Krieg gegen die Ukraine: Region Tschernihiw nachdem russischem Angriff größtenteils ohne Strom



täglichen Lagebericht. Der Hinweis auf den Vorstoß in der Region Donezk basiert auf geolokalisierten Aufnahmen.

Ukrainische Truppen sind derweil östlich der Bergbaustadt Dobropillja vorgedrungen. Laut ISW konnten sie bis ins Zentrum der Siedlung Nowyj Donbas vorstoßen, die östlich der Stadt liegt. Ukrainische Drohnen trafen auch mehrere russische Militärziele im besetzten Teil der Region Donezk sowie auf der besetzten Krim.

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Russland klagt vor EU-Gericht wegen eingefrorenen Staatsvermögens

Die russische Zentralbank geht juristisch gegen die unbefristete Sperrung von Russlands Staatsvermögen vor. Sie habe Klage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht, teilte die Behörde mit. Die Klage richte sich gegen einen Beschluss aus dem Dezember 2025, das Geld auf unbestimmte Zeit einzufrieren.

Die Maßnahme sei mit "schwerwiegenden Verfahrensverstößen" vorgenommen worden, begründete die Zentralbank ihre Klage. So bestehe ein Verstoß darin, dass die Entscheidung von einer Mehrheit der EU-Staaten und nicht, wie vom EU-Recht gefordert, einstimmig beschlossen worden sei.

In der EU sind seit der russischen Invasion in die Ukraine 2022 Vermögenswerte der russischen Zentralbank in Höhe von mehr als 200 Milliarden Euro eingefroren. Bis vergangenen Dezember musste die Sperre regelmäßig verlängert werden, was unter anderem Ungarns Regierung immer wieder infrage gestellt hatte. Das im Dezember beschlossene Dokument zur unbefristeten Sperrung schließt russische Klagen vor EU-Gerichten aus. 

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Ein Großteil der eingefrorenen Mittel lagert bei der Finanzgesellschaft Euroclear in Belgien. Russlands Zentralbank hatte Euroclear bereits im Dezember verklagt und knapp 200 Milliarden Euro Schadensersatz gefordert. Damit reagierte sie auf die damaligen Versuche, das eingefrorene Geld für die Unterstützung der Ukraine zu verwenden. Diese wurden allerdings nicht umgesetzt, sondern die Blockade der Mittel lediglich entfristet.

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Ukrainische Armee erobert erstmals seit Jahren mehr Territorium zurück als sie verliert

In den letzten zwei Wochen des Februars konnten die ukrainischen Streitkräfte mehr Gelände zurückerobern, als sie im gleichen Zeitraum verloren geben mussten. Wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht meldet, war dies zuletzt vor knapp drei Jahren gelungen. Zwischen dem 14. und 27. Februar eroberten ukrainische Kräfte demnach etwa 90 Kilometer netto zurück.

Zugleich rückten ukrainische Kräfte bei dem Dorf Nowopawliwka an der Grenze zwischen den Regionen Dnipropetrowsk und Donezk vor. Weiter nördlich in der Region Donezk kam es zu einem russischen Vorstoß in der Siedlung Drobyschewe nordwestlich der Stadt Lyman.

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Putin empfängt heute ungarischen Außenminister in Moskau

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó wird heute in Moskau erwartet. Bei einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin soll es um Öllieferungen gehen. Das gab Putin-Sprecher Dmitri Peskow bei einer Pressekonferenz bekannt. Käufer russischen Öls würden von der Ukraine erpresst, sagte er und beschuldigte Kyjiw, die Druschba-Pipeline, durch die normalerweise russisches Öl über ukrainisches Territorium nach Ungarn und in die Slowakei geleitet wird, "absichtlich" zu blockieren.

Zwischen Ungarn und der Ukraine gibt es Streit über unterbrochene Öllieferungen. Die Druschba-Pipeline war nach ukrainischen Angaben Ende Januar bei russischen Angriffen beschädigt und deshalb stillgelegt worden. Ungarn und die Slowakei, die engsten Verbündeten Russlands in Europa, werfen der Ukraine vor, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich zu verzögern. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück. Ihren Angaben zufolge verzögert sich die Reparatur der Pipeline, weil neue Angriffe drohen. 

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Ukraine und Russland tauschen Kriegsgefangene aus

Mehrere Hundert Kriegsgefangene können in ihre Heimat zurückkehren. Russland habe 200 ukrainische Kriegsgefangene freigelassen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium angegeben, die Ukraine habe ihrerseits 200 russische Gefangene übergeben.

In den kommenden Tagen sollen laut Ankündigungen aus Moskau insgesamt weitere 600 Kriegsgefangene freikommen. Man habe einen Austausch "500 gegen 500" vereinbart, sagte Wladimir Putins Kulturbeauftragter Wladimir Medinski. Er hatte 2022 und 2025 sowie zuletzt Mitte Februar die russischen Delegationen bei Verhandlungen mit Vertretern der Ukraine angeführt. 

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Der von den USA initiierte trilaterale Verhandlungsprozess unter US-Vermittlung, der seit Ende Januar in Abu Dhabi und in Genf stattfindet, stockt derzeit. Ein Anfang März erwartetes Treffen in Abu Dhabi verschiebt sich nach ukrainischen Angaben wegen des Irankriegs. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. 

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USA erwägen Aufhebung von Sanktionen gegen russisches Öl

Wegen der angespannten Lage auf dem Ölmarkt könnten die USA weitere Sanktionen gegen den Handel mit russischem Öl lockern. Das sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox News. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagte ​Bessent. Eine Aufhebung der ⁠Sanktionen könnte das Ölangebot erweitern. "Wir prüfen das", fügte ​er hinzu.

Am Vortag hatte die Regierung in Washington eine Ausnahmeregelung erlassen, mit der Indien kurzzeitig russisches Rohöl kaufen darf. Vor dem ‌Hintergrund ⁠des Irankriegs ist der Preis für US-Öl ​der Sorte WTI am Freitag um zwölf Prozent gestiegen.

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Mindestens acht Tote bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen 

Russland hat die Ukraine mit einer neuen Angriffswelle überzogen. Nach offiziellen ukrainischen Angaben wurden dabei mindestens acht Menschen getötet. Den Behörden zufolge wurden in der ostukrainischen Großstadt Charkiw sieben Menschen getötet, darunter ein 13-jähriges Mädchen und ein Junge. Rettungskräfte bargen ihre Leichen aus den Trümmern eines Wohnblocks.

15 weitere Menschen wurden verletzt, darunter zwei Jungen im Alter von sechs und elf Jahren und eine 17-jährige Teenagerin. Ein weiterer Mensch wurde demnach in der Region Dnipropetrowsk getötet. In der südukrainischen Region Saporischschja wurde ein Kleinkind bei einem russischen Drohnenangriff verletzt.

In der gesamten Ukraine wurde vergangene Nacht Luftalarm ausgelöst. In Polen ließ die Luftwaffe mehrere Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums in an die Ukraine angrenzenden Regionen aufsteigen.

Der ukrainische ‌Präsident ⁠Wolodymyr Selenskyj forderte nach den russischen Angriffen die Verbündeten ​seines Landes zu weiterer Hilfe in Form von Luftabwehr und Waffen auf. Russland habe in der Nacht mit ​480 Drohnen und 29 Raketen angegriffen und dabei auch den Energiesektor und die Eisenbahn-Infrastruktur ins Visier genommen, schrieb Selenskyj auf Telegram. 

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Ukrainische Drohnenexperten sollen kommende Woche im Nahen Osten eintreffen

Ukrainische Experten für Drohnenabwehr sollen nächste Woche in den Nahen Osten reisen, um die USA und die Golfstaaten zu beraten. Das kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, wie die ukrainische Onlinezeitung Ukrajinska Prawda und der Sender CNN unter Berufung auf die ukrainische Nachrichtenagentur Unian berichteten.

