Krieg in Gaza: Geisel-Familien kritisieren UN-Rede von Benjamin Netajahu



Frankreichs Präsident Emmanuel Macron angekündigt, einen palästinensischen Staat anerkennen zu wollen. Nun stellte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot Bedingungen für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Palästina. Dazu gehört demnach, dass die palästinensische Terrororganisation Hamas und andere militant-islamistische Gruppen die Geiseln freilassen, die sie am 7. Oktober 2023 während des Angriffs auf Südisrael verschleppt hatten.

Währenddessen hissten in Erwartung der Anerkennung Palästinas durch mehrere westliche Staaten zahlreiche Städte in Frankreich palästinensische Flaggen auf offiziellen Gebäuden, wie Le Monde berichtet.

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Hilfsgruppen melden 300.000 Geflüchtete aus Gaza-Stadt

Humanitäre Organisationen haben die Zahl der seit Mitte August aus der Stadt Gaza geflohenen Menschen auf knapp 300.000 beziffert. Gezählt wurden jene, die bei Tageslicht vier Kontrollpunkte passierten, wie das Site Management Cluster mitteilte. Die tatsächliche Zahl könnte demnach höher liegen. 

Nach Angaben des israelischen Militärs haben mehr als 500.000 Menschen die Stadt verlassen. Vor den Räumungsanordnungen lebten laut UN etwa eine Million Menschen in der Stadt, Hunderttausende harren dort weiterhin aus.

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Palästinensische Behörde lässt drei mutmaßliche Kollaborateure hinrichten

Im Gazastreifen haben die von der radikalislamischen Hamas geführten Behörden nach eigenen Angaben drei Männer wegen mutmaßlicher Kollaboration mit Israel hingerichtet. Ein in sozialen Medien verbreitetes Video soll die Hinrichtungen von gestern zeigen. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Ort des Geschehens in der Stadt Gaza bestätigen.

Die Hinrichtungen sollten eine "klare Botschaft" senden und als Abschreckung für jeden dienen, der es erwäge, "mit der Besatzung zusammenzuarbeiten", sagte ein Vertreter der palästinensischen Sicherheitsbehörden. Eine israelische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. 

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Israel will nicht an UN-Sicherheitsratssitzung zu Gazakrieg teilnehmen

An der Sitzung des UN-Sicherheitsrats morgen zum Gazakrieg wird Israel nicht teilnehmen. Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, begründete dies in einem Brief an den Vorsitz des mächtigsten UN-Gremiums damit, dass die Sitzung während des jüdischen Neujahrsfests Rosch ha-Schana stattfinde. Es sei "bedauerlich", dass der Sicherheitsrat deshalb ohne israelische Teilnahme tagen werde, sagte er.

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Israel habe den Sicherheitsrat mehrfach darum gebeten, die Sitzung zu verlegen, sagte Danon. Eine israelische Teilnahme am Dienstag sei nicht möglich, da Rosch ha-Schana "eines der wichtigsten" Daten im jüdischen Kalender sei, sagte er weiter. 
Israel gehört dem UN-Sicherheitsrat nicht an, war aber zu der Sitzung eingeladen worden, um seine Sichtweise der Lage im Gazastreifen und seines Krieges gegen die Hamas darzulegen. 

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Macron gibt Frankreichs Anerkennung von Palästina bekannt

Nach Großbritannien und mehreren weiteren westlichen Ländern hat auch Frankreich Palästina als Staat anerkannt. Das teilte der französische Präsident Emmanuel Macron in einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York mit. Macron hatte den Schritt bereits im Juli angekündigt. 
"Manche mögen sagen, es sei zu spät. Andere mögen sagen, es sei zu früh", sagte Macron bei einer UN-Konferenz im Vorfeld der morgen beginnenden UN-Generaldebatte. "Doch eines ist sicher: Wir können nicht länger warten." Weiter forderte der französische Präsident: "Wir müssen den Weg zum Frieden ebnen." 

Die UN-Konferenz war von Frankreich und Saudi-Arabien initiiert worden. Sie soll den Bemühungen um eine Zweistaatenlösung und ein Ende des Krieges neuen Rückenwind verschaffen und so den Ton für die UN-Generaldebatte am Dienstag setzen. Die USA und Israel boykottierten das Treffen.  

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Belgien und Monaco erkennen Palästina ebenfalls an

Vor der UN-Generaldebatte in New York haben auch Monaco und Belgien den palästinensischen Staat anerkannt. Damit schließen sie sich mehreren Ländern an, die zuletzt den Schritt verkündet hatten – darunter Frankreich, Großbritannien, Kanada, Australien und Portugal.

"Mit diesem Schritt setzen wir unsere Unterstützung von internationalem Recht fort, insbesondere zur Selbstbestimmung von Völkern", sagte der belgische Premierminister Bart De Wever bei einer von Frankreich und Saudi-Arabien einberufenen Konferenz in New York. Die Zweistaatenlösung sei notwendig. 

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Baerbock spricht sich für unabhängigen palästinensischen Staat aus

Die neue Vorsitzende der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, hat die Gründung eines "unabhängigen und existenzfähigen" palästinensischen Staates gefordert. Dieser Staat müsse "Seite an Seite mit dem Staat Israel leben, in Frieden und Sicherheit mit gegenseitig anerkannten Grenzen und voller regionaler Integration", sagte die frühere deutsche Außenministerin und Grünenpolitikerin. 

Die internationale Staatengemeinschaft werde konkrete, zeitgebundene und unwiderrufliche Schritte zur Umsetzung der Zweistaatenlösung identifizieren, sagte Baerbock. Nur so könne man sicherstellen, dass Palästinenser und Israelis künftig in Würde leben können. 

