Krieg gegen den Iran: Trump stellt Intensivierung dieser Angriffe uff den Iran in Aussicht



Zielen der Hisbollah und ranghohen Milizen galten. Im Süden des Libanon wurde zu Evakuierungen aufgerufen.
  • Der Iran lehnt nach Angaben des Sicherheitsratschefs Ali Laridschani jegliche Verhandlungen mit den USA ab. 
  • Die Ölpreise sind nach der Eskalation im Nahen Osten wie erwartet deutlich gestiegen.
  • Die israelische Luftwaffe hat weitere umfangreiche Angriffe auf den Iran gestartet und vor allem Ziele in der Hauptstadt Teheran anvisiert. 
  • Deutsche, die in der Region gestrandet sind oder leben, können derzeit nicht aus der Region ausgeflogen werden, sie werden Außenminister Johann Wadephul zufolge über Ausreisealternativen auf dem Landweg informiert. Russland bringt Bürger über Aserbaidschan in Sicherheit.
  • US-Präsident Donald Trump zufolge könnten die Angriffe auf den Iran vier Wochen andauern. Der US-⁠Kongress wurde über die ​Militärschläge informiert.
  • Die USA dürfen britische Militäranlagen nutzen; das Verteidigungsministerium in London hat einen Drohnenangriff auf einen Stützpunkt in Zypern bestätigt.
  • Sechs Golfstaaten haben iranische Angriffe auf ihre Länder verurteilt. Bahrain, Kuwait, der Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate behalten sich das Recht auf Gegenangriffe vor.
  • Dem US-Militär zufolge wurden bis zum Abend mehr als 1.000 Ziele im Iran angegriffen, zerstört wurde demnach auch das Hauptquartier der Revolutionsgarde.
  • Mehr dazu lesen Sie hier:

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    Trump sieht drei "gute Optionen" für künftige Führung des Iran

    Nach der Tötung des Ajatollah Ali Chamenei hat US-Präsident Donald Trump verkündet, Ideen für die künftige Führung des Iran zu haben. Er habe "drei sehr gute Optionen", sagte Trump der New York Times. Konkrete Details nannte er jedoch nicht. So sei Trump nicht darauf eingegangen, welche Rolle beispielsweise Ali Laridschani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, künftig übernehmen könnte.

    Laut NYT skizzierte Trump mehrere Vorstellungen und verwies teils auf Venezuela, wo die USA im Januar den damaligen Staatschef Nicolás Maduro festgenommen und damit abgesetzt hatten. Die Zeitung wertete das Gespräch so, dass die US-Regierung selbst noch unsicher sei, wie es im Iran künftig weitergehe.

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    Iran lehnt Gespräche mit den USA ab

    Der Iran lehnt nach Angaben des Sicherheitsratschefs Ali Laridschani jegliche Verhandlungen mit den USA ab. "Wir werden nicht mit den USA verhandeln", schrieb Laridschani auf X. Er wies Medienberichte zurück, wonach iranische Vertreter versucht hätten, Gespräche mit den USA aufzunehmen.

    Laridschani warf US-Präsident Donald Trump außerdem vor, die Region "mit seinen ‚illusorischen Träumen‘ ins Chaos gestürzt" zu haben. Nun sorge Trump sich um Verluste bei den US-Streitkräften.

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    Rauch über US-Botschaft in Kuwait

    Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP meldet, dass Rauch aus der US-amerikanischen Botschaft in Kuwait-Stadt aufsteige. Der Iran hatte Kuwait zuvor erneut beschossen, über Kuwait-Stadt waren Warnsirenen zu hören. Die US-Botschaft selbst rief dazu auf, ihr Gebäude nicht aufzusuchen.

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    Kuwait meldet Absturz von US-Kampfflugzeugen

    In Kuwait sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums mehrere US-Kampfflugzeuge abgestürzt. Alle Besatzungsmitglieder hätten überlebt, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Sie würden derzeit medizinisch behandelt und befänden sich in "stabilem" Zustand. Der Golfstaat bestätigte damit Berichte über einen abgestürzten Militärjet, die sich auf Videos in den sozialen Medien stützten.

    Die kuwaitische Regierung stimme sich direkt mit den US-Truppen im Land ab über die Umstände des Vorfalls, sagte der Sprecher. Die Ursache des Absturzes werde derzeit untersucht. Bislang ist unklar, ob es sich um einen Unfall, einen Abschuss etwa durch den Iran oder um versehentlichen Beschuss durch eigene Truppen handelte.

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    Libanesische Regierung berät Lage in Krisensitzung

    Nach wechselseitigen Angriffen zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz ist das libanesische Regierungskabinett zu einer Krisensitzung zusammengekommen. An dem Treffen am Morgen nahm auch Armeechef Rudolph Haikal teil.

    Das Kabinett erörtere die Lage und berate über Maßnahmen mit Blick auf die Situation im Libanon, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur. Bei den israelischen Angriffen sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mehr als 30 Menschen getötet und rund 150 Menschen verletzt worden.

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    Mindestens 555 Menschen durch Angriffe im Iran getötet

    Bei den gemeinsamen Angriffen durch Israel und die USA sind im Iran nach dortigen Angaben mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Roten Halbmond im Iran.

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    USA und Israel haben auch iranische Atomanlagen angegriffen

    Bei ihrem Angriff auf den Iran haben die USA und Israel nach iranischen Angaben die Atomanlage in Natanz getroffen. Das teilte der iranische Botschafter der Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen (IAEA) mit. "Gestern haben sie erneut die friedlichen, gesicherten Nuklearanlagen des Iran angegriffen“, sagte Reza Najafi vor Journalisten am Rande einer Sitzung des 35-köpfigen Gouverneursrats der IAEA. Auf die Frage von Reuters, welche Anlagen getroffen worden seien, antwortete er: "Natanz“.

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    Die IAEA hatte kurz zuvor dagegen angegeben, dass es keine Hinweise auf beschädigte Nuklearanlagen im Iran gebe. Der Organisation zufolge konnte jedoch kein Kontakt zu den iranischen Atomaufsichtsbehörden hergestellt werden.

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    Israel greift weitere Ziele im Libanon an

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    Die israelische Luftwaffe hat weitere Angriffe auf südliche Vororte von Beirut geflogen. Am Vormittag waren Detonationen in Teilen der libanesischen Hauptstadt zu hören. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, wurde ein Gebiet getroffen, in dem die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz eine große Halle für Kundgebungen betreibt. Ob Menschen getötet oder verletzt wurden, war demnach zunächst unklar.

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    Zyprisches Staatsfernsehen berichtet von Sirenenalarm auf britischem Militärstützpunkt

    Auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern gab es offenbar gegen Mittag Sirenenalarm. Das berichtete der zyprische Staatssender CyBC in einer Live-Übertragung. Demnach ertönten Sirenen auf dem Stützpunkt und Flugzeuge starteten von der Anlage.

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    Wie der Rundfunksender außerdem berichtete, wurde infolge der Sichtung eines verdächtigen Objekts auf den Radaren ein Zivilflughafen im zyprischen Paphos evakuiert.

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    Drei US-Kampfjets versehentlich von Kuwait abgeschossen

    Dem Kampfkommando Centcom des US-Verteidigungsministeriums zufolge sind die drei US-amerikanischen Kampfflugzeuge über Kuwait wegen Beschuss der kuwaitischen Luftwaffe (friendly fire) abgestürzt. Sie seien "während aktiver Kampfhandlungen – darunter Angriffe durch iranische Flugzeuge, ballistische Raketen und Drohnen – versehentlich von der kuwaitischen Luftabwehr abgeschossen worden", teilte Centcom mit.

    Die F-15E Strike Eagles waren zur Unterstützung der Operation Epic Fury im Einsatz. Dem kuwaitischen Verteidigungsministerium zufolge konnten sich die Piloten der Jets retten. Auch Centcom zufolge konnten sich alle sechs Insassen der Maschinen per Schleudersitz retten und befinden sich in Sicherheit.

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    Auf Videomaterial der Nachrichtenagentur Reuters sind Ausschnitte des Vorfalls zu sehen. Ein Video etwa zeigt einen der US-Kampfflugzeugpiloten im Auto von Kuwaitis, nachdem er sich bei dem Absturz aus seinem Jet gerettet hat.

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    Ein weiteres, vom US-amerikanischen Sender CNN geolokalisiertes Video, scheint einen Kampfjetpiloten zu zeigen, der sich nach dem Absprung aus seinem Jet am Boden in Kuwait befindet. Ein Mann in einem Fluganzug und Helm liegt neben einem orange-weißen Fallschirm und einer Fallschirmschnur in einer Wüstenlandschaft in der Nähe einer Zaunlinie.
    CNN hat das Video etwa 30 Kilometer von dem Militärstützpunkt Ali Al Salem Air entfernt verortet, auf dem US-Streitkräfte stationiert sind.

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    Pistorius berät sich mit Bundeswehr-Führung in Nahost

    Nach den iranischen Angriffen auf Stützpunkte mit Bundeswehr-Soldaten im Irak und in Jordanien will Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit den Befehlshabenden vor Ort über die Lage beraten. Pistorius werde noch heute in einer Schaltkonferenz mit der Führungsebene vor Ort über die aktuelle Gefährdungssituation sprechen und sich ein Bild von der Lage machen, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

    Aktuell sind rund 500 deutsche Soldatinnen und Soldaten in der Nahost-Region stationiert. Sie halten sich im Irak, Jordanien und vor der libanesischen Küste auf. Die Truppen seien wohlauf und hielten sich in "geschützten Unterkünften oder geschützten Positionen" auf, sagte der Sprecher. Er wollte nicht ausschließen, dass es Änderungen bei der Personalstärke vor Ort geben könnte.

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    Israelische Armee meldet Tötung von Hisbollah-Geheimdienstchef 

    Die israelischen Streitkräfte bestätigen den Tod des Geheimdienstchefs der Hisbollah, Hussein Makled, in Beirut. Das teilte die IDF-Sprecherin Ella Waweya auf X mit. Makled sei bei einer Razzia getötet worden. Weitere Einzelheiten zu der Tötung sollten noch folgen, heißt es in dem Post weiter. 

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    جيش الدفاع يؤكد: تصفية مسؤول هيئة الاستخبارات في منظمة حزب الله الإرهابية في بيروت

    يؤكد جيش الدفاع أنه في غارة دقيقة مفذت الليلة (الإثنين) في بيروت، تمّت تصفية الارهابي حسين مقلد الذي شغل منصب مسؤول هيئة الاستخبارات في منظمة حزب الله الإرهابية.

    تفاصيل إضافية لاحقًا

    — Lieutenant Colonel Ella Waweya | إيلا واوية (@CaptainElla1) March 2, 2026

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    Israels Verteidigungsminister Israel Katz drohte, der Chef der Hisbollah, Naim Kassem, werde "auf dem Grund der Hölle" enden. "Wir werden die Hisbollah hart treffen", sagte Katz bei einem Besuch der Einsatzzentrale der israelischen Luftwaffe. Kassem werde "feststellen, dass, wer dem Weg Chameneis folgt, auch wie Chamenei enden wird: auf dem Grund der Hölle". 

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    Libanesische Regierung verbietet militärische Einmischung der Hisbollah

    Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz für illegal erklärt. Das teilte Ministerpräsident Nawaf Salam in einer Fernsehansprache mit. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation. Dass diese symbolische Aktion große Auswirkungen auf die Taten der Miliz hat, ist unwahrscheinlich.

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    Iranische Revolutionsgarde will Netanjahus Amtssitz angegriffen haben

    Die iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben den Amtssitz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und das Hauptquartier des israelischen Luftwaffenkommandanten mit Raketen angegriffen. Beide Gebäude seien ins Visier genommen worden, schrieb die Revolutionsgarde in einer von der iranischen Nachrichtenagentur Fars zitierten Mitteilung. Tatsächlich waren Explosionen über Jerusalem zu hören, auch die israelische Armee meldete neue Raketenangriffe aus dem Iran. Über Schäden ist jedoch bisher nichts bekannt.

