Krieg in Gaza: Außenminister fordern Ende welcher israelischen Angriffe hinaus Gaza-Stadt



Ankündigung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die Zahlungen der EU für Israel zu stoppen.

Die EU sieht sich wachsender Kritik wegen ihrer Haltung gegenüber Israel ausgesetzt. Die Forderungen von Parlament und Kommission könnten den Druck auf die Mitgliedstaaten erhöhen, ihre Nahostpolitik zu überdenken.

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Mediziner im Gazastreifen berichten von Tötungen an Hilfsgüterverteilstelle

Im Gazastreifen sind nach örtlichen Angaben zahlreiche Menschen bei der Verteilung humanitärer Hilfen getötet worden. Seit dem Morgen habe es insgesamt 34 Tote gegeben, hieß es aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen. Demnach sollen 17 Menschen von israelischen Soldaten erschossen worden sein, als sie Hilfsgüter der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) abholen wollten.

Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden. Die Stiftung teilte auf Anfrage mit, diese Angaben seien falsch. Die GHF sei in diesem Gebiet nicht tätig.

Nach Angaben des UN-Menschenrechtsbüros wurden seit Beginn der Lebensmittelverteilung durch die GHF mehr als 1.000 Menschen bei den Ausgabestellen der Stiftung getötet. Die GHF weist Berichte über Tote regelmäßig zurück.

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Netanjahu unterzeichnet Abkommen für völkerrechtswidrigen Siedlungsbau im Westjordanland

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Errichtung eines palästinensischen Staates erneut abgelehnt. "Es wird keinen palästinensischen Staat geben", sagte er bei der Unterzeichnung eines Abkommens im besetzten Westjordanland. Dort soll ein völkerrechtswidriger Siedlungsausbau vorangetrieben werden, der das palästinensische Gebiet in zwei Hälften teilen und von Ostjerusalem abschneiden soll. Das Projekt war bereits im August genehmigt worden.

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Im vergangenen Jahr hatte der Internationale Gerichtshof den israelischen Siedlungsbau erneut für völkerrechtswidrig erklärt und gefordert, dass die israelische Besatzung in den palästinensischen Gebieten "so schnell wie möglich“ beendet werden muss.

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UN-Sicherheitsrat verurteilt israelischen Angriff auf Doha

Der UN-Sicherheitsrat hat die israelischen Angriffe auf die katarische Hauptstadt Doha verurteilt. Die Erklärung wurde von allen 15 Mitgliedern, einschließlich der USA, angenommen. Erwähnt wird Israel darin jedoch nicht. Der Sicherheitsrat bekundete darin außerdem seine Solidarität mit Katar und betonte die Bedeutung einer Deeskalation.

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Zudem forderte das Gremium das Ende des Krieges im Gazastreifen und die Freilassung der Geiseln.

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Botschafter nennt Festivalabsage für israelischen Dirigenten "puren Antisemitismus"

Die Ausladung der Münchner Philharmoniker mit dem Dirigenten Lahav Shani von einem belgischen Festival ist nach Ansicht des israelischen Botschafters in Deutschland "purer Antisemitismus". Die Musiker, Besucher und Sponsoren des Festivals kämen aus aller Welt. "Ausgerechnet der Dirigent aus Israel wird jedoch ausgeladen – das ist purer Antisemitismus", sagte Ron Prosor den Zeitungen der Funke Mediengruppe. 

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Das Flanders Festival Ghent begründete die Absage mit der Rolle Shanis als Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra. Imn Lichte dieser Rolle "sind wir nicht in der Lage, für die nötige Klarheit über seine Haltung dem genozidalen Regime in Tel Aviv gegenüber zu sorgen", heißt es auf der Webseite des Festivals

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Erneut 35 Menschen im Gazastreifen getötet

Seit dem Morgen sind durch israelische Angriffen im Gazastreifen 35 Menschen getötet worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa und beruft sich dabei auf medizinischen Kreise in dem Küstengebiet. Die meisten Toten habe es in der nördlich gelegenen Stadt Gaza gegeben. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren.

Allein bei einem israelischen Luftangriff im Norden der Stadt Gaza gab es laut den Angaben 14 Tote. Palästinensischen Medien zufolge soll es sich bei ihnen um Mitglieder einer Familie handeln, deren Haus getroffen worden sei. Zudem seien noch Menschen unter den Trümmern verschüttet. Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, dem Bericht nachzugehen.

Indes veröffentlichte ein Sprecher der Armee eine Liste mit Gebieten, in die die Einwohner der Stadt Gaza fliehen sollen. Dazu zählen unter anderem Nuseirat und Deir al-Balah im Zentrum des Gazastreifens sowie mehrere Viertel der Stadt Chan Junis im Süden des Palästinensergebiets.

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Emirate bestellen israelischen Diplomaten ein

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben nach dem israelischen Angriff auf die Führung der radikalislamischen Hamas in Katar den stellvertretenden israelischen Botschafter einbestellt. Bei einem Treffen sei David Ohad Horsandi die Kritik der emiratischen Regierung und ihre Verurteilung des "feigen israelischen Angriffs auf den Staat Katar sowie der feindseligen Äußerungen des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu" übermittelt worden, teilte das emiratische Außenministerium mit.

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Zuvor hatten die Vereinigten Arabischen Emirate den Angriff bereits als Völkerrechtsverletzung und Angriff auf die Souveränität Katars kritisiert und ihre Solidarität mit Katar erklärt. Die Emirate hatten 2020 als erster Golfstaat diplomatische Beziehungen zu Israel aufgenommen.

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Zwei Verletzte nach Messerangriff nahe Jerusalem

Bei einem Messerangriff in einem israelischen Kibbuz nahe Jerusalem sind zwei Menschen verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich laut Rettungskräften in einem Hotel im Kibbuz Tsowa, etwa zehn Kilometer westlich von Jerusalem. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein palästinensischer Angreifer nach dem Angriff auf Hotelgäste von einem Beamten überwältigt und festgesetzt.

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Ein Mann befinde sich nach dem Angriff in einem ernsten Zustand, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Eine weitere Person sei weniger schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Angreifer stammt Polizeiangaben zufolge aus der Gegend von Schuafat, einem Stadtteil Ost-Jerusalems, das Israel besetzt hält. 

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Konflikt zwischen Spanien und Israel geht weiter

Die diplomatische Krise zwischen den Regierungen in Israel und Spanien spitzt sich zu. "Netanjahu ist nicht gerade die Person, die das Recht hat, wem auch immer Lektionen zu erteilen, angesichts der Gräuel, die er im Gazastreifen verübt", sagte die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles dem Sender Antena 3. Netanjahus Büro hatte Ministerpräsident Pedro Sánchez gestern auf X vorgeworfen, er habe eine "Genozid-Drohung" gegen Israel erhoben.

Sánchez hatte der israelischen Regierung am Montag einen "Völkermord im Gazastreifen" vorgeworfen und Sanktionen angekündigt, darunter Einreiseverbote und einen Einfuhrstopp für Produkte aus israelischen Siedlungen im Gazastreifen. "Wie Sie wissen, hat Spanien keine Atombomben. Es hat auch keine Flugzeugträger oder Erdölreserven", hatte Sánchez dazu gesagt. Sein Land allein könne "die israelische Offensive nicht beenden, aber das heißt nicht, dass wir aufhören, es zu probieren".

Zu Sánchez‘ Atomwaffen-Äußerung teilte Netanjahus Büro mit, dies sei "eine unverhohlene Genozid-Drohung gegen den einzigen jüdischen Staat der Welt".
Das spanische Außenministerium schrieb daraufhin gestern in einer Erklärung, das spanische Volk sei "ein Freund des israelischen Volkes". Zugleich wurden die Vorwürfe von Netanjahus Büro als "lügnerisch und diffamierend" zurückgewiesen. Sánchez zählt seit dem Beginn des durch den Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel ausgelösten Gaza-Kriegs zu den härtesten Kritikern der israelischen Regierung.

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Rubio kündigt Reise nach Israel an

US-Außenminister Marco Rubio reist am kommenden Wochenende nach Israel. Anlass sind die Spannungen zwischen US-Verbündeten im Nahen Osten nach einem israelischen Angriff auf die Hamas-Führung in Katar und dem Ausbau von jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland, wie das US-Außenministerium mitteilte.

Rubio werde die gemeinsamen Ziele betonen, heißt es in der Mitteilung. Dazu gehöre, dass die Hamas den Gazastreifen nie wieder regiere und die bei dem Angriff der Islamisten auf Israel am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln zurückkehrten. Zudem solle es um den Kampf gegen eine "einseitige Anerkennung" eines Palästinenserstaates und gegen juristische Schritte gegen Israel vor internationalen Gerichten gehen.

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UN-Generalversammlung stimmt für Erklärung zu Zweistaatenlösung

Die UN-Generalversammlung hat mit großer Mehrheit einer Erklärung zugestimmt, die Schritte zu einer Zweistaatenlösung enthält. In dem Schreiben werden "konkrete, zeitgebundene und unumkehrbare Schritte" auf dem Weg zu einer Zweistaatenlösung zwischen Israel und Palästinenserinnen und Palästinensern aufgeführt. In der Erklärung wird auch ein Ende der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen gefordert. Zudem wird das militärische Vorgehen Israels, vor allem im Gazastreifen, verurteilt.

142 Länder sprachen sich für die Unterstützung der Erklärung aus, darunter auch Deutschland. Zehn Länder, darunter Israel, Ungarn und die USA, votierten dagegen; zwölf enthielten sich. Die Abstimmung fand mit Blick auf ein für den 22. September im Vorfeld der UN-Generaldebatte geplantes Treffen statt: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat für dieses Treffen die offizielle Anerkennung eines Palästinenserstaates durch sein Land angekündigt. 

Resolutionen der UN-Generalversammlung haben, mit Ausnahme von Haushaltsbeschlüssen, keinen völkerrechtlich bindenden Charakter.

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Libanesisches Gesundheitsministerium meldet Toten nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff im Süden des Libanon ist nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet worden. Demnach hat der Angriff den Ort Aitarun nahe der Grenze zu Israel getroffen. 

