Krieg gegen die Ukraine: Gespräche dieser USA mit Russland und Ukraine in Abu Dhabi beendet



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— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) January 26, 2026

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Ukraine meldet russische Angriffe auf Charkiw und Krywyj Rih

Nach russischen Drohnen- und Raketenangriffen haben in Charkiw und der umliegenden Umgebung 80 Prozent der Menschen keinen Strom. Getroffen wurden laut lokalen Behörden neben der Energieinfrastruktur auch Wohnhäuser, eine Schule und ein Kindergarten. Dem Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, zufolge gab es zwei Verletzte.

Auch aus der ⁠Stadt Krywyj Rih wurde der ‌Einschlag einer Drohne ​in einem Hochhaus gemeldet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

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Viele Verletzte in Odessa nach russischem Drohnenangriff

In der ukrainischen Hafenstadt Odessa sind nach Behördenangaben bei einem russischen Drohnenangriff zahlreiche Menschen verletzt worden. Der Chef der Stadtverwaltung, Serhij Lyssak, berichtete auf Telegram von mindestens 22 Verletzten. Es seien unter anderem mehrere Wohnblocks und Einfamilienhäuser sowie eine Kirche im Stadtzentrum beschädigt worden. Nachts habe es mehrere Brände gegeben, Rettungskräfte bargen Menschen aus beschädigten Häusern.

Insgesamt sei die Ukraine in der Nacht von 165 russischen Drohnen angegriffen worden, von denen 135 abgefangen worden seien, meldete die ukrainische Luftwaffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits den Abschuss von 19 ukrainischen Drohnen. 

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US-Thinktank zählt mehr als 400.000 tote Soldaten im Ukrainekrieg

US-Verteidigungsexperten gehen davon aus, dass seit Februar 2022 mehr als 400.000 Soldaten im Ukrainekrieg getötet wurden. Mit mindestens 325.000 toten Soldaten habe die russische Seite die deutlich höheren Verluste, heißt es in einem Bericht der US-Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS). Auf ukrainischer Seite wurden demnach bis zum Ende des vergangenen Jahres mindestens 100.000 Soldaten getötet.
Hinzu kämen Hunderttausende Verletzte und Vermisste, auf russischer Seite sind es den CSIS-Schätzungen zufolge mindestens 900.000 Menschen. Mindestens 400.000 Menschen wurden demnach auf ukrainischer Seite verletzt oder werden vermisst. Bis zum Frühling würden vermutlich Zehntausende weitere Soldaten auf beiden Seiten getötet und verletzt.

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Russische Angriffe töten zwei Menschen in der Region Kyjiw

Bei schweren russischen Angriffen sind südöstlich der ukrainischen Hauptstadt zwei Menschen getötet worden. Im Dorf Bilohorodka seien ein Mann und eine Frau ums Leben gekommen, schrieb der Leiter der Militärverwaltung der Region Kyjiw, Mykola Kalaschnyk, auf Telegram. 

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Wadephul betont Bedeutung von EU-Beitrittsperspektive für die Ukraine

Die Ukraine braucht nach Ansicht von Außenminister Johann Wadephul (CDU) eine realistische Perspektive, der Europäischen Union beizutreten. Dies sei "eine der entscheidenden Sicherheitsgarantien" für das Land, sagte Wadephul zu Beginn einer Regierungsbefragung im Bundestag. Es liege nach wie vor im Kerninteresse Deutschlands und Europas, dass die Ukraine den "Kampf gegen den russischen Aggressor gewinnen kann". Er glaube, dass eine dauerhafte Friedensarchitektur in Europa voraussetze, "dass die Ukraine eine ​faire Chance hat, zur Europäischen Union beizutreten", sagte Wadephul.

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EU-Beitritt der Ukraine braucht laut Merz noch Jahre

Kanzler Friedrich Merz (CDU) sieht weiterhin keine Chance auf einen schnellen EU-Beitritt der Ukraine. "Ein Beitritt zum 1. Januar 2027 ist ausgeschlossen. Es geht nicht", sagte Merz nach Beratungen der Spitzen von SPD und Union. Jedes Land, welches zur EU gehören wolle, müsse zunächst die sogenannten Kopenhagener Kriterien erfüllen. Dieser Prozess dauere in der Regel einige Jahre.

Der Kanzler sagte aber, dass es wichtig sei, dass die Ukraine eine Perspektive habe, die den Weg zum EU-Beitritt ebne. "Wir können auf dem Weg dorthin die Ukraine langsam heranführen an die Europäische Union. Das ist immer möglich, aber ein so schneller Beitritt geht einfach nicht."

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Deutschland erweitert Winterhilfe für Ukraine

Angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Infrastruktur der Ukraine will Deutschland dem Land mit weiteren 15 Millionen Euro helfen. Das Geld komme zu den bereitgestellten Mitteln von 70 Millionen Euro für die dezentrale Energie- und Wärmeversorgung hinzu, teilte das Entwicklungsministerium mit. Damit beträgt die deutsche Winterhilfe nun insgesamt 85 Millionen Euro.

Zwei an die Ukraine übergebene Blockheizkraftwerke seien die erste Lieferung aus diesem Paket, teilte das Ministerium weiter mit. Mit ihnen können dem Ministerium zufolge 86.000 Menschen, fünf Krankenhäuser, 25 Kindergärten, 13 Schulen und fast 200 Verwaltungsgebäude mit Strom und Wärme versorgt werden. Weitere Blockheizkraftwerke, Generatoren, modulare Kesselanlagen, Pelletheizanlagen und Batteriesysteme sollen folgen.

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Temperaturen in der Ukraine fallen auf bis zu minus 30 Grad

Der ukrainische Katastrophenschutz warnt vor den kältesten Tagen dieses Winters ab dem Wochenende. Zwischen Sonntag und Dienstag würden die nächtlichen Temperaturen mancherorts auf bis zu minus 30 Grad sinken, teilte die Behörde auf Telegram mit. In Kyjiw werde es bis zu minus 25 Grad kalt werden, tagsüber bis zu minus 22 Grad. Erst ab Mitte der Woche würden die Temperaturen Prognosen zufolge leicht steigen.

Die Ukraine erlebt derzeit den bisher kältesten Kriegswinter. Russlands Angriffe auf die Strominfrastruktur führen zudem inmitten der Kälte zu den bislang größten Ausfällen der Strom- und Heizungsversorgung vor allem in der Hauptstadt Kyjiw, wo gestern Hunderttausende Menschen keinen Stromzugang hatten und Hunderte Wohnhochhäuser derzeit nicht beheizt werden können. 

