Krieg gegen den Iran: Wadephul kündigt Rückholflug jener Bundesregierung für jedes Mittwoch an



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— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) March 2, 2026

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Iran bekennt sich zu Angriff auf Tanker in der Straße von Hormus

Die iranische Revolutionsgarde hat den Namen des Tankers veröffentlicht, den sie nach eigenen Angaben in der Straße von Hormus angegriffen hat: "Der Tanker Athe Nova, einer von amerikanischen Verbündeten in der Straße von Hormus, brennt weiterhin, nachdem er von zwei Drohnen getroffen wurde", teilte die Revolutionsgarde mit.

Zuvor hatten iranische Nachrichtenagenturen berichtet, dass ein Tanker in der Straße von Hormus nach mutmaßlichen Drohnenangriffen in Brand geraten war.

Unterdessen ist auch im Hafen in Bahrain ein Öltanker angegriffen worden. Der unter US-Flagge fahrende 183 Meter lange Tanker Stena Imperative sei von zwei "unbekannten Geschossen" getroffen worden, teilte das private Seesicherheitsunternehmen Vanguard Tech mit. Laut dem schwedischen Eigentümer Stena Bulk seien alle Besatzungsmitglieder unverletzt und in Sicherheit, allerdings sei ein Werftarbeiter als tot gemeldet worden. Die Behörden hätten zudem angegeben, dass zwei Werftarbeiter verletzt worden seien.

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Israel und die USA sollen iranische Atomanlage Natans angegriffen haben  

Der Iran hat Israel und die USA beschuldigt, die Atomanlage in Natans angegriffen zu haben. Dies gab der Leiter der iranischen Atomenergiebehörde, Mohammed Eslami, in einem Brief an die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) bekannt. Darin schreibt er, die "kriminellen Regime“ der USA und Israels hätten "bei zwei brutalen Angriffen am Sonntagnachmittag“ die Atomanlage in Natans attackiert.

Zuvor hieß es vonseiten der IAEA, dass es "keine Hinweise“ darauf gebe, dass bei den am Samstag begonnenen Angriffen die Nukleareinrichtungen des Iran getroffen oder beschädigt worden seien. Bei der heutigen Eröffnung der Sondersitzung des Gouverneursrats der UN-Organisation teilte IAEA-Chef Rafael Grossi außerdem mit, dass die Bemühungen, Kontakt zu den iranischen Atomaufsichtsbehörden aufzunehmen, weitergehen würden – bislang jedoch ohne Erfolg.

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Israel hat weitere iranische Militärstützpunkte angegriffen

Wie die israelische Zeitung Times of Israel berichtet, hat die israelische Luftwaffe eine Welle von Luftangriffen gegen mehrere Hauptquartiere der iranischen Sicherheitskräfte in Teheran abgeschlossen. Laut einer Erklärung des Militärs waren diese Hauptquartiere und Stützpunkte für die Unterdrückung von Protesten gegen das Regime verantwortlich.

In der Erklärung, die die Times of Israel zitierte, hieß es weiter: "Diese Basen zu treffen, vertieft den Schlag gegen die Repressionsfähigkeiten des Regimes.“ Außerdem seien mehr als zehn Hauptquartiere des iranischen Geheimdienstministeriums sowie eine Kommandozentrale der Quds-Force der iranischen Revolutionsgarden getroffen worden.

Auch im Westen Irans führte die israelische Luftwaffe demnach drei Angriffswellen durch, die sie nun für abgeschlossen erklärte. Diese zielten auf iranische ballistische Raketenwerfer und Luftverteidigungssysteme ab, um die Luftkontrolle in der Region zu "vertiefen“. Es seien bei den Angriffen Hunderte Bomben auf zahlreiche ballistische Raketenwerfer, Luftverteidigungssysteme und andere militärische Einrichtungen des iranischen Regimes abgeworfen worden.

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Rubio erwartet keinen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran

Die USA sind nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio derzeit nicht für einen Einsatz von Bodentruppen im Iran aufgestellt. US-Präsident Donald Trump verfüge jedoch über entsprechende Optionen, sagte Rubio vor Reportern. Die US-Regierung gehe davon aus, dass die gesetzten Ziele auch ohne den Einsatz von Bodentruppen erreicht werden könnten.

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Israel bombardiert iranischen Rundfunk

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben weitere Angriffe auf die iranische Hauptstadt gestartet. Augenzeugen berichteten von heftigen Explosionen. Der Staatssender PressTV berichtete, das Gelände der IRIB-Rundfunkanstalt sei getroffen worden.

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Rubio droht mit härteren Angriffen auf den Iran

US-Außenminister Marco Rubio hat noch heftigere Angriffe gegen den Iran angekündigt. "Die härtesten Schläge des US-Militärs werden noch kommen", sagte Rubio. "Die nächste Phase wird den Iran noch härter treffen als die jetzige."

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Ziel der Angriffe sei die Zerstörung der iranischen ballistischen Raketenfähigkeiten. Außerdem gelte es sicherzustellen, dass der Iran seine Angriffskraft nicht wieder aufbauen und nutzen könne, "um ein Atomprogramm zu haben", sagt Rubio.

Die USA würden ihre Angriffe so lange fortsetzen "wie es dauert, um diese Ziele zu erreichen", sagt Rubio.

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Irans Revolutionsgarde will Ölpreis auf 200 US-Dollar treiben

Ein General der iranischen Revolutionsgarde hat eine gezielte Ölblockade in der Straße von Hormus verkündet, um den Rohstoffmarkt zu stören. In einem Post auf dem Telegram-Kanal der Elitestreitkräfte droht General Sardar Dschabbari, der Iran werde jedes Schiff verbrennen, das die Meerenge – ein Nadelöhr für den globalen Tanker- und Containerschiffsverkehr – zu passieren versuche. 

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Zudem würde die Revolutionsgarde auch Ölpipelines angreifen "und nicht zulassen, dass auch nur ein Tropfen Öl die Region verlässt". Dschabbari prognostiziert: "Der Ölpreis wird in den kommenden Tagen 200 Dollar erreichen.

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Die Revolutionsgarde hatte bereits am Samstag eine Sperrung der Meerenge verkündet und damit Panik an den Märkten ausgelöst. Öl verteuerte sich zeitweise auf fast 80 US-Dollar je Barrel. Zum Börsenschluss in den USA am Montag lag der Ölpreis für die US-Sorte WTI bei 71,23 US-Dollar je Barrel und für die Nordseesorte Brent bei 77,74 US-Dollar je Barrel.

