Krieg gegen die Ukraine: Russische Drohnen verletzen zahlreiche Menschen in Odessa



teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Am Dienstag waren es noch mehr als 5.000 Gebäude, die nicht beheizt werden konnten. Die Temperatur lag in Kyjiw nachts bei minus elf Grad.

Nach Angaben der Energieholding DTEK hatten gestern 44.000 Gebäude keinen Strom. Wolodymyr Selenskyj sprach von einer Million Menschen in der Hauptstadt, deren Wohnungen nicht mit Strom versorgt werden könnten. Klitschko nannte in seiner Mitteilung keine neuen Zahlen dazu. DTEK hatte gestern gewarnt, dass die Wiederherstellung des Stromzugangs kurzfristig nicht möglich sei. 

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Selenskyj kritisiert Nato und Europäer in Davos

Nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump ist der ukrainische Präsident beim Weltwirtschaftsforum in Davos aufgetreten. Wolodymyr Selenskyj forderte in seiner Rede ein stärkeres Vorgehen gegen den russischen Ölhandel. US-Präsident Donald Trump könne Öltanker beschlagnahmen, sagte er unter Verweis auf das Vorgehen der USA gegen Venezuela. Vergleichbare Lösungen könne es auch in Europa geben.

Kritik übte Selenskyj an europäischen Ländern sowie der Nato: "Europa diskutiert gern über die Zukunft, scheut sich aber davor, heute zu handeln – Handlungen, die darüber entscheiden, welche Art von Zukunft wir haben." Zum transatlantischen Verteidigungsbündnis sagte er, dieses existiere lediglich dank des Glaubens, dass die USA im Falle eines Angriffs nicht tatenlos zusehen, sondern helfen würden. "Doch niemand hat das Bündnis bisher in Aktion erlebt", sagte Selenskyj. Er forderte eine Aufstockung der Streitkräfte.

Zu einer möglichen Waffenstillstandsvereinbarung mit Russland sagte Selenskyj, sein Land würde in diesem Fall nicht nur Sicherheitsgarantien der Europäer benötigen, sondern auch seitens der USA.

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Selenskyj kündigt Gespräche mit Russland und USA in Emiraten an

Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Bedingungen für ein Ende des Ukrainekriegs reden. Die Gespräche auf Expertenebene sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum sagte. Erwartungen an das Treffen dämpfte er.

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US-Vertreter zu Gesprächen in Moskau eingetroffen

Die US-amerikanischen Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind am Abend in Moskau eingetroffen. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Die beiden wollen in der russischen Hauptstadt mit Präsident Wladimir Putin über ein mögliches Ende des Krieges in der Ukraine sprechen. Witkoff und Kushner reisten aus Davos an, wo sie am Weltwirtschaftsforum teilgenommen und sich mit ukrainischen Gesprächspartnern ausgetauscht hatten.

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Treffen im Kreml hat begonnen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den US-Sondergesandten Steve Witkoff im Kreml begrüßt. Die russische Regierung informierte via Telegram über den Beginn der Gespräche. Zuletzt hatte Putin den Vertrauten von US-Präsident Donald Trump Anfang Dezember empfangen. Die Gespräche damals hatten fünf Stunden gedauert, aber keinen Durchbruch gebracht.

Für Witkoff ist es der siebte Russlandbesuch als Sondergesandter. Kritiker haben ihm in der Vergangenheit mehrfach vorgeworfen, bei den Gesprächen zur Zukunft der Ukraine zu stark russische Positionen zu übernehmen.

Die Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende sollen morgen in Abu Dhabi weitergeführt werden. Dabei treffen erstmals seit längerer Zeit wieder russische und ukrainische Unterhändler aufeinander. Die USA sind als Vermittler an den Gesprächen beteiligt.

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Verhandlungen mit den USA in Moskau beendet

Die ‍Gespräche zwischen dem ​russischen Präsidenten Wladimir Putin und ‌den US-Gesandten über ein mögliches Kriegsende sind nach ​russischen Angaben zu Ende gegangen. Die Unterredungen in Moskau hätten mehr als ⁠dreieinhalb Stunden gedauert, teilte das russische Präsidialamt mit. Die Gespräche seien inhaltlich konstruktiv ⁠und sehr offen gewesen. Russland strebe eine "diplomatische Lösung" an, werde die Kämpfe aber bis dahin fortsetzen.

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An dem Treffen nahmen die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner sowie der Berater von US-Präsident Donald ​Trump, Josh Gruenbaum, teil. Auf russischer Seite waren neben Putin der Sondergesandte Kirill Dmitrijew und der außenpolitische Berater Juri Uschakow dabei. Über Ergebnisse ist bisher nichts bekannt. 

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Ukraine bestellt deutsche Flugabwehrsysteme 

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Die Ukraine ‌hat 18 weitere Flugabwehrsysteme vom Typ Iris-T beim deutschen Rüstungskonzern Diehl Defence bestellt. Das Land sei zudem an weiteren Feuereinheiten ‍interessiert, sagte Diehl-Chef Helmut ​Rauch. Neun Iris-T-Systeme sind demnach bereits in ⁠der Ukraine im Einsatz.

Das Flugabwehrsystem Iris-T SLM hat eine Reichweite von bis zu 40 ⁠Kilometern. Es wird in der Ukraine eingesetzt, um russische Marschflugkörper und Drohnen abzuschießen. Derzeit arbeitet Diehl ⁠Defence an der Entwicklung von ⁠Iris-T SLX, das eine Reichweite von 80 Kilometern ‌haben soll. Das System ​soll ab 2029 in Serie produziert werden.