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Putin will laut Trump eine Woche auf Luftangriffe verzichten

Der russische Staatschef Wladimir Putin soll nach Darstellung seines US-Amtskollegen Donald Trump zugesagt haben, eine Woche lang keine Angriffe auf die Infrastruktur der ukrainischen Hauptstadt auszuüben. "Ich habe Präsident Putin persönlich darum gebeten, eine Woche lang Kyjiw und weitere Städte nicht anzugreifen, und er hat zugestimmt", sagte Trump. Grund dafür sei die "extreme Kälte" in der Ukraine. Für das Wochenende werden dort Temperaturen von bis zu minus 30 Grad erwartet.

Von russischer Seite kam zunächst keine Bestätigung. Putins Sprecher Dmitri Peskow hatte am Morgen gesagt, er könne Gerüchte über eine angebliche Einigung zu einer Waffenruhe in der Luft nicht kommentieren. Mehrere russische Militärblogger hatten am Morgen behauptet, die Ukraine und Russland hätten sich bei den Gesprächen in Abu Dhabi angeblich darauf geeinigt. 

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Ab wann der angebliche Angriffsstopp gelten soll, gab Trump nicht bekannt. Unklar ist auch, für welche Städte außerhalb Kyjiws er gelten oder ob es sich um eine landesweite Pause von Luftangriffen handeln soll. Ebenso äußerte sich Trump nicht dazu, ob die Ukraine sich ihrerseits verpflichtet hat, Luftangriffe auf die russische Energiebranche einzustellen. Ob die angebliche Zusage Putins sich auf zivile Infrastruktur im Allgemeinen oder auf die Angriffe auf das ukrainische Energienetz bezieht, sagte der US-Präsident ebenfalls nicht.

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In der Nacht keine neuen Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur

Die russische Armee hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Nacht keine weiteren Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine verübt. Wie Selenskyj auf Telegram mitteilte, wird derzeit eine Neuausrichtung der russischen Armee auf Schläge gegen die Logistik beobachtet. Bei einem ​Angriff in Charkiw habe das russische Militär die Produktionsstätte eines US-Unternehmens beschädigt. In mehreren Regionen waren laut Selenskyj am Vortag noch Energieinfrastrukturen beschädigt worden. 

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Ukrainische und russische Unterhändler setzen Verhandlungen in Abu Dhabi fort

Vertreter der Ukraine und Russlands wollen heute in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu direkten Gesprächen zusammenkommen. Dabei sollen die vor einer Woche begonnenen Verhandlungen über ein Kriegsende fortgesetzt werden. Die Regierungen beider Länder bestätigten den Termin, nannten aber, wie in der vergangenen Woche, weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt.

Was dennoch über die Verhandlungen bekannt ist, lesen Sie hier:

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Gespräche zwischen Russland und Ukraine verschoben

Die Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein mögliches Kriegsende sind auf kommenden Mittwoch verschoben worden. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Die direkten Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine waren ursprünglich für diesen Sonntag geplant gewesen.

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Ukraine meldet 15 Tote bei Angriff auf einen Bus mit Bergarbeitern

Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Dnipropetrowsk sind offenbar 15 Menschen getötet worden. Laut einer Mitteilung des ukrainischen Energieunternehmens DTEK und staatlicher Behörden habe es außerdem sieben Verletzte gegeben. Bei den Getöteten und Verwundeten handelt es sich demzufolge um Bergarbeiter. DTEK veröffentlichte in seiner Mitteilung auf X ein Foto, das einen zum Teil zerstörten Bus zeigt.

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рф атакувала наш шахтарський автобус на Дніпропетровщині. 15 загиблих, 7 постраждалих.

Наші шахтарі поверталися після зміни. Це була масштабна терористична атака на шахти ДТЕК. pic.twitter.com/8S1ZZ4Vw6R

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DTEK sprach von einem "massiven Terrorangriff" Russlands auf eine Kohlengrube in der Stadt Terniwka, etwa 100 Kilometer von Dnipro entfernt. Alle getöteten und verletzten Männer seien Beschäftigte des Unternehmens, die von einer Schicht zurückgekehrt seien. Der Bus, der diese Arbeiter transportieren sollte, sei von einer russischen Drohne getroffen worden.

Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal warf Russland auf Telegram einen "zynischen und gezielten Angriff auf Beschäftigte des Energiesektors" vor. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

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Mehrere Tote in der Ukraine nach russischen Angriffen 

Ungeachtet der für die Wochenmitte angekündigten Verhandlungen sind bei russischen Angriffen in der Ukraine drei Menschen getötet worden. Im Gebiet Donezk seien beim Einschlag einer Bombe auf ein Haus in der frontnahen Stadt Oleksijewo-Druschkiwka ein Vater und sein volljähriger Sohn getötet worden, teilte Gouverneur Wadim Filaschkin mit. Die Mutter, die 16 Jahre alte Tochter und der elfjährige Sohn wurden demnach verletzt. 
Eine 38 Jahre alte Frau wurde Gouverneur Iwan Fedorow zufolge bei einem Drohnenangriff nahe der Großstadt Saporischschja im Südosten der Ukraine getötet. Eine 59-Jährige sei verletzt worden, teilte er mit. 

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Ukraine will gegen russische Starlink-Nutzung vorgehen

Die Ukraine hat konkrete Maßnahmen angekündigt, um Russland den Zugang zum Satellitennetz Starlink zu erschweren. Die Regierung habe beschlossen, dass sowohl militärische als auch zivile Nutzer von Starlink künftig ihre Terminals in einer eigenen Datenbank registrieren müssten, schrieb der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram. Nicht autorisierte Terminals würden abgeschaltet. Fedorow hatte bereits am Sonntag entsprechende Pläne angekündigt. 

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Die Ukraine hatte den Betreiber von Starlink, das Raumfahrtunternehmen SpaceX des US-Milliardärs Elon Musk, um Hilfe gebeten, weil Russland sich für seine Angriffsdrohnen Zugang zum Starlink-Netz verschafft haben soll. Dieses ist für die Ukraine essenziell für die Landesverteidigung. 

Musk schrieb am Sonntag auf seiner Plattform X, es sehe so aus, als ob die Schritte, um die unautorisierte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, bereits gewirkt hätten. "Lasst uns wissen, wenn mehr getan werden muss."

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Ukraine meldet Raketenangriffe auf Kyjiw und Charkiw

Nach Angaben des ukrainischen Militärs greift Russland Kyjiw mit Raketen an. Das teilte der Leiter der Militärführung in der ukrainischen Hauptstadt, Tymur Tkatschenko, ​auf Telegram mit. Demnach wurden mehrere Gebäude und eine Schule beschädigt. Mehrere Nachrichtenagenturen berichteten von Explosionen in Kyjiw. Bürgermeister Vitali Klitschko entsandte Rettungskräfte in die betroffenen Stadtteile. Nach unbestätigten Berichten sollen zwei Wärmekraftwerke angegriffen worden sein.

