Karibik: Venezuela erlaubt wieder Abschiebeflüge aus den USA

Nach einem verbalen Konflikt am Wochenende lässt Venezuela wieder Abschiebeflüge aus den Vereinigten Staaten ins Land. Präsident Nicolás Maduro habe dies auf Anfrage der USA genehmigt, teilte Transportminister Ramón Celestino Velásquez mit.

Am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump über eine angebliche Sperrung des Luftraums über Venezuela gesprochen. Das Außenministerium in Caracas wertete die Aussage als Bedrohung. Zugleich hieß es in der Mitteilung der venezolanischen Behörden, die US-Regierung
hätte damit einseitig beschlossen, keine weiteren Abschiebeflüge von Migranten nach Venezuela zu schicken.

Während seiner aktuellen Amtszeit verschärfte Trump den Ton und das Vorgehen gegenüber dem südamerikanischen Land. Die US-Regierung wirft dem venezolanischen Präsidenten Maduro vor, in den internationalen Drogenhandel
verwickelt zu sein und kriminelle Netzwerke zu unterstützen. Im September 2025 begann die US-Marine eine Serie von Einsätzen gegen angebliche Drogenschmuggelboote, bei denen laut US-Behörden mehr als 80 Menschen ums Leben kamen. Zuletzt verlegte sie außerdem den weltgrößten Flugzeugträger USS Gerald R. Ford mit weiteren Kriegsschiffen in die Karibik.

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