„Jerks“-Schauspielerin: Pheline Roggan zum Fall Ulmen/Fernandes: „Mein Handy ist explodiert“

Pheline Roggan hat in einem Nachrichtenformat auf Instagram über Christian Ulmen gesprochen. Zwar nannte sie seinen Namen nicht, bezog aber deutlich Position.
Pheline Roggan stand mit Christian Ulmen einst für das Format „Jerks“ vor der Kamera. Heute ist die 44-Jährige unter anderem Teil des neuen Nachrichtenformats „Fun Facts“, in dem Prominente Fakten im Netz mehr Reichweite verschaffen wollen. Die Persönlichkeiten, die dabei vor die Kamera treten, sind Aktivisten, Comedians, Podcaster, aber auch Schauspieler.
In einer aktuellen Folge hat Roggan über das Thema gesprochen, das nicht nur ihre Branche, sondern Millionen Menschen in Deutschland bewegt: die Anschuldigungen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen.
Pheline Roggan nennt Ulmens Namen nicht
„Und dann ist vor ein paar Tagen mein Handy explodiert“, beginnt die Schauspielerin ihr Statement. Der Grund sei, dass ein „Kollege aus meinem nahen beruflichen Umfeld mutmaßlich“ – ein Begriff, den sie besonders betont und mehrfach wiederholt – Straftaten „an seiner Ehefrau und meiner Kollegin Collien Fernandes begangen“ habe.
Diese mutmaßlichen Straftaten hatte Fernandes vergangene Woche im „Spiegel“ offengelegt. Den Vorwürfen zufolge soll Ulmen über Jahre im Internet die Identität seiner Ex-Frau angenommen und anderen Männern sexuelle Abenteuer in Aussicht gestellt haben. Dabei soll der 50-Jährige Fake-Profile auf sozialen Netzwerken angelegt und mit einer durch KI veränderten Stimme Telefonsex gehabt haben und Internet-Affären eingegangen sein – all das im Namen von Collien Fernandes.
Auf Anfrage des stern antworteten Ulmens Anwälte mit einem allgemeinen Statement. Konkrete Fragen zu den Vorwürfen blieben unbeantwortet. Es heißt dort lediglich, in dem „Spiegel“-Bericht würden „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Laut Pheline Roggan besteht ein großer Drang, dass die Frauen aus der Branche, die in der Öffentlichkeit stehen, „das Ganze einordnen und klar benennen“. Daher sei es ihr wichtig, noch einmal deutlich zu sagen: „Meine volle Solidarität gilt Collien Fernandes und allen Betroffenen von sexualisierter Gewalt, egal ob analog oder digital.“
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Die Gesetzesgrundlage müsse sich ändern, aber auch die Art, „wie wir darüber nachdenken“, sagte die Schauspielerin. „Denn es zeigt sich immer wieder, dass die Täter nicht irgendwelche Fremden sind, die in der dunklen Gasse lauern oder aus dem Gebüsch springen.“ Im Gegenteil: Ein mutmaßlicher Täter stamme nicht selten aus dem nahen Umfeld eines mutmaßlichen Opfers. Roggan zählt auf: „Es ist der mutmaßlich lustige Typ aus dem Fernsehen, der mutmaßlich freundliche Nachbar, der immer grüßt, der nette Onkel oder eben der Ehemann.“
Source: stern.de