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Treffen von Ukraine, Russland und USA gestartet

Die trilateralen Gespräche zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi haben begonnen. Das teilte das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate mit. Die Gespräche seien "Teil der laufenden Bemühungen, den Dialog zu fördern und politische Lösungen für die Krise zu finden", heißt es in dem Statement.

Die Gespräche in Abu Dhabi wurden gestern von Wolodymyr Selenskyj nach seinem Treffen mit Donald Trump angekündigt und in der Nacht von Russland bestätigt. Es ist das erste Treffen dieser Art: Bislang hatten ukrainische und russische Vertreter entweder separat mit den US-Verhandlern gesprochen – oder bilateral ohne Beteiligung der USA.

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Sowohl nach Darstellung Russlands als auch der USA und der Ukraine dürfte das zentrale Thema der Verhandlungen die russische Forderung nach einem Abzug der Ukraine aus der Region Donezk sein. Zu US-Sicherheitszusagen für die Absicherung eines künftigen Waffenstillstandes, bis zuletzt ebenfalls noch ein offenes Thema zwischen der Ukraine und den USA, gibt es laut Angaben Selenskyjs seit gestern eine Einigung, deren Einzelheiten allerdings noch nicht bekannt sind.

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Selenskyj kündigt für Samstag weitere trilaterale Gespräche an

Nach dem Auftakt der ersten direkten Gespräche zwischen Vertretern von Ukraine und Russland über eine Beendigung ihres Krieges hat Wolodymyr Selenskyj für den morgigen Samstag weitere Verhandlungen angekündigt. "Das ist wichtig, denn solche trilateralen Treffen gab es schon lange nicht mehr", sagte der ukrainische Präsident in seiner abendlichen Videobotschaft. In Abu Dhabi sind die ukrainische und die russische mit einer US-amerikanischen Delegation zusammengekommen.

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Vor allem müsse Russland bereit sein, den Krieg zu beenden, forderte Selenskyj. Es sei allerdings noch zu früh, um Schlussfolgerungen zu dem Treffen zu ziehen. Er stehe in ständigem Kontakt mit der Delegation unter Leitung von Chefunterhändler Rustem Umjerow, so der Staatschef weiter.
In den Gesprächen geht es um Territorialfragen. Zudem wollen die ukrainischen Vertreter dort die Finanzierungsquellen für den Wiederaufbau nach einem möglichen Kriegsende besprechen.

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Erneut russische Luftangriffe auf Kyjiw

Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw wurde am Morgen erneut von russischen Drohnen angegriffen. Die Flugabwehr war im Einsatz, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Der Chef der Militärverwaltung von Kyjiw, Tymur Tkaschenko, sagte, es bestehe auch eine Bedrohung durch mögliche Raketenangriffe

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1,2 Millionen Haushalte in der Ukraine ohne Strom 

In der ukrainischen ‌Hauptstadt sind nach dem russischen Angriff der vergangenen Nacht Tausende Gebäude von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko spricht von rund 6.000 betroffenen Gebäuden. Gemeint sind in der Regel Hochhäuser mit zahlreichen Wohnungen. Vizeregierungschef Olexij Kuleba teilte, 800.000 Menschen in Kyjiw hätten keinen Strom. Die Außentemperatur in der Hauptstadt liegt derzeit bei minus zwölf Grad.

Auch in anderen Landesteilen haben die russischen Angriffe die Energieversorgung erneut unterbrochen. In der nördlichen Region Tschernihiw haben laut Kuleba 400.000 Menschen keinen Strom.

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Russland griff in der Nacht mit Hunderten Drohnen an

Das russische Militär hat bei seinen Angriffen in der vergangenen Nacht mehr als 370 Drohnen und 21 Raketen eingesetzt. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X mit. In Kyjiw und dessen Umland sei insbesondere Energieinfrastruktur angegriffen worden. Darüber hinaus seien die Regionen Sumy, Charkiw und Tschernihiw betroffen gewesen. Selenskyj bestätigte vorherige Angaben, wonach ein Mensch getötet wurde. Unter den "Dutzenden Verletzten" sei zudem ein Kind.

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Selenskyj hält Folgegespräche in der kommenden Woche für möglich 

Nach dem Ende der trilateralen Verhandlungen der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi erwägt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj weitere Treffen in der kommenden Woche. Er erwarte jetzt den genauen Bericht der ukrainischen Delegation nach ihrer Rückkehr. Nächste Schritte würden auf Ebene der Staats- und Regierungschefs entschieden, sagt Selenskyj. Für ein weiteres Treffen hätten Militärvertreter sogar bereits eine Liste von Themen zusammengestellt, die besprochen werden könnten.

Auch habe die US-Seite Formate angesprochen, um Parameter für ein Ende des Kriegs zu formalisieren. Laut Selenskyj herrscht Einigkeit darüber, dass die USA den Prozess zur Beendigung des Kriegs überwachen und echte Sicherheit gewährleisten müssten. Er selbst bezeichnete die Gespräche in den Vereinigten Arabischen Emiraten als konstruktiv.

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Gespräche in Abu Dhabi sollen laut Peskow in "konstruktivem Geist" stattgefunden haben

Die Gespräche von Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi haben in einem "konstruktiven Geist" stattgefunden, sagte Dmitri Peskow. Gleichzeitig betonte Wladimir Putins Sprecher, "es wäre ein Fehler, von diesen ersten Kontakten bedeutende Ergebnisse zu erwarten“. Freundlichkeit sei in der aktuellen Verhandlungsphase kaum möglich, aber man müsse konstruktiv miteinander sprechen, sagte Peskow.

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Bei den ersten direkten Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland seit Monaten wurde nur vereinbart, das Gespräch nach einer Woche fortzusetzen. Ein Termin steht bislang nicht fest. 