"Nächste Woche, wenn die Experten vor Ort sind, werden sie sich die Lage ansehen und helfen, denn sie bringen ihre Fähigkeiten mit“, sagte Selenskyj während einer Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten. Die Ukraine sei bereit, ihr Fachwissen und die Erfahrung bei der Abwehr von Drohnen des iranischen Modells Shahed und Marschflugkörpern zu teilen. Zudem kann die Ukraine nicht verwendete Abfangdrohnen verkaufen, sagte Selenskyj.

Er hoffe, dass auch die Ukraine von einer Zusammenarbeit profitieren werde.
"Wenn wir über die Aufstockung bestimmter Ressourcen sprechen, würden wir uns sehr wünschen, dass dies in beide Richtungen geht“, sagte Selenskyj und fügte hinzu: "Sie wissen, welche Ressourcen uns fehlen, und wir verstehen, welche Ressourcen den Golfstaaten fehlen.“ Im Kampf gegen Russland fehlen der Ukraine vor allem Flugabwehrraketen.

Mehr zu den ukrainischen Abfangdrohnen, die Selenskyj den USA und den Golfstaaten anbietet, können Sie hier lesen:

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Die Region Dnipropetrowsk soll wieder fast vollständig unter ukrainischer Kontrolle sein

Seit mehreren Wochen versuchen ukrainische Truppen im Südosten des Landes, das russische Militär zurückzudrängen. Für eine Region wurden jetzt konkrete Erfolge gemeldet. Die Ukraine sieht das Gebiet Dnipropetrowsk nach Gegenangriffen schon bald wieder komplett unter eigener Kontrolle. Drei kleinere Siedlungen seien noch in russischer Hand und zwei weitere müssten überprüft werden, sagte der in Kyjiws Generalstab arbeitende General Olexander Komarenko in einem Interview der Nachrichtenagentur RBK Ukraine. "Es wurde mehr Territorium befreit als verloren“, sagte Komarenko. Mehr als 400 Quadratkilometer wurden zurückerobert. Die Gesamtlage sei weiter "schwierig, aber kontrollierbar“.

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Türkei will laut Selenskyj nächste Runde der Friedensgespräche ausrichten

Die türkische Regierung hat sich nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereit erklärt, Gastgeber der nächsten Runde der trilateralen Friedensgespräche zu sein. Das teilte Selenskyj nach einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf seinen Social-Media-Kanälen mit. "Wir schätzen diese Initiative und hoffen, dass sie Ergebnisse bringen kann", schrieb Selenskyj.

Die Fortsetzung der Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA war zuletzt wegen des Irankriegs auf Initiative der USA verschoben worden. In der vergangenen Woche waren Gespräche in Abu Dhabi geplant gewesen.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff sagte in einem Interview mit CNBC, dass die trilateralen Gespräche "vermutlich irgendwann in der nächsten Woche" fortgesetzt würden.

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Ukraine veröffentlicht Video von Raketenangriff auf Elektronikfabrik

Das ukrainische Militär hat ein Video veröffentlicht, das den zuvor von Präsident Wolodymyr Selenskyj gemeldeten Angriff auf eine der russischen Rüstungsindustrie zugehörige Elektronikfabrik in der grenznahen Großstadt Brjansk zeigt. Zugleich bestätigte der ukrainische Generalstab, dass der Angriff mit Storm-Shadow-Marschflugkörpern aus britischer Produktion ausgeführt worden sei. Zuvor hatten russische und ukrainische Militärblogger darüber berichtet.

Das von einer Drohne aufgenommene Video zeigt in kurzer Abfolge mehrere schwere Explosionen am Gebäude der Fabrik Kremnij El in Brjansk, wo nach ukrainischen Angaben Kontrollsysteme für russische Raketen hergestellt werden. Die Treffer am Fabrikgebäude sind auf dem Video gut erkennbar. Auffällig ist zudem, dass eine ukrainische Drohne für die Aufnahme des Videos bis nach Brjansk, 100 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze, gelangen konnte. 

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⚡️Ракетами Storm Shadow уражено завод "Кремній Ел" / ⚡️⚡️Storm Shadow missiles strike the "Kremniy El" factory
Докладніше:https://t.co/shzPiJrEC6 pic.twitter.com/lMuUYUpcmw

— Генеральний штаб ЗСУ (@GeneralStaffUA) March 10, 2026

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Der Generalstab in Kyjiw bezeichnete die Fabrik als "kritisch bedeutendes Glied" in der Produktionskette russischer Präzisionswaffen. Die dort hergestellten Elektrobauteile würden unter anderem in den russischen ballistischen Raketen vom Typ Iskander verbaut. Die Raketen spielen eine Schlüsselrolle bei den russischen Angriffen auf das ukrainische Energienetz.

Auch das exilrussische Medium Meduza berichtet, dass Produkte der Fabrik im russischen Rüstungssektor eingesetzt würden. Demnach ist die Fabrik bereits mehrfach Ziel ukrainischer Drohnenangriffe gewesen. Das Unternehmen, dem die Fabrik gehört, bezeichnet sich auf seiner Website als "einen der größten Hersteller von Mikroelektronik" in Russland.

Brjansks Gouverneur Alexander Bogomas hatte zuvor einen Raketenangriff auf die Stadt bestätigt. Demnach sollen sechs Menschen getötet und 37 verletzt worden sein. Es ist unklar, ob es sich um Mitarbeiter der Fabrik handelt. Allerdings schlugen offenbar nicht alle eingesetzten Marschflugkörper direkt in der Fabrik ein: Ein Video zeigt den Einschlag eines mutmaßlichen Flugkörpers und eine Explosion auf offener Straße in Brjansk. 

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Bundestagspräsidentin Julia Klöckner besucht erstmals Kyjiw

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist zu ihrem ersten Besuch in Kyjiw eingetroffen. Die CDU-Politikerin will dem ukrainischen Parlament die Solidarität Deutschlands im fünften Jahr des russischen Angriffskriegs übermitteln. Außerdem ist geplant, dass sich Klöckner über Herausforderungen der Energieversorgung und Fähigkeiten in der Drohnenabwehr informiert. Am Bahnsteig in der ukrainischen Hauptstadt empfing sie der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk.

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Aus Sicherheitsgründen war die Reise mit dem Nachtzug vorab nicht angekündigt worden. Es wird erwartet, dass Klöckner als erste Vertreterin Deutschlands eine Rede im Parlament, der Werchowna Rada, halten wird. Geplant ist zudem ein Gespräch mit Präsident Wolodymyr Selenskyj.

"Gerade jetzt, wo sich viel Aufmerksamkeit auf die Lage in Nahost richtet, dürfen wir den Blick für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht verlieren", sagte Klöckner. Für sie sei es "eine große Ehre und eine sehr berührende Geste", im ukrainischen Parlament sprechen zu dürfen. 

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Von der Leyen warnt vor Lockerungen von Russlandsanktionen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor dem Hintergrund steigender Ölpreise infolge des Irankriegs davor gewarnt, Sanktionen gegen russisches Öl aufzuheben. "Dies ist nicht der Moment, um Sanktionen gegen Russland zu lockern", schrieb die CDU-Politikerin nach einem Telefonat mit Vertretern der G7-Staaten auf X. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, "wenn die Sanktionen gelockert werden, dann wird diese Aggression anerkannt". Das wäre "absolut ungerecht".

Von der Leyen sprach sich dafür aus, den von der G7 beschlossenen sogenannten Preisdeckel für russisches Öl "durchzusetzen". Dies werde "helfen, die Märkte zu stabilisieren und Russlands Einnahmen zu begrenzen". 