In der Großstadt Charkiw im Osten des Landes seien mindestens zwei Raketen eingeschlagen, sagte Bürgermeister Ihor Terechow. Auch einen "Massenangriff" mit Drohnen habe es gegeben. Dabei seien mindestens zwei Menschen verletzt worden. In Saporischschja, Dnipro und Sumy soll es ebenfalls russische Drohnenangriffe gegeben haben. 

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Fünf Verletzte und Tausende Menschen weiter ohne Heizung in Kyjiw und Charkiw

Die russischen Streitkräfte haben ukrainischen Angaben zufolge in der Nacht zum Dienstag erneute Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw und auf die Großstadt Charkiw im Osten des Landes geflogen. Bei "massiven Angriffen in bitterer Kälte" seien mindestens drei Menschen verletzt worden, schrieb der Leiter der Militärverwaltung von Kyjiw, Tymur Tkatschenko, auf Telegram. Bei weiteren Angriffen auf die östliche Stadt Charkiw seien zwei Menschen verletzt worden, sagte der dortige Militärverwalter Oleh Synjehubow. 
Der mehrere Stunden andauernde Angriff habe die Energieinfrastruktur Charkiws getroffen und sollte "maximale Zerstörung anrichten und die Stadt bei strengem Frost ohne Heizung lassen", fügte Synjehubow hinzu. In über 800 Wohnhäusern der Stadt seien die Heizungen ausgefallen. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko ‌teilte mit,​ 1.170 ⁠Wohngebäude in der Hauptstadt seien ohne Heizung. Derweil wurden in der Stadt Nachttemperaturen von bis zu minus 17 Grad verzeichnet, in Charkiw bis zu minus 23 Grad.

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Ukrainischer Energieminister wirft Russland "winterlichen Völkermord" vor

Nach einer begrenzten Waffenruhe hat Russland die Energieinfrastruktur der Ukraine erneut angegriffen. Dabei seien ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen gegen Hochhäuser und Heizkraftwerke eingesetzt worden, schrieb Energieminister Denys Schmyhal bei Telegram. Er sprach vom "Versuch eines winterlichen Völkermords".

Es habe sich ausschließlich um zivile Ziele gehandelt. Hunderttausende Familien, darunter Kinder, seien gezielt ohne Heizung in strengster winterlicher Kälte zurückgelassen worden, schrieb Schmyhal. Die Temperaturen in dem Land liegen teilweise im zweistelligen Minusbereich. In der Hauptstadt Kyjiw wurden in der Nacht minus 20 Grad gemeldet.

Für Russland sei es wichtiger, die kältesten Tage des Winters zu nutzen, um Menschen zu terrorisieren, als sich der Diplomatie zuzuwenden, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien. Neun Menschen wurden seinen Angaben nach bei den Angriffen verletzt. Er forderte abermals Druck auf Russland und eine rechtzeitige Lieferung von Raketen für Flugabwehrsysteme.

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Vertreter Russlands und der Ukraine verhandeln erneut in Abu Dhabi

Unterhändler aus der Ukraine und aus Russland treffen sich heute wieder in Abu Dhabi, um über Möglichkeiten für ein Kriegsende zu sprechen. Beide Seiten wie auch die USA als Vermittler haben ein zweites Treffen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bestätigt. Die russische Delegation ist bereits in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete.

Vorab warf die ukrainische Regierung der russischen Seite vor, gegen eine von den USA vermittelte Teilwaffenruhe verstoßen zu haben. Daher sei nun ein neuer Verhandlungsansatz nötig. US-Präsident Donald Trump sieht hingegen keinen Wortbruch von Russland.

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Zweite Runde von Ukrainegesprächen in Abu Dhabi begonnen

In Abu Dhabi ist die zweite Gesprächsrunde zwischen der Ukraine, Russland und den USA gestartet. Das teilte Rustem Umjerow, der Sekretär des nationalen Sicherheitsrates in Kyjiw, mit. Zunächst habe es ein trilaterales Treffen gegeben. Im Anschluss soll in Gruppen zu einzelnen Streitthemen beraten werden. 

Die russische Regierung kündigte auch für die zweite Gesprächsrunde an, an ihren Forderungen festzuhalten. Russische Truppen ⁠würden so lange weiter in der Ukraine kämpfen, bis die Regierung in Kyjiw Entscheidungen zur Beendigung des Krieges treffe, teilte ​Wladimir Putins Sprecher, Dmitri Peskow, mit. 

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EU-Kommission wirft Putin Missbrauch der Friedensgespräche vor

Der russische Präsident Wladimir Putin missbraucht nach Ansicht der EU-Kommission die laufenden Waffenstillstandsgespräche für Angriffe auf die zivile Infrastruktur in der Ukraine. "Putin ‍kann diesen Krieg sofort beenden", sagt eine Sprecherin ​der Kommission. Er zeige jedoch keinerlei Anzeichen ‌dafür. Stattdessen nutze er sogar die Diskussionen über eine Feuerpause, um weiter zivile ⁠Ziele anzugreifen und unschuldige Menschen zu töten.

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Sieben Tote bei Angriff in der Region Donezk

Bei russischen Angriffen auf die Stadt Druschkiwka in der ostukrainischen Region Donezk sind nach Angaben des Gouverneurs mindestens sieben Menschen getötet worden. Acht weitere seien verletzt worden, teilte Wadym Filaschkin auf Telegram ‍mit. Die russischen Truppen hätten den Marktplatz der Stadt ​mit Streumunition beschossen und zwei Fliegerbomben abgeworfen.

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Gespräche in Abu Dhabi bis morgen unterbrochen

Der erste Gesprächstag der bis morgen angesetzten Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Abu Dhabi ist vorbei. "Die Arbeit war substanziell und produktiv", schrieb der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow auf X. "Wir bereiten einen Bericht an Präsident Wolodymyr Selenskyj vor." Die Gespräche hätten sich auf "konkrete Schritte und praktische Lösungen" fokussiert.

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Keine der beteiligten Parteien äußerte sich inhaltlich zum Verlauf der Gespräche. Russland hatte vorab angekündigt, den Inhalt der Verhandlungen nicht kommentieren zu wollen. Die Gespräche sollen morgen fortgesetzt werden. Es handelt sich um die zweite Runde des von den USA initiierten Prozesses. Das erste Treffen in dem Format fand vorletzte Woche, ebenfalls in Abu Dhabi, statt.

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Selenskyj erwartet baldigen Austausch von Kriegsgefangenen

Der ukrainische Präsident geht davon aus, dass Russland und die Ukraine in Kürze einen weiteren Austausch von Kriegsgefangenen vornehmen. Das sagte Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache, nachdem er nach eigenen Angaben einen Bericht von der ukrainischen Verhandlungsdelegation in Abu Dhabi über die Gespräche mit Vertretern Russlands erhalten hatte.

Russland äußerte sich bislang nicht zu einem möglichen Gefangenenaustausch. Seit Kriegsbeginn haben die beiden Länder in Dutzenden einzelnen Aktionen jeweils Tausende Gefangene ausgetauscht. Zu besonders umfangreichen Austauschaktionen kam es zuletzt im vergangenen Sommer nach Gesprächen von Vertretern beider Länder in Istanbul.

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Selenskyj beziffert Zahl getöteter ukrainischer Soldaten auf 55.000

Nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj sollen seit Kriegsbeginn 55.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein. Das sei die Zahl bestätigter Todesfälle, sagte der ukrainische Präsident französischen Medien. Viele weitere Soldaten gelten demnach als vermisst.

Im vergangenen Februar hatte Selenskyj von 46.000 getöteten Soldaten und Gesamtverlusten inklusive Verwundeter von mehr als 400.000 gesprochen. Vor allem die erstere Zahl galt schon damals als deutlich untertrieben.

Zudem würde seine heutige Aussage bedeuten, dass innerhalb eines Jahres etwa 9.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein sollen. Zum Vergleich: In dieser Zeit sind laut Zählungen des russischen Portals Mediazona und des britischen Senders BBC mehr als 70.000 russische Soldaten getötet worden. Vor diesem Hintergrund wirkt die von Selenskyj genannte Zahl unrealistisch.

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Die Verluste Russlands gibt die Ukraine mit 1,24 Millionen Soldaten an und unterscheidet dabei nicht zwischen Getöteten und Verletzten. Schätzungen von Nato-Ländern bewegen sich in einem ähnlichen Bereich; zweifelsfrei bestätigt sind mehr als 168.000 namentlich bekannte Tote auf russischer Seite. Beobachter gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Russland nennt grundsätzlich keine Zahlen zu eigenen Verlusten.

Der US-Thinktank CSIS schätzte vor wenigen Tagen die Zahl getöteter russischer Soldaten auf etwa 300.000; auf ukrainischer Seite sollen demnach zwischen 100.000 und 140.000 Soldaten getötet worden sein. Das anonyme Projekt UALosses, das namentlich bekannte Todes- und Vermisstenfälle dokumentiert, kommt auf mehr als 90.000 tote ukrainische Soldaten und nahezu ebenso viele Vermisste. 

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Ukrainischer Bahnchef wirft Russland geplante Zerstörung des Bahnnetzes vor

Der ukrainische Bahnchef Oleksandr Perzowskyj hat Russland Kalkül bei seinen Angriffen auf das Schienennetz der Ukraine vorgeworfen. "Das Ziel ist sehr klar: Wenn man die jüngsten Angriffe auf der Karte betrachtet, fällt deutlich auf, dass versucht wird, bestimmte Regionen der Ukraine effektiv abzuschneiden", sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

In den vergangenen Monaten hat Russland seine Angriffe auf die Bahninfrastruktur der Ukraine verstärkt. Dabei wurden Zivilisten getötet und Zugstrecken unterbrochen, die zur Evakuierung von Menschen aus Frontgebieten genutzt wurden. Die Ukraine ist auf den Zugverkehr angewiesen, nachdem die Flughäfen mit Beginn der russischen Invasion geschlossen wurden. 

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Ukraine warnt vor Stromabschaltungen nach Angriffen

In der Ukraine droht nach Angaben von Energieminister Denys ‌Schmyhal in den kommenden Tagen eine Verschärfung der geplanten Stromabschaltungen. Zudem bestehe die Gefahr, dass die ‍russischen Streitkräfte neue Luftangriffe starten ​könnten, um die Strom- und Heizungsnetze ‌weiter lahmzulegen, schrieb Schmyhal auf Telegram. Die Lage bei der Energieversorgung ⁠bleibe sehr schwierig. Die Ausfälle bei der Stromerzeugung seien weiter erheblich.

In der Hauptstadt Kyjiw seien mehr als 200 Notfallteams im Einsatz, um die Wärmeversorgung nach den russischen Angriffen im Januar wiederherzustellen. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge ​waren zuletzt noch mehr als 1.100 Gebäude ohne Heizung. Nach Angaben von Premierministerin Julija ‍Swyrydenko wurden seit Jahresbeginn 217 russische Angriffe auf das ukrainische Energiesystem verzeichnet. 

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","url":"https://www.youtube.com/watch?v=gLqpQRV32XM","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Ukraine warnt vor Stromabschaltungen nach russischen Angriffen","description":"In der Ukraine droht nach Angaben von Energieminister Denys ‌Schmyhal in den kommenden Tagen eine Verschärfung der geplanten Stromabschaltungen. Zudem bestehe die Gefahr, dass die ‍russischen Streitkräfte neue Luftangriffe starten ​könnten, um die Strom- und Heizungsnetze ‌weiter lahmzulegen, schrieb Schmyhal auf Telegram. Die Lage bei der Energieversorgung ⁠bleibe sehr schwierig. Die Ausfälle bei der Stromerzeugung seien weiter erheblich.nnIn der Hauptstadt Kyjiw seien mehr als 200 Notfallteams im Einsatz, um die Wärmeversorgung nach den russischen Angriffen im Januar wiederherzustellen. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge ​waren zuletzt noch mehr als 1.100 Gebäude ohne Heizung. Nach Angaben von Premierministerin Julija ‍Swyrydenko wurden seit Jahresbeginn 217 russische Angriffe auf das ukrainische Energiesystem verzeichnet. Am Donnerstag sollen in Abu Dhabi unterdessen die Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland fortgesetzt werden.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-news-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Reuters/ Valentyn OgirenkonnBitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, die Kommentare unter allen Agenturvideos zu moderieren. Aus diesem Grund schalten wir die Kommentarfunktion bei Agenturvideos grundsätzlich ab.nnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#ukraine #stromausfall #russland #diezeit","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/gLqpQRV32XM/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720,"sub_provider_name":"YouTube"}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=gLqpQRV32XM"}],"created_at":1770260074,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoW5PeCt2Qcr2Azv0qp6","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006984066a","updated_at":1770284185,"updated_by":"698340bd211cb0b16d9665c1","user_id":"60f0370d7e0f2dddbf5d27cd","user_locale":"en","version":157903},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boW7obbjtrgJ34UKChAC","text":"

Zwei Senioren in Kyjiw bei Drohnenangriffen verletzt

Bei russischen Drohnenangriffen sind in der ukrainischen Hauptstadt mindestens zwei Menschen verletzt worden. Die Kyjiwer Polizei teilte auf Telegram mit, dass eine 79-jährige Frau ins Krankenhaus gebracht und eine 89-Jährige ambulant behandelt worden seien.
Die Drohnen haben vor allem im Westen Kyjiws Schaden angerichtet. Demnach schlugen die Drohnen im Stadtteil Solomjanka ein und beschädigten mehrere Wohnblöcke. Schäden wurden aber auch in anderen Stadtvierteln gemeldet; betroffen waren Wohnhäuser und ein großer Parkplatz. 

