Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj nennt Gespräche in Abu Dhabi konstruktiv



schrieb Delegationsmitglied Rustem Umjerow auf X. Neben ihm zählten Wolodymyr Selenskyjs Stabschef Kyrylo Budanow und Dawid Arachamija, der Fraktionschef von Selenskyjs Partei, zur ukrainischen Delegation. Für die USA führten unter anderem Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner die Gespräche.

Umjerow schrieb nichts über eine Einigung bei offenen Fragen wie Gebietsabtretungen seitens der Ukraine und konkreten Vereinbarungen zu Art und Laufzeit von US-Sicherheitsgarantien. "Wir haben uns darauf verständigt, die Arbeit auf Ebene der (Verhandlungs-)Teams bei der nächsten Runde der Gespräche in Davos fortzusetzen", gab Umjerow lediglich bekannt. 

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Zuvor hatte der ukrainische Präsident Selenskyj gesagt, er hoffe, bei dem Weltwirtschaftsforum in Davos kommende Woche eine Vereinbarung mit den USA unterzeichnen zu können. Bei dem Treffen wird auch US-Präsident Donald Trump erwartet. Umjerows Ankündigung, wonach die Delegationen in Davos weiter miteinander sprechen wollen, stellt jedoch den von Selenskyj erhofften Zeitplan infrage.

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Energieversorgung in der Ukraine steht wohl kurz vor Kollaps

Die fortgesetzten russischen Angriffe auf die Ukraine haben die Infrastruktur und Energieversorgung des Landes in die Nähe "eines Kollaps" gebracht. Das teilte das ‍Auswärtige Amt in Berlin mit. Das Außenministerium ​habe noch einmal 60 Millionen Euro an humanitärer Hilfe ‌zur Verfügung gestellt, sagte ein Sprecher. Die Menschen litten unter extremer Kälte und den russischen Angriffen auf die ⁠Energieinfrastruktur.

Man unterstütze Bargeldhilfen für Menschen in ​Gebieten nahe der Front zur Anschaffung der nötigsten Güter, von Notstromaggregaten für Schutzräume, Heizsystemen, Kleidung und Decken. Man schaue, was noch an Schritten möglich sei. Das Entwicklungsministerium verweist ⁠auf ein Winterhilfe-Unterstützungspaket über 50 Millionen Euro, das man geschnürt habe. 

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Russland greift Kyjiw mit Drohnen und Raketen an

Russische Streitkräfte haben einen Drohnen- und Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw gestartet. Mindestens eine Person wurde verletzt, wie lokale Beamte mitteilten.

Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram, dass ein Angriff auf das Ostufer des Dnipro-Flusses ein Gebäude getroffen und eine Person verletzt habe. Drohnenfragmente seien in einem Gebiet niedergegangen und die Stromversorgung sei unterbrochen worden. 

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Tymur Tkatschenko, Leiter der Militärverwaltung der Hauptstadt, sagte, ein Lagerbereich sei beschädigt und mehrere Autos in Brand gesetzt worden.

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Tausende Gebäude in Kyjiw nach Luftangriffen ohne Heizung

In der ukrainischen Hauptstadt haben russische Luftangriffe auf das Energiesystem zu großflächigen Ausfällen der Wärme- und Wasserversorgung geführt. Fast 6.000 Wohnhochhäuser in Kyjiw seien ohne Strom, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Am östlichen Dnipro-Ufer sei die Wasserversorgung unterbrochen, was etwa die Hälfte der Stadt betrifft.

Beim Großteil der von dem Heizungsausfall betroffenen Gebäude handelt es sich den Angaben nach um Häuser, deren Zugang zu Wärme bereits bei einem schweren Luftangriff am 9. Januar unterbrochen und erst vor wenigen Tagen wiederhergestellt worden ist. Auf der Ostseite Kyjiws kommt es Klitschko zufolge auch zu Unterbrechungen der Stromversorgung.

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Laut Warnungen der ukrainischen Luftwaffe aus der Nacht soll Kyjiw nicht nur mit Drohnen, sondern auch mit ballistischen Raketen beschossen worden sein, die besonders schwer abzuwehren sind. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt geklagt, für einige Raketenabwehrsysteme fehlten seinem Land die Flugkörper, sodass sie die Attacken auf die Energieversorgung nicht abwehren könnten. Zur Zahl der von Russland heute Nacht eingesetzten Drohnen und Raketen äußerte sich das ukrainische Militär am frühen Morgen noch nicht.

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Stromversorgung von Atomkraftwerken durch Angriffe beschädigt

Angesichts der russischen Angriffe auf das ukrainische Energienetz hängt die Stromversorgung der Ukraine inzwischen besonders stark von den Atomkraftwerken des Landes ab. Nun haben russische Streitkräfte wichtige Umspannwerke in der Ukraine beschädigt. Diese Anlagen verteilen den Strom im Netz und sind entscheidend, um Atomkraftwerke zuverlässig mit Energie zu versorgen. Fallen sie aus, steigt das Risiko für Störungen an den Atomanlagen.

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) teilte mit, dass das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl am Morgen vollständig von der externen Stromversorgung abgeschnitten war. Auch Stromleitungen zu anderen Kernkraftwerken seien betroffen gewesen. 

Neben Tschernobyl gibt es in der Ukraine drei aktive Atomkraftwerke auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet. Welche genau betroffen waren, wurde nicht bekannt. Das AKW Saporischschja im Süden des Landes ist seit 2022 von Russland besetzt.

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Am Wochenende hatte der ukrainische Militärgeheimdienst HUR explizit vor einem solchen Angriff gewarnt. Demnach sollen russische Truppen im Januar insgesamt zehn strategisch wichtige Einrichtungen ausgespäht haben. Das Ziel eines solchen Angriffs sei, die ukrainischen Atomkraftwerke vom Stromnetz zu trennen, warnte der HUR am Samstag.

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AKW Tschernobyl wieder mit ukrainischem Stromnetz verbunden

Das 1986 havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl ist wieder an das Stromnetz angeschlossen. Die Strahlenwerte seien normal, teilte das Energieministerium in Kyjiw mit.

Zuvor hatte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) von russischen Angriffen auf Umspannwerke in der Ukraine berichtet, die an die Atomkraftwerke des Landes angeschlossen sind. Tschernobyl war demnach zeitweise vom Stromnetz getrennt, auch die Verbindung zu aktiven Kernkraftwerken auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet sei bedroht.