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USA legen 21-Punkte-Plan zur Beendigung des Gazakriegs vor 

Wenige Tage vor einem erneuten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hoffen die USA auf einen "Durchbruch". Die US-Regierung habe einen nach Präsident Trump benannten 21-Punkte-Plan für Frieden im Nahen Osten und im Gazastreifen vorgestellt, sagte Trumps Sondergesandter Steve Witkoff in New York.

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"Wir sind hoffnungsvoll, und ich würde sogar sagen zuversichtlich, dass wir in den kommenden Tagen irgendeine Art von Durchbruch ankündigen können", sagte Witkoff. Er zeigte sich überzeugt, dass der Plan die "israelischen Anliegen wie auch die Anliegen aller Nachbarn in der Region anspricht". Was der Plan genau vorsieht, sagte er nicht.

Demnach diskutierte Trump seine Vorstellungen am Dienstag in New York bereits mit einer Gruppe arabischer Staaten und weiteren Ländern wie der Türkei. Am kommenden Montag will Trump Netanjahu erneut im Weißen Haus empfangen. 

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Laut Israel 700.000 Palästinenser aus Gaza-Stadt nach Süden geflohen

Seit Ende August sind nach israelischen Angaben rund 700.000 Palästinenser aus Gaza-Stadt in den Süden des Gazastreifens geflohen. Das teilte ein israelischer Armeesprecher mit. Das UN-Büro für humanitäre Fragen hatte dagegen zuvor von rund 388.000 Flüchtlingsbewegungen im Gazastreifen seit Mitte August berichtet. 

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Netanjahu hält Rede bei UN-Vollversammlung

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird am Nachmittag vor der UN-Vollversammlung in New York sprechen. Nachdem sich zuletzt mehrere westliche Verbündete von der israelischen Regierung abgewendet hatten, wird in der Rede deutliche Kritik an der Anerkennung Palästinas erwartet. Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, erinnerte Netanjahu vorab an die Grundprinzipien der UN-Charta.

Was Annalena Baerbock von der Rede Netanjahus erwartet, lesen Sie hier:

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Netanjahus UN-Rede soll offenbar auch in Gaza zu hören sein

Die Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York soll offenbar auch im Gazastreifen übertragen werden. Das kündigte sein Büro an. Demnach sollen dafür Lautsprecher zum Einsatz kommen.

Angehörige von Geiseln und israelischen Soldaten kritisierten dies deutlich, wie die Times of Israel berichtet. Ein Offizier spricht gegenüber der Zeitung Ha’aretz von "psychologischer Kriegsführung".

Lesen Sie hier die gesamte Meldung:

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Israel kündigt Angriff auf Wohngebäude in Gaza-Stadt an

Die israelische Armee hat die Bewohnerinnen und Bewohner des Hafenbereichs von Gaza sowie des Viertels Rimal zur Räumung des Gebiets aufgerufen. In einer Mitteilung wurde vor einem bevorstehenden Angriff auf ein Gebäude in der Amin-al-Husseini-Straße gewarnt. 

Die Armee begründete dies mit der Behauptung, dass sich in dem Gebäude oder dessen Umgebung Infrastruktur der Hamas befinde. Für diese Angabe wurden keine Belege vorgelegt. Zivilistinnen und Zivilisten wurden aufgerufen, sich in Richtung Süden in das als "humanitäre Zone" ausgewiesene Gebiet von Al-Mawasi zu begeben. 

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Offenbar mindestens 24 Tote nach israelischen Angriffen in Gaza

Im Gazastreifen sind nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa seit Mitternacht mindestens 24 Menschen durch israelische Luftangriffe und Beschuss getötet worden. Unter ihnen seien zehn Palästinenser, darunter zwei Kinder, die demnach beim Warten auf Hilfslieferungen am Netzarim-Korridor in Zentralgaza erschossen wurden. Weitere 18 Menschen seien verletzt worden.

Al-Dschasira berichtet unter Berufung auf medizinisches Personal von insgesamt 29 Getöteten seit Tagesanbruch, darunter elf Hilfesuchende. Zwei Menschen seien durch einen israelischen Luftangriff auf ein Haus im Viertel Rimal in Gaza-Stadt getötet worden, für das die israelische Armee später einen Räumungsbefehl veröffentlichte. Ein Teil der Getöteten wurde laut Wafa in Krankenhäuser in Gaza-Stadt, im Zentralteil des Gazastreifens und in Chan Junis gebracht. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.

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Einige UN-Delegierte verlassen Saal vor Netanjahus Rede

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht aktuell auf der Generalversammlung bei den Vereinten Nationen. Kurz vor Beginn gab es klare Reaktionen im Saal, es wurde mehrfach zur Ordnung aufgerufen: Einige Delegierte applaudierten und riefen Netanjahu zu, andere pfiffen. Zahlreiche Delegierte verließen zudem den Saal. 

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UN-Liste von Unternehmen mit Tätigkeiten in israelischen Siedlungen stark erweitert

Die Vereinten Nationen haben ihre Liste von Unternehmen aktualisiert, die in israelischen Siedlungen in besetzten palästinensischen Gebieten tätig sind. Auf der in Genf veröffentlichten Datenbank stehen nun 158 Firmen aus elf Ländern, darunter bekannte Plattformen wie Airbnb, Tripadvisor und Booking.com sowie Motorola Solutions. Aus Deutschland ist erstmals der Zementhersteller Heidelberg Materials verzeichnet. 68 Unternehmen kamen seit 2023 neu hinzu, sieben wurden entfernt. Die Datenbank geht auf eine Resolution des UN-Menschenrechtsrats von 2016 zurück und wurde erstmals 2020 veröffentlicht.

Erfasst werden Unternehmen, die laut Bericht unter anderem Ausrüstung für den Siedlungsbau bereitstellen, Abrisse von Häusern und palästinensischem Eigentum ermöglichen, Überwachungstechnologie einsetzen oder von der Nutzung natürlicher Ressourcen profitieren. Auch Verschmutzung und die Ablagerung von Abfällen in palästinensischen Dörfern werden aufgeführt. Damit soll dokumentiert werden, welche Unternehmen durch ihre Tätigkeit in den Siedlungen zum Fortbestand einer nach internationalem Recht illegalen Situation beitragen. Die Vereinten Nationen forderten die gelisteten Firmen auf, "geeignete Maßnahmen" zu ergreifen, um "negative menschenrechtliche Auswirkungen" ihrer Aktivitäten in den Palästinensergebieten zu beheben.

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk mahnte, dass Unternehmen in Konfliktkontexten sicherstellen müssten, nicht zu Menschenrechtsverletzungen beizutragen.

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Israel hat Irans Atomwaffenprogramm laut Netanjahu zerstört

Zu Beginn seiner Rede thematisierte Benjamin Netanjahu den Iran und was er als "die iranische Achse des Terrors" bezeichnet. Diese bedrohe den Weltfrieden und die Stabilität der Region, sagte Netanjahu und nannte in dem Zusammenhang unter anderem die Hamas im Gazastreifen, die Hisbollah im Libanon sowie die Huthis im Jemen. Während er sprach, holte er eine Karte des Nahen Osten hervor und versah die Länder, in denen die israelische Armee angeblich führende Köpfe und Anhänger der Milizen getötet hat, oder Waffen zerstört haben will, mit einem Haken.

Mit Blick auf die militärischen Schläge zwischen dem Iran und Israel, die zwölf Tage anhielten, dankte Netanjahu US-Präsident Donald Trump für sein "mutiges und entschlossenes Handeln". Israel habe das Atomwaffen- und Raketenprogramm des Iran zerstört. Im Juni hatte Israel unter anderem iranische Atomanlagen und militärische Einrichtungen bombardiert.

Der Iran habe "rasch ein massives Atomwaffenprogramm und ein umfangreiches Programm für ballistische Raketen" entwickelt, sagte Netanjahu. "Diese sollten nicht nur Israel zerstören, sondern auch die Vereinigten Staaten bedrohen und Nationen überall auf der Welt erpressen." Iran dürfe niemals eine Atomwaffe bekommen, sagte Israels Ministerpräsident.

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Netanjahu trägt QR-Code mit Aufnahmen vom 7. Oktober

Benjamin Netanjahu hat bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York einen Pin mit einem QR-Code getragen. Dieser führt zu Videoaufnahmen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 und weiterer beteiligter Gruppen, bei dem mehr als 1.200 Menschen in Israel getötet worden waren. Mit der Geste wollte Netanjahu die Delegierten an die Brutalität des Massakers erinnern.

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Netanjahu kritisiert Anerkennung des Staates Palästina durch westliche Länder

Benjamin Netanjahu hat die jüngsten Anerkennungen eines Staates Palästina, etwa durch Frankreich und Kanada, stark kritisiert. Die Anerkennung eines palästinensischen Staates fördere Terrorismus gegen Jüdinnen und Juden, sagte der israelische Ministerpräsident. "Ihr habt etwas (..) sehr Schlimmes getan", sagte Netanjahu an diese Länder gewandt.

Er nannte die Gründung eines Palästinenserstaates "puren Wahnsinn". Dies nach dem 7. Oktober zu tun, sei so, als würde man Al-Kaida nach dem 11. September einen Staat in der Nähe von New York City geben, sagt Netanjahu weiter. "Wir werden das nicht tun." Israel werde nicht zulassen, dass westliche Staaten ihm einen "Terrorstaat" aufzwängen, sagte Israels Ministerpräsident. Er bezeichnete zudem die Palästinensische Autonomiebehörde als "durch und durch korrupt".

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Grenzübergang zwischen Westjordanland und Jordanien wieder offen

Israel hat den einzigen Grenzübergang zwischen dem Westjordanland und Jordanien wieder geöffnet. Der Allenby-Übergang öffnete am Morgen mit mehrstündiger Verspätung, wie Reisende berichteten. Tausende Menschen hatten zuvor an dem Grenzposten gewartet.

Der Grenzübergang Allenby ist der einzige, über den Palästinenser das Westjordanland verlassen können, ohne dabei durch israelisches Gebiet zu müssen. Er war am 18. September nach einem Anschlag geschlossen worden, bei dem ein jordanischer Lkw-Fahrer zwei israelische Soldaten erschossen hatte.

Nach der von mehreren westlichen Staaten verkündeten Anerkennung eines Palästinenserstaats hatte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor wenigen Tagen einen verstärkten Ausbau jüdischer Siedlungen in dem Palästinensergebiet angekündigt. Zwei rechtsgerichtete Minister seiner Regierungskoalition forderten die Annexion des Westjordanlands. 

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Israels Ministerpräsident weist Völkermord-Vorwürfe zurück

Benjamin Netanjahu hat in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung den Vorwurf des Völkermords als haltlos zurückgewiesen. Israel werde beschuldigt, die Menschen im Gazastreifen gezielt hungern zu lassen, sagt er vor der UN-Vollversammlung. Tatsächlich versorge Israel sie jedoch mit Lebensmitteln, sagte der israelische Ministerpräsident. Wenn es an Nahrung fehle, dann weil die Hamas diese stehle.

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Gesundheitsministerium meldet 47 Tote in Gaza binnen 24 Stunden

Im Gazastreifen sind nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums in den vergangenen 24 Stunden mindestens 47 Menschen getötet worden. 142 weitere seien verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. Viele Opfer befänden sich noch unter den Trümmern oder auf den Straßen, wo Rettungskräfte sie nicht erreichen könnten.