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Die USA haben vor wenigen Tagen Zölle gegen Indien, die mit den indischen Käufen russischen Öls begründet waren, ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump kündigte an, auch weitere Sanktionen in Verbindung mit russischen Energieexporten womöglich lockern zu wollen. Damit will die US-Regierung den Anstieg der globalen Ölpreise begrenzen.

Russland verkauft sein Öl wegen westlicher Sanktionen infolge des Kriegs gegen die Ukraine zu günstigen Preisen, vor allem an Indien und China. Wegen des Irankriegs ist die Nachfrage nach russischem Öl gestiegen, was dessen Preis überdurchschnittlich erhöht hat: Während die US-Sorte Brent um etwa 30 Prozent teurer geworden ist, erhöhte sich der Preis für die russische Sorte Urals um mehr als 60 Prozent.

Mehr dazu, wie Russlands Ölwirtschaft vom Irankrieg profitiert, können Sie in dieser Analyse von Maxim Kireev lesen:

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Ukrainische Armee rückt bei Kostjantyniwka und in der Region Saporischschja vor

Ukrainische Truppen haben im Süden und Südosten von Kostjantyniwka Gelände zurückerobert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Den Angaben zufolge sind ukrainische Truppen bei Berestok und Iwanopillja vorgerückt.

In der Region Saporischschja hat die ukrainische Armee die Siedlung Nowohryhoriwka eingenommen. Das berichtet das ISW unter Berufung auf geolokalisierte Aufnahmen von Drohnenangriffen auf russische Soldaten.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Ukraine stellt Unterstützern Daten für Training von Drohnen-KI bereit

Die ukrainische Regierung will ihren Partnerländern Daten, die bei Einsätzen ihrer Drohnen gesammelt wurden, zur Verfügung stellen. Damit könnten die Unterstützerstaaten der Ukraine KI-Software trainieren, die sie bei der Entwicklung eigener Drohnen einsetzten, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow mit. 

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"Die Ukraine öffnet Schlachtfelddaten für das Training von KI-Modellen für autonome Systeme – als erstes (Land) weltweit", schrieb Fedorow auf X. "Millionen" aufgenommene Kampfsequenzen aus Tausenden von Missionen stünden den Partnerstaaten der Ukraine nun zur Verfügung. 

Es handle sich um eine "Win-win-Situation": Die beteiligten Länder könnten ihre Technologien "mithilfe einzigartiger Daten" verbessern, die Ukraine profitiere von einer damit einhergehenden Erweiterung ihrer "Fähigkeiten an der Front". 

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Fedorow ist erst seit Januar Verteidigungsminister. Zuvor hatte er als Digitalminister die Modernisierung in ukrainischen Unternehmen und Behörden vorangetrieben und unter anderem den US-Milliardär Elon Musk davon überzeugt, der Ukraine den Zugang zu seinem Satelliten-Internetdienst Starlink zu ermöglichen.

Kurz nach seiner Ernennung hatte Fedorow angekündigt, in neuer Funktion auch im Militär zahlreiche Prozesse digitalisieren zu wollen und in der Kriegführung mehr denn je auf Drohnen in der Luft, zu Wasser und an Land zu setzen. Damit hofft er nach eigenen Angaben, die ukrainische Armee effizienter zu machen und zugleich die Verluste des russischen Militärs zu erhöhen.

Die Ukraine baut derzeit ihre rüstungstechnische Kooperation mit ihren Partnerländern aus. Im Februar hat etwa in Deutschland die gemeinsame Produktion ukrainischer Drohnen begonnen. Nach Beginn des Irankrieges haben nach Angaben aus Kyjiw und laut Medienberichten zudem zahlreiche Golfstaaten und das US-Militär ukrainische Abwehrdrohnen angefragt, um die iranischen Drohnenangriffe besser abwehren zu können.

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Selenskyj ist zu Beratungen mit Macron in Paris

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Sprechers bereits zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris eingetroffen. Die beiden Staatschefs wollen nach Angaben des französischen Präsidialamts darüber beraten, wie der Druck auf Russland erhöht werden kann, seinen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beenden. Dafür wollen sie demnach unter anderem über die Bekämpfung der sogenannten russischen Schattenflotte sprechen – veraltete und unter fremder Flagge fahrende Schiffe, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht. Zudem wollen sie die weitere Unterstützung der Ukraine besprechen.

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Trump lehnt Hilfe der Ukraine bei Abwehr iranischer Drohnen ab

US-Präsident Donald Trump sieht keine Notwendigkeit dafür, die von der Ukraine angebotene Hilfe bei der Verteidigung gegen iranische Drohnen anzunehmen. "Wir brauchen ihre Hilfe bei der Abwehr von Drohnen nicht", sagte Trump dem US-Sender Fox News. "Wir wissen mehr als alle anderen über Drohnen. Wir haben die besten Drohnen der Welt."

Die Ukraine hatte nach Beginn des Irankrieges mitgeteilt, dass das US-Militär sowie mehrere Golfstaaten die Hilfe ukrainischer Flugabwehr-Spezialisten für die Verteidigung gegen iranische Langstreckendrohnen angefordert hätten. Grund dafür seien die Erfahrungen der Ukraine bei der Abwehr russischer Drohnenangriffe. Der Iran, der Russland ab Ende 2022 mit Drohnen beliefert hat, setzt die gleichen sowie ähnliche Drohnen bei Angriffen im Golf ein. 

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Nach Angaben aus Kyjiw sind ukrainische Teams inzwischen in mehreren Golfstaaten angekommen. Mehrere internationale Medien berichteten zudem, dass die Golfstaaten mit der Ukraine über einen möglichen Kauf von Abwehrdrohnen verhandelten, die das Land selbst entwickelt hat und die beim Abschuss russischer Angriffsdrohnen effektiv sein sollen.

Das US-Portal Axios berichtete zuletzt
, dass die USA bereits 2025 ukrainische Angebote ausgeschlagen hätten, Abwehrdrohnen aus dem Land zu erwerben. Inzwischen werde dies von US-Beamten aus dem Verteidigungsministerium als Fehler bezeichnet. 

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Zahl der Toten steigt nach russischen Angriffen in der Region Kyjiw

Nach Angaben der ukrainischen Polizei greifen die russischen Streitkräfte die Region Kyjiw weiterhin an. Demnach sind bei den Angriffen mit Drohnen und Raketen mindestens vier Menschen gestorben. Zehn weitere wurden verletzt. 

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Trump verteidigt Erlaubnis für Ölkäufe aus Russland

US-Präsident Donald Trump hat die Lockerung von US-Sanktionen gegen Russland wegen der sich zuspitzenden Ölkrise infolge des Irankriegs gerechtfertigt. "Ich will Öl für die Welt haben", sagte Trump dem Sender NBC News auf die Frage, warum er die Kaufbeschränkung für russisches Erdöl temporär aufgehoben habe.

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Selenskyj fordert Einhaltung der Russlandsanktionen

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Einhaltung der Sanktionen gegen Russland gefordert. Allein in der vergangenen Woche habe Russland 1.770 Kampfdrohnen sowie 86 Raketen und Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt, schrieb er auf Telegram. "Jede dieser Raketen beinhaltet mindestens 60 ausländische Bauteile, die Russland unter Umgehung der Sanktionen erhält." Das Schema der Sanktionsumgehung sei bekannt und müsse beendet werden, forderte er.

Selenskyj erinnerte in dem Zusammenhang auch an den Krieg im Nahen Osten, in dem der Iran die Angriffe der USA und Israels unter anderem mit Drohnenattacken gegen eine Reihe von Ländern im Nahen Osten beantwortet. Da die Welt nicht genügend Ressourcen habe, um eine Flugabwehr für Europa und den Nahen Osten auf die Beine zu stellen, sei es umso wichtiger, den Russen die Möglichkeit zu nehmen, Raketen in ihren Fabriken herzustellen, schrieb er.

