben seien in der Nacht mehrere Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Mahmoud Issa/Reuters

Maline Hofmann
Maline Hofmann

Israel meldet mehr als 100 Lkw mit Hilfslieferungen am Donnerstag

Insgesamt 107 Lastwagen mit Hilfsgütern sind laut dem israelischen Militär am Donnerstag in den Gazastreifen gefahren. Die Lkw waren demnach unter anderem von den Vereinten Nationen und hätten Mehl, Nahrung, medizinische Ausrüstung und pharmazeutische Produkte geladen. 

Anja Keinath
Anja Keinath

Gesundheitssystem in Gaza steht laut WHO kurz vor Zusammenbruch

Im Norden des Gazastreifens habe keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, teilte die WHO mit.
Im Norden des Gazastreifens habe keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, teilte die WHO mit. Hatem Khaled/Reuters
Angesichts der anhaltenden israelischen Angriffe im Gazastreifen befindet sich das Gesundheitssystem dort kurz vor dem Zusammenbruch. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mussten in der vergangenen Woche vier große Krankenhäuser aufgrund israelischer Angriffe und Räumungsbefehle schließen. Demnach sind 94 Prozent der Krankenhäuser im Gazastreifen beschädigt oder zerstört.

Nur 19 der 36 Krankenhäuser im Gazastreifen sind den Angaben zufolge noch in Betrieb, von denen einige nur noch Notfallversorgung anbieten können. Der Norden sei fast vollständig von der Gesundheitsversorgung abgeschnitten, teilte die WHO mit. Die Krankenhäuser im Süden sind überlastet und stehen kurz vor der Schließung.

Die WHO forderte einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand. „Krankenhäuser dürfen niemals militarisiert oder angegriffen werden.“ Zudem forderte die Organisation, „dass Hilfslieferungen in großem Umfang über alle möglichen Wege in den Gazastreifen gelangen und die Menschen ungehindert erreichen können, wo immer sie sich befinden“.

Anja Keinath
Anja Keinath

Rakete aus dem Jemen auf Israel abgefeuert

In der Nacht hat das israelische Militär nach eigenen Angaben erneut eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete abgefangen. In mehreren Gegenden Israels wurde Luftalarm ausgelöst. Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas greift die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz Israel immer wieder mit Raketen und Drohnen an.

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

Netanjahu nominiert neuen Geheimdienstchef

Generalmajor David Zini soll der nächste Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet werden. Das teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit. Zini habe „viele operative und Kommandopositionen“ innerhalb des Militärs innegehabt. Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara kritisierte das Vorgehen Netanjahus und bezeichnete den Nominierungsprozess als „fehlerhaft“.

Netanjahu hatte den Leiter des Inlandsgeheimdienstes, Ronen Bar, Ende März entlassen. Er begründete den Schritt mit mangelndem Vertrauen in Bar und dem Versagen des Schin Bet beim Hamas-Überfall am 7. Oktober 2023. Bar bezeichnete seine Entlassung dagegen als politisch motiviert. Unter Eid warf er Netanjahu vor, von ihm persönliche Loyalität verlangt und ihn unter anderem zur Überwachung regierungskritischer Demonstranten aufgefordert zu haben.

Am Mittwoch hatte der Oberste Gerichtshof verkündet, die Entlassung Bars sei gesetzwidrig gewesen. Die Generalstaatsanwaltschaft untersagte der Regierung daraufhin die Ernennung eines neuen Geheimdienstchefs. Netanjahu teilte jedoch umgehend mit, er werde sich nicht daran halten. 

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

Israel widerspricht UN-Angaben über Lebensmittelknappheit

Der israelischen Militärbehörde Cogat zufolge gibt es im Gazastreifen „nach aktueller Einschätzung derzeit keine Nahrungsmittelknappheit“. Auf X teilte die Behörde zudem mit, dass UN-Organisationen Nahrungsmittel und medizinische Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen dürfen.