Die Ukraine hatte am Wochenende gewarnt, dass Russland derartige Angriffe plane und die entsprechenden Umspannwerke ausspähe. Das Land ist angesichts der russischen Attacken auf sämtliche konventionelle Kraftwerke stark abhängig von der Stromerzeugung in seinen Atomkraftwerken.

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Selenskyj meldet schwere Stromausfälle in Kyjiw 

Nach den jüngsten russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw sind mehr als eine Million Haushalte weiterhin ohne Strom. Das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag mit. "Allein in Kyjiw sind bis heute Abend mehr als eine Million Haushalte ohne Strom. Zudem haben sehr viele Gebäude keine Heizung – betroffen sind mehr als 4.000 Wohnhäuser“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.

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Weiter kein Strom in der ukrainischen Hauptstadt

Nach einem ⁠russischen Luftangriff sind ​in Teilen der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw erneut Strom, Heizung und Wasserversorgung ⁠ausgefallen. Bewohner hätten bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Notzelten Schutz gesucht, hieß es. Ganze Wohnblöcke seien ohne Strom. 

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600.000 Menschen haben Kyjiw verlassen

Nach einem besonders schweren russischen Luftangriff auf die Energieversorgung Kyjiws am 9. Januar hatte Bürgermeister Vitali Klitschko die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt dazu aufgefordert, sie zu verlassen – sofern sie andernorts eine Wohnmöglichkeit haben. Dieser Aufforderung ist nun rund jeder sechste Einwohner Kyjiws gefolgt: Seit dem 9. Januar hätten 600.000 Menschen die Stadt verlassen, sagte Klitschko. Nicht jeder habe die Möglichkeit dazu, "aber momentan schrumpft die Bevölkerung".

Nach einem erneuten schweren Angriff in der Nacht zum Dienstag konnte fast jede zweite Wohnung in der Stadt nicht mehr beheizt werden. "Die Temperatur liegt bei fast minus 20 Grad und (Wladimir) Putin nutzt das, um den Widerstand zu brechen", sagte Klitschko. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bereits zuvor mitgeteilt, Kyjiw erhalte derzeit nur die Hälfte des benötigten Stroms. Gestern Abend sagte Selenskyj, eine Million Haushalte hätten vorübergehend keinen Strom.

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Russland bombardiert die ukrainische Strominfrastruktur, vor allem im Winter, bereits seit Ende 2022. In diesem Winter fielen die Angriffe so schwer aus wie in keinem der Kriegsjahre zuvor: Bis auf die Atomkraftwerke des Landes gibt es nach ukrainischen Regierungsangaben kein Kraftwerk mehr in der Ukraine, das nicht attackiert worden sei. Zugleich ist dieser Winter in der Ukraine deutlich kälter ausgefallen als in den vergangenen Jahren. 

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Bundesregierung wirft Russland Kriegsverbrechen vor

Die Bundesregierung verurteilt die russischen Luftangriffe auf das Stromnetz der Ukraine. Russlands Staatschef Wladimir Putin "nutzt Kälte als Waffe", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer. "Sein Vorgehen ist zutiefst unmenschlich und menschenverachtend." Mit den Attacken auf die Strom- und Wärmeversorgung mitten im Winter wolle Putin die Ukraine zermürben.

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"Russland überzieht die Ukraine im kältesten Winter seit Beginn seines Angriffskrieges Nacht für Nacht mit brutalen Angriffswellen auf zivile Ziele und die Energieinfrastruktur", sagte Meyer. Die Bundesregierung verurteile "diese fortgesetzten massiven russischen Luftangriffe auf das Schärfste".

Nach erneuten Angriffen in der Nacht zum Dienstag waren in der Hälfte der Wohnungen in Kyjiw bei zweistelligen Minusgraden Strom und Heizung ausgefallen. Seither konnten die Schäden nur zu einem kleinen Teil behoben werden. Laut Bürgermeister Vitali Klitschko haben in den vergangenen zwei Wochen 600.000 Einwohner Kyjiws die Stadt verlassen.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums wollte sich auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP vorerst nicht dazu äußern, wie viele von ihnen möglicherweise in Deutschland Schutz suchen könnten. "Bislang haben wir keine Erhöhung der Fluchtbewegung sehen können", sagte er. 

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Trump-Gesandter Witkoff kündigt Treffen mit Putin an

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist ⁠nach eigenen Angaben morgen zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach ⁠Moskau. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werde ihn begleiten, sagte Witkoff dem Sender CNBC. Das Treffen finde auf Wunsch Russlands statt. "Ich ​denke, das ist eine wichtige Aussage von ihrer Seite", sagte Witkoff dazu. Das russische Präsidialamt bestätigte den Termin. Russland hatte vergangene Woche bereits "Friedensgespräche" mit Witkoff und Kushner angekündigt, aber keinen Termin genannt. 

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3.000 Wohnhäuser in Kyjiw weiter ohne Heizung

Die Unterbrechungen in Kyjiws Strom- und Wärmeversorgung nach einem russischen Luftangriff halten weiter an. 3.000 Wohnhochhäuser in der Stadt könnten derzeit nicht beheizt werden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Am Dienstag waren es noch mehr als 5.000 Gebäude, die nicht beheizt werden konnten. Die Temperatur lag in Kyjiw nachts bei minus elf Grad.

Nach Angaben der Energieholding DTEK hatten gestern 44.000 Gebäude keinen Strom. Wolodymyr Selenskyj sprach von einer Million Menschen in der Hauptstadt, deren Wohnungen nicht mit Strom versorgt werden könnten. Klitschko nannte in seiner Mitteilung keine neuen Zahlen dazu. DTEK hatte gestern gewarnt, dass die Wiederherstellung des Stromzugangs kurzfristig nicht möglich sei. 

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Selenskyj kritisiert Nato und Europäer in Davos

Nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump ist der ukrainische Präsident beim Weltwirtschaftsforum in Davos aufgetreten. Wolodymyr Selenskyj forderte in seiner Rede ein stärkeres Vorgehen gegen den russischen Ölhandel. US-Präsident Donald Trump könne Öltanker beschlagnahmen, sagte er unter Verweis auf das Vorgehen der USA gegen Venezuela. Vergleichbare Lösungen könne es auch in Europa geben.

Kritik übte Selenskyj an europäischen Ländern sowie der Nato: "Europa diskutiert gern über die Zukunft, scheut sich aber davor, heute zu handeln – Handlungen, die darüber entscheiden, welche Art von Zukunft wir haben." Zum transatlantischen Verteidigungsbündnis sagte er, dieses existiere lediglich dank des Glaubens, dass die USA im Falle eines Angriffs nicht tatenlos zusehen, sondern helfen würden. "Doch niemand hat das Bündnis bisher in Aktion erlebt", sagte Selenskyj. Er forderte eine Aufstockung der Streitkräfte.