Seit Beginn des Kriegs am 7. Oktober 2023 seien damit 65.549 Menschen getötet und 167.518 verletzt worden, teilte das Ministerium mit, das der Hamas untersteht. Unter den jüngsten Opfern seien erneut Zivilisten, die beim Versuch, Lebensmittel und Hilfsgüter zu beschaffen, getötet worden seien. Unabhängige Studien gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Getöteten noch höher liegt. 

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Forum der Geisel-Familien kritisiert Netanjahu nach UN-Rede

Die Angehörigen der im Gazastreifen verschleppten Geiseln haben verärgert auf die Rede von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der UN-Generaldebatte reagiert. In einer Mitteilung des Forums der Geisel-Familien hieß es, Netanjahus Ankündigung, im Gazastreifen weiterkämpfen zu wollen, gefährde das Leben der Verschleppten und erschwere die Bergung toter Geiseln

Die Angehörigen warfen Israels Regierungschef zudem vor, die Verhandlungen über ein Gaza-Abkommen, welches auch die Freilassung der Geiseln beinhaltet, zu untergraben.

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Aus Sicht der Angehörigen hat Netanjahus Rede vor der UN "die Leere dieser Worte" offenbart. So habe der israelische Ministerpräsident lediglich die Namen der noch lebenden Geiseln genannt. Im Gazastreifen befinden sich nach israelischen Informationen noch 48 Geiseln. 20 von ihnen dürften noch leben.

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Irischer Regierungschef lobt Arbeit von Journalisten in Gaza

In seiner Rede bei der UN-Vollversammlung hat der irische Ministerpräsident Micheál Martin die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten im Gazastreifen gewürdigt. "Wir ehren die Journalisten, die unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihren eigenen Schutz gearbeitet haben, um sicherzustellen, dass niemand jemals sagen kann, "Wir wussten es nicht"", sagte Martin. Die schlechten Bedingungen vor Ort könne man nicht rechtfertigen oder verteidigen.

Der irische Regierungschef betonte außerdem die "volle Solidarität" Irlands mit der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen und lobte den Einsatz von Sanitätern und UN-Mitarbeitenden vor Ort.

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Griechanlands Ministerpräsident warnt Israel vor Verlust weiterer internationaler Unterstützung

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis warnte Israel in seiner Rede bei der UN-Generaldebatte in New York davor, aufgrund seines zerstörerischen Krieges in Gaza, seine verbliebenen Verbündeten zu verlieren. „Die Fortsetzung dieses Kurses wird letztendlich den Interessen Israels schaden und zu einer Erosion der internationalen Unterstützung führen“, sagte der Mitte-Rechts-Politiker. Nach dem Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 habe Israel zwar das Recht auf Selbstverteidigung, das könne aber „den Tod Tausender Kinder nicht rechtfertigen".

Griechenland hatte sich der Anerkennung Palästinas durch einige europäische Länder nicht angeschlossen und teilt aufgrund gemeinsamer Spannungen mit der Türkei Interessen mit Israel. Israels Regierungschef Netanjahu war auf dem Weg nach New York zudem über Griechenland geflogen, um dem Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs zu entgehen. Obwohl Griechenland ein wichtiger Partner Israels ist, steht Israel in Griechenland in der Kritik und der frühere, linke Ministerpräsident Tsipras forderte die Anerkennung eines palästinensischen Staates. 

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Türkischer Fußball-Verband fordert UEFA und FIFA zu Ausschluss Israels auf

Der türkische Fußball-Verband hat als erstes UEFA-Mitglied öffentlich den Ausschluss Israels von internationalen Wettbewerben gefordert. Verbandspräsident İbrahim Hacıosmanoğlu bezeichnete die Lage im Gazastreifen als „unmenschlich und inakzeptabel“ und forderte in einem Schreiben an UEFA und FIFA eine Reaktion auf die Situation. 
Nach Medienberichten könnte die UEFA bereits in der kommenden Woche über eine Suspendierung Israels abstimmen, wobei eine Mehrheit des Exekutivkomitees demnach einen Ausschluss wegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg befürwortet. Eine mögliche Suspendierung würde sowohl die israelische Nationalmannschaft als auch den Verein Maccabi Tel Aviv betreffen, der im Dezember und Januar in der Europa League gegen deutsche Mannschaften antreten soll.