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Mehr als 1.700 Häuserblocks in Kyjiw weiter ohne Heizung

In ​der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw sind nach einer Serie russischer Luftangriffe ⁠laut Behördenangaben noch immer ​rund 1.700 Häuser ohne Heizung. Gemeint sind in der Regel große Wohnblocks mit vielen Wohneinheiten. Seit dem Vorabend ⁠sei die Wärmeversorgung in mehr als 1.600 Häusern wiederhergestellt worden, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Die Reparaturarbeiten dauerten weiter an.

Russland ​hatte das ukrainische Energiesystem am Wochenende erneut mit Raketen ‍und Drohnen angegriffen, vielerorts fielen Strom und Heizungen aus. In der ukrainischen Hauptstadt liegen die Temperaturen derzeit bei um die minus 10 Grad Celsius. 

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Estlands Außenminister findet Schröders Aussagen zu Russland "entsetzlich"

Der estnische Außenminister Margus Tsahkna hat Gerhard Schröders Worte von einer "Dämonisierung" Russlands kritisiert. Er nannte die Aussage auf der Plattform X "schlichtweg entsetzlich". In einer weiteren Mitteilung seines Ministeriums bezeichnete Tshakna die Äußerungen des Altkanzlers als "heimtückischen Versuch", Europa zu spalten. Damit solle es vom aktuellen Kurs des Drucks auf Russland abgebracht und zu alten Fehlern zurückgeführt werden.
Der SPD-Politiker Schröder hatte zuvor für die Wiederaufnahme von Energielieferungen aus Russland plädiert. Schröder steht seit Jahren wegen seiner Freundschaft zum russischen Präsidenten Wladimir Putin und seiner Tätigkeiten für russische Öl- und Gaskonzerne in der Kritik.

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Selenskyj nennt Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine komplett ausgearbeitet

Ein Dokument der USA über Sicherheitsgarantien für die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj vollständig ausgearbeitet und unterschriftsreif. "Für uns sind Sicherheitsgarantien zuallererst Garantien der Sicherheit von den Vereinigten ‍Staaten", sagte Selenskyj.

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Das Dokument werde nach Unterzeichnung zur Ratifizierung an den US-Kongress und das ukrainische Parlament weitergeleitet. 

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Abgeschossene Drohnen sollen Brände in Russland verursacht haben

In der südrussischen ⁠Stadt Slawjansk-na-Kubani sind ​Angaben örtlicher Behörden zufolge nach dem Absturz von Drohnenfragmenten ⁠Brände in zwei Betrieben ausgebrochen. Eine Person sei dabei verletzt worden, teilte das regionale Notfallzentrum mit. Um ​welche Unternehmen es sich ‍genau handelt, lässt die Behörde offen. In der Stadt befindet sich unter ⁠anderem eine private Raffinerie, die auch für den Export produziert. ⁠

Das russische Verteidigungsministerium gab ⁠den Abschuss von 40 ukrainischen ‌Drohnen in der ​Nacht bekannt, davon 34 in ⁠der Region Krasnodar, wo Slawjansk-na-Kubani ‍liegt. 

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Russische Truppen rücken auf Feldern bei Nowopawliwka vor

Unter offenbar erheblichen Verlusten haben russische Soldaten Felder südlich des Dorfes Nowopawliwka eingenommen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Dabei sind sie offenbar von ukrainischen Truppen gestoppt worden. Ein ukrainischer Soldat berichtete laut dem ISW, die Truppen hätten zwei russische Panzer, zwei gepanzerte Mannschaftstransporter, Fußsoldaten und Ausrüstung getroffen. Der Bericht lässt sich aktuell nicht verifizieren.

Weitere Aufnahmen zeigen demnach, dass russische Einheiten auch nordöstlich von Borowa und östlich von Kostjantyniwka ein wenig vorrückten. Unterdessen wurden die Angreifer aus Teilen des Dorfes Mala Tokmatschka in der Region Saporischschja vertrieben.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:  

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Russland besteht auf Gebietsabtretungen der Ukraine

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Die russische Führung hat die Gebietsfrage ‍als zentralen Punkt in den Gesprächen mit der Ukraine ‌und den USA bezeichnet. Das Thema sei für Russland ⁠von grundlegender Bedeutung, sagte Präsidialamtssprecher ​Dmitri Peskow laut der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Zugleich sprach er demnach von "konstruktiven Gesprächen".

Die russische Forderung nach Gebieten in der Ostukraine ist einer der Hauptstreitpunkte in den Gesprächen zur Beendigung des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine.

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Lettlands Geheimdienst warnt vor größerer Bedrohung durch Russland

Lettlands Verfassungsschutz hat vor einer immer stärkeren Bedrohung durch Russland gewarnt. Die von Russland ausgehenden Sicherheitsrisiken nähmen in Europa deutlich zu, schrieb die Behörde in ihrem Jahresbericht für 2025. Zugleich stelle Russland derzeit keine direkte militärische Bedrohung für das baltische EU- und Nato-Land dar. 
Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes hat sich Russlands Wahrnehmung des Westens als existenzielle Bedrohung verschärft. Russland sehe sich bereits in einer direkten Konfrontation mit dem Westen, nicht nur in der Ukraine, sondern auch global und ideologisch. 
So führte Russland Sabotageakte und Desinformationskampagnen durch. Auch habe es den Willen und die Bereitschaft gezeigt, Cyberangriffe auf industrielle Steuerungssysteme in Lettland und westlichen Ländern durchzuführen, hieß es in dem Bericht. Dies ziele darauf ab, Unsicherheit und Misstrauen in der Bevölkerung zu erzeugen und die Einheit des Westens bei der Unterstützung der Ukraine zu untergraben.