Im November war eine Waffenruhe zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah im Libanon in Kraft getreten. Israel wirft der Miliz aber vor, nach wie vor im Grenzgebiet militärisch aktiv zu sein und greift mit dieser Begründung weiterhin Ziele im Libanon an. 

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Deutschland, Großbritannien und Frankreich fordern Ende der Angriffe auf Gaza-Stadt

Die Außenminister Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs haben in einer gemeinsamen Erklärung Israel zur "unverzüglichen Einstellung der israelischen Militäroperationen in Gaza-Stadt" aufgerufen. Der Schwerpunkt müsse weiterhin darauf liegen, "dass ein dauerhafter Waffenstillstand erzielt wird, alle verbleibenden Geiseln freigelassen werden und Hilfslieferungen in großer Menge Gaza erreichen, damit die Hungersnot gestoppt werden kann", hieß es.

Auch Israels Angriff auf Ziele in Katar wurde in dem Schreiben verurteilt. Dieser verletze die Souveränität des Landes und würde "die Gefahr einer weiteren Eskalation in der Region" bergen.

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Trump will nach israelischem Angriff Premierminister Katars treffen

US-Präsident Donald Trump will sich nach dem Angriff Israels auf Katar mit dem Premierminister des Emirats, Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani treffen. Geplant sei ein Abendessen am Freitag in New York, hieß es aus dem Weißen Haus. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff soll an dem Essen teilnehmen.

Trump hatte sich nach dem Luftangriff auf Anführer der Hamas in der katarischen Hauptstadt Doha in einem Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu irritiert gezeigt. Öffentlich sagte er, er sei "äußerst betrübt über den Ort des Angriffs" und bezeichnete Katar als "starken Verbündeten und Freund der Vereinigten Staaten".

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Geplant sei ein Abendessen am Freitag in New York, hieß es aus dem Weißen Haus. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff soll an dem Essen teilnehmen.Trump hatte sich nach dem Luftangriff auf Anführer der Hamas in der katarischen Hauptstadt Doha in einem Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu irritiert gezeigt. Öffentlich sagte er, er sei "äußerst betrübt über den Ort des Angriffs" und bezeichnete Katar als "starken Verbündeten und Freund der Vereinigten Staaten".","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T21:02:59.000Z","dateModified":"2025-09-12T21:22:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Deutschland, Großbritannien und Frankreich fordern Ende der Angriffe auf Gaza-Stadt","articleBody":"Deutschland, Großbritannien und Frankreich fordern Ende der Angriffe auf Gaza-StadtDie Außenminister Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs haben in einer gemeinsamen Erklärung Israel zur "unverzüglichen Einstellung der israelischen Militäroperationen in Gaza-Stadt" aufgerufen. Der Schwerpunkt müsse weiterhin darauf liegen, "dass ein dauerhafter Waffenstillstand erzielt wird, alle verbleibenden Geiseln freigelassen werden und Hilfslieferungen in großer Menge Gaza erreichen, damit die Hungersnot gestoppt werden kann", hieß es. Auch Israels Angriff auf Ziele in Katar wurde in dem Schreiben verurteilt. Dieser verletze die Souveränität des Landes und würde "die Gefahr einer weiteren Eskalation in der Region" bergen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T20:31:18.000Z","dateModified":"2025-09-12T20:53:11.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Libanesisches Gesundheitsministerium meldet Toten nach israelischem Angriff","articleBody":"Libanesisches Gesundheitsministerium meldet Toten nach israelischem AngriffBei einem israelischen Angriff im Süden des Libanon ist nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet worden. Demnach hat der Angriff den Ort Aitarun nahe der Grenze zu Israel getroffen. Im November war eine Waffenruhe zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah im Libanon in Kraft getreten. Israel wirft der Miliz aber vor, nach wie vor im Grenzgebiet militärisch aktiv zu sein und greift mit dieser Begründung weiterhin Ziele im Libanon an. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T20:15:06.000Z","dateModified":"2025-09-12T20:22:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Generalversammlung stimmt für Erklärung zu Zweistaatenlösung","articleBody":"UN-Generalversammlung stimmt für Erklärung zu ZweistaatenlösungDie UN-Generalversammlung hat mit großer Mehrheit einer Erklärung zugestimmt, die Schritte zu einer Zweistaatenlösung enthält. In dem Schreiben werden "konkrete, zeitgebundene und unumkehrbare Schritte" auf dem Weg zu einer Zweistaatenlösung zwischen Israel und Palästinenserinnen und Palästinensern aufgeführt. In der Erklärung wird auch ein Ende der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen gefordert. Zudem wird das militärische Vorgehen Israels, vor allem im Gazastreifen, verurteilt. 142 Länder sprachen sich für die Unterstützung der Erklärung aus, darunter auch Deutschland. Zehn Länder, darunter Israel, Ungarn und die USA, votierten dagegen; zwölf enthielten sich. Die Abstimmung fand mit Blick auf ein für den 22. September im Vorfeld der UN-Generaldebatte geplantes Treffen statt: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat für dieses Treffen die offizielle Anerkennung eines Palästinenserstaates durch sein Land angekündigt. Resolutionen der UN-Generalversammlung haben, mit Ausnahme von Haushaltsbeschlüssen, keinen völkerrechtlich bindenden Charakter.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T15:14:27.000Z","dateModified":"2025-09-12T15:29:01.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maline Hofmann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/UN_News_Centre/status/1966513311547032059","headline":"UN News on Twitter / X","description":"#BREAKINGUN General Assembly ADOPTS resolution endorsing the New York Declaration on the Peaceful Settlement of the Question of Palestine and the Implementation of the Two-State SolutionVoting resultIn favor: 142Against: 10Abstain: 12 pic.twitter.com/38ilC20OYL— UN News (@UN_News_Centre) September 12, 2025nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zwei Verletzte nach Messerangriff nahe Jerusalem","articleBody":"Zwei Verletzte nach Messerangriff nahe JerusalemBei einem Messerangriff in einem israelischen Kibbuz nahe Jerusalem sind zwei Menschen verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich laut Rettungskräften in einem Hotel im Kibbuz Tsowa, etwa zehn Kilometer westlich von Jerusalem. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein palästinensischer Angreifer nach dem Angriff auf Hotelgäste von einem Beamten überwältigt und festgesetzt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T14:13:58.000Z","dateModified":"2025-09-12T15:14:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maline Hofmann"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoAwBEVeuxR75uBABtna/moAwu2Vx6eGw4moe9QaP.jpeg","caption":"Beamte ermitteln nach dem Messerangriff nahe Jerusalem am Tatort.","creditText":"Ronen Zvulun/Reuters","uploadDate":"2025-09-12T14:45:50.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoAwBEVeuxR75uBABtna/moAwu2Vx6eGw4moe9QaP.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Rubio kündigt Reise nach Israel an","articleBody":"Rubio kündigt Reise nach Israel anUS-Außenminister Marco Rubio reist am kommenden Wochenende nach Israel. Anlass sind die Spannungen zwischen US-Verbündeten im Nahen Osten nach einem israelischen Angriff auf die Hamas-Führung in Katar und dem Ausbau von jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland, wie das US-Außenministerium mitteilte. Rubio werde die gemeinsamen Ziele betonen, heißt es in der Mitteilung. Dazu gehöre, dass die Hamas den Gazastreifen nie wieder regiere und die bei dem Angriff der Islamisten auf Israel am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln zurückkehrten. Zudem solle es um den Kampf gegen eine "einseitige Anerkennung" eines Palästinenserstaates und gegen juristische Schritte gegen Israel vor internationalen Gerichten gehen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T13:24:47.000Z","dateModified":"2025-09-12T14:18:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Konflikt zwischen Spanien und Israel geht weiter","articleBody":"Konflikt zwischen Spanien und Israel geht weiterDie diplomatische Krise zwischen den Regierungen in Israel und Spanien spitzt sich zu. "Netanjahu ist nicht gerade die Person, die das Recht hat, wem auch immer Lektionen zu erteilen, angesichts der Gräuel, die er im Gazastreifen verübt", sagte die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles dem Sender Antena 3. Netanjahus Büro hatte Ministerpräsident Pedro Sánchez gestern auf X vorgeworfen, er habe eine "Genozid-Drohung" gegen Israel erhoben.Sánchez hatte der israelischen Regierung am Montag einen "Völkermord im Gazastreifen" vorgeworfen und Sanktionen angekündigt, darunter Einreiseverbote und einen Einfuhrstopp für Produkte aus israelischen Siedlungen im Gazastreifen. "Wie Sie wissen, hat Spanien keine Atombomben. Es hat auch keine Flugzeugträger oder Erdölreserven", hatte Sánchez dazu gesagt. Sein Land allein könne "die israelische Offensive nicht beenden, aber das heißt nicht, dass wir aufhören, es zu probieren".Zu Sánchez‘ Atomwaffen-Äußerung teilte Netanjahus Büro mit, dies sei "eine unverhohlene Genozid-Drohung gegen den einzigen jüdischen Staat der Welt".Das spanische Außenministerium schrieb daraufhin gestern in einer Erklärung, das spanische Volk sei "ein Freund des israelischen Volkes". Zugleich wurden die Vorwürfe von Netanjahus Büro als "lügnerisch und diffamierend" zurückgewiesen. Sánchez zählt seit dem Beginn des durch den Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel ausgelösten Gaza-Kriegs zu den härtesten Kritikern der israelischen Regierung.