Lesen Sie die ausführliche Meldung hier:

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Angriff auf US-Botschaft in Riad

Die US-Botschaft in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad ist nach Angaben der saudischen Regierung von zwei Drohnen getroffen worden. Es sei ein "begrenztes Feuer" ausgebrochen, aber nur geringer Sachschaden entstanden, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf X mit. Die US-Botschaft sprach von einem "Angriff" und empfahl ihren Landsleuten, sich sofort in Sicherheit zu bringen und die Botschaft bis auf Weiteres zu meiden.

Die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters meldeten Flammen und Rauchwolken am Botschaftsgebäude. US-Präsident Donald Trump drohte nach dem Angriff im US-Sender NewsNation mit Vergeltung.

Auch an der US-Botschaft im kleinen Golfstaat Kuwait war am Montag offenbar ein Feuer ausgebrochen. Augenzeugen hatten der Nachrichtenagentur von aufsteigendem Rauch an dem Gebäude berichtet. In Jordaniens Hauptstadt Amman brachte die US-Botschaft ihr Personal aufgrund einer nicht näher bezeichneten Drohung in Sicherheit. Alle Mitarbeiter hätten das Botschaftsgebäude vorübergehend verlassen, hieß es in einer Sicherheitswarnung.

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Machtwechsel im Iran hat laut Vance keine Priorität

Laut US-Vizepräsident JD Vance geht es Präsident Donald Trump im Iran nicht in erster Linie um einen Machtwechsel. In einer "perfekten Welt" würden die USA es begrüßen, wenn jemand im Iran an die Macht käme, der bereit sei, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, sagte Vance dem US-Sender Fox News. Trumps vorrangiges Ziel sei vielmehr, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelange. Dafür sei es letztlich nebensächlich, was mit der Führung in Teheran passiere.

Lesen Sie die ausführliche Nachricht hier:

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Netanjahu schließt "endlosen Krieg" aus

Der Krieg gegen den Iran wird nach den Worten des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu kein "endloser Krieg" werden. "Es kann einige Zeit dauern, aber es wird keine Jahre dauern", sagte Netanjahu mit dem US-Sender Fox News. Der Einsatz werde "eine schnelle und entschlossene Aktion" sein.
Netanjahu sagte zudem, die Angriffe auf den Iran seien notwendig gewesen, da das Land "neue Standorte, neue Anlagen und unterirdische Bunker" gebaut habe, wodurch "ihre Raketenprogramme und ihre Atombombenprogramme innerhalb weniger Monate unangreifbar" gewesen wären. "Wenn jetzt keine Maßnahmen ergriffen worden wären, hätte man in Zukunft keine Maßnahmen mehr ergreifen können."

Auf die Frage von Fox News, ob er US-Präsident Donald Trump in den Krieg "hineingezogen" habe, lachte der israelische Regierungschef und sagte, das sei "lächerlich". "Donald Trump ist der stärkste Anführer der Welt. Er tut das, was er für richtig für Amerika hält", sagte Netanjahu. 

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Trump droht mit "praktisch unbegrenzter Vorratsmenge" an Munition

US-Präsident Donald Trump hat im Zuge der Angriffe auf den Iran vor einer "praktisch unbegrenzten Vorratsmenge" an Munition gedroht. "Die Munitionsbestände der Vereinigten Staaten auf mittlerem und gehobenem Niveau waren noch nie so hoch oder in so gutem Zustand – wie mir heute gesagt wurde, haben wir eine praktisch unbegrenzte Versorgung mit diesen Waffen", schrieb der Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Kriege könnten damit "auf ewig" und sehr erfolgreich geführt werden.
Außerdem seien "zusätzliche hochwertige Waffen" für die USA in anderen Ländern gelagert, schrieb Trump. In Bezug auf den Bestand von Hochleistungswaffen seien die USA jedoch "noch nicht da, wo wir sein wollen". Seinem Vorgänger Joe Biden warf Trump vor, einen Großteil der Waffen höchster Klasse an die Ukraine abgegeben zu haben. 

Sein Beitrag erscheint, während Analysten zunehmend Bedenken über die Menge an Munition äußern, die den USA im laufenden Einsatz – insbesondere bei Luftabwehrraketen – zur Verfügung steht.

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USA beginnt mit Abzug von Personal in Bahrain und Jordanien

Das US-Außenministerium hat den Abzug von nicht dringend benötigtem Botschaftspersonal und deren Familienangehörigen aus Bahrain, Jordanien und dem Irak angeordnet. Die Anweisung sei "aufgrund von Sicherheitsrisiken" erfolgt, hieß es in der Onlinemitteilung des Außenministeriums.

Die US-Botschaft des Golfstaates Kuwait wurde "bis auf Weiteres" geschlossen. "Aufgrund der anhaltenden Spannungen in der Region" seien alle Konsulatstermine in Kuwait abgesagt worden, die Botschaft bleibe vorerst geschlossen, teilte die US-Botschaft in Kuwait mit. Das Botschaftsgebäude war zuvor bei einem Drohnenangriff direkt getroffen worden. 

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Tui will schon heute Urlauber aus dem Nahen Osten holen

Der Reisekonzern Tui rechnet mit der Rückholung seiner im Nahen Osten festsitzenden Kunden binnen weniger Tage. Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad nach Deutschland zurückzubringen, sagte Vorstandschef Sebastian Ebel auf n-tv. Eine konkrete Zahl nannte er nicht. "Wir gehen aktuell davon aus, dass wir die ersten Flüge mit diesen Unternehmen und unseren Gästen heute durchführen können", sagte Ebel.

Erste Flüge sollten nach München gehen. Zudem stünden eigene Flugzeuge von Tui Fly bereit. Diese seien "Stand-by, sobald wir die Erlaubnis bekommen, dorthin zu fliegen und Kunden auch möglichst zügig abzuholen". Wie schnell die Rückholung abgeschlossen werden könne, hänge von der Sicherheitslage ab. Er gehe jedoch davon aus, dass es "etwas ist, was einige Tage dauern wird".

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Erstes Flugzeug von Dubai unterwegs nach Frankfurt

Erstmals seit Beginn der Angriffe auf den Iran werden deutsche Urlauber aus der Golfregion per Flugzeug nach Deutschland ausgeflogen. Am Dienstagmorgen startete in Dubai eine Maschine der Airline Emirates, die nach Frankfurt unterwegs ist. Dort werde sie um 13.39 Uhr erwartet, bestätigte eine Sprecherin des Frankfurter Flughafens der ZEIT. Die Maschine habe Passagiere an Bord, es handle sich nicht um einen Leerflug. 

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Irans Führung warnt europäische Staaten vor Kriegseintritt 

Der Iran hat die europäischen Länder vor einem Kriegseintritt gewarnt. "Jede derartige Handlung gegen den Iran würde als Komplizenschaft mit den Aggressoren" und als "Kriegshandlung" angesehen werden, sagte der iranische Außenamtssprecher Esmail Bakaei offenbar mit Blick auf vorherige Erklärungen europäischer Staaten. Frankreich, Deutschland und Großbritannien hatten bei Bedarf "Defensivmaßnahmen" gegen den Iran angekündigt.

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Sonderflug soll Tui-Gäste aus Dubai nach München bringen

Am Abend wird am Münchner Flughafen eine Sondermaschine der Fluggesellschaft Emirates aus Dubai erwartet. An Bord sind nach Angaben eines Sprechers des Reisekonzerns Tui voraussichtlich rund 200 Tui-Gäste. Der Flug EK 8051 soll gegen 19.30 Uhr in München landen, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Zahlreiche Touristen sitzen infolge des Irankriegs derzeit in der Golfregion fest. Darunter sind rund 5.000 Gäste von Tui, die auf zwei Kreuzfahrtschiffen unterwegs waren.

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Israel will im Libanon eine "Pufferzone" errichten

Die israelische Armee hat angekündigt, eine "Pufferzone" im Libanon zu errichten. Unterdessen sollen bereits Bodentruppen der israelischen Armee in eine Grenzregion im Südlibanon vorgedrungen sein, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Armeekreise berichtet. Um die Sicherheit der Soldaten zu gewährleisten, wolle sich die libanesische Armee bis zu zehn Kilometer von der Grenze zurückziehen, hieß es. Israel rief Menschen aus mehr als 50 Ortschaften zur Evakuierung auf, mindestens 30.000 Menschen sind auf der Flucht.
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Zwei Drohnen über dem Oman abgeschossen

Die Flugabwehr des Oman hat laut Regierungsangaben zwei Drohnen im Süden des Landes abgefangen. Eine dritte Drohne sei in der ​Umgebung des Hafens Salalah, an der Grenze zum Jemen, zerschellt. Bei dem Angriff sei niemand verletzt worden. Die iranische Regierung dementiert jegliche Beteiligung an der Drohnen-Attacke.  

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Iran untersagt sämtliche Lebensmittelexporte

Die iranische Regierung hat den Export von sämtlichen Lebensmitteln verboten. Dem liegt laut einem Bericht der staatlich verankerten Nachrichtenagentur Tasnim ein Regierungsbeschluss zugrunde, der auch die Ausfuhr von Agrarprodukten bis auf Weiteres untersagt. Die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern sei zur Priorität erklärt worden.

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Frankreich schickt Kriegsschiff nach Zypern

Frankreich entsendet zur Stärkung der Drohnenabwehr ein Kriegsschiff nach Zypern, heißt es aus Behördenkreisen. Frankreich plane außerdem, landbasierte Systeme zur Drohnen- und Raketenabwehr schicken, teilten zyprische Beamte mit. Auch Deutschland habe positiv auf eine Bitte reagiert, ein Kriegsschiff zu entsenden. Die militärische Ausrüstung solle so bald wie möglich auf Zypern eintreffen.

Griechenland hat vier Kampfjets vom Typ F-16 nach Zypern geschickt. Zudem sind zwei griechische Fregatten dorthin unterwegs.

In der Nacht zum Montag war eine Drohne auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern eingeschlagen. Ein Hangar soll dabei leicht beschädigt worden sein. Nach Behördenangaben wurden zwei weitere Drohnen von britischen Kriegsflugzeugen abgefangen.

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Deutschland zitiert den iranischen Botschafter ins Auswärtige Amt

Das Auswärtige Amt hat den Botschafter des Iran vorgeladen. Die Bundesregierung habe dabei das iranische Regime aufgefordert, die Angriffe auf Nachbarstaaten sofort einzustellen, teilte das Außenministerium auf dem sozialen Netzwerk X mit. 
"Wir verurteilen die willkürlichen und unverhältnismäßigen Raketen- und Drohnenangriffe des iranischen Regimes, auch auf zivile Ziele", schrieb das Auswärtige Amt. "Die Angriffe bedrohen unsere Verbündeten, unser Militärpersonal und unsere Staatsangehörigen in der Region."

Das Einbestellen des Botschafters oder der Botschafterin eines Landes ist eine ernste diplomatische Maßnahme, um formell gegen die Politik eines Landes zu protestieren ohne Unmut und Besorgnis darüber zu äußern.

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Erster Flug aus Dubai erreicht Deutschland

Am Frankfurter Flughafen ist eine erste Maschine aus Dubai seit dem Angriff auf den Iran gelandet. Die Maschine der Fluggesellschaft Emirates sollte in der Golfregion gestrandete deutsche Touristen und Staatsbürger nach Deutschland bringen. Sie erreichte ihr Ziel um kurz nach 13.30 Uhr. Nach Daten des Flugtrackingdienstes Flightradar24 handelte es sich um einen Airbus A380. Am Vormittag hatte der Flughafen Frankfurt Main den Abflug aus Dubai bereits bestätigt.

Wie viele Passagiere insgesamt an Bord waren und bei wie vielen von ihnen es sich tatsächlich um in Dubai zuletzt gestrandete Urlauber gehandelt hat, war zunächst unklar. Am Abend wird in München eine zweite Maschine aus dem Emirat erwartet. Sie soll rund 200 TUI-Gäste nach Deutschland bringen, teilte der Reiseveranstalter mit.

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Explosionen nahe dem einzigen Atomkraftwerk im Iran

Russland sieht wegen der Angriffe der USA und Israels auf den Iran eine wachsende Gefahr für das Kernkraftwerk Buschehr. Wenige Kilometer vom AKW entfernt seien Explosionen zu hören, sagte Alexej Lichatschow, Chef des staatlichen russischen Atomkonzerns Rosatom, in Moskau. "Das richtet sich nicht gegen das Werk, sondern gegen Militäranlagen dort", sagte er der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Rosatom erwäge, 150 bis 200 Mitarbeiter aus Buschehr abzuziehen.

