Krieg gegen die Ukraine: Witkoff nennt Ukraine-Sicherheitspläne „weitgehend abgeschlossen“



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— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) December 28, 2025

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Trump telefoniert mit Putin vor Treffen mit Selenskyj

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida mit Kremlchef Wladimir Putin telefoniert. Das Telefonat sei "gut und sehr produktiv" verlaufen, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform, ohne nähere Details über Inhalte zu nennen. Auch die russische Nachrichtenagentur Interfax hat das Telefonat bestätigt.

Laut einem Politikberater Putins dauerte das Telefonat 1 Stunde und 15 Minuten. Es sei den Angaben zufolge Trumps Idee gewesen und die beiden hätten sich freundlich unterhalten. Sie seien sich einig gewesen, dass die Ukraine "ohne Verzögerung eine mutige Entscheidung über den Donbass" treffen müsse. Die Angaben des Politikberaters wurden bislang nicht von Trump bestätigt. Nach dem Treffen zwischen Trump und Selenskyj sei ein weiteres Telefonat geplant. 

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Trump hatte angekündigt, Selenskyj in seinem Privatclub Mar-a-Lago in Florida zu empfangen. Ziel des Treffens ist es, ein Friedensabkommen für das Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine fertigzustellen. Selenskyj sagte, bei dem Gespräch werde es um Sicherheits- und wirtschaftliche Vereinbarungen gehen. Er werde auch "territoriale Themen" zur Sprache bringen.

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Selenskyj von Trump in Florida empfangen

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat begonnen. Zuvor schüttelten sich beide vor Trumps Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach die Hand. Die russische Seite ist bei dem bilateralen Gespräch nicht dabei.

Bei der Begrüßung Selenskyjs sagte Trump: "Dieser Gentleman hat sehr hart gearbeitet und ist sehr tapfer, und sein Volk ist sehr tapfer." 

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An die Presse gewandt sagte Trump in einem Statement, er sei zuversichtlich, dass eine Einigung zum Ende eines Krieges erzielt werden könne. Beide Kriegsparteien wollten ein Ende der Kämpfe. Er habe dafür aber keine Fristen, sagte er auf Nachfrage. Man könne nun weiter vorankommen. Auch eventuelle Gebietsabtretungen sollen Teil des Gespräches sein, aber die Ukraine solle "große wirtschaftliche Vorteile" davontragen. Nach dem Treffen wolle er erneut mit Putin telefonieren, sagte Trump. Ebenso mit den Europäern.

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Selenskyj bat Trump um Sicherheitsgarantien für 50 Jahre

Beim Treffen mit Donald Trump hat der ukrainische Präsident mit seinem US-Amtskollegen auch über die Laufzeit möglicher Sicherheitsgarantien gesprochen. "Ich habe ihm gesagt, dass wir bereits seit fast 15 Jahren im Krieg sind", sagte Wolodymyr Selenskyj in einem WhatsApp-Chat mit ukrainischen Journalisten. "Und ich habe ihm gesagt, dass wir sehr gerne über (Sicherheitsgarantien) über 30, 40, 50 Jahre sprechen würden."

Trump habe dazu noch keine abschließende Entscheidung getroffen, sagte Selenskyj weiter: "Der Präsident hat gesagt, dass er darüber nachdenken wird."

Die Ausgestaltung der konkreten Sicherheitsgarantien ist allerdings nach wie vor unbekannt. Die Ukraine strebt eine Vereinbarung nach Vorbild des Artikels 5 der Nato an, bei der sich ihre Partner im Fall eines erneuten russischen Angriffs zu militärischer Unterstützung verpflichten würden. Das gilt wiederum als unwahrscheinlich. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj hatte Trump gestern ebenfalls keine Details zu möglichen Vereinbarungen genannt.

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Selenskyj hofft auf Abkommen mit USA und Europäern bis Ende Januar

Der ukrainische Präsident will bis Ende Januar eine gemeinsame Verhandlungsposition mit den USA und europäischen Ländern für Gespräche mit Russland abstimmen. Bereits im Januar wolle er ein Treffen seiner Verhandler mit Delegationen "der USA und Europas in der Ukraine" abhalten, sagte Wolodymyr Selenskyj nach dem Gipfel mit Donald Trump in Florida. 

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Ergebnis des Treffens könne sein, bis Ende Januar ein gemeinsames Dokument zu erarbeiten, das anschließend bei einem Gipfel auf Ebene der Staatschefs beschlossen werden könnte. Diese gemeinsame Position könne dann an Russland herangetragen werden: Der nächste Schritt seien dann Verhandlungen mit Russland, sagte Selenskyj.

Inwiefern er glaubt, dass Russland für dieses Vorgehen offen wäre, sagte der ukrainische Präsident nicht. Russlands Staatschef Wladimir Putin hatte in den vergangenen Monaten immer wieder Zweifel an seiner Bereitschaft geäußert, ein Friedensabkommen mit Selenskyj zu schließen und zuvor Wahlen in der Ukraine gefordert.

Mehr zum Stand der Gespräche nach dem Trump-Selenskyj-Treffen können Sie hier lesen:

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Peskow fordert ukrainischen Rückzug aus gesamtem Donbass

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Nach dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat die russische Seite ihre Forderungen erneuert. Der russische Präsidentensprecher, Dmitri Peskow, sagte, die Ukraine solle ihre Truppen auch aus dem Teil des Donbass zurückziehen, den sie kontrolliere. Die russische Armee besetzt bereits den Großteil der ukrainischen Region.

Peskow erinnerte daran, dass Trump gesagt hatte, die Ukraine verliere viel Territorium und könne weiteres Territorium verlieren. Der russische Präsidentensprecher sagte zudem, dass bald ein Telefonat zwischen den Staatschefs Russlands und der USA stattfinden werde. Ein Telefonat zwischen Putin und Selenskyj sei hingegen nicht geplant.

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Putin fordert verstärkte Angriffe in Saporischschja

Der russische Staatschef will inmitten von Debatten über mögliche Gebietsabtretungen der Ukraine in der Region Donezk die Eroberung der Nachbarregion Saporischschja vorantreiben. "In naher Zukunft ist es notwendig, die Offensive fortzusetzen (…), um Saporischschja zu befreien", sagte Wladimir Putin bei einer im Staatsfernsehen übertragenen Besprechung mit führenden Militärs und Verteidigungsminister Andrej Beloussow.

Unter den Anwesenden war auch Michail Teplinski, Kommandeur der russischen Heeresgruppe Dnjepr, die in Saporischschja stationiert ist. Dieser teilte Putin in der Besprechung mit, die russischen Truppen stünden derzeit 15 Kilometer südlich der gleichnamigen Hauptstadt der Region Saporischschja. Putin hatte die Region 2022 komplett annektiert, die Hauptstadt lag jedoch zu keinem Zeitpunkt unter russischer Kontrolle. In der Stadt Saporischschja lebten vor Kriegsbeginn mehr als 700.000 Menschen. Russland kontrolliert derzeit etwa 75 Prozent der Region.

Ab dem Spätsommer 2022 hatten weder Russland noch die Ukraine in der Region bedeutende Fortschritte erzielt. Seit diesem Herbst hat sich der russische Vormarsch dort jedoch beschleunigt. So nahmen die russischen Truppen dort seit September etwa 450 Quadratkilometer Gebiet ein – doppelt so viel wie im gesamten Zeitraum von Anfang 2024 bis August dieses Jahres. Während die Front südlich der Gebietshauptstadt dennoch vergleichsweise stabil ist, gelangen Russland in den vergangenen Monaten Gebietsgewinne im Osten der Region. 

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Offiziell fordert Russland für ein Ende des Krieges nach wie vor unter anderem, dass die Ukraine ihre Truppen aus bislang nicht russisch kontrollierten, aber 2022 annektierten Gebieten abzieht, darunter auch der noch freie Teil von Saporischschja. In den Gesprächen mit den USA über ein Kriegsende zeigte sich Russland zuletzt offen dafür, die Frontlinie in Saporischschja und weiteren Gebieten einzufrieren, wenn sich die Ukraine aus Donezk zurückziehe. Eroberungen in Saporischschja könnten jedoch dazu führen, dass Russland die älteren Forderungen wieder aufgreift.

So erneuerte Putins Sprecher Dmitri Peskow heute Vormittag die Forderung nach einem Rückzug der Ukraine aus Donezk. Ob dies auch für die ebenfalls 2022 annektierten Gebiete Saporischschja und Cherson gelte, ließ er hingegen offen. 

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Ukraine will 14 Dörfer im Norden evakuieren

Angesichts anhaltender russischer Angriffe hat die Ukraine die Evakuierung von 14 Dörfern in der Region Tschernihiw angeordnet. Dort würden weiterhin 300 Menschen leben, teilte der Verwaltungschef der Region, Wjatscheslaw Tschaus, mit. Das Gebiet an der Grenze zu Belarus werde "jeden Tag bombardiert".

Die nach dem russischen Einmarsch kurzzeitig besetzte Region im Norden der Ukraine war in den vergangenen Monaten wieder verstärkt Ziel russischer Angriffe. Dabei wurden auch Energieanlagen getroffen.

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Selenskyj kündigt neue Treffen ukrainischer Verbündeter an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat weitere Treffen mit Verbündeten der Ukraine nach dem Jahreswechsel angekündigt, darunter auch mit US-Präsident Donald Trump. Am 3. Januar solle es zunächst ein Treffen der nationalen Sicherheitsberater aus der sogenannten "Koalition der Willigen" geben, bevor sich am 6. Januar die Staatschefs miteinander treffen. "Wir sind dem Team von Präsident Trump für die Bereitschaft dankbar, an beiden Formaten teilzunehmen", schrieb Selenskyj bei Telegram. Die Treffen sollen in Paris stattfinden.

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Dabei sollten die Sicherheitsberater zunächst "alle Dokumente, Vorbereitungen und zusätzlichen Punkte überprüfen", bevor die Staats- und Regierungschefs darüber beraten. Diese sollten sich am 7. Januar erneut treffen, um "die Details zu verfeinern", schrieb Selenskyj.

Erst am vergangenen Wochenende hatten sich Selenskyj und Trump in Florida getroffen und sich im Anschluss optimistisch zum Fortgang der Verhandlungen gezeigt. Konkrete Fortschritte meldeten sie jedoch nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Russland bombardiert Region Odessa

Die russische Armee hat nach ukrainischen Angaben die Region Odessa am Schwarzen Meer mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Der regionale Militärverwalter Oleh Kiper schrieb auf Telegram, Ziel sei erneut die zivile Energie- und Stromversorgung. 

Bei den Angriffen seien in der Hafenstadt Odessa sowohl Wohngebäude als auch Infrastruktur beschädigt worden, und es habe vier Verletzte gegeben, wie ukrainische Medien unter Berufung auf den Chef der Militärverwaltung der Stadt Odessa, Serhij Lyssak, berichteten. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. 

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Kaja Kallas wirft Russland gezieltes Ablenkungsmanöver vor

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Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sieht in den Behauptungen Russlands, wonach die Ukraine kürzlich wichtige Regierungseinrichtungen in Russland angegriffen haben soll, ein gezieltes Ablenkungsmanöver. Dies teilte sie auf der Social-Media-Plattform X mit. Ihr zufolge zielt Moskau darauf ab, echte Fortschritte der Ukraine und ihrer westlichen Partner zu verhindern. „Niemand sollte unbegründete Behauptungen des Aggressors akzeptieren, der seit Beginn des Krieges wahllos die Infrastruktur und die Zivilbevölkerung der Ukraine ins Visier genommen hat“, sagte sie.

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Wladimir Putin gibt sich in Neujahrsansprache siegessicher

Wie üblich in seinen Reden hat der russische Staatschef Wladimir Putin in der Neujahrsansprache Russlands Soldaten gedankt. Das Land glaube an einen Sieg, sagte Putin fast vier Jahre nach dem Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Wenig überraschend ging er in seiner Ansprache nicht auf die Verhandlungen mit den USA über ein Kriegsende ein. Das Land werde seine gesetzten Ziele erreichen, sagte Putin lediglich.

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Selenskyj sieht Abkommen mit Russland zu 90 Prozent fertig

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht die Ukraine zehn Prozent von einem möglichen Abkommen mit Russland entfernt. In seiner Neujahrsansprache sagte er:

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Diese restliche Verhandlungsmasse seien "die zehn Prozent, die das Schicksal des Friedens, das Schicksal der Ukraine und Europas bestimmen werden", fügte er hinzu.

"Wir glauben an den Frieden, kämpfen dafür und arbeiten dafür", sagte Selenskyj zudem in einem Post auf Facebook und X. Das Jahr 2025 sei geprägt gewesen "von der Treue und Standhaftigkeit, den Prinzipien und der täglichen Arbeit der Ukrainer". Er dankte allen, die sein Land "für alle verteidigt haben, die Freiheit und Würde schätzen.

Man gehe nun gemeinsam weiter "mit dem, was uns zusammenhält: Erfahrung und Erinnerung, unsere Muttersprache, Hoffnung und Glaube", schrieb Selenskyj. 

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US-Gesandter Witkoff lobt "fruchtbares Gespräch" mit Europäern

Die USA haben mit der Ukraine und europäischen Verbündeten beraten. Der US-Sondergesandte ‍Steve Witkoff berichtete von einem "fruchtbaren Gespräch" mit nationalen Sicherheitsberatern ​aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland sowie dem ukrainischen Sicherheitsratssekretär ‌Rustem Umjerow. An dem Gespräch hätten auch US-Außenminister Marco Rubio und Jared Kushner, der Schwiegersohn von ⁠Präsident Donald Trump, teilgenommen.

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Donald Trump verbreitet russlandkritischen Artikel

US-Präsident Donald Trump hat überraschend einen sehr russlandkritischen Artikel auf seiner Plattform Truth Social geteilt. Das Boulevardblatt New York Post stellt in dem Text den russischen Präsidenten Wladimir Putin als eigentliche Hürde auf dem Weg zum Frieden dar. 

Unter anderem heißt es dort, jeder Angriff auf Putin sei "mehr als gerechtfertigt". Der Artikel plädiert dafür, dass Russland in den Verhandlungen um eine Friedenslösung keine weiteren Zugeständnisse gemacht werden sollten. Stattdessen sei ein härteres Vorgehen nötig. "Wir brauchen seine Krokodilstränen nicht, stattdessen sollte der Druck erhöht werden." Die Ukraine habe ihren Teil beigetragen – nun liege es an Putin, zu handeln.

Trump kommentierte den Artikel in seinem Post nicht. 

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Selenskyj geht von Fortschritten bei Verhandlungen um Sicherheitsgarantien aus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet bei den Verhandlungen mit Amerikanern, Europäern und Vertretern der Nato in den nächsten Tagen weitere Fortschritte. "Das Wichtigste sind die Sicherheitsgarantien für die Ukraine", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. "Politisch ist fast alles vorbereitet, und es ist wichtig, jedes Detail zu klären, wie die Garantien in der Luft, zu Lande und zu Wasser funktionieren werden, wenn es uns gelingt, den Krieg zu beenden", sagte er. 
Selenskyj berichtete auch von einem Telefonat mit Zyperns Präsidenten Nikos Christodoulidis, der den EU-Ratsvorsitz innehat. "Die Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union ist auch eine Sicherheitsgarantie, und wir arbeiten ebenfalls auf die Mitgliedschaft hin", sagte Selenskyj.