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Selenskyj erwartet noch in dieser Woche weitere Gespräche

Nach dem trilateralen Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj weitere Gespräche angekündigt. "Derzeit laufen die Vorbereitungen für neue trilaterale Treffen in dieser Woche", schrieb Selenskyj auf X. 

Er verwies zudem erneut darauf, dass in Abu Dhabi mehrere wichtige Punkte besprochen worden seien – vor allem sei es um militärische Fragen gegangen, die "für die Beendigung des Krieges von entscheidender Bedeutung" seien.

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Our delegation’s report following talks in the UAE with the American and Russian sides. This was the first format of a trilateral dialogue on ending the war in a long time. The meetings covered a range of important issues – primarily military, essential to bringing the war to an… pic.twitter.com/O7tDoaRs0c

— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) January 26, 2026

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Pistorius sieht kaum noch Kapazitäten bei Deutschlands Unterstützung der ukrainischen Luftverteidigung

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ‌fordert die Verbündeten der Ukraine auf, die Flugabwehr des angegriffenen Landes stärker zu unterstützen. Grund dafür ist, dass er bei Deutschlands Unterstützung nur noch wenig Spielraum sieht. Nach einem Treffen mit seinem litauischen Amtskollegen Robertas Kaunas ​in Berlin sagte der SPD-Politiker, Deutschland habe ⁠bei der Luftverteidigung "überproportional ​viel getan". So seien mehr als ein Drittel der deutschen Patriot-Systeme ⁠abgegeben worden. "Mehr geht nicht, weil wir selbst auf Ersatzlieferungen warten."

Bei den Iris-T-Systemen sei Deutschland zudem der einzige Lieferant und rüste die Ukraine kontinuierlich aus. Dies reiche angesichts der deutlich gestiegenen ​russischen Angriffe jedoch nicht aus. "Deswegen wäre es gut, wenn ‍der eine oder andere noch etwas findet und liefern kann, um die Ukraine zu unterstützen."

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Weitere ukrainisch-russische Verhandlungen laut Selenskyj am Sonntag

Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge voraussichtlich am Sonntag fortgesetzt werden. Er hoffe jedoch, dass das Treffen noch früher stattfinde, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache. Bei den jüngsten Gesprächen in Abu Dhabi hätten beide Seiten über Schritte zur Beendigung des Krieges diskutiert sowie darüber, wie die Einhaltung einer möglichen Einigung sichergestellt werden könne.

Mit Blick auf die nächste Runde der Gespräche fordert Selenskyj "echte Ergebnisse". Die russische Führung dürfe die Verhandlungen nicht als Verzögerungstaktik missbrauchen, um neue Sanktionen des Westens zu verhindern.

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Ukraine meldet russische Angriffe auf Charkiw und Krywyj Rih

Nach russischen Drohnen- und Raketenangriffen haben in Charkiw und der umliegenden Umgebung 80 Prozent der Menschen keinen Strom. Getroffen wurden laut lokalen Behörden neben der Energieinfrastruktur auch Wohnhäuser, eine Schule und ein Kindergarten. Dem Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, zufolge gab es zwei Verletzte.

Auch aus der ⁠Stadt Krywyj Rih wurde der ‌Einschlag einer Drohne ​in einem Hochhaus gemeldet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

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Ukraine meldet erneute russische Angriffe auf Infrastrukturanlage

In der westukrainischen Region Lwiw ist nach Angaben der örtlichen Behörden eine Infrastrukturanlage von Russland ‍angegriffen worden. Nach vorläufigen Informationen ​gebe es keine Verletzten, teilte Gouverneur Maxym ‌Kosyzkyj mit. Einsatzkräfte seien vor Ort. Um welche Art ⁠von Einrichtung es sich handelt, ​sagte Kosyzkyj nicht.

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Ukraine erhält europäische Unterstützung bei Gaskauf-Finanzierung

Aufgrund der anhaltenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung hat die Ukraine sich finanzielle Unterstützung aus Europa für Gaskäufe gesichert. Über Instrumente der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sollten  85 Millionen Euro für die Beschaffung zusätzlicher ‍Gasmengen bereitgestellt werden, teilte der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal auf ​X mit. Die Arbeiten zur Sicherung der entsprechenden Finanzhilfe von ‌einem europäischen Land seien fast abgeschlossen, schrieb Schmyhal weiter.

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Viele Verletzte in Odessa nach russischem Drohnenangriff

In der ukrainischen Hafenstadt Odessa sind nach Behördenangaben bei einem russischen Drohnenangriff zahlreiche Menschen verletzt worden. Der Chef der Stadtverwaltung, Serhij Lyssak, schrieb auf Telegram von mindestens 22 Verletzten. Es seien unter anderem mehrere Wohnblocks und Einfamilienhäuser sowie eine Kirche im Stadtzentrum beschädigt worden. Nachts habe es mehrere Brände gegeben, Rettungskräfte bargen Menschen aus beschädigten Häusern.

Insgesamt sei die Ukraine in der Nacht von 165 russischen Drohnen, von denen 135 abgefangen worden seien, meldete die ukrainische Luftwaffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits den Abschuss von 19 ukrainischen Drohnen. 

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Russischer Armeechef besucht Truppen in besetzten Gebieten

Der russische Armeechef Waleri Gerassimow hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau russische Soldaten im Osten der Ukraine getroffen. Einzelheiten zum Ort und Zeitpunkt des Besuchs nannte das Verteidigungsministerium nicht.

Die Armee rücke nun auf die Stadt Saporischschja im Süden der Ukraine vor, sagte Gerassimow. Die russischen Truppen befinden sich seinen Worten zufolge "etwa zwölf bis 14 Kilometer vom südlichen und südöstlichen" Stadtrand Saporischschjas entfernt.

