Konservative: Friedrich Merz will Rente an Lebensarbeitszeit koppeln
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die Rentenhöhe künftig nicht an einem festen
Renteneintrittsalter, sondern an der Zahl der Arbeitsjahre zu orientieren. Es gehe weniger um die Frage, ob jemand mit 61,
65 oder 68 Jahren in den Ruhestand gehe, sagte Merz auf einer Wahlkampfveranstaltung der
CDU Baden-Württemberg in Ravensburg. Es gehe darum, wann jemand
angefangen habe zu arbeiten und wie lange er gearbeitet habe.
In seiner Rede kritisierte er auch die momentane Diskussion um eine Rentenhaltelinie von 49 Prozent. Entscheidender sei, dass man früh mit einer privaten Altersvorsorge beginne, sagte der Kanzler und forderte umfassende Sozialreformen noch
in diesem Jahr. Dabei erneuerte er auch seine Forderung, dass in Deutschland mehr gearbeitet
werden müsse. „Mit
Work-Life-Balance und einer Vier-Tage-Woche werden wir unseren
Wohlstand nicht erhalten“, sagte Merz.
In Baden-Württemberg wird am kommenden Sonntag ein neuer Landtag gewählt.
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