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    US-Geheimdienste sahen offenbar keine unmittelbare Angriffsgefahr durch den Iran 

    Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf informierte Kreise meldet, haben US-Regierungsvertreter Kongressabgeordneten in vertraulichen Gesprächen mitgeteilt, dass es keine konkreten geheimdienstlichen Hinweise auf einen möglicherweise bevorstehenden Präventivschlag des Iran gegen die USA gegeben habe. Demnach berichteten Regierungsvertreter von einer eher grundsätzlichen Bedrohungslage in der Region durch den Iran und verbündete Milizen. Es sei von der Regierung jedoch offenbar betont worden, dass von den Raketen des Iran und deren Verbündeten eine unmittelbare Gefahr für das US-Militär in der Region ausgegangen sei.

    Der Angriff der USA gemeinsam mit Israel ist völkerrechtlich umstritten. Er wäre als Verteidigungskrieg nur vom Völkerrecht gedeckt, sollte der Iran Israel und die USA unmittelbar bedroht haben.

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    USA kündigen weitere Kampfhandlungen gegen den Iran an

    Der US-Generalstabschef Dan Caine hat angekündigt, dass der Krieg gegen den Iran weiter andauern werde, um die militärischen Ziele im Iran zu erreichen. Außerdem sei mit weiteren Toten und Verletzten auf der US-Seite zu rechnen.

    "Dies ist keine einmalige Operation, die über Nacht durchgeführt werden kann", sagte Caine gegenüber Reportern. "Die militärischen Ziele, mit denen Centcom und die Joint Force betraut wurden, werden einige Zeit in Anspruch nehmen und in einigen Fällen schwierig und mühsam zu erreichen sein“, sagte er weiter. Mehr als 100 Flugzeuge seien im Zuge der Angriffswelle auf den Iran schon gestartet. Zudem hätten die US-Streitkräfte bereits Hunderte Raketen abgefangen, die auf die USA und ihre Partner gerichtet waren.

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    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge besteht das Ziel der US-amerikanischen Kriegshandlungen im Iran darin, Teherans Raketen, Marine und andere Sicherheitsinfrastrukturen zu zerstören. "Wir schlagen präzise, überwältigend und ohne Reue zu", sagte Hegseth während einer Pressekonferenz im US-Verteidigungsministerium. Auch Hegseth geht von weiteren Toten aus. Der Verteidigungsminister versprach aber auch, dass der Krieg "nicht endlos" sein werde. "Das ist nicht der Irak", sagte Hegseth. 

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    Wadephul will deutsche Touristen aus dem Nahen Osten holen

    Die Bundesregierung bereitet die Entsendung von Flugzeugen in den Nahen Osten vor, um deutsche Touristen nach Hause zu holen. Die Maschinen sollen nach Maskat im Oman und in die saudische Hauptstadt Riad geschickt werden, sagt Außenminister Johann Wadephul in Berlin. Dort seien die Lufträume noch geöffnet, Sicherheit ​gehe bei der Entsendung allerdings vor.

    Er habe mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr gesprochen, und die Airline habe grundsätzlich Kapazitäten. "Wir wollen Deutschen helfen, nach Hause zu kommen", sagte Wadephul. ⁠Man sei in ​einer Großkrise, in der auch ‌viele Deutsche betroffen seien. ‌Neben der Lufthansa sei man ​auch mit TUI und dem Deutschen Reiseverband in Kontakt.

    Ein besonderer Blick ​gelte der Rückholung vulnerabler Personen wie Kinder, Kranke oder Schwangere, sagte Wadephul. Mit diesen solle die Rückholaktion begonnen werden.

    Lesen Sie hier mehr dazu

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    Israelische Verteidigungsstreitkräfte raten zur Evakuierung mehrerer Häuser in Beirut

    Das israelische Militär (IDF) hat eine "dringende“ Evakuierungswarnung für Gebäude im Süden von Beirut herausgegeben. Die Zeitung The Guardian berichtete von riesigen Rauchwolken, die über der libanesischen Hauptstadt aufstiegen.

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    Irans Militär bezeichnet Trumps Kriegsziele als "wahnhaft“

    Irans oberster Sicherheitsbeamter Ali Larijani hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, "wahnhafte Fantasien" über die Folgen eines sich ausweitenden Krieges zu hegen. Auf X schrieb er, Trump habe die Region mit "falschen Hoffnungen" ins Chaos gestürzt und sei nun besorgt über weitere Opfer unter den amerikanischen Truppen. "Durch sein wahnhaftes Handeln wandelte er seinen selbstgeschaffenen Slogan ‚Amerika zuerst‘ in ‚Israel zuerst‘ um und opferte amerikanische Soldaten für Israels Machtstreben", schrieb Larijani weiter.

    In einem weiteren Post wies er Berichte zurück, nach denen die neue Führung des Iran Verhandlungen mit der US-Regierung anstrebt. "Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten hat sich der Iran auf einen langen Krieg vorbereitet", schrieb er in einem weiteren Statement.

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    USA kontrollieren nach eigenen Angaben iranischen Luftraum

    Nach Angaben des US-Generalstabschefs Dan Caine haben die US-Streitkräfte den iranischen Luftraum unter ihre Kontrolle gebracht. "Diese Luftherrschaft wird nicht nur den Schutz unserer Kräfte verbessern, sondern es ihnen auch ermöglichen, die Einsätze über dem Iran fortzusetzen", sagte Caine bei einer Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.

    Ein Einsatz von Bodentruppen sei nicht geplant, sagte Hegseth. Grundsätzlich schließe er eine Entsendung jedoch nicht aus. US-Präsident Donald Trump sorge dafür, "dass unsere Feinde verstehen, dass wir so weit gehen, wie wir es müssen". Man müsse dort aber nicht 200.000 Leute hinschicken und 20 Jahre bleiben, die USA könnten militärische Ziele erreichen, "ohne sich dabei töricht zu verhalten", sagte Hegseth weiter.

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    Erste Flüge von Dubai und Abu Dhabi zur Rückführung von Gestrandeten sollen am Abend abheben

    Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate hat angekündigt, spezielle Flüge zur Rückführung gestrandeter Passagiere möglich zu machen. Die größte internationale Fluggesellschaft Emirates kündigte an, eine begrenzte Zahl von Flügen werde am Montagabend abheben. Auch die Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi kündigte an, noch am Montag Flüge ​zur Rückführung von Reisenden "unter strengen Sicherheitsfreigaben" wieder aufzunehmen. Davon abgesehen blieben  kommerzielle Flüge gestrichen.