Die Atomanlage Buschehr ist das einzige Atomkraftwerk im Iran. Es liegt 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Die Russen bauen derzeit im Iran an einem zweiten Reaktorblock. 

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Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne setzen Ölterminal am Golf von Oman in Brand

Im Fujairah Ölterminal in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach einem Angriff ein Brand ausgebrochen. Laut der Sicherheitsfirma Vanguard wurde das Feuer durch die Trümmer einer abgeschossenen, iranischen Drohne ausgelöst.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind einer der größten Ölproduzenten der Welt. Das Terminal liegt im Westen der Vereinigten Arabischen Emirate. Dort können bis zu 1,2 Million Kubikmeter Rohöl gelagert werden. Es ist eines der wenigen Ölterminals der Emirate, an denen Schiffe anlegen können, ohne durch die Straße von Hormus fahren zu müssen

Der Betrieb des Öl-Terminals wurde nach dem Brand vorerst eingestellt, berichtete die britische BBC. Der Iran hatte angekündigt die Straße von Hormus für den Schiffverkehr sperren zu wollen. Sie ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Handel.

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In Katar sitzen rund 8.000 Flugpassagiere im Transit fest

Rund 8.000 Flugreisende hängen nach Angaben des katarischen Außenministeriums in Transitzonen des Golfstaats fest. Die Passagiere würden bis zum Ende der Krise in ​Hotels untergebracht, sagt ein Sprecher des Ministeriums. Das gesamte katarische Territorium sei Ziel der iranischen Angriffe, nicht nur militärische Einrichtungen. Auch Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen würden versorgt, hieß es.

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Fluggesellschaften schränken Betrieb weiter ein

Nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran und iranischen Vergeltungsangriffen auf Staaten der Region bestehen seit Tagen erhebliche Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Wichtige Drehkreuze wie in Dubai, Doha und Abu Dhabi wurden wegen der militärischen Auseinandersetzungen geschlossen. 

In der Region setzen zahlreiche Fluggesellschaften den Betrieb auch für die nächsten Tage weiter aus. Abhängig von den Entwicklungen vor Ort können die Beeinträchtigungen länger anhalten:

  • Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat Flüge von und nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Dammam, Erbil und Teheran bis zum 8. März gestrichen und setzt Verbindungen von und nach Dubai bis zum 4. März aus.
  • Qatar Airways, die nationale Fluggesellschaft Katars mit Sitz in Doha, teilte mit, dass alle Flüge von und zum Internationalen Flughafen in der Hauptstadt Doha aufgrund der Sperrung des Luftraums von Katar ausgesetzt seien.
  • Etihad, nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat alle Flüge von und zu ihrem Drehkreuz in Abu Dhabi bis zum 4. März um 11:00 Uhr vormittags deutscher Zeit ausgesetzt. Emirates hatte für den Vorabend angekündigt, eine begrenzte Zahl an Flügen wieder aufzunehmen. Heute am Mittag war in Frankfurt eine Maschine der Airline aus Dubai gelandet. Andere Verbindungen sollen jedoch bis auf Weiteres gestrichen bleiben.
  • Die französische Fluggesellschaft Air France hat Flüge von und nach Tel Aviv, Beirut, Dubai und Riad bis zum 5. März gestrichen. Die niederländische Konzerntochter KLM hat  angekündigt, Verbindungen nach und von Dammam, Dubai und Riad bis zum 9. März auszusetzen. Routen nach Tel Aviv sollen für den Rest der Wintersaison gestrichen werden.
  • Delta Air Lines aus den USA gab bekannt, dass sie Flüge von John F. Kennedy International Airport in New York nach Tel Aviv bis zum 8. März und zurück bis zum 9. März gestrichen hat.
  • El Al, die größte israelische Fluggesellschaft, hat bis zum 5. März um 2:00 Uhr morgens alle Flüge von und nach Israel gestrichen.
  • Die Airline Air India hatte die Aussetzung aller Flüge von und nach den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Israel und Katar zunächst bis einschließlich gestern ausgesetzt. Diese Frist verlängerte die Fluggesellschaft um einen Tag, also bis einschließlich heute.

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Iranische Raketen schlagen im Großraum Tel Aviv ein

Der Iran hat Israel am Mittag erneut mit Raketen angegriffen. In Bnei Brak, einer Stadt nordöstlich von Tel Aviv, wurden dabei laut israelischen Rettungsdiensten mindestens sieben Menschen leicht verletzt. Auch an drei weiteren Stellen im Zentrum des Landes schlugen Raketenteile ein.

Eine Frau sei durch eine Explosion verletzt worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Sechs weitere Menschen hätten Verletzungen durch Glassplitter und Explosionen erlitten.

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Israel fordert andere Länder auf, ihre Beziehungen zum Iran abzubrechen

Israel hat andere Staaten zum Abbruch ihrer Beziehungen zum Iran aufgefordert. Außenminister Gideon Sa’ar sagte nach Angaben seines Büros in einer Videokonferenz mit den diplomatischen Vertretern von rund 60 Ländern, "dass nach den Angriffen des iranischen Regimes auf alle seine Nachbarn und dem Massaker an der eigenen Bevölkerung Länder auf der ganzen Welt ihre Beziehungen zum Iran abbrechen müssen".
Sa’ars Büro ließ in der Erklärung offen, ob alle 60 der angesprochenen Länder tatsächlich diplomatische Beziehungen zum Iran unterhalten.

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Iranische Medien melden Angriff auf Gebäude von Expertenrat

Bei neuen US-israelischen Luftangriffen ist nach Berichten iranischer Medien das Gebäude des Expertenrats getroffen worden. Bislang ist unklar, ob und wie viele Menschen sich zu diesem Zeitpunkt darin aufgehalten haben. Die "amerikanisch-zionistischen Verbrecher" hätten den Angriff auf den Sitz des Expertenrats verübt, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Örtliche Medien zeigten Aufnahmen des schwer beschädigten Gebäudes in der südlich von Teheran gelegenen Stadt Ghom.

Nach der iranischen Verfassung wählt der Expertenrat den Revolutionsführer. Das Verfassungsorgan entscheidet demnach über die Nachfolge des getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei.