Das Wichtigste für die Ukraine sei weiter eine ausreichende Unterstützung von den Partnern. "Davon hängt alles ab, vor allem die Soldaten an der Front, alle unsere Verteidiger und Verteidigerinnen, unsere Industrie, unsere Produktion, die Waffenproduktion", sagte Selenskyj. Das Land brauche Raketen für die Flugabwehr, Geld für Waffen, Drohnen, Technik – "für alles, was notwendig ist".

Selenskyj berichtete zudem von einem Besuch seines Chefunterhändlers Rustem Umjerow in der Türkei, der das Ziel hatte, die Gefangenenaustausche wieder aufzunehmen. "Wir brauchen diese Unterstützung, um unsere Ukrainer aus russischer Gefangenschaft nach Hause zu holen", sagte Selenskyj. 

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Ukrainische Behörden täuschten nach eigenen Angaben Tod von Milizenchef vor

Noch am vergangenen Samstag hatte das Russische Freiwilligenkorps, das Angriffe von der Ukraine aus auf russischem Territorium ausgeführt hat, den Tod seines Anführers Denis Kapustin bekannt gegeben – am Donnerstag war Kapustin dann aber per Videoschalte während eines Briefings des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR zu sehen. Die ukrainischen Behörden täuschten seinen Tod nach eigenen Angaben vor, um ihn vor einem Mordanschlag durch russische Spezialkräfte zu schützen. 

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HUR-Chef Kyrylo Budanow beglückwünschte Kapustin dabei zu seiner "Rückkehr ins Leben". Der Militärgeheimdienst teilte in einer schriftlichen Erklärung mit, dass russische Spezialkräfte die Ermordung Kapustins angeordnet hätten. Durch eine "umfassende Spezialoperation" sei es daraufhin gelungen, dessen Leben zu retten und die Beteiligten an dem Attentatsplan zu identifizieren. Kapustin habe inzwischen seine Bereitschaft bekundet, weiterhin Kampfeinsätze und "Spezialaufgaben" auszuführen.

Die russischen Sicherheitsbehörden haben Kapustin – der auch als Denis Nikitin bekannt ist – als "Terroristen" eingestuft. Der Anführer des Russischen Freiwilligenkorps ist eine bekannte Figur in der Hooligan- und rechtsextremen Szene. Der gebürtige Russe hatte seinen Wohnsitz nach Angaben des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes fast 20 Jahre lang in Nordrhein-Westfalen, bevor dann seine Aufenthaltserlaubnis 2019 erlosch. Demnach lebt er seit 2019 in der Ukraine.

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Leiter des Militärgeheimdienstes soll Selenskyjs neuer Stabschef werden

Wolodymyr Selenskyj hat sich mehr als einen Monat nach der Entlassung seines langjährigen Büroleiters und Weggefährten Andrij Jermak für einen Nachfolger entschieden. Er habe Kyrylo Budanow, dem Chef des ukrainischen Militärgeheimdiensts HUR, den Posten seines Stabschefs angeboten, teilte der ukrainische Präsident mit. Eine formelle Ernennung Budanows zum Leiter der Präsidentenverwaltung gab Selenskyj zunächst nicht bekannt.

Jermak galt in den vergangenen Jahren als zweitmächtigster Mann der ukrainischen Politik und war der engste Vertraute Selenskyjs. Zahlreiche Ämter wurden mit Personen besetzt, die Jermak nahestanden; Kritiker bemängelten, dass Jermak den Zugang zu Selenskyj kontrolliere und zu viel Einfluss habe. Im Zuge des Korruptionsskandals im ukrainischen Energienetz folgte Selenskyj nach wochenlangem Widerstand Forderungen aus dem Parlament und der Gesellschaft und entließ Jermak Ende November. Kurz zuvor hatten Antikorruptionsermittler dessen Wohnung durchsucht. Eine formelle Anschuldigung der Justizbehörden gegen ihn gab es allerdings seitdem nicht.

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Budanow leitet den HUR seit 2020. Er hat den Rang eines Generalleutnants und gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten im ukrainischen Militär. Unter anderem ist Budanow dafür bekannt, riskante Einsätze persönlich zu leiten. Auch nahm er mehrmals an informellen Gesprächen mit Russland teil. Zudem gehört er laut einigen Umfragen zum erweiterten Favoritenkreis für die Nachfolge Selenskyjs bei der nächsten Präsidentschaftswahl.

Bereits kurz nach der Entlassung Jermaks hatte Selenskyj von Gesprächen mit Budanow berichtet, wodurch der HUR-Chef neben Regierungschef Denys Schmyhal und Digitalminister Mychajlo Fedorow als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge Jermaks galt.

"Die Ukraine muss sich jetzt auf Sicherheitsfragen sowie Verhandlungsdiplomatie fokussieren, und das Präsidentenbüro wird sich allem voran damit befassen, diese Aufgaben zu lösen", schrieb Selenskyj auf Telegram. "Kyrylo hat eine besondere Erfahrung in diesen Bereichen und genügend Kraft, um Ergebnisse zu erzielen." Budanow selbst äußerte sich zunächst nicht zur Ankündigung des Präsidenten.

Mehr zur Entlassung Jermaks und zu seinem designierten Nachfolger Budanow können Sie hier lesen:

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Ukraine ordnet Evakuierung von 3.000 Kindern an 

Die ukrainischen Behörden haben angeordnet, mehrere Tausend Kinder und deren Eltern aus umkämpften Gebieten in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk in Sicherheit zu bringen. Wegen der "schwierigen Sicherheitslage" sei beschlossen worden, mehr als 3.000 Kinder sowie deren Eltern aus 44 Ortschaften in Sicherheit zu bringen, die an vorderster Front in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk liegen, erklärte Wiederaufbauminister Oleksij Kuleba auf Telegram. Russische Soldaten waren in den vergangenen Monaten in beiden Gebieten vorgerückt.

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Lettlands Polizei untersucht Schiff nach Schaden an Ostseekabel 

Nach einem ‌erneuten Schaden an einem Telekommunikationskabel in der Ostsee hat die lettische Polizei ein Schiff untersucht. Das Schiff und seine Besatzung seien nicht festgesetzt worden ‍und die Besatzung kooperiere ​mit den Ermittlern, teilte die Behörde mit. Der Schaden sei bereits am Freitagaufgetreten, hieß es.

"In der Ostsee nahe Liepāja wurde ein Schaden an einem Glasfaserkabel eines privaten Unternehmens entdeckt", schrieb Lettlands Ministerpräsidentin Evika Siliņa auf der Plattform X. Nach Angaben des südlichen Nachbarlandes Litauen verläuft das Kabel von ⁠der Ortschaft Šventoji in Litauen zur Stadt Liepāja in Lettland. Die Entfernung beträgt etwa 65 Kilometer. Die Ursache des Vorfalls war zunächst unklar, wie das litauische Krisenmanagementzentrum mitteilte.

Nach Auswertung von Informationen der lettischen Marine soll das Schiff zunächst über ein inaktives Kabel gefahren sein und anschließend seinen Kurs auf das nun beschädigte Kabel geändert haben. Nach Identifizierung des verdächtigen Schiffs sei eine Untersuchung eingeleitet und die Besatzungsmitglieder seien befragt worden. Die Beschädigung des Unterseekabels ist der zweite Vorfall innerhalb einer Woche in der Ostsee. 

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Trump glaubt nicht an ukrainischen Angriff auf Residenz Putins

US-Präsident Donald Trump hat seine Haltung zu einem mutmaßlichen Angriff auf eine Residenz von Russlands Präsident Wladimir Putin offiziell geändert. Trump sagte auf Nachfrage von Journalisten: 

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Zuvor hatten Medien bereits darüber berichtet, dass der US-Geheimdienst CIA die Behauptung Russlands widerlegt und Trump darüber unterrichtet habe.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte in der vergangenen Woche behauptet, die Ukraine hätte Angriffe auf Putins Staatsresidenz in der Region Nowgorod ausgeführt. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück. 