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Russland und Ukraine rücken an der Front bei Slowjansk vor

In der Region Donezk haben ukrainische Streitkräfte an mehreren Stellen bei Slowjansk Gelände zurückerobert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Demnach kontrollieren sie nun den Westen und Südosten der Siedlung Sakitne und ein größeres Gebiet bei Swjato-Pokrowske. Russische Truppen haben unter anderem die Orte Oritschowo-Wasyliwka und Minkiwka eingenommen.

Russische Truppen haben die Stadt Myrnohrad, östlich von Pokrowsk, unter ihre Kontrolle gebracht. Das geht nach ISW-Angaben aus geolokalisierten Videos und ukrainischen Medienberichten hervor. Myrnohrad war zuvor fast vollständig umzingelt.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:

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Russischer Drohnenangriff trifft Bahnnetz in Sumy

Russland hat nach ukrainischen Angaben die Eisenbahninfrastruktur in der nördlichen Region Sumy angegriffen. Das teilte der stellvertretende Ministerpräsident Olexij Kuleba auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. 
Demnach wurde bei dem "massiven“ Drohnenangriff auch die Energieversorgung der Bahn gezielt getroffen. "Der Feind versucht, den Zugverkehr lahmzulegen“, schreibt Kuleba weiter und bezeichnet den Angriff als Terrorakt gegen die ukrainische Logistik. 

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Ukraine und Russland beginnen zweiten Verhandlungstag 

Die Ukraine und Russland verhandeln den zweiten Tag in Folge in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein mögliches Kriegsende. "Wir arbeiten im gleichen Format wie gestern: trilaterale Konsultationen, Gruppenarbeit und anschließende Abstimmung der Positionen", sagte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umerow.

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Russland weist deutschen Diplomaten aus 

Das russische Außenministerium hat eigenen Angaben zufolge einen deutschen Diplomaten ausgewiesen. Demnach handele es sich um eine Reaktion auf die Ausweisung eines russischen Diplomaten aus Deutschland. Dieser war im Januar der Spionage beschuldigt worden.

Das Ministerium gab an, dass die Vorwürfe Deutschlands erfunden und eine Provokation seien.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Ukraine meldet Deaktivierung russischer Starlink-Terminals

Die von den russischen Streitkräften in der Ukraine eingesetzten Starlink-Internetterminals sind anscheinend deaktiviert worden. Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow schrieb auf Telegram, die ersten Terminals, die von der Ukraine deaktiviert wurden, lägen in der Region Charkiw. Die Ukraine wolle zudem eine Liste der verifizierten Terminals zusammenstellen, die für den Betrieb zugelassen seien.

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Delegationen in Abu Dhabi vereinbaren laut USA Gefangenenaustausch

Russland und die Ukraine sollen nach Angaben der USA in Kürze 314 Kriegsgefangene austauschen. Das teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf X mit. Es sei der erste Gefangenenaustausch seit fünf Monaten und Ergebnis von "Friedensgesprächen, die detailliert und produktiv waren", schrieb Witkoff über die Gespräche Russlands, der Ukraine und der USA in Abu Dhabi. Der Gefangenenaustausch zeige, dass "anhaltendes diplomatisches Engagement spürbare Ergebnisse hervorbringt und Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, vorantreibt", schrieb Witkoff weiter.

Auf ukrainischer und russischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung für Witkoffs Angaben. Allerdings hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gestern Abend mitgeteilt, er erwarte in Kürze einen Gefangenenaustausch. Die beiden Kriegsparteien haben in den vergangenen Jahren bei Dutzenden Austauschaktionen jeweils Tausende Kriegsgefangene freigelassen. 

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Gespräche in Abu Dhabi sind beendet

Die zweitägigen Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA sind abgeschlossen. Das sagte eine Sprecherin des ukrainischen Sicherheitsrats dem Portal RBK Ukrajina, auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet davon unter Berufung auf ukrainische Beamte.

Bei den Gesprächen handelte es sich um die zweite Runde des neuen trilateralen Formats unter US-Beteiligung. Im Januar war es erstmals zu solchen Verhandlungen gekommen, ebenfalls in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Nach Angaben der USA haben sich die Kriegsparteien auf den Austausch von 313 Kriegsgefangenen verständigt. Russland bestätigte das, eine Bestätigung der Ukraine steht noch aus. Weitere Ergebnisse wurden nicht verkündet. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff teilte mit, er erwarte "weiteren Fortschritt" in den kommenden Wochen.

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Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Demnach kontrollieren sie nun den Westen und Südosten der Siedlung Sakitne und ein größeres Gebiet bei Swjato-Pokrowske. Russische Truppen haben unter anderem die Orte Oritschowo-Wasyliwka und Minkiwka eingenommen. Russische Truppen haben die Stadt Myrnohrad, östlich von Pokrowsk, unter ihre Kontrolle gebracht. Das geht nach ISW-Angaben aus geolokalisierten Videos und ukrainischen Medienberichten hervor. 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Die Kyjiwer Polizei teilte auf Telegram mit, dass eine 79-jährige Frau ins Krankenhaus gebracht und eine 89-Jährige ambulant behandelt worden seien.Die Drohnen haben vor allem im Westen Kyjiws Schaden angerichtet. Demnach schlugen die Drohnen im Stadtteil Solomjanka ein und beschädigten mehrere Wohnblöcke. 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Die Lage bei der Energieversorgung ⁠bleibe sehr schwierig. Die Ausfälle bei der Stromerzeugung seien weiter erheblich. In der Hauptstadt Kyjiw seien mehr als 200 Notfallteams im Einsatz, um die Wärmeversorgung nach den russischen Angriffen im Januar wiederherzustellen. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge ​waren zuletzt noch mehr als 1.100 Gebäude ohne Heizung. Nach Angaben von Premierministerin Julija ‍Swyrydenko wurden seit Jahresbeginn 217 russische Angriffe auf das ukrainische Energiesystem verzeichnet. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-05T02:54:34.000Z","dateModified":"2026-02-05T09:36:25.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.youtube.com/watch?v=gLqpQRV32XM","headline":"Ukraine warnt vor Stromabschaltungen nach russischen Angriffen","description":"In der Ukraine droht nach Angaben von Energieminister Denys ‌Schmyhal in den kommenden Tagen eine Verschärfung der geplanten Stromabschaltungen. Zudem bestehe die Gefahr, dass die ‍russischen Streitkräfte neue Luftangriffe starten ​könnten, um die Strom- und Heizungsnetze ‌weiter lahmzulegen, schrieb Schmyhal auf Telegram. Die Lage bei der Energieversorgung ⁠bleibe sehr schwierig. Die Ausfälle bei der Stromerzeugung seien weiter erheblich.nnIn der Hauptstadt Kyjiw seien mehr als 200 Notfallteams im Einsatz, um die Wärmeversorgung nach den russischen Angriffen im Januar wiederherzustellen. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge ​waren zuletzt noch mehr als 1.100 Gebäude ohne Heizung. Nach Angaben von Premierministerin Julija ‍Swyrydenko wurden seit Jahresbeginn 217 russische Angriffe auf das ukrainische Energiesystem verzeichnet. Am Donnerstag sollen in Abu Dhabi unterdessen die Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland fortgesetzt werden.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-news-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Reuters/ Valentyn OgirenkonnBitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, die Kommentare unter allen Agenturvideos zu moderieren. Aus diesem Grund schalten wir die Kommentarfunktion bei Agenturvideos grundsätzlich ab.nnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#ukraine #stromausfall #russland #diezeit","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainischer Bahnchef wirft Russland geplante Zerstörung des Bahnnetzes vor","articleBody":"Ukrainischer Bahnchef wirft Russland geplante Zerstörung des Bahnnetzes vorDer ukrainische Bahnchef Oleksandr Perzowskyj hat Russland Kalkül bei seinen Angriffen auf das Schienennetz der Ukraine vorgeworfen. "Das Ziel ist sehr klar: Wenn man die jüngsten Angriffe auf der Karte betrachtet, fällt deutlich auf, dass versucht wird, bestimmte Regionen der Ukraine effektiv abzuschneiden", sagte er der Nachrichtenagentur AFP. In den vergangenen Monaten hat Russland seine Angriffe auf die Bahninfrastruktur der Ukraine verstärkt. Dabei wurden Zivilisten getötet und Zugstrecken unterbrochen, die zur Evakuierung von Menschen aus Frontgebieten genutzt wurden. 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Das sei die Zahl bestätigter Todesfälle, sagte der ukrainische Präsident französischen Medien. Viele weitere Soldaten gelten demnach als vermisst. Im vergangenen Februar hatte Selenskyj von 46.000 getöteten Soldaten und Gesamtverlusten inklusive Verwundeter von mehr als 400.000 gesprochen. Vor allem die erstere Zahl galt schon damals als deutlich untertrieben. Zudem würde seine heutige Aussage bedeuten, dass innerhalb eines Jahres etwa 9.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein sollen. Zum Vergleich: In dieser Zeit sind laut Zählungen des russischen Portals Mediazona und des britischen Senders BBC mehr als 70.000 russische Soldaten getötet worden. Vor diesem Hintergrund wirkt die von Selenskyj genannte Zahl unrealistisch.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-04T20:55:52.000Z","dateModified":"2026-02-04T23:08:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_662/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoW4rQzNcDZHtkAVDVAU/moW4xC2mcDZHtkAVDVAb.jpeg","caption":"Soldatengräber im westukrainischen Lwiw im November 2025","creditText":"Roman Baluk/Reuters","uploadDate":"2026-02-04T21:02:29.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_310/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoW4rQzNcDZHtkAVDVAU/moW4xC2mcDZHtkAVDVAb.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj erwartet baldigen Austausch von Kriegsgefangenen","articleBody":"Selenskyj erwartet baldigen Austausch von KriegsgefangenenDer ukrainische Präsident geht davon aus, dass Russland und die Ukraine in Kürze einen weiteren Austausch von Kriegsgefangenen vornehmen. Das sagte Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache, nachdem er nach eigenen Angaben einen Bericht von der ukrainischen Verhandlungsdelegation in Abu Dhabi über die Gespräche mit Vertretern Russlands erhalten hatte.Russland äußerte sich bislang nicht zu einem möglichen Gefangenenaustausch. Seit Kriegsbeginn haben die beiden Länder in Dutzenden einzelnen Aktionen jeweils Tausende Gefangene ausgetauscht. Zu besonders umfangreichen Austauschaktionen kam es zuletzt im vergangenen Sommer nach Gesprächen von Vertretern beider Länder in Istanbul.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-04T20:43:13.000Z","dateModified":"2026-02-04T21:18:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Gespräche in Abu Dhabi bis morgen unterbrochen","articleBody":"Gespräche in Abu Dhabi bis morgen unterbrochenDer erste Gesprächstag der bis morgen angesetzten Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Abu Dhabi ist vorbei. "Die Arbeit war substanziell und produktiv", schrieb der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow auf X. "Wir bereiten einen Bericht an Präsident Wolodymyr Selenskyj vor." Die Gespräche hätten sich auf "konkrete Schritte und praktische Lösungen" fokussiert.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-04T16:34:38.000Z","dateModified":"2026-02-04T17:19:51.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoW2TgJkcDZHtkAVDVAC/moW3mZEwcDZHtkAVDVAK.jpeg","caption":"Ukrainische Delegation in Abu Dhabi","creditText":"AE Ministry of Foreign Affairs/Handout/Reuters","uploadDate":"2026-02-04T17:19:18.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoW2TgJkcDZHtkAVDVAC/moW3mZEwcDZHtkAVDVAK.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Sieben Tote bei Angriff in der Region Donezk","articleBody":"Sieben Tote bei Angriff in der Region DonezkBei russischen Angriffen auf die Stadt Druschkiwka in der ostukrainischen Region Donezk sind nach Angaben des Gouverneurs mindestens sieben Menschen getötet worden. 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"Putin ‍kann diesen Krieg sofort beenden", sagt eine Sprecherin ​der Kommission. Er zeige jedoch keinerlei Anzeichen ‌dafür. 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Das sagte eine Sprecherin des ukrainischen Sicherheitsrats dem Portal RBK Ukrajina, auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet davon unter Berufung auf ukrainische Beamte.Bei den Gesprächen handelte es sich um die zweite Runde des neuen trilateralen Formats unter US-Beteiligung. Im Januar war es erstmals zu solchen Verhandlungen gekommen, ebenfalls in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Nach Angaben der USA haben sich die Kriegsparteien auf den Austausch von 313 Kriegsgefangenen verständigt. Russland bestätigte das, eine Bestätigung der Ukraine steht noch aus. Weitere Ergebnisse wurden nicht verkündet. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff teilte mit, er erwarte "weiteren Fortschritt" in den kommenden Wochen.","video":[]}"}“>

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Gespräche in Abu Dhabi sind beendet

Die zweitägigen Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA sind abgeschlossen. Das sagte eine Sprecherin des ukrainischen Sicherheitsrats dem Portal RBK Ukrajina, auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet davon unter Berufung auf ukrainische Beamte.

Bei den Gesprächen handelte es sich um die zweite Runde des neuen trilateralen Formats unter US-Beteiligung. Im Januar war es erstmals zu solchen Verhandlungen gekommen, ebenfalls in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Nach Angaben der USA haben sich die Kriegsparteien auf den Austausch von 313 Kriegsgefangenen verständigt. Russland bestätigte das, eine Bestätigung der Ukraine steht noch aus. Weitere Ergebnisse wurden nicht verkündet. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff teilte mit, er erwarte „weiteren Fortschritt“ in den kommenden Wochen.

Die Gespräche fanden im Qasr-al-Watan-Palast in Abu Dhabi statt.
Die Gespräche fanden im Qasr-al-Watan-Palast in Abu Dhabi statt. Giuseppe Cacace/AFP/Getty Images

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Delegationen in Abu Dhabi vereinbaren laut USA Gefangenenaustausch

Russland und die Ukraine sollen nach Angaben der USA in Kürze 314 Kriegsgefangene austauschen. Das teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf X mit. Es sei der erste Gefangenenaustausch seit fünf Monaten und Ergebnis von „Friedensgesprächen, die detailliert und produktiv waren“, schrieb Witkoff über die Gespräche Russlands, der Ukraine und der USA in Abu Dhabi. Der Gefangenenaustausch zeige, dass „anhaltendes diplomatisches Engagement spürbare Ergebnisse hervorbringt und Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, vorantreibt“, schrieb Witkoff weiter.

Auf ukrainischer und russischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung für Witkoffs Angaben. Allerdings hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gestern Abend mitgeteilt, er erwarte in Kürze einen Gefangenenaustausch. Die beiden Kriegsparteien haben in den vergangenen Jahren bei Dutzenden Austauschaktionen jeweils Tausende Kriegsgefangene freigelassen. 

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Ukraine meldet Deaktivierung russischer Starlink-Terminals

Die von den russischen Streitkräften in der Ukraine eingesetzten Starlink-Internetterminals sind anscheinend deaktiviert worden. Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow schrieb auf Telegram, die ersten Terminals, die von der Ukraine deaktiviert wurden, lägen in der Region Charkiw. Die Ukraine wolle zudem eine Liste der verifizierten Terminals zusammenstellen, die für den Betrieb zugelassen seien.

Iven Fenker
Iven Fenker

Russland weist deutschen Diplomaten aus 

Das russische Außenministerium hat eigenen Angaben zufolge einen deutschen Diplomaten ausgewiesen. Demnach handele es sich um eine Reaktion auf die Ausweisung eines russischen Diplomaten aus Deutschland. Dieser war im Januar der Spionage beschuldigt worden.

Das Ministerium gab an, dass die Vorwürfe Deutschlands erfunden und eine Provokation seien.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Iven Fenker
Iven Fenker

Ukraine und Russland beginnen zweiten Verhandlungstag 

Die Ukraine und Russland verhandeln den zweiten Tag in Folge in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein mögliches Kriegsende. „Wir arbeiten im gleichen Format wie gestern: trilaterale Konsultationen, Gruppenarbeit und anschließende Abstimmung der Positionen„, sagte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umerow.

Timo Stukenberg
Timo Stukenberg

Russland und Ukraine rücken an der Front bei Slowjansk vor

In der Region Donezk haben ukrainische Streitkräfte an mehreren Stellen bei Slowjansk Gelände zurückerobert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Demnach kontrollieren sie nun den Westen und Südosten der Siedlung Sakitne und ein größeres Gebiet bei Swjato-Pokrowske. Russische Truppen haben unter anderem die Orte Oritschowo-Wasyliwka und Minkiwka eingenommen.

Russische Truppen haben die Stadt Myrnohrad, östlich von Pokrowsk, unter ihre Kontrolle gebracht. Das geht nach ISW-Angaben aus geolokalisierten Videos und ukrainischen Medienberichten hervor. Myrnohrad war zuvor fast vollständig umzingelt.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:

Marla Noss
Marla Noss

Russischer Drohnenangriff trifft Bahnnetz in Sumy

Russland hat nach ukrainischen Angaben die Eisenbahninfrastruktur in der nördlichen Region Sumy angegriffen. Das teilte der stellvertretende Ministerpräsident Olexij Kuleba auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. 
Demnach wurde bei dem „massiven“ Drohnenangriff auch die Energieversorgung der Bahn gezielt getroffen. „Der Feind versucht, den Zugverkehr lahmzulegen“, schreibt Kuleba weiter und bezeichnet den Angriff als Terrorakt gegen die ukrainische Logistik. 

Marla Noss
Marla Noss

Zwei Senioren in Kyjiw bei Drohnenangriffen verletzt

Bei russischen Drohnenangriffen sind in der ukrainischen Hauptstadt mindestens zwei Menschen verletzt worden. Die Kyjiwer Polizei teilte auf Telegram mit, dass eine 79-jährige Frau ins Krankenhaus gebracht und eine 89-Jährige ambulant behandelt worden seien.
Die Drohnen haben vor allem im Westen Kyjiws Schaden angerichtet. Demnach schlugen die Drohnen im Stadtteil Solomjanka ein und beschädigten mehrere Wohnblöcke. Schäden wurden aber auch in anderen Stadtvierteln gemeldet; betroffen waren Wohnhäuser und ein großer Parkplatz. 

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Ukraine warnt vor Stromabschaltungen nach Angriffen

In der Ukraine droht nach Angaben von Energieminister Denys ‌Schmyhal in den kommenden Tagen eine Verschärfung der geplanten Stromabschaltungen. Zudem bestehe die Gefahr, dass die ‍russischen Streitkräfte neue Luftangriffe starten ​könnten, um die Strom- und Heizungsnetze ‌weiter lahmzulegen, schrieb Schmyhal auf Telegram. Die Lage bei der Energieversorgung ⁠bleibe sehr schwierig. Die Ausfälle bei der Stromerzeugung seien weiter erheblich.

In der Hauptstadt Kyjiw seien mehr als 200 Notfallteams im Einsatz, um die Wärmeversorgung nach den russischen Angriffen im Januar wiederherzustellen. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge ​waren zuletzt noch mehr als 1.100 Gebäude ohne Heizung. Nach Angaben von Premierministerin Julija ‍Swyrydenko wurden seit Jahresbeginn 217 russische Angriffe auf das ukrainische Energiesystem verzeichnet. 

Ukraine warnt vor Stromabschaltungen nach russischen Angriffen
In der Ukraine droht nach Angaben von Energieminister Denys ‌Schmyhal in den kommenden Tagen eine Verschärfung der geplanten Stromabschaltungen. Zudem bestehe die Gefahr, dass die ‍russischen Streitkräfte neue Luftangriffe starten ​könnten, um die Strom- und Heizungsnetze ‌weiter lahmzulegen, schrieb Schmyhal auf Telegram. Die Lage bei der Energieversorgung ⁠bleibe sehr schwierig. Die Ausfälle bei der Stromerzeugung seien weiter erheblich.

In der Hauptstadt Kyjiw seien mehr als 200 Notfallteams im Einsatz, um die Wärmeversorgung nach den russischen Angriffen im Januar wiederherzustellen. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge ​waren zuletzt noch mehr als 1.100 Gebäude ohne Heizung. Nach Angaben von Premierministerin Julija ‍Swyrydenko wurden seit Jahresbeginn 217 russische Angriffe auf das ukrainische Energiesystem verzeichnet. Am Donnerstag sollen in Abu Dhabi unterdessen die Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland fortgesetzt werden.

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#ukraine #stromausfall #russland #diezeit

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Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

Ukrainischer Bahnchef wirft Russland geplante Zerstörung des Bahnnetzes vor

Der ukrainische Bahnchef Oleksandr Perzowskyj hat Russland Kalkül bei seinen Angriffen auf das Schienennetz der Ukraine vorgeworfen. „Das Ziel ist sehr klar: Wenn man die jüngsten Angriffe auf der Karte betrachtet, fällt deutlich auf, dass versucht wird, bestimmte Regionen der Ukraine effektiv abzuschneiden„, sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

In den vergangenen Monaten hat Russland seine Angriffe auf die Bahninfrastruktur der Ukraine verstärkt. Dabei wurden Zivilisten getötet und Zugstrecken unterbrochen, die zur Evakuierung von Menschen aus Frontgebieten genutzt wurden. Die Ukraine ist auf den Zugverkehr angewiesen, nachdem die Flughäfen mit Beginn der russischen Invasion geschlossen wurden. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Selenskyj beziffert Zahl getöteter ukrainischer Soldaten auf 55.000

Nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj sollen seit Kriegsbeginn 55.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein. Das sei die Zahl bestätigter Todesfälle, sagte der ukrainische Präsident französischen Medien. Viele weitere Soldaten gelten demnach als vermisst.

Im vergangenen Februar hatte Selenskyj von 46.000 getöteten Soldaten und Gesamtverlusten inklusive Verwundeter von mehr als 400.000 gesprochen. Vor allem die erstere Zahl galt schon damals als deutlich untertrieben.

Zudem würde seine heutige Aussage bedeuten, dass innerhalb eines Jahres etwa 9.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein sollen. Zum Vergleich: In dieser Zeit sind laut Zählungen des russischen Portals Mediazona und des britischen Senders BBC mehr als 70.000 russische Soldaten getötet worden. Vor diesem Hintergrund wirkt die von Selenskyj genannte Zahl unrealistisch.

Soldatengräber im westukrainischen Lwiw im November 2025
Soldatengräber im westukrainischen Lwiw im November 2025. Roman Baluk/Reuters
Die Verluste Russlands gibt die Ukraine mit 1,24 Millionen Soldaten an und unterscheidet dabei nicht zwischen Getöteten und Verletzten. Schätzungen von Nato-Ländern bewegen sich in einem ähnlichen Bereich; zweifelsfrei bestätigt sind mehr als 168.000 namentlich bekannte Tote auf russischer Seite. Beobachter gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Russland nennt grundsätzlich keine Zahlen zu eigenen Verlusten.

Der US-Thinktank CSIS schätzte vor wenigen Tagen die Zahl getöteter russischer Soldaten auf etwa 300.000; auf ukrainischer Seite sollen demnach zwischen 100.000 und 140.000 Soldaten getötet worden sein. Das anonyme Projekt UALosses, das namentlich bekannte Todes- und Vermisstenfälle dokumentiert, kommt auf mehr als 90.000 tote ukrainische Soldaten und nahezu ebenso viele Vermisste. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Selenskyj erwartet baldigen Austausch von Kriegsgefangenen

Der ukrainische Präsident geht davon aus, dass Russland und die Ukraine in Kürze einen weiteren Austausch von Kriegsgefangenen vornehmen. Das sagte Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache, nachdem er nach eigenen Angaben einen Bericht von der ukrainischen Verhandlungsdelegation in Abu Dhabi über die Gespräche mit Vertretern Russlands erhalten hatte.

Russland äußerte sich bislang nicht zu einem möglichen Gefangenenaustausch. Seit Kriegsbeginn haben die beiden Länder in Dutzenden einzelnen Aktionen jeweils Tausende Gefangene ausgetauscht. Zu besonders umfangreichen Austauschaktionen kam es zuletzt im vergangenen Sommer nach Gesprächen von Vertretern beider Länder in Istanbul.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Gespräche in Abu Dhabi bis morgen unterbrochen

Der erste Gesprächstag der bis morgen angesetzten Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Abu Dhabi ist vorbei. „Die Arbeit war substanziell und produktiv“, schrieb der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow auf X. „Wir bereiten einen Bericht an Präsident Wolodymyr Selenskyj vor.“ Die Gespräche hätten sich auf „konkrete Schritte und praktische Lösungen“ fokussiert.
Ukrainische Delegation in Abu Dhabi
Ukrainische Delegation in Abu Dhabi. AE Ministry of Foreign Affairs/Handout/Reuters
Keine der beteiligten Parteien äußerte sich inhaltlich zum Verlauf der Gespräche. Russland hatte vorab angekündigt, den Inhalt der Verhandlungen nicht kommentieren zu wollen. Die Gespräche sollen morgen fortgesetzt werden. Es handelt sich um die zweite Runde des von den USA initiierten Prozesses. Das erste Treffen in dem Format fand vorletzte Woche, ebenfalls in Abu Dhabi, statt.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Sieben Tote bei Angriff in der Region Donezk

Bei russischen Angriffen auf die Stadt Druschkiwka in der ostukrainischen Region Donezk sind nach Angaben des Gouverneurs mindestens sieben Menschen getötet worden. Acht weitere seien verletzt worden, teilte Wadym Filaschkin auf Telegram ‍mit. Die russischen Truppen hätten den Marktplatz der Stadt ​mit Streumunition beschossen und zwei Fliegerbomben abgeworfen.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

EU-Kommission wirft Putin Missbrauch der Friedensgespräche vor

Der russische Präsident Wladimir Putin missbraucht nach Ansicht der EU-Kommission die laufenden Waffenstillstandsgespräche für Angriffe auf die zivile Infrastruktur in der Ukraine. „Putin ‍kann diesen Krieg sofort beenden“, sagt eine Sprecherin ​der Kommission. Er zeige jedoch keinerlei Anzeichen ‌dafür. Stattdessen nutze er sogar die Diskussionen über eine Feuerpause, um weiter zivile ⁠Ziele anzugreifen und unschuldige Menschen zu töten.