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Wadephul kündigt für morgen ersten Rückholflug an

Die Bundesregierung will morgen mit ihrer Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen beginnen. Wie Außenminister Johann Wadephul (CDU) dem Sender Welt TV sagte, ist ein erster Flug nach Maskat, der Hauptstadt des Omans, geplant.

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Wichtige Drehkreuze wie in Dubai, Doha und Abu Dhabi wurden wegen der militärischen Auseinandersetzungen geschlossen. In der Region setzen zahlreiche Fluggesellschaften den Betrieb auch für die nächsten Tage weiter aus. Abhängig von den Entwicklungen vor Ort können die Beeinträchtigungen länger anhalten:Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat Flüge von und nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Dammam, Erbil und Teheran bis zum 8. März gestrichen und setzt Verbindungen von und nach Dubai bis zum 4. März aus.Qatar Airways, die nationale Fluggesellschaft Katars mit Sitz in Doha, teilte mit, dass alle Flüge von und zum Internationalen Flughafen in der Hauptstadt Doha aufgrund der Sperrung des Luftraums von Katar ausgesetzt seien.Etihad, nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat alle Flüge von und zu ihrem Drehkreuz in Abu Dhabi bis zum 4. März um 11:00 Uhr vormittags deutscher Zeit ausgesetzt. Emirates hatte für den Vorabend angekündigt, eine begrenzte Zahl an Flügen wieder aufzunehmen. Heute am Mittag war in Frankfurt eine Maschine der Airline aus Dubai gelandet. Andere Verbindungen sollen jedoch bis auf Weiteres gestrichen bleiben.Die französische Fluggesellschaft Air France hat Flüge von und nach Tel Aviv, Beirut, Dubai und Riad bis zum 5. März gestrichen. Die niederländische Konzerntochter KLM hat  angekündigt, Verbindungen nach und von Dammam, Dubai und Riad bis zum 9. März auszusetzen. Routen nach Tel Aviv sollen für den Rest der Wintersaison gestrichen werden.Delta Air Lines aus den USA gab bekannt, dass sie Flüge von John F. Kennedy International Airport in New York nach Tel Aviv bis zum 8. März und zurück bis zum 9. März gestrichen hat.El Al, die größte israelische Fluggesellschaft, hat bis zum 5. 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Diese Frist verlängerte die Fluggesellschaft um einen Tag, also bis einschließlich heute.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T14:11:56.000Z","dateModified":"2026-03-03T14:11:56.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Susanne Ködel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iranische Raketen schlagen im Großraum Tel Aviv ein","articleBody":"Iranische Raketen schlagen im Großraum Tel Aviv einDer Iran hat Israel am Mittag erneut mit Raketen angegriffen. In Bnei Brak, einer Stadt nordöstlich von Tel Aviv, wurden dabei laut israelischen Rettungsdiensten mindestens sieben Menschen leicht verletzt. Auch an drei weiteren Stellen im Zentrum des Landes schlugen Raketenteile ein.Eine Frau sei durch eine Explosion verletzt worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Sechs weitere Menschen hätten Verletzungen durch Glassplitter und Explosionen erlitten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T13:52:19.000Z","dateModified":"2026-03-03T14:26:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johannes Böhme"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel fordert andere Länder auf, ihre Beziehungen zum Iran abzubrechen","articleBody":"Israel fordert andere Länder auf, ihre Beziehungen zum Iran abzubrechenIsrael hat andere Staaten zum Abbruch ihrer Beziehungen zum Iran aufgefordert. Außenminister Gideon Sa’ar sagte nach Angaben seines Büros in einer Videokonferenz mit den diplomatischen Vertretern von rund 60 Ländern, "dass nach den Angriffen des iranischen Regimes auf alle seine Nachbarn und dem Massaker an der eigenen Bevölkerung Länder auf der ganzen Welt ihre Beziehungen zum Iran abbrechen müssen".Sa’ars Büro ließ in der Erklärung offen, ob alle 60 der angesprochenen Länder tatsächlich diplomatische Beziehungen zum Iran unterhalten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T13:51:12.000Z","dateModified":"2026-03-03T14:27:42.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hella Kemper"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_681/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZahNQa7EvJ3pvcDEF7/moZazWW37Cgs2tGeWpCw.jpeg","caption":"Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar fordert andere Länder auf, ihre Beziehungen zum Iran abzubrechen","creditText":"Katharina Kausche/dpa","uploadDate":"2026-03-03T14:27:41.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZahNQa7EvJ3pvcDEF7/moZazWW37Cgs2tGeWpCw.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Explosionen nahe dem einzigen Atomkraftwerk im Iran","articleBody":"Explosionen nahe dem einzigen Atomkraftwerk im IranRussland sieht wegen der Angriffe der USA und Israels auf den Iran eine wachsende Gefahr für das Kernkraftwerk Buschehr. Wenige Kilometer vom AKW entfernt seien Explosionen zu hören, sagte Alexej Lichatschow, Chef des staatlichen russischen Atomkonzerns Rosatom, in Moskau. "Das richtet sich nicht gegen das Werk, sondern gegen Militäranlagen dort", sagte er der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Rosatom erwäge, 150 bis 200 Mitarbeiter aus Buschehr abzuziehen. Die Atomanlage Buschehr ist das einzige Atomkraftwerk im Iran. Es liegt 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Die Russen bauen derzeit im Iran an einem zweiten Reaktorblock. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T13:29:54.000Z","dateModified":"2026-03-03T13:29:54.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hella Kemper"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"In Katar sitzen rund 8.000 Flugpassagiere im Transit fest","articleBody":"In Katar sitzen rund 8.000 Flugpassagiere im Transit festRund 8.000 Flugreisende hängen nach Angaben des katarischen Außenministeriums in Transitzonen des Golfstaats fest. Die Passagiere würden bis zum Ende der Krise in ​Hotels untergebracht, sagt ein Sprecher des Ministeriums. Das gesamte katarische Territorium sei Ziel der iranischen Angriffe, nicht nur militärische Einrichtungen. Auch Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen würden versorgt, hieß es.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T13:21:51.000Z","dateModified":"2026-03-03T13:21:51.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Susanne Ködel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne setzen Ölterminal am Golf von Oman in Brand","articleBody":"Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne setzen Ölterminal am Golf von Oman in BrandIm Fujairah Ölterminal in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach einem Angriff ein Brand ausgebrochen. Laut der Sicherheitsfirma Vanguard wurde das Feuer durch die Trümmer einer abgeschossenen, iranischen Drohne ausgelöst. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind einer der größten Ölproduzenten der Welt. Das Terminal liegt im Westen der Vereinigten Arabischen Emirate. Dort können bis zu 1,2 Million Kubikmeter Rohöl gelagert werden. Es ist eines der wenigen Ölterminals der Emirate, an denen Schiffe anlegen können, ohne durch die Straße von Hormus fahren zu müssen. Der Betrieb des Öl-Terminals wurde nach dem Brand vorerst eingestellt, berichtete die britische BBC. Der Iran hatte angekündigt die Straße von Hormus für den Schiffverkehr sperren zu wollen. Sie ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Handel.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T13:12:03.000Z","dateModified":"2026-03-03T14:22:30.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johannes Böhme"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Erster Flug aus Dubai erreicht Deutschland","articleBody":"Erster Flug aus Dubai erreicht DeutschlandAm Frankfurter Flughafen ist eine erste Maschine aus Dubai seit dem Angriff auf den Iran gelandet. Die Maschine der Fluggesellschaft Emirates sollte in der Golfregion gestrandete deutsche Touristen und Staatsbürger nach Deutschland bringen. Sie erreichte ihr Ziel um kurz nach 13.30 Uhr. Nach Daten des Flugtrackingdienstes Flightradar24 handelte es sich um einen Airbus A380. Am Vormittag hatte der Flughafen Frankfurt Main den Abflug aus Dubai bereits bestätigt. Wie viele Passagiere insgesamt an Bord waren und bei wie vielen von ihnen es sich tatsächlich um in Dubai zuletzt gestrandete Urlauber gehandelt hat, war zunächst unklar. Am Abend wird in München eine zweite Maschine aus dem Emirat erwartet. Sie soll rund 200 TUI-Gäste nach Deutschland bringen, teilte der Reiseveranstalter mit.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T13:03:00.000Z","dateModified":"2026-03-03T13:25:30.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Susanne Ködel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/mobilitaet/2026-03/iran-krieg-deutsche-dubai-frankfurt-muenchen","headline":"Erster Flug aus Dubai in Frankfurt gelandet","description":"Der erste Emirates-Flug nach dem Angriff auf den Iran hat Passagiere von Dubai nach Deutschland gebracht. Am Abend soll eine weitere Maschine in München ankommen.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Deutschland zitiert den iranischen Botschafter ins Auswärtige Amt","articleBody":"Deutschland zitiert den iranischen Botschafter ins Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat den Botschafter des Iran vorgeladen. Die Bundesregierung habe dabei das iranische Regime aufgefordert, die Angriffe auf Nachbarstaaten sofort einzustellen, teilte das Außenministerium auf dem sozialen Netzwerk X mit. "Wir verurteilen die willkürlichen und unverhältnismäßigen Raketen- und Drohnenangriffe des iranischen Regimes, auch auf zivile Ziele", schrieb das Auswärtige Amt. "Die Angriffe bedrohen unsere Verbündeten, unser Militärpersonal und unsere Staatsangehörigen in der Region."Das Einbestellen des Botschafters oder der Botschafterin eines Landes ist eine ernste diplomatische Maßnahme, um formell gegen die Politik eines Landes zu protestieren ohne Unmut und Besorgnis darüber zu äußern.Mehr lesen Sie hier: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T12:33:17.000Z","dateModified":"2026-03-03T13:06:20.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johannes Böhme"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/iran-krieg-botschafter-deutschland-auswaertiges-amt","headline":"Auswärtiges Amt bestellt iranischen Botschafter ein","description":"Das Auswärtige Amt hat nach den Angriffen des Iran auf Staaten im Nahen Osten den iranischen Botschafter einbestellt. Die Angriffe würden "Verbündete bedrohen".","image":{"@type":"ImageObject"}},{"@type":"WebPage","url":"","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Frankreich schickt Kriegsschiff nach Zypern","articleBody":"Frankreich schickt Kriegsschiff nach ZypernFrankreich entsendet zur Stärkung der Drohnenabwehr ein Kriegsschiff nach Zypern, heißt es aus Behördenkreisen. Frankreich plane außerdem, landbasierte Systeme zur Drohnen- und Raketenabwehr schicken, teilten zyprische Beamte mit. Auch Deutschland habe positiv auf eine Bitte reagiert, ein Kriegsschiff zu entsenden. Die militärische Ausrüstung solle so bald wie möglich auf Zypern eintreffen. Griechenland hat vier Kampfjets vom Typ F-16 nach Zypern geschickt. Zudem sind zwei griechische Fregatten dorthin unterwegs.In der Nacht zum Montag war eine Drohne auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern eingeschlagen. Ein Hangar soll dabei leicht beschädigt worden sein. Nach Behördenangaben wurden zwei weitere Drohnen von britischen Kriegsflugzeugen abgefangen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T12:30:25.000Z","dateModified":"2026-03-03T12:45:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hella Kemper"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZaFmkP7EvJ3pvcDEEr/moZaRg2y7EvJ3pvcDEEx.jpeg","caption":"Die französische Tarnkappenfregatte Aconit verlässt den Hafen von Toulon zu einem jährlichen Einsatz der Marineakademie","creditText":"Thibaud Moritz / AFP / Getty Images","uploadDate":"2026-03-03T12:45:20.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZaFmkP7EvJ3pvcDEEr/moZaRg2y7EvJ3pvcDEEx.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran untersagt sämtliche Lebensmittelexporte","articleBody":"Iran untersagt sämtliche LebensmittelexporteDie iranische Regierung hat den Export von sämtlichen Lebensmitteln verboten. Dem liegt laut einem Bericht der staatlich verankerten Nachrichtenagentur Tasnim ein Regierungsbeschluss zugrunde, der auch die Ausfuhr von Agrarprodukten bis auf Weiteres untersagt. 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Susanne Ködel
Susanne Ködel

Wadephul kündigt für morgen ersten Rückholflug an

Die Bundesregierung will morgen mit ihrer Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen beginnen. Wie Außenminister Johann Wadephul (CDU) dem Sender Welt TV sagte, ist ein erster Flug nach Maskat, der Hauptstadt des Omans, geplant.

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Iranische Medien melden Angriff auf Gebäude von Expertenrat

Bei neuen US-israelischen Luftangriffen ist nach Berichten iranischer Medien das Gebäude des Expertenrats getroffen worden. Bislang ist unklar, ob und wie viele Menschen sich zu diesem Zeitpunkt darin aufgehalten haben. Die „amerikanisch-zionistischen Verbrecher“ hätten den Angriff auf den Sitz des Expertenrats verübt, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Örtliche Medien zeigten Aufnahmen des schwer beschädigten Gebäudes in der südlich von Teheran gelegenen Stadt Ghom.

Nach der iranischen Verfassung wählt der Expertenrat den Revolutionsführer. Das Verfassungsorgan entscheidet demnach über die Nachfolge des getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei.

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Fluggesellschaften schränken Betrieb weiter ein

Nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran und iranischen Vergeltungsangriffen auf Staaten der Region bestehen seit Tagen erhebliche Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Wichtige Drehkreuze wie in Dubai, Doha und Abu Dhabi wurden wegen der militärischen Auseinandersetzungen geschlossen. 

In der Region setzen zahlreiche Fluggesellschaften den Betrieb auch für die nächsten Tage weiter aus. Abhängig von den Entwicklungen vor Ort können die Beeinträchtigungen länger anhalten:

  • Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat Flüge von und nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Dammam, Erbil und Teheran bis zum 8. März gestrichen und setzt Verbindungen von und nach Dubai bis zum 4. März aus.
  • Qatar Airways, die nationale Fluggesellschaft Katars mit Sitz in Doha, teilte mit, dass alle Flüge von und zum Internationalen Flughafen in der Hauptstadt Doha aufgrund der Sperrung des Luftraums von Katar ausgesetzt seien.
  • Etihad, nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat alle Flüge von und zu ihrem Drehkreuz in Abu Dhabi bis zum 4. März um 11:00 Uhr vormittags deutscher Zeit ausgesetzt. Emirates hatte für den Vorabend angekündigt, eine begrenzte Zahl an Flügen wieder aufzunehmen. Heute am Mittag war in Frankfurt eine Maschine der Airline aus Dubai gelandet. Andere Verbindungen sollen jedoch bis auf Weiteres gestrichen bleiben.
  • Die französische Fluggesellschaft Air France hat Flüge von und nach Tel Aviv, Beirut, Dubai und Riad bis zum 5. März gestrichen. Die niederländische Konzerntochter KLM hat  angekündigt, Verbindungen nach und von Dammam, Dubai und Riad bis zum 9. März auszusetzen. Routen nach Tel Aviv sollen für den Rest der Wintersaison gestrichen werden.
  • Delta Air Lines aus den USA gab bekannt, dass sie Flüge von John F. Kennedy International Airport in New York nach Tel Aviv bis zum 8. März und zurück bis zum 9. März gestrichen hat.
  • El Al, die größte israelische Fluggesellschaft, hat bis zum 5. März um 2:00 Uhr morgens alle Flüge von und nach Israel gestrichen.
  • Die Airline Air India hatte die Aussetzung aller Flüge von und nach den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Israel und Katar zunächst bis einschließlich gestern ausgesetzt. Diese Frist verlängerte die Fluggesellschaft um einen Tag, also bis einschließlich heute.

Johannes Böhme
Johannes Böhme

Iranische Raketen schlagen im Großraum Tel Aviv ein

Der Iran hat Israel am Mittag erneut mit Raketen angegriffen. In Bnei Brak, einer Stadt nordöstlich von Tel Aviv, wurden dabei laut israelischen Rettungsdiensten mindestens sieben Menschen leicht verletzt. Auch an drei weiteren Stellen im Zentrum des Landes schlugen Raketenteile ein.

Eine Frau sei durch eine Explosion verletzt worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Sechs weitere Menschen hätten Verletzungen durch Glassplitter und Explosionen erlitten.

Hella Kemper
Hella Kemper

Israel fordert andere Länder auf, ihre Beziehungen zum Iran abzubrechen

Israel hat andere Staaten zum Abbruch ihrer Beziehungen zum Iran aufgefordert. Außenminister Gideon Sa’ar sagte nach Angaben seines Büros in einer Videokonferenz mit den diplomatischen Vertretern von rund 60 Ländern, „dass nach den Angriffen des iranischen Regimes auf alle seine Nachbarn und dem Massaker an der eigenen Bevölkerung Länder auf der ganzen Welt ihre Beziehungen zum Iran abbrechen müssen“.
Sa’ars Büro ließ in der Erklärung offen, ob alle 60 der angesprochenen Länder tatsächlich diplomatische Beziehungen zum Iran unterhalten.
Der israelische Außenminister Gideon Sa'ar fordert andere Länder auf, ihre Beziehungen zum Iran abzubrechen
Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar fordert andere Länder auf, ihre Beziehungen zum Iran abzubrechen. Katharina Kausche/dpa

Hella Kemper
Hella Kemper

Explosionen nahe dem einzigen Atomkraftwerk im Iran

Russland sieht wegen der Angriffe der USA und Israels auf den Iran eine wachsende Gefahr für das Kernkraftwerk Buschehr. Wenige Kilometer vom AKW entfernt seien Explosionen zu hören, sagte Alexej Lichatschow, Chef des staatlichen russischen Atomkonzerns Rosatom, in Moskau. „Das richtet sich nicht gegen das Werk, sondern gegen Militäranlagen dort“, sagte er der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Rosatom erwäge, 150 bis 200 Mitarbeiter aus Buschehr abzuziehen.

Die Atomanlage Buschehr ist das einzige Atomkraftwerk im Iran. Es liegt 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Die Russen bauen derzeit im Iran an einem zweiten Reaktorblock. 

Susanne Ködel
Susanne Ködel

In Katar sitzen rund 8.000 Flugpassagiere im Transit fest

Rund 8.000 Flugreisende hängen nach Angaben des katarischen Außenministeriums in Transitzonen des Golfstaats fest. Die Passagiere würden bis zum Ende der Krise in ​Hotels untergebracht, sagt ein Sprecher des Ministeriums. Das gesamte katarische Territorium sei Ziel der iranischen Angriffe, nicht nur militärische Einrichtungen. Auch Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen würden versorgt, hieß es.

Johannes Böhme
Johannes Böhme

Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne setzen Ölterminal am Golf von Oman in Brand

Im Fujairah Ölterminal in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach einem Angriff ein Brand ausgebrochen. Laut der Sicherheitsfirma Vanguard wurde das Feuer durch die Trümmer einer abgeschossenen, iranischen Drohne ausgelöst.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind einer der größten Ölproduzenten der Welt. Das Terminal liegt im Westen der Vereinigten Arabischen Emirate. Dort können bis zu 1,2 Million Kubikmeter Rohöl gelagert werden. Es ist eines der wenigen Ölterminals der Emirate, an denen Schiffe anlegen können, ohne durch die Straße von Hormus fahren zu müssen

Der Betrieb des Öl-Terminals wurde nach dem Brand vorerst eingestellt, berichtete die britische BBC. Der Iran hatte angekündigt die Straße von Hormus für den Schiffverkehr sperren zu wollen. Sie ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Handel.

Quelle: Reuters

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Erster Flug aus Dubai erreicht Deutschland

Am Frankfurter Flughafen ist eine erste Maschine aus Dubai seit dem Angriff auf den Iran gelandet. Die Maschine der Fluggesellschaft Emirates sollte in der Golfregion gestrandete deutsche Touristen und Staatsbürger nach Deutschland bringen. Sie erreichte ihr Ziel um kurz nach 13.30 Uhr. Nach Daten des Flugtrackingdienstes Flightradar24 handelte es sich um einen Airbus A380. Am Vormittag hatte der Flughafen Frankfurt Main den Abflug aus Dubai bereits bestätigt.

Wie viele Passagiere insgesamt an Bord waren und bei wie vielen von ihnen es sich tatsächlich um in Dubai zuletzt gestrandete Urlauber gehandelt hat, war zunächst unklar. Am Abend wird in München eine zweite Maschine aus dem Emirat erwartet. Sie soll rund 200 TUI-Gäste nach Deutschland bringen, teilte der Reiseveranstalter mit.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Johannes Böhme
Johannes Böhme

Deutschland zitiert den iranischen Botschafter ins Auswärtige Amt

Das Auswärtige Amt hat den Botschafter des Iran vorgeladen. Die Bundesregierung habe dabei das iranische Regime aufgefordert, die Angriffe auf Nachbarstaaten sofort einzustellen, teilte das Außenministerium auf dem sozialen Netzwerk X mit. 
„Wir verurteilen die willkürlichen und unverhältnismäßigen Raketen- und Drohnenangriffe des iranischen Regimes, auch auf zivile Ziele“, schrieb das Auswärtige Amt. „Die Angriffe bedrohen unsere Verbündeten, unser Militärpersonal und unsere Staatsangehörigen in der Region.“

Das Einbestellen des Botschafters oder der Botschafterin eines Landes ist eine ernste diplomatische Maßnahme, um formell gegen die Politik eines Landes zu protestieren ohne Unmut und Besorgnis darüber zu äußern.

Mehr lesen Sie hier: 

Hella Kemper
Hella Kemper

Frankreich schickt Kriegsschiff nach Zypern

Frankreich entsendet zur Stärkung der Drohnenabwehr ein Kriegsschiff nach Zypern, heißt es aus Behördenkreisen. Frankreich plane außerdem, landbasierte Systeme zur Drohnen- und Raketenabwehr schicken, teilten zyprische Beamte mit. Auch Deutschland habe positiv auf eine Bitte reagiert, ein Kriegsschiff zu entsenden. Die militärische Ausrüstung solle so bald wie möglich auf Zypern eintreffen.

Griechenland hat vier Kampfjets vom Typ F-16 nach Zypern geschickt. Zudem sind zwei griechische Fregatten dorthin unterwegs.

In der Nacht zum Montag war eine Drohne auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern eingeschlagen. Ein Hangar soll dabei leicht beschädigt worden sein. Nach Behördenangaben wurden zwei weitere Drohnen von britischen Kriegsflugzeugen abgefangen.
Die französische Tarnkappenfregatte Aconit verlässt den Hafen von Toulon zu einem jährlichen Einsatz der Marineakademie
Die französische Tarnkappenfregatte Aconit verlässt den Hafen von Toulon zu einem jährlichen Einsatz der Marineakademie. Thibaud Moritz / AFP / Getty Images

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Iran untersagt sämtliche Lebensmittelexporte

Die iranische Regierung hat den Export von sämtlichen Lebensmitteln verboten. Dem liegt laut einem Bericht der staatlich verankerten Nachrichtenagentur Tasnim ein Regierungsbeschluss zugrunde, der auch die Ausfuhr von Agrarprodukten bis auf Weiteres untersagt. Die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern sei zur Priorität erklärt worden.

Johannes Böhme
Johannes Böhme

Zwei Drohnen über dem Oman abgeschossen

Die Flugabwehr des Oman hat laut Regierungsangaben zwei Drohnen im Süden des Landes abgefangen. Eine dritte Drohne sei in der ​Umgebung des Hafens Salalah, an der Grenze zum Jemen, zerschellt. Bei dem Angriff sei niemand verletzt worden. Die iranische Regierung dementiert jegliche Beteiligung an der Drohnen-Attacke.  

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Sonderflug soll Tui-Gäste aus Dubai nach München bringen

Am Abend wird am Münchner Flughafen eine Sondermaschine der Fluggesellschaft Emirates aus Dubai erwartet. An Bord sind nach Angaben eines Sprechers des Reisekonzerns Tui voraussichtlich rund 200 Tui-Gäste. Der Flug EK 8051 soll gegen 19.30 Uhr in München landen, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Zahlreiche Touristen sitzen infolge des Irankriegs derzeit in der Golfregion fest. Darunter sind rund 5.000 Gäste von Tui, die auf zwei Kreuzfahrtschiffen unterwegs waren.

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Israel will im Libanon eine „Pufferzone“ errichten

Die israelische Armee hat angekündigt, eine „Pufferzone“ im Libanon zu errichten. Unterdessen sollen bereits Bodentruppen der israelischen Armee in eine Grenzregion im Südlibanon vorgedrungen sein, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Armeekreise berichtet. Um die Sicherheit der Soldaten zu gewährleisten, wolle sich die libanesische Armee bis zu zehn Kilometer von der Grenze zurückziehen, hieß es. Israel rief Menschen aus mehr als 50 Ortschaften zur Evakuierung auf, mindestens 30.000 Menschen sind auf der Flucht.
Mehr lesen Sie hier: