Kontroverse: Zeuge behauptet: Marius Borg Høiby könnte heimlich ein Kind nach sich ziehen








Ist Norwegens Skandal-Sohn Marius Borg Høiby längst Vater? Eine Aussage vor Gericht gibt Rätsel auf und heizt die Gerüchte, aber auch eine kontroverse Pressediskussion an.

Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, steht seit Wochen im Fokus der Öffentlichkeit. Am 3. Februar 2026 begann vor dem Bezirksgericht in Oslo der Prozess gegen ihn. An diesem Tag legte das Gericht ihm offiziell die Anklage mit insgesamt 38 Vorwürfen vor, darunter mehrere Fälle von Vergewaltigung, häuslicher Gewalt, Körperverletzung, Verstöße gegen Kontakt- und Besuchsverbote sowie weitere Delikte. Das Verfahren ist als mehrwöchiger Prozess angesetzt und soll voraussichtlich bis Mitte März 2026 dauern.



Kurz vor Prozessbeginn, am 1. Februar 2026, wurde Høiby zudem wegen weiterer Vorwürfe – darunter Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und Kontaktverstößen – festgenommen und in Untersuchungshaft genommen. Dort sitzt er bis heute. 

Vor Gericht sagen nun wöchentlich Zeugen aus. Einer von ihnen erwähnte dabei beiläufig, dass Marius möglicherweise längst Vater sein könnte. Das Gerücht über ein mögliches Kind entstand aufgrund der Aussage eines Mannes, der mit einer Frau befreundet ist, die als mutmaßliches Opfer im Fall von Marius Borg Høiby gilt. Vor Gericht schilderte er, was die Frau ihm über den Abend berichtet habe, an dem sie Marius kennengelernt haben soll. Der Zeuge sagte: „Er (Marius) erzählte ihr, dass er eine schwierige Kindheit hatte. Dann erzählte er ihr von seinem Kind und zeigte ihr Fotos, damit sie Vertrauen zu ihm fasst.“


Marius Borg Høiby bestritt schon einmal diese Gerüchte

Bisher bleibt es jedoch bei einem Gerücht, denn auf Nachfrage der norwegischen Zeitung „VG“ sollen weder die Anwältin des Opfers, die diese Geschichte ursprünglich erzählt haben soll, noch das Königshaus oder Marius’ Anwälte Stellung genommen haben. Dennoch hat bislang niemand dieses Gerücht direkt dementiert. Ein Umstand wirkt jedoch bemerkenswert: Laut dem norwegischen Blatt soll die Polizei bei einer Vernehmung im Jahr 2024 ebenfalls gefragt haben, ob Marius Vater eines Kindes sei. Damals soll er dies bestritten haben.

Die Gerüchte über eine mögliche Vaterschaft lösten in Norwegen aber auch eine Diskussion über die Berichterstattung der Boulevardzeitung „VG“ aus. Kritiker bemängeln, dass es sich lediglich um eine Nacherzählung einer Situation vor Gericht handele und es keine Belege gebe. Zur Begründung, warum die Zeitung dennoch berichtet, führte „VG“ aus: „Die Information kam über einen öffentlichen Prozess zur Sprache, norwegische und internationale Presse war anwesend. Die Presse hält sich an die wichtige Regel, die Dinge, die im Gericht zur Sprache kommen, zu referieren, falls kein Referatverbot vorliegt. (…) Marius gilt als Mitglied der erweiterten königlichen Familie. Falls es stimmen sollte, dass er ein Kind hat, berührt das auch die königliche Familie (…) VG berichtet deshalb über die Aussage dieses Zeugen, allerdings mit deutlichem Vorbehalt, da die Aussage von keiner Seite bestätigt wurde“, zitiert die „Bild-Zeitung“.

Source: stern.de