Zu einer möglichen Waffenstillstandsvereinbarung mit Russland sagte Selenskyj, sein Land würde in diesem Fall nicht nur Sicherheitsgarantien der Europäer benötigen, sondern auch seitens der USA.

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Selenskyj kündigt Gespräche mit Russland und USA in Emiraten an

Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Bedingungen für ein Ende des Ukrainekriegs reden. Die Gespräche auf Expertenebene sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum sagte. Erwartungen an das Treffen dämpfte er.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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US-Vertreter zu Gesprächen in Moskau eingetroffen

Die US-amerikanischen Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind am Abend in Moskau eingetroffen. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Die beiden wollen in der russischen Hauptstadt mit Präsident Wladimir Putin über ein mögliches Ende des Krieges in der Ukraine sprechen. Witkoff und Kushner reisten aus Davos an, wo sie am Weltwirtschaftsforum teilgenommen und sich mit ukrainischen Gesprächspartnern ausgetauscht hatten.

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Treffen im Kreml hat begonnen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den US-Sondergesandten Steve Witkoff im Kreml begrüßt. Die russische Regierung informierte via Telegram über den Beginn der Gespräche. Zuletzt hatte Putin den Vertrauten von US-Präsident Donald Trump Anfang Dezember empfangen. Die Gespräche damals hatten fünf Stunden gedauert, aber keinen Durchbruch gebracht.

Für Witkoff ist es der siebte Russlandbesuch als Sondergesandter. Kritiker haben ihm in der Vergangenheit mehrfach vorgeworfen, bei den Gesprächen zur Zukunft der Ukraine zu stark russische Positionen zu übernehmen.

Die Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende sollen morgen in Abu Dhabi weitergeführt werden. Dabei treffen erstmals seit längerer Zeit wieder russische und ukrainische Unterhändler aufeinander. Die USA sind als Vermittler an den Gesprächen beteiligt.

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Verhandlungen mit den USA in Moskau beendet

Die ‍Gespräche zwischen dem ​russischen Präsidenten Wladimir Putin und ‌den US-Gesandten über ein mögliches Kriegsende sind nach ​russischen Angaben zu Ende gegangen. Die Unterredungen in Moskau hätten mehr als ⁠dreieinhalb Stunden gedauert, teilte das russische Präsidialamt mit. Die Gespräche seien inhaltlich konstruktiv ⁠und sehr offen gewesen. Russland strebe eine "diplomatische Lösung" an, werde die Kämpfe aber bis dahin fortsetzen.

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An dem Treffen nahmen die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner sowie der Berater von US-Präsident Donald ​Trump, Josh Gruenbaum, teil. Auf russischer Seite waren neben Putin der Sondergesandte Kirill Dmitrijew und der außenpolitische Berater Juri Uschakow dabei. Über Ergebnisse ist bisher nichts bekannt. 

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Ukraine bestellt deutsche Flugabwehrsysteme 

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Die Ukraine ‌hat 18 weitere Flugabwehrsysteme vom Typ Iris-T beim deutschen Rüstungskonzern Diehl Defence bestellt. Das Land sei zudem an weiteren Feuereinheiten ‍interessiert, sagte Diehl-Chef Helmut ​Rauch. Neun Iris-T-Systeme sind demnach bereits in ⁠der Ukraine im Einsatz.

Das Flugabwehrsystem Iris-T SLM hat eine Reichweite von bis zu 40 ⁠Kilometern. Es wird in der Ukraine eingesetzt, um russische Marschflugkörper und Drohnen abzuschießen. Derzeit arbeitet Diehl ⁠Defence an der Entwicklung von ⁠Iris-T SLX, das eine Reichweite von 80 Kilometern ‌haben soll. Das System ​soll ab 2029 in Serie produziert werden.

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Treffen von Ukraine, Russland und USA gestartet

Die trilateralen Gespräche zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi haben begonnen. Das teilte das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate mit. Die Gespräche seien "Teil der laufenden Bemühungen, den Dialog zu fördern und politische Lösungen für die Krise zu finden", heißt es in dem Statement.

Die Gespräche in Abu Dhabi wurden gestern von Wolodymyr Selenskyj nach seinem Treffen mit Donald Trump angekündigt und in der Nacht von Russland bestätigt. Es ist das erste Treffen dieser Art: Bislang hatten ukrainische und russische Vertreter entweder separat mit den US-Verhandlern gesprochen – oder bilateral ohne Beteiligung der USA.

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Sowohl nach Darstellung Russlands als auch der USA und der Ukraine dürfte das zentrale Thema der Verhandlungen die russische Forderung nach einem Abzug der Ukraine aus der Region Donezk sein. Zu US-Sicherheitszusagen für die Absicherung eines künftigen Waffenstillstandes, bis zuletzt ebenfalls noch ein offenes Thema zwischen der Ukraine und den USA, gibt es laut Angaben Selenskyjs seit gestern eine Einigung, deren Einzelheiten allerdings noch nicht bekannt sind.

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Selenskyj kündigt für Samstag weitere trilaterale Gespräche an

Nach dem Auftakt der ersten direkten Gespräche zwischen Vertretern von Ukraine und Russland über eine Beendigung ihres Krieges hat Wolodymyr Selenskyj für den morgigen Samstag weitere Verhandlungen angekündigt. "Das ist wichtig, denn solche trilateralen Treffen gab es schon lange nicht mehr", sagte der ukrainische Präsident in seiner abendlichen Videobotschaft. In Abu Dhabi sind die ukrainische und die russische mit einer US-amerikanischen Delegation zusammengekommen.

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Vor allem müsse Russland bereit sein, den Krieg zu beenden, forderte Selenskyj. Es sei allerdings noch zu früh, um Schlussfolgerungen zu dem Treffen zu ziehen. Er stehe in ständigem Kontakt mit der Delegation unter Leitung von Chefunterhändler Rustem Umjerow, so der Staatschef weiter.
In den Gesprächen geht es um Territorialfragen. Zudem wollen die ukrainischen Vertreter dort die Finanzierungsquellen für den Wiederaufbau nach einem möglichen Kriegsende besprechen.

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Eine der wichtigsten Fragen ist ungeklärt

Erstmals seit Juni sind Vertreter von USA, Ukraine und Russland zu direkten Gesprächen zusammengekommen. Bereits das Treffen in Abu Dhabi an sich wertet mein Kollege Maxim Kireev als kleinen diplomatischen Fortschritt. Besprochen werden soll dort ein loser 20-Punkte-Plan, wobei noch immer mehrere Fragen strittig sind – etwa dazu, ob europäische Soldaten im Rahmen einer Friedenslösung in der Ukraine stationiert werden sollen.

Worum es bei den Gesprächen in Abu Dhabi geht und wo die Verhandlungsparteien bei den unterschiedlichen Punkten stehen, können Sie in unserem Text lesen:

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Selenskyj rügte europäische Verbündete in Davos

In letzter Minute ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj diese Woche doch noch zum Weltwirtschaftsforum aufgebrochen. Grund war, dass der US-amerikanische Staatschef Donald Trump seine Bereitschaft zu Gesprächen gezeigt hatte. In Davos hatte Selenskyj dann aber auch seinen europäischen Partnern einiges zu sagen. Er kritisierte die Haltung der Regierungs- und Staatschefs auf dem Kontinent, die er mit den folgenden Worten zusammenfasste: "Vielleicht wird eines Tages jemand etwas tun."

Was Selenskyj in Davos noch sagte und welche Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine es in den vergangenen Tagen gab, können Sie in unserem Wochenrückblick nachlesen:

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Erste Ukraineverhandlungsrunde in Abu Dhabi beendet

Der erste Tag mit Gesprächen zwischen Vertretern aus den USA, der Ukraine und Russland in Abu Dhabi ist beendet. "Das Treffen war den Bedingungen für die Beendigung des russischen Krieges und der weiteren Logik des Verhandlungsprozesses gewidmet, mit dem Ziel, einen würdigen und dauerhaften Frieden zu erreichen", sagte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow. Details nannte er nicht.

Der ukrainischen Delegation gehörten laut Umjerow auch Präsidialkanzleichef Kyrylo Budanow, der Fraktionsvorsitzende der Präsidentenpartei im Parlament, Dawid Arachamija, sowie Vizeaußenminister Serhij Kyslyzja an. Von US-Seite waren unter anderem der Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der für das Heer zuständige Staatssekretär Daniel Driscoll dabei. Die russische Verhandlungsdelegation wird vom Chef des Militärgeheimdienstes, Igor Kostjukow, angeführt.

Am morgigen Samstag werden demnach von ukrainischer Seite Generalstabschef Andrij Hnatow und der stellvertretende Chef des Militärgeheimdienstes, Generalleutnant Wadym Skibizkyj, zu den Verhandlungen dazustoßen.

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Stromversorgung in der Ukraine verschlechtert sich weiter

Die Energiesituation in der Ukraine hat sich nach den jüngsten russischen Luftangriffen "erheblich“ verschlechtert. Das teilte der Netzbetreiber Ukrenergo mit. In den meisten Regionen sei es zu Stromausfällen gekommen, wodurch auch die Heizungen ausgefallen seien.

Mehrere Anlagen würden nach den jüngsten Angriffen repariert – man hoffe, die Arbeiten in der "nahen Zukunft" abschließen zu können. "Die Anlagen arbeiten an der Grenze ihrer Kapazitäten“, hieß es in der Mitteilung.

Auch Energieminister Denys Schmyhal nannte die Stromversorgungslage schwierig. Zugleich sagte er jedoch, er erwarte eine Verbesserung der Lage. "Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Ukrenergo und den Verteilernetzbetreibern sehen wir eine Tendenz zur teilweisen Stabilisierung“, teilte Schmyhal mit.

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Ein Toter und mehrere Verletzte nach Angriffen auf Kyjiw und Charkiw

Bei russischen Angriffen in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw und in der Region Charkiw im Osten des Landes sind Behörden zufolge mindestens 15 Menschen verletzt worden. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurden mehrere Gebäude getroffen worden, es habe vier Verletzte und mindestens einen Toten gegeben.

Der Bürgermeister von Charkiw meldete einen Angriff mit Schahed-Drohnen aus iranischer Produktion, der mehrere Wohngebäude in zwei Stadtteilen nahe der russischen Grenze beschädigt habe. Es gebe "mehr als elf Verletzte", schrieb Ihor Terechow auf Telegram.

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Erneut russische Luftangriffe auf Kyjiw

Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw wurde am Morgen erneut von russischen Drohnen angegriffen. Die Flugabwehr war im Einsatz, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Der Chef der Militärverwaltung von Kyjiw, Tymur Tkaschenko, sagte, es bestehe auch eine Bedrohung durch mögliche Raketenangriffe

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1,2 Millionen Haushalte in der Ukraine ohne Strom 

In der ukrainischen ‌Hauptstadt sind nach dem russischen Angriff der vergangenen Nacht Tausende Gebäude von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko spricht von rund 6.000 betroffenen Gebäuden. Gemeint sind in der Regel Hochhäuser mit zahlreichen Wohnungen. Vizeregierungschef Olexij Kuleba teilte, 800.000 Menschen in Kyjiw hätten keinen Strom. Die Außentemperatur in der Hauptstadt liegt derzeit bei minus zwölf Grad.

Auch in anderen Landesteilen haben die russischen Angriffe die Energieversorgung erneut unterbrochen. In der nördlichen Region Tschernihiw haben laut Kuleba 400.000 Menschen keinen Strom.

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Russische Truppen rücken im Norden und Süden der Region Donezk vor

Die russische Armee ist auf die Großstadt Slowjansk im Norden und bei der Kleinstadt Nowopawliwka im Süden der Region Donezk vorgedrungen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie sich aus 30 Kilometer Entfernung auf einem schmalen Band ein Stück weit auf Slowjansk zubewegten. Außerdem besetzten die Angreifer eine Fläche südöstlich der umkämpften Kleinstadt Nowopawliwka – allerdings unter heftiger Gegenwehr und offenbar hohen Verlusten.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier: 

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Selenskyj fordert Unterstützung bei Flugabwehr

Nach den schweren ​russischen Angriffen auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr ‍Selenskyj die westlichen Partner zum Handeln aufgefordert. Die mit US-Präsident Donald Trump ​in Davos vereinbarten Maßnahmen zur Flugabwehr müssten "vollständig umgesetzt" werden, sagte er. Selenskyj und Trump hatten ⁠sich am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos getroffen und über Unterstützung bei der Flugabwehr gesprochen. Details wurden jedoch nicht genannt. 

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Klitschko: Bewohner Kyjiws sollen in Schutzräumen bleiben

Trotz der laufenden Gespräche in Abu Dhabi hat die russische Luftwaffe erneut Kyjiw und andere ukrainische Städte angegriffen. Der Bürgermeister Kyjiws, Vitali Klitschko, warnte auf X die Bevölkerung: "Kyjiw wird vom Feind massiv angegriffen. Verlassen Sie die Schutzräume nicht.“ Erneut sei zudem die Wärme- und Wasserversorgung in der Hauptstadt teilweise unterbrochen worden. Schwere Angriffe gab es auch in der Region Charkiw sowie in der nordukrainischen Stadt Tschernihiw.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Ukrainische Delegation sieht russische Angriffe als Belastung für Verhandlungen

Die ukrainischen Unterhändler verurteilen die neuesten russischen Angriffe auf die Ukraine inmitten der Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges in Abu Dhabi. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha macht den russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich für die Angriffe verantwortlich. Auf X schreibt er dazu: „Friedensbemühungen? Trilaterales Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten? Diplomatie? Für die Ukrainer war es eine weitere Nacht russischen Terrors.“ Putin habe einen brutalen, massiven Raketenangriff gegen die Ukraine angeordnet, während sich die Delegationen in Abu Dhabi treffen, um den US-geführten Friedensprozess voranzubringen, fügte Sybiha hinzu und kritisierte das als zynisch.

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Russland griff in der Nacht mit Hunderten Drohnen an

Das russische Militär hat bei seinen Angriffen in der vergangenen Nacht mehr als 370 Drohnen und 21 Raketen eingesetzt. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X mit. In Kyjiw und dessen Umland sei insbesondere Energieinfrastruktur angegriffen worden. Darüber hinaus seien die Regionen Sumy, Charkiw und Tschernihiw betroffen gewesen. Selenskyj bestätigte vorherige Angaben, wonach ein Mensch getötet wurde. Unter den "Dutzenden Verletzten" sei zudem ein Kind.

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Verhandler in Abu Dhabi sprechen angeblich auch über Gebietsabtretungen

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In Abu Dhabi hat die zweite Runde der Gespräche zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA begonnen. Russischen Medienberichten zufolge soll es dabei auch um das Thema Gebietsabtretungen gehen. Mehrere Dokumente würden studiert und erörtert, hieß es der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge aus russischen Delegationskreisen. "Sowohl Territorien als auch (Sicherheits-)Garantien und andere Aspekte" stünden auf der Agenda. Eine Bestätigung für diese Angaben vonseiten der Ukraine oder der USA gibt es bisher nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Verhandlungen in Abu Dhabi sind beendet 

Die trilateralen Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Abu Dhabi sind abgeschlossen. Bislang gibt es keine Informationen über konkrete Ergebnisse. Bekannt ist lediglich, dass die Verhandlungen heute nicht fortgesetzt werden und somit zunächst beendet sind. Es war das erste Mal, dass die Ukraine, Russland und die USA direkt miteinander sprachen. Berichten zufolge sollen die Verhandlungen jedoch bereits nächste Woche weitergehen.
Mehr zum Ende der Verhandlungen lesen Sie hier: 

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Selenskyj hält Folgegespräche in der kommenden Woche für möglich 

Nach dem Ende der trilateralen Verhandlungen der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi erwägt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj weitere Treffen in der kommenden Woche. Er erwarte jetzt den genauen Bericht der ukrainischen Delegation nach ihrer Rückkehr. Nächste Schritte würden auf Ebene der Staats- und Regierungschefs entschieden, sagt Selenskyj. Für ein weiteres Treffen hätten Militärvertreter sogar bereits eine Liste von Themen zusammengestellt, die besprochen werden könnten.

Auch habe die US-Seite Formate angesprochen, um Parameter für ein Ende des Kriegs zu formalisieren. Laut Selenskyj herrscht Einigkeit darüber, dass die USA den Prozess zur Beendigung des Kriegs überwachen und echte Sicherheit gewährleisten müssten. Er selbst bezeichnete die Gespräche in den Vereinigten Arabischen Emiraten als konstruktiv.

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Er erwarte jetzt den genauen Bericht der ukrainischen Delegation nach ihrer Rückkehr. Nächste Schritte würden auf Ebene der Staats- und Regierungschefs entschieden, sagt Selenskyj. Für ein weiteres Treffen hätten Militärvertreter sogar bereits eine Liste von Themen zusammengestellt, die besprochen werden könnten. Auch habe die US-Seite Formate angesprochen, um Parameter für ein Ende des Kriegs zu formalisieren. Laut Selenskyj herrscht Einigkeit darüber, dass die USA den Prozess zur Beendigung des Kriegs überwachen und echte Sicherheit gewährleisten müssten. 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Bekannt ist lediglich, dass die Verhandlungen heute nicht fortgesetzt werden und somit zunächst beendet sind. Es war das erste Mal, dass die Ukraine, Russland und die USA direkt miteinander sprachen. 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Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha macht den russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich für die Angriffe verantwortlich. Auf X schreibt er dazu: „Friedensbemühungen? Trilaterales Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten? Diplomatie? Für die Ukrainer war es eine weitere Nacht russischen Terrors.“ Putin habe einen brutalen, massiven Raketenangriff gegen die Ukraine angeordnet, während sich die Delegationen in Abu Dhabi treffen, um den US-geführten Friedensprozess voranzubringen, fügte Sybiha hinzu und kritisierte das als zynisch.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-24T09:15:47.000Z","dateModified":"2026-01-24T09:15:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Klitschko: Bewohner Kyjiws sollen in Schutzräumen bleiben","articleBody":"Klitschko: Bewohner Kyjiws sollen in Schutzräumen bleibenTrotz der laufenden Gespräche in Abu Dhabi hat die russische Luftwaffe erneut Kyjiw und andere ukrainische Städte angegriffen. Der Bürgermeister Kyjiws, Vitali Klitschko, warnte auf X die Bevölkerung: "Kyjiw wird vom Feind massiv angegriffen. Verlassen Sie die Schutzräume nicht.“ Erneut sei zudem die Wärme- und Wasserversorgung in der Hauptstadt teilweise unterbrochen worden. Schwere Angriffe gab es auch in der Region Charkiw sowie in der nordukrainischen Stadt Tschernihiw.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-24T08:51:22.000Z","dateModified":"2026-01-24T08:52:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/ukraine-krieg-luftangriffe-kyjiw-charkiw","headline":"Ukraine meldet schwere Luftangriffe auf Großstädte","description":"Während Vertreter der Kriegsparteien über ein mögliches Kriegsende sprechen, greift Russland weiter Kyjiw und weitere Städte an. Getroffen wurden erneut Energieanlagen.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russische Truppen rücken im Norden und Süden der Region Donezk vor","articleBody":"Russische Truppen rücken im Norden und Süden der Region Donezk vorDie russische Armee ist auf die Großstadt Slowjansk im Norden und bei der Kleinstadt Nowopawliwka im Süden der Region Donezk vorgedrungen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie sich aus 30 Kilometer Entfernung auf einem schmalen Band ein Stück weit auf Slowjansk zubewegten. Außerdem besetzten die Angreifer eine Fläche südöstlich der umkämpften Kleinstadt Nowopawliwka – allerdings unter heftiger Gegenwehr und offenbar hohen Verlusten. Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-24T08:32:16.000Z","dateModified":"2026-01-24T08:40:04.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Russische Truppen rücken bei Slowjansk und Nowopawliwka vor","description":"Die russische Armee bewegt sich auf die Großstadt Slowjansk zu, wenngleich aus großer Entfernung. 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Details wurden jedoch nicht genannt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-24T08:13:51.000Z","dateModified":"2026-01-24T08:43:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Celine Fink"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"1,2 Millionen Haushalte in der Ukraine ohne Strom ","articleBody":"1,2 Millionen Haushalte in der Ukraine ohne Strom In der ukrainischen ‌Hauptstadt sind nach dem russischen Angriff der vergangenen Nacht Tausende Gebäude von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko spricht von rund 6.000 betroffenen Gebäuden. Gemeint sind in der Regel Hochhäuser mit zahlreichen Wohnungen. Vizeregierungschef Olexij Kuleba teilte, 800.000 Menschen in Kyjiw hätten keinen Strom. Die Außentemperatur in der Hauptstadt liegt derzeit bei minus zwölf Grad.Auch in anderen Landesteilen haben die russischen Angriffe die Energieversorgung erneut unterbrochen. In der nördlichen Region Tschernihiw haben laut Kuleba 400.000 Menschen keinen Strom.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-24T07:23:11.000Z","dateModified":"2026-01-24T11:10:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Isabelle Daniel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_576/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUYcgfk4oXd7WZnCAgh/moUZCtnt7Wqm2xsnBJz3.jpeg","caption":"In staatlich betriebenen Zentren können sich Anwohner während eines Stomausfalls aufwärmen und ihre Geräte laden","creditText":"Alina Smutko/REUTERS","uploadDate":"2026-01-24T09:13:14.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_270/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUYcgfk4oXd7WZnCAgh/moUZCtnt7Wqm2xsnBJz3.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ein Toter und mehrere Verletzte nach Angriffen auf Kyjiw und Charkiw","articleBody":"Ein Toter und mehrere Verletzte nach Angriffen auf Kyjiw und CharkiwBei russischen Angriffen in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw und in der Region Charkiw im Osten des Landes sind Behörden zufolge mindestens 15 Menschen verletzt worden. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurden mehrere Gebäude getroffen worden, es habe vier Verletzte und mindestens einen Toten gegeben.Der Bürgermeister von Charkiw meldete einen Angriff mit Schahed-Drohnen aus iranischer Produktion, der mehrere Wohngebäude in zwei Stadtteilen nahe der russischen Grenze beschädigt habe. Es gebe "mehr als elf Verletzte", schrieb Ihor Terechow auf Telegram.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-24T02:46:41.000Z","dateModified":"2026-01-24T08:29:26.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Verena Hölzl"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_576/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUVkhAR5DMrszE97K7Q/moUYWpe8trgJ34UKCdQQ.jpeg","caption":"Feuerwehrleute löschen Sattelschlepper, die während eines russischen Drohnen- und Raketenangriffs in der Nacht beschädigt wurden","creditText":"Valentyn Makarenko/REUTERS","uploadDate":"2026-01-24T07:02:57.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_270/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUVkhAR5DMrszE97K7Q/moUYWpe8trgJ34UKCdQQ.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/ukraine-krieg-luftangriffe-kyjiw-charkiw","headline":"Ukraine meldet schwere Luftangriffe auf Großstädte","description":"Während Vertreter der Kriegsparteien über ein mögliches Kriegsende sprechen, greift Russland weiter Kyjiw und weitere Städte an. 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Der Chef der Militärverwaltung von Kyjiw, Tymur Tkaschenko, sagte, es bestehe auch eine Bedrohung durch mögliche Raketenangriffe. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-24T00:05:21.000Z","dateModified":"2026-01-24T06:55:54.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Stromversorgung in der Ukraine verschlechtert sich weiter","articleBody":"Stromversorgung in der Ukraine verschlechtert sich weiterDie Energiesituation in der Ukraine hat sich nach den jüngsten russischen Luftangriffen "erheblich“ verschlechtert. Das teilte der Netzbetreiber Ukrenergo mit. In den meisten Regionen sei es zu Stromausfällen gekommen, wodurch auch die Heizungen ausgefallen seien. Mehrere Anlagen würden nach den jüngsten Angriffen repariert – man hoffe, die Arbeiten in der "nahen Zukunft" abschließen zu können. "Die Anlagen arbeiten an der Grenze ihrer Kapazitäten“, hieß es in der Mitteilung. Auch Energieminister Denys Schmyhal nannte die Stromversorgungslage schwierig. Zugleich sagte er jedoch, er erwarte eine Verbesserung der Lage. "Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Ukrenergo und den Verteilernetzbetreibern sehen wir eine Tendenz zur teilweisen Stabilisierung“, teilte Schmyhal mit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-23T22:27:51.000Z","dateModified":"2026-01-23T23:06:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Erste Ukraineverhandlungsrunde in Abu Dhabi beendet","articleBody":"Erste Ukraineverhandlungsrunde in Abu Dhabi beendetDer erste Tag mit Gesprächen zwischen Vertretern aus den USA, der Ukraine und Russland in Abu Dhabi ist beendet. "Das Treffen war den Bedingungen für die Beendigung des russischen Krieges und der weiteren Logik des Verhandlungsprozesses gewidmet, mit dem Ziel, einen würdigen und dauerhaften Frieden zu erreichen", sagte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow. Details nannte er nicht.Der ukrainischen Delegation gehörten laut Umjerow auch Präsidialkanzleichef Kyrylo Budanow, der Fraktionsvorsitzende der Präsidentenpartei im Parlament, Dawid Arachamija, sowie Vizeaußenminister Serhij Kyslyzja an. Von US-Seite waren unter anderem der Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der für das Heer zuständige Staatssekretär Daniel Driscoll dabei. Die russische Verhandlungsdelegation wird vom Chef des Militärgeheimdienstes, Igor Kostjukow, angeführt. 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Marla Noss
Marla Noss

Selenskyj hält Folgegespräche in der kommenden Woche für möglich 

Nach dem Ende der trilateralen Verhandlungen der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi erwägt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj weitere Treffen in der kommenden Woche. Er erwarte jetzt den genauen Bericht der ukrainischen Delegation nach ihrer Rückkehr. Nächste Schritte würden auf Ebene der Staats- und Regierungschefs entschieden, sagt Selenskyj. Für ein weiteres Treffen hätten Militärvertreter sogar bereits eine Liste von Themen zusammengestellt, die besprochen werden könnten.

Auch habe die US-Seite Formate angesprochen, um Parameter für ein Ende des Kriegs zu formalisieren. Laut Selenskyj herrscht Einigkeit darüber, dass die USA den Prozess zur Beendigung des Kriegs überwachen und echte Sicherheit gewährleisten müssten. Er selbst bezeichnete die Gespräche in den Vereinigten Arabischen Emiraten als konstruktiv.

Marla Noss
Marla Noss

Verhandlungen in Abu Dhabi sind beendet 

Die trilateralen Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Abu Dhabi sind abgeschlossen. Bislang gibt es keine Informationen über konkrete Ergebnisse. Bekannt ist lediglich, dass die Verhandlungen heute nicht fortgesetzt werden und somit zunächst beendet sind. Es war das erste Mal, dass die Ukraine, Russland und die USA direkt miteinander sprachen. Berichten zufolge sollen die Verhandlungen jedoch bereits nächste Woche weitergehen.
Mehr zum Ende der Verhandlungen lesen Sie hier: 

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Verhandler in Abu Dhabi sprechen angeblich auch über Gebietsabtretungen

Die Delegationen nehmen an der ersten Runde zu den trilateralen Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine im Al Shati Palace in Abu Dhabi teil
Die Delegationen nehmen an der ersten Runde zu den trilateralen Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine im Al Shati Palace in Abu Dhabi teil. Hamad Al Kaabi/UAE Presidential Court/Reuters
In Abu Dhabi hat die zweite Runde der Gespräche zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA begonnen. Russischen Medienberichten zufolge soll es dabei auch um das Thema Gebietsabtretungen gehen. Mehrere Dokumente würden studiert und erörtert, hieß es der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge aus russischen Delegationskreisen. „Sowohl Territorien als auch (Sicherheits-)Garantien und andere Aspekte“ stünden auf der Agenda. Eine Bestätigung für diese Angaben vonseiten der Ukraine oder der USA gibt es bisher nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Celine Fink
Celine Fink

Russland griff in der Nacht mit Hunderten Drohnen an

Das russische Militär hat bei seinen Angriffen in der vergangenen Nacht mehr als 370 Drohnen und 21 Raketen eingesetzt. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X mit. In Kyjiw und dessen Umland sei insbesondere Energieinfrastruktur angegriffen worden. Darüber hinaus seien die Regionen Sumy, Charkiw und Tschernihiw betroffen gewesen. Selenskyj bestätigte vorherige Angaben, wonach ein Mensch getötet wurde. Unter den „Dutzenden Verletzten“ sei zudem ein Kind.
Feuerwehrleute löschen einen Brand in einem Gelände eines privaten Unternehmens, das während russischer Drohnen- und Raketenangriffe in der Nacht beschädigt wurde
Feuerwehrleute löschen einen Brand in einem Gelände eines privaten Unternehmens, das während russischer Drohnen- und Raketenangriffe in der Nacht beschädigt wurde. Valentyn Ogirenko/Reuters

Marla Noss
Marla Noss

Ukrainische Delegation sieht russische Angriffe als Belastung für Verhandlungen

Die ukrainischen Unterhändler verurteilen die neuesten russischen Angriffe auf die Ukraine inmitten der Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges in Abu Dhabi. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha macht den russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich für die Angriffe verantwortlich. Auf X schreibt er dazu: „Friedensbemühungen? Trilaterales Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten? Diplomatie? Für die Ukrainer war es eine weitere Nacht russischen Terrors.“ Putin habe einen brutalen, massiven Raketenangriff gegen die Ukraine angeordnet, während sich die Delegationen in Abu Dhabi treffen, um den US-geführten Friedensprozess voranzubringen, fügte Sybiha hinzu und kritisierte das als zynisch.
„Seine Raketen haben nicht nur unser Volk, sondern auch den Verhandlungstisch getroffen.“

Andrij Sybiha, Ukrainische Außenminister

Marla Noss
Marla Noss

Klitschko: Bewohner Kyjiws sollen in Schutzräumen bleiben

Trotz der laufenden Gespräche in Abu Dhabi hat die russische Luftwaffe erneut Kyjiw und andere ukrainische Städte angegriffen. Der Bürgermeister Kyjiws, Vitali Klitschko, warnte auf X die Bevölkerung: „Kyjiw wird vom Feind massiv angegriffen. Verlassen Sie die Schutzräume nicht.“ Erneut sei zudem die Wärme- und Wasserversorgung in der Hauptstadt teilweise unterbrochen worden. Schwere Angriffe gab es auch in der Region Charkiw sowie in der nordukrainischen Stadt Tschernihiw.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Christina Felschen
Christina Felschen

Russische Truppen rücken im Norden und Süden der Region Donezk vor

Die russische Armee ist auf die Großstadt Slowjansk im Norden und bei der Kleinstadt Nowopawliwka im Süden der Region Donezk vorgedrungen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie sich aus 30 Kilometer Entfernung auf einem schmalen Band ein Stück weit auf Slowjansk zubewegten. Außerdem besetzten die Angreifer eine Fläche südöstlich der umkämpften Kleinstadt Nowopawliwka – allerdings unter heftiger Gegenwehr und offenbar hohen Verlusten.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier: 

Celine Fink
Celine Fink

Selenskyj fordert Unterstützung bei Flugabwehr

Nach den schweren ​russischen Angriffen auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr ‍Selenskyj die westlichen Partner zum Handeln aufgefordert. Die mit US-Präsident Donald Trump ​in Davos vereinbarten Maßnahmen zur Flugabwehr müssten „vollständig umgesetzt“ werden, sagte er. Selenskyj und Trump hatten ⁠sich am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos getroffen und über Unterstützung bei der Flugabwehr gesprochen. Details wurden jedoch nicht genannt. 
„Jeder dieser russischen Schläge gegen die Energieversorgung zeigt, dass wir mit den Flugabwehr-Lieferungen nicht zögern können.“

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

1,2 Millionen Haushalte in der Ukraine ohne Strom 

In der ukrainischen ‌Hauptstadt sind nach dem russischen Angriff der vergangenen Nacht Tausende Gebäude von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko spricht von rund 6.000 betroffenen Gebäuden. Gemeint sind in der Regel Hochhäuser mit zahlreichen Wohnungen. Vizeregierungschef Olexij Kuleba teilte, 800.000 Menschen in Kyjiw hätten keinen Strom. Die Außentemperatur in der Hauptstadt liegt derzeit bei minus zwölf Grad.Auch in anderen Landesteilen haben die russischen Angriffe die Energieversorgung erneut unterbrochen. In der nördlichen Region Tschernihiw haben laut Kuleba 400.000 Menschen keinen Strom.
In staatlich betriebenen Zentren können sich Anwohner während eines Stomausfalls aufwärmen und ihre Geräte laden
In staatlich betriebenen Zentren können sich Anwohner während eines Stomausfalls aufwärmen und ihre Geräte laden. Alina Smutko/REUTERS

Verena Hölzl
Verena Hölzl

Ein Toter und mehrere Verletzte nach Angriffen auf Kyjiw und Charkiw

Bei russischen Angriffen in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw und in der Region Charkiw im Osten des Landes sind Behörden zufolge mindestens 15 Menschen verletzt worden. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurden mehrere Gebäude getroffen worden, es habe vier Verletzte und mindestens einen Toten gegeben.

Der Bürgermeister von Charkiw meldete einen Angriff mit Schahed-Drohnen aus iranischer Produktion, der mehrere Wohngebäude in zwei Stadtteilen nahe der russischen Grenze beschädigt habe. Es gebe „mehr als elf Verletzte“, schrieb Ihor Terechow auf Telegram.

Feuerwehrleute löschen Sattelschlepper, die während eines russischen Drohnen- und Raketenangriffs in der Nacht beschädigt wurden
Feuerwehrleute löschen Sattelschlepper, die während eines russischen Drohnen- und Raketenangriffs in der Nacht beschädigt wurden. Valentyn Makarenko/REUTERS

Bastian Hartig
Bastian Hartig

Erneut russische Luftangriffe auf Kyjiw

Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw wurde am Morgen erneut von russischen Drohnen angegriffen. Die Flugabwehr war im Einsatz, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Der Chef der Militärverwaltung von Kyjiw, Tymur Tkaschenko, sagte, es bestehe auch eine Bedrohung durch mögliche Raketenangriffe

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Stromversorgung in der Ukraine verschlechtert sich weiter

Die Energiesituation in der Ukraine hat sich nach den jüngsten russischen Luftangriffen „erheblich“ verschlechtert. Das teilte der Netzbetreiber Ukrenergo mit. In den meisten Regionen sei es zu Stromausfällen gekommen, wodurch auch die Heizungen ausgefallen seien.

Mehrere Anlagen würden nach den jüngsten Angriffen repariert – man hoffe, die Arbeiten in der „nahen Zukunft“ abschließen zu können. „Die Anlagen arbeiten an der Grenze ihrer Kapazitäten“, hieß es in der Mitteilung.

Auch Energieminister Denys Schmyhal nannte die Stromversorgungslage schwierig. Zugleich sagte er jedoch, er erwarte eine Verbesserung der Lage. „Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Ukrenergo und den Verteilernetzbetreibern sehen wir eine Tendenz zur teilweisen Stabilisierung“, teilte Schmyhal mit.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Erste Ukraineverhandlungsrunde in Abu Dhabi beendet

Der erste Tag mit Gesprächen zwischen Vertretern aus den USA, der Ukraine und Russland in Abu Dhabi ist beendet. „Das Treffen war den Bedingungen für die Beendigung des russischen Krieges und der weiteren Logik des Verhandlungsprozesses gewidmet, mit dem Ziel, einen würdigen und dauerhaften Frieden zu erreichen“, sagte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow. Details nannte er nicht.

Der ukrainischen Delegation gehörten laut Umjerow auch Präsidialkanzleichef Kyrylo Budanow, der Fraktionsvorsitzende der Präsidentenpartei im Parlament, Dawid Arachamija, sowie Vizeaußenminister Serhij Kyslyzja an. Von US-Seite waren unter anderem der Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der für das Heer zuständige Staatssekretär Daniel Driscoll dabei. Die russische Verhandlungsdelegation wird vom Chef des Militärgeheimdienstes, Igor Kostjukow, angeführt.

Am morgigen Samstag werden demnach von ukrainischer Seite Generalstabschef Andrij Hnatow und der stellvertretende Chef des Militärgeheimdienstes, Generalleutnant Wadym Skibizkyj, zu den Verhandlungen dazustoßen.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Selenskyj rügte europäische Verbündete in Davos

In letzter Minute ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj diese Woche doch noch zum Weltwirtschaftsforum aufgebrochen. Grund war, dass der US-amerikanische Staatschef Donald Trump seine Bereitschaft zu Gesprächen gezeigt hatte. In Davos hatte Selenskyj dann aber auch seinen europäischen Partnern einiges zu sagen. Er kritisierte die Haltung der Regierungs- und Staatschefs auf dem Kontinent, die er mit den folgenden Worten zusammenfasste: „Vielleicht wird eines Tages jemand etwas tun.“

Was Selenskyj in Davos noch sagte und welche Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine es in den vergangenen Tagen gab, können Sie in unserem Wochenrückblick nachlesen:

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Eine der wichtigsten Fragen ist ungeklärt

Erstmals seit Juni sind Vertreter von USA, Ukraine und Russland zu direkten Gesprächen zusammengekommen. Bereits das Treffen in Abu Dhabi an sich wertet mein Kollege Maxim Kireev als kleinen diplomatischen Fortschritt. Besprochen werden soll dort ein loser 20-Punkte-Plan, wobei noch immer mehrere Fragen strittig sind – etwa dazu, ob europäische Soldaten im Rahmen einer Friedenslösung in der Ukraine stationiert werden sollen.

Worum es bei den Gesprächen in Abu Dhabi geht und wo die Verhandlungsparteien bei den unterschiedlichen Punkten stehen, können Sie in unserem Text lesen: