Kölner Startup Homelike stellt den Betrieb ein. Was ist da los?

Auf der Webseite teil das Unternehmen mit: Der Betrieb ist eingestellt.

Auf der Webseite teil das Unternehmen mit: Der Betrieb ist eingestellt.
Getty/ Homelike

Das Kölner Proptech-Startup Homelike hat offenbar dicht gemacht. Auf der Homepage des Unternehmens steht: „Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Homelike seinen Betrieb eingestellt hat.“ Bereits getätigte Buchungen behielten ihre Gültigkeit, neue Buchungen seien nicht möglich und Vermieter wie Nutzer könnten noch bis Ende April ihre Unterlagen abrufen, etwa Rechnungen vergangener Buchungen.

Ganz überraschend kommt die Nachricht vom Aus der Buchungsplattform für sogenannte „Long-Stays“, also von Aufenthalten in möblierten Wohnungen von mindestens 30 Tagen insbesondere für Geschäftsreisende, nicht. Schon länger schien es um das 2014 gegründete Startup eher schlecht zu stehen. Zuletzt meldet sich Anfang Dezember 2024 ein Insider bei Gründerszene und berichtete von einer Vielzahl von Entlassungen, am 15. Januar 2025 stellte das Unternehmen dann einen Antrag auf Insolvenz.

Zwei mal Insolvenzantrag gestellt

Dieser Schritt geschah bereits zum zweiten Mal: Ziemlich genau ein Jahr zuvor, am 5. Januar 2024, beantragte Homelike erstmals ein Insolvenzeneröffnungsverfahren beim Amtsgericht Köln. Eine Woche später zog das Unternehmen den Antrag allerdings zurück, „nachdem eine Einigung über eine zusätzliche Finanzierung erfolgreich erzielt werden konnte“, wie das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt gab.

Source: businessinsider.de