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    USA kämpfen nach eigenen Angaben nicht für Demokratie im Iran

    Demokratie im Iran ist nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kein Kriegsziel der USA. Es gehe nicht um ein "Experiment zum Demokratieaufbau", sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz im Pentagon. Die USA wollten "keine politisch korrekten Kriege" mehr wie in der Vergangenheit, sagte Hegseth, der sich seit September "Kriegsminister" nennt. 
    Zur Dauer und dem möglichen Ausmaß des Krieges wollte Hegseth sich nicht öffentlich äußern. "Ich halte es seit Langem für einen dieser Trugschlüsse, dass dieses Ministerium oder Präsidenten oder andere den amerikanischen Bürgern – und übrigens auch unseren Feinden – sagen sollten: Genau das werden wir tun", sagte der Verteidigungsminister. Ein solches Vorgehen sei "Unsinn"

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    Chameneis Ehefrau laut Medien an Verletzungen gestorben

    Iranische Medien haben den Tod der Ehefrau des von den USA und Israel getöteten geistlichen Oberhaupts des Iran gemeldet. Mansureh Chodschasteh Baghersadeh sei ihren Verletzungen erlegen. Die 79-Jährige hatte nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seit dem Angriff im Koma gelegen. Ihr Ehemann, der Ajatollah Ali Chamenei, war bei dem Angriff auf seine Residenz in der iranischen Hauptstadt am Samstag getötet worden. Iranische Medien bestätigten den Tod Chameneis am Sonntag ebenso wie den seiner Tochter, seines Schwiegersohns und seiner Enkelin.

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    Iran ernennt General der Revolutionsgarden zum neuen Verteidigungsminister

    Ein General der iranischen Revolutionsgarden, Madschid Ebnelresa, ist zum Interims-Verteidigungsminister ernannt worden. Der bisherige Verteidigungsminister war bei US-israelischen Angriffen getötet worden. Ebnelresa übernehme das Amt auf Anordnung des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, schrieb ein Sprecher des Präsidenten im Onlinedienst X.

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    Merz telefoniert mit Erdoğan zur aktuellen Lage

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat türkischen Angaben zufolge mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan telefoniert. In dem Telefonat über die aktuelle Situation im amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran sprach sich Erdoğan demnach dafür aus, dass es wichtig sei, die Konfliktparteien wieder zum Dialog zu ermutigen. 

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    Explosionen nahe einer Atomanlage im iranischen Isfahan

    In der Nähe einer Atomanlage in der zentraliranischen Stadt Isfahan sind Medienberichten zufolge laute Explosionen zu hören. In dem Gebiet liegt auch ein Luftwaffenstützpunkt, berichteten iranische Nachrichtenseiten.

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    Putin wirft USA und Israel Verletzung des Völkerrechts vor

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, telefoniert und die US-israelischen Angriffe auf den Iran kritisiert. Die russische Regierung habe versucht, im Streit um das iranische Atomprogramm zu vermitteln, aber diese Bemühungen seien "durch einen unprovozierten bewaffneten Angriff auf einen souveränen UN-Mitgliedsstaat unter Verletzung der Grundprinzipien des Völkerrechts" verunmöglicht worden, sagte Putin laut einer Mitteilung des Kremls zu Al-Nahjan. Putin selbst führt seit mehr als vier Jahren einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. 

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    Al-Nahjan verurteilte die iranischen Gegenangriffe auf die Arabischen Emirate. Diese seien völlig ungerechtfertigt gewesen, weil das Territorium des Landes nicht für die Attacken auf den Iran genutzt worden sei. Putin sagte, er wolle diese Position an die iranische Regierung weitertragen, wie es in der Mitteilung des Kreml hieß.

    Berichten der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge sprach Putin auch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in einem Telefonat über die Risiken der derzeitigen Lage. Beide Seiten hätten darin „ernsthafte Besorgnis über die realen Risiken einer Ausweitung des Konflikts, der bereits die Gebiete einer Reihe arabischer Länder betroffen hat und katastrophale Folgen haben könnte“, geäußert, zitierte Tass die Erklärung des Kremls.

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    Flughäfen in Vereinigten Emiraten nehmen "begrenzten" Flugverkehr wieder auf

    Die beiden Flughäfen in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wollen den Flugverkehr im Laufe des Abends offenbar wieder aufnehmen. Eine "begrenzte" Zahl von Flügen könne voraussichtlich starten, hieß es vonseiten des Betreibers. Die Fluggesellschaft Emirates und die Billigflug-Airline Flydubai kündigten für den Abend jeweils eine Reihe von Flügen an. Die Fluglinie Etihad Airways strebt die Wiederaufnahme des Flugbetriebs vom Abflughafen Abu Dhabi ab Dienstag an. 

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    Trump kündigt Eskalation an 

    US-Präsident Donald Trump hat eine weitere Eskalation im Krieg mit dem Iran in Aussicht gestellt. Die "große Welle" stehe erst noch bevor, sagt Trump dem US-amerikanischen Sender CNN. „Wir haben noch nicht einmal angefangen, ihnen hart zuzuschlagen. Die große Welle ist noch nicht gekommen. Die große Welle kommt bald“, sagte Trump.

    Wer nach der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei die Führung des Landes übernehmen werde, sei noch unklar, sagte Trump weiter. "Wir wissen nicht, wen sie wählen werden“, sagte er.

    "}],"created_at":1772466510,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoZTkEV52f6aF1V1L7tF","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069a5b14e","updated_at":1772467454,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":2105},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boZTriQhRBRT3BdPY94j","text":"

    Iran soll 500 Ziele mit Bezug zu USA und Israel in Nahost angegriffen haben

    Nach Darstellung der iranischen Revolutionsgarde hat der Iran bislang 500 Ziele in Nahost angegriffen, die mit den USA und Israel in Verbindung stehen. "Seit Beginn des Konflikts haben die tapferen Soldaten der iranischen Streitkräfte 60 strategische Ziele und 500 Ziele des amerikanischen Militärs und Ziele des zionistischen Regimes attackiert", teilte die Revolutionsgarde mit. Demnach wurden bei den Angriffen mehr als 700 Drohnen und mehrere Hundert Raketen eingesetzt.