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T13:22:29.000Z","dateModified":"2025-09-12T14:16:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Emirate bestellen israelischen Diplomaten ein","articleBody":"Emirate bestellen israelischen Diplomaten einDie Vereinigten Arabischen Emirate haben nach dem israelischen Angriff auf die Führung der radikalislamischen Hamas in Katar den stellvertretenden israelischen Botschafter einbestellt. Bei einem Treffen sei David Ohad Horsandi die Kritik der emiratischen Regierung und ihre Verurteilung des "feigen israelischen Angriffs auf den Staat Katar sowie der feindseligen Äußerungen des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu" übermittelt worden, teilte das emiratische Außenministerium mit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T13:14:21.000Z","dateModified":"2025-09-12T14:13:25.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Erneut 35 Menschen im Gazastreifen getötet","articleBody":"Erneut 35 Menschen im Gazastreifen getötetSeit dem Morgen sind durch israelische Angriffen im Gazastreifen 35 Menschen getötet worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa und beruft sich dabei auf medizinischen Kreise in dem Küstengebiet. Die meisten Toten habe es in der nördlich gelegenen Stadt Gaza gegeben. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren.Allein bei einem israelischen Luftangriff im Norden der Stadt Gaza gab es laut den Angaben 14 Tote. Palästinensischen Medien zufolge soll es sich bei ihnen um Mitglieder einer Familie handeln, deren Haus getroffen worden sei. Zudem seien noch Menschen unter den Trümmern verschüttet. Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, dem Bericht nachzugehen.Indes veröffentlichte ein Sprecher der Armee eine Liste mit Gebieten, in die die Einwohner der Stadt Gaza fliehen sollen. Dazu zählen unter anderem Nuseirat und Deir al-Balah im Zentrum des Gazastreifens sowie mehrere Viertel der Stadt Chan Junis im Süden des Palästinensergebiets.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T10:45:54.000Z","dateModified":"2025-09-12T14:16:11.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Botschafter nennt Festivalabsage für israelischen Dirigenten "puren Antisemitismus"","articleBody":"Botschafter nennt Festivalabsage für israelischen Dirigenten "puren Antisemitismus"Die Ausladung der Münchner Philharmoniker mit dem Dirigenten Lahav Shani von einem belgischen Festival ist nach Ansicht des israelischen Botschafters in Deutschland "purer Antisemitismus". Die Musiker, Besucher und Sponsoren des Festivals kämen aus aller Welt. "Ausgerechnet der Dirigent aus Israel wird jedoch ausgeladen – das ist purer Antisemitismus", sagte Ron Prosor den Zeitungen der Funke Mediengruppe. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-12T02:07:00.000Z","dateModified":"2025-09-12T03:54:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_694/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoAspw4t3yKw3Hu3PLXv/moAtAZbj47mw2ATEAK4h.jpeg","caption":"Der israelische Dirigent der Münchner Philhamoniker, Lahav Shani, darf nicht auf einem Festival in Belgien auftreten.","creditText":"Sven Hoppe/dpa","uploadDate":"2025-09-12T03:03:02.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_325/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoAspw4t3yKw3Hu3PLXv/moAtAZbj47mw2ATEAK4h.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Sicherheitsrat verurteilt israelischen Angriff auf Doha","articleBody":"UN-Sicherheitsrat verurteilt israelischen Angriff auf DohaDer UN-Sicherheitsrat hat die israelischen Angriffe auf die katarische Hauptstadt Doha verurteilt. Die Erklärung wurde von allen 15 Mitgliedern, einschließlich der USA, angenommen. Erwähnt wird Israel darin jedoch nicht. Der Sicherheitsrat bekundete darin außerdem seine Solidarität mit Katar und betonte die Bedeutung einer Deeskalation.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-11T18:36:43.000Z","dateModified":"2025-09-11T19:06:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anja Keinath"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_575/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoAqNEDz5eZy5SpiVpJC/moAqea7h5eZy5SpiVpJJ.jpeg","caption":"Rauch über der katarischen Hauptstadt Doha nach israelischen Angriffen","creditText":"Ibraheem Abu Mustafa/Reuters","uploadDate":"2025-09-11T19:06:55.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_269/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoAqNEDz5eZy5SpiVpJC/moAqea7h5eZy5SpiVpJJ.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Netanjahu unterzeichnet Abkommen für völkerrechtswidrigen Siedlungsbau im Westjordanland","articleBody":"Netanjahu unterzeichnet Abkommen für völkerrechtswidrigen Siedlungsbau im WestjordanlandIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Errichtung eines palästinensischen Staates erneut abgelehnt. "Es wird keinen palästinensischen Staat geben", sagte er bei der Unterzeichnung eines Abkommens im besetzten Westjordanland. Dort soll ein völkerrechtswidriger Siedlungsausbau vorangetrieben werden, der das palästinensische Gebiet in zwei Hälften teilen und von Ostjerusalem abschneiden soll. 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Seit dem Morgen habe es insgesamt 34 Tote gegeben, hieß es aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen. Demnach sollen 17 Menschen von israelischen Soldaten erschossen worden sein, als sie Hilfsgüter der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) abholen wollten. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden. Die Stiftung teilte auf Anfrage mit, diese Angaben seien falsch. Die GHF sei in diesem Gebiet nicht tätig.Nach Angaben des UN-Menschenrechtsbüros wurden seit Beginn der Lebensmittelverteilung durch die GHF mehr als 1.000 Menschen bei den Ausgabestellen der Stiftung getötet. Die GHF weist Berichte über Tote regelmäßig zurück.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-11T16:24:17.000Z","dateModified":"2025-09-11T16:29:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anja Keinath"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Parlament fordert Sanktionen gegen israelische Minister","articleBody":"EU-Parlament fordert Sanktionen gegen israelische MinisterDas Europaparlament hat sich für Sanktionen gegen zwei "extremistische" Minister in Israel ausgesprochen. 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Bastian Hartig
Bastian Hartig

Trump will nach israelischem Angriff Premierminister Katars treffen

US-Präsident Donald Trump will sich nach dem Angriff Israels auf Katar mit dem Premierminister des Emirats, Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani treffen. Geplant sei ein Abendessen am Freitag in New York, hieß es aus dem Weißen Haus. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff soll an dem Essen teilnehmen.

Trump hatte sich nach dem Luftangriff auf Anführer der Hamas in der katarischen Hauptstadt Doha in einem Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu irritiert gezeigt. Öffentlich sagte er, er sei „äußerst betrübt über den Ort des Angriffs“ und bezeichnete Katar als „starken Verbündeten und Freund der Vereinigten Staaten„.

Bastian Hartig
Bastian Hartig

Deutschland, Großbritannien und Frankreich fordern Ende der Angriffe auf Gaza-Stadt

Die Außenminister Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs haben in einer gemeinsamen Erklärung Israel zur „unverzüglichen Einstellung der israelischen Militäroperationen in Gaza-Stadt“ aufgerufen. Der Schwerpunkt müsse weiterhin darauf liegen, „dass ein dauerhafter Waffenstillstand erzielt wird, alle verbleibenden Geiseln freigelassen werden und Hilfslieferungen in großer Menge Gaza erreichen, damit die Hungersnot gestoppt werden kann“, hieß es.

Auch Israels Angriff auf Ziele in Katar wurde in dem Schreiben verurteilt. Dieser verletze die Souveränität des Landes und würde „die Gefahr einer weiteren Eskalation in der Region“ bergen.

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

Libanesisches Gesundheitsministerium meldet Toten nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff im Süden des Libanon ist nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet worden. Demnach hat der Angriff den Ort Aitarun nahe der Grenze zu Israel getroffen. 

Im November war eine Waffenruhe zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah im Libanon in Kraft getreten. Israel wirft der Miliz aber vor, nach wie vor im Grenzgebiet militärisch aktiv zu sein und greift mit dieser Begründung weiterhin Ziele im Libanon an. 

Maline Hofmann
Maline Hofmann

UN-Generalversammlung stimmt für Erklärung zu Zweistaatenlösung

Die UN-Generalversammlung hat mit großer Mehrheit einer Erklärung zugestimmt, die Schritte zu einer Zweistaatenlösung enthält. In dem Schreiben werden „konkrete, zeitgebundene und unumkehrbare Schritte“ auf dem Weg zu einer Zweistaatenlösung zwischen Israel und Palästinenserinnen und Palästinensern aufgeführt. In der Erklärung wird auch ein Ende der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen gefordert. Zudem wird das militärische Vorgehen Israels, vor allem im Gazastreifen, verurteilt.

142 Länder sprachen sich für die Unterstützung der Erklärung aus, darunter auch Deutschland. Zehn Länder, darunter Israel, Ungarn und die USA, votierten dagegen; zwölf enthielten sich. Die Abstimmung fand mit Blick auf ein für den 22. September im Vorfeld der UN-Generaldebatte geplantes Treffen statt: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat für dieses Treffen die offizielle Anerkennung eines Palästinenserstaates durch sein Land angekündigt. 

Resolutionen der UN-Generalversammlung haben, mit Ausnahme von Haushaltsbeschlüssen, keinen völkerrechtlich bindenden Charakter.

Maline Hofmann
Maline Hofmann

Zwei Verletzte nach Messerangriff nahe Jerusalem

Bei einem Messerangriff in einem israelischen Kibbuz nahe Jerusalem sind zwei Menschen verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich laut Rettungskräften in einem Hotel im Kibbuz Tsowa, etwa zehn Kilometer westlich von Jerusalem. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein palästinensischer Angreifer nach dem Angriff auf Hotelgäste von einem Beamten überwältigt und festgesetzt.
Beamte ermitteln nach dem Messerangriff nahe Jerusalem am Tatort.
Beamte ermitteln nach dem Messerangriff nahe Jerusalem am Tatort. Ronen Zvulun/Reuters
Ein Mann befinde sich nach dem Angriff in einem ernsten Zustand, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Eine weitere Person sei weniger schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Angreifer stammt Polizeiangaben zufolge aus der Gegend von Schuafat, einem Stadtteil Ost-Jerusalems, das Israel besetzt hält. 

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Rubio kündigt Reise nach Israel an

US-Außenminister Marco Rubio reist am kommenden Wochenende nach Israel. Anlass sind die Spannungen zwischen US-Verbündeten im Nahen Osten nach einem israelischen Angriff auf die Hamas-Führung in Katar und dem Ausbau von jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland, wie das US-Außenministerium mitteilte.

Rubio werde die gemeinsamen Ziele betonen, heißt es in der Mitteilung. Dazu gehöre, dass die Hamas den Gazastreifen nie wieder regiere und die bei dem Angriff der Islamisten auf Israel am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln zurückkehrten. Zudem solle es um den Kampf gegen eine „einseitige Anerkennung“ eines Palästinenserstaates und gegen juristische Schritte gegen Israel vor internationalen Gerichten gehen.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Konflikt zwischen Spanien und Israel geht weiter

Die diplomatische Krise zwischen den Regierungen in Israel und Spanien spitzt sich zu. „Netanjahu ist nicht gerade die Person, die das Recht hat, wem auch immer Lektionen zu erteilen, angesichts der Gräuel, die er im Gazastreifen verübt“, sagte die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles dem Sender Antena 3. Netanjahus Büro hatte Ministerpräsident Pedro Sánchez gestern auf X vorgeworfen, er habe eine „Genozid-Drohung“ gegen Israel erhoben.
Sánchez hatte der israelischen Regierung am Montag einen „Völkermord im Gazastreifen“ vorgeworfen und Sanktionen angekündigt, darunter Einreiseverbote und einen Einfuhrstopp für Produkte aus israelischen Siedlungen im Gazastreifen. „Wie Sie wissen, hat Spanien keine Atombomben. Es hat auch keine Flugzeugträger oder Erdölreserven“, hatte Sánchez dazu gesagt. Sein Land allein könne „die israelische Offensive nicht beenden, aber das heißt nicht, dass wir aufhören, es zu probieren“.
Zu Sánchez‘ Atomwaffen-Äußerung teilte Netanjahus Büro mit, dies sei „eine unverhohlene Genozid-Drohung gegen den einzigen jüdischen Staat der Welt“.
Das spanische Außenministerium schrieb daraufhin gestern in einer Erklärung, das spanische Volk sei „ein Freund des israelischen Volkes“. Zugleich wurden die Vorwürfe von Netanjahus Büro als „lügnerisch und diffamierend“ zurückgewiesen. Sánchez zählt seit dem Beginn des durch den Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel ausgelösten Gaza-Kriegs zu den härtesten Kritikern der israelischen Regierung.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Emirate bestellen israelischen Diplomaten ein

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben nach dem israelischen Angriff auf die Führung der radikalislamischen Hamas in Katar den stellvertretenden israelischen Botschafter einbestellt. Bei einem Treffen sei David Ohad Horsandi die Kritik der emiratischen Regierung und ihre Verurteilung des „feigen israelischen Angriffs auf den Staat Katar sowie der feindseligen Äußerungen des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu“ übermittelt worden, teilte das emiratische Außenministerium mit.
„Jede Aggression gegen einen Mitgliedsstaat des Golf-Kooperationsrats stellt einen Angriff auf das kollektive Sicherheitsgefüge der Golfregion dar.“

Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate

Zuvor hatten die Vereinigten Arabischen Emirate den Angriff bereits als Völkerrechtsverletzung und Angriff auf die Souveränität Katars kritisiert und ihre Solidarität mit Katar erklärt. Die Emirate hatten 2020 als erster Golfstaat diplomatische Beziehungen zu Israel aufgenommen.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Erneut 35 Menschen im Gazastreifen getötet

Seit dem Morgen sind durch israelische Angriffen im Gazastreifen 35 Menschen getötet worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa und beruft sich dabei auf medizinischen Kreise in dem Küstengebiet. Die meisten Toten habe es in der nördlich gelegenen Stadt Gaza gegeben. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren.
Allein bei einem israelischen Luftangriff im Norden der Stadt Gaza gab es laut den Angaben 14 Tote. Palästinensischen Medien zufolge soll es sich bei ihnen um Mitglieder einer Familie handeln, deren Haus getroffen worden sei. Zudem seien noch Menschen unter den Trümmern verschüttet. Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, dem Bericht nachzugehen.
Indes veröffentlichte ein Sprecher der Armee eine Liste mit Gebieten, in die die Einwohner der Stadt Gaza fliehen sollen. Dazu zählen unter anderem Nuseirat und Deir al-Balah im Zentrum des Gazastreifens sowie mehrere Viertel der Stadt Chan Junis im Süden des Palästinensergebiets.

Bastian Hartig
Bastian Hartig

Botschafter nennt Festivalabsage für israelischen Dirigenten „puren Antisemitismus“

Die Ausladung der Münchner Philharmoniker mit dem Dirigenten Lahav Shani von einem belgischen Festival ist nach Ansicht des israelischen Botschafters in Deutschland „purer Antisemitismus“. Die Musiker, Besucher und Sponsoren des Festivals kämen aus aller Welt. „Ausgerechnet der Dirigent aus Israel wird jedoch ausgeladen – das ist purer Antisemitismus“, sagte Ron Prosor den Zeitungen der Funke Mediengruppe. 
Der israelische Dirigent der Münchner Philhamoniker, Lahav Shani, darf nicht auf einem Festival in Belgien auftreten.
Der israelische Dirigent der Münchner Philhamoniker, Lahav Shani, darf nicht auf einem Festival in Belgien auftreten. Sven Hoppe/dpa
Das Flanders Festival Ghent begründete die Absage mit der Rolle Shanis als Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra. Imn Lichte dieser Rolle „sind wir nicht in der Lage, für die nötige Klarheit über seine Haltung dem genozidalen Regime in Tel Aviv gegenüber zu sorgen“, heißt es auf der Webseite des Festivals

Anja Keinath
Anja Keinath

UN-Sicherheitsrat verurteilt israelischen Angriff auf Doha

Der UN-Sicherheitsrat hat die israelischen Angriffe auf die katarische Hauptstadt Doha verurteilt. Die Erklärung wurde von allen 15 Mitgliedern, einschließlich der USA, angenommen. Erwähnt wird Israel darin jedoch nicht. Der Sicherheitsrat bekundete darin außerdem seine Solidarität mit Katar und betonte die Bedeutung einer Deeskalation.
Rauch über der katarischen Hauptstadt Doha nach israelischen Angriffen
Rauch über der katarischen Hauptstadt Doha nach israelischen Angriffen. Ibraheem Abu Mustafa/Reuters
Zudem forderte das Gremium das Ende des Krieges im Gazastreifen und die Freilassung der Geiseln.

Anja Keinath
Anja Keinath

Netanjahu unterzeichnet Abkommen für völkerrechtswidrigen Siedlungsbau im Westjordanland

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Errichtung eines palästinensischen Staates erneut abgelehnt. „Es wird keinen palästinensischen Staat geben“, sagte er bei der Unterzeichnung eines Abkommens im besetzten Westjordanland. Dort soll ein völkerrechtswidriger Siedlungsausbau vorangetrieben werden, der das palästinensische Gebiet in zwei Hälften teilen und von Ostjerusalem abschneiden soll. Das Projekt war bereits im August genehmigt worden.
Palästinensisches Gebiet im Westjordanland, in dem die israelische Regierung im Rahmen des E1-Siedlungsprojekts eine weitere völkerrechtswidrige Siedlung errichten will
Palästinensisches Gebiet im Westjordanland, in dem die israelische Regierung im Rahmen des E1-Siedlungsprojekts eine weitere völkerrechtswidrige Siedlung errichten will. Amir Levy/Getty Images
Im vergangenen Jahr hatte der Internationale Gerichtshof den israelischen Siedlungsbau erneut für völkerrechtswidrig erklärt und gefordert, dass die israelische Besatzung in den palästinensischen Gebieten „so schnell wie möglich“ beendet werden muss.

Anja Keinath
Anja Keinath

Mediziner im Gazastreifen berichten von Tötungen an Hilfsgüterverteilstelle

Im Gazastreifen sind nach örtlichen Angaben zahlreiche Menschen bei der Verteilung humanitärer Hilfen getötet worden. Seit dem Morgen habe es insgesamt 34 Tote gegeben, hieß es aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen. Demnach sollen 17 Menschen von israelischen Soldaten erschossen worden sein, als sie Hilfsgüter der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) abholen wollten.

Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden. Die Stiftung teilte auf Anfrage mit, diese Angaben seien falsch. Die GHF sei in diesem Gebiet nicht tätig.

Nach Angaben des UN-Menschenrechtsbüros wurden seit Beginn der Lebensmittelverteilung durch die GHF mehr als 1.000 Menschen bei den Ausgabestellen der Stiftung getötet. Die GHF weist Berichte über Tote regelmäßig zurück.

Ronja Rüger
Ronja Rüger

EU-Parlament fordert Sanktionen gegen israelische Minister

Das Europaparlament hat sich für Sanktionen gegen zwei „extremistische“ Minister in Israel ausgesprochen. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Straßburg für eine rechtlich unverbindliche, schriftliche Aufforderung, den israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich und den Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, mit Sanktionen zu belegen.

Im ursprünglichen Text der Resolution war beiden vorgeworfen worden, „offen zum Völkermord aufzurufen„. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte aber gegen diese Formulierung.

Das EU-Parlament forderte zudem einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen. Israel behindere humanitäre Hilfe und verursache eine menschengemachte Hungersnot im Gazastreifen. Zudem forderte das Europaparlament erneut die „bedingungslose Freilassung der israelischen Geiseln“ und die Zerschlagung der Terrororganisation Hamas. Ausdrücklich unterstützte das Parlament die Ankündigung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die Zahlungen der EU für Israel zu stoppen.

Die EU sieht sich wachsender Kritik wegen ihrer Haltung gegenüber Israel ausgesetzt. Die Forderungen von Parlament und Kommission könnten den Druck auf die Mitgliedstaaten erhöhen, ihre Nahostpolitik zu überdenken.

Das EU-Parlament beschließt in einer Abstimmung Forderungen gegen Israel.
Das EU-Parlament beschließt in einer Abstimmung Forderungen gegen Israel. Romeo Boetzle/AFP/Getty Images

Ronja Rüger
Ronja Rüger

Israelische Firmen von Luftfahrtmesse ausgeschlossen

Israelische Rüstungshersteller dürfen dieses Jahr nicht an der Luft- und Raumfahrtmesse in Dubai teilnehmen. Israelische Unternehmen seien von der Veranstaltung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeschlossen worden, bestätigte eine Sprecherin des israelischen Verteidigungsministeriums.

Die Entscheidung soll schon vor dem Angriff auf Katar gefallen sein. Die Organisatoren der Messe im November hätten die Entscheidung auf informellem Weg schon früher mitgeteilt, sagte ein Regierungsvertreter. Die Nachrichtenagentur Bloomberg zitierte aus einem Brief der Veranstalter. Dieser sei auf den Tag des Angriffs datiert gewesen.