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Über Instrumente der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sollten  85 Millionen Euro für die Beschaffung zusätzlicher ‍Gasmengen bereitgestellt werden, teilte der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal auf ​X mit. 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Einzelheiten zum Ort und Zeitpunkt des Besuchs nannte das Verteidigungsministerium nicht. Die Armee rücke nun auf die Stadt Saporischschja im Süden der Ukraine vor, sagte Gerassimow. Die russischen Truppen befinden sich seinen Worten zufolge "etwa zwölf bis 14 Kilometer vom südlichen und südöstlichen" Stadtrand Saporischschjas entfernt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-27T07:54:27.000Z","dateModified":"2026-01-27T07:56:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Konstantin Zimmermann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Viele Verletzte in Odessa nach russischem Drohnenangriff","articleBody":"Viele Verletzte in Odessa nach russischem DrohnenangriffIn der ukrainischen Hafenstadt Odessa sind nach Behördenangaben bei einem russischen Drohnenangriff zahlreiche Menschen verletzt worden. Der Chef der Stadtverwaltung, Serhij Lyssak, schrieb auf Telegram von mindestens 22 Verletzten. Es seien unter anderem mehrere Wohnblocks und Einfamilienhäuser sowie eine Kirche im Stadtzentrum beschädigt worden. Nachts habe es mehrere Brände gegeben, Rettungskräfte bargen Menschen aus beschädigten Häusern.Insgesamt sei die Ukraine in der Nacht von 165 russischen Drohnen, von denen 135 abgefangen worden seien, meldete die ukrainische Luftwaffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits den Abschuss von 19 ukrainischen Drohnen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-27T07:54:21.000Z","dateModified":"2026-01-27T08:01:36.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_684/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUwfvMu2uzB6CvmSxsg/moUwjXjQ2uzB6CvmATjM.jpeg","caption":"In Odessa wurden mehrere Wohnhäuser getroffen.","creditText":"Pressedienst des staatlichen Rettungsdienstes der Ukraine in der Region Odessa/Handout/Reuters","uploadDate":"2026-01-27T08:01:33.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUwfvMu2uzB6CvmSxsg/moUwjXjQ2uzB6CvmATjM.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine meldet erneute russische Angriffe auf Infrastrukturanlage","articleBody":"Ukraine meldet erneute russische Angriffe auf InfrastrukturanlageIn der westukrainischen Region Lwiw ist nach Angaben der örtlichen Behörden eine Infrastrukturanlage von Russland ‍angegriffen worden. Nach vorläufigen Informationen ​gebe es keine Verletzten, teilte Gouverneur Maxym ‌Kosyzkyj mit. Einsatzkräfte seien vor Ort. Um welche Art ⁠von Einrichtung es sich handelt, ​sagte Kosyzkyj nicht.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-27T06:55:10.000Z","dateModified":"2026-01-27T06:55:10.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Isabelle Daniel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine meldet russische Angriffe auf Charkiw und Krywyj Rih","articleBody":"Ukraine meldet russische Angriffe auf Charkiw und Krywyj RihNach russischen Drohnen- und Raketenangriffen haben in Charkiw und der umliegenden Umgebung 80 Prozent der Menschen keinen Strom. Getroffen wurden laut lokalen Behörden neben der Energieinfrastruktur auch Wohnhäuser, eine Schule und ein Kindergarten. Dem Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, zufolge gab es zwei Verletzte. Auch aus der ⁠Stadt Krywyj Rih wurde der ‌Einschlag einer Drohne ​in einem Hochhaus gemeldet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-27T02:16:44.000Z","dateModified":"2026-01-27T06:24:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jona Spreter"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUtfmyn4cvh4DKQ9CjC/moUwDeBR2f6aF1V1JHvN.jpeg","caption":"Polizisten nach einer russischen Attacke auf Charkiw","creditText":"Vitalii Hnidyi/Reuters","uploadDate":"2026-01-27T06:24:51.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUtfmyn4cvh4DKQ9CjC/moUwDeBR2f6aF1V1JHvN.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Weitere ukrainisch-russische Verhandlungen laut Selenskyj am Sonntag","articleBody":"Weitere ukrainisch-russische Verhandlungen laut Selenskyj am SonntagDie Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge voraussichtlich am Sonntag fortgesetzt werden. Er hoffe jedoch, dass das Treffen noch früher stattfinde, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache. Bei den jüngsten Gesprächen in Abu Dhabi hätten beide Seiten über Schritte zur Beendigung des Krieges diskutiert sowie darüber, wie die Einhaltung einer möglichen Einigung sichergestellt werden könne.Mit Blick auf die nächste Runde der Gespräche fordert Selenskyj "echte Ergebnisse". Die russische Führung dürfe die Verhandlungen nicht als Verzögerungstaktik missbrauchen, um neue Sanktionen des Westens zu verhindern.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-26T18:43:53.000Z","dateModified":"2026-01-26T19:43:59.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Pistorius sieht kaum noch Kapazitäten bei Deutschlands Unterstützung der ukrainischen Luftverteidigung","articleBody":"Pistorius sieht kaum noch Kapazitäten bei Deutschlands Unterstützung der ukrainischen LuftverteidigungBundesverteidigungsminister Boris Pistorius ‌fordert die Verbündeten der Ukraine auf, die Flugabwehr des angegriffenen Landes stärker zu unterstützen. Grund dafür ist, dass er bei Deutschlands Unterstützung nur noch wenig Spielraum sieht. Nach einem Treffen mit seinem litauischen Amtskollegen Robertas Kaunas ​in Berlin sagte der SPD-Politiker, Deutschland habe ⁠bei der Luftverteidigung "überproportional ​viel getan". So seien mehr als ein Drittel der deutschen Patriot-Systeme ⁠abgegeben worden. "Mehr geht nicht, weil wir selbst auf Ersatzlieferungen warten."Bei den Iris-T-Systemen sei Deutschland zudem der einzige Lieferant und rüste die Ukraine kontinuierlich aus. Dies reiche angesichts der deutlich gestiegenen ​russischen Angriffe jedoch nicht aus. "Deswegen wäre es gut, wenn ‍der eine oder andere noch etwas findet und liefern kann, um die Ukraine zu unterstützen."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-26T18:39:03.000Z","dateModified":"2026-01-27T06:28:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_679/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUsTw1x3MXm7L2ABVu9/moUwDS5J2f6aF1V1JHvH.jpeg","caption":"Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius","creditText":"Britta Pedersen/dpa","uploadDate":"2026-01-27T06:23:50.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_318/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUsTw1x3MXm7L2ABVu9/moUwDS5J2f6aF1V1JHvH.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj erwartet noch in dieser Woche weitere Gespräche","articleBody":"Selenskyj erwartet noch in dieser Woche weitere GesprächeNach dem trilateralen Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj weitere Gespräche angekündigt. "Derzeit laufen die Vorbereitungen für neue trilaterale Treffen in dieser Woche", schrieb Selenskyj auf X. Er verwies zudem erneut darauf, dass in Abu Dhabi mehrere wichtige Punkte besprochen worden seien – vor allem sei es um militärische Fragen gegangen, die "für die Beendigung des Krieges von entscheidender Bedeutung" seien.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-26T13:38:50.000Z","dateModified":"2026-01-26T13:38:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/ZelenskyyUa/status/2015775854387716130","headline":"Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський on Twitter / X","description":"Our delegation’s report following talks in the UAE with the American and Russian sides. This was the first format of a trilateral dialogue on ending the war in a long time. The meetings covered a range of important issues – primarily military, essential to bringing the war to an… pic.twitter.com/O7tDoaRs0c— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) January 26, 2026nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Gespräche in Abu Dhabi sollen laut Peskow in "konstruktivem Geist" stattgefunden haben","articleBody":"Gespräche in Abu Dhabi sollen laut Peskow in "konstruktivem Geist" stattgefunden habenDie Gespräche von Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi haben in einem "konstruktiven Geist" stattgefunden, sagte Dmitri Peskow. Gleichzeitig betonte Wladimir Putins Sprecher, "es wäre ein Fehler, von diesen ersten Kontakten bedeutende Ergebnisse zu erwarten“. Freundlichkeit sei in der aktuellen Verhandlungsphase kaum möglich, aber man müsse konstruktiv miteinander sprechen, sagte Peskow.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-26T10:36:48.000Z","dateModified":"2026-01-26T12:42:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUcLkmTRdpt5gCRPG6k/moUqauti6eGw4moeVgUz.jpeg","caption":"Erstmals seit Juni sind Delegierte aus der Ukraine, den USA und Russland am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi zu Gesprächen zusammengekommen.","creditText":"Uae Government/Handout/Reuters","uploadDate":"2026-01-26T12:42:44.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoUcLkmTRdpt5gCRPG6k/moUqauti6eGw4moeVgUz.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Lettlands Geheimdienst warnt vor größerer Bedrohung durch Russland","articleBody":"Lettlands Geheimdienst warnt vor größerer Bedrohung durch RusslandLettlands Verfassungsschutz hat vor einer immer stärkeren Bedrohung durch Russland gewarnt. Die von Russland ausgehenden Sicherheitsrisiken nähmen in Europa deutlich zu, schrieb die Behörde in ihrem Jahresbericht für 2025. Zugleich stelle Russland derzeit keine direkte militärische Bedrohung für das baltische EU- und Nato-Land dar. Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes hat sich Russlands Wahrnehmung des Westens als existenzielle Bedrohung verschärft. Russland sehe sich bereits in einer direkten Konfrontation mit dem Westen, nicht nur in der Ukraine, sondern auch global und ideologisch. So führte Russland Sabotageakte und Desinformationskampagnen durch. Auch habe es den Willen und die Bereitschaft gezeigt, Cyberangriffe auf industrielle Steuerungssysteme in Lettland und westlichen Ländern durchzuführen, hieß es in dem Bericht. 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Johanna Sethe
Johanna Sethe