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    Katar meldet Abschuss zweier iranischer Kampfflugzeuge

    Katar hat eigenen Angaben zufolge zwei iranische Kampfjets abgeschossen. Das geht aus  einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums hervor. Demnach handelte es sich um zwei Flugzeuge vom Typ Suchoi Su-24 sowjetischer Bauart.

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In dem Gebiet liegt auch ein Luftwaffenstützpunkt, berichteten iranische Nachrichtenseiten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T15:23:03.000Z","dateModified":"2026-03-02T15:37:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hella Kemper"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Putin wirft USA und Israel Verletzung des Völkerrechts vor","articleBody":"Putin wirft USA und Israel Verletzung des Völkerrechts vorRusslands Präsident Wladimir Putin hat mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, telefoniert und die US-israelischen Angriffe auf den Iran kritisiert. Die russische Regierung habe versucht, im Streit um das iranische Atomprogramm zu vermitteln, aber diese Bemühungen seien "durch einen unprovozierten bewaffneten Angriff auf einen souveränen UN-Mitgliedsstaat unter Verletzung der Grundprinzipien des Völkerrechts" verunmöglicht worden, sagte Putin laut einer Mitteilung des Kremls zu Al-Nahjan. Putin selbst führt seit mehr als vier Jahren einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T15:17:04.000Z","dateModified":"2026-03-02T16:09:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZTYGcP2f6aF1V1L7sx/moZTgRan2f6aF1V1L7tA.jpeg","caption":"Russlands Präsident Wladimir Putin","creditText":"Vyacheslav Prokofyev/dpa","uploadDate":"2026-03-02T15:27:13.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZTYGcP2f6aF1V1L7sx/moZTgRan2f6aF1V1L7tA.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Merz telefoniert mit Erdoğan zur aktuellen Lage","articleBody":"Merz telefoniert mit Erdoğan zur aktuellen LageBundeskanzler Friedrich Merz hat türkischen Angaben zufolge mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan telefoniert. In dem Telefonat über die aktuelle Situation im amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran sprach sich Erdoğan demnach dafür aus, dass es wichtig sei, die Konfliktparteien wieder zum Dialog zu ermutigen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T15:00:03.000Z","dateModified":"2026-03-02T15:08:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran ernennt General der Revolutionsgarden zum neuen Verteidigungsminister","articleBody":"Iran ernennt General der Revolutionsgarden zum neuen VerteidigungsministerEin General der iranischen Revolutionsgarden, Madschid Ebnelresa, ist zum Interims-Verteidigungsminister ernannt worden. Der bisherige Verteidigungsminister war bei US-israelischen Angriffen getötet worden. Ebnelresa übernehme das Amt auf Anordnung des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, schrieb ein Sprecher des Präsidenten im Onlinedienst X.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T14:59:50.000Z","dateModified":"2026-03-02T15:07:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hella Kemper"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Chameneis Ehefrau laut Medien an Verletzungen gestorben","articleBody":"Chameneis Ehefrau laut Medien an Verletzungen gestorbenIranische Medien haben den Tod der Ehefrau des von den USA und Israel getöteten geistlichen Oberhaupts des Iran gemeldet. Mansureh Chodschasteh Baghersadeh sei ihren Verletzungen erlegen. Die 79-Jährige hatte nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seit dem Angriff im Koma gelegen. Ihr Ehemann, der Ajatollah Ali Chamenei, war bei dem Angriff auf seine Residenz in der iranischen Hauptstadt am Samstag getötet worden. Iranische Medien bestätigten den Tod Chameneis am Sonntag ebenso wie den seiner Tochter, seines Schwiegersohns und seiner Enkelin.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T14:44:53.000Z","dateModified":"2026-03-02T15:53:14.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israelische Verteidigungsstreitkräfte raten zur Evakuierung mehrerer Häuser in Beirut","articleBody":"Israelische Verteidigungsstreitkräfte raten zur Evakuierung mehrerer Häuser in BeirutDas israelische Militär (IDF) hat eine "dringende“ Evakuierungswarnung für Gebäude im Süden von Beirut herausgegeben. Die Zeitung The Guardian berichtete von riesigen Rauchwolken, die über der libanesischen Hauptstadt aufstiegen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T14:40:24.000Z","dateModified":"2026-03-02T15:53:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hella Kemper"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZT6oe57EvJ3pvcUyDr/moZTVnD72f6aF1V1L7ss.jpeg","caption":"Rauchwolken nach einem israelischen Luftangriff in einem Vorort von Beirut im Libanon","creditText":"Mohamed Azakir/Reuters","uploadDate":"2026-03-02T14:52:37.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZT6oe57EvJ3pvcUyDr/moZTVnD72f6aF1V1L7ss.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA kämpfen nach eigenen Angaben nicht für Demokratie im Iran","articleBody":"USA kämpfen nach eigenen Angaben nicht für Demokratie im IranDemokratie im Iran ist nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kein Kriegsziel der USA. Es gehe nicht um ein "Experiment zum Demokratieaufbau", sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz im Pentagon. Die USA wollten "keine politisch korrekten Kriege" mehr wie in der Vergangenheit, sagte Hegseth, der sich seit September "Kriegsminister" nennt. Zur Dauer und dem möglichen Ausmaß des Krieges wollte Hegseth sich nicht öffentlich äußern. "Ich halte es seit Langem für einen dieser Trugschlüsse, dass dieses Ministerium oder Präsidenten oder andere den amerikanischen Bürgern – und übrigens auch unseren Feinden – sagen sollten: Genau das werden wir tun", sagte der Verteidigungsminister. Ein solches Vorgehen sei "Unsinn". ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T14:39:48.000Z","dateModified":"2026-03-02T14:47:11.