Krieg gegen die Ukraine: Tote und Verletzte in welcher Ukraine vor geplanter Oster-Feuerpause



Ukraine hatte in der Nacht den russischen Ostseehafen Ust-Luga mit Drohnen angegriffen. Dieser liegt nahe der Grenze zu Estland.

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US-Außenminister bezichtigt Selenskyj der Lüge über Sicherheitsgarantien der USA

US-Außenminister Marco Rubio hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, über die Position der USA bei den Ukraine-Verhandlungen zu lügen. Selenskyj hatte am Donnerstag gesagt, die USA bestünden auf einer Abtretung des gesamten ostukrainischen Donbass an Russland als Voraussetzung für Sicherheitsgarantien. "Das ist eine Lüge", sagte Rubio am Rande des G7-Außenministertreffens bei Paris mit Blick auf diese Äußerung.

"Es ist bedauerlich, dass er das gesagt hat, denn er weiß, dass das nicht stimmt", fügte der US-Außenminister hinzu. Selenskyj sei lediglich gesagt worden, dass "Sicherheitsgarantien für die Ukraine so lange nicht in Kraft treten werden, bis der Krieg zu Ende geht." Dies sei "offensichtlich", sagte Rubio, und es sei nicht in Verbindung mit Gebietsabtretungen der Ukraine gebracht worden.

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Selenskyj zeigt sich offen für Waffenruhe über Ostern

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich offen für eine Waffenruhe zu Ostern gezeigt. Die Ukraine sei bereit, auf Angriffe auf russische Energieinfrastruktur zu verzichten, sofern Russland seinerseits Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung einstelle. Er sehe derzeit keine Sackgasse in den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine.

Selenskyj zufolge hat die Ukraine von verbündeten Staaten Signale erhalten, Angriffe auf den russischen Ölsektor zu reduzieren.

Zudem berichtete der Präsident von Abkommen mit Ländern des Nahen Ostens zur Energieversorgung der Ukraine. Während seiner Gespräche mit dortigen Regierungsvertretern habe er auch das Thema Lieferungen von Luftabwehrraketen angesprochen.

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Selenskyj weist Berichte über möglichen Zahlungsstopp für Staatsdiener zurück

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu den Berichten über einen möglichen Zahlungsstopp für Staatsbedienstete und Soldaten geäußert. "Heute werden die Gehälter ausgezahlt, die Armee wird finanziert, und die Renten werden ausgezahlt. Alles wird bezahlt. Ich glaube, wir leisten ziemlich gute Arbeit", sagte Selenskyj.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor berichtet, der ukrainischen Regierung fehle das nötige Geld, um staatliche Ausgaben bis Ende Juni zu leisten. Hintergrund ist die Blockade eines bereits im Dezember von der EU beschlossenen Hilfskredits in Höhe von 90 Milliarden Euro durch den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán.

Selenskyj sagte dazu, die ausstehende Zahlung der Mittel sei ein "erhebliches Risiko" mit Blick auf die Vorbereitung auf den nächsten Winter. Russland hat die ukrainische Energieinfrastruktur in den vergangenen Monaten heftig angegriffen, Millionen Einwohner waren über längere Zeiträume von der Stromversorgung abgeschnitten.

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Wadephul und Kallas zum Jahrestag von Butscha in der Ukraine

Außenminister Johann Wadephul und die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sind gemeinsam mit Kollegen zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen. Die Spitzenpolitiker wollen am Vormittag bei einer Gedenkfeier an die Opfer des russischen Massakers in der Kleinstadt Butscha nordwestlich von Kyjiw erinnern. Später ist ein Ministertreffen in der Hauptstadt geplant.

Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha empfing die Spitzenpolitiker am Hauptbahnhof. Er schrieb auf Telegram: "Um die Gerechtigkeit in Europa wiederherzustellen, ist es unerlässlich, dass Russland für seine Verbrechen umfassend Rechenschaft ablegt." 

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Zum Eintreffen in Kyjiw warnten Wadephul und Kallas vor einer Absenkung der Unterstützung für die Ukraine. "Wir müssen klarmachen, dass wir den längeren Atem haben, dass wir geschlossen stehen, dass Nachlassen keine Option ist", sagte der CDU-Politiker. 

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Bei den Beratungen soll es um die Frage gehen, wie sichergestellt werden kann, dass die russischen Kriegsverbrechen auch nach einem möglichen Waffenstillstand nicht straflos bleiben. Zudem dürfte die aktuelle Blockade von milliardenschweren EU-Finanzhilfen für die Ukraine durch Ungarn Thema sein.

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Welcome to Kyiv, dear European friends, @KajaKallas and fellow European ministers!

Today, we commemorate the grim anniversary of the Bucha massacre. On that day, horrific pictures of slaughtered civilians shook the entire world to its core.

Such a strong European presence on… pic.twitter.com/khlTcMXcTB

— Andrii Sybiha 🇺🇦 (@andrii_sybiha) March 31, 2026

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Selenskyj spricht mit Trump-Vertretern über Friedensprozess

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump über den Friedensprozess für sein Land gesprochen. Selenskyj schrieb auf X, von US-Seite seien der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Senator Lindsey Graham zugeschaltet gewesen. Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte nahm demnach an der Videoschalte teil. 
"Die Ukraine schätzt jeden Einsatz Amerikas, einen würdigen Frieden zu schaffen", schrieb Selenskyj in Kyjiw. Man sei übereingekommen, dass die Teams in den kommenden Tagen weiter an einem Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine arbeiten. "Das ist, was den Weg zu einem zuverlässigen Ende des Krieges bahnen kann", sagte er. Vor der Besprechung mit den USA hatte sich Selenskyj mit dem britischen Premier Keir Starmer und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Store abgestimmt.

Zuletzt hatte der ukrainische Präsident von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle – wie von Russland gefordert – ihre letzten Stellungen im Industrierevier Donbass aufgeben für einen Frieden. Kremlsprecher Dmitri Peskow forderte in Moskau, Selenskyj solle darüber heute (Mittwoch) eine Entscheidung fällen. 