Die UN hingegen sagten, dass nur die Hilfsgüter von 90 Lastwägen hätten abgeholt werden können – von insgesamt 200, die in den Gazastreifen gelangten, seit Israel in dieser Woche seine fast dreimonatige Blockade lockerte. „Die Lieferungen von gestern sind mengenmäßig begrenzt und reichen bei Weitem nicht aus, um die Bedürfnisse der 2,1 Millionen Menschen im Gazastreifen zu stillen“, sagte der Sprecher der Vereinten Nationen, Stéphane Dujarric.

Israel steht in der Kritik, die Bevölkerung im Gazastreifen hungern zu lassen und Hilfslieferungen zurückzuhalten. Die UN warnen vor einer Hungersnot in dem Küstenstreifen. 

David Rech
David Rech

„Ihre Lebenssituation ist dramatisch“

Ständige Angst um das eigene Leben, kein sicheres Trinkwasser, Lebensmittel oder Medizin: Die ohnehin schon schwierige Situation der Menschen im Gazastreifen verschlimmert sich durch die israelische Offensive. Christof Johnen ist Leiter der internationalen Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz. Im Interview mit ZEIT ONLINE sagt er, die Lage vor Ort sei jenseits des Vorstellbaren. „Ich dachte häufiger: Schlimmer kann es kaum werden. Und dann ist es doch schlimmer geworden.“

Das ganze Interview lesen Sie hier: 

David Rech
David Rech

Frankreichs Außenministerium bestellt Israels Botschafter ein

Die französische Regierung hat den israelischen Botschafter wegen Schüssen in Richtung europäischer Diplomaten im Westjordanland ins Außenministerium zitiert. Die Schüsse hätten die Diplomaten in Gefahr gebracht, sagte Ministeriumssprecher Christophe Lemoine. Sie seien ungerechtfertigt und inakzeptabel. Der israelische Botschafter sei einbestellt worden, um sich zu diesem äußerst ernsten Vorfall zu erklären.

Die diplomatische Delegation, darunter ein Mitglied aus Frankreich, war gestern bei einem Besuch in Dschenin im israelisch besetzten Westjordanland unter Beschuss geraten. Der Besuch war laut israelischen Militärangaben angemeldet gewesen. Die Soldaten hätten Warnschüsse abgegeben, weil die Delegation von einer genehmigten Route abgewichen sei, teilten die Streitkräfte mit. Teil der Gruppe waren nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch ein deutscher Diplomat sowie ein Fahrer aus dem Vertretungsbüro in Ramallah. 

Sven Crefeld
Sven Crefeld

Klingbeil verlangt mehr politischen Druck auf Israel

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat Israels Regierung aufgefordert, „alles zu tun, um ihre humanitären Verpflichtungen zu erfüllen“. Der Vizekanzler sprach sich für den Schutz der Zivilbevölkerung im Gazastreifen, ungehinderte humanitäre Hilfe, ungehinderten Zugang für Helfer und ein Ende völkerrechtswidriger Vertreibungspläne aus: „Das sind klare Forderungen, die wir und unsere EU-Partner haben. Wir brauchen hier jetzt auch stärkeren politischen Druck.“

Die Eskalationsspirale müsse endlich enden, sagte der SPD-Politiker weiter. Deutschland habe seine humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen mehrmals deutlich aufgestockt und prüfe laufend, wie die Hilfe weiter verstärkt werden könne.

Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD)
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Kay Nietfeld/dpa

Omid Rezaee
Omid Rezaee

Kinder und ältere Menschen in Gaza nach palästinensischen Angaben verhungert

Im Gazastreifen sind nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums in den vergangenen Tagen 29 Kinder und ältere Menschen infolge von Hunger gestorben. Gesundheitsminister Madsched Abu Ramadan sprach von „hungerbedingten Todesfällen“ und warnte, Tausende weitere seien in Lebensgefahr.

Ramadan bezeichnete die Schätzung der Vereinten Nationen, wonach ohne Hilfe bis zu 14.000 Babys sterben könnten, als „sehr realistisch – möglicherweise sogar zu niedrig“. Zudem seien mehr als 90 Prozent der Medikamentenvorräte erschöpft.

Eyad Baba/AFP/Getty Images