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZTPYCf2f6aF1V1L7sG/moZTSwtW2f6aF1V1L7sX.jpeg","caption":"US-Verteidigungsminister Pete Hegseth","creditText":"Brendan Smialowski/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-02T14:43:07.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZTPYCf2f6aF1V1L7sG/moZTSwtW2f6aF1V1L7sX.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Erste Flüge von Dubai und Abu Dhabi zur Rückführung von Gestrandeten sollen am Abend abheben","articleBody":"Erste Flüge von Dubai und Abu Dhabi zur Rückführung von Gestrandeten sollen am Abend abhebenDie Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate hat angekündigt, spezielle Flüge zur Rückführung gestrandeter Passagiere möglich zu machen. Die größte internationale Fluggesellschaft Emirates kündigte an, eine begrenzte Zahl von Flügen werde am Montagabend abheben. Auch die Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi kündigte an, noch am Montag Flüge ​zur Rückführung von Reisenden "unter strengen Sicherheitsfreigaben" wieder aufzunehmen. Davon abgesehen blieben  kommerzielle Flüge gestrichen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T14:37:43.000Z","dateModified":"2026-03-02T14:48:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZTKh2b2uzB6Cvm8fGT/moZTTfA92f6aF1V1L7sc.jpeg","caption":"Abflugstraße des menschenleeren Dubai International Airport nach der Schließung in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten","creditText":"Altaf Qadri/AP/dpa","uploadDate":"2026-03-02T14:46:12.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZTKh2b2uzB6Cvm8fGT/moZTTfA92f6aF1V1L7sc.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA kontrollieren nach eigenen Angaben iranischen Luftraum","articleBody":"USA kontrollieren nach eigenen Angaben iranischen LuftraumNach Angaben des US-Generalstabschefs Dan Caine haben die US-Streitkräfte den iranischen Luftraum unter ihre Kontrolle gebracht. "Diese Luftherrschaft wird nicht nur den Schutz unserer Kräfte verbessern, sondern es ihnen auch ermöglichen, die Einsätze über dem Iran fortzusetzen", sagte Caine bei einer Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Ein Einsatz von Bodentruppen sei nicht geplant, sagte Hegseth. Grundsätzlich schließe er eine Entsendung jedoch nicht aus. US-Präsident Donald Trump sorge dafür, "dass unsere Feinde verstehen, dass wir so weit gehen, wie wir es müssen". Man müsse dort aber nicht 200.000 Leute hinschicken und 20 Jahre bleiben, die USA könnten militärische Ziele erreichen, "ohne sich dabei töricht zu verhalten", sagte Hegseth weiter.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T14:00:31.000Z","dateModified":"2026-03-02T14:51:45.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZTAqr62f6aF1V1L7rq/moZTUT4r2f6aF1V1L7sh.jpeg","caption":"Explosion bei einem amerikanisch-israelischen Luftangriff in Teheran","creditText":"Majid Asgaripour/WANA/Reuters","uploadDate":"2026-03-02T14:48:37.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZTAqr62f6aF1V1L7rq/moZTUT4r2f6aF1V1L7sh.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Irans Militär bezeichnet Trumps Kriegsziele als "wahnhaft“","articleBody":"Irans Militär bezeichnet Trumps Kriegsziele als "wahnhaft“Irans oberster Sicherheitsbeamter Ali Larijani hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, "wahnhafte Fantasien" über die Folgen eines sich ausweitenden Krieges zu hegen. Auf X schrieb er, Trump habe die Region mit "falschen Hoffnungen" ins Chaos gestürzt und sei nun besorgt über weitere Opfer unter den amerikanischen Truppen. "Durch sein wahnhaftes Handeln wandelte er seinen selbstgeschaffenen Slogan ‚Amerika zuerst‘ in ‚Israel zuerst‘ um und opferte amerikanische Soldaten für Israels Machtstreben", schrieb Larijani weiter. In einem weiteren Post wies er Berichte zurück, nach denen die neue Führung des Iran Verhandlungen mit der US-Regierung anstrebt. "Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten hat sich der Iran auf einen langen Krieg vorbereitet", schrieb er in einem weiteren Statement.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T13:58:01.000Z","dateModified":"2026-03-02T14:05:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA kündigen weitere Kampfhandlungen gegen den Iran an","articleBody":"USA kündigen weitere Kampfhandlungen gegen den Iran anDer US-Generalstabschef Dan Caine hat angekündigt, dass der Krieg gegen den Iran weiter andauern werde, um die militärischen Ziele im Iran zu erreichen. Außerdem sei mit weiteren Toten und Verletzten auf der US-Seite zu rechnen. "Dies ist keine einmalige Operation, die über Nacht durchgeführt werden kann", sagte Caine gegenüber Reportern. "Die militärischen Ziele, mit denen Centcom und die Joint Force betraut wurden, werden einige Zeit in Anspruch nehmen und in einigen Fällen schwierig und mühsam zu erreichen sein“, sagte er weiter. Mehr als 100 Flugzeuge seien im Zuge der Angriffswelle auf den Iran schon gestartet. Zudem hätten die US-Streitkräfte bereits Hunderte Raketen abgefangen, die auf die USA und ihre Partner gerichtet waren.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T13:50:22.000Z","dateModified":"2026-03-02T14:42:04.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_681/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZT3aRC2f6aF1V1L7rn/moZTSWqD2f6aF1V1L7sN.jpeg","caption":"US-Generalstabschef Dan Caine","creditText":"Elizabeth Frantz/Reuters","uploadDate":"2026-03-02T14:41:46.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZT3aRC2f6aF1V1L7rn/moZTSWqD2f6aF1V1L7sN.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-03-02T16:11:44.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Katar meldet Abschuss zweier iranischer KampfflugzeugeKatar hat eigenen Angaben zufolge zwei iranische Kampfjets abgeschossen. Das geht aus  einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums hervor. Demnach handelte es sich um zwei Flugzeuge vom Typ Suchoi Su-24 sowjetischer Bauart.","video":[]}"}“>

    Johanna Sethe
    Johanna Sethe

    Katar meldet Abschuss zweier iranischer Kampfflugzeuge

    Katar hat eigenen Angaben zufolge zwei iranische Kampfjets abgeschossen. Das geht aus  einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums hervor. Demnach handelte es sich um zwei Flugzeuge vom Typ Suchoi Su-24 sowjetischer Bauart.

    Eric Voigt
    Eric Voigt

    Iran soll 500 Ziele mit Bezug zu USA und Israel in Nahost angegriffen haben

    Nach Darstellung der iranischen Revolutionsgarde hat der Iran bislang 500 Ziele in Nahost angegriffen, die mit den USA und Israel in Verbindung stehen. „Seit Beginn des Konflikts haben die tapferen Soldaten der iranischen Streitkräfte 60 strategische Ziele und 500 Ziele des amerikanischen Militärs und Ziele des zionistischen Regimes attackiert“, teilte die Revolutionsgarde mit. Demnach wurden bei den Angriffen mehr als 700 Drohnen und mehrere Hundert Raketen eingesetzt.

    Johanna Sethe
    Johanna Sethe

    Trump kündigt Eskalation an 

    US-Präsident Donald Trump hat eine weitere Eskalation im Krieg mit dem Iran in Aussicht gestellt. Die „große Welle“ stehe erst noch bevor, sagt Trump dem US-amerikanischen Sender CNN. „Wir haben noch nicht einmal angefangen, ihnen hart zuzuschlagen. Die große Welle ist noch nicht gekommen. Die große Welle kommt bald“, sagte Trump.

    Wer nach der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei die Führung des Landes übernehmen werde, sei noch unklar, sagte Trump weiter. „Wir wissen nicht, wen sie wählen werden“, sagte er.

    Johanna Sethe
    Johanna Sethe

    Flughäfen in Vereinigten Emiraten nehmen „begrenzten“ Flugverkehr wieder auf

    Die beiden Flughäfen in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wollen den Flugverkehr im Laufe des Abends offenbar wieder aufnehmen. Eine „begrenzte“ Zahl von Flügen könne voraussichtlich starten, hieß es vonseiten des Betreibers. Die Fluggesellschaft Emirates und die Billigflug-Airline Flydubai kündigten für den Abend jeweils eine Reihe von Flügen an. Die Fluglinie Etihad Airways strebt die Wiederaufnahme des Flugbetriebs vom Abflughafen Abu Dhabi ab Dienstag an. 
    Flugzeuge der Linie Flydubai am Dubai International Airport in Dubai
    Flugzeuge der Linie Flydubai am Dubai International Airport in Dubai. Fadel Senna/AFP via Getty Images

    Hella Kemper
    Hella Kemper

    Explosionen nahe einer Atomanlage im iranischen Isfahan

    In der Nähe einer Atomanlage in der zentraliranischen Stadt Isfahan sind Medienberichten zufolge laute Explosionen zu hören. In dem Gebiet liegt auch ein Luftwaffenstützpunkt, berichteten iranische Nachrichtenseiten.

    Johanna Sethe
    Johanna Sethe

    Putin wirft USA und Israel Verletzung des Völkerrechts vor

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, telefoniert und die US-israelischen Angriffe auf den Iran kritisiert. Die russische Regierung habe versucht, im Streit um das iranische Atomprogramm zu vermitteln, aber diese Bemühungen seien „durch einen unprovozierten bewaffneten Angriff auf einen souveränen UN-Mitgliedsstaat unter Verletzung der Grundprinzipien des Völkerrechts“ verunmöglicht worden, sagte Putin laut einer Mitteilung des Kremls zu Al-Nahjan. Putin selbst führt seit mehr als vier Jahren einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. 
    Russlands Präsident Wladimir Putin
    Russlands Präsident Wladimir Putin. Vyacheslav Prokofyev/dpa
    Al-Nahjan verurteilte die iranischen Gegenangriffe auf die Arabischen Emirate. Diese seien völlig ungerechtfertigt gewesen, weil das Territorium des Landes nicht für die Attacken auf den Iran genutzt worden sei. Putin sagte, er wolle diese Position an die iranische Regierung weitertragen, wie es in der Mitteilung des Kreml hieß.

    Berichten der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge sprach Putin auch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in einem Telefonat über die Risiken der derzeitigen Lage. Beide Seiten hätten darin „ernsthafte Besorgnis über die realen Risiken einer Ausweitung des Konflikts, der bereits die Gebiete einer Reihe arabischer Länder betroffen hat und katastrophale Folgen haben könnte“, geäußert, zitierte Tass die Erklärung des Kremls.

    Johanna Sethe
    Johanna Sethe

    Merz telefoniert mit Erdoğan zur aktuellen Lage

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat türkischen Angaben zufolge mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan telefoniert. In dem Telefonat über die aktuelle Situation im amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran sprach sich Erdoğan demnach dafür aus, dass es wichtig sei, die Konfliktparteien wieder zum Dialog zu ermutigen. 

    Hella Kemper
    Hella Kemper

    Iran ernennt General der Revolutionsgarden zum neuen Verteidigungsminister

    Ein General der iranischen Revolutionsgarden, Madschid Ebnelresa, ist zum Interims-Verteidigungsminister ernannt worden. Der bisherige Verteidigungsminister war bei US-israelischen Angriffen getötet worden. Ebnelresa übernehme das Amt auf Anordnung des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, schrieb ein Sprecher des Präsidenten im Onlinedienst X.

    Sarah Kohler
    Sarah Kohler

    Chameneis Ehefrau laut Medien an Verletzungen gestorben

    Iranische Medien haben den Tod der Ehefrau des von den USA und Israel getöteten geistlichen Oberhaupts des Iran gemeldet. Mansureh Chodschasteh Baghersadeh sei ihren Verletzungen erlegen. Die 79-Jährige hatte nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seit dem Angriff im Koma gelegen. Ihr Ehemann, der Ajatollah Ali Chamenei, war bei dem Angriff auf seine Residenz in der iranischen Hauptstadt am Samstag getötet worden. Iranische Medien bestätigten den Tod Chameneis am Sonntag ebenso wie den seiner Tochter, seines Schwiegersohns und seiner Enkelin.