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Ukraine erobert Gelände bei Pokrowsk zurück

Die ukrainische Armee ist nordwestlich von Pokrowsk in der Region Donezk mehrere Kilometer weit bei Hryschyne vorgerückt. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Russische Truppen sind hingegen vereinzelt nördlich von Pokrowsk vorgestoßen, ohne die Kontrolle über das Gelände zu erlangen. In der Region Saporischschja sind ukrainische Truppen laut ISW westlich von Huljajpole entlang der Schnellstraße T-0814 vorgestoßen.

Erfahren Sie hier mehr zum aktuellen Frontverlauf:

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Russland fliegt offenbar groß angelegten Luftangriff 

Die russische Armee hat gestern Abend nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe einen großen Luftangriff gestartet, der bislang andauert. Demnach befindet sich derzeit eine große Anzahl feindlicher Drohnen im ukrainischen Luftraum. Russland habe in den vergangenen 24 Stunden über 400 Langstrecken-Drohnen sowie zehn ballistische Raketen abgefeuert, sagte der Sprecher der Luftwaffe, Yurii Ihnat, im staatlichen Fernsehen. Ziele seien vor allem Gebiete nahe der Frontlinie gewesen.

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Hier lesen mehr:

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Selenskyj bewertet Lage "so gut wie seit zehn Monaten nicht mehr"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Lage an der Front positiv bewertet. "Insgesamt hält die Frontlinie stand", teilte Selenskyj mit. Die Lage sei "komplex, aber so gut wie seit zehn Monaten nicht mehr", sagte er unter Berufung auf Daten des ukrainischen und britischen Geheimdienstes.

Die ukrainischen Truppen hätten im vergangenen Monat eine russische Offensive vereitelt, sagte Selenskyj. Deshalb würden die russischen Streitkräfte ihre Angriffe nun wieder verstärken.

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Er stellte einen möglichen Besuch von US-Unterhändlern in Kyjiw in Aussicht. Er habe diese Anfang der Woche eingeladen und als Reaktion auf seinen Vorschlag "positive Signale" erhalten. ​

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Ukrainischer Gouverneur meldet fünf Tote bei russischem Angriff mit FPV-Drohnen

In der südukrainischen Stadt Nikopol wurden bei einem russischen Angriff mit steuerbaren kleinen Drohnen nach örtlichen Angaben fünf Menschen getötet. Weitere 19 Personen seien bei dem Angriff auf einen Markt in der Stadt verletzt worden, teilte Oleksandr Hanscha, der Regionalgouverneur der Region Dnipropetrowsk, mit. Für die Angaben gab es zunächst keine unabhängige Bestätigung. Hanscha veröffentlichte auf Telegram ein Foto, das Verwüstungen auf Verkaufsständen in der Stadt zeigt.

Nikopol liegt auf dem westlichen Dnipro-Ufer, etwa 15 Kilometer von der russisch besetzten Stadt Enerhodar auf dem östlichen Flussufer entfernt. Dort befindet sich auch das besetzte Atomkraftwerk Saporischschja. Die Ukraine hatte Russland vor allem in den ersten beiden Kriegsjahren immer wieder vorgeworfen, Nikopol vom Gelände des Kraftwerks aus zu attackieren.

Der Angriff wurde Hanschas Angaben zufolge mit FPV-Drohnen ausgeführt. Die kleinen Drohnen werden von beiden Kriegsparteien zu Tausenden täglich an der Front eingesetzt und, mit einem Sprengsatz versehen, in gegnerische Fahrzeuge, Waffensysteme oder auch auf einzelne Soldaten gesteuert. 

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Weil der jeweilige Drohnen-Operateur die Geräte in Echtzeit ins Ziel steuert, stehen Angriffe mit FPV-Drohnen auf Zivilisten oder unbewaffnete gegnerische Soldaten in der Regel stets unter Verdacht, ein Kriegsverbrechen darzustellen. Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft erhob einen solchen Vorwurf kurz nach der Mitteilung Hanschas.

Vor allem in der südukrainischen Großstadt Cherson sind gezielte, gut dokumentierte Angriffe russischer Soldaten mit FPV-Drohnen auf Zivilisten in Hunderten Fällen inzwischen weltweit bekannt und Gegenstand schwerer Kritik der UN. Mit zunehmender Reichweite der kleinen Drohnen werden solche Angriffe in immer mehr frontnahen Gebieten möglich. 

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Russland greift laut ukrainischem Konzern Gasanlagen an

Ein russischer Drohnenangriff hat nach Angaben aus der Ukraine erneut die Gasinfrastruktur des Landes getroffen. Anlagen des Öl- und Gaskonzerns Naftogaz seien in der Region Poltawa attackiert worden, teilte das Unternehmen in sozialen Medien mit.

Seit Jahresbeginn seien die Anlagen der Naftogaz-Gruppe mehr als 40-mal angegriffen worden, teilte das Unternehmen mit. Bei der jüngsten Attacke habe es keine Verletzten gegeben. Naftogaz gab keine Details zu dem Angriff bekannt.

Vor allem im Winter hatte Russland neben den Stromkraftwerken in der Ukraine auch die Gasinfrastruktur angegriffen, um dem Energiesystem des Landes möglichst schweren Schaden zuzufügen. Mit dem Ende des Winters und den steigenden Temperaturen seit März hat sich die zwischenzeitlich für Millionen Menschen bedrohliche Lage etwas entspannt. 

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Selenskyj und Erdoğan vereinbaren neue Sicherheitskooperation

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan "neue Schritte" in der Sicherheitskooperation ausgemacht. Der politische Wille sei vorhanden, und Arbeitsgruppen würden in Kürze die Details ausarbeiten, ​teilte Selenskyj während des Besuchs in Istanbul auf Telegram mit. "Dies ⁠gilt vor allem für die Bereiche, in denen ​wir die Türkei unterstützen können: mit Fachwissen, Technologie und Erfahrung", schrieb er.

Gesondert erwähnte Selenskyj "praktische Schritte" bei der Umsetzung von Projekten beim Ausbau der Gasinfrastruktur. Ebenso werde die gemeinsame Erschließung von Erdgaslagerstätten in Betracht gezogen. Die ukrainische Regierung hatte zudem zuvor den Staaten am Persischen Golf und im Nahen Osten Hilfe bei der Abwehr iranischer Kampfdrohnen angeboten. 