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Russland rückt bei Kostjantyniwka vor, die Ukraine bei Jampil

Die russischen Streitkräfte haben Gelände im Osten der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk eingenommen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebild. Russische Einheiten sind demnach nordwestlich von Stupotschki vorgerückt. Ukrainische Truppen halten hingegen in einem südlichen Vorort der Stadt ihre Stellungen.
Ebenfalls in der Region Donezk sind ukrainische Truppen südöstlich von Lyman entlang einer Straße bis in den Süden von Jampil vorgedrungen, wie das ISW berichtet.
Mehr dazu erfahren Sie hier:

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Viktor Orbán verhindert Freigabe des EU-Milliardenkredits für die Ukraine

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben der Ukraine eine anhaltende Unterstützung im Krieg gegen Russland zugesichert. Auf eine Einigung zur Freigabe des 90 Milliarden Euro umfassenden Kredits konnten sich die EU-Staaten jedoch nicht verständigen. Wie die im Dezember zugesagten EU-Mittel für die Ukraine trotz des Widerstands des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán ausgezahlt werden sollen, bleibt offen. Die EU blicke "erwartungsvoll" auf eine erste Auszahlung "bis Anfang April", hieß es in einer Erklärung, ohne den Finanzierungsweg zu benennen.

Orbán kündigte an, dass er ‌seine Blockade gegen die Auszahlung der 90 Milliarden ‌Euro erst aufheben wolle, wenn wieder russisches Öl durch die in der Ukraine beschädigte ​Pipeline fließt. Sowohl die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas als auch der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković sagten, dass Orbáns Argumentation mit dem russischen Öl nur vorgeschoben ​sei. "Er benutzt die Ukraine als Waffe in seinem Wahlkampf, und das ist nicht ​gut", kritisierte der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo. Der ungarische Regierungschef muss sich am 12. April Parlamentswahlen stellen – und um den Sieg fürchten.

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Merz wirft Orbán "Akt grober Illoyalität" vor

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die anhaltende Blockade eines 90-Milliarden-Kredits der EU für die Ukraine durch den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán scharf kritisiert. "Dies ist ein grober Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten untereinander und beschädigt die Handlungsfähigkeit, das Ansehen der Europäischen Union als Ganzes", sagte Merz nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Orbáns Verhalten werde "Konsequenzen haben, die weit über dieses einzelne Ereignis hinausreichen".

"Ich hatte den Eindruck, dass die Kolleginnen ‌und Kollegen, die sehr viel ‌länger diesem Europäischen Rat angehören als ich, ​zutiefst verärgert sind über das, was heute geschehen ist", sagte Merz. Einen solchen "Akt grober Illoyalität" habe es in der EU ihnen zufolge in dieser Form noch nicht gegeben. 

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Eine Tote und zwei Verletzte durch russische Attacke 

Bei russischen Angriffen in der Region Saporischschja im Süden der Ukraine ist eine Frau getötet worden, teilte Regionalgouverneur Iwan Fedorow mit. Zwei weitere Menschen, darunter ein 10-jähriger Junge, seien bei den zwei Attacken auf Wohnhäuser verletzt worden.

In der russischen Grenzregion Belgorod wurde nach Angaben der örtlichen Behörden ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet. 

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Viktor Orbán verteidigt Veto gegen Ukrainekredit

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat sein Veto gegen milliardenschwere Finanzhilfen für die Ukraine gerechtfertigt. "Es kam ein wenig Stottern ins Getriebe", sagte er auf dem EU-Gipfel in Brüssel. Das Recht zur Blockade stehe ihm aber zu, weil der Entscheidungsprozess noch nicht abgeschlossen sei. Als Begründung führte er an, die Ukraine habe die Druschba-Pipeline "abgedreht", über die Ungarn und die Slowakei russisches Öl beziehen.

Die Pipeline war Ende Januar durch einen mutmaßlich russischen Drohnenangriff schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an. Bei einem EU-Gipfel im Dezember hatte Orbán dem Unterstützungsdarlehen bereits zugestimmt.

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Russland greift offenbar Frachter in Odessa an

In der ukrainischen Hafenstadt Odessa wurden in der Nacht offenbar zwei Handelsschiffe von russischen Drohnen getroffen und beschädigt. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Oleh Kiper wurden bei dem Angriff zwei Menschen verletzt. Zudem sei ein Getreidesilo und ein Verwaltungsgebäude getroffen worden. Die beiden Frachter fuhren unter der Flagge von Palau und Barbados und waren mit Getreide beladen. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

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Bundesregierung erleichtert Rüstungsexporte an die Ukraine

Die Bundesregierung hat die Exportregeln für bestimmte Rüstungsgüter an die Ukraine und eine Reihe von Golfstaaten gelockert. Dazu trat eine neue, bis zum 15. September befristete Allgemeine Genehmigung (AGG) in Kraft, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.

Exporteure können damit schnellere Ausfuhrgenehmigungen nutzen, ohne zuvor beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Antrag stellen zu müssen. Eine Registrierung ist erforderlich, kann jedoch "im Sinne der größtmöglichen Beschleunigung" bis zu 30 Tage nach der ersten Ausfuhr erfolgen. Die AGG sieht monatliche Meldepflichten für die ausführenden Unternehmen und weitere Bestimmungen vor. 

Die Regelung umfasst Ausfuhren in die Ukraine sowie nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Kuwait, Bahrain und Oman. Sie soll vor allem eine schnelle Lieferung von Gütern zur Luft- und maritimen Verteidigung ermöglichen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begründete die Maßnahme mit dem Krieg im Iran. Die Angriffe des Irans auf die Golfstaaten hätten dazu geführt, dass dort Rüstungsgüter zur Luftverteidigung dringend benötigt würden. Zugleich bestehe weiter Bedarf der Ukraine zur Unterstützung ihrer Luftverteidigung, sagte Reiche.

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Französische Marine entert verdächtigen Tanker im Mittelmeer 

Ein mutmaßlich mit Russlands sanktionierter Schattenflotte in Verbindung stehendes Schiff ist im Mittelmeer von der französischen Marine abgefangen worden. Die unter der Flagge Mosambiks fahrende Deyna sei zuvor aus dem russischen Hafen Murmansk ausgelaufen, teilte die französische Seeverkehrsbehörde mit.

Der Tanker sei schließlich in Zusammenarbeit mit verbündeten Staaten gestoppt und geentert worden. An Bord gefundene Dokumente bestätigten den Angaben nach die "Zweifel an der Gültigkeit der Flagge"

Die Marine eskortierte den Tanker demnach zu einem Ankerplatz. Der Fall sei an die Staatsanwaltschaft in Marseille weitergeleitet worden. 

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We remain resolute.

This morning in the Mediterranean, the French Navy intercepted and boarded another vessel from the shadow fleet, the Deyna.

The war involving Iran will not deflect France from its support for Ukraine, where Russia’s war of aggression continues unabated.… pic.twitter.com/SYCPKblacb

— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) March 20, 2026

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Der französische Präsident Emmanuel Macron schrieb auf X, die Deyna gehöre zur sogenannten russischen Schattenflotte. "Diese Schiffe, die die internationalen Sanktionen umgehen und das Seerecht verletzen, sind Kriegsprofiteure. Sie versuchen, Gewinne zu erzielen und Russlands Krieg zu finanzieren", schrieb Macron. "Wir werden das nicht zulassen." Es wird vermutet, dass Russland eine Flotte von Hunderten Schiffen einsetzt, um Sanktionen zu umgehen.

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Orbán droht mit Schwächung ukrainischer Stromversorgung

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat nach der Blockade eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine gedroht, Stromlieferungen in das Land zu unterbrechen. "Wir haben auch noch andere Instrumente", sagte Orbán in Brüssel. "Vierzig Prozent der ukrainischen Elektrizitätsversorgung läuft über Ungarn, das haben wir noch nicht angerührt."

Orbán kündigte zudem an, sein Veto gegen den nächsten Siebenjahreshaushalt der EU einzulegen, falls dieser Finanzhilfen für die Ukraine enthalte. Gleiches gelte für das Vorhaben der EU, "ständig neue Sanktionen" gegen Russland einzuführen: "Das erfordert Einstimmigkeit, und die werden wir nicht geben", sagte Orbán. "Wir haben viele Karten in der Hand, daher glaube ich nicht, dass es sich lohnt, Streit mit Ungarn anzufangen."

Die ungarische Regierung besteht darauf, alle EU-Maßnahmen zugunsten der Ukraine zu blockieren, bis russisches Öl wieder über die Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt. Die Pipeline war Ende Januar durch einen mutmaßlich russischen Drohnenangriff schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an.

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Ukraine drängt USA auf Termine für Gespräche mit Russland

Die Ukraine fordert von den USA einen Zeitrahmen für die ins Stocken geratenen Dreiergespräche mit Russland über eine Beendigung des Kriegs. Bei einem für Samstag geplanten Treffen von Unterhändlern der Ukraine und der USA in den Vereinigten Staaten wolle die Ukraine "klare Termine", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Es sei verständlich, dass der Irankrieg zu einer Terminverschiebung geführt habe, sagte er vor Medienvertretern. Dennoch seien "zumindest ungefähre Daten" nötig. Auch wolle er bei dem Treffen über die Entscheidung der USA sprechen, die Ölsanktionen gegen Russland wegen des Irankriegs zu lockern. Der ukrainische Präsident betonte, dass diese Entscheidung gefährlich sei und bedeute, dass Russland mehr Geld und so mehr Möglichkeiten an der Front habe.

Eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA hatte zuletzt Mitte Februar in Genf stattgefunden. Diese brachte allerdings keine konkreten Ergebnisse. Die russische Regierung beharrt für ein Ende ihres seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskriegs auf ihrer Forderung, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region abtreten soll, was die Ukraine strikt ablehnt.

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Zivilisten durch russischen Drohnenangriff in der Ostukraine getötet

Im ostukrainischen Gebiet Donezk sind nach ukrainischen Angaben mindestens zwei Zivilisten bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug getötet worden. Zwei weitere Insassen des Autos seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft bei Telegram mit. Der russische Angriff mit einer ferngesteuerten Drohne sei beim Versuch der Evakuierung aus der Siedlung Olexijewo-Druschkiwka im Landkreis Kramatorsk erfolgt. Die Behörde leitete Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Kriegsverbrechens ein. Die Frontlinie befindet sich nur etwa zehn Kilometer von der Ortschaft entfernt.

Gebietsgouverneur Wadym Filaschkin ordnete indes in Teilen des benachbarten Landkreises Slowjansk die zwangsweise Evakuierung von Kindern an. 

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Ukraine beginnt mit Evakuierung von Kindern aus Slowjansk

Die Ukraine hat mit der Umsiedlung von Kindern aus der Stadt Slowjansk in der Region Donezk begonnen. "Ich habe einen Befehl zur Zwangsevakuierung von Kindern aus bestimmten Gebieten von Slowjansk unterzeichnet, die am stärksten von feindlichen Angriffen bedroht sind“, schrieb Gouverneur Wadym Filaschkin auf Telegram.

Russische Truppen rücken aktuell nördlich und östlich von Slowjansk vor und sind etwa 20 km vom Stadtrand entfernt. 

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Golfstaaten wollen Drohnen aus der Ukraine

Russland greift seit Beginn des Krieges die Ukraine mit den sogenannten Schahed-Drohnen an. Mittlerweile hat die Ukraine ihre eigene Drohnenproduktion rasant ausgebaut. "Die Produktion moderner Drohnen ist das Öl der Ukraine", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Nun erhalten ukrainische Produzenten Anfragen aus den Golfstaaten – sie haben Interesse an den Abfangdrohnen im Schutz gegen den Iran, wie meine ZEIT-Kollegin Olivia Kortas schreibt.

Die Ukraine macht ihre Innovationen nur beschränkt öffentlich. Doch Drohnenproduzenten erhoffen sich mehr Zusammenarbeit mit westlichen Firmen und finanzielle Hilfe.

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Region Tschernihiw nach russischem Angriff größtenteils ohne Strom

Der Großteil der im Norden der Ukraine gelegenen Region Tschernihiw hatte nach einem russischen Drohnenangriff kein funktionierendes Stromnetz mehr. Das teilte der lokale Gouverneur Wjatscheslaw Tschaus mit.

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Die Regionalhauptstadt, die ebenfalls Tschernihiw heißt, war vollständig ohne Strom, teilte die dortige Stadtverwaltung mit. Tschaus sagte, Reparaturarbeiten seien bereits im Gange, um die Schäden zu beheben. Die Region, die an Russland und Belarus grenzt, hatte vor dem Krieg fast eine Million Einwohner.

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Russland spricht von ukrainischen Drohnenangriffen

Russland hat einen großen ukrainischen Drohnenangriff gemeldet. 283 feindliche Fluggeräte seien abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Ziel war demnach vor allem das südrussische Gebiet Rostow. Dort wurden laut Gouverneur Juri Sljussar etwa 90 ukrainische Drohnen abgeschossen. Solche Angaben sind nicht im Detail überprüfbar, vermitteln aber einen Eindruck vom Ausmaß des Angriffs.

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Ukraine meldet zwei Tote nach Drohnenangriff Russlands

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Stadt Saporischschja in der Ukraine sind nach örtlichen Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Das teilte der Chef der Regionalverwaltung, Ivan Fedorow, mit. Zudem seien zwei Kinder verletzt worden. Fedorows Angaben zufolge hatte eine russische Drohne ein Privathaus getroffen.

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Das teilte der Chef der Regionalverwaltung, Ivan Fedorow, mit. Zudem seien zwei Kinder verletzt worden. 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Das teilte der lokale Gouverneur Wjatscheslaw Tschaus mit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-21T08:16:36.000Z","dateModified":"2026-03-21T08:49:52.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Reddig"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eobvRh5D5r4M31chR4aB/mobvZrWh5r4M31chLain.jpeg","caption":"Tschernihiw ist unter anderem im Januar von Russland angegriffen worden.","creditText":"Maksym Kishka/Reuters","uploadDate":"2026-03-21T08:37:04.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eobvRh5D5r4M31chR4aB/mobvZrWh5r4M31chLain.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Golfstaaten wollen Drohnen aus der Ukraine","articleBody":"Golfstaaten wollen Drohnen aus der UkraineRussland greift seit Beginn des Krieges die Ukraine mit den sogenannten Schahed-Drohnen an. Mittlerweile hat die Ukraine ihre eigene Drohnenproduktion rasant ausgebaut. "Die Produktion moderner Drohnen ist das Öl der Ukraine", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Nun erhalten ukrainische Produzenten Anfragen aus den Golfstaaten – sie haben Interesse an den Abfangdrohnen im Schutz gegen den Iran, wie meine ZEIT-Kollegin Olivia Kortas schreibt. Die Ukraine macht ihre Innovationen nur beschränkt öffentlich. Doch Drohnenproduzenten erhoffen sich mehr Zusammenarbeit mit westlichen Firmen und finanzielle Hilfe. Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-20T18:44:48.000Z","dateModified":"2026-03-20T18:47:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alara Yilmaz"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/2026/13/abfangdrohnen-ukraine-russland-shahed-waffen","headline":"Das Öl der Ukraine","description":"Nach über vier Jahren Krieg liefert die Ukraine ihre Drohnen in den Nahen Osten. Sie könnten zum Exportschlager werden. Und zu einem ukrainischen Trumpf in Verhandlungen.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine beginnt mit Evakuierung von Kindern aus Slowjansk","articleBody":"Ukraine beginnt mit Evakuierung von Kindern aus SlowjanskDie Ukraine hat mit der Umsiedlung von Kindern aus der Stadt Slowjansk in der Region Donezk begonnen. "Ich habe einen Befehl zur Zwangsevakuierung von Kindern aus bestimmten Gebieten von Slowjansk unterzeichnet, die am stärksten von feindlichen Angriffen bedroht sind“, schrieb Gouverneur Wadym Filaschkin auf Telegram.Russische Truppen rücken aktuell nördlich und östlich von Slowjansk vor und sind etwa 20 km vom Stadtrand entfernt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-20T17:35:21.000Z","dateModified":"2026-03-20T18:55:10.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alara Yilmaz"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_692/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eobqj2oK4rcw4tkiL8nS/mobrCWer4rcw4tkiL8ng.jpeg","caption":"Wohnhäuser in Slowjansk nach russischen Angriffen im Dezember","creditText":"Anatolii Stepanov/Reuters","uploadDate":"2026-03-20T18:55:08.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_324/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eobqj2oK4rcw4tkiL8nS/mobrCWer4rcw4tkiL8ng.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zivilisten durch russischen Drohnenangriff in der Ostukraine getötet","articleBody":"Zivilisten durch russischen Drohnenangriff in der Ostukraine getötetIm ostukrainischen Gebiet Donezk sind nach ukrainischen Angaben mindestens zwei Zivilisten bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug getötet worden. Zwei weitere Insassen des Autos seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft bei Telegram mit. Der russische Angriff mit einer ferngesteuerten Drohne sei beim Versuch der Evakuierung aus der Siedlung Olexijewo-Druschkiwka im Landkreis Kramatorsk erfolgt. Die Behörde leitete Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Kriegsverbrechens ein. Die Frontlinie befindet sich nur etwa zehn Kilometer von der Ortschaft entfernt.Gebietsgouverneur Wadym Filaschkin ordnete indes in Teilen des benachbarten Landkreises Slowjansk die zwangsweise Evakuierung von Kindern an. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-20T16:06:23.000Z","dateModified":"2026-03-20T16:06:23.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine drängt USA auf Termine für Gespräche mit Russland","articleBody":"Ukraine drängt USA auf Termine für Gespräche mit RusslandDie Ukraine fordert von den USA einen Zeitrahmen für die ins Stocken geratenen Dreiergespräche mit Russland über eine Beendigung des Kriegs. Bei einem für Samstag geplanten Treffen von Unterhändlern der Ukraine und der USA in den Vereinigten Staaten wolle die Ukraine "klare Termine", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Es sei verständlich, dass der Irankrieg zu einer Terminverschiebung geführt habe, sagte er vor Medienvertretern. Dennoch seien "zumindest ungefähre Daten" nötig. Auch wolle er bei dem Treffen über die Entscheidung der USA sprechen, die Ölsanktionen gegen Russland wegen des Irankriegs zu lockern. Der ukrainische Präsident betonte, dass diese Entscheidung gefährlich sei und bedeute, dass Russland mehr Geld und so mehr Möglichkeiten an der Front habe.Eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA hatte zuletzt Mitte Februar in Genf stattgefunden. Diese brachte allerdings keine konkreten Ergebnisse. Die russische Regierung beharrt für ein Ende ihres seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskriegs auf ihrer Forderung, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region abtreten soll, was die Ukraine strikt ablehnt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-20T15:18:36.000Z","dateModified":"2026-03-20T16:22:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Carolina Graef Alarcón"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Orbán droht mit Schwächung ukrainischer Stromversorgung","articleBody":"Orbán droht mit Schwächung ukrainischer StromversorgungDer ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat nach der Blockade eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine gedroht, Stromlieferungen in das Land zu unterbrechen. "Wir haben auch noch andere Instrumente", sagte Orbán in Brüssel. "Vierzig Prozent der ukrainischen Elektrizitätsversorgung läuft über Ungarn, das haben wir noch nicht angerührt."Orbán kündigte zudem an, sein Veto gegen den nächsten Siebenjahreshaushalt der EU einzulegen, falls dieser Finanzhilfen für die Ukraine enthalte. Gleiches gelte für das Vorhaben der EU, "ständig neue Sanktionen" gegen Russland einzuführen: "Das erfordert Einstimmigkeit, und die werden wir nicht geben", sagte Orbán. "Wir haben viele Karten in der Hand, daher glaube ich nicht, dass es sich lohnt, Streit mit Ungarn anzufangen."Die ungarische Regierung besteht darauf, alle EU-Maßnahmen zugunsten der Ukraine zu blockieren, bis russisches Öl wieder über die Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt. Die Pipeline war Ende Januar durch einen mutmaßlich russischen Drohnenangriff schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-20T15:15:18.000Z","dateModified":"2026-03-20T16:22:49.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Französische Marine entert verdächtigen Tanker im Mittelmeer ","articleBody":"Französische Marine entert verdächtigen Tanker im Mittelmeer Ein mutmaßlich mit Russlands sanktionierter Schattenflotte in Verbindung stehendes Schiff ist im Mittelmeer von der französischen Marine abgefangen worden. Die unter der Flagge Mosambiks fahrende Deyna sei zuvor aus dem russischen Hafen Murmansk ausgelaufen, teilte die französische Seeverkehrsbehörde mit. Der Tanker sei schließlich in Zusammenarbeit mit verbündeten Staaten gestoppt und geentert worden. An Bord gefundene Dokumente bestätigten den Angaben nach die "Zweifel an der Gültigkeit der Flagge". Die Marine eskortierte den Tanker demnach zu einem Ankerplatz. Der Fall sei an die Staatsanwaltschaft in Marseille weitergeleitet worden. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-20T14:10:42.000Z","dateModified":"2026-03-20T14:45:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Konstantin Zimmermann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/EmmanuelMacron/status/2034966586390368464","headline":"Emmanuel Macron on Twitter / X","description":"We remain resolute.This morning in the Mediterranean, the French Navy intercepted and boarded another vessel from the shadow fleet, the Deyna. The war involving Iran will not deflect France from its support for Ukraine, where Russia’s war of aggression continues unabated.… pic.twitter.com/SYCPKblacb— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) March 20, 2026nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bundesregierung erleichtert Rüstungsexporte an die Ukraine","articleBody":"Bundesregierung erleichtert Rüstungsexporte an die UkraineDie Bundesregierung hat die Exportregeln für bestimmte Rüstungsgüter an die Ukraine und eine Reihe von Golfstaaten gelockert. Dazu trat eine neue, bis zum 15. September befristete Allgemeine Genehmigung (AGG) in Kraft, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Exporteure können damit schnellere Ausfuhrgenehmigungen nutzen, ohne zuvor beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Antrag stellen zu müssen. Eine Registrierung ist erforderlich, kann jedoch "im Sinne der größtmöglichen Beschleunigung" bis zu 30 Tage nach der ersten Ausfuhr erfolgen. Die AGG sieht monatliche Meldepflichten für die ausführenden Unternehmen und weitere Bestimmungen vor. Die Regelung umfasst Ausfuhren in die Ukraine sowie nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Kuwait, Bahrain und Oman. Sie soll vor allem eine schnelle Lieferung von Gütern zur Luft- und maritimen Verteidigung ermöglichen.Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begründete die Maßnahme mit dem Krieg im Iran. Die Angriffe des Irans auf die Golfstaaten hätten dazu geführt, dass dort Rüstungsgüter zur Luftverteidigung dringend benötigt würden. Zugleich bestehe weiter Bedarf der Ukraine zur Unterstützung ihrer Luftverteidigung, sagte Reiche.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-20T10:26:57.000Z","dateModified":"2026-03-20T10:27:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland greift offenbar Frachter in Odessa an","articleBody":"Russland greift offenbar Frachter in Odessa anIn der ukrainischen Hafenstadt Odessa wurden in der Nacht offenbar zwei Handelsschiffe von russischen Drohnen getroffen und beschädigt. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Oleh Kiper wurden bei dem Angriff zwei Menschen verletzt. Zudem sei ein Getreidesilo und ein Verwaltungsgebäude getroffen worden. Die beiden Frachter fuhren unter der Flagge von Palau und Barbados und waren mit Getreide beladen. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-20T09:35:13.000Z","dateModified":"2026-03-20T10:28:30.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Viktor Orbán verteidigt Veto gegen Ukrainekredit","articleBody":"Viktor Orbán verteidigt Veto gegen UkrainekreditDer ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat sein Veto gegen milliardenschwere Finanzhilfen für die Ukraine gerechtfertigt. "Es kam ein wenig Stottern ins Getriebe", sagte er auf dem EU-Gipfel in Brüssel. Das Recht zur Blockade stehe ihm aber zu, weil der Entscheidungsprozess noch nicht abgeschlossen sei. Als Begründung führte er an, die Ukraine habe die Druschba-Pipeline "abgedreht", über die Ungarn und die Slowakei russisches Öl beziehen. Die Pipeline war Ende Januar durch einen mutmaßlich russischen Drohnenangriff schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an. 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Das teilte der Chef der Regionalverwaltung, Ivan Fedorow, mit. Zudem seien zwei Kinder verletzt worden. Fedorows Angaben zufolge hatte eine russische Drohne ein Privathaus getroffen.","video":[]}"}“>

Iven Fenker
Iven Fenker

Ukraine meldet zwei Tote nach Drohnenangriff Russlands

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Stadt Saporischschja in der Ukraine sind nach örtlichen Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Das teilte der Chef der Regionalverwaltung, Ivan Fedorow, mit. Zudem seien zwei Kinder verletzt worden. Fedorows Angaben zufolge hatte eine russische Drohne ein Privathaus getroffen.

Iven Fenker
Iven Fenker

Russland spricht von ukrainischen Drohnenangriffen

Russland hat einen großen ukrainischen Drohnenangriff gemeldet. 283 feindliche Fluggeräte seien abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Ziel war demnach vor allem das südrussische Gebiet Rostow. Dort wurden laut Gouverneur Juri Sljussar etwa 90 ukrainische Drohnen abgeschossen. Solche Angaben sind nicht im Detail überprüfbar, vermitteln aber einen Eindruck vom Ausmaß des Angriffs.

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Region Tschernihiw nach russischem Angriff größtenteils ohne Strom

Der Großteil der im Norden der Ukraine gelegenen Region Tschernihiw hatte nach einem russischen Drohnenangriff kein funktionierendes Stromnetz mehr. Das teilte der lokale Gouverneur Wjatscheslaw Tschaus mit.
Tschernihiw ist unter anderem im Januar von Russland angegriffen worden.
Tschernihiw ist unter anderem im Januar von Russland angegriffen worden. Maksym Kishka/Reuters
Die Regionalhauptstadt, die ebenfalls Tschernihiw heißt, war vollständig ohne Strom, teilte die dortige Stadtverwaltung mit. Tschaus sagte, Reparaturarbeiten seien bereits im Gange, um die Schäden zu beheben. Die Region, die an Russland und Belarus grenzt, hatte vor dem Krieg fast eine Million Einwohner.

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Golfstaaten wollen Drohnen aus der Ukraine

Russland greift seit Beginn des Krieges die Ukraine mit den sogenannten Schahed-Drohnen an. Mittlerweile hat die Ukraine ihre eigene Drohnenproduktion rasant ausgebaut. „Die Produktion moderner Drohnen ist das Öl der Ukraine“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Nun erhalten ukrainische Produzenten Anfragen aus den Golfstaaten – sie haben Interesse an den Abfangdrohnen im Schutz gegen den Iran, wie meine ZEIT-Kollegin Olivia Kortas schreibt.

Die Ukraine macht ihre Innovationen nur beschränkt öffentlich. Doch Drohnenproduzenten erhoffen sich mehr Zusammenarbeit mit westlichen Firmen und finanzielle Hilfe.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz
Wohnhäuser in Slowjansk nach russischen Angriffen im Dezember
Wohnhäuser in Slowjansk nach russischen Angriffen im Dezember. Anatolii Stepanov/Reuters

Ukraine beginnt mit Evakuierung von Kindern aus Slowjansk

Die Ukraine hat mit der Umsiedlung von Kindern aus der Stadt Slowjansk in der Region Donezk begonnen. „Ich habe einen Befehl zur Zwangsevakuierung von Kindern aus bestimmten Gebieten von Slowjansk unterzeichnet, die am stärksten von feindlichen Angriffen bedroht sind“, schrieb Gouverneur Wadym Filaschkin auf Telegram.

Russische Truppen rücken aktuell nördlich und östlich von Slowjansk vor und sind etwa 20 km vom Stadtrand entfernt. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Zivilisten durch russischen Drohnenangriff in der Ostukraine getötet

Im ostukrainischen Gebiet Donezk sind nach ukrainischen Angaben mindestens zwei Zivilisten bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug getötet worden. Zwei weitere Insassen des Autos seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft bei Telegram mit. Der russische Angriff mit einer ferngesteuerten Drohne sei beim Versuch der Evakuierung aus der Siedlung Olexijewo-Druschkiwka im Landkreis Kramatorsk erfolgt. Die Behörde leitete Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Kriegsverbrechens ein. Die Frontlinie befindet sich nur etwa zehn Kilometer von der Ortschaft entfernt.

Gebietsgouverneur Wadym Filaschkin ordnete indes in Teilen des benachbarten Landkreises Slowjansk die zwangsweise Evakuierung von Kindern an. 

Carolina Graef Alarcón
Carolina Graef Alarcón

Ukraine drängt USA auf Termine für Gespräche mit Russland

Die Ukraine fordert von den USA einen Zeitrahmen für die ins Stocken geratenen Dreiergespräche mit Russland über eine Beendigung des Kriegs. Bei einem für Samstag geplanten Treffen von Unterhändlern der Ukraine und der USA in den Vereinigten Staaten wolle die Ukraine „klare Termine“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Es sei verständlich, dass der Irankrieg zu einer Terminverschiebung geführt habe, sagte er vor Medienvertretern. Dennoch seien „zumindest ungefähre Daten“ nötig. Auch wolle er bei dem Treffen über die Entscheidung der USA sprechen, die Ölsanktionen gegen Russland wegen des Irankriegs zu lockern. Der ukrainische Präsident betonte, dass diese Entscheidung gefährlich sei und bedeute, dass Russland mehr Geld und so mehr Möglichkeiten an der Front habe.

Eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA hatte zuletzt Mitte Februar in Genf stattgefunden. Diese brachte allerdings keine konkreten Ergebnisse. Die russische Regierung beharrt für ein Ende ihres seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskriegs auf ihrer Forderung, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region abtreten soll, was die Ukraine strikt ablehnt.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Orbán droht mit Schwächung ukrainischer Stromversorgung

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat nach der Blockade eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine gedroht, Stromlieferungen in das Land zu unterbrechen. „Wir haben auch noch andere Instrumente“, sagte Orbán in Brüssel. „Vierzig Prozent der ukrainischen Elektrizitätsversorgung läuft über Ungarn, das haben wir noch nicht angerührt.“

Orbán kündigte zudem an, sein Veto gegen den nächsten Siebenjahreshaushalt der EU einzulegen, falls dieser Finanzhilfen für die Ukraine enthalte. Gleiches gelte für das Vorhaben der EU, „ständig neue Sanktionen“ gegen Russland einzuführen: „Das erfordert Einstimmigkeit, und die werden wir nicht geben„, sagte Orbán. „Wir haben viele Karten in der Hand, daher glaube ich nicht, dass es sich lohnt, Streit mit Ungarn anzufangen.“

Die ungarische Regierung besteht darauf, alle EU-Maßnahmen zugunsten der Ukraine zu blockieren, bis russisches Öl wieder über die Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt. Die Pipeline war Ende Januar durch einen mutmaßlich russischen Drohnenangriff schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an.

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Französische Marine entert verdächtigen Tanker im Mittelmeer 

Ein mutmaßlich mit Russlands sanktionierter Schattenflotte in Verbindung stehendes Schiff ist im Mittelmeer von der französischen Marine abgefangen worden. Die unter der Flagge Mosambiks fahrende Deyna sei zuvor aus dem russischen Hafen Murmansk ausgelaufen, teilte die französische Seeverkehrsbehörde mit.

Der Tanker sei schließlich in Zusammenarbeit mit verbündeten Staaten gestoppt und geentert worden. An Bord gefundene Dokumente bestätigten den Angaben nach die „Zweifel an der Gültigkeit der Flagge“

Die Marine eskortierte den Tanker demnach zu einem Ankerplatz. Der Fall sei an die Staatsanwaltschaft in Marseille weitergeleitet worden. 

Der französische Präsident Emmanuel Macron schrieb auf X, die Deyna gehöre zur sogenannten russischen Schattenflotte. „Diese Schiffe, die die internationalen Sanktionen umgehen und das Seerecht verletzen, sind Kriegsprofiteure. Sie versuchen, Gewinne zu erzielen und Russlands Krieg zu finanzieren“, schrieb Macron. „Wir werden das nicht zulassen.“ Es wird vermutet, dass Russland eine Flotte von Hunderten Schiffen einsetzt, um Sanktionen zu umgehen.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Bundesregierung erleichtert Rüstungsexporte an die Ukraine

Die Bundesregierung hat die Exportregeln für bestimmte Rüstungsgüter an die Ukraine und eine Reihe von Golfstaaten gelockert. Dazu trat eine neue, bis zum 15. September befristete Allgemeine Genehmigung (AGG) in Kraft, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.

Exporteure können damit schnellere Ausfuhrgenehmigungen nutzen, ohne zuvor beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Antrag stellen zu müssen. Eine Registrierung ist erforderlich, kann jedoch „im Sinne der größtmöglichen Beschleunigung“ bis zu 30 Tage nach der ersten Ausfuhr erfolgen. Die AGG sieht monatliche Meldepflichten für die ausführenden Unternehmen und weitere Bestimmungen vor. 

Die Regelung umfasst Ausfuhren in die Ukraine sowie nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Kuwait, Bahrain und Oman. Sie soll vor allem eine schnelle Lieferung von Gütern zur Luft- und maritimen Verteidigung ermöglichen.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begründete die Maßnahme mit dem Krieg im Iran. Die Angriffe des Irans auf die Golfstaaten hätten dazu geführt, dass dort Rüstungsgüter zur Luftverteidigung dringend benötigt würden. Zugleich bestehe weiter Bedarf der Ukraine zur Unterstützung ihrer Luftverteidigung, sagte Reiche.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Russland greift offenbar Frachter in Odessa an

In der ukrainischen Hafenstadt Odessa wurden in der Nacht offenbar zwei Handelsschiffe von russischen Drohnen getroffen und beschädigt. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Oleh Kiper wurden bei dem Angriff zwei Menschen verletzt. Zudem sei ein Getreidesilo und ein Verwaltungsgebäude getroffen worden. Die beiden Frachter fuhren unter der Flagge von Palau und Barbados und waren mit Getreide beladen. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Viktor Orbán verteidigt Veto gegen Ukrainekredit

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat sein Veto gegen milliardenschwere Finanzhilfen für die Ukraine gerechtfertigt. „Es kam ein wenig Stottern ins Getriebe“, sagte er auf dem EU-Gipfel in Brüssel. Das Recht zur Blockade stehe ihm aber zu, weil der Entscheidungsprozess noch nicht abgeschlossen sei. Als Begründung führte er an, die Ukraine habe die Druschba-Pipeline „abgedreht“, über die Ungarn und die Slowakei russisches Öl beziehen.

Die Pipeline war Ende Januar durch einen mutmaßlich russischen Drohnenangriff schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an. Bei einem EU-Gipfel im Dezember hatte Orbán dem Unterstützungsdarlehen bereits zugestimmt.

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Eine Tote und zwei Verletzte durch russische Attacke 

Bei russischen Angriffen in der Region Saporischschja im Süden der Ukraine ist eine Frau getötet worden, teilte Regionalgouverneur Iwan Fedorow mit. Zwei weitere Menschen, darunter ein 10-jähriger Junge, seien bei den zwei Attacken auf Wohnhäuser verletzt worden.

In der russischen Grenzregion Belgorod wurde nach Angaben der örtlichen Behörden ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet. 

Eva Casper
Eva Casper

Merz wirft Orbán „Akt grober Illoyalität“ vor

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die anhaltende Blockade eines 90-Milliarden-Kredits der EU für die Ukraine durch den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán scharf kritisiert. „Dies ist ein grober Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten untereinander und beschädigt die Handlungsfähigkeit, das Ansehen der Europäischen Union als Ganzes„, sagte Merz nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Orbáns Verhalten werde „Konsequenzen haben, die weit über dieses einzelne Ereignis hinausreichen“.

„Ich hatte den Eindruck, dass die Kolleginnen ‌und Kollegen, die sehr viel ‌länger diesem Europäischen Rat angehören als ich, ​zutiefst verärgert sind über das, was heute geschehen ist„, sagte Merz. Einen solchen „Akt grober Illoyalität“ habe es in der EU ihnen zufolge in dieser Form noch nicht gegeben. 

Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz nach dem EU-Gipfel in Brüssel
Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Markus Lenhardt/dpa/picture alliance

Eva Casper
Eva Casper

Viktor Orbán verhindert Freigabe des EU-Milliardenkredits für die Ukraine

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben der Ukraine eine anhaltende Unterstützung im Krieg gegen Russland zugesichert. Auf eine Einigung zur Freigabe des 90 Milliarden Euro umfassenden Kredits konnten sich die EU-Staaten jedoch nicht verständigen. Wie die im Dezember zugesagten EU-Mittel für die Ukraine trotz des Widerstands des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán ausgezahlt werden sollen, bleibt offen. Die EU blicke „erwartungsvoll“ auf eine erste Auszahlung „bis Anfang April“, hieß es in einer Erklärung, ohne den Finanzierungsweg zu benennen.

Orbán kündigte an, dass er ‌seine Blockade gegen die Auszahlung der 90 Milliarden ‌Euro erst aufheben wolle, wenn wieder russisches Öl durch die in der Ukraine beschädigte ​Pipeline fließt. Sowohl die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas als auch der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković sagten, dass Orbáns Argumentation mit dem russischen Öl nur vorgeschoben ​sei. „Er benutzt die Ukraine als Waffe in seinem Wahlkampf, und das ist nicht ​gut“, kritisierte der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo. Der ungarische Regierungschef muss sich am 12. April Parlamentswahlen stellen – und um den Sieg fürchten.

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