    Hella Kemper
    Hella Kemper

    Israelische Verteidigungsstreitkräfte raten zur Evakuierung mehrerer Häuser in Beirut

    Das israelische Militär (IDF) hat eine „dringende“ Evakuierungswarnung für Gebäude im Süden von Beirut herausgegeben. Die Zeitung The Guardian berichtete von riesigen Rauchwolken, die über der libanesischen Hauptstadt aufstiegen.
    Rauchwolken nach einem israelischen Luftangriff in einem Vorort von Beirut im Libanon
    Rauchwolken nach einem israelischen Luftangriff in einem Vorort von Beirut im Libanon. Mohamed Azakir/Reuters

    Johanna Sethe
    Johanna Sethe

    USA kämpfen nach eigenen Angaben nicht für Demokratie im Iran

    Demokratie im Iran ist nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kein Kriegsziel der USA. Es gehe nicht um ein „Experiment zum Demokratieaufbau“, sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz im Pentagon. Die USA wollten „keine politisch korrekten Kriege“ mehr wie in der Vergangenheit, sagte Hegseth, der sich seit September „Kriegsminister“ nennt. 
    Zur Dauer und dem möglichen Ausmaß des Krieges wollte Hegseth sich nicht öffentlich äußern. „Ich halte es seit Langem für einen dieser Trugschlüsse, dass dieses Ministerium oder Präsidenten oder andere den amerikanischen Bürgern – und übrigens auch unseren Feinden – sagen sollten: Genau das werden wir tun“, sagte der Verteidigungsminister. Ein solches Vorgehen sei „Unsinn“
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Brendan Smialowski/AFP/Getty Images

    Sarah Kohler
    Sarah Kohler

    Erste Flüge von Dubai und Abu Dhabi zur Rückführung von Gestrandeten sollen am Abend abheben

    Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate hat angekündigt, spezielle Flüge zur Rückführung gestrandeter Passagiere möglich zu machen. Die größte internationale Fluggesellschaft Emirates kündigte an, eine begrenzte Zahl von Flügen werde am Montagabend abheben. Auch die Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi kündigte an, noch am Montag Flüge ​zur Rückführung von Reisenden „unter strengen Sicherheitsfreigaben“ wieder aufzunehmen. Davon abgesehen blieben  kommerzielle Flüge gestrichen.
    Abflugstraße des menschenleeren Dubai International Airport nach der Schließung in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten
    Abflugstraße des menschenleeren Dubai International Airport nach der Schließung in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Altaf Qadri/AP/dpa

    Johanna Sethe
    Johanna Sethe

    USA kontrollieren nach eigenen Angaben iranischen Luftraum

    Nach Angaben des US-Generalstabschefs Dan Caine haben die US-Streitkräfte den iranischen Luftraum unter ihre Kontrolle gebracht. „Diese Luftherrschaft wird nicht nur den Schutz unserer Kräfte verbessern, sondern es ihnen auch ermöglichen, die Einsätze über dem Iran fortzusetzen„, sagte Caine bei einer Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.

    Ein Einsatz von Bodentruppen sei nicht geplant, sagte Hegseth. Grundsätzlich schließe er eine Entsendung jedoch nicht aus. US-Präsident Donald Trump sorge dafür, „dass unsere Feinde verstehen, dass wir so weit gehen, wie wir es müssen“. Man müsse dort aber nicht 200.000 Leute hinschicken und 20 Jahre bleiben, die USA könnten militärische Ziele erreichen, „ohne sich dabei töricht zu verhalten„, sagte Hegseth weiter.

    Explosion bei einem amerikanisch-israelischen Luftangriff in Teheran
    Explosion bei einem amerikanisch-israelischen Luftangriff in Teheran. Majid Asgaripour/WANA/Reuters

    Sarah Kohler
    Sarah Kohler

    Irans Militär bezeichnet Trumps Kriegsziele als „wahnhaft“

    Irans oberster Sicherheitsbeamter Ali Larijani hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, „wahnhafte Fantasien“ über die Folgen eines sich ausweitenden Krieges zu hegen. Auf X schrieb er, Trump habe die Region mit „falschen Hoffnungen“ ins Chaos gestürzt und sei nun besorgt über weitere Opfer unter den amerikanischen Truppen. „Durch sein wahnhaftes Handeln wandelte er seinen selbstgeschaffenen Slogan ‚Amerika zuerst‘ in ‚Israel zuerst‘ um und opferte amerikanische Soldaten für Israels Machtstreben“, schrieb Larijani weiter.

    In einem weiteren Post wies er Berichte zurück, nach denen die neue Führung des Iran Verhandlungen mit der US-Regierung anstrebt. „Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten hat sich der Iran auf einen langen Krieg vorbereitet“, schrieb er in einem weiteren Statement.

    Johanna Sethe
    Johanna Sethe

    USA kündigen weitere Kampfhandlungen gegen den Iran an

    Der US-Generalstabschef Dan Caine hat angekündigt, dass der Krieg gegen den Iran weiter andauern werde, um die militärischen Ziele im Iran zu erreichen. Außerdem sei mit weiteren Toten und Verletzten auf der US-Seite zu rechnen.

    Dies ist keine einmalige Operation, die über Nacht durchgeführt werden kann“, sagte Caine gegenüber Reportern. „Die militärischen Ziele, mit denen Centcom und die Joint Force betraut wurden, werden einige Zeit in Anspruch nehmen und in einigen Fällen schwierig und mühsam zu erreichen sein“, sagte er weiter. Mehr als 100 Flugzeuge seien im Zuge der Angriffswelle auf den Iran schon gestartet. Zudem hätten die US-Streitkräfte bereits Hunderte Raketen abgefangen, die auf die USA und ihre Partner gerichtet waren.

    US-Generalstabschef Dan Caine
    US-Generalstabschef Dan Caine. Elizabeth Frantz/Reuters
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge besteht das Ziel der US-amerikanischen Kriegshandlungen im Iran darin, Teherans Raketen, Marine und andere Sicherheitsinfrastrukturen zu zerstören. „Wir schlagen präzise, überwältigend und ohne Reue zu“, sagte Hegseth während einer Pressekonferenz im US-Verteidigungsministerium. Auch Hegseth geht von weiteren Toten aus. Der Verteidigungsminister versprach aber auch, dass der Krieg „nicht endlos“ sein werde. „Das ist nicht der Irak“, sagte Hegseth.