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Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen in und um Kyjiw

Bei russischen Angriffen sind in der Nacht zum Montag mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mensch wurde in der Hauptstadt Kyjiw getötet, teilte der Leiter der Kyjiwer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, mit.

In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kyjiw, wurde ein 70-jähriger Mann getötet, schrieb der Kyjiwer Gouverneur Mykola Kalaschnyk. Nach Behördenangaben wurde zudem eine medizinische Einrichtung getroffen. Dabei seien vier Menschen verletzt worden. Mehrere Wohnhäuser sowie kritische Infrastruktur in Vororten der Stadt seien beschädigt.

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Selenskyj entlässt SBU-Chef Wassyl Maljuk

Generalleutnant Wassyl Maljuk, Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU, verlässt seinen Posten. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte auf X Berichte, wonach Maljuk das Amt abgeben wird. Er habe ihn bei einem Treffen gebeten, sich künftig mehr auf militärische Operationen zu konzentrieren, teilte Selenskyj mit, insbesondere "asymmetrische Operationen" gegen Russland.

Damit deutete Selenskyj an, dass Maljuk den SBU künftig nicht mehr leiten, jedoch weiter in der Behörde arbeiten werde. Das geht auch aus einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung Maljuks hervor: "Ich verlasse den Posten des Chefs des Sicherheitsdiensts", schrieb Maljuk. Er werde aber "im SBU-System" verbleiben. Eine genaue Zuständigkeit geht aus den Erklärungen Maljuks und Selenskyjs nicht hervor.

Nachdem Selenskyj den Chef des Militärgeheimdiensts HUR, Kyrylo Budanow, zum neuen Leiter der Präsidentenverwaltung ernannt und die Führung des HUR auf den bisherigen Chef des Auslandsgeheimdiensts SZRU übertragen hat, werden mit der Entlassung Maljuks die Spitzen von allen drei ukrainischen Geheimdiensten ausgetauscht.

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Maljuk war seit Sommer 2022 Chef des SBU. Ihm wird zugesprochen, den Geheimdienst tiefgreifend reformiert und seine Effektivität stark gesteigert zu haben. Obwohl der SBU ein Inlandsgeheimdienst ist, hat er im Abwehrkampf gegen Russland vor allem mit Drohnenangriffen auf Russlands strategisch-militärische Infrastruktur international Bekanntheit erlangt.

Als spektakulärste Aktion des SBU unter Maljuks Führung gilt die Operation Spinnennetz, bei der im vergangenen Sommer mithilfe nach Russland hineingeschmuggelter russischer Drohnen mehr als ein Dutzend strategische Bomber der russischen Luftwaffe zerstört oder schwer beschädigt worden sind.

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Witkoff und Kushner vertreten USA auf Pariser Ukrainegipfel

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Wenn morgen in Paris die sogenannte Koalition der Willigen über ein Ende des Ukrainekriegs berät, werden die Vereinigten Staaten vom Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner vertreten, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit.

Zuvor war bekannt geworden, dass Bundeskanzler Friedrich Merz an den Gesprächen teilnimmt. Darüber hinaus werden Staats- und Regierungschefs aus Europa, Vertreter der EU, Nato sowie der Ukraine erwartet. Im Vordergrund stünden die "anhaltende Unterstützung für die Ukraine und die Fragen nach einem Erreichen des Waffenstillstandes", hatte Regierungssprecher Sebastian Hille mitgeteilt.

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Designierter Verteidigungsminister soll ukrainisches Militär modernisieren

Mychajlo Fedorow, designierter Verteidigungsminister der Ukraine, soll sich auf Technologie und Innovation konzentrieren. Diesen Wunsch äußerte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Voraussetzung dafür ist, dass das Parlament der Ukraine Fedorow als Verteidigungsminister bestätigt. Darüber zeigte sich Selenskyj zuversichtlich. Er gehe davon aus, dass das Parlament seine Vorschläge unterstütze.

Fedorow wurde vor wenigen Tagen von Selenskyj vorgeschlagen, um die Nachfolge von Verteidigungsminister Denys Schmyhal anzutreten. Schmyhal hatte das Amt erst im Sommer übernommen.

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Selenskyj ernennt ehemalige stellvertretende Premierministerin von Kanada zur Wirtschaftsberaterin

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Chrystia Freeland, frühere stellvertretende Premierministerin von Kanada, zur Beraterin in Wirtschaftsfragen ernannt. In einer Mitteilung auf der Plattform X begründete Selenskyj dies mit Freelands Erfahrung darin, Investoren zu gewinnen.

Als stellvertretende Premierministerin in Kanada (2019 bis 2024) hatte Freeland sich für Hilfslieferungen in die Ukraine eingesetzt. Sie ist derzeit  Abgeordnete im kanadischen Parlament. Freeland teilte mit, sie werde dort in den kommenden Wochen ausscheiden. Auch das Amt als kanadische Sonderbotschafterin für die Ukraine werde sie aufgeben.

"Die Ukraine steht beim derzeitigen globalen Kampf für die Demokratie an vorderster Front, und ich begrüße die Chance, dazu auf ehrenamtlicher Basis als Wirtschaftsberaterin beizutragen", schrieb Freeland auf X.

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Ukraine is at the forefront of today’s global fight for democracy, and I welcome this chance to contribute on an unpaid basis as an economic advisor to President Zelensky.

In accepting this voluntary position, I will be stepping aside from my role as the Prime Minister’s Special…

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Russland meldet mehrere Drohnenangriffe

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ⁠in der russischen Region Twer ist nach offiziellen Angaben ein Mensch getötet worden. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, als das Trümmerteil einer Drohne einen Wohnblock getroffen und ein Feuer ausgelöst habe, schrieb der Regionalgouverneur Witali Korolew auf Telegram.

Bei einem weiteren Drohnenangriff wurde Angaben der örtlichen ⁠Behörden zufolge der Zugverkehr ​in der russischen Region Woronesch gestört und eine ⁠Infrastrukturanlage leicht beschädigt. Verletzte gab es demnach nicht. Der Zugverkehr sei nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen worden, teilt der Gouverneur der ​Region, Alexander Gussew, via Telegram ‍mit.

Insgesamt fing Russlands Luftverteidigung in der Nacht 129 ukrainische Drohnen ab, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Die Drohnen wurden demnach über mehr als 20 russischen Regionen abgefangen, eine unüblich weite Verteilung. In den russischen Grenzregionen Brjansk und Belgorod wurden jeweils 29 und 15 ukrainische Drohnen abgefangen. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

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Russland rückt von Südwesten auf Kostjantyniwka vor

In der Region Donezk sind russische Truppen in Richtung der umkämpften Stadt Kostjantyniwka vorgedrungen. Wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebild berichtete, stießen sie dabei mehr als zwei Kilometer entlang einer Schnellstraße im Südwesten der Stadt vor.

Lesen Sie hier mehr zum aktuellen Frontverlauf:

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Russland meldet Tote nach ukrainischen Angriffen 

Nach russischen Behördenangaben sind bei ukrainischen Angriffen mehrere Menschen getötet worden. In der Region Belgorod seien zwei Menschen bei Angriffen in Grenznähe zur Ukraine ums Leben gekommen, schrieb Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram.

Insgesamt wehrte Russland dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge zuletzt 129 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim ab, die meisten davon über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Jaroslawl. Zu konkreten Folgen der Angriffe macht das Verteidigungsministerium traditionell keine Angaben.