Ukraine erhält europäische Unterstützung bei Gaskauf-Finanzierung

Aufgrund der anhaltenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung hat die Ukraine sich finanzielle Unterstützung aus Europa für Gaskäufe gesichert. Über Instrumente der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sollten  85 Millionen Euro für die Beschaffung zusätzlicher ‍Gasmengen bereitgestellt werden, teilte der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal auf ​X mit. Die Arbeiten zur Sicherung der entsprechenden Finanzhilfe von ‌einem europäischen Land seien fast abgeschlossen, schrieb Schmyhal weiter.

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Russischer Armeechef besucht Truppen in besetzten Gebieten

Der russische Armeechef Waleri Gerassimow hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau russische Soldaten im Osten der Ukraine getroffen. Einzelheiten zum Ort und Zeitpunkt des Besuchs nannte das Verteidigungsministerium nicht.

Die Armee rücke nun auf die Stadt Saporischschja im Süden der Ukraine vor, sagte Gerassimow. Die russischen Truppen befinden sich seinen Worten zufolge „etwa zwölf bis 14 Kilometer vom südlichen und südöstlichen“ Stadtrand Saporischschjas entfernt.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Viele Verletzte in Odessa nach russischem Drohnenangriff

In der ukrainischen Hafenstadt Odessa sind nach Behördenangaben bei einem russischen Drohnenangriff zahlreiche Menschen verletzt worden. Der Chef der Stadtverwaltung, Serhij Lyssak, schrieb auf Telegram von mindestens 22 Verletzten. Es seien unter anderem mehrere Wohnblocks und Einfamilienhäuser sowie eine Kirche im Stadtzentrum beschädigt worden. Nachts habe es mehrere Brände gegeben, Rettungskräfte bargen Menschen aus beschädigten Häusern.

Insgesamt sei die Ukraine in der Nacht von 165 russischen Drohnen, von denen 135 abgefangen worden seien, meldete die ukrainische Luftwaffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits den Abschuss von 19 ukrainischen Drohnen. 

In Odessa wurden mehrere Wohnhäuser getroffen.
In Odessa wurden mehrere Wohnhäuser getroffen. Pressedienst des staatlichen Rettungsdienstes der Ukraine in der Region Odessa/Handout/Reuters

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Ukraine meldet erneute russische Angriffe auf Infrastrukturanlage

In der westukrainischen Region Lwiw ist nach Angaben der örtlichen Behörden eine Infrastrukturanlage von Russland ‍angegriffen worden. Nach vorläufigen Informationen ​gebe es keine Verletzten, teilte Gouverneur Maxym ‌Kosyzkyj mit. Einsatzkräfte seien vor Ort. Um welche Art ⁠von Einrichtung es sich handelt, ​sagte Kosyzkyj nicht.

Jona Spreter
Jona Spreter

Ukraine meldet russische Angriffe auf Charkiw und Krywyj Rih

Nach russischen Drohnen- und Raketenangriffen haben in Charkiw und der umliegenden Umgebung 80 Prozent der Menschen keinen Strom. Getroffen wurden laut lokalen Behörden neben der Energieinfrastruktur auch Wohnhäuser, eine Schule und ein Kindergarten. Dem Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, zufolge gab es zwei Verletzte.

Auch aus der ⁠Stadt Krywyj Rih wurde der ‌Einschlag einer Drohne ​in einem Hochhaus gemeldet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Polizisten nach einer russischen Attacke auf Charkiw
Polizisten nach einer russischen Attacke auf Charkiw. Vitalii Hnidyi/Reuters

Mathis Gann
Mathis Gann

Weitere ukrainisch-russische Verhandlungen laut Selenskyj am Sonntag

Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge voraussichtlich am Sonntag fortgesetzt werden. Er hoffe jedoch, dass das Treffen noch früher stattfinde, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache. Bei den jüngsten Gesprächen in Abu Dhabi hätten beide Seiten über Schritte zur Beendigung des Krieges diskutiert sowie darüber, wie die Einhaltung einer möglichen Einigung sichergestellt werden könne.

Mit Blick auf die nächste Runde der Gespräche fordert Selenskyj „echte Ergebnisse“. Die russische Führung dürfe die Verhandlungen nicht als Verzögerungstaktik missbrauchen, um neue Sanktionen des Westens zu verhindern.

Mathis Gann
Mathis Gann

Pistorius sieht kaum noch Kapazitäten bei Deutschlands Unterstützung der ukrainischen Luftverteidigung

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ‌fordert die Verbündeten der Ukraine auf, die Flugabwehr des angegriffenen Landes stärker zu unterstützen. Grund dafür ist, dass er bei Deutschlands Unterstützung nur noch wenig Spielraum sieht. Nach einem Treffen mit seinem litauischen Amtskollegen Robertas Kaunas ​in Berlin sagte der SPD-Politiker, Deutschland habe ⁠bei der Luftverteidigung „überproportional ​viel getan“. So seien mehr als ein Drittel der deutschen Patriot-Systeme ⁠abgegeben worden. „Mehr geht nicht, weil wir selbst auf Ersatzlieferungen warten.“

Bei den Iris-T-Systemen sei Deutschland zudem der einzige Lieferant und rüste die Ukraine kontinuierlich aus. Dies reiche angesichts der deutlich gestiegenen ​russischen Angriffe jedoch nicht aus. „Deswegen wäre es gut, wenn ‍der eine oder andere noch etwas findet und liefern kann, um die Ukraine zu unterstützen.“

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius. Britta Pedersen/dpa

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Selenskyj erwartet noch in dieser Woche weitere Gespräche

Nach dem trilateralen Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj weitere Gespräche angekündigt. „Derzeit laufen die Vorbereitungen für neue trilaterale Treffen in dieser Woche“, schrieb Selenskyj auf X. 

Er verwies zudem erneut darauf, dass in Abu Dhabi mehrere wichtige Punkte besprochen worden seien – vor allem sei es um militärische Fragen gegangen, die „für die Beendigung des Krieges von entscheidender Bedeutung“ seien.

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Gespräche in Abu Dhabi sollen laut Peskow in „konstruktivem Geist“ stattgefunden haben

Die Gespräche von Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi haben in einem „konstruktiven Geist“ stattgefunden, sagte Dmitri Peskow. Gleichzeitig betonte Wladimir Putins Sprecher, „es wäre ein Fehler, von diesen ersten Kontakten bedeutende Ergebnisse zu erwarten“. Freundlichkeit sei in der aktuellen Verhandlungsphase kaum möglich, aber man müsse konstruktiv miteinander sprechen, sagte Peskow.
Erstmals seit Juni sind Delegierte aus der Ukraine, den USA und Russland am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi zu Gesprächen zusammengekommen.
Erstmals seit Juni sind Delegierte aus der Ukraine, den USA und Russland am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi zu Gesprächen zusammengekommen. Uae Government/Handout/Reuters
Bei den ersten direkten Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland seit Monaten wurde nur vereinbart, das Gespräch nach einer Woche fortzusetzen. Ein Termin steht bislang nicht fest. 