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Der Allenby-Übergang öffnete am Morgen mit mehrstündiger Verspätung, wie Reisende berichteten. Tausende Menschen hatten zuvor an dem Grenzposten gewartet.Der Grenzübergang Allenby ist der einzige, über den Palästinenser das Westjordanland verlassen können, ohne dabei durch israelisches Gebiet zu müssen. Er war am 18. September nach einem Anschlag geschlossen worden, bei dem ein jordanischer Lkw-Fahrer zwei israelische Soldaten erschossen hatte.Nach der von mehreren westlichen Staaten verkündeten Anerkennung eines Palästinenserstaats hatte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor wenigen Tagen einen verstärkten Ausbau jüdischer Siedlungen in dem Palästinensergebiet angekündigt. 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Israel werde beschuldigt, die Menschen im Gazastreifen gezielt hungern zu lassen, sagt er vor der UN-Vollversammlung. Tatsächlich versorge Israel sie jedoch mit Lebensmitteln, sagte der israelische Ministerpräsident. 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Die Anerkennung eines palästinensischen Staates fördere Terrorismus gegen Jüdinnen und Juden, sagte der israelische Ministerpräsident. "Ihr habt etwas (..) sehr Schlimmes getan", sagte Netanjahu an diese Länder gewandt. Er nannte die Gründung eines Palästinenserstaates "puren Wahnsinn". Dies nach dem 7. Oktober zu tun, sei so, als würde man Al-Kaida nach dem 11. September einen Staat in der Nähe von New York City geben, sagt Netanjahu weiter. "Wir werden das nicht tun." Israel werde nicht zulassen, dass westliche Staaten ihm einen "Terrorstaat" aufzwängen, sagte Israels Ministerpräsident. 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Oktober 2023 und weiterer beteiligter Gruppen, bei dem mehr als 1.200 Menschen in Israel getötet worden waren. Mit der Geste wollte Netanjahu die Delegierten an die Brutalität des Massakers erinnern.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T13:50:35.000Z","dateModified":"2025-09-26T13:55:28.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel hat Irans Atomwaffenprogramm laut Netanjahu zerstört","articleBody":"Israel hat Irans Atomwaffenprogramm laut Netanjahu zerstörtZu Beginn seiner Rede thematisierte Benjamin Netanjahu den Iran und was er als "die iranische Achse des Terrors" bezeichnet. Diese bedrohe den Weltfrieden und die Stabilität der Region, sagte Netanjahu und nannte in dem Zusammenhang unter anderem die Hamas im Gazastreifen, die Hisbollah im Libanon sowie die Huthis im Jemen. Während er sprach, holte er eine Karte des Nahen Osten hervor und versah die Länder, in denen die israelische Armee angeblich führende Köpfe und Anhänger der Milizen getötet hat, oder Waffen zerstört haben will, mit einem Haken. Mit Blick auf die militärischen Schläge zwischen dem Iran und Israel, die zwölf Tage anhielten, dankte Netanjahu US-Präsident Donald Trump für sein "mutiges und entschlossenes Handeln". Israel habe das Atomwaffen- und Raketenprogramm des Iran zerstört. Im Juni hatte Israel unter anderem iranische Atomanlagen und militärische Einrichtungen bombardiert. Der Iran habe "rasch ein massives Atomwaffenprogramm und ein umfangreiches Programm für ballistische Raketen" entwickelt, sagte Netanjahu. 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Iran dürfe niemals eine Atomwaffe bekommen, sagte Israels Ministerpräsident.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T13:33:53.000Z","dateModified":"2025-09-26T14:20:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maline Hofmann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Einige UN-Delegierte verlassen Saal vor Netanjahus Rede","articleBody":"Einige UN-Delegierte verlassen Saal vor Netanjahus RedeIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht aktuell auf der Generalversammlung bei den Vereinten Nationen. Kurz vor Beginn gab es klare Reaktionen im Saal, es wurde mehrfach zur Ordnung aufgerufen: Einige Delegierte applaudierten und riefen Netanjahu zu, andere pfiffen. Zahlreiche Delegierte verließen zudem den Saal. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T13:11:46.000Z","dateModified":"2025-09-26T14:13:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maline Hofmann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Liste von Unternehmen mit Tätigkeiten in israelischen Siedlungen stark erweitert","articleBody":"UN-Liste von Unternehmen mit Tätigkeiten in israelischen Siedlungen stark erweitertDie Vereinten Nationen haben ihre Liste von Unternehmen aktualisiert, die in israelischen Siedlungen in besetzten palästinensischen Gebieten tätig sind. Auf der in Genf veröffentlichten Datenbank stehen nun 158 Firmen aus elf Ländern, darunter bekannte Plattformen wie Airbnb, Tripadvisor und Booking.com sowie Motorola Solutions. Aus Deutschland ist erstmals der Zementhersteller Heidelberg Materials verzeichnet. 68 Unternehmen kamen seit 2023 neu hinzu, sieben wurden entfernt. Die Datenbank geht auf eine Resolution des UN-Menschenrechtsrats von 2016 zurück und wurde erstmals 2020 veröffentlicht.Erfasst werden Unternehmen, die laut Bericht unter anderem Ausrüstung für den Siedlungsbau bereitstellen, Abrisse von Häusern und palästinensischem Eigentum ermöglichen, Überwachungstechnologie einsetzen oder von der Nutzung natürlicher Ressourcen profitieren. Auch Verschmutzung und die Ablagerung von Abfällen in palästinensischen Dörfern werden aufgeführt. Damit soll dokumentiert werden, welche Unternehmen durch ihre Tätigkeit in den Siedlungen zum Fortbestand einer nach internationalem Recht illegalen Situation beitragen. Die Vereinten Nationen forderten die gelisteten Firmen auf, "geeignete Maßnahmen" zu ergreifen, um "negative menschenrechtliche Auswirkungen" ihrer Aktivitäten in den Palästinensergebieten zu beheben.UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk mahnte, dass Unternehmen in Konfliktkontexten sicherstellen müssten, nicht zu Menschenrechtsverletzungen beizutragen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T13:02:50.000Z","dateModified":"2025-09-26T13:30:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Netanjahus UN-Rede soll offenbar auch in Gaza zu hören sein","articleBody":"Netanjahus UN-Rede soll offenbar auch in Gaza zu hören seinDie Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York soll offenbar auch im Gazastreifen übertragen werden. Das kündigte sein Büro an. Demnach sollen dafür Lautsprecher zum Einsatz kommen.Angehörige von Geiseln und israelischen Soldaten kritisierten dies deutlich, wie die Times of Israel berichtet. Ein Offizier spricht gegenüber der Zeitung Ha’aretz von "psychologischer Kriegsführung". Lesen Sie hier die gesamte Meldung:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T11:14:11.000Z","dateModified":"2025-09-26T12:44:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maline Hofmann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-09/medienberichte-rede-vereinte-nationen-benjamin-netanjahu-offenbar-lautsprecher-uebertragung-gazastreifen","headline":"Lautsprecher sollen Netanjahus UN-Rede offenbar in Gaza übertragen","description":"Die UN-Rede Netanjahus soll Medienberichten zufolge über Lautsprecher im Gazastreifen zu hören sein. Offiziere sprechen demnach von "psychologischer Kriegsführung".","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Offenbar mindestens 24 Tote nach israelischen Angriffen in Gaza","articleBody":"Offenbar mindestens 24 Tote nach israelischen Angriffen in GazaIm Gazastreifen sind nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa seit Mitternacht mindestens 24 Menschen durch israelische Luftangriffe und Beschuss getötet worden. Unter ihnen seien zehn Palästinenser, darunter zwei Kinder, die demnach beim Warten auf Hilfslieferungen am Netzarim-Korridor in Zentralgaza erschossen wurden. Weitere 18 Menschen seien verletzt worden. Al-Dschasira berichtet unter Berufung auf medizinisches Personal von insgesamt 29 Getöteten seit Tagesanbruch, darunter elf Hilfesuchende. Zwei Menschen seien durch einen israelischen Luftangriff auf ein Haus im Viertel Rimal in Gaza-Stadt getötet worden, für das die israelische Armee später einen Räumungsbefehl veröffentlichte. Ein Teil der Getöteten wurde laut Wafa in Krankenhäuser in Gaza-Stadt, im Zentralteil des Gazastreifens und in Chan Junis gebracht. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T10:24:42.000Z","dateModified":"2025-09-26T16:34:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCmF4CW5enQ5SR9TFMi/moCoMfr72f6aF1V1KnrH.jpeg","caption":"Palästinenser tragen Hiflsgüter im sogenannten Netzarim Korridor im Gazastreifen","creditText":"Eyad Baba/AFP/Getty Images","uploadDate":"2025-09-26T16:34:22.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCmF4CW5enQ5SR9TFMi/moCoMfr72f6aF1V1KnrH.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel kündigt Angriff auf Wohngebäude in Gaza-Stadt an","articleBody":"Israel kündigt Angriff auf Wohngebäude in Gaza-Stadt anDie israelische Armee hat die Bewohnerinnen und Bewohner des Hafenbereichs von Gaza sowie des Viertels Rimal zur Räumung des Gebiets aufgerufen. In einer Mitteilung wurde vor einem bevorstehenden Angriff auf ein Gebäude in der Amin-al-Husseini-Straße gewarnt. Die Armee begründete dies mit der Behauptung, dass sich in dem Gebäude oder dessen Umgebung Infrastruktur der Hamas befinde. Für diese Angabe wurden keine Belege vorgelegt. 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Verbandspräsident İbrahim Hacıosmanoğlu bezeichnete die Lage im Gazastreifen als „unmenschlich und inakzeptabel“ und forderte in einem Schreiben an UEFA und FIFA eine Reaktion auf die Situation. Nach Medienberichten könnte die UEFA bereits in der kommenden Woche über eine Suspendierung Israels abstimmen, wobei eine Mehrheit des Exekutivkomitees demnach einen Ausschluss wegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg befürwortet. Eine mögliche Suspendierung würde sowohl die israelische Nationalmannschaft als auch den Verein Maccabi Tel Aviv betreffen, der im Dezember und Januar in der Europa League gegen deutsche Mannschaften antreten soll.","video":[]}"}“>

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Türkischer Fußball-Verband fordert UEFA und FIFA zu Ausschluss Israels auf

Der türkische Fußball-Verband hat als erstes UEFA-Mitglied öffentlich den Ausschluss Israels von internationalen Wettbewerben gefordert. Verbandspräsident İbrahim Hacıosmanoğlu bezeichnete die Lage im Gazastreifen als „unmenschlich und inakzeptabel“ und forderte in einem Schreiben an UEFA und FIFA eine Reaktion auf die Situation. 
Nach Medienberichten könnte die UEFA bereits in der kommenden Woche über eine Suspendierung Israels abstimmen, wobei eine Mehrheit des Exekutivkomitees demnach einen Ausschluss wegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg befürwortet. Eine mögliche Suspendierung würde sowohl die israelische Nationalmannschaft als auch den Verein Maccabi Tel Aviv betreffen, der im Dezember und Januar in der Europa League gegen deutsche Mannschaften antreten soll.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Griechanlands Ministerpräsident warnt Israel vor Verlust weiterer internationaler Unterstützung

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis warnte Israel in seiner Rede bei der UN-Generaldebatte in New York davor, aufgrund seines zerstörerischen Krieges in Gaza, seine verbliebenen Verbündeten zu verlieren. „Die Fortsetzung dieses Kurses wird letztendlich den Interessen Israels schaden und zu einer Erosion der internationalen Unterstützung führen“, sagte der Mitte-Rechts-Politiker. Nach dem Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 habe Israel zwar das Recht auf Selbstverteidigung, das könne aber „den Tod Tausender Kinder nicht rechtfertigen“.

Griechenland hatte sich der Anerkennung Palästinas durch einige europäische Länder nicht angeschlossen und teilt aufgrund gemeinsamer Spannungen mit der Türkei Interessen mit Israel. Israels Regierungschef Netanjahu war auf dem Weg nach New York zudem über Griechenland geflogen, um dem Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs zu entgehen. Obwohl Griechenland ein wichtiger Partner Israels ist, steht Israel in Griechenland in der Kritik und der frühere, linke Ministerpräsident Tsipras forderte die Anerkennung eines palästinensischen Staates. 

Eric Voigt
Eric Voigt

Forum der Geisel-Familien kritisiert Netanjahu nach UN-Rede

Die Angehörigen der im Gazastreifen verschleppten Geiseln haben verärgert auf die Rede von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der UN-Generaldebatte reagiert. In einer Mitteilung des Forums der Geisel-Familien hieß es, Netanjahus Ankündigung, im Gazastreifen weiterkämpfen zu wollen, gefährde das Leben der Verschleppten und erschwere die Bergung toter Geiseln

Die Angehörigen warfen Israels Regierungschef zudem vor, die Verhandlungen über ein Gaza-Abkommen, welches auch die Freilassung der Geiseln beinhaltet, zu untergraben.

„Immer wieder hat er (Benjamin Netanjahu) jede Gelegenheit vertan, die Geiseln nach Hause zu bringen.“

Mitteilung des Forums der Geisel-Familien

Angehörige von Geiseln demonstrieren in Jerusalem am 22. September.
Angehörige von Geiseln demonstrieren in Jerusalem am 22. September. Hazem Bader/AFP/Getty Images
Aus Sicht der Angehörigen hat Netanjahus Rede vor der UN „die Leere dieser Worte“ offenbart. So habe der israelische Ministerpräsident lediglich die Namen der noch lebenden Geiseln genannt. Im Gazastreifen befinden sich nach israelischen Informationen noch 48 Geiseln. 20 von ihnen dürften noch leben.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Irischer Regierungschef lobt Arbeit von Journalisten in Gaza

In seiner Rede bei der UN-Vollversammlung hat der irische Ministerpräsident Micheál Martin die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten im Gazastreifen gewürdigt. „Wir ehren die Journalisten, die unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihren eigenen Schutz gearbeitet haben, um sicherzustellen, dass niemand jemals sagen kann, „Wir wussten es nicht““, sagte Martin. Die schlechten Bedingungen vor Ort könne man nicht rechtfertigen oder verteidigen.

Der irische Regierungschef betonte außerdem die „volle Solidarität“ Irlands mit der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen und lobte den Einsatz von Sanitätern und UN-Mitarbeitenden vor Ort.

David Rech
David Rech

Grenzübergang zwischen Westjordanland und Jordanien wieder offen

Israel hat den einzigen Grenzübergang zwischen dem Westjordanland und Jordanien wieder geöffnet. Der Allenby-Übergang öffnete am Morgen mit mehrstündiger Verspätung, wie Reisende berichteten. Tausende Menschen hatten zuvor an dem Grenzposten gewartet.

Der Grenzübergang Allenby ist der einzige, über den Palästinenser das Westjordanland verlassen können, ohne dabei durch israelisches Gebiet zu müssen. Er war am 18. September nach einem Anschlag geschlossen worden, bei dem ein jordanischer Lkw-Fahrer zwei israelische Soldaten erschossen hatte.

Nach der von mehreren westlichen Staaten verkündeten Anerkennung eines Palästinenserstaats hatte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor wenigen Tagen einen verstärkten Ausbau jüdischer Siedlungen in dem Palästinensergebiet angekündigt. Zwei rechtsgerichtete Minister seiner Regierungskoalition forderten die Annexion des Westjordanlands. 

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Gesundheitsministerium meldet 47 Tote in Gaza binnen 24 Stunden

Im Gazastreifen sind nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums in den vergangenen 24 Stunden mindestens 47 Menschen getötet worden. 142 weitere seien verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. Viele Opfer befänden sich noch unter den Trümmern oder auf den Straßen, wo Rettungskräfte sie nicht erreichen könnten.

Seit Beginn des Kriegs am 7. Oktober 2023 seien damit 65.549 Menschen getötet und 167.518 verletzt worden, teilte das Ministerium mit, das der Hamas untersteht. Unter den jüngsten Opfern seien erneut Zivilisten, die beim Versuch, Lebensmittel und Hilfsgüter zu beschaffen, getötet worden seien. Unabhängige Studien gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Getöteten noch höher liegt. 

Eric Voigt
Eric Voigt

Israels Ministerpräsident weist Völkermord-Vorwürfe zurück

Benjamin Netanjahu hat in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung den Vorwurf des Völkermords als haltlos zurückgewiesen. Israel werde beschuldigt, die Menschen im Gazastreifen gezielt hungern zu lassen, sagt er vor der UN-Vollversammlung. Tatsächlich versorge Israel sie jedoch mit Lebensmitteln, sagte der israelische Ministerpräsident. Wenn es an Nahrung fehle, dann weil die Hamas diese stehle.

Maline Hofmann
Maline Hofmann

Netanjahu kritisiert Anerkennung des Staates Palästina durch westliche Länder

Benjamin Netanjahu hat die jüngsten Anerkennungen eines Staates Palästina, etwa durch Frankreich und Kanada, stark kritisiert. Die Anerkennung eines palästinensischen Staates fördere Terrorismus gegen Jüdinnen und Juden, sagte der israelische Ministerpräsident. „Ihr habt etwas (..) sehr Schlimmes getan“, sagte Netanjahu an diese Länder gewandt.

Er nannte die Gründung eines Palästinenserstaates „puren Wahnsinn“. Dies nach dem 7. Oktober zu tun, sei so, als würde man Al-Kaida nach dem 11. September einen Staat in der Nähe von New York City geben, sagt Netanjahu weiter. „Wir werden das nicht tun.“ Israel werde nicht zulassen, dass westliche Staaten ihm einen „Terrorstaat“ aufzwängen, sagte Israels Ministerpräsident. Er bezeichnete zudem die Palästinensische Autonomiebehörde als „durch und durch korrupt“.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Netanjahu trägt QR-Code mit Aufnahmen vom 7. Oktober

Benjamin Netanjahu hat bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York einen Pin mit einem QR-Code getragen. Dieser führt zu Videoaufnahmen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 und weiterer beteiligter Gruppen, bei dem mehr als 1.200 Menschen in Israel getötet worden waren. Mit der Geste wollte Netanjahu die Delegierten an die Brutalität des Massakers erinnern.

Maline Hofmann
Maline Hofmann

Israel hat Irans Atomwaffenprogramm laut Netanjahu zerstört

Zu Beginn seiner Rede thematisierte Benjamin Netanjahu den Iran und was er als „die iranische Achse des Terrors“ bezeichnet. Diese bedrohe den Weltfrieden und die Stabilität der Region, sagte Netanjahu und nannte in dem Zusammenhang unter anderem die Hamas im Gazastreifen, die Hisbollah im Libanon sowie die Huthis im Jemen. Während er sprach, holte er eine Karte des Nahen Osten hervor und versah die Länder, in denen die israelische Armee angeblich führende Köpfe und Anhänger der Milizen getötet hat, oder Waffen zerstört haben will, mit einem Haken.

Mit Blick auf die militärischen Schläge zwischen dem Iran und Israel, die zwölf Tage anhielten, dankte Netanjahu US-Präsident Donald Trump für sein „mutiges und entschlossenes Handeln“. Israel habe das Atomwaffen- und Raketenprogramm des Iran zerstört. Im Juni hatte Israel unter anderem iranische Atomanlagen und militärische Einrichtungen bombardiert.

Der Iran habe „rasch ein massives Atomwaffenprogramm und ein umfangreiches Programm für ballistische Raketen“ entwickelt, sagte Netanjahu. „Diese sollten nicht nur Israel zerstören, sondern auch die Vereinigten Staaten bedrohen und Nationen überall auf der Welt erpressen.“ Iran dürfe niemals eine Atomwaffe bekommen, sagte Israels Ministerpräsident.

Maline Hofmann
Maline Hofmann

Einige UN-Delegierte verlassen Saal vor Netanjahus Rede

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht aktuell auf der Generalversammlung bei den Vereinten Nationen. Kurz vor Beginn gab es klare Reaktionen im Saal, es wurde mehrfach zur Ordnung aufgerufen: Einige Delegierte applaudierten und riefen Netanjahu zu, andere pfiffen. Zahlreiche Delegierte verließen zudem den Saal. 

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

UN-Liste von Unternehmen mit Tätigkeiten in israelischen Siedlungen stark erweitert

Die Vereinten Nationen haben ihre Liste von Unternehmen aktualisiert, die in israelischen Siedlungen in besetzten palästinensischen Gebieten tätig sind. Auf der in Genf veröffentlichten Datenbank stehen nun 158 Firmen aus elf Ländern, darunter bekannte Plattformen wie Airbnb, Tripadvisor und Booking.com sowie Motorola Solutions. Aus Deutschland ist erstmals der Zementhersteller Heidelberg Materials verzeichnet. 68 Unternehmen kamen seit 2023 neu hinzu, sieben wurden entfernt. Die Datenbank geht auf eine Resolution des UN-Menschenrechtsrats von 2016 zurück und wurde erstmals 2020 veröffentlicht.

Erfasst werden Unternehmen, die laut Bericht unter anderem Ausrüstung für den Siedlungsbau bereitstellen, Abrisse von Häusern und palästinensischem Eigentum ermöglichen, Überwachungstechnologie einsetzen oder von der Nutzung natürlicher Ressourcen profitieren. Auch Verschmutzung und die Ablagerung von Abfällen in palästinensischen Dörfern werden aufgeführt. Damit soll dokumentiert werden, welche Unternehmen durch ihre Tätigkeit in den Siedlungen zum Fortbestand einer nach internationalem Recht illegalen Situation beitragen. Die Vereinten Nationen forderten die gelisteten Firmen auf, „geeignete Maßnahmen“ zu ergreifen, um „negative menschenrechtliche Auswirkungen“ ihrer Aktivitäten in den Palästinensergebieten zu beheben.

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk mahnte, dass Unternehmen in Konfliktkontexten sicherstellen müssten, nicht zu Menschenrechtsverletzungen beizutragen.

Maline Hofmann
Maline Hofmann

Netanjahus UN-Rede soll offenbar auch in Gaza zu hören sein

Die Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York soll offenbar auch im Gazastreifen übertragen werden. Das kündigte sein Büro an. Demnach sollen dafür Lautsprecher zum Einsatz kommen.

Angehörige von Geiseln und israelischen Soldaten kritisierten dies deutlich, wie die Times of Israel berichtet. Ein Offizier spricht gegenüber der Zeitung Ha’aretz von „psychologischer Kriegsführung“.

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Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Offenbar mindestens 24 Tote nach israelischen Angriffen in Gaza

Im Gazastreifen sind nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa seit Mitternacht mindestens 24 Menschen durch israelische Luftangriffe und Beschuss getötet worden. Unter ihnen seien zehn Palästinenser, darunter zwei Kinder, die demnach beim Warten auf Hilfslieferungen am Netzarim-Korridor in Zentralgaza erschossen wurden. Weitere 18 Menschen seien verletzt worden.

Al-Dschasira berichtet unter Berufung auf medizinisches Personal von insgesamt 29 Getöteten seit Tagesanbruch, darunter elf Hilfesuchende. Zwei Menschen seien durch einen israelischen Luftangriff auf ein Haus im Viertel Rimal in Gaza-Stadt getötet worden, für das die israelische Armee später einen Räumungsbefehl veröffentlichte. Ein Teil der Getöteten wurde laut Wafa in Krankenhäuser in Gaza-Stadt, im Zentralteil des Gazastreifens und in Chan Junis gebracht. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.

Palästinenser tragen Hiflsgüter im sogenannten Netzarim Korridor im Gazastreifen
Palästinenser tragen Hiflsgüter im sogenannten Netzarim Korridor im Gazastreifen. Eyad Baba/AFP/Getty Images

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Israel kündigt Angriff auf Wohngebäude in Gaza-Stadt an

Die israelische Armee hat die Bewohnerinnen und Bewohner des Hafenbereichs von Gaza sowie des Viertels Rimal zur Räumung des Gebiets aufgerufen. In einer Mitteilung wurde vor einem bevorstehenden Angriff auf ein Gebäude in der Amin-al-Husseini-Straße gewarnt. 

Die Armee begründete dies mit der Behauptung, dass sich in dem Gebäude oder dessen Umgebung Infrastruktur der Hamas befinde. Für diese Angabe wurden keine Belege vorgelegt. Zivilistinnen und Zivilisten wurden aufgerufen, sich in Richtung Süden in das als „humanitäre Zone“ ausgewiesene Gebiet von Al-Mawasi zu begeben.