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Tote und Verletzte nach russischen Drohnenangriffen auf Odessa

Bei russischen Drohnenangriffen auf die südukrainische Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sind mindestens drei Menschen getötet worden. Der Militärgouverneur Oleh Kiper schrieb bei Telegram, dass eine Drohne ein mehrgeschossiges Wohnhaus getroffen habe. 15 Bewohner, unter ihnen eine Schwangere und zwei Kinder, seien verletzt worden. Bei den Toten handele es sich um eine 30 Jahre alte Frau und ihre zweieinhalb Jahre alte Tochter sowie um eine 53-Jährige.

Kiper berichtet von Bränden und erheblichen Zerstörungen. Es seien Wohnhäuser, kritische Infrastruktur und Verwaltungsgebäude getroffen worden. Die Rettungsarbeiten dauerten an. Unter den Trümmern könnten sich noch Menschen befinden. Hundeführer und Psychologen seien im Einsatz. Von 141 gemeldeten russischen Drohnenangriffen wehrte die Ukraine nach eigenen Angaben 114 ab.

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Selenskyj schlägt Teilwaffenruhe vor

Die Ukraine hat Russland eine Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen angeboten. "Wenn Russland bereit ist, die Angriffe auf unsere Energieanlagen einzustellen, sind wir bereit, spiegelbildlich zu antworten", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Dieser Vorschlag sei bereits über die US-amerikanischen Vermittler an Russland übermittelt worden. Zuvor hatte Selenskyj eigenen Angaben zufolge neue Angriffe auf Objekte im russischen Hinterland mit dem Oberkommando besprochen.

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Angriffe auf Energieunternehmen, ein Toter und Verletzte 

Russische Drohnen haben ukrainischen Behörden zufolge ein Umspannwerk in der ukrainischen Region Odessa beschädigt. In weiter östlich gelegenen Regionen töteten Angriffe einen Mann und verletzten mindestens acht Menschen.

Das private Energieunternehmen DTEK, bestätigte, eines seiner Umspannwerke sei beschädigt worden, nachdem die Region "fast rund um die Uhr“ russischen Angriffen ausgesetzt gewesen sei.

Aus der Region Saporischschja im Südosten der Ukraine berichtete Gouverneur Iwan Fedorow, bei einem nächtlichen Angriff mit russischen Gleitbomben sei ein Mann in einem Dorf außerhalb der Regionalhauptstadt getötet worden. Zwei Frauen wurden verletzt.
Dem Gouverneur der angrenzenden Region Dnipropetrowsk, Oleksandr Ganzha, zufolge hätten russische Drohnen und Artillerie im Laufe des Tages fast 40 Angriffe geflogen. Dort wurden mindestens drei Menschen verletzt.

Behördenvertreter meldeten zudem Verletzte durch Drohnenangriffe in Slowjansk, nahe der Frontlinie in der östlichen Region Donezk sowie in der Region Cherson im Süden und in der Region Sumy an der Grenze zu Russland.

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Ukrainische Armee dringt bei Pokrowsk vor

In der Region Donezk sind ukrainische Truppen südwestlich von Pokrowsk vorgerückt. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Demnach haben die ukrainischen Streitkräfte Gelände im Osten von Molodezke zurückerobert.

Russische Truppen sind an mehreren Stellen entlang der Front vorgestoßen, ohne dabei Gelände unter ihre Kontrolle zu bringen. Dem ISW zufolge sind einzelne Einheiten nordwestlich von Pokrowsk und in der Region Charkiw, bei Kupjansk, hinter die ukrainischen Verteidigungslinien vorgedrungen.

Lesen Sie hier mehr dazu:

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Was fünf Wochen Irankrieg für die Ukraine verändert haben

Der Irankrieg hat die internationale Aufmerksamkeit für die Ukraine schon mit seinem Beginn gesenkt. Fünf Wochen später, nach Inkrafttreten einer vorläufigen Feuerpause am Golf, sind seine Auswirkungen für die Ukraine und Russland deutlicher erkennbar: etwa im Hinblick auf die Folgen des Krieges für Russlands Staatsfinanzen, die Bedeutung der ukrainischen Drohnenangriffe auf die russische Ölindustrie oder die Erfolge (und Misserfolge) der Führung in Kyjiw dabei, auch am Golf eine Rolle zu spielen.

Fünf Thesen zu den Folgen des Irankrieges auf die Lage in der Ukraine im Wochenrückblick:

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Französischer General spricht von "offenem Krieg" gegen Russland

Der Generalstabschef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, hat vor einer dauerhaften russischen Bedrohung für Europa gewarnt. Im Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung sprach er von einem "offenen Krieg", der ihn mit Blick auf die Einsatzbereitschaft der Armee am meisten beunruhige. "Das ist auf unserem Kontinent,“ sagte Mandon. Seit vier Jahren würden die Ukrainer auf heldenhafte Weise durchhalten.

Mandon hatte bereits im vergangenen Jahr vor möglichen russischen Aggressionen gewarnt: "Leider bereitet sich Russland, wie ich aus den mir zugänglichen Informationen weiß, derzeit auf eine Konfrontation mit unseren Ländern im Jahr 2030 vor", sagte der General. Angesichts dieser Lage müsse Frankreich zu menschlichen Verlusten und wirtschaftlichen Folgen bereit sein.

Der russische Präsidialamtsprecher Dmitri Peskow wies die jüngsten Vorwürfe zurück, machte jedoch auch eine Einschränkung. "Russland stellt keine Bedrohung für ein Land dar, das nicht plant, zu einem Zentrum für antirussische Aktivitäten zu werden, das nicht die Vernichtung der russischsprachigen Bevölkerung plant und das nicht plant, die Sicherheit der Russischen Föderation in irgendeiner Weise zu untergraben", sagte er der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Die russische Regierung wirft insbesondere der Ukraine seit Langem eine antirussische Politik vor. Unter anderem begründet sie die Invasion damit, dort die russischsprachige Bevölkerung schützen zu wollen.

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Ukraine erhält 1.000 Leichen von Soldaten

Erstmals seit Februar haben Russland und die Ukraine wieder Leichen von Soldaten ausgetauscht. 1.000 getötete Soldaten seien an die ukrainische Seite übergeben worden, Russland habe 41 Leichen erhalten, sagte der russische Parlamentsabgeordnete Schamsail Saralijew dem russischen Nachrichtenportal rbc.

Der Koordinationsstab für Kriegsgefangenenbelange in Kyjiw bestätigte, dass die Ukraine 1.000 Leichname erhalten habe, die nach russischen Angaben ukrainischen Soldaten gehören könnten. Die Behörde dankte dem Internationalen Roten Kreuz für seine Unterstützung.

Gerichtsmediziner würden die Toten nun untersuchen, hieß es. So soll etwa ausgeschlossen werden, dass fälschlicherweise Leichen von russischen Soldaten übergeben wurden. "Nach der Identifizierung der Verstorbenen werden die Leichen den Familien zur würdigen Bestattung übergeben", teilte der Stab weiter mit. 

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Putin verkündet Feuerpause über die orthodoxen Osterfesttage

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Angaben des Kremls anlässlich des orthodoxen Osterfests eine Feuerpause im Krieg gegen die Ukraine verkündet. Diese soll am Samstag um 16 Uhr (15 Uhr MESZ) beginnen und den gesamten Sonntag andauern. Der Generalstab der russischen Armee sei angewiesen worden, "die Kampfhandlungen in allen Richtungen für diesen Zeitraum einzustellen", teilte die russische Regierung mit. Trotzdem seien die Truppen weiterhin bereit, "allen möglichen Provokationen des Feindes entgegenzuwirken". Von der ukrainischen Seite erwarte man einen ähnlichen Schritt, teilte ⁠die Regierung in Moskau mit. Die Ukraine solle dem russischen Beispiel folgen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt bereits mehrfach eine Feuerpause über die Osterfeiertage gefordert. Konkret hatte sich Selenskyj dafür ausgesprochen, Angriffe auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen Landes auszusetzen. 

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Im vergangenen Jahr hatte Putin ebenfalls zu Ostern eine 30-stündige Feuerpause ausgerufen. Beide Seiten beschuldigten sich damals gegenseitig, diese gebrochen zu haben.

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Russischer Sondergesandter hält sich in den USA wegen Gesprächen auf 

Nach Informationen von Insidern befindet sich der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, derzeit zu Gesprächen mit ⁠der US-Regierung in den USA. Bei den Gesprächen soll es um ein Friedensabkommen für die Ukraine ‌sowie ⁠die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder gehen.

Ein weiteres Thema dürfte die mögliche ​Verlängerung von US-Ausnahmeregelungen für russische Ölexporte sein, die am 11. April auslaufen. Die USA hatten aufgrund des Irankriegs den Energiemärkten eine 30-tägige Frist gewährt, um auf See befindliches russisches Öl trotz Sanktionen zu ⁠kaufen.

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Selenskyj akzeptiert Putins Feuerpause

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stimmt der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigten Feuerpause anlässlich der Osterfeiertage der russisch-orthodoxen Kirche zu. "Die Ukraine hat wiederholt erklärt, dass wir zu gegenseitigen Schritten bereit ​sind", schrieb Selenskyj auf Telegram. Man habe eine Waffenruhe ⁠über die Feiertage vorgeschlagen und werde entsprechend handeln. Zuvor hatte ​der Kreml seinen Truppen eine 32-stündige Feuerpause befohlen. Die Menschen bräuchten ein Osterfest ohne Bedrohungen, teilte Selenskyj weiter mit. ‌Russland ⁠habe zudem die Chance, auch nach Ostern ​auf Angriffe zu verzichten.

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Ukrainische Armee rückt bei Kupjansk vor

Ukrainische Streitkräfte haben in der Region Charkiw, südöstlich von Kupjansk, Gelände zurückerobert. Das geht aus dem täglichen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Demnach ist die ukrainische Armee bei Pischtschane vorgerückt.

Russische Angreifer sind hingegen im Norden der Stadt Kupjansk vorgestoßen. Es handelt sich jedoch um Vorstöße einzelner Einheiten. Das Gebiet kontrollieren sie laut ISW bislang nicht.

Hier gelangen Sie zur Lagekarte und weiteren Informationen.

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Ukraine greift offenbar russische Ölregionen mit Drohnen an

Die Ukraine hat Russland in der Nacht offenbar mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, 151 Drohnen seien abgewehrt worden. Schwerpunkte waren demnach die Gebiete Wolgograd und Rostow. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija hat seit gestern Abend an mehr als 25 Flughäfen Betriebseinschränkungen verhängt. In Swetly Jar im Gebiet Wolgograd geriet nach Angaben von Gouverneur Andrej Botscharow ein Öltank in Brand. In der Nähe liegen eine Chemiefabrik und die Raffinerie Wolgograd, die bereits mehrfach angegriffen wurde.

Russland beschoss die Ukraine seinerseits mit 128 Drohnen, von denen die ukrainische Luftwaffe nach eigenen Angaben 113 abfing. Am Morgen folgten weitere Angriffe auf mehrere Regionen, darunter die Hauptstadt Kyjiw, wo laut örtlichen Medien Explosionen zu hören waren.

Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf russische Ölinfrastruktur intensiviert und systematisch Exportterminals an Ostsee und Schwarzem Meer beschossen. Am Samstagmorgen laufen aktuelle Ausnahmen von US-Sanktionen gegen russisches Öl aus.

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Estland, Lettland und Litauen werfen Russland Desinformationskampagne vor

Die Regierungen Estlands, Lettlands und Litauens weisen russische Behauptungen zurück, wonach sie der Ukraine ihr Territorium für Angriffe auf Russland zur Verfügung gestellt haben. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen die Außenminister der Länder, die EU- und Nato-Mitglieder sind, von einer "andauernden russischen Desinformationskampagne gegen unsere Länder".

Die Anschuldigungen seien bereits Ende März gegenüber den Geschäftsträgern der russischen Vertretungen in Tallinn, Riga und Vilnius unmissverständlich widerlegt worden. Dennoch setze Russland ungeachtet dieser Reaktion seine Lügen fort, hieß es in der Mitteilung. Betont wurde darin zugleich, dass die Ukraine das Recht habe, sich gegen den russischen Angriffskrieg zu verteidigen.

Zuletzt hat die Ukraine wiederholt Ziele im Nordwesten Russlands nahe der Grenze zu Estland angegriffen. Bei den Angriffen drangen mehrere fehlgeleitete ukrainische Drohnen in den Luftraum der baltischen Staaten ein und stürzten teilweise ab. Verletzte oder größere Schäden gab es dabei nicht.

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Ukraine plant Treffen der Unterstützerländer am 15. April

Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat bei einem Telefonat mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ein neues Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe vereinbart, die wegen ihres Gründungsortes auch als Ramstein-Format bezeichnet wird. Bei dem geplanten Treffen am 15. April soll es darum gehen, wie Russland zu einem Frieden gezwungen werden könne, teilte das Ministerium in Kyjiw mit.

Das deutsche Ministerium hat sich bisher nicht geäußert. Unklar ist, ob das Treffen per Videoschalte oder an einem konkreten Ort stattfinden soll. Nach ukrainischen Angaben bereiten die Ukraine und Deutschland eine Reihe gemeinsamer Projekte vor, die "in naher Zukunft" umgesetzt werden sollen. 

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Ukraine meldet drei Tote und 17 Verletzte bei russischen Angriffen vor der geplanten Oster-Feuerpause 

In den Stunden vor der von Russlands Präsidenten Wladimir Putin angekündigten Feuerpause während des orthodoxen Osterfests sind bei russischen Angriffen auf die Ukraine örtlichen Behörden zufolge drei Menschen getötet und 17 weitere Menschen verletzt worden.

Bei Angriffen auf ein Wohngebiet der südukrainischen Hafenstadt Odessa seien zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden, sagte der Regionalgouverneur Serhij Lysak. In der zentralukrainischen Stadt Poltawa habe ein "feindlicher Drohnenangriff" ein Geschäft und ein Café getroffen, teilte die regionale Militärverwaltung mit. Dabei sei ein Mensch getötet worden, ein weiterer Mensch sei verletzt worden. In der nordöstlichen Region Sumy trafen russische Drohnenangriffe laut der regionalen Militärverwaltung mehrere Wohngebiete. Dabei wurden 14 Menschen verletzt. 

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Russland hatte eine 32-stündige Feuerpause zum orthodoxen Osterfest an diesem Wochenende verkündet. Auf Beschluss des Präsidenten gelte "ein Waffenstillstand vom 11. April, 16.00 Uhr (15.00 Uhr MESZ), bis zum Ende des Tages am 12. April 2026 ", schrieb der Kreml. Der Generalstab der russischen Armee sei angewiesen worden, "die Kampfhandlungen in allen Richtungen für diesen Zeitraum einzustellen". Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatte ebenfalls seine Bereitschaft zur Einhaltung der Feuerpause erklärt.

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Estland bestellt weitere US-Mehrfachraketenwerfer

Estland rüstet weiter auf: Nach Angaben des estnischen Zentrums für Verteidigungsinvestitionen wurden drei zusätzliche US-Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars mit Munition und Ausrüstung gekauft. Dazu unterzeichnete die Regierung einen Kaufvertrag mit dem Hersteller Lockheed Martin. Die Auslieferung der Raketensysteme ist den Angaben zufolge für das kommende Jahr geplant. Zum Kaufpreis wurden keine näheren Angaben gemacht. Die Vereinbarung umfasst demnach auch Investitionen von Lockheed Martin in Höhe von rund 11 Millionen US-Dollar (etwa 9,4 Millionen Euro) in die Verteidigungsindustrie Estlands. 
Durch den Kauf wird laut dem estnischen Verteidigungsminister Hanno Pevkur die Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit seines Landes und der Nato erheblich gestärkt. "Dies ist eine bewusste und langfristige Anstrengung, die die Umsetzung der Nato-Verteidigungspläne unterstützt", wurde er in der Mitteilung zitiert. Bereits im April 2025 hatte Estland sechs Himars-Systeme gekauft. Ende vergangenen Jahres bestellte Estland zudem sechs Chunmoo-Mehrfachraketenwerfersysteme in Südkorea.

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Brand nach Absturz von Drohnenteilen auf russisches Öllager gelöscht 

In der Stadt Krymsk ​in der südrussischen Oblast Krasnodar ist nach dem Absturz von Drohnenteilen auf dem Gelände eines Öldepots ein Feuer ausgebrochen. ⁠Der in ​der Nacht entstandene Brand ‌sei bis zum ‌Morgen gelöscht worden, ​teilten die örtlichen Behörden mit. Verletzte gebe es ​nicht. Die Ukraine soll in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf russische Ölinfrastruktur intensiviert haben. 

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Fünf Wochen später, nach Inkrafttreten einer vorläufigen Feuerpause am Golf, sind seine Auswirkungen für die Ukraine und Russland deutlicher erkennbar: etwa im Hinblick auf die Folgen des Krieges für Russlands Staatsfinanzen, die Bedeutung der ukrainischen Drohnenangriffe auf die russische Ölindustrie oder die Erfolge (und Misserfolge) der Führung in Kyjiw dabei, auch am Golf eine Rolle zu spielen. 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Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija hat seit gestern Abend an mehr als 25 Flughäfen Betriebseinschränkungen verhängt. In Swetly Jar im Gebiet Wolgograd geriet nach Angaben von Gouverneur Andrej Botscharow ein Öltank in Brand. In der Nähe liegen eine Chemiefabrik und die Raffinerie Wolgograd, die bereits mehrfach angegriffen wurde. Russland beschoss die Ukraine seinerseits mit 128 Drohnen, von denen die ukrainische Luftwaffe nach eigenen Angaben 113 abfing. Am Morgen folgten weitere Angriffe auf mehrere Regionen, darunter die Hauptstadt Kyjiw, wo laut örtlichen Medien Explosionen zu hören waren.Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf russische Ölinfrastruktur intensiviert und systematisch Exportterminals an Ostsee und Schwarzem Meer beschossen. Am Samstagmorgen laufen aktuelle Ausnahmen von US-Sanktionen gegen russisches Öl aus.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-10T07:54:47.000Z","dateModified":"2026-04-10T11:06:51.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainische Armee rückt bei Kupjansk vor","articleBody":"Ukrainische Armee rückt bei Kupjansk vorUkrainische Streitkräfte haben in der Region Charkiw, südöstlich von Kupjansk, Gelände zurückerobert. Das geht aus dem täglichen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Demnach ist die ukrainische Armee bei Pischtschane vorgerückt. Russische Angreifer sind hingegen im Norden der Stadt Kupjansk vorgestoßen. Es handelt sich jedoch um Vorstöße einzelner Einheiten. Das Gebiet kontrollieren sie laut ISW bislang nicht.Hier gelangen Sie zur Lagekarte und weiteren Informationen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-10T06:48:36.000Z","dateModified":"2026-04-10T07:47:36.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Timo Stukenberg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj akzeptiert Putins Feuerpause","articleBody":"Selenskyj akzeptiert Putins FeuerpauseDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stimmt der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigten Feuerpause anlässlich der Osterfeiertage der russisch-orthodoxen Kirche zu. "Die Ukraine hat wiederholt erklärt, dass wir zu gegenseitigen Schritten bereit ​sind", schrieb Selenskyj auf Telegram. Man habe eine Waffenruhe ⁠über die Feiertage vorgeschlagen und werde entsprechend handeln. Zuvor hatte ​der Kreml seinen Truppen eine 32-stündige Feuerpause befohlen. 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Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Demnach haben die ukrainischen Streitkräfte Gelände im Osten von Molodezke zurückerobert. Russische Truppen sind an mehreren Stellen entlang der Front vorgestoßen, ohne dabei Gelände unter ihre Kontrolle zu bringen. 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Verletzte gebe es ​nicht. Die Ukraine soll in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf russische Ölinfrastruktur intensiviert haben. ","video":[]}"}“>

Pauline Schinkels
Pauline Schinkels

Brand nach Absturz von Drohnenteilen auf russisches Öllager gelöscht 

In der Stadt Krymsk ​in der südrussischen Oblast Krasnodar ist nach dem Absturz von Drohnenteilen auf dem Gelände eines Öldepots ein Feuer ausgebrochen. ⁠Der in ​der Nacht entstandene Brand ‌sei bis zum ‌Morgen gelöscht worden, ​teilten die örtlichen Behörden mit. Verletzte gebe es ​nicht. Die Ukraine soll in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf russische Ölinfrastruktur intensiviert haben. 

Marla Noss
Marla Noss

Estland bestellt weitere US-Mehrfachraketenwerfer

Estland rüstet weiter auf: Nach Angaben des estnischen Zentrums für Verteidigungsinvestitionen wurden drei zusätzliche US-Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars mit Munition und Ausrüstung gekauft. Dazu unterzeichnete die Regierung einen Kaufvertrag mit dem Hersteller Lockheed Martin. Die Auslieferung der Raketensysteme ist den Angaben zufolge für das kommende Jahr geplant. Zum Kaufpreis wurden keine näheren Angaben gemacht. Die Vereinbarung umfasst demnach auch Investitionen von Lockheed Martin in Höhe von rund 11 Millionen US-Dollar (etwa 9,4 Millionen Euro) in die Verteidigungsindustrie Estlands. 
Durch den Kauf wird laut dem estnischen Verteidigungsminister Hanno Pevkur die Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit seines Landes und der Nato erheblich gestärkt. „Dies ist eine bewusste und langfristige Anstrengung, die die Umsetzung der Nato-Verteidigungspläne unterstützt“, wurde er in der Mitteilung zitiert. Bereits im April 2025 hatte Estland sechs Himars-Systeme gekauft. Ende vergangenen Jahres bestellte Estland zudem sechs Chunmoo-Mehrfachraketenwerfersysteme in Südkorea.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Ukraine meldet drei Tote und 17 Verletzte bei russischen Angriffen vor der geplanten Oster-Feuerpause 

In den Stunden vor der von Russlands Präsidenten Wladimir Putin angekündigten Feuerpause während des orthodoxen Osterfests sind bei russischen Angriffen auf die Ukraine örtlichen Behörden zufolge drei Menschen getötet und 17 weitere Menschen verletzt worden.

Bei Angriffen auf ein Wohngebiet der südukrainischen Hafenstadt Odessa seien zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden, sagte der Regionalgouverneur Serhij Lysak. In der zentralukrainischen Stadt Poltawa habe ein „feindlicher Drohnenangriff“ ein Geschäft und ein Café getroffen, teilte die regionale Militärverwaltung mit. Dabei sei ein Mensch getötet worden, ein weiterer Mensch sei verletzt worden. In der nordöstlichen Region Sumy trafen russische Drohnenangriffe laut der regionalen Militärverwaltung mehrere Wohngebiete. Dabei wurden 14 Menschen verletzt. 

Ein Feuerwehrmann ist in der Nähe der Stadt Konotop am Ort eines russischen Drohnenangriffs im Einsatz
Ein Feuerwehrmann ist in der Nähe der Stadt Konotop am Ort eines russischen Drohnenangriffs im Einsatz. State Emergency Service of Ukraine in Sumy region/Reuters
Russland hatte eine 32-stündige Feuerpause zum orthodoxen Osterfest an diesem Wochenende verkündet. Auf Beschluss des Präsidenten gelte „ein Waffenstillstand vom 11. April, 16.00 Uhr (15.00 Uhr MESZ), bis zum Ende des Tages am 12. April 2026 „, schrieb der Kreml. Der Generalstab der russischen Armee sei angewiesen worden, „die Kampfhandlungen in allen Richtungen für diesen Zeitraum einzustellen“. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatte ebenfalls seine Bereitschaft zur Einhaltung der Feuerpause erklärt.

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Ukraine plant Treffen der Unterstützerländer am 15. April

Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat bei einem Telefonat mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ein neues Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe vereinbart, die wegen ihres Gründungsortes auch als Ramstein-Format bezeichnet wird. Bei dem geplanten Treffen am 15. April soll es darum gehen, wie Russland zu einem Frieden gezwungen werden könne, teilte das Ministerium in Kyjiw mit.

Das deutsche Ministerium hat sich bisher nicht geäußert. Unklar ist, ob das Treffen per Videoschalte oder an einem konkreten Ort stattfinden soll. Nach ukrainischen Angaben bereiten die Ukraine und Deutschland eine Reihe gemeinsamer Projekte vor, die „in naher Zukunft“ umgesetzt werden sollen. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Was fünf Wochen Irankrieg für die Ukraine verändert haben

Der Irankrieg hat die internationale Aufmerksamkeit für die Ukraine schon mit seinem Beginn gesenkt. Fünf Wochen später, nach Inkrafttreten einer vorläufigen Feuerpause am Golf, sind seine Auswirkungen für die Ukraine und Russland deutlicher erkennbar: etwa im Hinblick auf die Folgen des Krieges für Russlands Staatsfinanzen, die Bedeutung der ukrainischen Drohnenangriffe auf die russische Ölindustrie oder die Erfolge (und Misserfolge) der Führung in Kyjiw dabei, auch am Golf eine Rolle zu spielen.

Fünf Thesen zu den Folgen des Irankrieges auf die Lage in der Ukraine im Wochenrückblick:

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Estland, Lettland und Litauen werfen Russland Desinformationskampagne vor

Die Regierungen Estlands, Lettlands und Litauens weisen russische Behauptungen zurück, wonach sie der Ukraine ihr Territorium für Angriffe auf Russland zur Verfügung gestellt haben. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen die Außenminister der Länder, die EU- und Nato-Mitglieder sind, von einer „andauernden russischen Desinformationskampagne gegen unsere Länder“.Die Anschuldigungen seien bereits Ende März gegenüber den Geschäftsträgern der russischen Vertretungen in Tallinn, Riga und Vilnius unmissverständlich widerlegt worden. Dennoch setze Russland ungeachtet dieser Reaktion seine Lügen fort, hieß es in der Mitteilung. Betont wurde darin zugleich, dass die Ukraine das Recht habe, sich gegen den russischen Angriffskrieg zu verteidigen.Zuletzt hat die Ukraine wiederholt Ziele im Nordwesten Russlands nahe der Grenze zu Estland angegriffen. Bei den Angriffen drangen mehrere fehlgeleitete ukrainische Drohnen in den Luftraum der baltischen Staaten ein und stürzten teilweise ab. Verletzte oder größere Schäden gab es dabei nicht.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Ukraine greift offenbar russische Ölregionen mit Drohnen an

Die Ukraine hat Russland in der Nacht offenbar mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, 151 Drohnen seien abgewehrt worden. Schwerpunkte waren demnach die Gebiete Wolgograd und Rostow. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija hat seit gestern Abend an mehr als 25 Flughäfen Betriebseinschränkungen verhängt. In Swetly Jar im Gebiet Wolgograd geriet nach Angaben von Gouverneur Andrej Botscharow ein Öltank in Brand. In der Nähe liegen eine Chemiefabrik und die Raffinerie Wolgograd, die bereits mehrfach angegriffen wurde.

Russland beschoss die Ukraine seinerseits mit 128 Drohnen, von denen die ukrainische Luftwaffe nach eigenen Angaben 113 abfing. Am Morgen folgten weitere Angriffe auf mehrere Regionen, darunter die Hauptstadt Kyjiw, wo laut örtlichen Medien Explosionen zu hören waren.

Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf russische Ölinfrastruktur intensiviert und systematisch Exportterminals an Ostsee und Schwarzem Meer beschossen. Am Samstagmorgen laufen aktuelle Ausnahmen von US-Sanktionen gegen russisches Öl aus.

Timo Stukenberg
Timo Stukenberg

Ukrainische Armee rückt bei Kupjansk vor

Ukrainische Streitkräfte haben in der Region Charkiw, südöstlich von Kupjansk, Gelände zurückerobert. Das geht aus dem täglichen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Demnach ist die ukrainische Armee bei Pischtschane vorgerückt.

Russische Angreifer sind hingegen im Norden der Stadt Kupjansk vorgestoßen. Es handelt sich jedoch um Vorstöße einzelner Einheiten. Das Gebiet kontrollieren sie laut ISW bislang nicht.

Hier gelangen Sie zur Lagekarte und weiteren Informationen.

Bastian Hartig
Bastian Hartig

Selenskyj akzeptiert Putins Feuerpause

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stimmt der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigten Feuerpause anlässlich der Osterfeiertage der russisch-orthodoxen Kirche zu. „Die Ukraine hat wiederholt erklärt, dass wir zu gegenseitigen Schritten bereit ​sind“, schrieb Selenskyj auf Telegram. Man habe eine Waffenruhe ⁠über die Feiertage vorgeschlagen und werde entsprechend handeln. Zuvor hatte ​der Kreml seinen Truppen eine 32-stündige Feuerpause befohlen. Die Menschen bräuchten ein Osterfest ohne Bedrohungen, teilte Selenskyj weiter mit. ‌Russland ⁠habe zudem die Chance, auch nach Ostern ​auf Angriffe zu verzichten.

Marla Noss
Marla Noss

Russischer Sondergesandter hält sich in den USA wegen Gesprächen auf 

Nach Informationen von Insidern befindet sich der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, derzeit zu Gesprächen mit ⁠der US-Regierung in den USA. Bei den Gesprächen soll es um ein Friedensabkommen für die Ukraine ‌sowie ⁠die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder gehen.

Ein weiteres Thema dürfte die mögliche ​Verlängerung von US-Ausnahmeregelungen für russische Ölexporte sein, die am 11. April auslaufen. Die USA hatten aufgrund des Irankriegs den Energiemärkten eine 30-tägige Frist gewährt, um auf See befindliches russisches Öl trotz Sanktionen zu ⁠kaufen.

Marla Noss
Marla Noss

Putin verkündet Feuerpause über die orthodoxen Osterfesttage

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Angaben des Kremls anlässlich des orthodoxen Osterfests eine Feuerpause im Krieg gegen die Ukraine verkündet. Diese soll am Samstag um 16 Uhr (15 Uhr MESZ) beginnen und den gesamten Sonntag andauern. Der Generalstab der russischen Armee sei angewiesen worden, „die Kampfhandlungen in allen Richtungen für diesen Zeitraum einzustellen“, teilte die russische Regierung mit. Trotzdem seien die Truppen weiterhin bereit, „allen möglichen Provokationen des Feindes entgegenzuwirken“. Von der ukrainischen Seite erwarte man einen ähnlichen Schritt, teilte ⁠die Regierung in Moskau mit. Die Ukraine solle dem russischen Beispiel folgen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt bereits mehrfach eine Feuerpause über die Osterfeiertage gefordert. Konkret hatte sich Selenskyj dafür ausgesprochen, Angriffe auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen Landes auszusetzen. 

Messe in einer Kirche in Kyjiw
Messe in einer Kirche in Kyjiw. Antonis Zouridakis/Hans Lucas/AFP/Getty Images
Im vergangenen Jahr hatte Putin ebenfalls zu Ostern eine 30-stündige Feuerpause ausgerufen. Beide Seiten beschuldigten sich damals gegenseitig, diese gebrochen zu haben.

David Rech
David Rech

Ukraine erhält 1.000 Leichen von Soldaten

Erstmals seit Februar haben Russland und die Ukraine wieder Leichen von Soldaten ausgetauscht. 1.000 getötete Soldaten seien an die ukrainische Seite übergeben worden, Russland habe 41 Leichen erhalten, sagte der russische Parlamentsabgeordnete Schamsail Saralijew dem russischen Nachrichtenportal rbc.Der Koordinationsstab für Kriegsgefangenenbelange in Kyjiw bestätigte, dass die Ukraine 1.000 Leichname erhalten habe, die nach russischen Angaben ukrainischen Soldaten gehören könnten. Die Behörde dankte dem Internationalen Roten Kreuz für seine Unterstützung.

Gerichtsmediziner würden die Toten nun untersuchen, hieß es. So soll etwa ausgeschlossen werden, dass fälschlicherweise Leichen von russischen Soldaten übergeben wurden. „Nach der Identifizierung der Verstorbenen werden die Leichen den Familien zur würdigen Bestattung übergeben“, teilte der Stab weiter mit. 

Eric Voigt
Eric Voigt

Französischer General spricht von „offenem Krieg“ gegen Russland

Der Generalstabschef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, hat vor einer dauerhaften russischen Bedrohung für Europa gewarnt. Im Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung sprach er von einem „offenen Krieg“, der ihn mit Blick auf die Einsatzbereitschaft der Armee am meisten beunruhige. „Das ist auf unserem Kontinent,“ sagte Mandon. Seit vier Jahren würden die Ukrainer auf heldenhafte Weise durchhalten.

Mandon hatte bereits im vergangenen Jahr vor möglichen russischen Aggressionen gewarnt: „Leider bereitet sich Russland, wie ich aus den mir zugänglichen Informationen weiß, derzeit auf eine Konfrontation mit unseren Ländern im Jahr 2030 vor„, sagte der General. Angesichts dieser Lage müsse Frankreich zu menschlichen Verlusten und wirtschaftlichen Folgen bereit sein.

Der russische Präsidialamtsprecher Dmitri Peskow wies die jüngsten Vorwürfe zurück, machte jedoch auch eine Einschränkung. „Russland stellt keine Bedrohung für ein Land dar, das nicht plant, zu einem Zentrum für antirussische Aktivitäten zu werden, das nicht die Vernichtung der russischsprachigen Bevölkerung plant und das nicht plant, die Sicherheit der Russischen Föderation in irgendeiner Weise zu untergraben“, sagte er der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Die russische Regierung wirft insbesondere der Ukraine seit Langem eine antirussische Politik vor. Unter anderem begründet sie die Invasion damit, dort die russischsprachige Bevölkerung schützen zu wollen.

Der Generalstabschef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon
Der Generalstabschef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon. Benoit Tessier/Reuters

Timo Stukenberg
Timo Stukenberg

Ukrainische Armee dringt bei Pokrowsk vor

In der Region Donezk sind ukrainische Truppen südwestlich von Pokrowsk vorgerückt. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Demnach haben die ukrainischen Streitkräfte Gelände im Osten von Molodezke zurückerobert.

Russische Truppen sind an mehreren Stellen entlang der Front vorgestoßen, ohne dabei Gelände unter ihre Kontrolle zu bringen. Dem ISW zufolge sind einzelne Einheiten nordwestlich von Pokrowsk und in der Region Charkiw, bei Kupjansk, hinter die ukrainischen Verteidigungslinien vorgedrungen.

Lesen Sie hier mehr dazu:

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Angriffe auf Energieunternehmen, ein Toter und Verletzte 

Russische Drohnen haben ukrainischen Behörden zufolge ein Umspannwerk in der ukrainischen Region Odessa beschädigt. In weiter östlich gelegenen Regionen töteten Angriffe einen Mann und verletzten mindestens acht Menschen.

Das private Energieunternehmen DTEK, bestätigte, eines seiner Umspannwerke sei beschädigt worden, nachdem die Region „fast rund um die Uhr“ russischen Angriffen ausgesetzt gewesen sei.

Aus der Region Saporischschja im Südosten der Ukraine berichtete Gouverneur Iwan Fedorow, bei einem nächtlichen Angriff mit russischen Gleitbomben sei ein Mann in einem Dorf außerhalb der Regionalhauptstadt getötet worden. Zwei Frauen wurden verletzt.
Dem Gouverneur der angrenzenden Region Dnipropetrowsk, Oleksandr Ganzha, zufolge hätten russische Drohnen und Artillerie im Laufe des Tages fast 40 Angriffe geflogen. Dort wurden mindestens drei Menschen verletzt.

Behördenvertreter meldeten zudem Verletzte durch Drohnenangriffe in Slowjansk, nahe der Frontlinie in der östlichen Region Donezk sowie in der Region Cherson im Süden und in der Region Sumy an der Grenze zu Russland.