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US-Delegation trifft für Gespräche über Sicherheitsgarantien in Paris ein

Donald Trumps Sondergesandter Steve Witkoff sowie Jared Kushner, der Schwiegersohn des US-Präsidenten, sind für die Gespräche über Sicherheitsgarantien in Paris eingetroffen. Dort vertreten sie die USA bei einem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen.

Es sei das erste Mal seit März 2025, dass die 35 Mitglieder der Koalition vollständig und persönlich zusammenkämen, teilte das französische Präsidentenbüro mit. Insgesamt seien 27 Staats- und Regierungschefs vor Ort, unter ihnen auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Bundeskanzler Friedrich Merz. Auch Spitzenvertreter von EU und Nato nehmen an den Gesprächen teil.

Selenskyj hatte die Konferenz kurz nach seinem Treffen mit Trump in dessen Anwesen Mar-a-Lago in Florida Ende Dezember angekündigt. Ziel des Treffens ist es, die Pläne für Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die nach einem Ende des Krieges in Kraft treten sollen, abzusprechen.

"Wir haben uns nun auf die operativen Modalitäten dieser Sicherheitsgarantien geeinigt", teilte das französische Präsidentenbüro mit. Beim Selenskyj-Trump-Gipfel in Florida war zunächst keine endgültige Einigung zustande gekommen.

Selenskyj hatte angekündigt, er strebe eine endgültige Abstimmung der Bedürfnisse der Ukraine mit den Vorstellungen europäischer Länder und der USA im Verlauf des Januars an. Danach könnten wieder direkte Verhandlungen mit Russland stattfinden. 

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Entwurf für Sicherheitsgarantien enthält offenbar bindende Zusagen

Die von der Koalition der Willigen besprochene Unterstützung für die Ukraine nach einem künftigen Waffenstillstand soll laut dem Entwurf für eine gemeinsame Erklärung rechtlich bindend sein. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters, der das Dokument vorliegt. Eine Zustimmung aller Mitglieder der Koalition, allen voran der USA, steht demnach noch aus und soll heute im Laufe des Tages in Paris ausgehandelt werden.

So soll es "bindende Zusagen" dafür geben, die Ukraine im Fall eines künftigen russischen Angriffs zu unterstützen. "Diese Zusagen können den Einsatz militärischer Fähigkeiten, geheimdienstlicher und logistischer Unterstützung, diplomatischer Initiativen und der Einführung zusätzlicher Sanktionen umfassen", heißt es demnach in dem Dokument.

Für die Einhaltung einer Waffenruhe an der künftigen Kontaktlinie zwischen ukrainisch kontrolliertem und russisch besetztem ukrainischen Gebiet soll es demnach einen von den USA geführten Überwachungsmechanismus geben, an dem sich weitere Länder beteiligen sollen. Der Entwurf enthält offenbar auch Zusagen für die Modernisierung des ukrainischen Militärs. 

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Ukrainische Drohnen treffen angeblich russische Lager

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben zwei russische Waffen- und Öllager angegriffen. Das teilte der ukrainische Nachrichtendienst SBU mit. Mit Langstreckendrohnen hätten die Streitkräfte ein Öllager in der russischen Region Lípezk getroffen, zudem ein Raketen- und Munitionslager in der Region Kostromá.

Infolge der Angriffe sei im Öllager ein Feuer ausgebrochen, hieß es. Im Waffenlager habe es starke Explosionen gegeben. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Die getroffenen Lager liegen nicht nahe der Grenze zur Ukraine, sondern weiter im Inneren Russlands.

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Selenskyj will ukrainische Flugabwehr stärken

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dringt auf eine stabile Flugabwehr in seinem Land. "Russland ‌stellt seine Angriffe auf unser Land nicht ein, und wir müssen jetzt die Luftverteidigung stärken, um unsere Bevölkerung, ⁠unsere Gemeinden und die kritische Infrastruktur zu schützen", schrieb Selenskyj über den Kurznachrichtendienst X. Zugleich warb er für ein friedliches Ende des russischen Angriffskriegs. "Diplomatie und echte Hilfe müssen Hand ​in Hand gehen", schrieb er. 

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Donald Tusk spricht von transatlantischer Einigkeit im Ukrainekrieg

Dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk zufolge scheint die Einheit zwischen den USA und Europa im Ukrainekrieg zunächst gesichert. Nach dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in Paris sagte Tusk, die Aufgabe bestehe nun darin, bei dem transatlantischen Druck auf Russland komplett ‍solidarisch zu bleiben.

Nach Tusks Darstellung ist die Ukraine zu Kompromissen ​bereit – oder sie rede zumindest ernsthaft über Kompromisse. Die Partnerstaaten ‌hätten im Zuge der Diskussionen über Sicherheitsgarantien keine Erwartungen an Polen gestellt, Truppen in der Ukraine zu stationieren, sagte der polnische Ministerpräsident.

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EU-Ratspräsident sichert der Ukraine die Bereitschaft für verbindliche Garantien zu

Die Unterstützerstaaten der Ukraine haben sich bei einem Treffen in Paris auf Beiträge zu den Bemühungen für ein Ende des russischen Angriffskrieges verständigt. "Wir sind bereit, uns zu einem System politisch und rechtlich verbindlicher Garantien zu verpflichten, das in Kraft tritt, sobald eine Waffenruhe in Kraft tritt", sagte EU-Ratspräsident António Costa nach den Beratungen. Die EU werde zu den Bemühungen beitragen, die Sicherheitsgarantien zu gewährleisten, die die Ukraine für jede Vereinbarung für einen dauerhaften Frieden benötige.

Konkret nannte Costa dabei die Unterstützung der Ukraine auf dem Weg zu einem EU-Beitritt, der auch den künftigen Wohlstand des Landes sichern soll. Zudem verwies er auf neue geplante Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre sowie auf den bereits laufenden EU-Ausbildungseinsatz für die ukrainischen Streitkräfte. "Die Ukraine muss in der stärkstmöglichen Position sein – vor, während und nach jeder Waffenruhe", teilte Costa dazu mit.

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Merz will Waffenstillstand in der Ukraine mit absichern

Nach Gesprächen in Paris über Sicherheitsgarantien für die Ukraine hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine mögliche militärische Beteiligung Deutschlands an der Absicherung eines künftigen Waffenstillstands angekündigt. Über die genaue Ausgestaltung müssten Bundesregierung und Bundestag entscheiden, sobald weitere Rahmenbedingungen geklärt sind.

Bei dem Treffen in Paris verständigten sich die Unterstützer der Ukraine zunächst auf die Grundzüge eines Plans für das Land nach einem möglichen Waffenstillstand. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichneten dazu eine gemeinsame Absichtserklärung.

Lesen Sie hier mehr zu den geplanten Sicherheitsgarantien:

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Witkoff nennt Ukraine-Sicherheitspläne "weitgehend abgeschlossen"

Nach dem Treffen der Koalition der Willigen in Paris hat der US-Sondergesandte für die Ukraine, Steve Witkoff, die Sicherheitsgarantien für die Ukraine als "weitgehend abgeschlossen" bezeichnet. "Die Menschen in der Ukraine müssen wissen, dass wenn (der Krieg) beendet ist, dass es dann für immer ist", sagte Witkoff.

Ungeklärt ist laut Witkoff nach wie vor die Frage nach einer möglichen Abtretung von Gebieten durch die Ukraine an Russland. Die sei "ein besonders kritisches Thema."

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Die EU werde zu den Bemühungen beitragen, die Sicherheitsgarantien zu gewährleisten, die die Ukraine für jede Vereinbarung für einen dauerhaften Frieden benötige.Konkret nannte Costa dabei die Unterstützung der Ukraine auf dem Weg zu einem EU-Beitritt, der auch den künftigen Wohlstand des Landes sichern soll. Zudem verwies er auf neue geplante Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre sowie auf den bereits laufenden EU-Ausbildungseinsatz für die ukrainischen Streitkräfte. "Die Ukraine muss in der stärkstmöglichen Position sein – vor, während und nach jeder Waffenruhe", teilte Costa dazu mit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T18:42:21.000Z","dateModified":"2026-01-06T19:45:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Donald Tusk spricht von transatlantischer Einigkeit im Ukrainekrieg","articleBody":"Donald Tusk spricht von transatlantischer Einigkeit im UkrainekriegDem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk zufolge scheint die Einheit zwischen den USA und Europa im Ukrainekrieg zunächst gesichert. Nach dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in Paris sagte Tusk, die Aufgabe bestehe nun darin, bei dem transatlantischen Druck auf Russland komplett ‍solidarisch zu bleiben. Nach Tusks Darstellung ist die Ukraine zu Kompromissen ​bereit – oder sie rede zumindest ernsthaft über Kompromisse. Die Partnerstaaten ‌hätten im Zuge der Diskussionen über Sicherheitsgarantien keine Erwartungen an Polen gestellt, Truppen in der Ukraine zu stationieren, sagte der polnische Ministerpräsident.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T18:27:11.000Z","dateModified":"2026-01-06T19:43:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj will ukrainische Flugabwehr stärken","articleBody":"Selenskyj will ukrainische Flugabwehr stärkenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dringt auf eine stabile Flugabwehr in seinem Land. "Russland ‌stellt seine Angriffe auf unser Land nicht ein, und wir müssen jetzt die Luftverteidigung stärken, um unsere Bevölkerung, ⁠unsere Gemeinden und die kritische Infrastruktur zu schützen", schrieb Selenskyj über den Kurznachrichtendienst X. Zugleich warb er für ein friedliches Ende des russischen Angriffskriegs. "Diplomatie und echte Hilfe müssen Hand ​in Hand gehen", schrieb er. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T15:24:32.000Z","dateModified":"2026-01-06T15:33:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jannik Wilk"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland meldet Tote nach ukrainischen Angriffen ","articleBody":"Russland meldet Tote nach ukrainischen Angriffen Nach russischen Behördenangaben sind bei ukrainischen Angriffen mehrere Menschen getötet worden. In der Region Belgorod seien zwei Menschen bei Angriffen in Grenznähe zur Ukraine ums Leben gekommen, schrieb Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram.Insgesamt wehrte Russland dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge zuletzt 129 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim ab, die meisten davon über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Jaroslawl. Zu konkreten Folgen der Angriffe macht das Verteidigungsministerium traditionell keine Angaben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T15:09:15.000Z","dateModified":"2026-01-06T15:22:03.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainische Drohnen treffen angeblich russische Lager","articleBody":"Ukrainische Drohnen treffen angeblich russische LagerDie Ukraine hat nach eigenen Angaben zwei russische Waffen- und Öllager angegriffen. Das teilte der ukrainische Nachrichtendienst SBU mit. Mit Langstreckendrohnen hätten die Streitkräfte ein Öllager in der russischen Region Lípezk getroffen, zudem ein Raketen- und Munitionslager in der Region Kostromá.Infolge der Angriffe sei im Öllager ein Feuer ausgebrochen, hieß es. Im Waffenlager habe es starke Explosionen gegeben. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. 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Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters, der das Dokument vorliegt. Eine Zustimmung aller Mitglieder der Koalition, allen voran der USA, steht demnach noch aus und soll heute im Laufe des Tages in Paris ausgehandelt werden.So soll es "bindende Zusagen" dafür geben, die Ukraine im Fall eines künftigen russischen Angriffs zu unterstützen. "Diese Zusagen können den Einsatz militärischer Fähigkeiten, geheimdienstlicher und logistischer Unterstützung, diplomatischer Initiativen und der Einführung zusätzlicher Sanktionen umfassen", heißt es demnach in dem Dokument. Für die Einhaltung einer Waffenruhe an der künftigen Kontaktlinie zwischen ukrainisch kontrolliertem und russisch besetztem ukrainischen Gebiet soll es demnach einen von den USA geführten Überwachungsmechanismus geben, an dem sich weitere Länder beteiligen sollen. Der Entwurf enthält offenbar auch Zusagen für die Modernisierung des ukrainischen Militärs. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T11:25:34.000Z","dateModified":"2026-01-06T11:58:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Delegation trifft für Gespräche über Sicherheitsgarantien in Paris ein","articleBody":"US-Delegation trifft für Gespräche über Sicherheitsgarantien in Paris einDonald Trumps Sondergesandter Steve Witkoff sowie Jared Kushner, der Schwiegersohn des US-Präsidenten, sind für die Gespräche über Sicherheitsgarantien in Paris eingetroffen. Dort vertreten sie die USA bei einem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen. Es sei das erste Mal seit März 2025, dass die 35 Mitglieder der Koalition vollständig und persönlich zusammenkämen, teilte das französische Präsidentenbüro mit. Insgesamt seien 27 Staats- und Regierungschefs vor Ort, unter ihnen auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Bundeskanzler Friedrich Merz. Auch Spitzenvertreter von EU und Nato nehmen an den Gesprächen teil.Selenskyj hatte die Konferenz kurz nach seinem Treffen mit Trump in dessen Anwesen Mar-a-Lago in Florida Ende Dezember angekündigt. Ziel des Treffens ist es, die Pläne für Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die nach einem Ende des Krieges in Kraft treten sollen, abzusprechen. "Wir haben uns nun auf die operativen Modalitäten dieser Sicherheitsgarantien geeinigt", teilte das französische Präsidentenbüro mit. Beim Selenskyj-Trump-Gipfel in Florida war zunächst keine endgültige Einigung zustande gekommen.Selenskyj hatte angekündigt, er strebe eine endgültige Abstimmung der Bedürfnisse der Ukraine mit den Vorstellungen europäischer Länder und der USA im Verlauf des Januars an. Danach könnten wieder direkte Verhandlungen mit Russland stattfinden. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T11:08:51.000Z","dateModified":"2026-01-06T11:10:54.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland rückt von Südwesten auf Kostjantyniwka vor","articleBody":"Russland rückt von Südwesten auf Kostjantyniwka vorIn der Region Donezk sind russische Truppen in Richtung der umkämpften Stadt Kostjantyniwka vorgedrungen. Wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebild berichtete, stießen sie dabei mehr als zwei Kilometer entlang einer Schnellstraße im Südwesten der Stadt vor.Lesen Sie hier mehr zum aktuellen Frontverlauf:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T07:48:52.000Z","dateModified":"2026-01-06T11:12:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Timo Stukenberg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/karte-ukraine-krieg-russland-frontverlauf-truppenbewegungen","headline":"Russlands Streitkräfte rücken auf Schnellstraße in Region Donezk vor","description":"Russische Truppen sind von Südwesten her in Richtung Kostjantyniwka vorgestoßen. In der Region Charkiw kontrollieren ukrainische Einheiten das Zentrum von Kupjansk.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland meldet mehrere Drohnenangriffe","articleBody":"Russland meldet mehrere DrohnenangriffeBei einem ukrainischen Drohnenangriff ⁠in der russischen Region Twer ist nach offiziellen Angaben ein Mensch getötet worden. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, als das Trümmerteil einer Drohne einen Wohnblock getroffen und ein Feuer ausgelöst habe, schrieb der Regionalgouverneur Witali Korolew auf Telegram. Bei einem weiteren Drohnenangriff wurde Angaben der örtlichen ⁠Behörden zufolge der Zugverkehr ​in der russischen Region Woronesch gestört und eine ⁠Infrastrukturanlage leicht beschädigt. Verletzte gab es demnach nicht. Der Zugverkehr sei nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen worden, teilt der Gouverneur der ​Region, Alexander Gussew, via Telegram ‍mit.Insgesamt fing Russlands Luftverteidigung in der Nacht 129 ukrainische Drohnen ab, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Die Drohnen wurden demnach über mehr als 20 russischen Regionen abgefangen, eine unüblich weite Verteilung. In den russischen Grenzregionen Brjansk und Belgorod wurden jeweils 29 und 15 ukrainische Drohnen abgefangen. 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Dieter Hoß
Dieter Hoß

Witkoff nennt Ukraine-Sicherheitspläne „weitgehend abgeschlossen“

Nach dem Treffen der Koalition der Willigen in Paris hat der US-Sondergesandte für die Ukraine, Steve Witkoff, die Sicherheitsgarantien für die Ukraine als „weitgehend abgeschlossen“ bezeichnet. „Die Menschen in der Ukraine müssen wissen, dass wenn (der Krieg) beendet ist, dass es dann für immer ist„, sagte Witkoff.

Ungeklärt ist laut Witkoff nach wie vor die Frage nach einer möglichen Abtretung von Gebieten durch die Ukraine an Russland. Die sei „ein besonders kritisches Thema.“

US-Sondergesandter Steve Witkoff
US-Sondergesandter Steve Witkoff. Ludovic Marin/AFP/Getty Images

Marla Noss
Marla Noss

Merz will Waffenstillstand in der Ukraine mit absichern

Nach Gesprächen in Paris über Sicherheitsgarantien für die Ukraine hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine mögliche militärische Beteiligung Deutschlands an der Absicherung eines künftigen Waffenstillstands angekündigt. Über die genaue Ausgestaltung müssten Bundesregierung und Bundestag entscheiden, sobald weitere Rahmenbedingungen geklärt sind.

Bei dem Treffen in Paris verständigten sich die Unterstützer der Ukraine zunächst auf die Grundzüge eines Plans für das Land nach einem möglichen Waffenstillstand. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichneten dazu eine gemeinsame Absichtserklärung.

Lesen Sie hier mehr zu den geplanten Sicherheitsgarantien:

Eric Voigt
Eric Voigt

EU-Ratspräsident sichert der Ukraine die Bereitschaft für verbindliche Garantien zu

Die Unterstützerstaaten der Ukraine haben sich bei einem Treffen in Paris auf Beiträge zu den Bemühungen für ein Ende des russischen Angriffskrieges verständigt. „Wir sind bereit, uns zu einem System politisch und rechtlich verbindlicher Garantien zu verpflichten, das in Kraft tritt, sobald eine Waffenruhe in Kraft tritt“, sagte EU-Ratspräsident António Costa nach den Beratungen. Die EU werde zu den Bemühungen beitragen, die Sicherheitsgarantien zu gewährleisten, die die Ukraine für jede Vereinbarung für einen dauerhaften Frieden benötige.

Konkret nannte Costa dabei die Unterstützung der Ukraine auf dem Weg zu einem EU-Beitritt, der auch den künftigen Wohlstand des Landes sichern soll. Zudem verwies er auf neue geplante Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre sowie auf den bereits laufenden EU-Ausbildungseinsatz für die ukrainischen Streitkräfte. „Die Ukraine muss in der stärkstmöglichen Position sein – vor, während und nach jeder Waffenruhe“, teilte Costa dazu mit.

Eric Voigt
Eric Voigt

Donald Tusk spricht von transatlantischer Einigkeit im Ukrainekrieg

Dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk zufolge scheint die Einheit zwischen den USA und Europa im Ukrainekrieg zunächst gesichert. Nach dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in Paris sagte Tusk, die Aufgabe bestehe nun darin, bei dem transatlantischen Druck auf Russland komplett ‍solidarisch zu bleiben.

Nach Tusks Darstellung ist die Ukraine zu Kompromissen ​bereit – oder sie rede zumindest ernsthaft über Kompromisse. Die Partnerstaaten ‌hätten im Zuge der Diskussionen über Sicherheitsgarantien keine Erwartungen an Polen gestellt, Truppen in der Ukraine zu stationieren, sagte der polnische Ministerpräsident.

Jannik Wilk
Jannik Wilk

Selenskyj will ukrainische Flugabwehr stärken

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dringt auf eine stabile Flugabwehr in seinem Land. „Russland ‌stellt seine Angriffe auf unser Land nicht ein, und wir müssen jetzt die Luftverteidigung stärken, um unsere Bevölkerung, ⁠unsere Gemeinden und die kritische Infrastruktur zu schützen„, schrieb Selenskyj über den Kurznachrichtendienst X. Zugleich warb er für ein friedliches Ende des russischen Angriffskriegs. „Diplomatie und echte Hilfe müssen Hand ​in Hand gehen“, schrieb er. 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Russland meldet Tote nach ukrainischen Angriffen 

Nach russischen Behördenangaben sind bei ukrainischen Angriffen mehrere Menschen getötet worden. In der Region Belgorod seien zwei Menschen bei Angriffen in Grenznähe zur Ukraine ums Leben gekommen, schrieb Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram.

Insgesamt wehrte Russland dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge zuletzt 129 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim ab, die meisten davon über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Jaroslawl. Zu konkreten Folgen der Angriffe macht das Verteidigungsministerium traditionell keine Angaben.

Jannik Wilk
Jannik Wilk

Ukrainische Drohnen treffen angeblich russische Lager

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben zwei russische Waffen- und Öllager angegriffen. Das teilte der ukrainische Nachrichtendienst SBU mit. Mit Langstreckendrohnen hätten die Streitkräfte ein Öllager in der russischen Region Lípezk getroffen, zudem ein Raketen- und Munitionslager in der Region Kostromá.

Infolge der Angriffe sei im Öllager ein Feuer ausgebrochen, hieß es. Im Waffenlager habe es starke Explosionen gegeben. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Die getroffenen Lager liegen nicht nahe der Grenze zur Ukraine, sondern weiter im Inneren Russlands.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Entwurf für Sicherheitsgarantien enthält offenbar bindende Zusagen

Die von der Koalition der Willigen besprochene Unterstützung für die Ukraine nach einem künftigen Waffenstillstand soll laut dem Entwurf für eine gemeinsame Erklärung rechtlich bindend sein. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters, der das Dokument vorliegt. Eine Zustimmung aller Mitglieder der Koalition, allen voran der USA, steht demnach noch aus und soll heute im Laufe des Tages in Paris ausgehandelt werden.

So soll es „bindende Zusagen“ dafür geben, die Ukraine im Fall eines künftigen russischen Angriffs zu unterstützen. „Diese Zusagen können den Einsatz militärischer Fähigkeiten, geheimdienstlicher und logistischer Unterstützung, diplomatischer Initiativen und der Einführung zusätzlicher Sanktionen umfassen“, heißt es demnach in dem Dokument.

Für die Einhaltung einer Waffenruhe an der künftigen Kontaktlinie zwischen ukrainisch kontrolliertem und russisch besetztem ukrainischen Gebiet soll es demnach einen von den USA geführten Überwachungsmechanismus geben, an dem sich weitere Länder beteiligen sollen. Der Entwurf enthält offenbar auch Zusagen für die Modernisierung des ukrainischen Militärs. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

US-Delegation trifft für Gespräche über Sicherheitsgarantien in Paris ein

Donald Trumps Sondergesandter Steve Witkoff sowie Jared Kushner, der Schwiegersohn des US-Präsidenten, sind für die Gespräche über Sicherheitsgarantien in Paris eingetroffen. Dort vertreten sie die USA bei einem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen.

Es sei das erste Mal seit März 2025, dass die 35 Mitglieder der Koalition vollständig und persönlich zusammenkämen, teilte das französische Präsidentenbüro mit. Insgesamt seien 27 Staats- und Regierungschefs vor Ort, unter ihnen auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Bundeskanzler Friedrich Merz. Auch Spitzenvertreter von EU und Nato nehmen an den Gesprächen teil.

Selenskyj hatte die Konferenz kurz nach seinem Treffen mit Trump in dessen Anwesen Mar-a-Lago in Florida Ende Dezember angekündigt. Ziel des Treffens ist es, die Pläne für Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die nach einem Ende des Krieges in Kraft treten sollen, abzusprechen.

„Wir haben uns nun auf die operativen Modalitäten dieser Sicherheitsgarantien geeinigt“, teilte das französische Präsidentenbüro mit. Beim Selenskyj-Trump-Gipfel in Florida war zunächst keine endgültige Einigung zustande gekommen.

Selenskyj hatte angekündigt, er strebe eine endgültige Abstimmung der Bedürfnisse der Ukraine mit den Vorstellungen europäischer Länder und der USA im Verlauf des Januars an. Danach könnten wieder direkte Verhandlungen mit Russland stattfinden. 

Timo Stukenberg
Timo Stukenberg

Russland rückt von Südwesten auf Kostjantyniwka vor

In der Region Donezk sind russische Truppen in Richtung der umkämpften Stadt Kostjantyniwka vorgedrungen. Wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebild berichtete, stießen sie dabei mehr als zwei Kilometer entlang einer Schnellstraße im Südwesten der Stadt vor.

Lesen Sie hier mehr zum aktuellen Frontverlauf:

Petrina Engelke
Petrina Engelke

Russland meldet mehrere Drohnenangriffe

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ⁠in der russischen Region Twer ist nach offiziellen Angaben ein Mensch getötet worden. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, als das Trümmerteil einer Drohne einen Wohnblock getroffen und ein Feuer ausgelöst habe, schrieb der Regionalgouverneur Witali Korolew auf Telegram.

Bei einem weiteren Drohnenangriff wurde Angaben der örtlichen ⁠Behörden zufolge der Zugverkehr ​in der russischen Region Woronesch gestört und eine ⁠Infrastrukturanlage leicht beschädigt. Verletzte gab es demnach nicht. Der Zugverkehr sei nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen worden, teilt der Gouverneur der ​Region, Alexander Gussew, via Telegram ‍mit.

Insgesamt fing Russlands Luftverteidigung in der Nacht 129 ukrainische Drohnen ab, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Die Drohnen wurden demnach über mehr als 20 russischen Regionen abgefangen, eine unüblich weite Verteilung. In den russischen Grenzregionen Brjansk und Belgorod wurden jeweils 29 und 15 ukrainische Drohnen abgefangen. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

Petrina Engelke
Petrina Engelke

Selenskyj ernennt ehemalige stellvertretende Premierministerin von Kanada zur Wirtschaftsberaterin

Die frühere stellvertretende Premierministerin in Kanada (2019 bis 2024) Chrystia Freeland
Die frühere stellvertretende Premierministerin in Kanada (2019 bis 2024) Chrystia Freeland. Andrej Ivanov/AFP/Getty Images
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Chrystia Freeland, frühere stellvertretende Premierministerin von Kanada, zur Beraterin in Wirtschaftsfragen ernannt. In einer Mitteilung auf der Plattform X begründete Selenskyj dies mit Freelands Erfahrung darin, Investoren zu gewinnen.

Als stellvertretende Premierministerin in Kanada (2019 bis 2024) hatte Freeland sich für Hilfslieferungen in die Ukraine eingesetzt. Sie ist derzeit  Abgeordnete im kanadischen Parlament. Freeland teilte mit, sie werde dort in den kommenden Wochen ausscheiden. Auch das Amt als kanadische Sonderbotschafterin für die Ukraine werde sie aufgeben.

„Die Ukraine steht beim derzeitigen globalen Kampf für die Demokratie an vorderster Front, und ich begrüße die Chance, dazu auf ehrenamtlicher Basis als Wirtschaftsberaterin beizutragen“, schrieb Freeland auf X.

Jannik Wilk
Jannik Wilk

Designierter Verteidigungsminister soll ukrainisches Militär modernisieren

Mychajlo Fedorow, designierter Verteidigungsminister der Ukraine, soll sich auf Technologie und Innovation konzentrieren. Diesen Wunsch äußerte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Voraussetzung dafür ist, dass das Parlament der Ukraine Fedorow als Verteidigungsminister bestätigt. Darüber zeigte sich Selenskyj zuversichtlich. Er gehe davon aus, dass das Parlament seine Vorschläge unterstütze.

Fedorow wurde vor wenigen Tagen von Selenskyj vorgeschlagen, um die Nachfolge von Verteidigungsminister Denys Schmyhal anzutreten. Schmyhal hatte das Amt erst im Sommer übernommen.

Jannik Wilk
Jannik Wilk

Witkoff und Kushner vertreten USA auf Pariser Ukrainegipfel

Kanzler Friedrich Merz, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Sondergesandte Steve Witkoff werden zu Gesprächen in Paris erwartet.
Kanzler Friedrich Merz, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Sondergesandte Steve Witkoff werden zu Gesprächen in Paris erwartet. Kay Nietfeld/AFP/Getty Images
Wenn morgen in Paris die sogenannte Koalition der Willigen über ein Ende des Ukrainekriegs berät, werden die Vereinigten Staaten vom Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner vertreten, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit.

Zuvor war bekannt geworden, dass Bundeskanzler Friedrich Merz an den Gesprächen teilnimmt. Darüber hinaus werden Staats- und Regierungschefs aus Europa, Vertreter der EU, Nato sowie der Ukraine erwartet. Im Vordergrund stünden die „anhaltende Unterstützung für die Ukraine und die Fragen nach einem Erreichen des Waffenstillstandes“, hatte Regierungssprecher Sebastian Hille mitgeteilt.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Selenskyj entlässt SBU-Chef Wassyl Maljuk

Generalleutnant Wassyl Maljuk, Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU, verlässt seinen Posten. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte auf X Berichte, wonach Maljuk das Amt abgeben wird. Er habe ihn bei einem Treffen gebeten, sich künftig mehr auf militärische Operationen zu konzentrieren, teilte Selenskyj mit, insbesondere „asymmetrische Operationen“ gegen Russland.

Damit deutete Selenskyj an, dass Maljuk den SBU künftig nicht mehr leiten, jedoch weiter in der Behörde arbeiten werde. Das geht auch aus einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung Maljuks hervor: „Ich verlasse den Posten des Chefs des Sicherheitsdiensts“, schrieb Maljuk. Er werde aber „im SBU-System“ verbleiben. Eine genaue Zuständigkeit geht aus den Erklärungen Maljuks und Selenskyjs nicht hervor.

Nachdem Selenskyj den Chef des Militärgeheimdiensts HUR, Kyrylo Budanow, zum neuen Leiter der Präsidentenverwaltung ernannt und die Führung des HUR auf den bisherigen Chef des Auslandsgeheimdiensts SZRU übertragen hat, werden mit der Entlassung Maljuks die Spitzen von allen drei ukrainischen Geheimdiensten ausgetauscht.

Wassyl Maljuk im Februar 2023
Wassyl Maljuk im Februar 2023. Ukrainian Presidential Press Service/Handout/Reuters
Maljuk war seit Sommer 2022 Chef des SBU. Ihm wird zugesprochen, den Geheimdienst tiefgreifend reformiert und seine Effektivität stark gesteigert zu haben. Obwohl der SBU ein Inlandsgeheimdienst ist, hat er im Abwehrkampf gegen Russland vor allem mit Drohnenangriffen auf Russlands strategisch-militärische Infrastruktur international Bekanntheit erlangt.

Als spektakulärste Aktion des SBU unter Maljuks Führung gilt die Operation Spinnennetz, bei der im vergangenen Sommer mithilfe nach Russland hineingeschmuggelter russischer Drohnen mehr als ein Dutzend strategische Bomber der russischen Luftwaffe zerstört oder schwer beschädigt worden sind.