Konservative fällt in Baden-Württemberg aufwärts schwächsten Wert seither Mitte 2023 – Grüne holen aufwärts

Zwei Wochen vor der Landtagswahl holen die Grünen in Baden-Württemberg in einer Umfrage des Insa-Instituts in der Wählergunst weiter auf. Die CDU bleibt mit Abstand stärkste Kraft, verliert aber deutlich an Punkten. Über die Ergebnisse berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.

Wäre bereits an diesem Sonntag Landtagswahl in Baden-Württemberg, kämen die Grünen auf 22 Prozent der Stimmen. Damit verringern die Grünen den Abstand zur CDU, die bei 28 Prozent liegt, auf sechs Prozentpunkte.

Bei der letzten Insa-Umfrage Ende Januar im Auftrag des Nachrichtenportals „Nius“ betrug der Abstand noch acht Prozentpunkte. Die Grünen kamen damals auf 21 Prozent, die CDU auf 29 Prozent der Stimmen. Bei einer Insa-Erhebung im Oktober im Auftrag der „Schwäbischen Zeitung“ standen die Grünen sogar noch bei 17 Prozent und die CDU bei 31 Prozent – das waren ganze 14 Prozentpunkte Abstand. Einen schwächeren Wert wie in der aktuellen Umfrage holte die CDU im Juli 2023 mit 26 Prozent in einer Umfrage des Instituts Infratest dimap.

Die AfD kommt in der aktuellen Insa-Ergebung auf 20. Die Partei liegt seit Oktober 2025 in Umfragen stets über der 20-Prozent-Marke.

Die SPD erreicht 10 Prozent. Die Linke kann 7 Prozent für sich verbuchen. Die FDP liegt bei 6 Prozent und würde damit erneut in den Landtag einziehen. Die Wahl in Baden-Württemberg findet am 8. März statt.

Die Umfragewerte im Überblick:

  • CDU: 28 Prozent
  • Grüne: 22 Prozent
  • AfD: 20 Prozent
  • SPD: 10 Prozent
  • Linke 7 Prozent
  • FDP: 6 Prozent
  • BSW: 3 Prozent
  • Sonstige: 4 Prozent

Die letzte Landtagswahl 2021 hatten die Grünen mit ihrem nun vor dem Abschied stehenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gewonnen und 32,6 Prozent geholt. Die CDU kam auf 24,1 Prozent, die SPD auf elf Prozent, die FDP auf 10,5 Prozent und die AfD auf 9,7 Prozent. Kretschmann regiert seither mit der CDU.

Für die aktuelle Insa-Umfrage wurden 1000 Menschen vom 17. bis 23. Februar online befragt. Die Fehlertoleranz liegt bei rund drei Prozentpunkten. Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet.

Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Source: welt.de