Annika Benzing
Annika Benzing

Lettlands Geheimdienst warnt vor größerer Bedrohung durch Russland

Lettlands Verfassungsschutz hat vor einer immer stärkeren Bedrohung durch Russland gewarnt. Die von Russland ausgehenden Sicherheitsrisiken nähmen in Europa deutlich zu, schrieb die Behörde in ihrem Jahresbericht für 2025. Zugleich stelle Russland derzeit keine direkte militärische Bedrohung für das baltische EU- und Nato-Land dar. 
Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes hat sich Russlands Wahrnehmung des Westens als existenzielle Bedrohung verschärft. Russland sehe sich bereits in einer direkten Konfrontation mit dem Westen, nicht nur in der Ukraine, sondern auch global und ideologisch. 
So führte Russland Sabotageakte und Desinformationskampagnen durch. Auch habe es den Willen und die Bereitschaft gezeigt, Cyberangriffe auf industrielle Steuerungssysteme in Lettland und westlichen Ländern durchzuführen, hieß es in dem Bericht. Dies ziele darauf ab, Unsicherheit und Misstrauen in der Bevölkerung zu erzeugen und die Einheit des Westens bei der Unterstützung der Ukraine zu untergraben.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Russland besteht auf Gebietsabtretungen der Ukraine

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat sich zu Gebietsfragen im Krieg gegen die Ukraine geäußert. Hier zu sehen mit Wladimir Putin.
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat sich zu Gebietsfragen im Krieg gegen die Ukraine geäußert. Hier zu sehen mit Wladimir Putin. Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/dpa
Die russische Führung hat die Gebietsfrage ‍als zentralen Punkt in den Gesprächen mit der Ukraine ‌und den USA bezeichnet. Das Thema sei für Russland ⁠von grundlegender Bedeutung, sagte Präsidialamtssprecher ​Dmitri Peskow laut der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Zugleich sprach er demnach von „konstruktiven Gesprächen“.

Die russische Forderung nach Gebieten in der Ostukraine ist einer der Hauptstreitpunkte in den Gesprächen zur Beendigung des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine.

Christina Felschen
Christina Felschen

Russische Truppen rücken auf Feldern bei Nowopawliwka vor

Unter offenbar erheblichen Verlusten haben russische Soldaten Felder südlich des Dorfes Nowopawliwka eingenommen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Dabei sind sie offenbar von ukrainischen Truppen gestoppt worden. Ein ukrainischer Soldat berichtete laut dem ISW, die Truppen hätten zwei russische Panzer, zwei gepanzerte Mannschaftstransporter, Fußsoldaten und Ausrüstung getroffen. Der Bericht lässt sich aktuell nicht verifizieren.

Weitere Aufnahmen zeigen demnach, dass russische Einheiten auch nordöstlich von Borowa und östlich von Kostjantyniwka ein wenig vorrückten. Unterdessen wurden die Angreifer aus Teilen des Dorfes Mala Tokmatschka in der Region Saporischschja vertrieben.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:  

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Abgeschossene Drohnen sollen Brände in Russland verursacht haben

In der südrussischen ⁠Stadt Slawjansk-na-Kubani sind ​Angaben örtlicher Behörden zufolge nach dem Absturz von Drohnenfragmenten ⁠Brände in zwei Betrieben ausgebrochen. Eine Person sei dabei verletzt worden, teilte das regionale Notfallzentrum mit. Um ​welche Unternehmen es sich ‍genau handelt, lässt die Behörde offen. In der Stadt befindet sich unter ⁠anderem eine private Raffinerie, die auch für den Export produziert. ⁠

Das russische Verteidigungsministerium gab ⁠den Abschuss von 40 ukrainischen ‌Drohnen in der ​Nacht bekannt, davon 34 in ⁠der Region Krasnodar, wo Slawjansk-na-Kubani ‍liegt. 

Timo Stukenberg
Timo Stukenberg

Selenskyj nennt Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine komplett ausgearbeitet

Ein Dokument der USA über Sicherheitsgarantien für die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj vollständig ausgearbeitet und unterschriftsreif. „Für uns sind Sicherheitsgarantien zuallererst Garantien der Sicherheit von den Vereinigten ‍Staaten“, sagte Selenskyj.
„Das Dokument ist zu ‌100 Prozent fertig, und wir warten darauf, dass unsere Partner den Termin und den Ort bestätigen, an ⁠dem wir es unterzeichnen werden.“

Wolodymyr Selenskyj, ukrainischer Präsident

Das Dokument werde nach Unterzeichnung zur Ratifizierung an den US-Kongress und das ukrainische Parlament weitergeleitet. 

Timo Stukenberg
Timo Stukenberg
Der estnische Außenminister Margus Tsahkna kritisiert Altkanzler Gerhard Schröder
Der estnische Außenminister Margus Tsahkna kritisiert Altkanzler Gerhard Schröder. Tingshu Wang/Reuters

Estlands Außenminister findet Schröders Aussagen zu Russland „entsetzlich“

Der estnische Außenminister Margus Tsahkna hat Gerhard Schröders Worte von einer „Dämonisierung“ Russlands kritisiert. Er nannte die Aussage auf der Plattform X „schlichtweg entsetzlich“. In einer weiteren Mitteilung seines Ministeriums bezeichnete Tshakna die Äußerungen des Altkanzlers als „heimtückischen Versuch“, Europa zu spalten. Damit solle es vom aktuellen Kurs des Drucks auf Russland abgebracht und zu alten Fehlern zurückgeführt werden.
Der SPD-Politiker Schröder hatte zuvor für die Wiederaufnahme von Energielieferungen aus Russland plädiert. Schröder steht seit Jahren wegen seiner Freundschaft zum russischen Präsidenten Wladimir Putin und seiner Tätigkeiten für russische Öl- und Gaskonzerne in der Kritik.